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Petra Kelly,
die Namensgeberin der Stiftung, war Mitbegründerin der Grünen. Sie ist Symbolfigur der weltweiten ökologischen und pazifistischen Bewegung und engagierte sich für die Förderung der Menschenrechte. Die Stiftung bietet ein Forum für Ideen im Rahmen von Veranstaltungen und im Internet.

Kommende Veranstaltungen

23.11.2017 - 19:00

Der Gazastreifen

Seine wechselvolle Geschichte von den Anfängen bis zur Hamas-Diktatur

28.11.2017 - 19:00

Trump und Putin, Nordafrika und der Nahe Osten

Wie wirken sich neue politische Konstellationen auf die Krisenregionen aus?

28.11.2017 - 19:30

Angst vor ANSTeckung

 

02.12.2017 - 10:00 bis 17:30

Politisch engagiert - und manchmal wird‘s zu viel?

Zufriedenheitsstrategien für ehrenamtlich Tätige

rechtspopulismus.net


Gutes Leben für alle!


Flucht und Asyl in Bayern

100 Jahre Heinrich Böll


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Ein Forum für neue Ansätze in Politik, Wirtschaft und Kultur

Petra Kelly: was sie uns heute noch zu sagen hat

Petra Kelly, unsere Namensgeberin und Mitbegründerin der Grünen, könnte am 29. November ihren 70. Geburtstag feiern. Und am 1. Oktober jährt sich wohl (das genaue Datum konnte ja nie festgestellt werden) der Tag ihres Todes zum 25. Mal. Viele, gerade jüngere Menschen können mit ihrem Namen kaum noch etwas verbinden. (Außerhalb Deutschlands schaut dies übrigens ganz anders aus!) Grund genug also zu fragen: Hat Petra Kelly uns heute noch etwas zu sagen? Wir meinen: ja. Und das aus mehreren Gründen.

Petra Kelly war eine ebenso mutige wie entschlossene Kämpferin für Menschenrechte - überall auf der Welt. Unvergessen sind ihre Aktionen in der DDR und ihr Einsatz für Tibet. In einer Zeit, in der Menschenrechte in aller Welt immer noch mit Füßen getreten werden, bleibt dieser Einsatz ein stetiges Vorbild.

Petra Kelly war eine erbitterte Gegnerin der Atomkraft, in ihrer sogenannten zivilen wie auch ihrer militärischen Form. Die Ächtung und Abschaffung von Atomwaffen ist in der Gegenwart, wo Männer mit zweifelhaftem psychischem Zustand an den "roten Knöpfen" sitzen, nötiger denn je.

Bleibende Mahnung für die Gegenwart ist auch Petra Kellys unermüdliches Plädoyer für friedliche Konfliktlösungen, für Gespräche und Verhandlungen, für den Verzicht auf Waffeneinsatz, um die eigenen Interessen durchzusetzen.

So bleibt Petra Kellys Handeln und Wirken eine Ermutigung zum Engagement, heute mehr denn je - und dies für die gesamte Gesellschaft, also weit über ihre eigene Partei hinaus.

Seit 1. Oktober im Team: Carmen Romano

Gebürtige Italienerin (aus Ferrara, Emilia-Romagna) hat Carmen in Forlì (Bologna) und dann in Eichstätt Politikwissenschaften studiert. Seit sechs Jahren wohnt sie in München und ist seit drei Jahren in der politischen Bildung tätig. Sie hat für die Europäische Akademie Bayern, für die Georg-von-Vollmar-Akademie und dann als freiberufliche Referentin gearbeitet und ist nun bei uns "gelandet".

Sie freut sich insbesondere, ihre Leidenschaft für Podcasts und Videos für die Petra-Kelly_Stiftung in die Praxis umzusetzen und sich mit neuen Themen zu beschäftigen. Sie kann (fast) 5 Sprachen sprechen und hat angefangen sogar oberbayerisch zu verstehen (aber nicht zu reden!). Sie freut sich immer auf politische Diskussionen und auch auf Leute, die nicht unbedingt ihre Meinung teilen.

Von der britischen Gruppe Monty Python hat sie gelernt, was Humor bedeutet, und von Gregg Allman, was ein Gitarrensolo ist.

Politischer Diskurs im Wandel: Der Ton wird rauer. Sicherlich gab es in der bundesrepublikanischen Geschichte öfters Phasen, in denen politische Auseinandersetzungen mit harten Bandagen und heftiger Wortwahl geführt wurden. Doch Hasstiraden, Verunglimpfung und Gewaltandrohung, befeuert durch gezielte Falschmeldungen und Gerüchte gegen das sogenannte „Establishment“, haben ein Ausmaß erreicht, das zu einer zunehmenden Verrohung des politischen Diskurses führt. Mit dieser, die politische Kultur im Lande beschädigenden Entwicklung beschäftigte sich unsere Tagung, die in Zusammenarbeit mit der Akademie für Politische Bildung Tutzing stattfand.

Einen ausführlichen Tagungsbericht mit vielen weiterführenden Links und Literaturhinweisen finden Sie in unserer Rubrik "Rückblick".

Aktuelle Neuerscheinung:

Der Meeresatlas 2017 liefert Daten, Fakten und Zusammenhänge zur überragenden Bedeutung, aber auch zur immensen Bedrohung der Weltmeere. Er zeigt in zahlreichen Beiträgen und über 50 Grafiken, in welch schlechtem Zustand sich die Ozeane befinden, warum das so ist und was man tun muss, um die Situation unserer Meere zu verbessern.

Download als PDF-Datei, jetzt auch in gedruckter Form erhältlich.

Heinich-Böll-Stiftung / Heinrich-Böll-Stiftung Schleswig-Holstein / Kieler Exzellenzcluster "Ozean der Zukunft" / Le Monde diplomatique: Meeresatlas: Daten und Fakten über unseren Umgang mit dem Ozean. Berlin, Mai 2017, 50 Seiten

Worum es im Meeresatlas geht, können Sie in einem kurzen Film auf YouTube sehen.

Weitere Videos (u.a. zum Thema Überfischung und zum Plastikmüll in den Meeren) sowie Podcasts finden Sie auf der sehr schönen Themenseite der Heinrich-Böll-Stiftung zum Meeresatlas. Reinklicken lohnt sich!

Neu im Programm

Heinrich Böll (ABGESAGT)

Buchpräsentation mit anschließender Diskussion

Good Night - White Pride

Antifaschistisches Konzert 2017

Togetthere-Xperience

Aktionstag in der Pinakothek der Moderne

Veranstaltungsrückblick

Auf Sand gebaut

Saudi Arabien - Ein problematischer Verbündeter

Die Rosa-Hellblau-Falle

Rollenklischees in der Werbung

Strategien für eine erfolgreiche Kommunalpolitik

Ein Praxis-Workshop für planvolle Ratsarbeit

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