Suffizienz: mehr Lebensqualität statt Güterquantität Wenn ständiges Wachstum, ein immer Mehr an Produkten und Dienstleistungen, nicht der Weg zum "guten Leben" ist, sondern eher der Garant für die Verwüstung des Planeten, dann stellt sich die Frage nach den Alternativen. Die Hoffnung auf mehr Effizienz scheint da nur bedingt weiter zu helfen: Die Erfahrung zeigt, dass die sogenannten "Rebound-Effekte" Effizienzgewinne schnell wieder auffressen. Kann die Lösung also nur heißen: Konsumverzicht?
Fleisch oder nicht Fleisch: Ist das wirklich die Frage? Über den sogenannten "Veggie-Day" (gemeint war damit ein Tag, an dem in öffentlichen Kantinen auf freiwilliger Basis nur fleischlose Kost angeboten werden sollte) entbrannte während des Bundestagswahlkampfs im Jahr 2013 ein erbitterter Streit: Man könne den Menschen doch nicht vorschreiben, was sie essen sollten und was nicht, meinten die Kritiker. Und hatten dafür auch das passende Etikett parat: "Verbotspartei"!
Orte guten Lebens: in Bayern "Von nix kommt nix!" So ist es auch mit dem "guten Leben". Wer an den eigenen Lebensumständen (und denen in seinem Umfeld, seiner Gemeinde oder Stadt) etwas ändern will, etwas zum Positiven bewegen will, der muss auch etwas dafür tun. Und dafür gibt es auch in Bayern schon viele gute Beispiele. Einige von ihnen haben wir beispielsweise auf unseren Bildungsreisen in den vergangenen Jahren besucht.
Der öffentliche Raum: ein Ort guten Lebens Wenn Städte und Gemeinden für die Menschen gebaut werden, die in ihnen wohnen, leben, arbeiten und Freizeit verbringen, wenn sie sich am "menschlichen Maß" orientieren wollen und so zu einem Ort guten Lebens, dann spielt der öffentliche Raum, der Raum zwischen den Gebäuden, dafür eine entscheidende Rolle: dort bewegen sich die Menschen, dort verweilen sie, dort kommen sie miteinander in Kontakt – oder auch nicht.
Bewegen, verweilen, bestaunen: die Qualität des öffentlichen Raums Öffentlicher Raum in Kopenhagen: die Vestervolgade, eine ehedem vierspurige Hauptstraße in der Innenstadt, wurde zum Wohlfühl-Raum.
Angekommen – Nun wird aufgenommen! Kommunale Konzepte für die Integration vor Ort - Fachtagung im Rahmen des 30. GRIBS-Kommunalkongresses
Wärmewende in den Kommunen Grundlagen – Beispiele – Fördermöglichkeiten. Ein Fachseminar in Nürnberg.
(Keine) Zeit für Demokratie? - Politische Willensbildung unter Druck Hier die Dokumentation über die Tagung in Tutzing aus dem Jahr 2015 zur politischen Willensbildung.
Bürgerbeteiligung und lokale Demokratie Kommunalpolitik als “Mitmach-Demokratie” ist ein wichtiger Beitrag zum Abbau der Politik(er)verdrossenheit. Die demokratische Qualität formaler wie auch informeller Beteiligungsverfahren hängt jedoch davon ab, wie ernst gemeint und auf echte Partizipation der Bürger/innen abzielend diese Beteiligungsangebote tatsächlich sind. Was notwendig ist, wird immer deutlicher: eine systematische Beteiligungskultur in den Kommunen. Unsere Tagung zeigte Wege zu einer solchen Beteiligungskultur auf und stellte einige konkrete Beispiele dafür vor.