Die neue transnationale Dimension des Rechtsextremismus Analyse Die rechtsextreme Bewegung vernetzt sich mittlerweile über Landesgrenzen hinweg. Das Counter Extremism Project untersuchte die transnationalen Verbindungen gewaltorientierter rechtsextremer Milieus in fünf Ländern im Rahmen einer Studie.
Extrem rechtes Netz Hintergrund Extreme Rechte radikalisieren sich zunehmend global vernetzt im Internet. Karolin Schwarz beschreibt, wie sich die Online-Aktivitäten der rechten Szene seit den 1990er Jahren gewandelt haben, auf welchen Plattformen digitale Mobilisierung heute stattfindet und welche Konsequenzen zu ziehen sind.
Recht gegen rechts: Was muss sich in Rechtsprechung und Justiz ändern? Hintergrund Bei der Ahndung rechter Gewalttaten wird bestehendes Recht häufig nicht angewendet, rassistische Beweggründe werden nicht als strafverschärfend gewertet und Verfahren niedrig angehängt. Rechtsanwältin Kati Lang beschreibt die Ermöglichung rechter Strukturen durch die Justiz und was dagegen zu tun ist.
Prekäre Arbeit und soziale Unsicherheit: Die Vereinnahmung sozialer Fragen von rechts Analyse Die soziale Unsicherheit in unserer Gesellschaft wächst und die extreme Rechte profitiert davon, indem sie soziale Fragen besetzt und mit rechter Rhetorik beantwortet. Stefan Dietl analysiert diese Strategie und plädiert dafür, soziale Sicherheit als wesentlichen Bestandteil unserer Sicherheitsarchitektur zu begreifen.
TERFs Falsche Freundinnen – Feminismus für privilegierte Frauen Was genau ist eigentlich trans*exklusiver, "radikaler Feminismus"? Und warum ist es eigentlich so wichtig, dass Feminismus den vielfältigen Problemen der Gegenwart gewachsen sein muss?
Revolution: Wer stört die Ordnung? Cornelia Naumann las aus ihrem Roman “Der Abend kommt so schnell” über das Leben der vergessenen Münchner Revolutionärin Sarah Sonja Lerch. Im Anschluss diskutierte sie mit Uli Bez, deren Film "Es geht durch die Welt ein Geflüster" die Geschichte der bayerischen Revolution und Republik 1918/19 aus der Sicht von Zeitzeug*innen erzählt.
Finanzpolitik in und nach Corona Analyse Die Finanzpolitik hat in der Krise gut funktioniert und durch die schnelle und massive Aufnahme von Krediten viele Auswirkungen der Pandemie abgefedert. Aber für die Bewältigung der großen Zukunftsaufgaben Klimaschutz und demografischer Wandel gilt es, eine neue Richtung einzuschlagen.
Demokratisches Regieren in Ausnahmezeiten. Eine Zwischenbilanz Kommentar Die Demokratie hat sich in Deutschland im ersten Jahr der Corona-Pandemie belastbar und robust gezeigt. Doch inzwischen sinkt das Vertrauen der Bevölkerung, denn die politische Kommunikation ist mangelhaft, Fehlentscheidungen häufen sich und Skandale um persönliche Bereicherungen tun ihr übriges. Was bedeutet das für die Parteien im Superwahljahr 2021?
Landleben = gutes Leben!? Es verbindet sich mit dem „Leben auf dem Land“ oft ein verklärender Blick auf die vermeintliche ländliche Idylle: Orte und Regionen, die von Naturnähe, landschaftlicher Schönheit und harmonischer Dorfgemeinschaft bestimmt sind. Zwar ist dieser romantisierende Blick in aller Regel eine Perspektive der „Städter“, die sich den tatsächlichen Mühen des Landlebens, der großen sozialen Ungleichheit, der Ausgrenzung von vermeintlich oder tatsächlich „Unangepassten“ und der dort allgegenwärtigen soziale Kontrolle nie aussetzen mussten.
Frauen auf der Flucht Die Hälfte aller Menschen, die weltweit auf der Flucht sind, sind Frauen und Kinder. Die Fluchtursachen von Frauen sind vielfältig. Frauen und Kinder fliehen ebenso wie Männer vor lebensbedrohlicher Gewalt oder Krieg. Politische Aktivitäten, Glauben oder die Zugehörigkeit zu einer ethnischen oder sozialen Gruppe können Fluchtursachen bei Frauen sein.