*innen-Dinner 2026: Feministische Stimmen in der Klimakrise

Rückblick

Am 9. Juli fand unser 21. *innen-Dinner im Impact Hub München statt. Mit Grußwort von Katharina Schulze, MdL und Vortrag von Luisa Neubauer. Es ging darum, wie Klimaengagement und Feminismus zusammenhängen. Ein empowernder Abend, der uns daran erinnert hat, wie viel Kraft in uns steckt und entsteht, wenn wir uns vernetzen und füreinander einstehen!

Gruppenfoto vom Orgateam und Rednerinnen

Was für ein Abend! Mehr als 100 FLINTA*s kamen Anfang Juli im Impact Hub München zusammen. Zwischen ehrlichen Geschichten, bewegenden Impulsen und vielen inspirierenden Gesprächen wurde diskutiert, wie Klimaengagement und Feminismus zusammenhängen, aber auch wie intersektionale Perspektiven gestärkt werden müssen, um Klimagerechtigkeit wirkungsvoll zu gestalten. Und genauso wichtig: Wir sind stärker, wenn wir uns gegenseitig unterstützen.
 

Katharina Schulze bei ihrer Rede


Katharina Schulze eröffnete den Abend mit einem sehr persönlichen Grußwort. Sie sprach darüber, wie herausfordernd es auch heute noch ist, als Frau in der Politik ernst genommen zu werden. Ihre Botschaft war deshalb umso kraftvoller: Ihr seid gut genug, so wie ihr seid. Authentisch zu bleiben sei am Ende ihre größte Stärke gewesen und genau das gab sie auch den vielen FLINTA*s im Raum mit auf den Weg.
 
Anschließend nahm uns Luisa Neubauer mit in ihren Alltag. Sie erzählte davon, wie es war, sich als junge feministische Klimaaktivistin einen Platz zu schaffen, und wie es ist, für den Einsatz für Demokratie und Klimaschutz zur Zielscheibe von Hass zu werden. Gleichzeitig machte sie deutlich, dass die Klimakrise keine geschlechtsneutrale Krise ist. Bestehende Machtstrukturen und Ungleichheiten verschärfen ihre Folgen und bremsen notwendige Veränderungen oft aus. Effektiven Klimaschutz gibt es aber nur, wenn wir auch reflektieren, wie ein gesellschaftliches Bild aussehen kann, das alle Formen von Diskriminierung mitdenkt. 

Rede von Luisa Neubauer

Ein Satz aus ihrem Vortrag ist besonders hängen geblieben: „Keine von uns hat Zeit für das Patriarchat“. 
 
Beim gemeinsamen Abendessen wurde weiterdiskutiert, gelacht, neue Kontakte geknüpft und bestehende Netzwerke gestärkt. Genau darum geht es beim *innen-Dinner: einen Raum zu schaffen, in dem sich FLINTA*-Personen begegnen, gegenseitig empowern und voneinander lernen.

 
Danke an Luisa Neubauer, Katharina Schulze und an alle, die diesen Abend mit ihrer Präsenz, ihren Gedanken und ihrem Engagement so besonders gemacht haben. Wir nehmen viel Energie, Mut und Verbundenheit mit und freuen uns schon jetzt auf das nächste *innen-Dinner!

 

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Was bedeutet FLINTA*?

FLINTA ist eine Abkürzung, die ausdrücken soll, wer in bestimmten Räumen oder zu bestimmten Veranstaltungen willkommen ist. Sie steht für Frauen, Lesben, Inter Menschen, Nichtbinäre Menschen, Trans Menschen und Agender Menschen.