Mehr Wohlstand durch weniger Agrarfreihandel

Eine Veranstaltung im Rahmen des Münchner Klimaherbstes „Welt wohin? Reise in eine bessere Zukunft“

Agrarfeld

Es ist ein Mythos, dass Freihandel immer den Wohlstand vergrößert. Tatsächlich schafft er bei landwirtschaftlichen Produkten viele Verlierer und nur wenige Gewinner. Verlierer sind Bauern sowohl in Industrie- als auch Entwicklungsländern, während sich einige Großbauern und ein paar internationale Konzerne zu den Gewinnern zählen dürfen. Da in den ärmsten Entwicklungsländern die Bevölkerung v.a. aus Kleinbauern besteht, sind diese Länder am stärksten von den negativen Folgen des Agrarfreihandels betroffen, obwohl sie gemäß der Theorie am meisten profitieren sollten. Was sind die Schlussfolgerungen für die Politik, die aus dieser Analyse gezogen werden müssen?

Ein Gespräch mit:

Prof. Dr. Mathias Binswanger
Professor für Volkswirtschaftslehre, Fachhochschule Nordwestschweiz, Hochschule für Wirtschaft, Institute für Competitiveness and Communication, ICC

In Kooperation mit oekom e.V. und der Evangelischen Statdakademie München