Prof. Dr. Astrid Schütz ist sowohl Mitglied der Mitgliederversammlung als auch Mitglied im Stiftungsrat der Petra-Kelly-Stiftung.
Astrid Schütz hat Psychologie, Pädagogik, Soziologie, Communication und Gender Studies in Erlangen, Bamberg und Tuscaloosa studiert. 1992 wurde Sie mit der Arbeit „Selbstdarstellung von Politikern“ promoviert. 1992-1993 war sie Visiting Researcher an der University of Virginia und 1998 an der Case Western Reserve University. Die Habilitiation folgte 1999 mit der Arbeit „Selbstwertdynamik und Selbstwertregulation“. 1999 wurde sie zur Professorin für Persönlichkeitspsychologie und Psychologische Diagnostik an der TU Chemnitz berufen. 2003 war sie Visiting Professor am Center for Self and Identity der University of Southampton. Seit 2011 ist sie Inhaberin des Lehrstuhls für Persönlichkeitspsychologie und Psychologische Diagnostik der Universität Bamberg. Dort leitet sie auch das Kompetenzzentrum für Angewandte Personalpsychologie. Sie ist ebenfalls Gleichstellungsbeauftragte der Universität, Leiterin des Smart City Research Labs und Mitglied im Zentrum für Innovative Anwendungen der Informatik sowie den Bamberger Zentrum für Künstliche Intelligenz. 2025 hat sie das Zentrum für geschlechtersensible Forschung gegründet und ist geschäftsführende Direktorin. Sie hat zwei erwachsene Kinder.
Ihre Forschungsschwerpunkte sind Selbstdarstellung und Persönlichkeit, Selbstwertschätzung und Narzissmus, Coaching und Persönlichkeitsentwicklung, Emotionale Intelligenz, Potentialdiagnostik und Personalauswahl sowie Kommunikation und Interaktion. In diesen Bereichen hat Astrid Schütz neben wissenschaftlichen Forschungsprojekten und zahlreichen Publikationen in internationalen Fachzeitschriften mehrere Entwicklungsprojekte für die Praxis realisiert Für eine breite Leserschaft geschrieben sind u.a. die folgenden Bücher: „Psychologie. Eine Einführung in Grundlagen und Anwendungsfelder“, „Je selbstsicherer, desto besser? Licht und Schatten positiver Selbstbewertung“, „Positives Denken. Chancen, Risiken, Alternativen“, „Stressbewältigung im Arbeitskontext“, „Psychologie der Kommunikation, „Destruktive Persönlichkeit am Arbeitsplatz – Prävention, Diagnose, Intervention“, „Mitgefühl am Arbeitsplatz“, „Was Führungskräfte über Psychologie wissen sollten“, „Macht Erfolg glücklich?“, „Wie Leistung belasten und zufrieden machen kann“, „ADHS: Himmelweit und unter Druck. Ressourcen und Stressbewältigung für betroffene Erwachsene und Jugendliche“.
Astrid Schütz ist als Mentorin in verschiedenen Programmen aktiv, die Förderung junger Wissenschaftlerinnen sowie das Engagement für Gleichstellung liegt ihr besonders am Herzen. Sie ist Vertrauensdozentin der Heinrich-Böll-Stiftung und engagiert sich ist als Gutachterin für verschiedene Stipendienprogramme.