Konferenz
- Montag, 15. Juni 2026 – Dienstag, 16. Juni 2026 In meinem Kalender speichern
Konferenz
Verbinden statt spalten
Gemeinsam gegen Queerfeindlichkeit
Das Vertrauen junger Menschen in demokratische Strukturen schwindet, während rechte Positionen zunehmend normalisiert werden und Gewalt immer häufiger als gesellschaftsfähig wahrgenommen wird. Diskriminierung, Antisemitismus, antimuslimischer Rassismus, Queerfeindlichkeit und rechte Erzählungen gewinnen an Sichtbarkeit und Akzeptanz – nicht nur im öffentlichen Raum, sondern auch in Schule, Familie und digitalen Lebenswelten junger Menschen. Bildungs- und Kulturorte wie Schulen, Theater und Einrichtungen der kulturellen Bildung stehen daher vor der dringenden Aufgabe, Räume zu schaffen, die solidarisch, inklusiv und handlungsfähig bleiben – Orte, an denen junge Menschen Demokratie als wertvoll und zukunftsfähig erleben können.
Die Konferenz „Verbinden statt Spalten“ am Theater an der Parkaue versteht sich als Reaktion auf aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen. Sie bringt Kulturschaffende, Lehrer*innen, Sozialarbeiter*innen, Pädagog*innen und Künstler*innen zusammen und eröffnet Räume für Austausch und kritische Reflexion – über institutionelle und fachliche Grenzen hinweg. Ziel ist es, Sicherheit im Umgang mit gesellschaftlichen Spannungsfeldern zu gewinnen, die eigene Handlungsfähigkeit zu erhöhen und dadurch schließlich Kinder und Jugendliche zu stärken.
Vor dem Hintergrund zunehmender queerfeindlicher Stimmungen und Haltungen in vielen gesellschaftlichen Bereichen steht das Thema Queerfeindlichkeit im Fokus dieser von dem Theater an der Parkaue und der Heinrich-Böll-Stiftung gemeinsam durchgeführten Konferenz. Sie widmet sich u.a. folgenden Fragen: Wie kann Queerfeindlichkeit erkannt werden? Wie wirkt sie auf die Betroffenen? Welche Strategien und Handlungsoptionen helfen dagegen? Das zweitägige Programm umfasst Impulse, Tischgespräche und Workshops. Eingeladen sind Akteur*innen aus Bildung, Kultur, Wissenschaft und Zivilgesellschaft.
Queerfeindlichkeit bezeichnet die Abwertung, Diskriminierung oder Gewalt gegenüber Menschen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung oder geschlechtlichen Identität.
Mit Impulsen von:
- Queerformat – Fachstelle queere Bildung
- María do Mar Castro Varela – Professorin für Soziale Arbeit und Allgemeine Pädagogik an der Alice Salomon Hochschule Berlin
- Henri Maximilian Jakobs – Musiker und Autor
Workshops zu folgenden Themen:
- Aufklärungs- und Sensibilisierungsworkshop von ABqueer e.V.
- „Liebe ist halal“ von der Anlaufstelle für Islam und Diversity AID
- Queere Theatervermittlung: Räume schaffen für Community, Sichtbarkeit und Widerstand mit Laura Kallenbach, Nikola Schellmann
- Empowerment-Workshop mit Marietheres Mio Jesse und Gianna Pargetzi (Chicks* Performancekollektiv)
Tagesmoderation: Aisha Camara – Moderatorin, Strategieberaterin und politische Bildnerin
Das vollständige Programm finden Sie weiter unten.
Datum & Uhrzeit: 15. Juni 2026: 15:00-19:00 Uhr | 16. Juni 2026: 10:00-16:30 Uhr
Ihre Teilnahme
Die Teilnahme an der Konferenz ist kostenlos. Lehrer*innen haben die Möglichkeit, sich die Teilnahme als Fortbildung anrechnen zu lassen. Bitte melden Sie sich direkt beim Theater an der Parkaue an, die Plätze sind begrenzt: zur Anmeldung.
Veranstaltungsort ist das Theater an der Parkaue, Parkaue 29, 10367 Berlin
Kontakt:
Lotti Schulz | Referat Migration und Diversity
E lotti.schulz@boell.de | 030-28534-283
heimatkunde.boell.de
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- Veranstalter*in
- Heinrich-Böll-Stiftung - Bundesstiftung Berlin
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