Workshop
- Freitag, 27. März 2026 15.30 – 18.00 Uhr In meinem Kalender speichern
Workshop
KI – Was kann sie, was soll sie nicht
Teil der Reihe: Algorithmus & Alltag – KI verstehen, nutzen, hinterfragen
Was genau ist Künstliche Intelligenz – und was wird ihr nur zugeschrieben? Welche Chancen eröffnet sie für Gesellschaft, Bildung und politische Teilhabe? Und welche Risiken entstehen durch Diskriminierung, Überwachung und Machtkonzentration? Wo hilft sie uns zum Bespiel in Suchmaschinen? Wie können wir uns mit KI gut weiterbilden? Wo aber diskriminiert sie, oft unsichtbar, und überrollt uns mit ihrem Umfang und ihren Möglichkeiten?
Der Präsenzworkshop bietet eine verständliche Einführung in Grundlagen und gesellschaftliche Wirkungen von KI. Du erfährst, wie sie funktioniert und was ihr oft fälschlicherweise zugeschrieben wird. Anhand von praxisnahen Beispielen siehst du, wo KI bereits eingesetzt wird und wie sie arbeitet.
In Gruppenphasen arbeiten wir mit Fallbeispielen aus Bereichen wie Verwaltung, Arbeitswelt, Sicherheit oder Medien. Dazu werden wir politische, ethische und soziale Fragestellungen bearbeiten. Ziel des Workshops ist es, KI besser einzuordnen und eine eigene Meinung zu entwickeln. So kannst du in Zukunft KI aktiv für dich nutzen, ohne sie aus Unsicherheit abzulehnen oder blind dem Hype zu folgen.
Am Ende verfügst du über eine solide Wissensbasis, um selbstbewusst an Diskussionen über KI teilzunehmen und deren Chancen und Risiken realistisch einzuschätzen.
Zielgruppe: Politisch Interessierte, Hauptamtliche und Engagierte aus Vereinen, Stiftungen und Initiativen, Sozialarbeit & Community-Organisation sowie Multiplikator*innen der politischen Bildung, die sich orientieren, ausprobieren und eine reflektierte eigene Haltung zu KI entwickeln möchten. Auch ganz ohne Vorkenntnisse.
Dauer: 2,5 Stunden
Ort: Haus des Engagements (im betahaus Sternschanze), Eifflerstraße 43, 22769 Hamburg
Referent*in: Monika Ilves
Monika Ilves ist als Beisitzerin im Vorstand von D64 - Zentrum für digitalen Fortschritt e. V. mit verschiedenen Zukünften und den gesellschaftlichen Auswirkungen der Digitalisierung beschäftigt. Insbesondere mit dem Code of Conduct für KI bringt sie aus dem Verein verschiedene Akteure zusammen, um einen gemeinsamen Code of Conduct für die Zivilgesellschaft zu erarbeiten. Als stellvertretende Direktorin des IEB baut sie Brücken zwischen Wissenschaft und Wirtschaft, speziell im Rahmen von strategischen Konzepten oder praktischen Projekten. Seit 5 Jahren führt sie Trainings im Bereich Technologie-Befähigung in Unternehmen, Stiftungen und öffentlichen Einrichtungen durch. Monika Ilves möchte Neugier für Technologie schaffen und dabei konstruktiv über die Breite der Veränderungen diskutieren.
Teilnahme nur nach Anmeldung
Eine Kooperation der Heinrich Böll Stiftung Hamburg mit der AKTIVOLI-FreiwilligenAkademie
Die FreiwilligenAkademie ist ein Projekt des AKTIVOLI-Landesnetzwerks Hamburg e.V. Sie hat das Ziel Freiwilligen in und um Hamburg einen guten Überblick über Fortbildungsangebote zu bieten und freiwilliges Engagement zu fördern.
Gefördert von der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg
Die Veranstaltung ist Teil der Reihe Algorithmus & Alltag – KI verstehen, nutzen, hinterfragen,
Weitere Veranstaltungen:
15. April 2026
Online-Workshop: KI praktisch nutzen und politisch reflektieren
Mai 2026
Exkursion zum ARIC Showrooms: KI in der Praxis
Juni 2026
Online-Diskussion: Wer entscheidet mit KI? Macht, Ungleichheit und demokratische Kontrolle
9. Juli 2026
Lesung: Ingo Dachwitz mit deinem Buch "Digitaler Kolonialismus"
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- Veranstalter*in
- Landesstiftung Hamburg
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Kooperationspartner/innen
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