Diskussion
- Donnerstag, 26. März 2026 18.30 – 20.30 Uhr In meinem Kalender speichern
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Legalize Spree - Kann ein Fluss Persönlichkeitsrechte haben?
Was wäre, wenn ein Fluss eigene Rechte hätte – und diese auch einklagen könnte?
Die Initiativen Rechte der Natur und Rechte der Spree haben einen Gesetzesentwurf vorgelegt, der genau das vorschlägt: Die Spree soll als juristische Person anerkannt werden, mit eigenen Rechten auf Existenz und natürliche Entwicklung, Schutz, Erhaltung, Wiederherstellung und Gedeihen. Diese Rechte beziehen sich nicht nur auf das Wasser selbst, sondern auf das gesamte Ökosystem – Flussbett, Ufer, Auen sowie alle Lebewesen im Einzugsgebiet, einschließlich der Menschen.
Der Entwurf sieht vor, dass die Spree künftig rechtlich durch ein gesellschaftlich breit besetztes Hauptgremium und ein wissenschaftliches Expert*innengremium vertreten wird und dass ihre Rechte gerichtlich durchsetzbar sind. Damit knüpft das Gesetz an internationale Entwicklungen an, bei denen Flüsse, Lagunen oder die Erde selbst bereits als Rechtssubjekte anerkannt wurden.
Vor dem Hintergrund einer vielfach als unzureichend empfundenen Klimapolitik, eines schlechten ökologischen Zustands vieler Gewässer und der in Deutschland bislang nicht erreichten Ziele der europäischen Wasserrahmenrichtlinie stellt sich eine grundsätzliche Frage: Reicht unsere bestehende Umweltgesetzgebung aus, um ökologische Lebensgrundlagen wirksam zu schützen? Oder braucht es neue rechtliche Denkweisen, die Natur nicht länger nur als schützenswertes Objekt, sondern als Träger eigener Rechte begreifen?
Diese und weitere Fragen diskutiert ein transdisziplinär besetztes Podium bei unserer Abendveranstaltung am 26.03.2026. Moderiert wird der Abend von Barbara Unmüssig, langjähriger Vorstand bei der Heinrich-Böll-Stiftung.
Wir laden herzlich ein, zuzuhören, mitzudiskutieren – und sich auf neue Perspektiven im Spannungsfeld von Recht, Ökologie und sozial-ökologischer Transformation einzulassen.
Datum: 26.03.2026
Veranstaltungsort:
Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung
Olivaer Platz 16, 4. OG
10707 Berlin
Die Räumlichkeiten des Bildungswerks sind leider nur bedingt für Rollstuhlfahrer*innen nutzbar: Es gibt einen Aufzug (mit den Maßen 125 cm x 70 cm). Allerdings besteht eine Kante von knapp 5 cm, um in die Räumlichkeiten zu gelangen. Es gibt leider keine barrierefreien Toiletten. Wir entschuldigen uns für diese Umstände.
Die Veranstaltung wird von der Berliner Landeszentrale für politische Bildung gefördert.
Antidiskriminierungsregel
Den Veranstaltenden ist ein respektvolles und diskriminierungsfreies Miteinander sehr wichtig. Störungen oder Beleidigungen führen zum Ausschluss aus der Veranstaltung. Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.
Die Initiativen Rechte der Natur und Rechte der Spree haben einen Gesetzesentwurf vorgelegt, der genau das vorschlägt: Die Spree soll als juristische Person anerkannt werden, mit eigenen Rechten auf Existenz und natürliche Entwicklung, Schutz, Erhaltung, Wiederherstellung und Gedeihen. Diese Rechte beziehen sich nicht nur auf das Wasser selbst, sondern auf das gesamte Ökosystem – Flussbett, Ufer, Auen sowie alle Lebewesen im Einzugsgebiet, einschließlich der Menschen.
Der Entwurf sieht vor, dass die Spree künftig rechtlich durch ein gesellschaftlich breit besetztes Hauptgremium und ein wissenschaftliches Expert*innengremium vertreten wird und dass ihre Rechte gerichtlich durchsetzbar sind. Damit knüpft das Gesetz an internationale Entwicklungen an, bei denen Flüsse, Lagunen oder die Erde selbst bereits als Rechtssubjekte anerkannt wurden.
Vor dem Hintergrund einer vielfach als unzureichend empfundenen Klimapolitik, eines schlechten ökologischen Zustands vieler Gewässer und der in Deutschland bislang nicht erreichten Ziele der europäischen Wasserrahmenrichtlinie stellt sich eine grundsätzliche Frage: Reicht unsere bestehende Umweltgesetzgebung aus, um ökologische Lebensgrundlagen wirksam zu schützen? Oder braucht es neue rechtliche Denkweisen, die Natur nicht länger nur als schützenswertes Objekt, sondern als Träger eigener Rechte begreifen?
Diese und weitere Fragen diskutiert ein transdisziplinär besetztes Podium bei unserer Abendveranstaltung am 26.03.2026. Moderiert wird der Abend von Barbara Unmüssig, langjähriger Vorstand bei der Heinrich-Böll-Stiftung.
Wir laden herzlich ein, zuzuhören, mitzudiskutieren – und sich auf neue Perspektiven im Spannungsfeld von Recht, Ökologie und sozial-ökologischer Transformation einzulassen.
Datum: 26.03.2026
Veranstaltungsort:
Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung
Olivaer Platz 16, 4. OG
10707 Berlin
Die Räumlichkeiten des Bildungswerks sind leider nur bedingt für Rollstuhlfahrer*innen nutzbar: Es gibt einen Aufzug (mit den Maßen 125 cm x 70 cm). Allerdings besteht eine Kante von knapp 5 cm, um in die Räumlichkeiten zu gelangen. Es gibt leider keine barrierefreien Toiletten. Wir entschuldigen uns für diese Umstände.
Die Veranstaltung wird von der Berliner Landeszentrale für politische Bildung gefördert.
Antidiskriminierungsregel
Den Veranstaltenden ist ein respektvolles und diskriminierungsfreies Miteinander sehr wichtig. Störungen oder Beleidigungen führen zum Ausschluss aus der Veranstaltung. Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.
- Adresse
-
▶ Siehe Veranstaltungsbeschreibung
- Veranstalter*in
- Landesstiftung Berlin (Bildungswerk)
- Sprache
- Deutsch
© Heinrich-Böll-Stiftung e.V.
Schumannstraße 8
10117 Berlin
T +49 (30) 285 34-0
F +49 (30) 285 34-109
www.boell.de
info@boell.de