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Film und Gespräch

Mittwoch, 15. April 2026 18.30 – 20.00 Uhr In meinem Kalender speichern

Film und Gespräch

Gelem Gelem – Wir gehen einen langen Weg, Film und Gespräch

Eine Veranstaltung des Fachnetzwerk Antiziganismus/Antiromaismus Sachsen

Der Dokumentarfilm Gelem Gelem – Wir gehen einen langen Weg von Monika Hielscher und Matthias Heeder begleitet Rrom_nja-Familien, die Anfang der 1990er Jahre in Deutschland um ihr Bleiberecht kämpfen. Entstanden zwischen Herbst 1989 und Frühjahr 1991, zeigt der Film eindrücklich den Alltag, die Hoffnungen und den Widerstand von rund 1.500 Menschen, denen die Abschiebung nach Südosteuropa drohte.

Der Titel „Wir gehen einen langen Weg“ verweist auf eine Geschichte, die weit über den dokumentierten Zeitraum hinausreicht: auf Erfahrungen von Ausgrenzung, aber auch auf Solidarität, Zusammenhalt und Selbstorganisation. Mit öffentlichen Aktionen, Hungerstreiks, einem Protestmarsch durch Deutschland und der Besetzung des Kölner Doms machten die Familien ihre Situation sichtbar, getragen von dem Wunsch nach Sicherheit, Anerkennung und einem Leben in Würde.

Im Anschluss an den Film laden wir zu einem Gespräch mit Isidora Randjelović von RomaniPhen e.V. und inirromnja ein. Gemeinsam sprechen wir über die historischen Hintergründe des Films, über Rassismus und politische Kämpfe, vor allem aber über Perspektiven von Selbstermächtigung, Erinnerung und heutige Anschlussfragen.

Die Veranstaltungen werden gemeinsam realisiert mit dem  Fachnetzwerk Antiziganismus/Antiromaismus.
Alle Veranstaltungen sind für die Teilnehmenden kostenfrei. Sollten Sie auf Grund sprachlicher oder anderer Barrieren von einer Teilnahme absehen, scheuen Sie sich bitte nicht uns diese zurückzumelden.

ORT: Klemperer Saal SLUB, TU Dresden

Im Rahmen von: Ich sehe was, was du nicht siehst – Sinti:zze und Rom:nja im Blick der TUD, Link: https://tu-dresden.de/tu-dresden/universitaetskultur/antidiskriminierung/ich-sehe-was-was-du-nicht-siehst-sinti-zze-und-rom-nja-im-blick-der-tud

Antidiskriminierungsregel
Die Veranstaltenden legen großen Wert auf ein respektvolles, wertschätzendes und möglichst diskriminierungsfreies Miteinander. Jede Form von herabwürdigendem, beleidigendem oder störendem Verhalten ist nicht akzeptabel. Verstöße gegen diese Grundsätze können zum Ausschluss von der Veranstaltung führen.

Hinweise, Anregungen und Fragen richten Sie bitte an: 

Anja Wiede, Ansprechperson bei Belästigung, Diskriminierung und Gewalt

Adresse
▶ Siehe Veranstaltungsbeschreibung

Veranstalter*in
Landesstiftung Sachsen (Weiterdenken)