Ausstellung
- Freitag, 18. September 2026 – Sonntag, 27. September 2026 In meinem Kalender speichern
Ausstellung
From Evin with Love
Handgefertigte Zeugnisse aus dem Evin-Gefängnis im Iran
Die Ausstellung präsentiert über 60 Kunstwerke und Handarbeiten von Frauen aus dem Evin-Gefängnis in Teheran – einem der berüchtigtsten Gefängnisse des iranischen Regimes. Die zwischen 2010 und 2024 unter den Bedingungen der Haft entstandenen Gemälde, Holzarbeiten, Puppen, Teppiche, Gedichte und Briefe wurden von Frauen geschaffen, die aufgrund ihres Einsatzes für Frauen- und Menschenrechte, sozialer und umweltpolitischer Anliegen oder aufgrund ihrer religiösen Zugehörigkeit inhaftiert wurden. Ihre Werke sind nicht nur Zeugnisse des Überlebens, sondern auch Akte des Widerstands – und Ausdruck von Fürsorge, Verbundenheit und Hoffnung. Sie zeugen von der psychischen und physischen Gewalt, der die Inhaftierten ausgesetzt sind, und zugleich von ihrer Kreativität, ihrem Mut und ihrer Selbstbehauptung. Ein besonderer Fokus liegt auf der Bewegung „Frau, Leben, Freiheit“.
Begleitend zur Ausstellung lädt ein vielfältiges Rahmenprogramm mit Vorträgen, Podiumsgesprächen, Führungen, Begegnungen und Musik dazu ein, über feministische Kämpfe, dekoloniale und (queer-)feministische Erinnerungskultur und internationale Solidarität ins Gespräch zu kommen.
Ausstellungeröffnung mit den Kuratorinnen Mansoureh Shojaee und Parastou Forouhar ist am 18.09.2026 um 19 Uhr (Einlass ab 18:30 Uhr).
Öffnungszeiten der Ausstellung: Donnerstag - Samstag 16:30-19 Uhr, Sonntags 12-17 Uhr
Das vollständige Begleitprogramm mit Diskussionen, Filmvorführung und Musik folgt in Kürze.
Unter anderem mit:
Mansoureh Shojaee, Kuratorin, Autorin und Gründerin des Iranischen Frauenbewegungsmuseums (IRWMM)
Parastou Forouhar, bildende Künstlerin, Kuratorin und Mitglied des Kuratoriums des IRWMM
Modupe Laja, Literaturwissenschaftlerin, Kuratorin und bildungspolitische Referentin
Anke Buettner, Literaturwissenschaftlerin, Literaturarchiv Monacensia
Maryam Shirinsokhan, Aktivistin für Frauen- und Menschenrechte
Nina Reggi, Kulturwissenschaftlerin, feministische Aktivistin, Frauenakademie München
Ananya Mehran, Kulturwissenschaftlerin, LMU München
Olga Shparaga, Philosophin, feministische Aktivistin
Birgit Erbe, Politikwissenschaftlerin, Frauenakademie München
die_ley (Leyla Schiemenz), DJ und Visual Artist
Funky Francis, DJ*, WUT-Kollektiv
- Adresse
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Einstein Kultur, Halle 3 und 4
Einsteinstr. 42
81675 München
- Veranstalter*in
- Petra-Kelly-Stiftung
- Teilnahmegebühren
- frei
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