Workshop
- Samstag, 24. Oktober 2026 10.00 – 16.00 Uhr In meinem Kalender speichern
Workshop
Auf Distanz gehen
Praktisches Know-How für den Umgang mit Verschwörungsmythen und Menschenfeindlichkeit
Zivilgesellschaftliche Initiativen in Thüringen sind massiven Beeinträchtigungen durch extrem rechte Verschwörungsmythen und menschenverachtende Haltungen ausgesetzt. Wie können wir intervenieren, wenn Teilnehmende bei einer Veranstaltung Desinformation verbreiten? Wie können wir langfristig handeln, wenn Bekannte in menschenfeindliche Erzählungen abdriften?
Im Workshop werden Ansätze für den Umgang mit Desinformation und rechtsextremen Erzählungen vorgestellt. Wir betrachten zunächst die Hintergründe, wie und warum rechtsextreme Erzählungen so viele Menschen erreichen. Anschließend lernen wir 10 präventive und intervenierende Gegenmaßnahmen sowie Tools zur professionellen Handlungsplanung kennen. Mit diesen entwickeln wir schließlich effektive Strategien für unterschiedliche Settings und Fälle der eigenen Praxis.
Referent*in: Phoebe Thiele ist als freiberufliche Bildungsreferent*in tätig unter anderem fürs Netzwerk für Demokratie und Courage. Ansätze der Distanzierungsarbeit, also der Arbeit mit rechtsaffinen Jugendlichen, lernte sie bei Distanz e.V. in Weimar kennen und möchte diese gern an Interessierte weitergeben.
Die Teilnahme ist kostenlos. Es gibt ein gemeinsames, veganes Mittagessen.
Die Veranstaltung findet im Rahmen der Reihe „Demokratisch auf dem Dorf“ der hbs Thüringen statt.
Infos zu Barrieren:
- Der Workshop-Raum ist durch eine 83cm breite Tür und über eine Stufe zugänglich. Es kann eine Rampe gelegt werden. Das WC ist nicht barrierefrei. Es befindet sich 1,5 Etagen oberhalb des Workshopsraums und ist nur über eine Treppe erreichbar. Zudem ist die Tür dort sehr schmal und der Raum ist sehr klein.
- Der Workshop findet in deutscher Lautsprache statt.
- Bei frühzeitig angemeldetem Bedarf (min. 4 Wochen vor der Veranstaltung) machen wir eine Kinderbetreuung möglich.
Ausschlussklausel: Die Veranstalter*innen behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremistischen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische, sexistische oder menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder sie von dieser auszuschließen.
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