Buchvorstellung und Diskussion
- Mittwoch, 29. April 2026 18.30 – 20.00 Uhr In meinem Kalender speichern
Buchvorstellung und Diskussion
Alena Jabarine: Der letzte Himmel. Meine Suche nach Palästina
Bunte Eiskugeln, süße Säfte, laue Nächte mit ihrer Familie in Umm al-Fahem, Haifa und Jaffa: So erinnert sich Alena Jabarine an die Sommer ihrer Kindheit. Weniger als 20 Kilometer trennen das Haus ihrer Großeltern im heutigen Israel von den besetzten palästinensischen Gebieten. Als Kind spürte sie zunächst nur vage, dass eine Grenze dieses Land in zwei Welten teilt – mit tiefgreifenden Unterschieden in Rechten und Lebensrealitäten.
Anfang 2020 zog die Journalistin für mehrere Jahre von Hamburg nach Ramallah, um das zu erfahren, was jenseits ihrer Vorstellungen lag, die sie aus der Ferne und auf Besuchen entwickelt hatte: Was bleibt von den unbeschwerten Kindheitserinnerungen? Was bedeutet „Palästina“ – für die Menschen auf beiden Seiten dieser Grenzen und für ihre eigene Identität?
In ihrem Buch erzählt Alena Jabarine vom Alltag an einem Ort, über den viel gesprochen wird, den jedoch nur wenige wirklich kennen. Ihre Geschichten handeln von Gewalt und Menschlichkeit, von Verlust und Solidarität, von Geduld und Widerstand – und eröffnen eindringliche Einblicke in palästinensisches Leben, das tagtäglich fragiler erscheint.
Heute gehört Alena Jabarine zu den wenigen Palästinenser*innen, die in Deutschland öffentlich auftreten. Szenen aus ihrem Buch bringt sie derzeit auch als Lecture Performance am Berliner Ensemble auf die Bühne.
Mit:
Alena Jabarine, Journalistin und Autorin
Moderation: Layla Al-Zubaidi, Leiterin Internationale Themenreferate Heinrich-Böll-Stiftung
Link zum Buch: Der letze Himmel. Meine Suche nach Palästina
Kontakt:
Louisa Reeh
Heinrich-Böll-Stiftung
E louisa.reeh@boell.de
In unserer Reihe Books that Matter stellen wir Werke vor, die aktuelle internationale Debatten aufgreifen und Impulse setzen. Gemeinsam mit den Autor*innen sprechen wir über Demokratie und Menschenrechte, internationale Beziehungen, Umwelt und soziale Gerechtigkeit, Diversität und Feminismus. Ob durch literarische Geschichten oder wissenschaftliche Analysen – die vorgestellten Bücher laden dazu ein, Fragen zu stellen, Positionen zu hinterfragen und neue Wege des Denkens zu entdecken.
» Teilnahme vor Ort
im Konferenzzentrum der Heinrich-Böll-Stiftung, Schumannstr. 8, 10117 Berlin
Bitte melden Sie sich an. Die Anzahl der Plätze ist leider begrenzt. Sollte die Raumkapazität erschöpft sein, übertragen wir die Konferenz per Video in andere Räume. Wir weisen darauf hin, dass kein Anspruch auf einen Platz im Saal besteht.
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In der Heinrich-Böll-Stiftung bemühen wir uns um den stetigen Abbau von Barrieren. Ob bei uns im Haus, bei der Veröffentlichung von Publikationen, oder bei Online-Veranstaltungen. Alle Informationen hierzu finden sich gebündelt unter diesem Link.
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