Vortrag
- Freitag, 20. Februar 2026 19.00 – 20.30 Uhr In meinem Kalender speichern
Vortrag
Russische Kriegsverbrechen in der Ukraine
Die internationale Strafgerichtsbarkeit und die Debatte in Deutschland
Die Aufarbeitung von Kriegsverbrechen ist eine zentrale Voraussetzung für Gerechtigkeit und dauerhaften Frieden. Nur wenn Gräueltaten dokumentiert, untersucht und juristisch verfolgt werden, können Opfer Anerkennung finden und künftige Verbrechen verhindert werden. Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine stellt die internationale Strafgerichtsbarkeit vor enorme Herausforderungen – zugleich ist er ein Prüfstein für die Wirksamkeit internationaler Rechtsnormen und die Verantwortung der Weltgemeinschaft.
MIT: Klaus Hofmann, Oberstaatsanwalt Freiburg, hat in der Ukraine an der Aufklärung von Kriegsverbrechen mitgearbeitet und die ukrainische Generalstaatsanwaltschaft beraten; Nataliya Pryhornytska, Politikwissenschaftlerin, Aktivistin sowie Mitbegründerin der Open Platform e. V. und der Allianz Ukrainischer Organisationen; Dr. Marc Zeccola, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Volkswirtschaftslehre und Recht, Abteilung für Rechtswissenschaft an der Universität Stuttgart
MODERATION: Andrea Beer, SWR
- Weitere Termine
- Donnerstag, 19. Februar 2026
- Adresse
-
Hospitalhof Stuttgart
Büchsenstr. 33
70174 Stuttgart
- Veranstalter*in
- Heinrich Böll Stiftung Baden-Württemberg
- Sprache
- Deutsch
- Teilnahmegebühren
- kostenfrei
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