Jenseits von Macker und Mythos. Urheber/in: Sarah Just. All rights reserved.

Veranstaltung

Montag, 18. Mai 2026 17.00 – 20.00 Uhr In meinem Kalender speichern

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Jenseits von Macker und Mythos - Welche Männlichkeiten wollen wir leben?

Ein Abend zum Informieren, Diskutieren und Vernetzen

„Männer sind gefährlich.“ „Männer sind gewalttätig.“ „Männer sind toxisch.“ Das Bild von Männern und Männlichkeiten in Öffentlichkeit und Medien ist häufig negativ. Und es kommt nicht von ungefähr: Statistiken zeigen, dass Männer riskanter leben, mehr Alkohol und Nikotin konsumieren und häufiger an Gewalttaten beteiligt sind. Zugleich erreichen Influencer in sozialen Medien gezielt Jugendliche und junge Männer mit machohaften, aggressiven und patriarchalen Rollenbildern – oft mit großer Resonanz. Auch politische Entwicklungen zeigen, dass solche Angebote Anklang finden. Der Hinweis „Nicht alle Männer sind so!“ ist richtig – und doch sprechen die Zahlen für strukturelle Muster, über die wir reden wollen.

Gleichzeitig suchen wir nach anderen Formen von Männlichkeiten: solidarisch, verantwortungsvoll, kooperativ und reflektiert. Pädagogische und politische Initiativen, die solche Perspektiven stärken, bleiben jedoch häufig weniger sichtbar und haben es schwer, öffentliche Aufmerksamkeit zu bekommen. Das wollen wir ändern.

Gemeinsam möchten wir fragen: Welche Formen von Männlichkeit wollen wir leben? Welche Männlichkeitsbilder sind attraktiv und zukunftsfähig? Und was ist aus früheren Debatten um Männlichkeiten geworden?

Nach einem kurzen inhaltlichen Impuls gibt es Raum für Austausch und Vernetzung. Im Rahmen eines vorbereiteten Barcamps gestalten wir Thementische – zugleich könnt ihr eigene Fragen und Anliegen  einbringen. Eingeladen sind Menschen aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen – aus Kunst, Sport, Pädagogik und Gesundheitsarbeit.

Wir bieten die Möglichkeit, offen ins Gespräch zu kommen, Perspektiven zu teilen und sich zu vernetzen.

Mit einem Input von

Prof. Dr. Jürgen Budde - Universität Flensburg

 

Ort: Kölibri, GWA St. Pauli, Hein-Köllisch-Platz 12

Eine Kooperation mit Jungenarbeit Hamburg e.V., W3_Werkstatt für internationale Kultur und Politik sowie der GWA St. Pauli

 

Gefördert von der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg

Adresse
▶ Siehe Veranstaltungsbeschreibung

Veranstalter*in
Landesstiftung Hamburg
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Teilnahmegebühren
Die Teilnahme ist kostenlos