Filmvorführung
- Donnerstag, 26. Februar 2026 18.00 – 20.00 Uhr In meinem Kalender speichern
Filmvorführung
Intercepted/Abgehört
Der ukrainische Geheimdienst hat tausende Telefonate russischer Soldaten mit ihren Familien abgehört. Die Gespräche von der Front sind ein verstörendes Zeugnis der Brutalität des Krieges. In ihrem Dokumentarfilm „Intercepted/Abgehört“ (91 Min.) kontrastiert Oksana Karpovych diese Stimmen mit Bildern der Zerstörung, aber auch mit Szenen aus dem Alltag der ukrainischen Bevölkerung, die versucht, weiterzuleben. So prallen die Perspektiven der Täter und der Betroffenen unmittelbar aufeinander. Der preisgekrönte Film, der 2024 auf der Berlinale lief, ist ein eindringliches Dokument über die entmenschlichende Kraft des Krieges. Aus der Gegenüberstellung der abgehörten Telefonate und des Blicks auf ein zerstörtes Land entsteht eine beklemmende Reflexion über die Banalität des Bösen.
Folgeveranstaltungen (jeweils in Kooperation mit dem Evang. Bildungszentrum Hospitalhof):
Russische Kriegsverbrechen in der Ukraine
Die internationale Strafgerichtsbarkeit und die Debatte in Deutschland
https://calendar.boell.de/de/event/russische-kriegsverbrechen-der-ukraine
Folter. Willkür. Besatzungsdruck.
Leben in den russisch besetzten Gebieten der Ukraine
https://calendar.boell.de/de/event/folter-willkuer-besatzungsdruck
Der Film ist Teil einer Veranstaltungsreihe, mit der das Ukrainische Atelier für Kultur und Sport und die Heinrich Böll Stiftung Baden-Württemberg an den Jahrestag des Beginns des vollumfänglichen Angriffskriegs Russland gegen die Ukraine vor vier Jahren erinnern möchten.
- Adresse
- Atelier am Bollwerk
- Veranstalter*in
- Heinrich Böll Stiftung Baden-Württemberg
- Sprache
- OmU
- Teilnahmegebühren
- 10 €/9 €
© Heinrich-Böll-Stiftung e.V.
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