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Bildungsreise

Montag, 26. Juni 2023 – Freitag, 30. Juni 2023 In meinem Kalender speichern

Bildungsreise

Polizei und Zivilgesellschaft – Der kritische Blick

Zum Sachstand einer Beziehung

Die Aufgabe der Polizei, Sicherheit und Ordnung zu gewährleisten, hat eine lange und kontroverse Geschichte in unserer Gesellschaft. Passive Bürger*innen auf der einen und eine zu Hilfe eilende, regulierende Staatsmacht auf der anderen Seite, dieses Bild spiegelt schon lange nicht mehr die komplexe Realität des Verhältnisses. 
Zudem scheinen Konflikte in
einer diversen Gesellschaft vorprogrammiert, das Gewaltmonopol steht dabei nicht in Frage, unbedingter Respekt wird jedoch hinterfragt: Zunehmend wird über polizeiliche Einsätze diskutiert, polizeiliches Handeln beobachtet, bisweilen kommt es auch zu direkten Einmischungen. Forderungen nach einer öffentlichen Überprüfung von Einsatztaktik oder dem Handeln einzelner Polizist*innenwerden breit von Medien geteilt. Große Öffentlichkeit erreichen auch Erkenntnisse um rechte Netzwerke, die Diskussion um Racial Profiling, verschwundene Waffen oder Drogenmissbrauch. Zweifel an der Integrität der Exekutive werden laut.
Transparenz und Aufklärung sollten das Ziel sein. Dazu braucht es die Bereitschaft auch auf Seiten der zuständigen Ministerien, Polizeiführung und Gewerkschaften. Doch die Forderung nach Transparenz und Aufklärung wird polizeilichereits nicht selten als grundsätzliches Misstrauen und Infragestellen ihrer Autorität interpretiert.
Wie steht es also um die Beziehung zwischen Zivilgesellschaft und Polizei? Dieser Frage wollen wir uns in der Bildungswoche nähern. 
Wir arbeiten zu Versammlungsrecht, Pressefreiheit und Rassismus in der Gesellschaft und diskutieren mit Referent*innen von Polizei, Politik, Gewerkschaft und Wissenschaft über moderne Aus- und Fortbildungen innerhalb der Polizei, über cop culture und den Blick auf das polizeiliche Gegenüber im Alltag.
Wir treffen Kritiker*innen und Polizist*innen und folgen der zentralen Frage nach den Möglichkeiten, zu einer neuen gesellschaftlichen Verständigung zu gelangen.


Leitung: Antje Möller – Ex-MdHB, Vorstandsmitglied Heinrich-Böll-Stiftung Hamburg e.V.

Ort: Hamburg

Zeiten: Der Bildungsurlaub findet täglich von ca. 9 bis 17 Uhr statt.

Preise: 190 € (Solidarpreis) 160 € (Standardpreis) 105 € (Sparpreis)

Aktuelle Informationen zu unseren Preisen in 2023:
Sie haben bei unseren Bildungsurlauben/Bildungsreisen die Wahl zwischen drei Preisen: Dem Standardpreis, dem Solidarpreis und dem Sparpreis. Den Sparpreis zahlen Sie, wenn Sie mit nur wenig Geld auskommen müssen. Die Anzahl der Sparpreise ist begrenzt. Den Solidarpreis zahlen Sie freiwillig, wenn Sie etwas mehr zahlen können und andere unterstützen möchten. Je mehr Teilnehmende den Solidarpreis zahlen, desto mehr können für den Sparpreis dabei sein. Alle anderen zahlen den Standardpreis. Sie sind unsicher, welchen Preis Sie zahlen sollen? Dann kontaktieren Sie uns gerne!

Wir bemühen uns, unsere Angebote inklusiv und so barrierearm wie möglich zu gestalten. Sollten Sie Unterstützungsbedarf haben, wie z.B. Gebärdensprache, sprechen Sie uns gerne an!

Gefördert von der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg

Adresse
Heinrich-Böll-Stiftung Hamburg
Kurze Straße 1
20355 Hamburg
Rechtliches
Allgemeine Geschäftsbedingungen
Veranstalter/in
Landesstiftung Hamburg
Teilnahmegebühren
190 € (Solidarpreis) 160 € (Standardpreis) 105 € (Sparpreis)