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Lesung und Gespräch

Donnerstag, 19. November 2026 19.00 – 20.30 Uhr In meinem Kalender speichern

Lesung und Gespräch

Autoritäre Rebellion

Wie antimoderne Reflexe breite Schichten der Gesellschaft erfassen und sie immer weiter nach rechts rücken

»Sie sind Familienangehörige, Freunde, Bekannte, Vereinsmitglieder, Doppelkopfspielende, Tennispartnerinnen oder Angehörige der Freiwilligen Feuerwehr. Sie haben sich entschieden: Diese Bundesrepublik ist nicht mehr ihre Republik. Wir kennen sie, sie sitzen nicht nur in den Parlamenten oder Talkshows, sie sitzen auch an Küchen- oder Stammtischen. Sie sind wie wir, sie kommen aus der Mitte der Gesellschaft. Ihre Revolte strebt ins Autoritäre.«

In seiner kenntnisreichen Analyse beschreibt der Publizist Andreas Speit, warum in breiten Schichten der Gesellschaft antimoderne Vorstellungen dominieren und welche Folgen ihre damit einhergehende Radikalisierung hat: Anzweiflung der Realität, Ablehnung des Rechtsstaats, Delegitimierung der Demokratie.

Im Gespräch fragen wir danach, wie auf politischer und gesellschaftlicher Ebene gehandelt werden kann, und wollen ermutigen zum Einmischen.  

Frieda Fiedler, Stadträtin, moderiert das Gespräch mit dem Autor. 
Alle sind eingeladen mitzudiskutieren!

Eine gemeinsame Veranstaltung der Heinrich Böll Stiftung BW und dem Collegium Academicum.

 

 

Weitere Termine
Montag, 16. November 2026
Mittwoch, 18. November 2026
Adresse
Collegium Academicum, Aula
Mendelejewplatz 1, 69126 Heidelberg
Veranstalter*in
Heinrich Böll Stiftung Baden-Württemberg
Sprache
Deutsch
Teilnahmegebühren
Eintritt frei
Fachkontakt
Dr. Andreas Baumer
Projektverantwortlicher
baumer@boell-bw.de