Die neue transnationale Dimension des Rechtsextremismus

Analyse

Rechtsextremismus und rechter Terror sind keine Phänomene, die auf den deutschen Kontext beschränkt sind. Die rechtsextreme Bewegung vernetzt sich mittlerweile über Landesgrenzen hinweg. Das Counter Extremism Project untersuchte die transnationalen Verbindungen gewaltorientierter rechtsextremer Milieus in fünf Ländern im Rahmen einer Studie, deren wichtigste Ergebnisse hier zusammengefasst werden.

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Seit 2014 ist eine neue führerlose, transnationale, apokalyptisch gesinnte, gewaltorientierte rechtsextreme und -terroristische Bewegung (GRXT) entstanden, die im wachsenden Maße für Gewalt in Europa und den Vereinigten Staaten verantwortlich ist. Das Counter Extremism Project (CEP) untersuchte im Auftrag des Auswärtigen Amtes im letzten Jahr die transnationalen Verbindungen der gewaltorientierten rechtsextremen und -terroristischen Milieus in Deutschland, Großbritannien, Finnland, Frankreich und den Vereinigten Staaten zwischen 2015 und 2020.(1) Dabei zeigte sich, dass die transnationale Dimension des Rechtsextremismus nicht nur wächst, sondern sich die Vernetzung über Landesgrenzen hinweg neu entwickelt.

Die GRXT ist länderübergreifend durch apokalyptische Narrative wie den „Großen Austausch“(2), den „Weißen Genozid“(3) und den „Tag X“(4) vereint. Die ersten beiden dieser Narrative beruhen auf der Annahme, dass der Zustrom nicht-weißer Ausländer:innen mit allen Mitteln verhindert werden müsse, um die „weiße Rasse“ zu retten. Auch gilt der Feminismus als zentrale Bedrohung, da er für sinkende Geburtenraten der „Weißen“(5) verantwortlich gemacht und als Angriff auf die männliche Vorherrschaft verstanden wird. Eine imaginierte jüdische Weltverschwörung, etwa unter den Schlagworten des Zionist Occupied Government (ZOG)(6) oder New World Order (NWO)(7), spielen dabei ebenfalls eine entscheidende Rolle.

Diese Narrative beziehen sich nicht mehr auf bestimmte Nationen, sondern auf eine imaginierte „weiße Rasse“. Eine neue Entwicklung der vergangenen Jahre: Vertreter der GRXT betonen, dass Angriffe auf diese „weiße Rasse“ nur dann abgewehrt werden könnten, wenn die gesamte GRXT zusammenarbeite und gemeinsam kämpfe. 

Anhänger der GRXT lassen sich allgemein in zwei Gruppen einordnen. Das „root causes“-Lager will Jüd:innen sowie politische Gegner:innen töten, die für „Probleme“ wie Einwanderung, Multikulturalismus oder Feminismus verantwortlich seien. Das Lager der „Akzelerationisten“ geht hingegen davon aus, dass Demokratien ohnehin im Niedergang seien und verübt Anschläge auf Nicht-weiße und insbesondere muslimische Einwanderer:innen, um am „Tag X“ einen „Rassenkrieg“ auszulösen(8). In jedem Fall wird Gewalt bis hin zu Terror unter Verweis auf die angeblich apokalyptische Bedrohung als Selbstverteidigung gerechtfertigt. 

Nicht nur Gruppen wie das Nordic Resistance Movement (NRM) oder die Atomwaffen Division (AWD) verbreiten solche Narrative und Verschwörungsmythen. Auch die meisten so genannten Einzeltäter:innen innerhalb der GRXT, die etwa für die Anschläge in Pittsburgh (USA, Ziel: Synagoge, 2018), Christchurch (Neuseeland, Ziel: Moscheen, 2019), Poway (USA, Ziel: Synagoge, 2019), El Paso (USA, Ziel: Migrant:innen/Supermarkt, 2019), Oslo (Norwegen, Ziel: Moschee, 2019) und Halle (Deutschland, Ziel: Synagoge/Migrant:innen, 2019) verantwortlich waren, berufen sich in ihren Schriften und Aussagen in unterschiedlichem Ausmaß darauf.(9) 

Solche Gewalttaten und Narrative wirken auch auf Täter:innen außerhalb Europas und den USA. So wurde Ende Januar 2021 in Singapur ein Teenager verhaftet, der laut Medienberichten inspiriert durch den Christchurch-Anschlag und seinen Hass auf Muslime Anschläge auf Moscheen vorbereitet haben soll.(10)

Die GRXT stützt sich auf mehrere Inspirationsquellen. Aus dem angelsächsischen Raum übernimmt sie ideologische Konzepte aus Schriften wie zum Beispiel den Turner Diaries oder Siege sowie praktische Inspiration in Form einzelner gewaltorientierter, rechtsextremer Akteur:innen. Diese versuchen Zusammenschlüsse gleichgesinnter ausländischer Gruppierungen anzuführen oder gründen direkt Zweigstellen in anderen Ländern.

Ein Beispiel hierfür sind die Versuche der AWD, einen Ableger in Deutschland(11) und eine Zelle in der Ukraine zu etablierten(12). Aus dem deutschen Sprachraum werden Symbole und Bildwelten des Nationalsozialismus übernommen. Akteur:innen des GRXT aus Deutschland sind stark international vernetzt und unterhalten Beziehungen zu fast allen anderen ausländischen rechtsextremen Akteur:innen.

Das grenzübergreifende NRM, eine gesamtskandinavische, gewaltorientierte rechtsextreme Organisation, wird in der transnationalen GRXT oft als Vorbild herangezogen. Neben Wikinger-Symbolik ist die Organisation eine wichtige Inspirationsquelle. 

Schließlich dienen im wachsenden Umfang auch osteuropäische Organisationen als Inspirationsquellen, was ebenfalls eine neue Entwicklung ist. Ein Schlüsselereignis in diesem Zusammenhang ist die seit 2014 andauernde kriegerische Auseinandersetzung in der Ukraine, bei dem für Rechtsextreme die Möglichkeit entstanden ist, auf beiden Seiten Kampferfahrung zu sammeln und sich paramilitärisch ausbilden zu lassen(13). Deutsche Rechtsextreme sind für die ukrainische Azov-Bewegung(14) und das Russian Imperial Movement (RID) wichtige Partner. Obwohl sich Azov und RID im Ukraine-Konflikt feindlich gegenüberstehen, trifft man sich in Deutschland, um die gemeinsame Sache voranzutreiben.

Musik, Kampfsport, Geld und Gewalt

Die transnationale GRXT stützt sich auf Musik, Kampfsport, Geld und Gewalt. Musikfestivals wie das Konzert “Call of Terror" in Châtillon-la-Palud nahe Lyon, ausgerichtet durch die französische Zweigstelle von Blood and Honour(15), Kampfsportveranstaltungen wie das Turnier “Kampf der Nibelungen" in Sachsen(16) und Treffen wie die Awakening-Konferenz in Finnland(17) sind zentrale Ereignisse.

Sie dienen als wichtige physische Netzwerkknotenpunkte, ebenso wie regelmäßige Märsche und Kundgebungen, wie zum Beispiel der Tag der lettischen Legionäre, bei dem an die Erfolge der 15. und 16. Grenadierdivisionen der Waffen-SS erinnert wird(18). Dort treffen sich die transnationalen Akteur:innen, vernetzen sich und rekrutieren neue Mitglieder.

Die finanziellen Strukturen der GRXT stützen sich im Wesentlichen auf drei Eckpfeiler: Einnahmen aus Veranstaltungen (insbesondere Musik und Kampfsport), Verkauf von Musik-CDs, Fanartikeln, Kleidungsmarken und Nahrungsergänzungsmitteln (online und offline) sowie Spenden. Neu ist die Professionalisierung und Kommerzialisierung dieser altbekannten wirtschaftlichen Aktivitäten in den letzten Jahren. Insbesondere die rechtsextreme Musik- und Kampfsport-Szene ist transnational konzipiert und eingebunden in Firmengeflechte mit Partner:innen, beispielsweise in Schweden, der Schweiz, Frankreich, Großbritannien, der Ukraine und Russland.(19)

Außerdem gibt es Hinweise auf Einnahmen aus kriminellen Quellen. So wurden im Dezember 2020 in Deutschland und Österreich Mitglieder eines gewaltorientieren rechtsextremen Netzwerks verhaftet, das laut Presseberichten durch illegalen Drogen- und Waffenhandel beträchtliche Einnahmen generiert hat.(20)

Die COVID-19-Reisebeschränkungen haben 2020 die Nutzung der physischen Netzwerkknotenpunkte durch die Mitglieder der GRXT behindert. Sie ist jedoch auch virtuell durch ein ausgedehntes System miteinander vernetzt(21). Die wachsende Verfügbarkeit von sozialen Netzwerken, Video-Plattformen und Messenger-Diensten erlaubt es Akteur:innen innerhalb des Milieus, ihre Propaganda transnational zu verbreiten, neue Anhänger anzuwerben sowie Unterstützer:innen zu mobilisieren und zu koordinieren. In den letzten Jahren haben Instagram und sein Mutterkonzern Facebook(22) sowie YouTube(23) und Twitter(24) als Reaktion auf den durch Zivilgesellschaft und Politik erzeugten Druck damit begonnen, rechtsextreme Nutzer:innen und deren Content von ihren Plattformen zu entfernen.(25) 

Medienberichte weisen jedoch darauf hin, dass diese Maßnahmen weniger konsequent durchgeführt werden, als dies bei islamistischen Inhalten der Fall ist(26). Studien haben weiterhin gezeigt, dass das „Deplatforming“ dazu geführt hat, dass die betroffenen Akteur:innen zu kleineren, alternativen Plattformen wie VKontakte oder BitChute abgewandert sind, Foren wie 4Chan und 8Chan nutzen und über Messenger-Dienste wie WhatsApp oder Telegram kommunizieren. Die neuen Benutzerkonten auf diesen kleineren Plattformen haben jedoch oft deutlich weniger Follower.(27)

Die COVID-19-Pandemie wird gemeinhin als Chance von der GRXT begriffen, neue Kreise zu erreichen.(28) Mehrere Studien haben auf einen deutlichen Anstieg der Online-Aktivitäten der GRXT hingewiesen.(29) Es bleibt jedoch abzuwarten, ob sich die Befürchtungen der Beobachter:innen der Szene erfüllen und sich der aktuelle Anstieg der Online-Aktivitäten anschließend in eine Verschärfung der tatsächlichen Bedrohungslage umsetzen wird.

Zwischen 2015 und 2020 hat die von der GRXT ausgehende Gewalt kontinuierlich zugenommen und neue Facetten hinzugewonnen, wird jedoch trotzdem häufig in den einzelnen Ländern nicht als Terrorismus  klassifiziert.(30) So kam es laut den Berichten des Centre for Research on Extremism (C-Rex) der Universität Oslo zwischen 1990 und 2018 allein in Westeuropa zu mindestens 757 tödlichen oder beinahe tödlichen „schwersten Gewalttaten und Anschlägen“, deren Motive rechtsextremen Überzeugungen waren.(31)

Rechtsextreme Gewalttäter:innen, die keiner der etablierteren Organisationen angehören, sind regelmäßig für Anschläge verantwortlich. Doch auch einzelne Organisationen haben bereits versucht, spektakuläre Terroranschläge zu verüben. So waren US-Gruppierungen wie "The Base" an der Vorbereitung von Terroranschlägen beteiligt, die jedoch verhindert werden konnten.(32) 

Die transnationale GRXT rechtfertigt ihre Gewalt stets als Notwehr oder bloße Reaktion auf die vermeintliche Gewalt ihrer ideologischen Gegner. Obwohl Gewalttaten auf lokaler Ebene geplant und verübt werden, sind die Inspiration und die allgemeinen Rechtfertigungen jedoch oft transnationaler Art. Die Verantwortlichen berufen sich auf Online-Manifeste oder rechtsextreme Anschläge, die in anderen Ländern durchgeführt wurden. Der transnationale, gewaltorientierte Rechtsextremismus ist außerdem männlich dominiert. Es sind aber auch Fälle bekannt, in denen Frauen Terroranschläge planten oder verübten. Untersuchungen zum Frauenanteil an rechtsextremen Gewalttaten in Deutschland gehen z.B. von einem Frauenanteil von 10%(33) bis 15%(34) aus.

Herausforderungen bei der wirksamen Bekämpfung

Die CEP-Untersuchungen ergaben, dass aktuell drei grundlegende Herausforderungen bei der Entwicklung geeigneter internationaler Gegen- und Abwehrmaßnahmen in Bezug auf die Aktivitäten der GRXT erkennbar sind.

Die erste Herausforderung betrifft die Frage rechtlicher Definitionen. Obwohl in allen sechs Staaten, die im Zentrum der Studie standen, der Terminus „Terrorismus“ in den jeweiligen Rechtssystemen verankert ist, werden beim Begriff des „Extremismus“ unterschiedliche administrative Definitionen verwendet. Diese administrativen Praktiken weisen nicht nur zwischen den sechs Staaten Unterschiede auf, es kommt auch, wie zum Beispiel in Deutschland, auf verschiedenen staatlichen Ebenen zu einer teils erheblich unterschiedlichen Anwendung des Terrorismus-Begriffs durch Polizeibehörden und Staatsanwaltschaften.(35)

Weiterhin sind die von offizieller Seite zur Verfügung gestellten Daten etwa zu Mitgliederzahlen, Angriffen, kriminellen Handlungen oder finanziellen Aktivitäten oft unvollständig, grenzübergreifend wenig vergleichbar oder fehlen sogar insgesamt. Dies erschwert auf internationaler Ebene die Entwicklung eines gemeinsamen Lagebildes, sowie einer allgemeinen Bedrohungsanalyse. In diesem Zusammenhang könnte ein verstärkter Informationsaustausch in internationalen Foren, wie zum Beispiel dem "Club de Bern Counter Terrorism Group" (CdB CTG), im Europäischen Zentrum zur Terrorismusbekämpfung (ECTC) bei Europol oder dem "European Union Intelligence Analysis Centre" (EU INTCEN) ein wichtiger Mechanismus sein, um auf eine gemeinsame Bedrohungseinschätzung hinzuarbeiten.

Schließlich sind keine der Hauptakteur:innen der GRXT auf internationaler Ebene offiziell als terroristisch deklariert. Die EU-Terror-Liste weist bislang keine Akteur:innen aus diesem Milieu aus.(36) Da Schlüsselgruppen wie zum Beispiel AWD, NRM oder die Azov-Bewegung indirekt und direkt in Verbindung mit der wachsenden Anzahl gewalttätiger Übergriffe sowie ersten Anschlägen stehen, würden solche Gruppen jedoch die Kriterien für eine Listung seitens der Europäischen Union erfüllen. Solange dies jedoch nicht in Angriff genommen wird, bleibt die Anwendung des bestehenden internationalen Instrumentariums der Terrorismusabwehr in allen Bereichen limitiert und die Bekämpfung der transnationalen GRXT maßgeblich auf der nationalen Ebene verankert. 

Die CEP-Studie zeigte auch, dass es auf nationaler Ebene in Europa und den USA drei generelle Ansätze bei der Abwehr der GRXT gibt. Der „skandinavische Ansatz“ stellt Präventionsmaßnahmen (P/CVE) ins Zentrum der Bemühungen.(37) Der „mehrdimensionale Ansatz“ verbindet P/CVE-Konzepte mit Exekutivmaßnahmen und wird etwa in Deutschland angewandt.(38) Einige Staaten, wie zum Beispiel Frankreich, fokussieren sich auf Exekutivmaßnahmen.(39) Bislang werden jedoch internationale Mechanismen bei der Bekämpfung der GRXT eher vernachlässigt.

Daher ist neben einer ständigen Weiterentwicklung des Maßnahmenkataloges auf nationaler Ebene  –(40) darunter die verstärkte Nutzung administrativer Instrumente auch auf lokaler Ebene –  der Auf- und Ausbau von internationalen Ansätzen von zentraler Bedeutung. Hier sollten bereits bestehende Strukturen und Mechanismen genutzt werden. Bei der Störung der Online-Aktivitäten der GRXT könnten zum Beispiel die bereits bestehenden "Internet Referral Units" (IRUs) in den Mitgliedstaaten der Europäischen Union und bei Europol(41) eine wichtige Rolle spielen.

IRUs weisen Firmen bezüglich extremistischer und terroristischer Inhalte auf den Sozialen Medien, Content-Hosting- und Gaming-Plattformen sowie Messenger-Diensten hin und bieten daher mit eine Grundlage für die Entfernung solcher Inhalte und in extremen Fällen für das de-platforming von Individuen und Gruppen. Derzeit konzentriert sich jedoch die Arbeit dieser IRUs auf Inhalte aus dem islamistisch-extremistischen oder -terroristischen Umfeld. 

Auch bei der Störung der finanziellen Aktivitäten der GRXT stehen internationale Mechanismen zur Verfügung, werden jedoch bislang noch nicht genutzt. So startete zwar die "Financial Action Task Force" (FATF)(42) unter deutscher Präsidentschaft im Juni 2020 ein spezielles Projekt zu diesem Thema.(43) Ziel ist jedoch zunächst eine gemeinsame Gefahreneinschätzung und (noch) nicht, spezielle Empfehlungen zur Abwehr zu entwickeln. Bis entsprechende Regulierungen beschlossen wurden, ist der Hinweis auf bestehende Reputationsrisiken für die Finanzindustrie ein gangbarer Weg, da solche Risiken Grundlage für eine Beendigung von Geschäftsbeziehungen darstellen können und somit die Finanzierungsaktivitäten der GRXT gestört werden können. Hier wurden bereits erste Erfolge erzielt.(44)

Daher stehen trotz der rechtlichen und operativen Herausforderungen bei der Bekämpfung des GRXT schon jetzt eine Reihe transnationaler Instrumente zur Verfügung, die erlauben, die Bewegung nicht nur auf nationaler Ebene anzugehen, sondern auch die neue transnationale Dimension bei Gegenmaßnahmen adäquat zu berücksichtigen.


Literaturnachweise:

(1) Dieser Beitrag fasst die wichtigsten Ergebnisse der CEP-Studie zusammen. Die Autoren sind Teil des Counter Extremism Projects Germany gGmbH. Für den Gesamttext siehe: Ritzmann, Alexander; Rekawek, Kacper, Schindler, Hans-Jakob (2020): Gewaltorientierter Rechtsextremismus und Terrorismus - Transnationale Konnektivität, Definitionen, Vorfälle, Strukturen und Gegenmaßnahmen, Counter Extremism Project, Nov. 2020, https://www.counterextremism.com/sites/default/files/CEP-Studie_Gewalto…

(2) Siehe: https://www.counterextremism.com/content/great-replacement-theory 

(3) Siehe: https://www.adl.org/resources/glossary-terms/white-genocide

(4) DW, ”German neo-Nazi doomsday prepper network 'ordered body bags, made kill lists',” 29.06.2019, https://www.dw.com/en/german-neo-nazi-doomsday-prepper-network-ordered-…

(5) Von der GRXT ideologisch definierte amorphe Kategorie, welche die in-group des GRXT beschreibt, jedoch von einzelen Akteuren des GRXT unterschiedlich definiert wird.

(6) Siehe: https://www.adl.org/education/references/hate-symbols/zog 

(7) Siehe: https://www.adl.org/resources/glossary-terms/new-world-order 

(8) Siehe: Loadenthal, Michael, Samantha Hausserman, and Matthew Thierry. “Accelerating Hate: Atomwaffen Division, Contemporary Digital Fascism, and Insurrectionary Accelerationism.” In: Robin Maria Valeri and Kevin Borgeson (eds.), Cyber Hate: Examining the Functions and Impact of White Supremacy in Cyberspace, Lanham, MD: Lexington Books/Rowman & Littlefield, 2020

(9) Siehe z.B.: Kristen Gelineau, ” El Paso shooting suspect’s references to Christchurch attack reveal dark, growing pattern,” Global News, 06.08.2019, https://globalnews.ca/news/5731115/el-paso-shooter-inspiration-christch…;

(10) McGowan, Michael, Singapore teenager inspired by Christchurch massacre arrested for allegedly planning attack on mosques, authorities say, The Guardian, 28.01.2021, https://www.theguardian.com/world/2021/jan/28/singapore-teenager-inspir…

(11) Der Spiegel, “Neo-Nazi 'Atomwaffen Division' Spreads Fear in Germany,” 13.11.2019, https://www.spiegel.de/international/germany/neo-nazi-group-atomwaffen-…; Maik Baumgärtner et al., "Neo-Nazi 'Atomwaffen Division' Spreads Fear in Germany,“ Der Spiegel, 13.11.2019, https://www.spiegel.de/international/germany/neo-nazi-group-atomwaffen-…;

(12) Siehe: Christopher Miller, “Ukraine Deported Two American Members Of A Neo-Nazi Group Who Tried To Join A Far-Right Military Unit For “Combat Experience”,” Buzzfeed News, 08.10.2020, https://www.buzzfeednews.com/article/christopherm51/ukraine-deports-ame…;

(13) Siehe: Rekawek, Kapcer, Career Break or a New Career? Extremist Foreign Fighters in Ukraine, Counter Extremism Project, April 2020, https://www.counterextremism.com/sites/default/files/CEP%20Report_Caree…;

(14) Die Azov-Bewegung ist eine ukrainische sozio-politische Einheit, die nicht nur das Azov-Regiment, aus dem die Bewegung hervorgegangen ist, sondern auch eine politische Partei, das National Corps, und eine Vielzahl anderer Einheiten und Organisationen umfasst.

(15) Siehe: https://www.rue89lyon.fr/2020/02/06/malgre-la-dissolution-de-blood-and-…;

(16) Staatsministerium des Inneren Sachsen, Verfassungsschutzbericht 2018 , Dresden, 2019, S. 73

(17) ”Awakening conference”, Foia Research, 31.03.2019, https://www.foiaresearch.net/event/awakening-conference 

(18) Cnaan Liphshiz, “In Latvia, hundreds march in honor of SS veterans”, Times of Israel, 16.03.2018, https://www.timesofisrael.com/in-latvia-hundreds-march-in-honor-of-ss-v…; De Facto: “British neo-Nazi visited Latvian political party office”, LSM.LV, 25.11.2019, https://eng.lsm.lv/article/politics/politics/de-facto-british-neo-nazi-…;

(19) CEP-Studie, Seite 22ff. 

(20) Michael Möseneder, Colette M. Schmidt, Fünf Festnahmen und spektakulärer Waffenfund in rechtsextremer Szene, Der Standard, 13.12.2020,

https://www.derstandard.de/story/2000122445163/fuenf-festnahmen-und-spe…

(21) Stephane J. Baele, Lewys Brace, Travis G. Coan, Uncovering the Far-Right Online Ecosystem: An Analytical Framework and Research Agenda, Studies in Conflict & Terrorism 2020, DOI: 10.1080/1057610X.2020.1862895, https://www.tandfonline.com/doi/full/10.1080/1057610X.2020.1862895

(22) Facebook, “Combating Hate and Extremism,” 17.09.019, https://about.fb.com/news/2019/09/combating-hate-and-extremism/ 

(23) The YouTube Team, “Our ongoing work to tackle hate,” 05.06.2019, https://blog.youtube/news-and-events/our-ongoing-work-to-tackle-hate&nb…;

(24) Deutsche Welle, “Twitter kicks out far-right radicals: What you need to know,” 19.12.2017, https://www.dw.com/en/twitter-kicks-out-far-right-radicals-what-you-nee…;

(25) Bereits 2016 hatten Twitter, Facebook, YouTube und Microsoft einen Verhaltenskodex bzgl. illegaler Hate Speech im Internet in Kooperation mit der Europäischen Kommission veröffentlicht. In 2018 zogen Instagram, Snapchat und Dailymotion nach. Jeuxvideo.com im Januar 2019, und TikTok in 2020.

Den Text kann man hier finden: https://ec.europa.eu/info/policies/justice-and-fundamental-rights/comba…;

(26) Anna Meier, Why do Facebook and Twitter’s anti-extremist guidelines allow right-wingers more freedom than Islamists?, The Washington Post, 01.08.2019, https://www.washingtonpost.com/politics/2019/08/01/why-do-facebook-twit…;

(27) Jakob Guhl, Julia Ebner, Jan Rau, The Online Ecosystem of the German Far-Right, ISD, London, Washington, DC Beirut, Toronto, 2020), https://www.isdglobal.org/wp-content/uploads/2020/02/ISD-The-Online-Eco…;

(28) Siehe z.B.: https://time.com/5881595/right-wing-conspiracy-theorists-coronavirus/&n…;

(29) Siehe z.B.: Institute for Strategic Dialogue, “COVID-19 disinformation briefing no. 3,” 12.05.2020, https://www.isdglobal.org/wp-content/uploads/2020/06/COVID-19-Briefing-…;

(30) Siehe die Statistiken am Ende der jeweiligen Länderkapitel der CEP-Studie ab Seite 67.

(31) Siehe: https://www.sv.uio.no/c-rex/english/topics/online-resources/rtv-dataset…;

(32) Neil MacFarquhar, Adam Goldman, “A New Face of White Supremacy: Plots Expose Danger of the ‘Base,’” New York Times, 22.01.2020, https://www.nytimes.com/2020/01/22/us/white-supremacy-the-base.html/

(33) Renate Bitzan, "Geschlechterkonstruktionen und Geschlechterverhältnisse in der extremen Rechten,“ in Fabian Virchow et al. (eds.), Handbuch Rechtsextremismus, Wiesbaden: Springer VS, 2016, Seite 337

(34) Jan Kette, Ursula Birsl Laura Jäkel, "Rechtsextremismus und Gender, Täter_innen und Betroffene rechter Gewalt″, Working Paper No. 5 (Marburg, 2018), https://ursula-birsl.de/uploads/media/Working_Paper_No_5__Rechtsextremi…;

(35) CEP-Studie, Seite 94f.

(36) EU terrorist list, https://www.consilium.europa.eu/en/policies/fight-against-terrorism/ter…;

(37) CEP-Studie, Seite 38f.

(38) CEP-Studie, Seite 39

(39) CEP-Studie, Seite 39f.

(40) Siehe: https://www.verfassungsschutz.de/de/aktuelles/zur-sache/zs-2019-003-ers…;

(41) https://www.europol.europa.eu/about-europol/eu-internet-referal-unit-eu…;

(42) Internationale Organisation, welche die Grundlagen der nationlen Regulierung der Finanzindustrie festlegt.

(43) Financial Action Task Force: Priorities for the Financial Action Task Force (FATF) under the German Presidency. Objectives for 2020-2022, 

https://www.fatf-gafi.org/media/fatf/documents/German-Presidency-Priori…;

(44) Siehe: https://www.cbsnews.com/news/paypal-suspends-dozens-of-racist-groups-si…;