Manifest für die Tiere

Buchvorstellung und Diskussion mit der Autorin Prof. Dr. Corine Pelluchon im Rahmen des Münchner Klimaherbsts „Welt wohin? Reise in eine bessere Zukunft“

Buchumschlag

Die Gewalt, die Menschen Tieren zufügen, ist nicht nur grausam. Sie macht eine verheerende Funktionsstörung unserer Gesellschaft offensichtlich, die auf wirtschaftlicher Ausbeutung und der Zerstörung des Lebendigen beruht. Tiere sind unsere Mitgeschöpfe. Wenn wir nicht aufhören, sie als Sache zu behandeln, zerstören wir nicht nur unsere materielle, sondern auch unsere seelische Lebensgrundlage. Corine Pelluchon zieht Parallelen zum politischen Kampf für die Abschaffung der Sklaverei. Wie ist der Übergang zu einer Gesellschaft anzugehen, die die Interessen von Mensch und Tier gleichermaßen berücksichtigt?

Mit:
Prof. Dr. Corine Pelluchon
Professorin für Philosophie an der Universität Paris-Est Marne-la-Vallée. Sie beschäftigt sich vor allem mit Moralphilosophie, Politischer Philosophie und Fragen der angewandten Ethik in den Bereichen Bio-, Umwelt- und Tierethik. 2020 erhielt sie für ihre philosophische Gegenwartsdiagnostik den Günther Anders-Preis für kritisches Denken. Ihren Buch "Manifest für die Tiere" wurde im Oktober 2020 ins Deutsche übersetzt.

Hier können Sie die Gesamtveranstaltung nachschauen:

In Kooperation mit der Evangelischen Stadtakademie München, dem Institut français München und dem Münchner Forum Nachhaltigkeit.