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Ein Forum für neue Ansätze in Politik, Wirtschaft und Kultur

Veranstaltungen

15.11.2018 - 19:00 bis 23.05.2019 - 21:30

Frauen in der Revolution 1918/1919

Kino-Reihe

Vor 100 Jahren endete der Erste Weltkrieg. An seinem Ende stand eine Revolution und Kurt Eisner verkündete den Freistaat Bayern. Das Frauenwahlrecht und der Acht-Stunden-Tag wurden eingeführt und die Frauen dachten an mehr. Mehr Rechte, mehr Freiheit, paritätische Mitbestimmung.

Im Rahmen des Gedenkens an das Ende des Ersten Weltkriegs laden die Internationale Frauenliga für Frieden und Freiheit/IFFF und die Rosa-Luxemburg-Stiftung Bayern dazu ein, sich mit bedeutenden Frauen- und Friedensaktivistinnen zu beschäftigen und einen Bogen in unsere Zeit zu schlagen.

Alle Filme drehen sich um politisch aktive Frauen und um ihren Kampf für das Frauenwahlrecht. Selbst nach Erlangung der juristischen Gleichstellung mussten sich die Frauen die Mittel zur Ausübung ihrer Rechte verschaffen, sie müssen es bis heute.

  • Do. 15.11.2018 – Suffragette – Taten statt Worte
  • Do. 13.12.2018 – Rosa Luxemburg
  • Do. 31.01.2019 - Anita Augspurg
  • Do. 28.02.2019 – Die göttliche Ordnung (die Regisseurin Petra Volpe ist anwesend
  • Do. 28.03.2019 – Premiere Gertrud Woker (der Regisseur Fabian Chiquet ist anwesend)
  • Do. 25.04.2019 – Constanze Hallgarten
  • Do. 23.05.2019 – Gertrud Baer

Rosa Luxemburg (1871 – 1919) war die bedeutendste unter den Sozialisten, die in der deutschen Arbeiterbewegung wirkten. Sie hat viele Jahre lang vor einem verheerenden europäischen Krieg gewarnt. Für ihren Kampf gegen die Kriegstreiber wurde sie jahrelang weggesperrt, am Ende wurde sie ermordet.

Anita Augspurg (1857 - 1943) war Deutschlands erste promovierte Juristin und setzte sich ab dem Ende des 19. Jahrhunderts für soziale und politische Rechte der Frauen ein. Die Einführung des Frauenwahlrechts war ihr vorrangiges Ziel. Sie gehörte 1915 zu den Gründerinnen der Internationalen Frauenliga für Frieden und Freiheit/IFFF

Gertrud Woker (1878 -1968) war eine Schweizer Frauenrechtlerin, Chemikerin und Friedensaktivistin. Der Schweizer Regisseur Fabian Chiquet wird im März einen Film über sie veröffentlichen. Die Filmpremiere über diese Frau, die sehr frühzeitig gegen die Giftgaseinsätze gearbeitet hat, findet in München statt.

Constanze Hallgarten (1881-1969) war als Frauenrechtlerin und Pazifistin eine der führenden Frauen der deutschen Friedensbewegung. Sie warnte früh vor den Gefahren des Nationalsozialismus und stand bereits beim Hitler-Ludendorff-Putsch 1923 auf einer „schwarzen Liste" der Nationalsozialisten.

Gertrud Baer (1890 – 1981) blickt auf eine lange Zeit in der Frauen-Friedensbewegung zurück. Sie ist ab 1905 aktiv, da ihre aus England stammende Mutter bereits bei den Suffragetten mitarbeitete. Gertrud Baer leitete 1919 wenige Monate im Bayerischen Ministerium für soziale Fürsorge das Referat für Frauenrecht.


Weitere Informationen zur Kino-Reihe finden Sie im Flyer.

Veranstaltungsort
München, KIM-Kino im EINSTEIN Einsteinstraße 42


Kosten
6,-/ erm. 4,- Euro


Partner

Internationale Frauenliga für Frieden und Freiheit/IFFF (www.wilpf.de)


Art der Veranstaltung
Filmvorführung



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25.01.2019 - 18:30

Das Kongo Tribunal

Eine Realfiktion

Dokumentarfilm von Milo Rau, Deutschland/Schweiz 2017, 100 Min.

Im Kampf um die Bodenschätze im Kongo wüten Gewalt und Anarchie ungehindert – und ungesühnt. Denn niemand hat Interesse Gesetze und Menschrechte durchzusetzen. Weder die Machthaber, noch die Minenbesitzer und schon gar nicht die Weltwirtschaft. Weil die Justiz tausende Verbrechen im Osten der Demokratischen Republik Kongo ignoriert, bringt der Schweizer Theaterregisseur Milo Rau den Prozess kurzerhand auf die Theaterbühne. 2015 inszeniert er ein symbolisches Gericht mit echten Akteuren und dreht gleichzeitig einen Film darüber.

Anschließendes Filmgespräch.

ReferentInnen

Lisa Kammermeier
Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Professur für Internationale Politik und Konfliktforschung Universität der Bundeswehr

Claudia Simons
2011-2016 Wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Forschungsgruppe Naher/Mittlerer Osten und Afrika der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP), seit 2016 Referentin für Afrika in der Heinrich-Böll-Stiftung

Veranstaltungsort
München, Monopol Kino, Schleißheimer Str. 127


Kosten
9,50/ erm. 8,50 Euro


Partner

Evangelische Stadtakademie München


Art der Veranstaltung
Filmvorführung mit anschließendem Filmgespräch


Karten über das Monopol Kino: www.monopol-kino.de/programm oder Tel. 089 38 88 84 93


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26.01.2019 - 10:00 bis 17:30

Online-Öffentlichkeitsarbeit

 

Twitter, Facebook und Co. sind aus dem Alltag vieler Menschen nicht mehr wegzudenken. Wer heute  potentielle Wähler erreichen will, muss sie „dort abholen, wo sie sind“: im Social Web.

Im Seminar lernen Sie, welche Plattformen sich wie für die (politische) Öffentlichkeitsarbeit eignen. Was sind Erfolgsfaktoren? Was brauchen Sie zur Vorbereitung bzw. zur Optimierung Ihrer Kanäle? Wie kann man mit begrenzen Ressourcen ein bestmögliches Ergebnis erzielen?

Während des Seminars beschäftigen wir uns mit der Einrichtung bzw. Optimierung einer Facebook-Fanpage, mit nützlichen Hilfsmitteln, Verlinkungen und wie Sie Ihre Social Media Kanäle mit Leben füllen.

Ziel des Seminar ist es, dass die Teilnehmenden mit einem eigenen Social Media-Profil nach Hause gehen bzw. die bereits bestehenden Profile ihrer Organisation ausgebaut und verbessert haben.

Themen des Seminars werden sein:

  • Mit Plan zum Ziel: Wie geht Social Media-Management mit begrenzten Ressourcen?
  • Facebook, Twitter, Instagram und Co.: Was kann man wofür nutzen?
  • Kurz, prägnant und dialogorientiert: Texten fürs Social Web
  • Der sinnvolle Einsatz von Hilfsmitteln.

Dieses Seminar kann mit 9 Unterrichtstunden für das Politikmanagement-Zertifikat von GreenCampus im Bereich "Medien" angerechnet werden.

Veranstaltungsnummer: 2-19-24

Das Seminar ist ausgebucht. Wir haben eine Warteliste gebildet. Beachten Sie bitte auch den Zusatztermin am 11.5. in München.

ReferentInnen

Theresa Körner
Kommunikationswissenschaftlerin (M.A.) und Social Media Managerin (FH Köln). Sie hat zudem einen B.A. in Politikwissenschaft und lehrt und forscht an der Universität Bamberg zu Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Social Media Management und Grundlagen des Journalismus. Sie hat praktische Erfahrungen in der PR- und Öffentlichkeitsarbeit und der internen Organisationskommunikation und kann zudem langjähriges politisches und gesellschaftliches Engagement vorweisen.

Veranstaltungsort
Nürnberg, Eckstein, Burgstraße 1-3, Raum 1.11/12


Kosten
60,- / erm. 40,- Euro (inkl. vegetarischer Tagungsverpflegung)


Art der Veranstaltung
Tagesseminar


Anmeldung


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26.01.2019 - 10:30 bis 17:00

Friedensabkommen – und dann?

Vom schwierigen Zusammenleben nach Bürgerkriegen

Bürgerkriege und bewaffnete Konflikte innerhalb einzelner Staaten werden oft mit besonderer Unerbittlichkeit und Brutalität geführt. Nach Ende des Krieges bleiben verfeindete Gruppierungen sowie tief gespaltene, traumatisierte Bevölkerungen zurück. Die Grenzen zwischen Opfern und Tätern sind dabei häufig nicht klar zu ziehen, die Rechtsprechung ist besonders problematisch. Transitional Justice Maßnahmen, die meist mit Hilfe der Internationalen Gemeinschaft initiiert werden, sollen dabei helfen die Vergangenheit aufzuarbeiten und ein friedliches, versöhntes Zusammenleben zu ermöglichen. Hierunter zählen Kriegsverbrechertribunale (z.B. Jugoslawien, Ruanda, Kambodscha), Wahrheitskommissionen (Südafrika, Ost-Timor), sowie Prozesse, wie die Reintegration von (Kinder-) Kämpfergruppen, die Aufarbeitung sexualisierter Gewalt oder die Umverteilung staatlicher Ressourcen.

Diese Prozesse sind allerdings weder einfach noch unumstritten: Nicht nur steht Strafgerechtigkeit häufig im Kontrast zu Versöhnung und Stabilität, vielmehr stellt sich auch die Frage, wer und nach welchen Kriterien überhaupt angeklagt wird. Wie definiert man die Schuld von z.B. Kindersoldaten? Was können Tribunale, Wahrheitskommissionen und Reintegrationsprojekte wirklich leisten? Wann konfligieren lokale Normen mit denen der internationalen Gebergemeinschaft? Wer ist Opfer, wer ist Täter?

Das Programm können Sie hier herunterladen.

ReferentInnen

Prof. MMag. Dr. Christina Binder, E.MA
Professur für Internationales Recht und Internationalen Menschenrechtsschutz, Universität der Bundeswehr München-Neubiberg
Prof. Dr. Thorsten Bonacker

Philipps-Universität Marburg, Zentrum für Konfliktforschung
Prof. Dr. Susanne Buckley-Zistel

Zentrum für Konfliktforschung, Philipps-Universität Marburg
Prof. Dr. h.c. Wolfgang Schomburg, Berlin
bis 2008 Richter an den Internationalen Strafgerichtshöfen für das ehemalige Jugoslawien (Den Haag) und Ruanda (Arusha, Tanzania), seit 2009 Honorarprofessor der Rechtswissenschaft an der Durham University (UK)
Claudia Simons

Referentin für Afrika in der Heinrich-Böll-Stiftung

Veranstaltungsort
München, Evangelische Stadtakademie, Herzog-Wilhelm-Str. 24


Kosten
15,- / erm. 10,- € inkl. Imbiss


Partner

Evangelische Stadtakademie München,
Professur für Internationale Politik und Konfliktforschung, Universität der Bundeswehr,
Lehrstuhl für Politikwissenschaft, Friedens- und Konfliktforschung der Universität Augsburg,
Arbeitsgemeinschaft für Friedens- und Konfliktforschung


Art der Veranstaltung
Tagung


Anmeldung


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26.01.2019 - 19:00 bis 03.02.2019 - 17:30

42. Lateinamerikawoche

 

Zum 42. Mal findet Ende Januar die „Lateinamerikawoche“ statt und wirft einen differenzierten Blick auf die Entwicklungen in den Ländern des Subkontinents.

Weitere Informationen finden Sie im Programm.

Vom 7. bis 13. Februar schließen sich im Filmhaus die diesjährigen „Lateinamerika-Filmtage“ an.

Veranstaltungsort
Nürnberg, Villa Leon, Schlachthofstraße / Philipp-Koerber-Weg 1 (U-Bahn & S-Bahn: HS Rothenburger Straße)


Kosten
Siehe Programm


Partner

Trägerkreis Lateinamerikawoche e.V.


Anmeldung


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28.01.2019 - 19:00

Filmreihe Kino Europa: Die Maske | Twarz

 

PL 2018, 91 Min., OmU, Regie: Małgorzata Szumowska

In einem polnischen Provinzort wird die höchste Jesusstatue der Welt gebaut. Nach einem Unfall wird dem Bauarbeiter und Heavy Metall Fan Jacek ein neues Gesicht transplantiert. Während die Statue immer weiterwächst, wird Jacek immer mehr ausgegrenzt und angefeindet.

Ausgezeichnet mit Silbernen Bären bei der 68. Berlinale.

ReferentInnen

N.N.

Veranstaltungsort
München, Gasteig, Carl-Amery-Saal


Kosten
Eintritt frei!


Partner

In Kooperation mit dem Europe Direct Informationszentrum München & Oberbayern, dem Creative Europe Desk München GmbH und dem Informationsbüro des EU-Parlaments


Art der Veranstaltung
Filmvorführung mit anschließender Diskussion


Anmeldung


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31.01.2019 - 18:30

Nestwärme. Was wir von Vögeln lernen können

Lesung mit dem Autor

Ein Leben mit der Sonne statt nach der Uhr, faire partnerschaftliche Beziehungen, Gewaltverzicht und klimaneutrale Mobilität – was können wir von Vögeln lernen? "Nestwärme" ist ein überraschendes Buch über das Sozialverhalten unserer gefiederten Nachbarn, ein Plädoyer für einen nachhaltigen Umgang mit der Natur – und eine augenzwinkernde Aufforderung, das eigene Leben hin und wieder aus einer neuen Perspektive zu betrachten. Der vielfach ausgezeichnete Naturschützer Ernst Paul Dörfler hat ein berührendes Buch über das geheime Leben der Vögel geschrieben, die oft friedvoller und achtsamer miteinander umgehen als wir Menschen.

ReferentInnen

Ernst Paul Dörfler
Autor und Umweltschützer und war Mitbegründer der Grünen Partei in der DDR
Leo Klotz
Biologe, Vorstand Petra-Kelly-Sitftung

Veranstaltungsort
München, Museum Mensch und Natur Schloss Nymphenburg, Nordflügel


Kosten
Eintritt frei!


Art der Veranstaltung
Vortrag


Anmeldung


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31.01.2019 - 19:00

Filmvorführung: Anita Augspurg

Kämpferin für Frieden, Freiheit und Frauenrechte

Anita Augspurg (1857 - 1943) war Deutschlands erste promovierte Juristin und setzte sich ab dem Ende des 19. Jahrhunderts für soziale und politische Rechte der Frauen ein. Die Einführung des Frauenwahlrechts war ihr vorrangiges Ziel. Sie gehörte 1915 zu den Gründerinnen der Internationalen Frauenliga für Frieden und Freiheit (IFFF/WILPF). 

Die Filmvorführung ist nur eine Veranstaltung von vielen, zu denen die IFFF/WILPF von September 2018 bis Mai 2019 rund um die Einführung des Frauenwahlrechts in Deutschland vor 100 Jahren einlädt.

Den Flyer zur Veranstaltungsreihe finden sie hier.

Veranstaltungsort
München, KIM - Kino im Einstein e.V., Einsteinstraße 42


Kosten
6,-/ erm. 4,- Euro


Partner

Internationale Frauenliga für Frieden und Freiheit / IFFF


Art der Veranstaltung
Filmvorführung


Kartenvorbestellung unter Tel.: 089 / 93 23 92 und an der Abendkasse


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07.02.2019 - 19:00

Vom Versuch, nicht weiß zu schreiben

Oder: Wie Journalismus unser Weltbild prägt

Wie entsteht unser Weltbild? Was können Journalistinnen und Journalisten überhaupt begreifen von der „Fremde“, vom „Anderen“? Wie beeinflussen Arbeitsbedingungen ihre Berichterstattungen? Wie wahrhaftig ist also ihr Bild von der Wirklichkeit? Der Versuch, nicht weiß zu schreiben: Das ist die Suche nach einem Blick auf die Welt, der sich von der Enge des Eurozentrismus befreit. Ein Plädoyer für einen Journalismus des Respekts. Charlotte Wiedemann gibt Einblick in ihre Arbeit in unterschiedlichsten Kontexten, der zeigt, wie leicht wir eingeschliffenen Erzählungen und Fehlurteilen unterliegen.

ReferentInnen

Charlotte Wiedemann
lebte einige Jahre in Südostasien und bereiste später viele islamische Länder Asiens, Arabiens und Afrikas, u.a. für GEO, DIE ZEIT und Le Monde diplomatique.

Moderation: Silvia Bauer, Kulturwissenschaftlerin, München

Veranstaltungsort
München, Evangelische Stadtakademie, Herzog-Wilhelm-Straße 24


Kosten
7,- Euro


Partner

Evangelische Stadtakademie München


Art der Veranstaltung
Vortrag mit Diskussion


Anmeldung


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08.02.2019 - 19:00

Die Lebensgeschichte Zenzl Mühsams

Vortrag

Die bayerische Bauerntochter Zenzl aus der Holledau stand 1918 an Erich Mühsam‘s Seite, als er die Münchner Bevölkerung zur Beendigung des Weltkriegs aufrief und floh nach seiner Ermordung in einem deutschen KZ ins sowjetische Exil, wo sie in eine 20jährige Odyssee durch den Stalinschen Gulag geriet. Erst 1955 gestattete man der 71jährigen Anarchistenwitwe die Rückkehr nach Berlin. Weder eine hohe Rente noch die Staatssicherheit konnten sie von ihrem Lebensziel abhalten: Mit umsichtiger Ausdauer für die Veröffentlichung der Werke Mühsams einzutreten. Im Lebensweg dieser Unbeugsamen verdichtet sich auf eindrückliche Weise die Geschichte des Zwanzigsten Jahrhunderts.

ReferentInnen

Uschi Otten
freischaffende Autorin, Dramaturgin und Regisseurin, sie veröffentlichte die Briefe Zenzl Mühsams und mehrere Texte über sie.

Veranstaltungsort
Rosenheim, Vetternwirtschaft, Oberaustr. 2


Kosten
Eintritt frei!


Partner

Geschichtswerkstatt Rosenheim


Art der Veranstaltung
Vortrag


Anmeldung


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09.02.2019 - 19:00

Hamburger Gitter: Der G20-Gipfel als „Schaufenster moderner...

Film und Diskussion

31.000 Polizisten, brennende Autos, 20 Regierungen zu Gast - eine Stadt scheint traumatisiert. Auch ein Jahr nach dem G20-Gipfel sucht die Polizei noch mit allen Mitteln nach hunderten Verdächtigen, die Politik fordert harte Strafen, die Gerichte leisten Folge und die wenigen kritischen Stimmen verblassen im allgemeinen Ruf nach Law and Order.

17 Interviewpartner*innen aus Polizei, Medien, Wissenschaft, Justiz und Aktivismus ziehen in diesem Film Bilanz. Welche Freiheitsrechte konnten in Hamburg dem Druck standhalten? War dieser Ausnahmezustand der Startschuss für eine neue sicherheitspolitische Normalität?

Die Dokumentation konzentriert sich auf den Umgang mit den Protesten und die staatliche Sicherheitspolitik. Versammlungsfreiheit, Bewegungsfreiheit und Pressefreiheit spielen in den Betrachtungen eine ebenso große Rolle wie die Veränderung der polizeilichen Strategien.

Konnten während der Proteste Grundrechte außer Kraft gesetzt werden? Welche Garantien des Grundgesetzes konnten rund um den G20-Gipfel standhalten? Mit welcher Leichtigkeit konnten die Behörden agieren? Welche Methoden der Ausnahmesituation werden langsam zur Normalität? Und welche Gesellschaft zeichnet sich da am Horizont ab?
Antworten geben u.a. Rafael Behr (Prof. für Polizeiwissenschaft, Akademie der Polizei Hamburg), Christiane Schneider (Hamburger Bürgerschaft), Heribert Prantl (Chefredaktion Süddeutsche Zeitung); der Pressesprecher der Polizei Hamburg; der junge Aktivist Fabio V., der vier Monate in Untersuchungshaft saß, seine Anwältin und Vorstand im RAV, Gabriele Heinecke; sowie viele weitere aus Polizei, Medien, Wissenschaft, Justiz und Aktivismus.
Der Hintergrund: Bis zu 170 Ermittler arbeiten an hunderten Verfahren gegen militante Demonstranten und Menschen die sich an Ausschreitungen und Plünderungen beteiligten. Harte Strafen wurden gefordert und in bisher über 40 Fällen auch verhängt. Der Staat verlor im Sommer 2017 die Kontrolle in Hamburg und versucht sie nun zurückzugewinnen. „Mit allen Mitteln“, war selten so wörtlich zu nehmen wie im Fall der G20-Verfahren. Eine Öffentlichkeitsfahndung von noch nie dagewesenem Ausmaß stellte über zweihundert Menschen mit vagen Verdachtsmomenten „an den Pranger“ und die Boulevard-Presse „spielte den Hilfssheriff“. 30 Wohnungen und Häuser wurden mit hoch bedenklichen Begründungen durchsucht und ein linkes Medienportal vom Innenminister verboten. Eine Redaktionsgruppe des Videokollektivs „leftvision“ ging der Frage nach, ob die Befugnisse der Sicherheitsbehörden auf den Prüfstand gehören? Droht die Gefahr, dass bei echten politischen Krisen alle Dämme des Rechts brechen, die den Bürger vor staatlicher Willkür schützen sollten? 13 Kameraleute filmten das Material während der G20-Tage welches ein umfangreiches und detailliertes Panorama in diesem Dokumentarfilm ermöglicht. Einschätzungen von 17 Protagonist*innen bilden den inhaltlichen Faden eines Films der weit über die Ereignisse vom Juli 2017 hinaus geht.

Ein Film von: Marco Heinig, Steffen Maurer, Luise Burchard, Luca Vogel

ReferentInnen

Friederike Habermann
Ökonomin, Schwerpunkt Herrschaftskritik

Roman Thurn
war Mitarbeiter im Projekt Mapping #NoG20, welches vom Hamburger Institut für Sozialforschung und dem Institut für Protest- und Bewegungsforschung durchgeführt wurde und eine wissenschaftliche Analyse der Ereignisse um den G20-Gipfel in Hamburg leistete. Er promoviert derzeit am Institut für Soziologie an der LMU München zu sog. Gefahrengebieten und der polizeilichen Praxis des stop & frisk.

Veranstaltungsort
Augsburg, City Club, Konrad-Adenauer-Allee 9


Kosten
Eintritt frei!


Partner

Netzwerk Solidarische Stadt Augsburg


Art der Veranstaltung
Filmvorführung mit Dikussion


Anmeldung


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12.02.2019 - 19:00

Finanzwende gefordert!

Eine Bürgerbewegung für die Regulierung der Finanzmärkte

Zehn Jahre nach Ausbruch der Finanzkrise sind die Folgen noch immer nicht überwunden. Das Finanzsystem ist "weder nachhaltig, noch stabil und die nächste Finanzkrise programmiert", so der Finanzexperte Gerhard Schick. Zugleich durchdringt der Finanzsektor weltweit mehr und mehr Bereiche des täglichen Lebens und unterwirft sie der Renditelogik. Im Sommer 2018 riefen daher InitiatorInnen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft die Bürgerbewegung Finanzwende e.V. ins Leben. Ihr geht es um Änderungen im Finanzsystem, die Gewinnstreben in Einklang mit sozialen, ökonomischen und ökologischen Zielen einer nachhaltigen Entwicklung bringt. Wie kann das gelingen?

ReferentInnen

Dr. Gerhard Schick
bis Ende 2018 MdB Bündnis 90 / DIE GRÜNEN, Mitgründer und Vorstand der Bürgerbewegung Finanzwende e.V.

Veranstaltungsort
München, münchner zukunftssalon, oekom e.V., Waltherstr. 29 Rgb


Kosten
Eintritt frei!


Partner

oekom e.V., Evangelische Stadtakademie München


Art der Veranstaltung
Vortrag


Anmeldung


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17.02.2019 - 15:00

Die 55. Münchner Sicherheitskonferenz

Eine Nachbetrachtung

Unmittelbar nach Ende der 55. Münchner Sicherheitskonferenz (15.-17.02.19) wollen wir mit Teilnehmenden die Konferenz wieder aus deutscher Perspektive bewerten. Wie in den Vorjahren soll damit etwas mehr Transparenz gegenüber der kritischen Öffentlichkeit geschaffen werden. Was waren die herausragenden Themen der diesjährigen Sicherheitskonferenz, was wird von Deutschland erwartet, welche Antworten sollte die deutsche Politik formulieren?

ReferentInnen

Agnieszka Brugger, MdB (angefragt)
Stellvertretende Fraktionsvorsitzende Bündnis 90/ DIE GRÜNEN im Bundestag
Jackson Janes (angefragt)
President, American Institute for Contemporary German Studies, Johns Hopkins University, Washington, DC 

Moderation: Jutta Prediger, Hörfunkredakteurin, Bayerischer Rundfunk

Veranstaltungsort
München, Künstlerhaus am Lenbachplatz, Lenbachplatz 8, Clubetage


Kosten
Eintritt frei


Partner

Heinrich-Böll-Stiftung


Art der Veranstaltung
Podiumsdiskussion


Eine Anmeldung ist nicht erforderlich!


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19.02.2019 - 18:45 bis 20:30

Welcome to Sodom

Dein Smartphone ist schon hier

Dokumentarfilm von Florian Weigensamer und Christian Krönes, Österreich/Ghana 2018, 92. Min.

Der Film lässt die Zuschauer hinter die Kulissen von Europas größter Müllhalde mitten in Afrika blicken und porträtiert die Verlierer der digitalen Revolution. Dabei stehen nicht die Mechanismen des illegalen Elektroschrotthandels im Vordergrund, sondern die Lebensumstände und Schicksale von Menschen, die am untersten Ende der globalen Wertschöpfungskette stehen. Die Müllhalde von Agbogbloshie wird höchstwahrscheinlich auch letzte Destination für die Tablets, Smartphones und Computer sein, die wir morgen kaufen!

Diese Podiumsdiskussion ist Teil der Veranstaltungsreihe "Fokus Afrika". Weitere Termine:

ReferentInnen

Florian Weigensamer
Regisseur, Wien

Veranstaltungsort
München, Monopol Kino, Schleißheimer Str. 127


Kosten
9,50 € / 8,50 € erm.


Partner

Evangelische Stadtakademie München

Interfilm Akademie e.V.

Museum Fünf Kontinente


Art der Veranstaltung
Filmvorführung mit Diskussion


Anmeldung


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21.02.2019 - 10:00 bis 16:00

Biodiversität, Düngeverordnung und Klimawandel

Lösungsansätze einer bäuerlichen Landwirtschaft und Forderungen an die Agrarpolitik

Insektensterben und der Verlust der Artenvielfalt bedrohen unsere Lebensgrundlagen. Wegen unzu-reichender Umsetzung der EU Nitratrichtlinie hat die EU-Kommission eine Klage gegen die BRD beim Europäischen Gerichtshof eingereicht. Zudem müssen nach der NERC-Richtlinie Luftschadstoffe wie Stick-stoffoxide und Ammoniak deutlich reduziert werden. Dass die Novellierung der Düngeverordnung eine echte Lösung des Problems sein kann, bezweifeln nicht nur Bauern, sondern auch Wissenschaftler. Der vielerorts zu trockene Sommer mit Futterknappheit und Ernte-ausfällen hat die Empfindlichkeit unserer Agrarsysteme angesichts des Klimawandels deutlich gemacht.

Die AbL fordert eine Landwirtschaftspolitik, die sowohl den Umwelt- und Artenschutz als auch die Existenzsicherung der bäuerlichen Betriebe zum Ziel hat. Die Tagung soll hierfür Lösungsansätze aufzeigen.

Weitere Informationen sowie das genaue Programm finden Sie auf dem Flyer zur Tagung.

ReferentInnen

Dr. Andrea Beste
Agrarwissenschaftlerin und Diplom-Geographin, Co-Autorin Bodenatlas
Heinrich-Böll-Stiftung und "Büro für Bodenschutz und Ökologische Agrarkultur“, Mainz
Wolfram Güthler
Ministerialrat und Leiter des Referats Landschaftspflege und Naturschutz-förderung im Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz
Dr. med. vet. Anita Idel
Tierärztin, Mediation und Projektmanagement Agrobiodiversität, Lead-
autorin im UN-Weltagrarbericht (IAASTD) und Kasseler Institut für ländliche Entwicklung
Prof. Onno Poppinga
Kasseler Institut für ländliche Entwicklung (KI)

Veranstaltungsort
Weichering, Landgasthof Vogelsang, Bahnhofstraße 24


Kosten
10,- (Mitglieder) / 15,- Euro (Nichtmitglieder); Mittagessen und Getränke sind selbst zu bezahlen


Partner

Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft, Landesverband Bayern e.V.


Art der Veranstaltung
Tagung


Anmeldung


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22.02.2019 - 16:30 bis 20:00

Nicht über jedes Stöckchen springen vs. Radikale Aufklärung

Zeitungen und Populismus

Workshop für europäische Journalist*innen im Rahmen des Projekts „Shared Spaces – Europäische Dialoge über öffentliche Räume“  des Heinrich-Böll-Stiftungsverbunds

In Polen, in Ungarn, in Österreich sind Rechtspopulist*innen an der Regierungsmacht, in Deutschland, aber auch in Ländern wie Spanien sind Parteien der populistischen Rechten im Aufwind. In all diesen Ländern versuchen Rechtspopulist*innen auch, die mediale Hegemonie zu erobern und mit gezielten Provokationen die mediale Aufmerksamkeit für sich zu gewinnen.

Wie kann es kritischen Medien gelingen, dieses Phänomen weder kleinzureden noch medial großzuschreiben, sondern eine kritische, objektive Berichterstattung zu gewährleisten? Wie können Journalistinnen und Journalisten am besten auf direkte Angriffe von Rechtspopulisten reagieren?

Themen: Die Medienstrategie der Rechtspopulist*innen in Europa - Von Österreich lernen: Recherchieren gegen Widerstände – wie Journalist*innen rechtspopulistische Parteien wie der FPÖ am besten begegnen – Praktische Übung und Erfahrungsaustausch.

Arbeitssprache ist Deutsch

Begrenzte Teilnehmer*innenzahl!

Anmeldung unter www.boell-bw.de

 

 

 

Eine Kooperation der Heinrich Böll Stiftung Baden-Württemberg, der Petra-Kelly-Stiftung Bayern und der Heinrich Böll Stiftung Saarland im Rahmen des Projekts „Shared Spaces – Europäische Dialoge über öffentliche Räume“ des Heinrich-Böll-Stiftungsverbunds

 

 

 

ReferentInnen

Nina Horazcek
Chefreporterin Falter, Wien

Veranstaltungsort
Stuttgart, Stiftung Geißstraße Sieben, Geißstraße 7


Partner

Heinrich Böll Stiftung Baden-Württemberg und Heinrich Böll Stiftung Saarland


Art der Veranstaltung
Workshop


https://www.boell-bw.de/veranstaltungen/dokumentation-2019/medienworkshop/


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22.02.2019 - 19:30

„Blackbox Abschiebehaft“

Vortrag und Diskussion

In ganz Deutschland werden immer mehr Abschiebeknäste errichtet. Allein in Bayern sind mit Passau und Hof zwei weitere Abschiebehaftanstalten geplant. Die Abschiebehaft hat in Deutschland eine lange und unrühmliche Tradition: Vor ziemlich genau 100 Jahren wurde sie als Instrument staatlicher Repressionsmaßnahmen gegen nicht erwünschte Menschen eingeführt. In den Fokus dieser Repressionsmaßnahme gerieten damals vornehmlich aus Osteuropa zugewanderte Jüd*innen. War die Institution der Abschiebehaft schon damals nicht unumstritten, so hat sie auch heute als äußerst fragwürdig zu gelten. Als reiner Verwaltungsakt stellt sie eine Haftform ohne vorausgegangene Straftat oder richterlichen Urteilsspruch dar – aus rechtsstaatlicher Perspektive ist das ein Skandal. Eine grundsätzliche Kritik an Abschiebehaft ist und bleibt daher notwendig. Um nur einen Ansatzpunkt zu nennen: Obwohl richtigerweise immer wieder betont wird, dass Abschiebehäftlinge keine Strafgefangenen sind und folglich nicht als solche zu behandeln seien, ist ihre Lage und vor allem ihre juristische Betreuung durch Anwält*innen viel prekärer als die von Gefangenen in „normalen“ Haftanstalten.

Ausgehend von konkreten Fallkonstellationen möchte die Veranstaltung die rechtsstaatliche Problematik in den Fokus rücken. Einleitend wird Elisa Urbanczyk, die als Rechtsanwältin verschiedene Mandant*innen im Abschiebegefängnis Eichstätt betreut, über die menschenunwürdigen Bedingungen in der 2017 eröffneten und äußerst umstrittenen Abschiebehaftanstalt berichten. Anschließend wird Monika Mokre, Politikwissenschaftlerin an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, grundlegende Überlegungen zur Illegalisierung von Migration und der Aus- und Einsperrung von Migrant*innen präsentieren. Im Anschluss besteht Raum für eine Publikumsdiskussion mit den Expertinnen.

ReferentInnen

Monika Mokre
Politikwissenschaftlerin an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Obfrau des eipcp und Aktivistin des Refugee Protest Camps Vienna. In ihrer Forschungstätigkeit und ihrer politischen Arbeit beschäftigt sie sich mit europäischer Demokratie, Migration und Kulturpolitik. Sie ist Mitherausgeberin des Buchs „Das große Gefängnis“. 
Elisa Urbanczyk
Rechtsanwältin in Nürnberg und vertritt verschiedene Mandant*innen in der Abschiebehaftanstalt Eichstätt. Sie ist Expertin für rechtliche Fragen im Kontext von Migration und kennt die Abschiebevorgänge aus erster Hand.

Veranstaltungsort
Cafe Tür an Tür, Wertachstraße 29, Augsburg


Partner

Netzwerk Solidarische Stadt Augsburg


Art der Veranstaltung
Vortrag und Diskussion


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23.02.2019 - 10:00 bis 17:30

„Ich will da rein!“ – So kommen Sie in den Medien vor

Politikmanagement-Grundlagenseminar

„Ideen haben wir schon. Nur weiß keiner davon…“ Wie Sie mit Ihren politischen
Konzepten und Botschaften eine breite Öffentlichkeit erreichen, Medienschaffende richtig ansprechen und für Ihre Themen interessieren und die gesamte Palette an Kommunikationsinstrumenten bestmöglich nutzen, erfahren Sie in diesem Tagesseminar. Dazu gibt’s reichlich „Lifehacks“ aus der Medienarbeit und Gelegenheit, das frisch gelernte in die Praxis umzusetzen.

Themen sind unter anderem:

  • Den Alltag im Medienbetrieb kennen und für die eigenen Ziele nutzen
  • Botschaft schärfen, Relevanz erzeugen: Kriterien für eine gute Pressemitteilung
  • Schreiben, schreiben, schreiben: Workshop mit Feedbackschleife

    Veranstaltungsnummer: 3-13-11

    Die Zahl der Teilnehmer/innen ist auf 15 Personen begrenzt.

    Dieses Seminar kann mit 9 Unterrichtstunden für das Politikmanagement-Zertifikat von GreenCampus im Bereich "Medien" angerechnet werden.

    ReferentInnen

    Holger Laschka
    Ausgebildeter Journalist (Print/TV), studierter Kommunikationswissenschaftler und seit 2012 Pressesprecher der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Bayerischen Landtag. Er kennt den Alltag in Tageszeitungsredaktionen, die Bedürfnisse von Reportern und Korrespondenten und bringt politische Botschaften auf den Punkt.

    Veranstaltungsort
    Nürnberg, Tagungszentrum Eckstein, Burgstr. 1-3, Raum 1.11/12


    Kosten
    40,-/30,- Euro (inkl. vegetarischer Tagungsverpflegung)


    Art der Veranstaltung
    Tagesseminar


    Anmeldung


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    23.02.2019 - 09:15 bis 18:00

    Information und Orientierung jenseits der Filterblase?! Europäische...

    Regionalkonferenz im Rahmen des Projekts „Shared Spaces – Europäische Dialoge über öffentliche Räume“ des Heinrich-Böll-Stiftungsverbunds

    Zeitungen stehen überall in Europa vor dramatischen Herausforderungen. Einst der öffentliche Ort des demokratischen Diskurses schlechthin, geraten sie durch vielfältige Entwicklungen unter Druck. Die Zeitungen sind von der Digitalisierung im besonderen Maße betroffen. Die Erlöse durch Verkäufe und Anzeigen gehen drastisch zurück, während die Suche nach neuen Geschäftsmodellen noch nicht abgeschlossen ist. In Zeiten von Twitter und Facebook haben sich aber auch die Art und Geschwindigkeit der Produktion und der Konsumierung von Nachrichten verändert – manchmal scheint nichts so alt wie die Zeitung von heute. Das Erstarken von rechtspopulistischen Bewegungen und Parteien stellt Zeitungsjournalist*innen vor neue Fragen. Autoritäre Regierungen schränken inzwischen auch in europäischen Ländern die Pressefreiheit zunehmend ein. Aber auch in liberalen Demokratien wächst vielfach der Druck auf die vierte Gewalt – der Umgang mit Journalist*innen im Umfeld des Hamburger G-20-Gipfels oder der Versuch des österreichischen Innenministeriums, unliebsame Medien auszugrenzen, sind Beispiele dafür.

    Ist das Zeitalter der (gedruckten) Zeitung zu Ende? Oder können die Zeitungen ihre Funktion als Orte des demokratischen Diskurses bewahren oder sogar noch verstärken? Denn Zeitungen sind im Idealfall das genaue Gegenteil der Filterblase. Sie berichten, kommentieren und bilden den öffentlichen Raum für politische und gesellschaftliche Debatten. Sie geben Orientierung, indem sie Nachricht, Reportage und Kommentar in einen politischen und kulturellen Sinnzusammenhang stellen und damit den Kontext bilden, der in den sozialen Medien oftmals fehlt.

    Dazu kommt ihre demokratische Funktion gerade in Ländern, in denen staatliche Medien zunehmen politischer Einflussnahme durch die Regierungen ausgesetzt sind und private Medienkonzerne zur politischen Macht werden. Dort bilden vielfach die Zeitungen eine wichtige Bastion der Zivilgesellschaft.

    Lassen sich aus diesen Entwicklungen neue Perspektiven für die Zeitung ableiten? Liegt hier der Grund dafür, dass in einigen Ländern neue Zeitungsprojekte gerade einen Aufschwung erleben?

    Wir bringen Journalist*innen und Zeitungsmacher*innen aus ganz Europa ins Gespräch über die Zukunft der Zeitung, ihre neuen Aufgaben und Herausforderungen in Zeiten von Populismus, Fake News und Filterblase. Dabei soll es um den Austausch, das gemeinsame Lernen und die gemeinsame Arbeit an neuen Konzepten gehen. Aber auch die breite Debatte mit einer interessierten Öffentlichkeit soll geführt werden. Schließlich geht es um die Zukunft dieses für unsere Demokratie entscheidenden öffentlichen Raums, der sich zwischen bedruckten Seiten oder immer häufiger auch auf den Websites der Zeitungen im Internet konstituiert.

    Programm

    (Bild: Charles Taylor – Shutterstock )

    ReferentInnen

    u.a. mit:

    Prof. Dr. Dr. h. c. Prantl, Süddeutsche Zeitung, Mitglied der Chefredaktion
    Muhterem Aras, Landtagspräsidentin Baden-Württemberg
    Jakob Augstein, Verleger Der Freitag
    Dr. Michael Rediske, Vorstandssprecher Reporter ohne Grenzen
    Tabea Rößner, MdB, Bündnis 90/Die Grünen
    Nina Horaczek, Chefreporterin der Stadtzeitung Falter, Wien
    Silke Burmester, freie Journalistin
    Márton Gergely, leitender Redakteur der Wochenzeitschrift HVG (Ungarn)
    Bartosz Wielinski, leitender Redakteur Gazeta Wyborcza (Polen)
    Dr. Reinhard Olschanski, Publizist und Philosoph
    Harriet Wolff, taz, Mitverfasserin taz-Innovationsreport
    Ingrid Brodnig*, Journalistin und Autorin
    Kaki Bali, Chefredakteurin der griechischen Tageszeitung AVGI
    Patrik Garaj, Editor und Reporter bei Denník N (Slowakei)
    Jun.-Prof. Dr. Leyla Dogruel, Institut für Publizistik, Johannes Gutenberg Universität Mainz
    Donatien Huet, Leiter Zukunftswerkstatt Mediapart (Frankreich)
    Stefan Reinecke, Redakteur, taz

    * angefragt

    Veranstaltungsort
    Stuttgart, Literaturhaus, Breitscheidstraße 4 | U-Bahnsteig 1, Linie U14/ U29, Haltestelle Berliner Platz- Liederhalle (2 Haltestellen vom Hauptbahnhof)


    Kosten
    Teilnahme: 20 € / 10 € (inkl. Verpflegung)


    Partner

    Heinrich Böll Stiftung Baden-Württemberg, Heinrich Böll Stiftung Saar


    Art der Veranstaltung
    Regionalkonferenz


    Anmeldung


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    23.02.2019 - 10:00 bis 18:00

    „Entknastung: Ideen jenseits von Strafe und Gefängnis“

    Workshop

    Obwohl Strafe ein Kern von Herrschaft ist, weil sie immer Institutionen bedarf, die sie ausführen, und bedeutet, dass sich ein Individuum über das andere erhebt, ist die Kritik der Strafe und des Gefängnisses als zentrale Strafinstitution moderner Gesellschaften in linken Kreisen eine Seltenheit. Noch weniger als über Strafe und Gefängnis wird aber über mögliche Alternativen gesprochen, geschweige denn Entsprechendes ausprobiert. In diesem Workshop wollen wir darüber sprechen, was Strafe eigentlich ist, warum wir strafen und was Kriminalisierung und Knast bedeutet. Gleichermaßen soll es darum gehen, Möglichkeiten eines anderen Umgangs mit «Delinquenz» und schmerzhaften Konflikten zu diskutieren und auszuprobieren.

    Der Workshop teilt sich in zwei Abschnitte auf:
    Am Vormittag erarbeiten wir gemeinsam, was Strafe eigentlich ist und warum wir sie einsetzen. Dann werden wir über das Gefängnis sprechen und über den gesellschaftlichen Strafapparat.
    Können wir uns eine Gesellschaft ohne Knäste vorstellen?
    Warum und warum nicht?
    Wo liegen die Schwierigkeiten? 

    Am Nachmittag wird es darum gehen, zu erarbeiten, was es braucht, um ohne Gefängnis und ohne Strafe auszukommen. Verschiedene Modelle werden vorgestellt und je nach Zeitrahmen das ein oder andere experimentell ausprobiert.

    Der Workshop ist auf 15 Teilnehmer*innen begrenzt.
    Meldet euch verbindlich bis zum 6.2. per Mail an. 
    Sollten sich mehr als 15 anmelden, entscheidet das Los.

    ReferentInnen

    Rehzi Malzahn
    hat im Herbst beim Schmetterling Verlag den Sammelband »Strafe und Gefängnis. Theorie, Kritik, Alternativen. Eine Einführung« herausgegeben. Sie hat sich viele Jahre an der Anti-Knast-Demonstration zu Sylvester in Köln beteiligt und arbeitet seit mehreren Jahren zu verschiedenen Formen gewaltarmer Konfliktbewältigung, darunter auch im Kontext von »Justiz«.

    Veranstaltungsort
    Augsburg, Ganze Bäckerei, Frauentorstrasse 34


    Partner

    Netzwerk Solidarische Stadt Augsburg


    Art der Veranstaltung
    Workshop


    Anmeldung


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    27.02.2019 - 19:00

    Overtourism und die Faszination des Reisens

    Wie geht Urlaub der Zukunft?

    Mit dem Reiseteil der Süddeutschen Zeitung weckt der journalistische Weltenbummler Jochen Temsch jede Woche neue Sehnsüchte nach fernen Ländern. Jedoch: Immer mehr Menschen wollen an den immer selben Orten Urlaub machen. Das führt zu überlaufenen Städten wie Venedig, Palma oder Barcelona, in denen sich die Touristen auf die Füße treten und das Leben für Einheimische unattraktiv und teuer wird. Jürgen Schmude hat das Phänomen Übertourismus erforscht und schlägt Lösungen vor.
    Christine Scheel und Gerhard Engel durchqueren jedes Jahr die Alpen und beleuchten in ihrem spirituell-politischen Reiseführer „WeitBlick“, welche Probleme Wander- und Skibegeisterte in die Berge bringen und wie rettendes Engagement aussieht.

    ReferentInnen

    Gerhard Engel
    Pädagoge, Organisationsberater, ehem. Präsident des Bayerischen Jugendrings, Leiter des Filmbildungsvereins Landesmediendienste, gemeinsam mit Christine Scheel Autor von WeitBlick - Einsichten auf dem Weg über die Alpen, 2018
    Christine Scheel

    GRÜNEN-Politikerin ehem. im Bayerischen Landtag und Deutschen Bundestag, Beraterin für Politik und Wirtschaftsfragen, Vorsitzende des Kuratoriums der Evangelischen Akademie Tutzing

    Prof. Dr. Jürgen Schmude
    Lehrstuhl für Wirtschaftsgeographie und Tourismusforschung, Direktor der Fakultät für Geographie an der LMU München
    Jochen Temsch

    Journalist, Autor, Leiter des Reiseteils der Süddeutschen Zeitung

    Veranstaltungsort
    München, Evangelische Stadtakademie, Herzog-Wilhelm-Str. 24


    Kosten
    8.-/ erm. 7,- Euro


    Partner

    Evangelische Stadtakademie München


    Art der Veranstaltung
    Podiumsdiskussion


    Anmeldung


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    28.02.2019 - 19:00 bis 21:00

    Deutsch-afrikanische Beziehungen im Umbruch

     

    Dieser Dialog verbindet die Analyse der aktuellen deutsch-afrikanischen Beziehungen (Migrationsursachen, Chancen der Politik der Bekämpfung von Fluchtursachen, Marshallplan mit Afrika und was daraus wurde) mit Aspekten der politischen Rahmenbedingungen in Afrika und der entwicklungshinderlichen Politik vieler afrikanischer Regierungen. Dabei sollen auch die positiven Beispiele (Botswana, Reform in Äthiopien (?), Fortschritte in Ghana, Senegal, Elfenbeinküste…) als Kontrastfolie nicht außer Acht gelassen werden.

    Diese Podiumsdiskussion ist Teil der Veranstaltungsreihe "Fokus Afrika"

    ReferentInnen

    Prof. Dr. Rainer Tetzlaff, bis 2016 Professor für Politische Wissenschaft am Institut für Politische Wissenschaft der Universität Hamburg, Autor von Afrika – Eine Einführung in Geschichte, Politik und Gesellschaft, 2018 

    Volker Seitz, von 1965 bis 2008 in verschiedenen Funktionen für das deutsche Auswärtige Amt tätig, zuletzt als Botschafter in Kamerun, der Zentralafrikanischen Republik und Äquatorialguinea mit Sitz in Jaunde. Er gehört zum Initiativ-Kreis des Bonner Aufrufs zur Reform der Entwicklungshilfe und ist Autor von „Afrika wird armregiert – oder: Wie man Afrika wirklich helfen kann, 2018

    Veranstaltungsort
    Museum Fünf Kontinente, Vortragssaal (Maximilianstraße 42 80538 München, 1. Geschoss)


    Kosten
    7,00 €


    Partner

    Evangelische Stadtakademie München und Museum Fünf Kontinente


    Art der Veranstaltung
    Podiumsdiskussion


    Anmeldung erbeten


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    28.02.2019 - 19:00

    Keine Panik.

    Gelassen mit Neuem, Unsicherheiten und Krisen umgehen

    Die Menschheit ist im 21. Jahrhundert angekommen, und keiner kennt sich mehr so richtig aus. Gut so, sagt Dirk von Gehlen, und nimmt all jenen den Wind aus den Segeln, die mit einfachen Antworten auf die immer komplexere Gegenwart reagieren. Denn Ratlosigkeit ist kein Problem, sondern der erste Schritt zu einer Lösung. Eine Haltung zwischen Pragmatismus und Gelassenheit hilft, Entwicklungen der Zukunft besser einzuschätzen – und schützt davor, auf Hypes und Panikmache hereinzufallen.

    ReferentInnen

    Dirk von Gehlen
    Autor, Journalist, Leiter der Abteilung Social Media/Innovation bei der Süddeutschen Zeitung, Autor von Das Pragmatismusprinzip, 2018

    Veranstaltungsort
    München, Evangelische Stadtakademie, Herzog-Wilhelm-Str. 24


    Kosten
    8,-/ erm. 7,- Euro


    Partner

    Evangelische Stadtakademie München


    Anmeldung


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    10.03.2019 - 19:00

    Frauen in der bayerischen Räterepublik

    Vortrag

    „Gesprungen & gejubelt haben wir, in die Arme sind wir uns gefallen in jener Nacht.“ (Hilde Kramer, 18 Jahre, über die Revolutionsnacht vom 7.11.1918 in München). 

    Die revolutionäre Begeisterung unter den Frauen ist groß – aber was hat sie gebracht außer dem Frauenwahlrecht? Welche Utopien hatten diese Frauen? Und welche haben wir heute? Und: Wen interessiert das überhaupt, damals wie heute…? 

    Tausende von Frauen nahmen aktiv an den Ereignissen teil. Von ihnen,ihren Forderungen und Kämpfen soll berichtet werden.

    ReferentInnen

    Christiane Sternsdorf-Hauck
    Autorin des Buches „Brotmarken und rote Fahnen. Frauen in der bayrischen Revolution und Räterepublik 1918/19“ und berichtet über die Beteiligung von Frauen an diesen historischen Ereignissen, wobei ein Schwerpunkt auf jene Frauen gelegt wird, die aus der Region stammen.

    Veranstaltungsort
    Rosenheim, Z-linkes Zentrum, Innstr. 45a


    Kosten
    Eintritt frei!


    Partner

    Frauenplenums der Geschichtswerkstatt Rosenheim


    Anmeldung


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    15.03.2019 - 19:30 bis 21:00

    Die Folge über Alltagsrassismus in der Politik

    der erste Live Podcast von „Die Farbe der Nation“!

    In unserem Podcast haben wir das Thema Alltagsrassismus in seiner Vielfalt mehrmals betrachtet.

    Wie sieht es aber in der Politik aus? Gibt es im Bayerischen Landtag deutliche rassistische Äußerungen? Oder sogar - noch nicht so - explizite rassistische Verhältnisse?

    Abgeordnete mit Migrationshintergrund sind im Bayerischen Landtag erst seit 2013 vertreten. Seit Oktober 2018 sind es immerhin fünf, die aber nur 2,5% der Landtagsabgeordneten darstellen, während 24% der Bevölkerung Migrationshintergrund haben.

    Wie repräsentativ ist das? Welche Hindernisse und alltäglichen Probleme gibt es für die politische Aktivität von Menschen mit Migrationshintergrund?

    Wir diskutieren darüber mit Benjamin Adjei in unserer ersten Live-Aufnahme!

    Diese Veranstaltung findet im Rahmen der „Internationalen Wochen gegen Rassismus“ statt.

    Für weitere Informationen über den Podcast "Die Farbe der Nation" klicken Sie hier.

    NB: die Fragerunde aus dem Publikum wird nicht für die Podcastproduktion aufgenommen.

    ReferentInnen

    MdL Benjamin Adjei
    Landtagsfraktion Bündnis 90/ Die Grünen

    Sarah Bashir
    Studentin aus Halle und Mitgründerin des Podcasts „Die Farbe der Nation“

    Carmen Romano
    Bildungsreferentin der Petra Kelly Stiftung und Mitgründerin des Podcasts

    Veranstaltungsort
    München, Café des Bellevue di Monaco, Müllerstr. 6


    Partner


    Art der Veranstaltung
    Live-Podcastaufnahme mit Diskussion


    Anmeldung


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    16.03.2019 - 10:00 bis 17:30

    Überzeugend argumentieren!

    Redetraining für politisch Engagierte

    Wer Politik "macht", egal ob in einer Partei, einer Bürgerinitiative oder einem Umweltverband, kommt immer wieder in die Situation, die eigene Position überzeugend vertreten zu müssen. Wer dabei nicht in "Argumentationsnöte" geraten will, sollte nicht nur fachlich "fit", sondern auch mit den Grundlagen der Rhetorik vertraut sein.

    Ziel des Seminars ist es, Argumentationsgänge und Argumentationsstrategien kennen zu lernen und zu erarbeiten, den eigenen Argumentationsstil zu überprüfen und in der Argumentation sicherer zu werden.

    Im Mittelpunkt des Seminars stehen praxisnahe Übungen unter folgenden Fragestellungen:

    • Ist mein Argumentationsgang schlüssig und nachvollziehbar?
    • Argumentiere ich ziel- und adressat*innenorientiert und der jeweiligen Situation angemessen?
    • Welche rhetorischen Möglichkeiten gibt es, Argumentationsgänge aufzubauen?
    • Wie kann ich angemessen reagieren, wenn jemand meine Argumente ignoriert, verzerrt und lächerlich macht oder unfaire rhetorische Strategien einsetzt?

    Dieses Seminar kann für das Politikmanagement-Zertifikat von GreenCampus im Bereich Kommunikation mit 9 Stunden angerechnet werden.

    Die Zahl der Teilnehmenden ist auf acht begrenzt. Wir bitten deshalb um möglichst frühzeitige Anmeldung.

    Veranstaltungsnummer: 2-19-41

    ReferentInnen

    Petra  Seifert, M.A.
    Kommunikationspsychologin, Supervisorin, Interkulturelle Konfliktmoderation, Coach

    Veranstaltungsort
    Augsburg, Hotel am alten Park, Seminarraum, Frölichstr. 17


    Kosten
    60,- / erm. 40,- Euro (inkl. Tagungsverpflegung)


    Art der Veranstaltung
    Tagesseminar


    Anmeldung


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    23.03.2019 - 10:00 bis 17:30

    Fit für politische Kampagnen!

    Grundlagen der Kampagnenplanung

    Unser Seminar will Hilfestellung geben für eine gezielte und effektive Planung, Durchführung und Auswertung von Kampagnen und Aktionen. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, wie längerfristig geplante Kampagnen (Wahlkämpfe zum Beispiel, aber auch andere Kampagnen etwa von Nicht-Regierungsorganisationen) gezielt vorbereitet und umgesetzt werden können.

    Die Teilnehmenden lernen die Grundlagen und Ziele der politischen Kampagnenarbeit kennen und sollen in die Lage versetzt werden, diese für ihre eigene politische Arbeit anzuwenden. Mit Hilfe beispielhafter Kampagnen setzen sie diese Grundsätze exemplarisch um und lernen dabei, die eigenen Ressourcen zu identifizieren und zu mobilisieren.

    Dieses Seminar kann mit 9 Unterrichtstunden für das Politikmanagement-Zertifikat von GreenCampus im Bereich "Medien" angerechnet werden.

    Veranstaltungsnummer: 2-19-22

    ReferentInnen

    Uwe Peters
    Grafing, Politologe und Erwachsenenbildner, Kreisrat im Landkreis Ebersberg
    Michael Stanglmeier
    Campaigner (u.a. für Campact e.V. und Volksbegehren „Betonflut eindämmen“), Moderator und Kommunikationstrainer, Kreis- und Stadtrat und 3. Bürgermeister in Moosburg

    Veranstaltungsort
    Würzburg, Kolping Akademie, Kolpingplatz 1, Konferenzraum 1+2


    Kosten
    40,- / erm. 30,- Euro (inkl. Tagungsverpflegung)


    Art der Veranstaltung
    Tagesseminar


    Anmeldung


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    23.03.2019 - 10:00 bis 17:30

    Grundlagen der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

    Eine Einführung

    Was nützen die besten Ideen, die besten Programme, die besten Veranstaltungen, wenn die "Zielgruppe" davon nichts merkt? Der (Miss-) Erfolg von Vereinen, Verbänden, Initiativen und Parteien hängt deshalb wesentlich davon ab, die eigenen Inhalten und Themen gut "rüberzubringen". Gefragt ist also eine gewisse Professionalität in der öffentlichen Selbstdarstellung und im Umgang mit den Medien-Macher/inne/n.

    Unser Seminar gibt Hilfestellung für eine gezielte und überzeugende Öffentlichkeitsarbeit. Es bietet eine Einführung in die "klassischen" Pressearbeit (Pressemitteilungen und Pressekonferenzen) und zeigt mit einem Blick hinter die Kulissen der Redaktionsbüros vor allem auf, was beim Umgang mit den Medien-Macher/innen zu beachten ist.

    Immer wichtiger für die Öffentlichkeitsarbeit wird das Internet. Die eigene Homepage und der eigene Auftritt in den sozialen Netzwerken des Web 2.0 (Facebook, Twitter etc.) bildet deshalb den zweiten Schwerpunkt unseres Seminars.

    Dieses Seminar kann für das Politikmanagement-Zertifikat von GreenCampus im Bereich „Medien“ angerechnet werden.

    Veranstaltungsnummer 2-15-23

    ReferentInnen

    Daniela Ewers
    Pressesprecherin und Leiterin Kommunikation der bayerischen Grünen
    Angela Kirschbaum
    Referentin für Öffentlichkeitsarbeit bei den bayerischen Grünen

    Veranstaltungsort
    Nürnberg, Tagungszentrum Eckstein, Burgstr. 1-3, Raum 1.11/12


    Kosten
    40,- / erm. 30,- Euro (inkl. Tagungsverpflegung)


    Art der Veranstaltung
    Tagesseminar


    Anmeldung


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    27.03.2019 - 19:00

    Bäume auf die Dächer, Wälder in die Stadt

     

    Wir müssen uns wieder mit der Natur versöhnen, sie zulassen und in unsere Nähe bringen. Wir sind Teil von ihr und können ihr nicht leben.
    Anhand zahlreicher Projekte, die der Autor in Europa besucht und dokumentiert hat, wird aufgezeigt, wie das Leben mit Bäumen und anderen Pflanzen an und auf unseren Häusern funktioniert und was dies bewirkt. Grüne Fassaden, Dachgärten Obstbaumalleen oder blühende Baumreihen an Verkehrswegen, natürliche Waldparks, Baumschatten auf Parkflächen und in Gastgärten, Denk-Mal-Bäume u.v.m. Es sind Naturprojekte, die zum Nachdenken anregen und zum Nachmachen einladen sollen. Es ist höchste Zeit, damit zu beginnen!

    ReferentInnen

    Conrad Amber
    Autor, Berater, Fotograf, Naturdenker

    Veranstaltungsort
    Nürnberg, Evangelische Stadtakademie im eckstein, Burgstraße 1, Raum E.01


    Kosten
    Eintritt frei!


    Partner

    Evangelische Stadtakademie Nürnberg


    Art der Veranstaltung
    Vortrag und Diskussion


    Eine Anmeldung ist nicht erforderlich


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    30.03.2019 - 10:00 bis 17:30

    Souverän auf rechtspopulistische Äußerungen reagieren

    Ein Argumentationstraining

    Nicht nur bei den vielzitierten Stammtischen, von AfD-Sympathisant*innen oder auf den sog. "Demos für alle" sind sie zu hören, die menschen- und demokratiefeindlichen Äußerungen von Rechtspopulist*innen. Auch mitten unter uns, in der Verwandtschaft, unter Freund*innen oder Kolleg*innen sind sie inzwischen scheinbar normal geworden. 

    Das ist ein Aspekt, der sie so gefährlich macht. Ein weiterer, dass sie uns oft sprachlos zurücklassen, weil uns gar nichts einfallen will, was wir entgegnen könnten.

    Um einigermaßen souverän auf rechtspopulistische Aussagen reagieren zu können, brauchen wir außer Geistesgegenwart drei Dinge: Wissen über Argumentationsmechanismen und ihre Wirkung, rhetorische Kenntnisse und praktische Übung. 

    Genau darum geht es in diesem Argumentationstraining:

    • Wie funktioniert die Argumentationsweise von Rechtspopulist_innen?
    • Welche Sprache nutzen sie?
    • Welche Argumentationstechniken setzen sie ein?
    • Wie bleibe ich souverän in der Diskussion mit Rechtspopulist_innen?
    • Wie kann ich auf ihre Äußerungen reagieren?
    • Welche Gesprächsführungstechniken sind in welchen Situationen wirkungsvoll?

    Wir wechseln im Seminar zwischen Theorie-Input, Diskussion und praktischen Übungen an Beispielen aus dem Kreis der Teilnehmenden und anhand öffentlich bekannter Beispiele.

    Dieses Seminar kann mit 9 Unterrichtstunden für das Politikmanagement-Zertifikat von GreenCampus im Bereich "Kommunikation" angerechnet werden.

    Veranstaltungsnummer: 3-19-16

    Das Seminar ist ausgebucht. Wir haben eine Warteliste gebildet.


    ReferentInnen

    Ina Machold
    Diplom-Pädagogin und Mediatorin (FH), seit über 15 Jahren Training und Coaching zu den Themen Kommunikation, Rhetorik und Konfliktmanagement
    Frauenreferentin, Bündnis 90/DIE GRÜNEN, Landesverband Bayern

    Veranstaltungsort
    Plattling, Hotel Liebl, Bahnhofpl. 3


    Kosten
    60,- / erm. 40,- Euro (inkl. vegetarischer Tagungsverpflegung)


    Art der Veranstaltung
    Tagesseminar


    Anmeldung


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    06.04.2019 - 10:00 bis 17:00

    Haltung zeigen! Argumentieren gegen antifeministische Äußerungen

     

    „Genderwahn – Frühsexualisierung – Umerziehung!“ Nicht nur in rechtskonservativen Kreisen wie der AfD werden gezielte Angriffe auf Feminismus  und  geschlechterpolitische Errungenschaften zunehmend salonfähig. Dieser Kampf um Deutungshoheit stellt unsere Gesellschaft und insbesondere Menschen aus Politik und Bildungsarbeit vor große Herausforderungen. 

    Das Seminar vermittelt Wissen und Kompetenzen im Bereich Antifeminismus und trainiert den Umgang mit antifeministischen Aussagen. Hierbei steht vor allem Stärkung und Sichtbarmachung der eigenen Haltung im Fokus. Durch vielfältige Methoden werden Teilnehmende in ihrer Argumentationssicherheit gestärkt. Ziel ist es, eine souveräne Haltung und Position zu entwickeln, um sich dem aktuellen Gegenwind und Diffamierungen selbstsicher entgegenzustellen.

    Dieses Seminar kann mit 8 Unterrichtstunden für das Politikmanagement-Zertifikat von GreenCampus im Bereich "Kommunikation" angerechnet werden.


    Ausschlussklausel:
    Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die extrem rechten Parteien oder Organisationen angehören, der extrem rechten Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch sexistische, rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

    ReferentInnen

    Frauke Büttner
    GEGENARGUMENT
    Timm Köhler
    GEGENARGUMENT

    Veranstaltungsort
    München, Petra-Kelly-Stiftung, Hochbrückenstr. 10


    Kosten
    15,- / erm. 10,- Euro


    Partner

    Stiftungsverbund der Heinrich-Böll-Stiftung


    Art der Veranstaltung
    Seminar


    Anmeldung


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    06.04.2019 - 10:00 bis 17:30

    Grundlagen der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

    Eine Einführung

    Was nützen die besten Ideen, die besten Programme, die besten Veranstaltungen, wenn die "Zielgruppe" davon nichts merkt? Der (Miss-) Erfolg von Vereinen, Verbänden, Initiativen und Parteien hängt deshalb wesentlich davon ab, die eigenen Inhalten und Themen gut "rüberzubringen". Gefragt ist also eine gewisse Professionalität in der öffentlichen Selbstdarstellung und im Umgang mit den Medien-Macher/inne/n.

    Unser Seminar gibt Hilfestellung für eine gezielte und überzeugende Öffentlichkeitsarbeit. Es bietet eine Einführung in die "klassischen" Pressearbeit (Pressemitteilungen und Pressekonferenzen) und zeigt mit einem Blick hinter die Kulissen der Redaktionsbüros vor allem auf, was beim Umgang mit den Medien-Macher/innen zu beachten ist.

    Immer wichtiger für die Öffentlichkeitsarbeit wird das Internet. Die eigene Homepage und der eigene Auftritt in den sozialen Netzwerken des Web 2.0 (Facebook, Twitter etc.) bildet deshalb den zweiten Schwerpunkt unseres Seminars.

    Dieses Seminar kann für das Politikmanagement-Zertifikat von GreenCampus im Bereich „Medien“ angerechnet werden.

    Veranstaltungsnummer 2-19-34

    ReferentInnen

    Daniela Ewers
    Pressesprecherin und Leiterin Kommunikation der bayerischen Grünen
    Angela Kirschbaum
    Referentin für Öffentlichkeitsarbeit bei den bayerischen Grünen

    Veranstaltungsort
    München, EineWeltHaus, Schwanthalerstraße 80, Raum U20


    Kosten
    40,- / erm. 30,- Euro (inkl. Tagungsverpflegung)


    Art der Veranstaltung
    Tagesseminar


    Anmeldung


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    09.04.2019 - 19:00

    Gustav Landauer: Jenseits der Macht

    Leben und Werk eines deutschen Anarchisten

    Gustav Landauer, 1870 – 1919, ist sicher der vergessenste aller vergessenen Revolutionäre. Aufgewachsen im Deutschen Kaiserreich und immer wieder mit der Obrigkeit in Konflikt geraten, entwickelte er einen ganz eigenen Weg zum Sozialismus. Seine Ideen wurden Vorbild für viele Kommunegründungen und die Kibbuzbewegung in Israel und erlebten eine große Renaissance in den Kommunebewegungen der 70er Jahre. Von Kurt Eisner wurde er nach der erfolgreichen Revolution vom 7. November 1918 nach München geholt. Landauer wurde Mitglied des Revolutionären Arbeiterrates und schließlich Volksbeauftragter für Volksaufklärung in der der anarchistischen Phase der Räterepublik. Nach der Niederschlagung der Räterevolution wurde er vor genau 100 Jahren auf bestialische Weise im Gefängnis Stadelheim ermordet.
    Es gilt an einen sozialistischen Denker und Revolutionär jenseits von Staat, Kapital aber auch Kommunistischer Herrschaft zu erinnern.

    ReferentInnen

    Siegfried Benker
    Geschäftsführer der Münchenstift GmbH

    Veranstaltungsort
    München, EineWeltHaus, Schwanthalerstraße 80, Großer Saal


    Kosten
    Eintritt frei!


    Art der Veranstaltung
    Vortrag


    Anmeldung


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    14.04.2019 - 08:00 bis 17.04.2019 - 19:30

    Europa vor der Wahl

    Bildungsreise nach Straßburg

    Die Europawahl wirft ihre Schatten voraus. Ende Mai 2019 sind über 500 Mio. Bürgerinnen und Bürger aufgerufen den künftigen Kurs der EU mitzubestimmen. Vom 14. bis 17. April bietet die Petra-Kelly-Stiftung in Kooperation mit der Europäischen Akademie Bayern e.V. die Möglichkeit Straßburg zu entdecken und Politikgestaltung vor Ort zu erfahren und zu diskutieren. Wie funktioniert die EU und welche demokratischen Einflussmöglichkeiten haben die Bürgerinnen und Bürger?

    Die Reise ist ausgebucht. Wir haben eine Warteliste gebildet.

    Veranstaltungsort
    Straßburg


    Kosten
    290,- Euro (EZ-Zuschlag: 160,- Euro | Ermäßigung für Studierende, Auszubildende etc.: 50,- Euro) Inklusive Ü/F, An- und Abreise, zwei gemeinsamen Abendessen, Mittagessen im Parlament und allen Eintritten und Führungen


    Partner

    Europäische Akademie Bayern e.V.


    Art der Veranstaltung
    Bildungsreise


    Anmeldung


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    11.05.2019 - 10:00 bis 17:30

    Fit für politische Kampagnen!

    Grundlagen der Kampagnenplanung

    Unser Seminar will Hilfestellung geben für eine gezielte und effektive Planung, Durchführung und Auswertung von Kampagnen und Aktionen. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, wie längerfristig geplante Kampagnen (Wahlkämpfe zum Beispiel, aber auch andere Kampagnen etwa von Nicht-Regierungsorganisationen) gezielt vorbereitet und umgesetzt werden können.

    Die Teilnehmenden lernen die Grundlagen und Ziele der politischen Kampagnenarbeit kennen und sollen in die Lage versetzt werden, diese für ihre eigene politische Arbeit anzuwenden. Mit Hilfe beispielhafter Kampagnen setzen sie diese Grundsätze exemplarisch um und lernen dabei, die eigenen Ressourcen zu identifizieren und zu mobilisieren.

    Dieses Seminar kann mit 9 Unterrichtstunden für das Politikmanagement-Zertifikat von GreenCampus im Bereich "Medien" angerechnet werden.

    Veranstaltungsnummer: 2-19-33

    ReferentInnen

    Uwe Peters
    Grafing, Politologe und Erwachsenenbildner, Kreisrat im Landkreis Ebersberg
    Michael Stanglmeier
    Campaigner (u.a. für Campact e.V. und Volksbegehren „Betonflut eindämmen“), Moderator und Kommunikationstrainer, Kreis- und Stadtrat und 3. Bürgermeister in Moosburg

    Veranstaltungsort
    Augsburg, Hotel am alten Park, Frölichstraße 17, Raum weitblick


    Kosten
    40,- / erm. 30,- Euro (inkl. Tagungsverpflegung)


    Art der Veranstaltung
    Tagesseminar


    Anmeldung


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    11.05.2019 - 10:00 bis 17:30

    Nur für Frauen: Souverän auf rechtspopulistische Äußerungen reagieren

    Ein Argumentationstraining

    Nicht nur bei den vielzitierten Stammtischen, von AfD-Sympathisant_innen oder auf den sog. „Demos für alle“ sind sie zu hören, die menschen- und demokratiefeindlichen Äußerungen von Rechtspopulist_innen. Auch mitten unter uns, in der Verwandtschaft, unter Freund_innen oder Kolleg_innen sind sie inzwischen scheinbar normal geworden.

    Das ist ein Aspekt, der sie so gefährlich macht. Ein weiterer, dass sie uns oft sprachlos zurücklassen, weil uns gar nichts einfallen will, was wir entgegnen könnten.
    Für Frauen ist das eine doppelte Herausforderung, weil sie nicht nur allgemein für Demokratie und Menschenrechte streiten sondern ganz konkret für sich selbst. Sie sind direkt als Frau betroffen, denn die Gruppe der Frauen ist eine der sozialen Gruppen, deren Rechte die Rechtspopulist_innen beschneiden wollen.

    Um einigermaßen souverän auf rechtspopulistische Aussagen reagieren zu können, brauchen wir außer Geistesgegenwart 3 Dinge: Wissen über Argumentationsmechanismen und ihre Wirkung, rhetorische Kenntnisse und praktische Übung.

    Genau darum geht es in diesem Argumentationstraining:

    • Wie funktioniert die Argumentationsweise von Rechtspopulist_innen?
    • Welche Sprache nutzen sie? Welche Argumentationstechniken setzen sie ein?
    • Wie bleibe ich souverän in der Diskussion mit Rechtspopulist_innen?
    • Wie kan ich auf ihre Äußerungen reagieren?
    • Welche Gesprächsführungstechniken sind in welchen Situationen wirkungsvoll?

    Wir wechseln im Seminar zwischen Theorie-Input, Diskussion und praktischen Übungen an euren und öffentlich bekannten Beispielen.

    Dieses Seminar kann mit 9 Unterrichtstunden für das Politikmanagement-Zertifikat von GreenCampus im Bereich "Kommunikation" angerechnet werden.

    Veranstaltungsnummer: 3-19-17

    ReferentInnen

    Ina Machold
    Diplom-Pädagogin und Mediatorin (FH), seit über 15 Jahren Training und Coaching zu den Themen Kommunikation, Rhetorik und Konfliktmanagement
    Frauenreferentin, Bündnis 90/DIE GRÜNEN, Landesverband Bayern

    Veranstaltungsort
    Augsburg, Hotel am alten Park, Seminarraum, Fröhlichstr. 17


    Kosten
    60,- / erm. 40,- Euro (inkl. vegetarischer Tagungsverpflegung)


    Art der Veranstaltung
    Tagesseminar


    Anmeldung


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    11.05.2019 - 10:00 bis 17:30

    Online-Öffentlichkeitsarbeit

     

    Twitter, Facebook und Co. sind aus dem Alltag vieler Menschen nicht mehr wegzudenken. Wer heute potentielle Wähler erreichen will, muss sie „dort abholen, wo sie sind“: im Social Web.

    Im Seminar lernen Sie, welche Plattformen sich wie für die (politische) Öffentlichkeitsarbeit eignen. Was sind Erfolgsfaktoren? Was brauchen Sie zur Vorbereitung bzw. zur Optimierung Ihrer Kanäle? Wie kann man mit begrenzen Ressourcen ein bestmögliches Ergebnis erzielen?

    Während des Seminars beschäftigen wir uns mit der Einrichtung bzw. Optimierung einer Facebook-Fanpage, mit nützlichen Hilfsmitteln, Verlinkungen und wie Sie Ihre Social Media Kanäle mit Leben füllen.

    Ziel des Seminar ist es, dass die Teilnehmenden mit einem eigenen Social Media-Profil nach Hause gehen bzw. die bereits bestehenden Profile ihrer Organisation ausgebaut und verbessert haben.

    Themen des Seminars werden sein:

    • Mit Plan zum Ziel: Wie geht Social Media-Management mit begrenzten Ressourcen?
    • Facebook, Twitter, Instagram und Co.: Was kann man wofür nutzen?
    • Kurz, prägnant und dialogorientiert: Texten fürs Social Web
    • Der sinnvolle Einsatz von Hilfsmitteln.

    Dieses Seminar kann mit 9 Unterrichtstunden für das Politikmanagement-Zertifikat von GreenCampus im Bereich "Medien" angerechnet werden.

    Veranstaltungsnummer: 2-19-35

    Achtung: Die Zahl der Teilnehmenden ist begrenzt (12) - bitte frühzeitig anmelden!

    ReferentInnen

    Theresa Körner
    Kommunikationswissenschaftlerin (M.A.) und Social Media Managerin (FH Köln). Sie hat zudem einen B.A. in Politikwissenschaft und lehrt und forscht an der Universität Bamberg zu Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Social Media Management und Grundlagen des Journalismus. Sie hat praktische Erfahrungen in der PR- und Öffentlichkeitsarbeit und der internen Organisationskommunikation und kann zudem langjähriges politisches und gesellschaftliches Engagement vorweisen.

    Veranstaltungsort
    München, Kolpinghaus, Adolf-Kolping-Str. 1


    Kosten
    60,- / erm. 40,- Euro (inkl. Tagungsverpflegung)


    Art der Veranstaltung
    Tagesseminar


    Anmeldung


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    18.05.2019 - 10:00 bis 17:30

    „Ich will da rein!“ – So kommen Sie in den Medien vor

    Politikmanagement-Grundlagenseminar

    „Ideen haben wir schon. Nur weiß keiner davon…“ Wie Sie mit Ihren politischen
    Konzepten und Botschaften eine breite Öffentlichkeit erreichen, Medienschaffende richtig ansprechen und für Ihre Themen interessieren und die gesamte Palette an Kommunikationsinstrumenten bestmöglich nutzen, erfahren Sie in diesem Tagesseminar. Dazu gibt’s reichlich „Lifehacks“ aus der Medienarbeit und Gelegenheit, das frisch gelernte in die Praxis umzusetzen.

    Themen sind unter anderem:

    • Den Alltag im Medienbetrieb kennen und für die eigenen Ziele nutzen
    • Botschaft schärfen, Relevanz erzeugen: Kriterien für eine gute Pressemitteilung
    • Schreiben, schreiben, schreiben: Workshop mit Feedbackschleife

      Veranstaltungsnummer: 2-19-40

      Die Zahl der Teilnehmer/innen ist auf 15 Personen begrenzt.

      Dieses Seminar kann mit 9 Unterrichtstunden für das Politikmanagement-Zertifikat von GreenCampus im Bereich "Medien" angerechnet werden.

      ReferentInnen

      Holger Laschka
      Ausgebildeter Journalist (Print/TV), studierter Kommunikationswissenschaftler und seit 2012 Pressesprecher der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Bayerischen Landtag. Er kennt den Alltag in Tageszeitungsredaktionen, die Bedürfnisse von Reportern und Korrespondenten und bringt politische Botschaften auf den Punkt.

      Veranstaltungsort
      München, Petra-Kelly-Stiftung, Hochbrückenstraße 10


      Kosten
      40,-/ 30,- Euro (inkl. vegetarischer Tagungsverpflegung)


      Art der Veranstaltung
      Tagesseminar


      Anmeldung


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