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Ein Forum für neue Ansätze in Politik, Wirtschaft und Kultur

Konfliktbereit - versöhnungswillig

13.06.2012


Das Spannungsfeld in der Dreiecksbeziehung zwischen Deutschen, jüdischen Israelis und arabischen Palästinensern

Brigitta Mahr, die Vorsitzende des Vereins „Friendship across borders“ (FAB) gab zunächst einen Rückblick auf die Geschichte des Nahen Ostens vor allem der letzten 60 Jahre. Die al Nakba – der Vertreibung der Palästinenser – sah die Referentin als das einschneidendste Ereignis an. Im zweiten Schritt stellte sie Ihren Verein und dessen Arbeit vor. Mit dem Tod einer palästinensischen Attentäterin und vielen jungen jüdischen Menschen bei einem Anschlag fing ihr persönliches Engagement an. Sie vertritt die Meinung, dass jeder einzelne Deutsche eine Verantwortung hat, sich mit dem besonderen Verhältnis zwischen Deutschen,  jüdischen Israelis und arabischen Palästinensern auseinanderzusetzen. Der Verein organisiert Seminare, an denen alle drei Parteien teilnehmen und in denen Prozesse der Auseinandersetzung und der Annäherung stattfinden. Es ist das Ziel, sogenannte Friedensträger auszubilden, die wiederum vor Ort friedensstiftend wirken sollen. Brigitta Mahr berichtete, wie diese Seminare ablaufen und welche Wirkungen sie erzielen können. Die Referentin zeigt einen kurzen Ausschnitt aus einer Diskussionsrunde im Rahmen ihres Seminars. 

ReferentInnen

Brigitta Mahr
Jahrgang 1950, med. techn. Assistentin und Yogalehrerin BDY/EUY,  verheiratet,  2 erwachsene Kinder. Sie ist Gründerin und Vorsitzende des Vereins „Frienship Across Borders – FAB“ e.V. Seit 8  Jahren arbeitet sie  mit Gruppen von Deutschen, jüdischen Israelis und Palästinensern daran ein gemeinsames, beruf- bzw. studienbegleitendes Training, „Peace Carrier Training“, für Menschen zwischen 20 Jahren und 70+ Jahren aufzubauen und durchzuführen. 

Veranstaltungsort
Lindau


Partner

Pax Christi Augsburg


Art der Veranstaltung
Vortrag und Diskussion



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