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Ein Forum für neue Ansätze in Politik, Wirtschaft und Kultur

Veranstaltungen

23.09.2016 bis 09.10.2016

AusARTen - Perspektivwechsel durch Kunst

 

Die ausARTen sind ein Projekt, bei dem sich alles um Kunst dreht. Ihr könnt dabei mitmachen, mittanzen, zuhören, staunen, gestalten, miterleben, über euch hinaus wachsen und vieles mehr.

Als Kunstarten werden mit dabei sein: Tanz, Fotografie, Calligraffiti, Poetry-Slam, Musik, Filmkunst, ein Vortrag über den Koran als Poesie sowie eine Vernissage muslimischer Künstler.

Deutsche und europäische Muslime haben ein tiefes, erfrischendes Potential. Wir sind mehr als das Objekt von Kopftuchdiskussionen. Muslime bereichern Deutschland und Europa mit ihrer Arbeit, ihrem Glauben, ihrer Lebensgeschichte, ihrer Kreativität und ihrer Kunst. Im Rahmen unserer aus(drucks)ARTen-Tage tauchen wir ein in die inspirierende Welt muslimischer Poeten, Musiker, Tänzer, Filmemacher, Calligraffiti-Künstler, Poetry-Slammer etc. Wir freuen uns darauf, dass ihr mit dabei seid und wir zusammen diese Welt der Kunst erleben!

Die ausARTen Tage in der Kurzübersicht:

• Straßenfotografie-Workshop mit der Fotografin Sandra Singh (03. bis 04.09.2016 ab 11:00)

• Tanz-Workshop für Frauen mit der Künstlerin Nadina MeMagic (25.09.2016)

• i,Slam - Poetry-Workshop mit Waseem Achim Seger (25.09.2016 ab 14 bis 20 Uhr)

• Vortrag „Der Koran als Poesie Gottes“ mit Professor Ahmad Milad Karimi (01.10.2016)

• Vorführung des Films „Leiden schafft“ mit anschließendem Gespräch mit dem Filmemacher Mirza Odabaşı (07.10.2016)

• Calligraffiti-Workshop mit dem Künstler Calimaat El-Bedouiné am (08. bis 09.10.2016)

• Vernissage / Ausstellung (23.09. bis 08.10.2016 15:00-20:00)

• Podiumsdiskussion und Abschluss (08.10.2016)



Weitere Details und nähere Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen finden Sie auf der Internetseite des Münchner Forums für Islam.

Veranstaltungsort
München, Münchner Forum für Islam, Hotterstraße 16


Kosten
Eintritt frei!


Partner

Münchner Forum für Islam


Art der Veranstaltung
Kunstprojekt



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28.09.2016 - 19:00

Blackbox Abschiebung

Deutschland auf dem Weg zur "Abschiedskultur"?

„Willkommenskultur“ ist nur die eine, sichtbare Seite des Umgangs mit geflüchteten Menschen. Die andere, das Wegschicken und Ausweisen, findet meist im Verborgenen statt. Die Maßnahmen sind für die einzelnen betroffenen Menschen oft mit großer Härte verbunden. Inzwischen werden zunehmend Länder als "sichere Herkunftsstaaten" definiert. Abschiebung soll so schneller und leichter möglich werden. Doch Kritiker monieren das Aushöhlen des individuellen Rechts auf Asyl.

Kann die ganze Migration weiter wie derzeit über das Asylverfahren gesteuert werden?

ReferentInnen

Miltiadis Oulios
freier Autor, u.a. für WDR, Deutschlandradio, tageszeitung und Die Zeit, Düsseldorf, Autor von "Blackbox Abschiebung" (2015)

Prof. Dr. Reiner Anselm
Sozialethiker, Ludwig-Maximilian-Universität München

Christine Kamm
MdL und migrationspolitische Sprecherin Bündnis 90/ Die Grünen im Bayerischen Landtag

Dr. Hans Reichhart,
MdL, Mitglied im Innenausschuss, CSU

Veranstaltungsort
München, Evangelische Stadtakademie, Herzog-Wilhelm-Str. 24


Kosten
8.- / erm. 7.- Euro


Partner

Evangelische Stadtakademie München


Art der Veranstaltung
Vortrag und Diskussion


Anmeldung


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29.09.2016 - 19:00

Aufstrebende Regionalmacht in der Zerreißprobe

Die Türkei im Schatten der arabischen Bürgerkriege und innerer Spannungen

Die moderne Türkei war ein Gegenentwurf zum Osmanischen Reich. Ihre vollständige Demokratisierung verhinderten der türkische Nationalismus und der Autoritarismus der Militärs, den seit einigen Jahren die regierenden moderaten Islamisten der AKP für sich beanspruchen. Erdogans zunehmend diktatorisches Gebaren findet in der Inszenierung der Türkei als aufstrebende islamische Großmacht seine Entsprechung. Doch die Bürgerkriege in Syrien und Irak haben dieses Konzept unterlaufen und das türkisch-kurdische Verhältnis zusätzlich belastet. Die Ära der AKP-Alleinherrschaft schien 2015 fast schon beendet. Nun wird sie mit noch massiverer Unterdrückung der Opposition fortgesetzt.

ReferentInnen

Dr. Joseph Croitoru
Historiker und Journalist, u.a. tätig für FAZ, NZZ, SZ, DLF, WDR mit Schwerpunkt Nahost und Osteuropa

Veranstaltungsort
München, Evangelische Stadtakademie, Herzog-Wilhelm-Str. 24


Kosten
8,- Euro / erm. 7,- Euro


Partner

Evangelische Stadtakademie München


Art der Veranstaltung
Vortrag und Diskussion


Anmeldung


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02.10.2016 - 18:00

Rage against Abschiebelager

20 Jahre rage against Abschiebung

Das Rage Against Abschiebung ist das größte, regelmäßig stattfindende antirassistische Benefiz-Bandfestival im süddeutschen Raum. Der Bayerische Flüchtlingsrat organisiert es in München seit 1996. Seit 2004 mit und im Feierwerk München. Der Bayerische Flüchtlingsrat ist ein Dachverband von ehren- und hauptamtlichen Asylinitiativen und engagierten Einzelpersonen der Flüchtlingssolidarität.

Das Rage Against Abschiebung Festival versucht die Themen

  • die europäische Abschiebemaschinerie
  • die Festung Europa
  • die Abschottungspolitik
  • die Ausgrenzung von Flüchtlingen, Migrantinnen und Migranten sowie Illegalisierten
  • den alltäglichen Rassismus

in die Öffentlichkeit zu tragen.

Das Programm
Biergarten:
CONNEXION BALKON (Crazy Streetmix | München)
Hansa 39:
MINIPAX (Punk | Landshut)
JERICHO MILE (Wave | Dublin/Irland)
WOLVES & WOLVES & WOLVES & WOLVES (Indie | Winston Salem/USA)
STEREO TOTAL (Handtaschen-Pop | Berlin)
EUSEBIO MATINTLLI GIPSY ORKESTRA (Brass-Balkan-Klezmer | Bologna/Italien)
Kranhalle:
FRIENDS OF GAS (Postpunk | München)
LITTLE YOU LITTLE ME (Indie | Saint John/Kanada)
RUMMELSNUFF (Kapitänsmucke | Berlin)
SAALSCHUTZ (Elektro-Punk | Zürich/Schweiz)
Kranhallen-Café:
DJ EL PRESIDENTE (Marat)

Veranstaltungsort
München, Feierwerk, Hansastr. 39-41


Kosten
9,50 Euro


Partner


Art der Veranstaltung
Solidaridätsfestival


Anmeldung nicht erforderlich.


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04.10.2016 - 19:00 bis 22:30

Cool bleiben: Auf geht's! - Gemeinsam handeln für Klimaschutz

Auftakt des 10. Münchner Klimaherbst

Über 190 Delegierte einigten sich im Dezember 2015 in Paris - wider Erwarten - auf ein gemeinsames Folgeabkommen zum Kyoto-Protokoll. Der große Durchbruch in Sachen Klimaschutz ist also geschafft? Keineswegs! Die Frage, wie die hehren Ziele erreicht werden können, bleibt offen.

So brauchen wir nun, neben einer stringenten Klimaschutzpolitik und einer Neugestaltung der Wirtschaft hin zu nachhaltigem Handeln, besonders Bürgerinnen und Bürger, die sich ihrer Verantwortung für das Gemeinwesen bewusst sind, Ideen entwickeln und (mit)gestalten dürfen, denn: "Klimaschutz, Energiewende und nachhaltige Entwicklung funktionieren nicht ohne und schon gar nicht gegen die Betroffenen und Bürger", sagt Prof. Claus Leggewie vom Kulturwissenschaftlichen Institut in Essen - und weiter: "Doch manche behaupten, es funktioniere auch nicht mit ihnen, weil das zu viel Zeit und Energie koste."

Wie jedoch verantwortliche Bürgerbeteiligung organisiert sein muss, skizziert der Vortrag von Claus Leggewie.

Die Wechselwirkung von Politik, Wirtschaft und bürgerschaftlichem Engagement sowie Wege einer konstruktiven Zusammenarbeit werden im Anschluss im Rahmen einer Podiumsdiskussion mit Antje von Dewitz, geschäftsführende Gesellschafterin von VAUDE Sport GmbH & Co. KG, und Luise Neumann-Cosel, Vorstandsmitglied von Bürgerenergie Berlin eG, diskutiert.

Nur durch das Realisieren der gemeinsamen Verantwortung für Mensch und (Um-)Welt, kann die globale Herausforderung des Klimawandels effektiv bewältigt werden.

ReferentInnen

Prof. Dr. Claus Leggewie 
Professor für Politikwissenschaften und Leiter des Kulturwissenschaftlichen Instituts Essen
Foto: Volker Wiciok / Bildrechte: Kulturwissenschaftliches Institut Essen (KWI)

Antje von Dewitz
Geschäftsführende Gesellschafterin VAUDE Sport GmbH & Co. KG)

Luise Neumann-Cosel
Vorstandsmitglied Bürgerenergie Berlin eG

Grußworte 
Dieter Reiter  
Oberbürgermeister der Landeshauptstadt München

Alexander Rossner
Vorstand Netzwerk Klimaherbst e.V.

Moderator 
Achim Bogdahn
Journalist, Bayerischer Rundfunk

Veranstaltungsort
München, Muffatwerk, Zellstr. 4


Kosten
Eintritt frei!


Partner

Netzwerk Klimaherbst e.V.

Referat für Gesundheit und Umwelt der Landeshauptstadt München

Münchner Forum Nachhaltigkeit


Art der Veranstaltung
Vortrag und Podiumsdiskussion / anschl. get together


Anmeldung unter Telefon: (089) 600 352 – 91


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06.10.2016 - 19:30

Die schwarze Macht

Der „Islamische Staat“ und die Strategien des Terrors

Nicht erst seit den vielen Terror-Anschlägen in Westeuropa, für die der Islamische Staat" die Verantwortung übernommen hat, steht das selbsternannte Kalifat im Mittelpunkt des politischen Interesses.

Nach seinem brutalen Eroberungszug im Jahr 2014 herrscht der "Islamische Staat" heute über mehr als fünf Millionen Menschen und eine Fläche von der Größe Großbritanniens. SPIEGEL-Korrespondent Christoph Reuter zeichnet den präzise geplanten Aufstieg der Dschihadisten nach und stößt zu den Wurzeln des Terrors vor – im zerfallenden Irak, im syrischen Bürgerkrieg und in den vielfältigen Konflikten der Region, die die Strategen des Terrors geschickt für ihre Zwecke zu nutzen wissen. 

Reuter bietet einen spannenden Einblick in die Entstehung und Entwicklung des "Islamischen Staates" und seiner politischen Strategie. 

Der Referent vor Ort (© Emin Özmen / DER SPIEGEL)

ReferentInnen

Christoph Reuter
Studierter Islamwissenschaftler. Der "Journalist des Jahres 2012" spricht fließend Arabisch und berichtet seit Jahrzehnten aus den Krisenregionen der arabischen Welt, zunächst für Die Zeit und den Stern, seit 2011 als Korrespondent für den SPIEGEL. Neben zahlreichen preisgekrönten Reportagen veröffentlichte er u. a. die Bücher "Mein Leben ist eine Waffe" (2002) über Selbstmordattentäter und, gemeinsam mit Susanne Fischer, "Café Bagdad" (2004) über den Alltag im umkämpften Irak.

Veranstaltungsort
Nürnberg, Tagungshaus Eckstein, Burgstr. 1-3, E.01


Kosten
Eintritt frei!


Partner

Evangelische Stadtakademie Nürnberg


Art der Veranstaltung
Vortrag/Lesung und Diskussion


Anmeldung nicht erforderlich.


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08.10.2016 - 10:00 bis 17:30

Mensch ärgere dich nicht!

Problemlösungsstrategien für geplagte Gremienmitglieder

In der politischen Arbeit sind wir ständig in unterschiedlichen Gremien aktiv: Orts-, Kreis- und Bezirksverband, Fraktion, Gemeinderat, Landesarbeitsgemeinschaft, Aktions- und Projektgruppen.

Und, kaum erstaunlich, in vielen Gremien läft das Arbeiten nicht so, wie wir uns das wünschen: die Zusammenarbeit erfolgt z. B. zu viel oder zu wenig strukturiert, schlecht oder gar nicht moderiert, unzuverlässig, unorganisiert, wenig ergebnisorientiert. Und der Umgang miteinander ist unhöflich bis aggressiv, konfliktbeladen oder konfliktscheu, selten ehrlich. Wer das dauerhaft erlebt und nur „aushält“, reagiert mit Stress.

Was tun? Selbst aktiv werden und eine Veränderung herbeiführen! 

Im Seminar gehen wir auf folgende Fragen ein:

  • Welche Mechanismen finden statt, wenn wir unzufrieden oder gestresst sind?
  • Welche Lösungsstrategien sind in welchen Situationen wirkungsvoll?
  • Was kann ich konkret tun, wenn ich mit der Arbeit in (m)einem Gremium unzufrieden bin?

Wir arbeiten mittels Kurzinput, Gruppen- und Einzelarbeit an Ihren Praxisbeispielen und finden gemeinsam Lösungsstrategien.

Dieses Seminar kann mit 9 Unterrichtstunden für das Politikmanagement-Zertifikat von GreenCampus im Bereich "weitere Angebote" angerechnet werden.

Achtung: Die Zahl der Teilnehmenden ist begrenzt. Bitte frühzeitig verbindlich anmelden!

ReferentInnen

Ina Machold
Diplom-Pädagogin und Mediatorin (FH),
seit über 15 Jahren Training und Coaching für Frauen zu den Themen Kommunikation, Rhetorik und Konfliktmanagement
Frauenreferentin, Bündnis 90/DIE GRÜNEN, Landesverband Bayern

Veranstaltungsort
München, Tagungszentrum Kolpinghaus München-Zentral, Adolf-Kolping-Str.1


Kosten
60,- / erm. 40,- Euro (inkl. Tagungsverpflegung)


Art der Veranstaltung
Tagesseminar


Anmeldung


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08.10.2016 - 11:00 bis 18:00

Aktualität und Erneuerung: Ein Update der Parteien in Zeiten des...

 

Kritische Intellektuelle kokettieren öffentlich mit ihrer Verachtung der Parteiendemokratie. Politisch denkende junge Menschen engagieren sich mit Leidenschaft für alle möglichen Anliegen, machen aber einen großen Bogen um politische Parteien. Die Forderung nach direkter Mitentscheidung stellt die Legitimation der repräsentativen Demokratie in Frage. Und populistische Bewegungen leben gut davon, einen vermeintlichen Gegensatz zwischen dem „Volk“ und dem „System“ zu konstruieren,wobei die Ablehnung der „Altparteien“ höchstens noch vom Hass auf die „Lügenpresse“ übertroffen wird.

Schwierige Zeiten also für die Parteien, die gleichzeitig nach wie vor die zentralen Akteure an der Schnittstelle von Gesellschaft und Gesetzgebung sind. In dem gemeinsamen Projekt „Gut vertreten –Update für Demokratie“ hat der Heinrich-Böll-Stiftungsverbund die Frage nach der Zukunft der Parteiendemokratie intensiv diskutiert. Denn die Idee der Parteien ist aktueller denn je: Sie repräsentieren unterschiedliche Interpretationen des Gemeinwohls, sie vertreten auch Interessen,die keine Stimme haben, und sie bieten Orientierungsangebote, die in einer Demokratie um Mehrheiten konkurrieren. Um diesen Funktionen auch weiterhin gerecht zu werden, müssen sich die Parteien allerdings erneuern – in ihrer Struktur und Funktionsweise, aber auch in ihrer gesellschaftlichen Rolle.

Im Rahmen des Projekts „Gut vertreten – Update für Demokratie“ hat die Heinrich Böll Stiftung die Perspektiven einer Erneuerung der Parteien diskutiert. Im Austausch mit zahlreichen Vertreter*innen aus Parteien, Zivilgesellschaft und Wissenschaft ist so eine Reihe von Vorschlägen entstanden, wie Aspekte einer solchen Erneuerung aussehen könnten. Der Südwesten scheint ein guter Ort zu sein,diese Vorschläge zu diskutieren. Denn hier sind in den letzten Jahren wie in einem Demokratielabor neue Ansätze entstanden, wie sich Repräsentation und Beteiligung, Parteien, Legislative und Zivilgesellschaft neu zusammen denken lassen.

Eine starke Demokratie braucht starke demokratische Parteien – das gilt im besonderen Maße angesichts der populistischen Herausforderung. Wir laden Sie ein, darüber zu diskutieren, wie eine Erneuerung der Parteiidee aussehen sollte, um diesen Herausforderungen gerecht zu werden.

 

Programm

11.00 Uhr: Innovation im Süden? Parteien zwischen staatlicher Verantwortung und Zivilgesellschaft
Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Input) und Dr. Jasmin Siri (Soziologin, Universität Bielefeld) im Gespräch. Moderation: Peter Siller (Heinrich-Böll-Stiftung)

12.30 Uhr: Mittagspause / Imbiss

13.30 Uhr: Parallele Foren

A: Parteien im Spannungsfeld von Repräsentation und Beteiligung (Podiumsgespräch)
Mit Sarah Händel (Landesgeschäftsführerin „Mehr Demokratie!“ Baden-Württemberg), Angelika Obermayr (Erste Bürgermeisterin in Grafing b. München, Bündnis 90/Die Grünen), Rebecca Harms (MdEP Bündnis 90/Die Grünen), Prof. Dr. Ulrich Eith (Politikwissenschaftler, Universität Freiburg)
Moderation: Ulrike Schnellbach (freie Journalistin)

B: PopulistInnen in den Parlamenten – Herausforderungen für die Parteien (Forum)
Mit Dr. Britta Schellenberg (CAP München), Madeleine Henfling (Stv. parlamentarische Geschäftsführerin der grünen Landtagsfraktion in Thüringen), Alexander Maier (MdL Bündnis 90/Die Grünen Baden-Württemberg)

C: "Partei? Ohne mich!" oder: "Partei?  Beleben!"
Erneuerungspfade für Parteien auf der Höhe der Zeit
(Workshop)
Mit Jamila Schäfer (Bundessprecherin Grüne Jugend), Hanno Burmester (Progressives Zentrum, Berlin), Florian Kollmann (Vorsitzender KV Bündnis 90/Die Grünen, Heidelberg)

15.30 Uhr: Kaffeepause

16.00 Uhr: Ein starkes demokratisches System braucht starke Parteien. Aber was für welche?
Mit Margarete Bause (Vorsitzende der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Bayerischen Landtag), Bettina Gaus (Journalistin), Dr. Werner T. Bauer (Österreichische Gesellschaft für Politikberatung & Politikentwicklung), Peter Siller (Leiter politische Bildung Inland, Heinrich-Böll-Stiftung)

17.00 Uhr: get together

 

 

Veranstaltungsort
Stuttgart, Literaturhaus, Breitscheidstr. 4


Kosten
Eintritt frei!


Partner

Heinrich-Böll-Stiftungsverbund

Heinrich-Böll-Stiftung, Baden-Württemberg


Art der Veranstaltung
Tagung


Anmeldung


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08.10.2016 - 20:00

Benefizkonzert mit Dukas, Gershwin und Ravel

 

DUKAS "Der Zauberlehrling"
GERSHWIN Klavierkonzert in F (Eric Ferrand-N'Kaiua, Klavier)
RAVEL "Daphins et Chloe" & "La Valse"

Neue Philharmonie München, Dirigent: Fuad Ibrahimov

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie im Flyer.

Veranstaltungsort
München, Herkulessaal der Residenz


Kosten
20,- / 30,- / 40,- Euro zzgl. VVG | AK: 25,- / 35,- / 45,- Euro | Schüler/Studenten nur AK 10,- Euro


Partner

Kolibri Stiftung


Art der Veranstaltung
Benefizkonzert


Anmeldung


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10.10.2016 - 18:30

Umweltschädliche Subventionen in Deutschland

 

Laut Umweltbundesamt (UBA) leistet sich Deutschland Jahr für Jahr über 50 Milliarden Euro an umweltschädliche Subventionen – das entspricht etwa einem Sechstel des deutschen Bundeshaushalts. Damit werden beispielsweise Dienstwagen privilegiert, und Diesel-Kraftstoff bleibt günstiger als Benzin. Nicht nur der wirtschaftliche Wettbewerb wird dadurch verzerrt, sondern auch der Staatshaushalt belastet und der Erfolg von Energiewende und Klimaschutz unnötig erschwert.

Welche Subventionen es gibt und warum das UBA sie als umweltschädlich einschätzt – darüber  wird Lea Köder, Co-Autorin der UBA-Subventionsstudie, berichten. Björn Klusmann, Geschäftsführer des Forums Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS), nennt Vorschläge, warum und wie der notwendige Abbau umweltschädlicher Subventionen angegangen werden muss. 

ReferentInnen

Lea Köder
Ko-Autorin von "Umweltschädliche Subventionen in Deutschland. Aktualisierte Ausgabe 2014"

Björn Klusmann
Geschäftsführer Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) 

Veranstaltungsort
München, Orange-Bar, Zirkus-Krone-Str. 10


Kosten
Eintritt frei!


Partner


Art der Veranstaltung
Vortrag und Diskussion


Anmeldung nicht erforderlich.


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13.10.2016 - 19:30

Teil des Problems – Teil der Lösung

Die palästinensisch-arabische Minderheit in Israel

Das Zusammenleben von jüdischen und arabischen Israelis in Israel selbst könnte zum Rollenmodell des Zusammenlebens von Israelis und Palästinensern werden. Hier gibt es noch die täglichen Kontakte, die zwischen Israelis und den Palästinensern auf der West Bank immer weniger werden.

Welche Probleme stellen sich heute im Blick auf ein gleichberechtigtes Zusammenleben?

Und welche Bedingungen müssen erfüllt sein, damit die Minderheit Teil der Lösung sein kann?

Vortrag in Englisch mit zusammenfassenden deutschen Übersetzungen


ReferentInnen

Dr. Mohammad Darawshe
Gilt als einer der führenden Experten für jüdisch-arabische Beziehungen in Israel. Er ist Director of Planning, Equality and Shared Society in Givat Haviva und Mitglied der Drei-Sektoren Gespräche und des Strategischen Planungsteams der Behörde für wirtschaftliche Entwicklung im arabischen Sektor im Büro des israelischen Ministerpräsidenten.
Mohammad Darashwe hat einen Masterabschluss der Haifa Universität in Konflikt- und Friedensforschung, sowie Bachelorabschlüsse in Englisch und Politikwissenschaft des Emek Yizrael College und der Hebrew University in Jerusalem. 2016 ist er Richard-von-Weizsäcker-Fellow der Robert Bosch Academy.

Moderation:
Dr. Reiner Bernstein
Historiker

Veranstaltungsort
München, Evangelische Stadtakademie, Herzog-Wilhelm-Str. 24


Kosten
8.- / erm. 7.- Euro


Partner

Evangelische Stadtakademie München

Jüdisch-Palästinensische Dialoggruppe


Art der Veranstaltung
Vortrag und Diskussion


Anmeldung


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17.10.2016 - 19:00

Kinotour "Projekt A" in Passau

Filmveranstaltung in Anwesenheit des Regisseurs Marcel Seehuber

PROJEKT A - EINE REISE ZU ANARCHISTISCHEN* PROJEKTEN IN EUROPA
Deutschland 2015; R: Marcel Seehuber & Moritz Springer

Ein Dokumentarfilm über die politische Idee der Anarchie und ihre konkrete Umsetzung in sehr unterschiedlichen Projekten: Auf einer spannenden Reise durch Europa besuchen die Dokumentarfilmer Marcel Seehuber & Moritz Springer u.a. das „Internationale Anarchistische Treffen“ in St. Imier in der Schweiz (mit 3000 Teilnehmern), die Anti-Atom-Aktivistin Hanna Poddig, die anarchosyndikalistische Gewerkschaft „Confederación General del Trabajo“ in Barcelona, den besetzten und zum öffentlichen Park umfunktionierten Parkplatz „Parko Narvarinou“ in Athen und das in München sehr erfolgreiche „Kartoffelkombinat“. Protagonisten einer sehr vielfältigen, anarchistisch inspirierten Szene kommen zu Wort.

Der Dokumentarfilm zeichnet ein Bild von Anarchie jenseits der Klischees vom Steine werfenden Autonomen. Vielmehr geht es den Anarchisten in dieser Dokumentation um eine konstruktive, weitestgehend vom Staat emanzipierte Weiterentwicklung gesellschaftlichen Miteinanders.
*Publikumspreis 2015 - Filmfest München*

ReferentInnen

Marcel Seehuber
Regisseur

Veranstaltungsort
Passau, Scharfrichter Kino, Milchgasse 2


Kosten
6,- Euro


Art der Veranstaltung
Filmvorführung mit anschließendem Filmgespräch


Anmeldung


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20.10.2016 - 19:00

Zwischen Willkommenskultur und NSU. Wie der NSU-Komplex...

 

Menschen, die vor dem Terror des IS fliehen werden seit letztem Jahr in der BRD explizit und öffentlich willkommen. Damit kehrt die BRD von asylpolitischen Grundsätzen ab, auch um sich gegen rechte Mobilisierung abzugrenzen und ein weltoffenes Deutschland zu unterstreichen. Dass über 10 Jahre ein rechtsterroristisches Netzwerk 10 Menschen ermorden konnte und sich die Ermittlungen fast ausschließlich gegen die rassistisch Ermordeten richteten, scheint hier keine Rolle mehr zu spielen. 

Weder die Perspektive der Opfer und Angehörigen findet öffentlichen Widerhall, noch werden die Morde des NSU in ihrem politischen Kontext gesehen. Die Bundesregierung bemühte sich zwar nach 2011 die Opfer des NSU als Teil der deutschen Gesellschaft darzustellen, schloss damit aber die Täter als sog. "Extremisten" aus jener Gesellschaft aus, in die sie bestens integriert waren. Der Vortrag geht den verschiedenen Formen von Thematisierung, Nicht-Thematisierung und Entthematisierung des NSU Terrors nach, befragt dabei was gesehen und gehört wurde und was nicht. Ein Vergleich mit der repräsentativen Willkommenskultur dient als Vergleichsfolie um das Selbstbild der Post-NSU BRD zu hinterfragen.

ReferentInnen

Lee Hielscher
ist Kulturanthropologe und Philosoph und forscht zu den Bedeutungsebenen des NSU Terrors im Kontext von Wahrnehmungsregimen und Migrationspolitiken. Zudem arbeitet er erinnerungspolitisch zur Geschichte rassistischer Übergriffe und Mobilisierungen.

 

Veranstaltungsort
Regensburg, LIZE Regensburg, Dahlienweg 2a (Eingang über Erikaweg)


Kosten
Eintritt frei!


Art der Veranstaltung
Vortrag


Eine Anmeldung ist nicht erforderlich


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25.10.2016 - 20:00

Duelle mit Spiegelbildern: Heimaten mit Jasminknospen in Meerwüsten?

Lesung und Diskussion

Tabai und Adouani erzählen in ihren Texten von Emigration und Exilierung und von starken und schwachen Frauen in Deutschland und Nordafrika. „Aber ich gebe nicht auf. Ich bin keine schwache Frau, wie die Terroristen dachten. Und weil meine neue Heimat keine Grenzen kennt, bin ich in der Lage – im übertragenen Sinne – mit Worten, mit Zeilen, viele weitere Gärten zu bepflanzen.“ (Najet Adouani, taz).

Weitere Informationen finden Sie im Flyer zur Veranstaltungsreihe.

ReferentInnen

Kaouther Tabai
Tunesien/München
Najet Adouani
Tunesien/Berlin

 

 

Veranstaltungsort
München, Lothringer 13, Rroom, Lothringer Straße 13


Kosten
9,50


Art der Veranstaltung
Lesung und Diskussion


Anmeldung


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27.10.2016 - 19:30

Ungarn 60 Jahre nach dem Aufstand. Wo bleibt der Aufstand heute?

Vortrag und Podiumsdiskussion

Am 23. Oktober jährt sich der Ungarn-Aufstand zum 60. Mal: einige Tage im Herbst 1956 schien es, als könne sich Ungarn von der Sowjetunion loslösen und an den Westen annähern.  Sowjetische Panzer schlugen den Aufstand jedoch am 4. November blutig nieder, über 3000 Menschen kamen ums Leben.          

Wir nehmen dieses Datum zum Anlass, uns mit drei ungarischen ExpertInnen aus unterschiedlichen Bereichen mit der aktuellen politischen Situation und der Zivilgesellschaft in Ungarn auseinanderzusetzen: die Orbán-Regierung führt ihren eingeschlagenen Kurs scheinbar ungehindert fort. Nichtregierungsorganisationen erfahren Repressionen, Demonstrationen werden nicht selten gewaltsam beendet. Warum formiert sich heute kein bzw. kaum politischer Widerstand gegen die Entdemokratisierung des Landes?

Die Veranstaltungssprache ist Deutsch

ReferentInnen

Melani Barlai ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Andrássy Universität Budapest im Rahmen des Projekts Netzwerk Politische Kommunikation (net-POL). Zuvor war sie Lehrbeauftragte an der Professur „Europäische Regierungssysteme im Vergleich" der Technischen Universität Chemnitz. Seit 2014 ist sie Koordinatorin der ungarischen online Wahlhilfe Vokskabin. Sie arbeitet an ihrer Dissertation zum Thema: Die historischen Konfliktlinien in Ungarn – Relevanz in der Posttransformationsphase. Weitere Forschungsschwerpunkte Barlais sind das ungarische Parteien- und Wahlsystem, online Wahlhilfen, politischer Extremismus und politische Kultur und Konfliktforschung in Ungarn.

Zsolt Bogár
ist Journalist und hat sich insbesondere kritisch mit der Mediengesetzgebung der Orbán-Regierung auseinandergesetzt. 2011 verlor er seinen Job im staatlichen Radio, als er eine Schweigeminute für die Medien nach Verabschiedung des Gesetzes einlegte. Von 2011 bis 2016 arbeitete er für die Onlineausgabe der größten ungarischen Tageszeitung (HVG-online). Dort leitete er unter anderem das Politikressort. Aktuell arbeitet er als Freelancer, überlegt aber, seinen Beruf aufgrund der politischen Situation und des Mangels eines nachhaltigen Geschäftsmodells im Nachrichtenbereich aufzugeben. Er lebt in Budapest. 
   
Dr. Jenő Kaltenbach ist emeritierter Professor für Verwaltungsrecht,  Mitbegründer des Runden Tisches für Minderheiten, Gründungsvorsitzender der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen und war Ombudsman für die Rechte der Minderheiten. Von 1996 bis 2012 war er Vizevorsitzender der Europäischen Kommission gegen Rassismus und Intoleranz des Europarates (ECRI), 2012 deren Präsident. Er war weiterhin Fraktionsvorsitzender der grünen Partei „Dialog für Ungarn“ (PM) im Stadtrat von Budapest. Er ist Autor zahlreicher Publikationen zum Thema Verwaltungsrecht und Schutz der Rechte der Minderheiten und lebt in Budapest.

 

 

Veranstaltungsort
München, EineWeltHaus, Schwanthalerstraße 80, Saal


Kosten
Eintritt frei!


Art der Veranstaltung
Vortrag mit Podiumsdiskussion


Anmeldung nicht erforderlich.


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04.11.2016 - 19:00

Himalaya Umweltabend

Kritischer Wandel in Tibet

Auswirkungen des Globalen Klimawandels und Mensch-Umwelt-Beziehungen in der Himalayaregion

Dr. Eva Huintjes (Klimatologin) wird in ihrem Vortrag eine klimatische Einordnung Tibets skizzieren, dabei auf die Auswirkungen des Klimawandels auf Temperatur und Niederschlag eingehen und im speziellen die spezifischen Auswirkungen im Bereich der Kryosphäre ansprechen.
Andreas Printz (Landschaftsökologe und Sprecher der Regionalgruppe Freising der Tibet Initiative Deutschland e.V.) wird sich in seinem Beitrag mit den anthropogen verursachten Veränderungen auf Ökologie und Gesellschaft befassen.

Weitere Informationen finden Sie im Flyer.

ReferentInnen

Dr. Eva Huintjes
Klimatologin
Andreas Printz
Landschaftsökologe und Sprecher der Regionalgruppe Freising der Tibet Initiative Deutschland e.V.

Veranstaltungsort
München, Orange Bar, Zirkus-Krone-Straße 10


Kosten
5,- Euro


Partner

Tibet Initiative Deutschland e.V.


Art der Veranstaltung
Vortrag


Anmeldung


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24.11.2016 - 19:00

NSU: Blick in den Abgrund

Anti-demokratische Inlandsgeheimdienste, unkontrolliertes V-Mann-Unwesen, Nazi-Terror-Szene, rassistische Ermittlungen und Staatsversagen: Zwingende Konsequenzen aus dem NSU-Komplex

Seit vielen Monaten tritt der Münchener NSU-Prozess auf der Stelle. Auch nach den medial geradezu hysterisch gehypten und dann so dreisten und banalen Aussagen der beiden Hauptangeklagten kurz vor dem Jahresende 2015, nach über 60 unverschämt auftretenden Zeug_innen aus der deutschen Nazi-Szene und ständigen Ausfällen von Prozesstagen bleibt es auch nach über 250 Prozesstagen schwierig, das Verfahren vor dem Oberlandesgericht (OLG) München einzuschätzen, mit dem Geschehen außerhalb des Gerichtssaals in Beziehung zu setzen und ein Ende mit einem Urteil abzusehen. Bizarre Ungleichzeitigkeiten des Innen und Außen des Prozesses charakterisieren die aktuelle Entwicklung: beantwortet jedoch sind die allerwenigsten Fragen vom Beginn des Prozesses, geklärt kaum eine der zahllosen, haarsträubenden Ungereimtheiten, die die Diskussion bestimmen. Gesellschaftliche und politische Konsequenzen spielen im Alltag vor Gericht und in den (unterdessen ZEHN) Parlamentarischen Untersuchungsausschüssen so gut wie keine Rolle. Im Gegenteil, die Zuspitzung „Dem Inlandsgeheimdienst konnte nichts besseres passieren als der NSU“ ist so gültig wie am ersten Tag nach dem Aufliegen des „Nationalsozialistischen Untergrunds“ (NSU).

ReferentInnen

Friedrich Burschel
ist Referent zum Schwerpunkt Neonazismus und Strukturen/Ideologien der Ungleichwertigkeit bei der Akademie für Politische Bildung der Rosa Luxemburg Stiftung in Berlin. Er ist akkreditierter Korrespondent des nicht-kommerziellen Lokalsenders Radio Lotte Weimar im NSU-Prozess und Mitarbeiter des Internetprojektes NSU-Watch (nsu-watch.info). Seine Audio- und Printbeiträge zum Prozess und zum NSU sind auf dem Antifra-Blog http://antifra.blog.rosalux.de oder auf der RLS-Homepage www.rosalux.de/index.php?id=24495 zu finden.

 

Veranstaltungsort
Regensburg, LIZE Regensburg, Dahlienweg 2a (Eingang über Erikaweg)


Kosten
Eintritt frei!


Partner

a.a.a. Regensburg


Art der Veranstaltung
Vortrag


Eine Anmeldung ist nicht erforderlich


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25.11.2016 - 20:30

Duelle mit Spiegelbildern: Sind Sexualitäten privat politisch...

 

Lesung und Diskussion zum Internationalen Tag für die Beseitigung von Gewalt gegen Frauen. Sabuschko und Hirth spielen in Romanen wie „Feldstudien über ukrainischen Sex“ und „Lutra lutra“ mit Ambivalenzen und Fratzen von Männer- und Frauenbildern und spiegeln damit analytisch, ironisch, provokativ Gesellschaft von gestern und heute in München und Kiew.

Weitere Informationen finden Sie im Flyer zur Veranstaltungsreihe.

ReferentInnen

Oksana Sabuschko
wurde unter anderem mit dem Global  Commitment Foundation Poetry Prize 1997 ausgezeichnet. Gegenwärtig ist sie Vizepräsidentin des ukrainischen Pen-Zentrums, unterrichtet kreatives  Schreiben an der Universität Kiew und schreibt regelmäßig für Zeitschriften und Magazine zu  literarischen Themen
Matthias Hirth
ist ein Reisender zwischen den Welten. Als Regisseur, Dramaturg und Performer hat er an mehreren deutschen Theatern gesellschaftskritische Projekte realisiert. In seinem jüngsten Roman „Lutra lutra “  zeigt Hirth die dunklen Fantasien unserer Gesellsch auf: die Ambivalenzen des Männerbildes, die Verbindung von Sex und Gewalt, das Amalgam von Coolness und Terrorismus.

 

 

Veranstaltungsort
München, Einstein Kultur, Halle 2, Einsteinstraße 42


Kosten
7,30 Euro


Art der Veranstaltung
Lesung und Diskussion


Anmeldung


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26.11.2016 - 10:00 bis 17:00

Dem Populismus Paroli bieten!

Ein Argumentationstraining gegen menschenverachtende Parolen

Nicht erst seit PEGIDA und AfD hochaktuell, bietet dieses Argumentationstraining eine "Handlungsanleitung", wie man in verschiedenen Situationen mit rechtspopulistischen Parolen umgehen kann. Es geht dabei nicht um die Inhalte dieser Parolen, sondern um die (richtige) Art und Weise, im persönlichen Gespräch dagegen anzugehen. Was ist ein Argument? Was zeichnet dagegen (Rechts-) Populismen aus? Und: wie kann man diesen erfolgreich entgegentreten? Rechte Meinungen und populistische Positionen tauchen mittlerweile sehr oft und unvermittelt in Diskussionen oder im Rahmen von Seminaren auf. Darauf sofort, eindeutig, passend und treffend reagieren zu können, wünschen sich viele. In diesem Workshop soll auf eine solche Situation vorbereitet werden. Verbunden mit Möglichkeiten, aktiv in das Argumentieren einzutreten.

Argumentieren bedeutet im Wortsinne "etwas beweisen" (Argument = lat. Beweisgrund oder Beweismittel). Argumentieren dient dazu, die Gesprächspartner /-innen von der Richtigkeit oder Fehlerhaftigkeit einer These zu überzeugen. Argumente sind ein wesentliches Mittel im Bereich der Wissenschaft, der politischen Kritik, der Diskussion und des Dialoges. Rechtspopulismen und Stammtischparolen können dagegen als Synonym für die Ablehnung einer inhaltlichen Auseinandersetzung stehen. Dabei ist im Prinzip ihre Eingängigkeit argumentativ ihr größtes Problem: die unbewiesene Behauptung. Gerade deshalb ist es nicht immer leicht, adäquat darauf zu reagieren. Im Rahmen dieses Workshops kann man – genügend Übung vorausgesetzt – Zug um Zug dazu kommen, Stammtischparolen oder Rechtspopulismen echte Argumente entgegenzusetzen. Verstanden auch als Einladung an den jeweiligen Gegenüber, sich mit der These und ihrer Richtigkeit auseinanderzusetzen. Den oder die Gegenüber überzeugen zu wollen, heißt dabei zu vermeiden, Parolen mit Gegenparolen zu beantworten.

Das Seminar kann mit 8 Stunden auf das Politikmanagement-Zertifikat von GreenCampus im Bereich "Rhetorik und Moderation" angerechnet werden.

ReferentInnen

Dr. Alexander Klier
Social Learning Consultant bei der Firma Beck et al. Services und Lehrbeauftragter für politische Erwachsenenbildung an der Universität Potsdam. Ursprünglich hat er eine technische Ausbildung absolviert. Nach längerer Berufstätigkeit hat er nach dem 2. Bildungsweg das Studium der Philosophie sowie der Erwachsenenbildung an der Hochschule für Philosophie, Philosophische Fakultät S.J. in München absolviert. Der thematische Bezug zur Auseinandersetzung mit Rechtspopulismus und Stammtischparolen hat seine Wurzeln in der bereits früh beginnenden (gewerkschafts-) politischen Bildungsarbeit.

Veranstaltungsort
Nürnberg, Tagungshaus Eckstein, Burgstr., 1-3, Raum 1.11/12


Kosten
40,-/30,- Euro (inkl- Tagungsverpflegung)


Art der Veranstaltung
Tagesseminar


Anmeldung


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30.11.2016 - 19:00

Wege aus Gewalt und Krieg?

Die Lage in Nordafrika und im Nahen Osten

Nordafrika kommt nicht zur Ruhe. Die Erwartungen, die mit den Umwälzungen der letzten Jahre verbunden waren, wurden nicht erfüllt: In Syrien tobt nach wie vor ein mörderischer Krieg. Der sogenannte IS beherrscht weite Teile des Iraks und Syriens, auch im politischen und wirtschaftlichen Chaos Libyens breitet sich die Terrorbewegung aus. In Ägypten herrscht faktisch das Militär. Die Türkei führt Krieg gegen die Kurden. Millionen Menschen sind auf der Flucht. Wie dramatisch ist die Situation wirklich? Welche Perspektiven gibt es?

ReferentInnen

Andreas Zumach
Journalist, internationaler Korrespondent der taz, Genf

Veranstaltungsort
München, Evangelische Stadtakademie, Herzog-Wilhelm-Str. 24


Kosten
8,00 € / erm. 7,00 €


Partner

Evangelische Stadtakademie München


Art der Veranstaltung
Vortrag


Anmeldung


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14.12.2016 - 19:00

„Rassismus, Radikalisierung, NSU-Terrorismus: Wie aus Jugendlichen...

 

Rassistisch motivierte Gewalt – bis hin zum Terrorismus - ist ein hausgemachtes Problem. Die Verharmlosung der Gefahr durch rechte Jugendliche und rassistische Deutungsweisen in der Gesellschaft resultieren nicht zuletzt aus der Verweigerung, sich mit den sozialen und sozialpsychologischen Ursachen von Radikalisierungsprozessen, mit Ungleichwertigkeitsvorstellungen und gesellschaftlichen Widersprüchen auseinanderzusetzen. Im Vortrag werden gesellschaftliche sowie gruppendynamische und individuelle Einflussbedingungen bei der Entstehung des NSU thematisiert und deren Aktualität diskutiert.

ReferentInnen

Dr. Matthias Quent
leitet das Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft – Thüringer Dokumentations- und Forschungsstelle gegen Menschenfeindlichkeit mit Sitz in Jena. Im Juli erschien sein Buch: „Rassismus, Radikalisierung, Rechtsterrorismus. Wie der NSU entstand und was er über die Gesellschaft verrät.

 

Veranstaltungsort
Regensburg, Ostbayerische Technische Hochschule – Fakultät für Angewandte Gesundheits- und Sozialwissenschaften, Seybothstraße 2, 3. Stock (mit Aufzug)


Kosten
Eintritt frei!


Partner

a.a.a. Regensburg


Art der Veranstaltung
Vortrag


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28.01.2017 - 10:00 bis 17:30

"Oh - ich bin jetzt Kandidat*in!" - Sicheres Auftreten und...

 

Sie haben die Aufstellungsversammlung Ihrer Partei für sich entschieden und wollen nun natürlich auch die Wahl gewinnen? 

Gespräche mit Bürgern stehen an? Interviews mit der Presse? Parteiintern müssen Strukturen gefunden werden, die Ihnen den Weg ebnen? 

Und gleichzeitig soll auch Ihr sonstiges Leben klappen?

Wer sich um ein politisches Amt bewirbt, braucht viel Stehvermögen, Einsatzbereitschaft und Durchhaltevermögen.

In diesem Seminar geht es darum, die aufregende und anstrengende Zeit einer Kandidatur vorzubereiten, Sicherheit zu gewinnen für öffentliche Auftritte und Gespräche, sowie Ruhe bewahren zu lernen für schwierige Situationen.

Wir trainieren Argumentieren und Auftreten, aber auch Möglichkeiten, Lampenfieber abzubauen und Entspannung zu finden. Wir erarbeiten, wie Selbstmanagement und gutes Management von Mitstreitern und weiterem Umfeld für Sie funktionieren können.

Ziel ist es, Sie fit zu machen für Ihren erfolgreichen Wahlkampf.

    Das Seminar wendet sich an Menschen, die bei den Bundestagswahlen 2017 oder den Landtagswahlen 2018 als Kandidat*innen antreten (wollen).

    Veranstaltungsnummer: 3-16-07

    Dieses Seminar kann für das Politikmanagement-Zertifikat von GreenCampus angerechnet werden.

    ReferentInnen



    Birgit Mooser Niefanger

    Kommunikationsberaterin, Kreisrätin

    Veranstaltungsort
    Augsburg, Hotel am alten Park, Frölichstr. 17, Raum Weitblick


    Kosten
    60,- / 40,- EUR (inkl. Tagungsverpflegung)


    Art der Veranstaltung
    Tagesseminar


    Anmeldung


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