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Ein Forum für neue Ansätze in Politik, Wirtschaft und Kultur

Veranstaltungen

15.09.2016 - 19:30

Fifty Shades of Merkel

Lesung

Angela Merkel scheint im Berliner Politikbetrieb vor allem eines zu sein: alternativlos. Die größte Stärke der "Mutti der Nation" und mächtigsten Frau der Welt ist das Arrangieren und Aushalten von Widersprüchen. Darum muss ein Buch, das ihr gerecht wird, all diese Widersprüche annehmen. In "Fifty Shades of Merkel" porträtiert Julia Schramm die Bundeskanzlerin mit allen Untiefen und Zwischentönen. Was macht für Angela Merkel Freiheit aus, was Kontrolle? Welche epochemachenden Stunden verbrachte sie in der Sauna? Welche Rolle spielen Richard Wagner und der Fußball? Und: Wie virtuos kann man eigentlich schweigen?

ReferentInnen

Julia Schramm
Politikwissenschaftlerin und Autorin. Derzeit promoviert sie an der Humboldt-Universität zu Berlin über die Dialektik des Privaten. Sie arbeitet als Fachreferentin für Hate Speech bei der Amadeu-Antonio-Stiftung und als Redakteurin bei no-nazi.net. 2015 startete sie einen Merkel-Blog und schreibt eine Merkel-Kolumne für die Jungle World. Von 2009 bis 2014 war sie Mitglied der Piratenpartei und u.a. Mitglied des Bundesvorstands. 2012 erschien ihr Buch Klick mich, eine Auseinandersetzung mit dem Aufwachsen im Internet.

Veranstaltungsort
München, Literatur Moths, Rumfordstraße 48


Kosten
10,-/ erm. 5,- Euro


Partner

Literatur Moths


Art der Veranstaltung
Lesung


Anmeldung


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24.09.2016 - 10:00 bis 17:30

Grundlagenseminar: Politikmanagement für ehrenamtlich Engagierte

 

Wer sich in Initiativen, Vereinen, Verbänden und Parteien engagiert, der tut dies in aller Regel ehrenamtlich. Doch die Mitglieder, aber auch die Öffentlichkeit erwartet von solchen Initiativen und Organisationen professionelle Arbeit. Dies gilt insbesondere für die jeweiligen Vorstandsmitglieder. Dementsprechend groß sind die Herausforderungen, aber auch der Zeitaufwand.

Unser Seminar trägt dazu bei, Klarheit in die Strukturen, Ziele und Inhalte des ehrenamtlichen Engagements und der Vorstandsarbeit zu bringen. Themen können – je nach Interesse und Bedarf der Teilnehmenden – dabei sein: Aufgabenverteilung, Teamarbeit, Zeitmanagement, effektive Gestaltung von Sitzungen, Innen- und Außendarstellung der Organisation, Mitgliederwerbung und -betreuung.

Das Seminar wendet sich an Vorstandsmitglieder, aber auch an andere Engagierte in Politik und Verbandsarbeit, vor allem auch an in der Kommunalpolitik engagierte Menschen. Es eignet sich auch für alle an einer solchen Arbeit Interessierten, die sich frühzeitig fit machen wollen für ihr Engagement.

Ziel des Seminars ist es, Anregungen und Vorschläge für die konkrete Gestaltung des eigenen Engagements zu vermitteln. Patentrezepte aber gibt es nicht und dürfen auch nicht erwartet werden.

Veranstaltungsnummer: 2-16-30

Dieses Seminar kann mit 9 Unterrichtsstunden für das Politikmanagement-Zertifikat von GreenCampus im Bereich "Organisation" angerechnet werden. 

ReferentInnen


Peter Gack
Dipl.-Betriebswirt (FH), Geschäftsführer GRIBS-Kommunalbüro, Stadtrat, Bamberg


Dr. Gerd Rudel

Politologe, Bildungsreferent, Petra-Kelly-Stiftung, Bamberg

Veranstaltungsort
Nürnberg, Tagungszentrum "eckstein", Burgstr. 1-3, Raum 4.01


Kosten
40,-/erm. 30,- Euro (inkl. Tagungsverpflegung)


Art der Veranstaltung
Tagesseminar


Anmeldung


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26.09.2016 - 19:00

Willkommensstadt: Wo Flüchtlinge wohnen und Städte lebendig werden

 

Deutschland entwickelt sich zum Einwanderungsland.

Angesichts des Zuzugs von Flüchtlingen stellt sich die Frage nach ihrer menschenwürdigen Unterbringung. Während Bauträger und Architekten Bauinitiativen mit dem Motto "Wohnraum für alle" ins Leben rufen, meint Daniel Fuhrhop: "Neubau für Neubürger ist angesichts bundesweiter Leerstände nicht nötig und behindert das Ziel, eine neue Gemeinschaft zu gründen."

Wie aber lassen sich unsere Städte zu weltoffenen, lebendigen Orten der Begegnung entwickeln – zu Willkommensstädten, in denen wir selber gern leben?

ReferentInnen

Daniel Fuhrhop
Autor des Blogs und Buches Verbietet das Bauen! Eine Streitschrift, 2015, und Die Willkommensstadt. Wie wir Flüchtlinge unterbringen und unsere Städte beleben, 2016

Hinrich Böttcher
Dipl. Ing. Architekt , MWUENRDK - Kommunikation für die Immobilienwirtschaft, einer der Initiatoren von "Wohnraum für alle"

Moderation:
Laura Weissmüller
Architekturkritikerin, SZ (angefragt)

Veranstaltungsort
München, Evangelische Stadtakademie, Herzog-Wilhelm-Str. 24


Kosten
5,- Euro


Partner

Evangelische Stadtakademie München


Art der Veranstaltung
Vortrag und Diskussion


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27.09.2016 - 19:00

"Ich war ein Salafist"

Meine Zeit in der islamistischen Parallelwelt

Dominic Musa Schmitz war mit dem salafistischen Prediger Pierre Vogel auf Pilgerfahrt in Mekka und agierte als rechte Hand des Islamisten-Führers Sven Lau. Als 17-Jähriger konvertierte er zum Islam und war als "Musa Almani" tief in der deutschen Islamisten-Szene verankert. Mit professionellen Mitteln warb er neue Anhänger, die zum Teil zum "Islamischen Staat" gingen.

Wie er in diese Szene geriet, wann und warum er begann, die Verbote der Salafisten zu hinterfragen und sich nach seiner Freiheit zurückzusehnen, und wie der Ausstieg gelungen ist, ist Thema an diesem Abend.

ReferentInnen

Dominic Musa Schmitz
Autor von Ich war ein Salafist. Meine Zeit in der islamistischen Parallelwelt

Veranstaltungsort
München, Evangelische Stadtakademie, Herzog-Wilhelm-Str. 24


Kosten
8,- / erm 7,- Euro


Partner

Evangelische Stadtakademie München


Art der Veranstaltung
Vortrag und Diskussion


Anmeldung


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28.09.2016 - 19:00

Blackbox Abschiebung

Deutschland auf dem Weg zur "Abschiedskultur"?

„Willkommenskultur“ ist nur die eine, sichtbare Seite des Umgangs mit geflüchteten Menschen. Die andere, das Wegschicken und Ausweisen, findet meist im Verborgenen statt. Die Maßnahmen sind für die einzelnen betroffenen Menschen oft mit großer Härte verbunden. Inzwischen werden zunehmend Länder als "sichere Herkunftsstaaten" definiert. Abschiebung soll so schneller und leichter möglich werden. Doch Kritiker monieren das Aushöhlen des individuellen Rechts auf Asyl.

Kann die ganze Migration weiter wie derzeit über das Asylverfahren gesteuert werden?

ReferentInnen

Miltiadis Oulios
freier Autor, u.a. für WDR, Deutschlandradio, tageszeitung und Die Zeit, Düsseldorf, Autor von "Blackbox Abschiebung" (2015)

Prof. Dr. Reiner Anselm
Sozialethiker, Ludwig-Maximilian-Universität München

Christine Kamm
MdL und migrationspolitische Sprecherin Bündnis 90/ Die Grünen im Bayerischen Landtag

Dr. Hans Reichhart,
MdL, Mitglied im Innenausschuss, CSU

Veranstaltungsort
München, Evangelische Stadtakademie, Herzog-Wilhelm-Str. 24


Kosten
8.- / erm. 7.- Euro


Partner

Evangelische Stadtakademie München


Art der Veranstaltung
Vortrag und Diskussion


Anmeldung


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29.09.2016 - 19:00

Aufstrebende Regionalmacht in der Zerreißprobe

Die Türkei im Schatten der arabischen Bürgerkriege und innerer Spannungen

Die moderne Türkei war ein Gegenentwurf zum Osmanischen Reich. Ihre vollständige Demokratisierung verhinderten der türkische Nationalismus und der Autoritarismus der Militärs, den seit einigen Jahren die regierenden moderaten Islamisten der AKP für sich beanspruchen. Erdogans zunehmend diktatorisches Gebaren findet in der Inszenierung der Türkei als aufstrebende islamische Großmacht seine Entsprechung. Doch die Bürgerkriege in Syrien und Irak haben dieses Konzept unterlaufen und das türkisch-kurdische Verhältnis zusätzlich belastet. Die Ära der AKP-Alleinherrschaft schien 2015 fast schon beendet. Nun wird sie mit noch massiverer Unterdrückung der Opposition fortgesetzt.

ReferentInnen

Dr. Joseph Croitoru
Historiker und Journalist, u.a. tätig für FAZ, NZZ, SZ, DLF, WDR mit Schwerpunkt Nahost und Osteuropa

Veranstaltungsort
München, Evangelische Stadtakademie, Herzog-Wilhelm-Str. 24


Kosten
8,- Euro / erm. 7,- Euro


Partner

Evangelische Stadtakademie München


Art der Veranstaltung
Vortrag und Diskussion


Anmeldung


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02.10.2016 - 18:00

Rage against Abschiebelager

20 Jahre rage against Abschiebung

Das Rage Against Abschiebung ist das größte, regelmäßig stattfindende antirassistische Benefiz-Bandfestival im süddeutschen Raum. Der Bayerische Flüchtlingsrat organisiert es in München seit 1996. Seit 2004 mit und im Feierwerk München. Der Bayerische Flüchtlingsrat ist ein Dachverband von ehren- und hauptamtlichen Asylinitiativen und engagierten Einzelpersonen der Flüchtlingssolidarität.

Das Rage Against Abschiebung Festival versucht die Themen

  • die europäische Abschiebemaschinerie
  • die Festung Europa
  • die Abschottungspolitik
  • die Ausgrenzung von Flüchtlingen, Migrantinnen und Migranten sowie Illegalisierten
  • den alltäglichen Rassismus

in die Öffentlichkeit zu tragen.

Das Programm
Biergarten:
CONNEXION BALKON (Crazy Streetmix | München)
Hansa 39:
MINIPAX (Punk | Landshut)
JERICHO MILE (Wave | Dublin/Irland)
WOLVES & WOLVES & WOLVES & WOLVES (Indie | Winston Salem/USA)
STEREO TOTAL (Handtaschen-Pop | Berlin)
EUSEBIO MATINTLLI GIPSY ORKESTRA (Brass-Balkan-Klezmer | Bologna/Italien)
Kranhalle:
FRIENDS OF GAS (Postpunk | München)
LITTLE YOU LITTLE ME (Indie | Saint John/Kanada)
RUMMELSNUFF (Kapitänsmucke | Berlin)
SAALSCHUTZ (Elektro-Punk | Zürich/Schweiz)
Kranhallen-Café:
DJ EL PRESIDENTE (Marat)

Veranstaltungsort
München, Feierwerk, Hansastr. 39-41


Kosten
9,50 Euro


Partner


Art der Veranstaltung
Solidaridätsfestival


Anmeldung nicht erforderlich.


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04.10.2016 - 19:00 bis 22:30

Cool bleiben: Auf geht's! - Gemeinsam handeln für Klimaschutz

Auftakt des 10. Münchner Klimaherbst

Über 190 Delegierte einigten sich im Dezember 2015 in Paris - wider Erwarten - auf ein gemeinsames Folgeabkommen zum Kyoto-Protokoll. Der große Durchbruch in Sachen Klimaschutz ist also geschafft? Keineswegs! Die Frage, wie die hehren Ziele erreicht werden können, bleibt offen.

So brauchen wir nun, neben einer stringenten Klimaschutzpolitik und einer Neugestaltung der Wirtschaft hin zu nachhaltigem Handeln, besonders Bürgerinnen und Bürger, die sich ihrer Verantwortung für das Gemeinwesen bewusst sind, Ideen entwickeln und (mit)gestalten dürfen, denn: "Klimaschutz, Energiewende und nachhaltige Entwicklung funktionieren nicht ohne und schon gar nicht gegen die Betroffenen und Bürger", sagt Prof. Claus Leggewie vom Kulturwissenschaftlichen Institut in Essen - und weiter: "Doch manche behaupten, es funktioniere auch nicht mit ihnen, weil das zu viel Zeit und Energie koste."

Wie jedoch verantwortliche Bürgerbeteiligung organisiert sein muss, skizziert der Vortrag von Claus Leggewie.

Die Wechselwirkung von Politik, Wirtschaft und bürgerschaftlichem Engagement sowie Wege einer konstruktiven Zusammenarbeit werden im Anschluss im Rahmen einer Podiumsdiskussion mit Antje von Dewitz, geschäftsführende Gesellschafterin von VAUDE Sport GmbH & Co. KG, und Luise Neumann-Cosel, Vorstandsmitglied von Bürgerenergie Berlin eG, diskutiert.

Nur durch das Realisieren der gemeinsamen Verantwortung für Mensch und (Um-)Welt, kann die globale Herausforderung des Klimawandels effektiv bewältigt werden.

ReferentInnen

Prof. Dr. Claus Leggewie 
Professor für Politikwissenschaften und Leiter des Kulturwissenschaftlichen Instituts Essen
Foto: Volker Wiciok / Bildrechte: Kulturwissenschaftliches Institut Essen (KWI)

Antje von Dewitz
Geschäftsführende Gesellschafterin VAUDE Sport GmbH & Co. KG)

Luise Neumann-Cosel
Vorstandsmitglied Bürgerenergie Berlin eG

Grußworte 
Dieter Reiter  
Oberbürgermeister der Landeshauptstadt München

Alexander Rossner
Vorstand Netzwerk Klimaherbst e.V.

Moderator 
Achim Bogdahn
Journalist, Bayerischer Rundfunk

Veranstaltungsort
München, Muffatwerk, Zellstr. 4


Kosten
Eintritt frei!


Partner

Netzwerk Klimaherbst e.V.

Referat für Gesundheit und Umwelt der Landeshauptstadt München

Münchner Forum Nachhaltigkeit


Art der Veranstaltung
Vortrag und Podiumsdiskussion / anschl. get together


Anmeldung unter Telefon: (089) 600 352 – 91


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06.10.2016 - 19:30

Die schwarze Macht

Der „Islamische Staat“ und die Strategien des Terrors

Nicht erst seit den vielen Terror-Anschlägen in Westeuropa, für die der Islamische Staat" die Verantwortung übernommen hat, steht das selbsternannte Kalifat im Mittelpunkt des politischen Interesses.

Nach seinem brutalen Eroberungszug im Jahr 2014 herrscht der "Islamische Staat" heute über mehr als fünf Millionen Menschen und eine Fläche von der Größe Großbritanniens. SPIEGEL-Korrespondent Christoph Reuter zeichnet den präzise geplanten Aufstieg der Dschihadisten nach und stößt zu den Wurzeln des Terrors vor – im zerfallenden Irak, im syrischen Bürgerkrieg und in den vielfältigen Konflikten der Region, die die Strategen des Terrors geschickt für ihre Zwecke zu nutzen wissen. 

Reuter bietet einen spannenden Einblick in die Entstehung und Entwicklung des "Islamischen Staates" und seiner politischen Strategie. 

Der Referent vor Ort (© Emin Özmen / DER SPIEGEL)

ReferentInnen

Christoph Reuter
Studierter Islamwissenschaftler. Der "Journalist des Jahres 2012" spricht fließend Arabisch und berichtet seit Jahrzehnten aus den Krisenregionen der arabischen Welt, zunächst für Die Zeit und den Stern, seit 2011 als Korrespondent für den SPIEGEL. Neben zahlreichen preisgekrönten Reportagen veröffentlichte er u. a. die Bücher "Mein Leben ist eine Waffe" (2002) über Selbstmordattentäter und, gemeinsam mit Susanne Fischer, "Café Bagdad" (2004) über den Alltag im umkämpften Irak.

Veranstaltungsort
Nürnberg, Tagungshaus Eckstein, Burgstr. 1-3, E.01


Kosten
Eintritt frei!


Partner

Evangelische Stadtakademie Nürnberg


Art der Veranstaltung
Vortrag/Lesung und Diskussion


Anmeldung nicht erforderlich.


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08.10.2016 - 10:00 bis 17:30

Mensch ärgere dich nicht!

Problemlösungsstrategien für geplagte Gremienmitglieder

In der politischen Arbeit sind wir ständig in unterschiedlichen Gremien aktiv: Orts-, Kreis- und Bezirksverband, Fraktion, Gemeinderat, Landesarbeitsgemeinschaft, Aktions- und Projektgruppen.

Und, kaum erstaunlich, in vielen Gremien läft das Arbeiten nicht so, wie wir uns das wünschen: die Zusammenarbeit erfolgt z. B. zu viel oder zu wenig strukturiert, schlecht oder gar nicht moderiert, unzuverlässig, unorganisiert, wenig ergebnisorientiert. Und der Umgang miteinander ist unhöflich bis aggressiv, konfliktbeladen oder konfliktscheu, selten ehrlich. Wer das dauerhaft erlebt und nur „aushält“, reagiert mit Stress.

Was tun? Selbst aktiv werden und eine Veränderung herbeiführen! 

Im Seminar gehen wir auf folgende Fragen ein:

  • Welche Mechanismen finden statt, wenn wir unzufrieden oder gestresst sind?
  • Welche Lösungsstrategien sind in welchen Situationen wirkungsvoll?
  • Was kann ich konkret tun, wenn ich mit der Arbeit in (m)einem Gremium unzufrieden bin?

Wir arbeiten mittels Kurzinput, Gruppen- und Einzelarbeit an Ihren Praxisbeispielen und finden gemeinsam Lösungsstrategien.

Dieses Seminar kann mit 9 Unterrichtstunden für das Politikmanagement-Zertifikat von GreenCampus im Bereich "weitere Angebote" angerechnet werden.

Achtung: Die Zahl der Teilnehmenden ist begrenzt. Bitte frühzeitig verbindlich anmelden!

ReferentInnen

Ina Machold
Diplom-Pädagogin und Mediatorin (FH),
seit über 15 Jahren Training und Coaching für Frauen zu den Themen Kommunikation, Rhetorik und Konfliktmanagement
Frauenreferentin, Bündnis 90/DIE GRÜNEN, Landesverband Bayern

Veranstaltungsort
München, Tagungszentrum Kolpinghaus München-Zentral, Adolf-Kolping-Str.1


Kosten
60,- / erm. 40,- Euro (inkl. Tagungsverpflegung)


Art der Veranstaltung
Tagesseminar


Anmeldung


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08.10.2016 - 11:00 bis 18:00

Aktualität und Erneuerung: Ein Update der Parteien in Zeiten des...

 

Kritische Intellektuelle kokettieren öffentlich mit ihrer Verachtung der Parteiendemokratie. Politisch denkende junge Menschen engagieren sich mit Leidenschaft für alle möglichen Anliegen, machen aber einen großen Bogen um politische Parteien. Die Forderung nach direkter Mitentscheidung stellt die Legitimation der repräsentativen Demokratie in Frage. Und populistische Bewegungen leben gut davon, einen vermeintlichen Gegensatz zwischen dem „Volk“ und dem „System“ zu konstruieren,wobei die Ablehnung der „Altparteien“ höchstens noch vom Hass auf die „Lügenpresse“ übertroffen wird.

Schwierige Zeiten also für die Parteien, die gleichzeitig nach wie vor die zentralen Akteure an der Schnittstelle von Gesellschaft und Gesetzgebung sind. In dem gemeinsamen Projekt „Gut vertreten –Update für Demokratie“ hat der Heinrich-Böll-Stiftungsverbund die Frage nach der Zukunft der Parteiendemokratie intensiv diskutiert. Denn die Idee der Parteien ist aktueller denn je: Sie repräsentieren unterschiedliche Interpretationen des Gemeinwohls, sie vertreten auch Interessen,die keine Stimme haben, und sie bieten Orientierungsangebote, die in einer Demokratie um Mehrheiten konkurrieren. Um diesen Funktionen auch weiterhin gerecht zu werden, müssen sich die Parteien allerdings erneuern – in ihrer Struktur und Funktionsweise, aber auch in ihrer gesellschaftlichen Rolle.

Im Rahmen des Projekts „Gut vertreten – Update für Demokratie“ hat die Heinrich Böll Stiftung die Perspektiven einer Erneuerung der Parteien diskutiert. Im Austausch mit zahlreichen Vertreter*innen aus Parteien, Zivilgesellschaft und Wissenschaft ist so eine Reihe von Vorschlägen entstanden, wie Aspekte einer solchen Erneuerung aussehen könnten. Der Südwesten scheint ein guter Ort zu sein,diese Vorschläge zu diskutieren. Denn hier sind in den letzten Jahren wie in einem Demokratielabor neue Ansätze entstanden, wie sich Repräsentation und Beteiligung, Parteien, Legislative und Zivilgesellschaft neu zusammen denken lassen.

Eine starke Demokratie braucht starke demokratische Parteien – das gilt im besonderen Maße angesichts der populistischen Herausforderung. Wir laden Sie ein, darüber zu diskutieren, wie eine Erneuerung der Parteiidee aussehen sollte, um diesen Herausforderungen gerecht zu werden.

 

Programm

11.00 Uhr: Innovation im Süden? Parteien zwischen staatlicher Verantwortung und Zivilgesellschaft
Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Input) und Dr. Jasmin Siri (Soziologin, Universität Bielefeld) im Gespräch. Moderation: Peter Siller (Heinrich-Böll-Stiftung)

12.30 Uhr: Mittagspause / Imbiss

13.30 Uhr: Parallele Foren

A: Parteien im Spannungsfeld von Repräsentation und Beteiligung (Podiumsgespräch)
Mit Sarah Händel (Landesgeschäftsführerin „Mehr Demokratie!“ Baden-Württemberg), Angelika Obermayr (Erste Bürgermeisterin in Grafing b. München, Bündnis 90/Die Grünen), Rebecca Harms (MdEP Bündnis 90/Die Grünen), Prof. Dr. Ulrich Eith (Politikwissenschaftler, Universität Freiburg)
Moderation: Ulrike Schnellbach (freie Journalistin)

B: PopulistInnen in den Parlamenten – Herausforderungen für die Parteien (Forum)
Mit Dr. Britta Schellenberg (CAP München), Madeleine Henfling (Stv. parlamentarische Geschäftsführerin der grünen Landtagsfraktion in Thüringen), Alexander Maier (MdL Bündnis 90/Die Grünen Baden-Württemberg)

C: "Partei? Ohne mich!" oder: "Partei?  Beleben!"
Erneuerungspfade für Parteien auf der Höhe der Zeit
(Workshop)
Mit Jamila Schäfer (Bundessprecherin Grüne Jugend), Hanno Burmester (Progressives Zentrum, Berlin), Florian Kollmann (Vorsitzender KV Bündnis 90/Die Grünen, Heidelberg)

15.30 Uhr: Kaffeepause

16.00 Uhr: Ein starkes demokratisches System braucht starke Parteien. Aber was für welche?
Mit Margarete Bause (Vorsitzende der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Bayerischen Landtag), Bettina Gaus (Journalistin), Dr. Werner T. Bauer (Österreichische Gesellschaft für Politikberatung & Politikentwicklung), Peter Siller (Leiter politische Bildung Inland, Heinrich-Böll-Stiftung)

17.00 Uhr: get together

 

 

Veranstaltungsort
Stuttgart, Literaturhaus, Breitscheidstr. 4


Kosten
Eintritt frei!


Partner

Heinrich-Böll-Stiftungsverbund

Heinrich-Böll-Stiftung, Baden-Württemberg


Art der Veranstaltung
Tagung


Anmeldung


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10.10.2016 - 18:30

Umweltschädliche Subventionen in Deutschland

 

Laut Umweltbundesamt (UBA) leistet sich Deutschland Jahr für Jahr über 50 Milliarden Euro an umweltschädliche Subventionen – das entspricht etwa einem Sechstel des deutschen Bundeshaushalts. Damit werden beispielsweise Dienstwagen privilegiert, und Diesel-Kraftstoff bleibt günstiger als Benzin. Nicht nur der wirtschaftliche Wettbewerb wird dadurch verzerrt, sondern auch der Staatshaushalt belastet und der Erfolg von Energiewende und Klimaschutz unnötig erschwert.

Welche Subventionen es gibt und warum das UBA sie als umweltschädlich einschätzt – darüber  wird Lea Köder, Co-Autorin der UBA-Subventionsstudie, berichten. Björn Klusmann, Geschäftsführer des Forums Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS), nennt Vorschläge, warum und wie der notwendige Abbau umweltschädlicher Subventionen angegangen werden muss. 

ReferentInnen

Lea Köder
Ko-Autorin von "Umweltschädliche Subventionen in Deutschland. Aktualisierte Ausgabe 2014"

Björn Klusmann
Geschäftsführer Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) 

Veranstaltungsort
München, Orange-Bar, Zirkus-Krone-Str. 10


Kosten
Eintritt frei!


Partner


Art der Veranstaltung
Vortrag und Diskussion


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13.10.2016 - 19:30

Teil des Problems – Teil der Lösung

Die palästinensisch-arabische Minderheit in Israel

Das Zusammenleben von jüdischen und arabischen Israelis in Israel selbst könnte zum Rollenmodell des Zusammenlebens von Israelis und Palästinensern werden. Hier gibt es noch die täglichen Kontakte, die zwischen Israelis und den Palästinensern auf der West Bank immer weniger werden.

Welche Probleme stellen sich heute im Blick auf ein gleichberechtigtes Zusammenleben?

Und welche Bedingungen müssen erfüllt sein, damit die Minderheit Teil der Lösung sein kann?

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie auf dem Plakat zur Veranstaltung.

Vortrag in Englisch mit zusammenfassenden deutschen Übersetzungen

ReferentInnen

Dr. Mohammad Darawshe
Gilt als einer der führenden Experten für jüdisch-arabische Beziehungen in Israel. Er ist Director of Planning, Equality and Shared Society in Givat Haviva und Mitglied der Drei-Sektoren Gespräche und des Strategischen Planungsteams der Behörde für wirtschaftliche Entwicklung im arabischen Sektor im Büro des israelischen Ministerpräsidenten.
Mohammad Darashwe hat einen Masterabschluss der Haifa Universität in Konflikt- und Friedensforschung, sowie Bachelorabschlüsse in Englisch und Politikwissenschaft des Emek Yizrael College und der Hebrew University in Jerusalem. 2016 ist er Richard-von-Weizsäcker-Fellow der Robert Bosch Academy.

Moderation:
Dr. Reiner Bernstein
Historiker

Veranstaltungsort
München, Evangelische Stadtakademie, Herzog-Wilhelm-Str. 24


Kosten
8.- / erm. 7.- Euro


Partner

Evangelische Stadtakademie München

Jüdisch-Palästinensische Dialoggruppe


Art der Veranstaltung
Vortrag und Diskussion


Anmeldung


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26.11.2016 - 10:00 bis 17:00

Dem Populismus Paroli bieten!

Ein Argumentationstraining gegen menschenverachtende Parolen

Nicht erst seit PEGIDA und AfD hochaktuell, bietet dieses Argumentationstraining eine "Handlungsanleitung", wie man in verschiedenen Situationen mit rechtspopulistischen Parolen umgehen kann. Es geht dabei nicht um die Inhalte dieser Parolen, sondern um die (richtige) Art und Weise, im persönlichen Gespräch dagegen anzugehen. Was ist ein Argument? Was zeichnet dagegen (Rechts-) Populismen aus? Und: wie kann man diesen erfolgreich entgegentreten? Rechte Meinungen und populistische Positionen tauchen mittlerweile sehr oft und unvermittelt in Diskussionen oder im Rahmen von Seminaren auf. Darauf sofort, eindeutig, passend und treffend reagieren zu können, wünschen sich viele. In diesem Workshop soll auf eine solche Situation vorbereitet werden. Verbunden mit Möglichkeiten, aktiv in das Argumentieren einzutreten.

Argumentieren bedeutet im Wortsinne "etwas beweisen" (Argument = lat. Beweisgrund oder Beweismittel). Argumentieren dient dazu, die Gesprächspartner /-innen von der Richtigkeit oder Fehlerhaftigkeit einer These zu überzeugen. Argumente sind ein wesentliches Mittel im Bereich der Wissenschaft, der politischen Kritik, der Diskussion und des Dialoges. Rechtspopulismen und Stammtischparolen können dagegen als Synonym für die Ablehnung einer inhaltlichen Auseinandersetzung stehen. Dabei ist im Prinzip ihre Eingängigkeit argumentativ ihr größtes Problem: die unbewiesene Behauptung. Gerade deshalb ist es nicht immer leicht, adäquat darauf zu reagieren. Im Rahmen dieses Workshops kann man – genügend Übung vorausgesetzt – Zug um Zug dazu kommen, Stammtischparolen oder Rechtspopulismen echte Argumente entgegenzusetzen. Verstanden auch als Einladung an den jeweiligen Gegenüber, sich mit der These und ihrer Richtigkeit auseinanderzusetzen. Den oder die Gegenüber überzeugen zu wollen, heißt dabei zu vermeiden, Parolen mit Gegenparolen zu beantworten.

Das Seminar kann mit 8 Stunden auf das Politikmanagement-Zertifikat von GreenCampus im Bereich "Rhetorik und Moderation" angerechnet werden.

ReferentInnen

Dr. Alexander Klier
Social Learning Consultant bei der Firma Beck et al. Services und Lehrbeauftragter für politische Erwachsenenbildung an der Universität Potsdam. Ursprünglich hat er eine technische Ausbildung absolviert. Nach längerer Berufstätigkeit hat er nach dem 2. Bildungsweg das Studium der Philosophie sowie der Erwachsenenbildung an der Hochschule für Philosophie, Philosophische Fakultät S.J. in München absolviert. Der thematische Bezug zur Auseinandersetzung mit Rechtspopulismus und Stammtischparolen hat seine Wurzeln in der bereits früh beginnenden (gewerkschafts-) politischen Bildungsarbeit.

Veranstaltungsort
Nürnberg, Tagungshaus Eckstein, Burgstr., 1-3, Raum 1.11/12


Kosten
40,-/30,- Euro (inkl- Tagungsverpflegung)


Art der Veranstaltung
Tagesseminar


Anmeldung


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