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Ein Forum für neue Ansätze in Politik, Wirtschaft und Kultur

Veranstaltungen

13.11.2018 - 18:00 bis 20:00

Pressefreiheit in Europa: Tschechien und die Slowakei auf Abwegen?

 

Auf der aktuellen Rangliste von Reporter ohne Grenzen sind unsere Nachbarn in Tschechien und der Slowakei um 10 bzw. 11 Plätze nach unten gerutscht. Woher rührt dieser Abstieg? Vor dem Hintergrund dieser aktuellen Befragung wollen wir mit einem Journalismus-Experten die Umstände besprechen. Außerdem werden wir mit Journalist*innen aus Tschechien und der Slowakei die aktuelle Situation der Medien in beiden Ländern näher beleuchten. Wie ist die Stimmung in der Bevölkerung, was sind die politischen Hintergründe für den Rückgang der Pressefreiheit und droht womöglich eine flächendeckende Einschränkung der Informationsfreiheit in weiteren EU-Mitgliedsländern?

Die Veranstaltung findet im Rahmen des Projekts "Shared Spaces - Europäische Dialoge über öffentliche Räume" des Heinrich Böll Stiftungsverbunds statt. 

 

 

Bitte beachten Sie: auf der Veranstaltung werden Film- und Tonaufnahmen sowie Fotos gemacht, mit deren auch späteren Verwendung Sie sich durch den Besuch der Veranstaltung einverstanden erklären

ReferentInnen

Prof. Dr. Markus Behmer
Otto-Friedrich-Universität Bamberg, Institut für Kommunikationswissenschaft

Patrik Garaj
Editor und Reporter bei Denník N (Slowakei)

Bara Prochazkova
Chefin-vom-Dienst beim Nachrichtenportal des Tschechischen Fernsehens (Tschechische Republik)

Moderation: Kilian Neuwert
Bayerischer Rundfunk Niederbayern und Oberpfalz

Veranstaltungsort
Regensburg, Universität - H 26 (Vielberth-Gebäude), Universitätsstraße 31


Partner


Anmeldung


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15.11.2018 - 19:00 bis 21:00

Kolonialzeit reloaded?

Europa, China und die wirtschaftliche Entwicklung Afrikas

Noch wirkt die Kolonialzeit in den Handelsbeziehungen zwischen Afrika und Europa nach und weiter. Inzwischen ist China auf dem Kontinent immer präsenter, investiert in Infrastruktur, Land und Bergbau. Doch wie sind die Beziehungen zwischen China und den verschiedenen Ländern Afrikas zu beurteilen? Was braucht Afrika an internationaler Kooperation und wirtschaftlicher Zusammenarbeit, was an geschützter Eigenentwicklung? Und wo liegen zukunftsweisende Initiativen?

Dieser Vortrag ist Teil der Veranstaltungsreihe "Fokus Afrika". Weitere Termine:

ReferentInnen

Prof. Dr. Robert Kappel war 1996-2004 Professor am Institut für Afrikanistik der Universität Leipzig und Leiter des dortigen Arbeitsbereichs "Politik und Wirtschaft", 2004-2011 Präsident des GIGA German Institute of Global and Area Studies in Hamburg. Er forscht gegenwärtig zu den Themen Wirtschaftsentwicklung in Afrika.

Dr. Boniface Mabanza Bambu studierte Philosophie, Literaturwissenschaften und Theologie in Kinshasa und wurde 2007 an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Münster promoviert. Er ist Koordinator der Kirchlichen Arbeitsstelle Südliches Afrika (KASA) in Heidelberg, die sich mit sozioökonomischen Themen vor allem im Blick auf die SADC-Region befasst. Eines seiner Schwerpunkthemen sind die Wirtschaftspartnerschaftsabkommen der EU mit afrikanischen Ländern.

Veranstaltungsort
Museum Fünf Kontinente, Vortragssaal (Maximilianstraße 42 80538 München, 1. Geschoss)


Kosten
7,00 €


Partner

Evangelische Stadtakademie München und Museum Fünf Kontinente


Art der Veranstaltung
Podiumsdiskussion


Anmeldung erbeten


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15.11.2018 - 19:00 bis 23.05.2019 - 21:30

Frauen in der Revolution 1918/1919

Kino-Reihe

Vor 100 Jahren endete der Erste Weltkrieg. An seinem Ende stand eine Revolution und Kurt Eisner verkündete den Freistaat Bayern. Das Frauenwahlrecht und der Acht-Stunden-Tag wurden eingeführt und die Frauen dachten an mehr. Mehr Rechte, mehr Freiheit, paritätische Mitbestimmung.

Im Rahmen des Gedenkens an das Ende des Ersten Weltkriegs laden die Internationale Frauenliga für Frieden und Freiheit/IFFF und die Rosa-Luxemburg-Stiftung Bayern dazu ein, sich mit bedeutenden Frauen- und Friedensaktivistinnen zu beschäftigen und einen Bogen in unsere Zeit zu schlagen.

Alle Filme drehen sich um politisch aktive Frauen und um ihren Kampf für das Frauenwahlrecht. Selbst nach Erlangung der juristischen Gleichstellung mussten sich die Frauen die Mittel zur Ausübung ihrer Rechte verschaffen, sie müssen es bis heute.

  • Do. 15.11.2018 – Suffragette – Taten statt Worte
  • Do. 13.12.2018 – Rosa Luxemburg
  • Do. 31.01.2019 - Anita Augspurg
  • Do. 28.02.2019 – Die göttliche Ordnung (die Regisseurin Petra Volpe ist anwesend
  • Do. 28.03.2019 – Premiere Gertrud Woker (der Regisseur Fabian Chiquet ist anwesend)
  • Do. 25.04.2019 – Constanze Hallgarten
  • Do. 23.05.2019 – Gertrud Baer

Rosa Luxemburg (1871 – 1919) war die bedeutendste unter den Sozialisten, die in der deutschen Arbeiterbewegung wirkten. Sie hat viele Jahre lang vor einem verheerenden europäischen Krieg gewarnt. Für ihren Kampf gegen die Kriegstreiber wurde sie jahrelang weggesperrt, am Ende wurde sie ermordet.

Anita Augspurg (1857 - 1943) war Deutschlands erste promovierte Juristin und setzte sich ab dem Ende des 19. Jahrhunderts für soziale und politische Rechte der Frauen ein. Die Einführung des Frauenwahlrechts war ihr vorrangiges Ziel. Sie gehörte 1915 zu den Gründerinnen der Internationalen Frauenliga für Frieden und Freiheit/IFFF

Gertrud Woker (1878 -1968) war eine Schweizer Frauenrechtlerin, Chemikerin und Friedensaktivistin. Der Schweizer Regisseur Fabian Chiquet wird im März einen Film über sie veröffentlichen. Die Filmpremiere über diese Frau, die sehr frühzeitig gegen die Giftgaseinsätze gearbeitet hat, findet in München statt.

Constanze Hallgarten (1881-1969) war als Frauenrechtlerin und Pazifistin eine der führenden Frauen der deutschen Friedensbewegung. Sie warnte früh vor den Gefahren des Nationalsozialismus und stand bereits beim Hitler-Ludendorff-Putsch 1923 auf einer „schwarzen Liste" der Nationalsozialisten.

Gertrud Baer (1890 – 1981) blickt auf eine lange Zeit in der Frauen-Friedensbewegung zurück. Sie ist ab 1905 aktiv, da ihre aus England stammende Mutter bereits bei den Suffragetten mitarbeitete. Gertrud Baer leitete 1919 wenige Monate im Bayerischen Ministerium für soziale Fürsorge das Referat für Frauenrecht.


Weitere Informationen zur Kino-Reihe finden Sie im Flyer.

Veranstaltungsort
München, KIM-Kino im EINSTEIN Einsteinstraße 42


Kosten
6,-/ erm. 4,- Euro


Partner

Internationale Frauenliga für Frieden und Freiheit/IFFF (www.wilpf.de)


Art der Veranstaltung
Filmvorführung


Karten nur an der Abendkasse


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19.11.2018 - 19:00 bis 21:00

Die Orangen in Europa schmecken besser

Über Fluchtursachen, ihre Bekämpfung und was daran nicht stimmt

"Fluchtursachen zu bekämpfen" ist in der deutschen Politik und vielerorts in Europa zum politischen Ziel erklärt worden. Damit wird suggeriert, dass fern ab von Europa, möglichst schnell das Richtige für die Menschen vor Ort getan werden muss. Zu diesem Zweck werden unterschiedlichste Maßnahmen deklariert: Grenzpolizeiliche Kooperationen, entwicklungspolitische Projekte, privatwirtschaftliche Investitionsinitiativen, „Reintegration“ von Rückkehrern und Abgeschobenen. Der gemeinsame Nenner ist meist die Zahl der Menschen zu vermindern, die nach Europa gelangen. Auch Diktatoren und undemokratische Führer in „Transit-“ und „Herkunftsländern“ profitieren von der Kooperation.

Das Narrativ der „Fluchtursachenbekämpfung“ ignoriert die Vielfalt von unterschiedlichen Wanderungsformen. Während Verfolgung, Repression und gewaltsame Konflikten als Verfolgungsgrund anerkannt werden, gilt das nicht für Umweltkatastrophen, Armut und Hunger. Auch das Streben nach einem besseren Leben bewegt Menschen dazu auszuwandern. Das ist schon lange eher der Normalfall als der häufig proklamierte Ausnahmezustand.

Einblicke in die komplexere Prozesse, die Menschen aus ihrer Heimat vertreiben, machen deutlich, wie wenig wir über die sogenannten „Fluchtursachen“ wissen, und zeigen die Notwendigkeit einer politischen Gestaltung von Migration. Ausgehend von zwei diesjährigen Publikationen zum Thema, diskutieren Kirsten Maas-Albert und David Kipp, wie eine solche Gestaltung gelingen könnte.

ReferentInnen

David Kipp
Forschungsgruppe Globale Fragen der Stiftung Wissenschaft und Politik

Kirsten Maas-Albert
Leiterin des Referats Afrika der Heinrich-Böll-Stiftung

Moderation: Dunja Ramadan
Redaktion Außenpolitik der Süddeutschen Zeitung

Veranstaltungsort
München, Bellevue di Monaco, Hinterhaus, 1. OG Müllerstrasse 2


Partner

Bellevue di Monaco


Anmeldung


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24.11.2018 - 10:00 bis 17:30

Nur für Frauen: Souverän auf rechtspopulistische Äußerungen reagieren

Ein Argumentationstraining

Nicht nur bei den vielzitierten Stammtischen, von AfD-Sympathisant_innen oder auf den sog. „Demos für alle“ sind sie zu hören, die menschen- und demokratiefeindlichen Äußerungen von Rechtspopulist_innen. Auch mitten unter uns, in der Verwandtschaft, unter Freund_innen oder Kolleg_innen sind sie inzwischen scheinbar normal geworden.

Das ist ein Aspekt, der sie so gefährlich macht. Ein weiterer, dass sie uns oft sprachlos zurücklassen, weil uns gar nichts einfallen will, was wir entgegnen könnten.
Für Frauen ist das eine doppelte Herausforderung, weil sie nicht nur allgemein für Demokratie und Menschenrechte streiten sondern ganz konkret für sich selbst. Sie sind direkt als Frau betroffen, denn die Gruppe der Frauen ist eine der sozialen Gruppen, deren Rechte die Rechtspopulist_innen beschneiden wollen.

Um einigermaßen souverän auf rechtspopulistische Aussagen reagieren zu können, brauchen wir außer Geistesgegenwart 3 Dinge: Wissen über Argumentationsmechanismen und ihre Wirkung, rhetorische Kenntnisse und praktische Übung.

Genau darum geht es in diesem Argumentationstraining:

  • Wie funktioniert die Argumentationsweise von Rechtspopulist_innen?
  • Welche Sprache nutzen sie? Welche Argumentationstechniken setzen sie ein?
  • Wie bleibe ich souverän in der Diskussion mit Rechtspopulist_innen?
  • Wie kan ich auf ihre Äußerungen reagieren?
  • Welche Gesprächsführungstechniken sind in welchen Situationen wirkungsvoll?

Wir wechseln im Seminar zwischen Theorie-Input, Diskussion und praktischen Übungen an euren und öffentlich bekannten Beispielen.

Dieses Seminar kann mit 9 Unterrichtstunden für das Politikmanagement-Zertifikat von GreenCampus im Bereich "Kommunikation" angerechnet werden.

Veranstaltungsnummer: 3-18-22

Achtung: Das Seminar ist ausgebucht. Wir haben eine Warteliste gebildet

Für das Frühjahr 2019 sind bereits Termine in Planung

ReferentInnen

Ina Machold
Diplom-Pädagogin und Mediatorin (FH), seit über 15 Jahren Training und Coaching zu den Themen Kommunikation, Rhetorik und Konfliktmanagement
Frauenreferentin, Bündnis 90/DIE GRÜNEN, Landesverband Bayern

Veranstaltungsort
München, Petra-Kelly-Stiftung, Hochbrückenstr. 10, Seminarraum


Kosten
60,- / erm. 40,- Euro (inkl. vegetarischer Tagungsverpflegung)


Art der Veranstaltung
Tagesseminar


Anmeldung


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26.11.2018 - 18:00 bis 20:00

"Gut, Mensch!" Thema: Finanzmärkte und Wirtschaft

Die sozio-kulturelle Gesprächsrunde mit den guten Ideen für die Zukunft.

Thomas Darchinger stellt Menschen und Projekte aus aller Welt vor, die zeigen: Man kann etwas anpacken und bewegen. Der Mensch kann Gemeinschaften bilden, die etwas Gutes tun. Die unsere Welt zum Guten verändern. Denn wir haben nicht nur die Probleme auf der Welt gemeinsam, wir können uns auch alle gemeinsam dabei helfen, Lösungen zu finden

Wie kann ein Finanzmarkt weg vom entfesselten und den realen Dingen entkoppelten Rausch der schnellen Gewinne, hin zu einem sinnvollen System, das gute und dem Gemeinwohl dienende Prozesse unterstützt und nicht unterwandert? Und: wie könnte ein neuer Bezug zum Geld uns glücklicher machen?

Für weitere Infos über diese Veranstaltungsreihe besuchen Sie die Webseite unseres Kooperationspartners.

ReferentInnen

Uwe Lübbermann
Macher von Premium Cola und nachhaltiger Ökonom

Graeme Maxton
Präsident des "Club of Rome"

Sahra Wagenknecht
Finanzexpertin der "Linken"

Moderation:
Thomas Darchinger
Schauspieler

Veranstaltungsort
München, Festsaal des Künstlerhaus am Lenbachplatz


Kosten
7,- Euro


Art der Veranstaltung
Gesprächsrunde


Anmeldung


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29.11.2018 - 19:00 bis 21:30

100 Jahre Räterepublik in Bayern

Hat uns die Räte-Idee heute noch etwas zu sagen?

Das Jahr 2018 bringt ein ganz besonderes Jubiläum mit sich: 100 Jahre Freistaat Bayern. Doch nachdem Kurt Eisner, der den Freistaat im November 1918 ausgerufen hatte, am 21. Februar 1919 ermordet worden war, gab es ein knapp vierwöchiges Interregnum: die Münchner Räterepublik. Von einer „Blütezeit“ zu sprechen, wäre angesichts der militärischen Bedrohung, unter der die Räterepublik von Anfang an stand, mehr als verwegen.

Dennoch hat die Räte-Idee ihre Faszination lange Zeit und immer wieder behalten: als Idee einer unmittelbaren Volksherrschaft.

Hat diese Idee uns auch heute noch etwas zu sagen? Kann sie gerade in Zeiten der viel zitierten Politikverdrossenheit vielleicht sogar neue Impulse für die Demokratie geben?

Mit diesen Fragen wollen wir uns vor dem Hintergrund der historischen Ereignisse ausführlich befassen.

Programmablauf

Dokumentarfilm: „Es geht durch die Welt ein Geflüster“ – ZeitzeugInnen der Münchner Revolution & Räterepublik  1918/19 berichten (43 min.)

Podiumsdiskussion: Hat uns die Räte-Idee heute noch etwas zu sagen?

Dieser Abend findet im Rahmen der Veranstaltungsreihe "1918 2018 Was ist Demokratie?" des Münchner Kulturreferats.

ReferentInnen

Ulrike Bez
Filmemacherin, München

Dr. Georg Köglmeier
Akad. Oberrat am Lehrstuhl für Bayerische Landesgeschichte, Regensburg

Simon Strohmenger
mehrDemokratie e.V. , München

Moderation: Lisa Altmeier, Crowdspondent

Veranstaltungsort
Carl Amery Saal (Gasteig), Rosenheimer Str. 5, München


Kosten
Eintritt frei


Partner

Münchner Stadtbibliothek


Art der Veranstaltung
Filmvorführung und Diskussion


Anmeldung


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29.11.2018 - 19:00

68er Revolte und wilde 70er – als wir jung waren

Autorinnen und Autoren des Schriftstellerverbandes Ostbayern erinnern sich

Die 68er-Revolte liegt 50 Jahre zurück. Idealistische Gesellschaftsbilder wurden entworfen, diskutiert und gelebt. Ein wildes Jahr, das weit in die 70er Jahre hinwirkte und auch heute noch spürbar ist. Was ist von dieser Revolte geblieben?
Autorinnen und Autoren des Schriftstellerverbandes unternehmen eine Reise zurück zu dieser Zeit. Sie erinnern sich und beleben mit Texten und Dokumente die Stimmung dieser Epoche.

Weitere Informationen zum Abend finden Sie im Veranstaltungsflyer.

ReferentInnen

Guido Frei, Wolfgang Hammer, Elfi Hartenstein, Helmut Hoehn, Gabriele Kiesl, Carola Kupfer, Dieter Lohr, Marita A. Panzer, Claudia Spelic, Thyra Thorn
sowie als Gast: Irene Salberg

Veranstaltungsort
Regensburg, Gewerkschaftshaus in der Richard-Wagner-Straße 2


Kosten
Eintritt frei!


Partner

Verband deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller Ostbayern


Anmeldung nicht erforderlich


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01.12.2018 - 10:00 bis 17:30

Sand im Getriebe!?

Konfliktmanagement für politisch Engagierte

Mit unserem politischen Engagement wollen wir gemeinsam etwas erreichen, wir wollen Menschen überzeugen, im Klimaschutz vorankommen oder mehr Mandate erringen. Ziele, für die wir Zeit, Energie und gute Ideen brauchen. Und dann kostet uns aber das Miteinander so viel Nerven und wertvolle Zeit: bis man sich mal auf das Thema einer Veranstaltung geeinigt hat, bis Aufgaben gerecht verteilt sind und und und. Immer wieder menschelt es und wir geraten mehr oder weniger offen aneinander.

Ungelöste Konflikte in der Zusammenarbeit kosten uns was. Sie bringen uns manchmal um die Früchte unserer Arbeit, sie mindern unsere Lust am Engagement und können im schlimmsten Fall zum Auseinandergehen von Ortsverbänden, Fraktionen oder anderen Teams führen. Das wollen wir alle nicht – und trotzdem holt es uns immer wieder ein.

Was können wir tun?

Konflikte, Mensch-Mensch-Reibungsverluste wird es immer geben, denn die Menschen sind nun mal verschieden. Das ist auch gut so, denn Unterschiede bringen uns weiter.

Aber wie können wir diese Mensch-Mensch-Reibungsverlust minimieren? Wie können wir konstruktiv und gewinnbringend mit Konflikten umgehen?

Damit wollen wir uns in diesem Seminar beschäftigen:
1. Was sind Konflikte? – Verstehen, was los ist.
2. Wie verhalte ich mich typischerweise? – Eigenen Reaktionsmustern auf die Schliche kommen.
3. Wie können Wege zu win-win-Lösungen aussehen? – Ausprobieren und üben.

Neben kleinen Inputs mit Theorie arbeiten wir vor allem interaktiv, in kleinen Gruppen oder in Einzelarbeit mit viel selber ausprobieren und mitdenken.

Veranstaltungsnummer: 3-18-16

Achtung: Die Zahl der Teilnehmenden ist begrenzt - bitte frühzeitig anmelden!

Dieses Seminar kann mit 9 Stunden im Bereich "Weitere Seminare - Politische Personalentwicklung und Organisationsfragen" für das Politikmanagement-Zertifikat von GreenCampus angerechnet werden.

ReferentInnen

Claudia Bosse
Moderatorin und Mediatorin, Kreisrätin, Vorstand GRIBS-Kommunalbüro

Veranstaltungsort
Augsburg, Hotel am alten Park, Raum Weitblick, Fröhlichstr. 17


Kosten
40,- / 30,- Euro (inkl. vegetarischer Tagungsverpflegung)


Art der Veranstaltung
Tagesseminar


Anmeldung


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03.12.2018 - 19:00

Filmreihe Kino Europa: Die Erscheinung | L'Apparition

FR 2018, Drama, FSK 16, 137 Min. OmU, Regie: Xavier Giannoli

Der investigative Journalist Jacques wird vom Vatikan beauftragt, die Erscheinung der Jungfrau Maria in einem kleinen französischen Dorf unter die Lupe zu nehmen. Er trifft die sensible und zutiefst gläubige Anna, um die ich bereits eine Schar von Gläubigen versammelt hat. Allmählich deckt er die versteckten Motivationen auf und kommt der Wahrheit auf die Spur. Seine persönlichen Überzeugungen werden dabei von Grund auf erschüttert.

Preview

ReferentInnen

N.N.

Veranstaltungsort
München, Gasteig, Carl-Amery-Saal


Kosten
Eintritt frei!


Partner

In Kooperation mit dem Europe Direct Informationszentrum München & Oberbayern, dem Creative Europe Desk München GmbH und dem Informationsbüro des EU-Parlaments


Art der Veranstaltung
Filmvorführung mit anschließender Diskussion


Eintrittskarten kostenfrei bei München Ticket 14 Tage im Voraus


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08.12.2018 - 19:45 bis 00:00

Good night - white pride

Antifaschistisches Konzert 2018

Dieses Jahr findet bereits zum 17ten mal das Rosenheimer „good night – white pride“ Konzert statt.

Eine Kampagne von Mitgliedern der Hardcoreszene, die sich gegen Rassismus und Faschismus wendet. Ziel war und ist es, Faschismus und Rassismus „keinen Millimeter Platz einzuräumen“. In Rosenheim veranstaltet die infogruppe seit 2002 jährlich ein Konzert unter diesem Motto. Inzwischen ist das Rosenheimer „good night – white pride“ Konzert eine feste Institution in der oberbayerischen Alternativkultur geworden.

Infos zu den Bands, welche auftreten werden gibt es in Kürze

Veranstaltungsort
Rosenheim, Vetternwirtschaft - VfbK e.V. Oberaustrasse 2


Partner

Infogruppe Rosenheim


Art der Veranstaltung
Antifaschistisches Konzert


Anmeldung


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10.12.2018 - 19:30

Schalom und Salam

Wider den islamisch verbrämten Antisemitismus

Muhammad Sameer Murtaza spricht sich unmissverständlich gegen jeden Versuch aus, Antisemitismus aus dem Koran heraus begründen zu wollen und fordert eine radikale Selbstkritik der Muslime. Leidenschaftlich und mit den Mitteln der wissenschaftlichen Interpretation plädiert er – immer auf der Grundlage des Qur’an – für eine Annäherung der Bruderreligionen von Judentum und Islam. Die Stimme eines ebenso gläubigen wie gelehrten und weltoffenen Muslims, die gerade in Zeiten eines verstärkten islamisch verbrämten Antisemitismus im deutschsprachigen Raum weite Beachtung verdient.

ReferentInnen

Muhammad Sameer Murtaza
Islam- und Politikwissenschaftler, islamischer Philosoph und Autor, Stiftung Weltethos

Veranstaltungsort
München, Jüdisches Museum St. Jakobs-Platz 16


Kosten
10,- / erm. 5,- € (Auszubildende und Studierende)


Partner

Evangelische Stadtakademie München


Art der Veranstaltung
Vortrag


Anmeldung


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15.01.2019 - 20:00

Frauen in der Revolution 1918/1919

Szenische Lesung im THEATER

Vor 100 Jahren endete der Erste Weltkrieg. An seinem Ende stand eine Revolution und Kurt Eisner verkündete den Freistaat Bayern. Das Frauenwahlrecht und der Acht-Stunden-Tag wurden eingeführt und die Frauen dachten an mehr. Mehr Rechte, mehr Freiheit, paritätische Mitbestimmung.

Im Rahmen des Gedenkens an das Ende des Ersten Weltkriegs laden die Internationale Frauenliga für Frieden und Freiheit/IFFF und die Rosa-Luxemburg-Stiftung Bayern dazu ein, sich mit bedeutenden Frauen- und Friedensaktivistinnen zu beschäftigen und einen Bogen in unsere Zeit zu schlagen.

Wir erinnern an mutige Frauen, die Kriege entschieden abgelehnt haben, egal wo und von wem sie geführt wurden. Wir betonen zugleich, dass ihre Forderungen nach Ächtung militärischer Einsätze und dem Verbot von Waffenproduktionen und Waffenexporten erschreckend aktuell sind.

In einem Wartesaal treffen sich am Ende des ersten Weltkrieges sieben Frauen: Anita Augspurg, Constanze Hallgarten, Gabriele Kätzler, Sarah Sonja Lerch, Rosa Luxemburg, Toni Pfülf und Clara Zetkin. Sie spielen im Umsturz der Verhältnisse eine besondere politische Rolle. Sie erzählen von ihrem Leben, ihrer Arbeit und ihrem Kampf um Gleichberechtigung.

  • Anita Augspurg (1857 - 1943) war Deutschlands erste promovierte Juristin und setzte sich ab dem Ende des 19. Jahrhunderts für soziale und politische Rechte der Frauen ein. Die Einführung des Frauenwahlrechts war ihr vorrangiges Ziel. Sie gehörte 1915 zu den Gründerinnen der Internationalen Frauenliga für Frieden und Freiheit/IFFF.
  • Constanze Hallgarten (1881-1969) war als Frauenrechtlerin und Pazifistin eine der führenden Frauen der deutschen Friedensbewegung. Sie warnte früh vor den Gefahren des Nationalsozialismus und stand bereits beim Hitler-Ludendorff-Putsch 1923 auf einer „schwarzen Liste" der Nationalsozialisten.
  • Gabriele Kätzler (1872-1954) gehörte mit ihren Töchtern zu den roten Frauen von Riederau. Sie versteckte öfter gefährdete Revolutionäre in ihrem Haus.
  • Sarah Sonja Lerch, (1882 -1918) gehört zu den vergessenen Revolutionärinnen. Ihre Aktivitäten in München dauerten nur kurz. Sie wurde verhaftet und starb bereits im März 2018 angeblich an einem Selbstmord im Gefängnis in Stadelheim.
  • Rosa Luxemburg (1871 – 1919) war die bedeutendste unter den Sozialisten, die in der deutschen Arbeiterbewegung wirkten. Sie hat viele Jahre lang vor einem verheerenden europäischen Krieg gewarnt. Für ihren Kampf gegen die Kriegstreiber wurde sie jahrelang weggesperrt, am Ende wurde sie ermordet.
  • Antonie Pfülf (1877-1933) Die sozialdemokratische Reichstagsabgeordnete (1920-1933), Bildungs- und Frauenpolitikerin wählte am 8. Juni 1933 aus Verzweiflung über die Nazi-Herrschaft den Freitod.
  • Clara Zetkin (1857 - 1933) war Politikerin, Publizistin, Theoretikerin, Agitatorin und leidenschaftliche Rednerin. Sie prägte ein halbes Jahrhundert lang die deutsche wie die internationale proletarische Frauenbewegung mit. 

Weitere Informationen zur Veranstaltungsreihe finden Sie auf dem Flyer.

ReferentInnen

Zu Wort kommen
Anita Augspurg/Heidi Meinzolt, Constanze Hallgarten/ Sibylle Dippel, Gabriele Kätzler/Christane Hauck, Sarah Sonja Lerch/Cornelia Naumann, Rosa Luxemburg/Julia Killet, Toni Pfülf/Irmgard Hofer, Clara Zetkin/Sabine Bollenbach

Musikalische Begleitung
Oboeistin Inga Däubner

Veranstaltungsort
München, Teamtheater Salon, Am Einlass 4


Kosten
20,-/ erm. 15,- Euro


Partner

Internationale Frauenliga für Frieden und Freiheit/IFFF (www.wilpf.de)


Art der Veranstaltung
Szenische Lesung


Kartenvorbestellung unter Tel. 089/2606636


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Besuchen Sie dazu diesen Link und kopieren Sie anschließend den Link aus der Adresszeile in eine Email. Bitte beachten Sie, einen gültigen Adressaten anzugeben.

16.01.2019 - 20:00

Frauen in der Revolution 1918/1919

Szenische Lesung im THEATER

Vor 100 Jahren endete der Erste Weltkrieg. An seinem Ende stand eine Revolution und Kurt Eisner verkündete den Freistaat Bayern. Das Frauenwahlrecht und der Acht-Stunden-Tag wurden eingeführt und die Frauen dachten an mehr. Mehr Rechte, mehr Freiheit, paritätische Mitbestimmung.

Im Rahmen des Gedenkens an das Ende des Ersten Weltkriegs laden die Internationale Frauenliga für Frieden und Freiheit/IFFF und die Rosa-Luxemburg-Stiftung Bayern dazu ein, sich mit bedeutenden Frauen- und Friedensaktivistinnen zu beschäftigen und einen Bogen in unsere Zeit zu schlagen.

Wir erinnern an mutige Frauen, die Kriege entschieden abgelehnt haben, egal wo und von wem sie geführt wurden. Wir betonen zugleich, dass ihre Forderungen nach Ächtung militärischer Einsätze und dem Verbot von Waffenproduktionen und Waffenexporten erschreckend aktuell sind.

In einem Wartesaal treffen sich am Ende des ersten Weltkrieges sieben Frauen: Anita Augspurg, Constanze Hallgarten, Gabriele Kätzler, Sarah Sonja Lerch, Rosa Luxemburg, Toni Pfülf und Clara Zetkin. Sie spielen im Umsturz der Verhältnisse eine besondere politische Rolle. Sie erzählen von ihrem Leben, ihrer Arbeit und ihrem Kampf um Gleichberechtigung.

  • Anita Augspurg (1857 - 1943) war Deutschlands erste promovierte Juristin und setzte sich ab dem Ende des 19. Jahrhunderts für soziale und politische Rechte der Frauen ein. Die Einführung des Frauenwahlrechts war ihr vorrangiges Ziel. Sie gehörte 1915 zu den Gründerinnen der Internationalen Frauenliga für Frieden und Freiheit/IFFF.
  • Constanze Hallgarten (1881-1969) war als Frauenrechtlerin und Pazifistin eine der führenden Frauen der deutschen Friedensbewegung. Sie warnte früh vor den Gefahren des Nationalsozialismus und stand bereits beim Hitler-Ludendorff-Putsch 1923 auf einer „schwarzen Liste" der Nationalsozialisten.
  • Gabriele Kätzler (1872-1954) gehörte mit ihren Töchtern zu den roten Frauen von Riederau. Sie versteckte öfter gefährdete Revolutionäre in ihrem Haus.
  • Sarah Sonja Lerch, (1882 -1918) gehört zu den vergessenen Revolutionärinnen. Ihre Aktivitäten in München dauerten nur kurz. Sie wurde verhaftet und starb bereits im März 2018 angeblich an einem Selbstmord im Gefängnis in Stadelheim.
  • Rosa Luxemburg (1871 – 1919) war die bedeutendste unter den Sozialisten, die in der deutschen Arbeiterbewegung wirkten. Sie hat viele Jahre lang vor einem verheerenden europäischen Krieg gewarnt. Für ihren Kampf gegen die Kriegstreiber wurde sie jahrelang weggesperrt, am Ende wurde sie ermordet.
  • Antonie Pfülf (1877-1933) Die sozialdemokratische Reichstagsabgeordnete (1920-1933), Bildungs- und Frauenpolitikerin wählte am 8. Juni 1933 aus Verzweiflung über die Nazi-Herrschaft den Freitod.
  • Clara Zetkin (1857 - 1933) war Politikerin, Publizistin, Theoretikerin, Agitatorin und leidenschaftliche Rednerin. Sie prägte ein halbes Jahrhundert lang die deutsche wie die internationale proletarische Frauenbewegung mit. 

Weitere Informationen zur Veranstaltungsreihe finden Sie auf dem Flyer.

ReferentInnen

Zu Wort kommen
Anita Augspurg/Heidi Meinzolt, Constanze Hallgarten/ Sibylle Dippel, Gabriele Kätzler/Christane Hauck, Sarah Sonja Lerch/Cornelia Naumann, Rosa Luxemburg/Julia Killet, Toni Pfülf/Irmgard Hofer, Clara Zetkin/Sabine Bollenbach

Musikalische Begleitung
Oboeistin Inga Däubner

Veranstaltungsort
München, Teamtheater Salon, Am Einlass 4


Kosten
20,-/ erm. 15,- Euro


Partner

Internationale Frauenliga für Frieden und Freiheit/IFFF (www.wilpf.de)


Art der Veranstaltung
Szenische Lesung


Kartenvorbestellung unter Tel. 089/2606636


Empfehlen Sie diese Veranstaltung oder dieses Dokument weiter!
Besuchen Sie dazu diesen Link und kopieren Sie anschließend den Link aus der Adresszeile in eine Email. Bitte beachten Sie, einen gültigen Adressaten anzugeben.

17.01.2019 - 19:00 bis 21:00

Islam und Christentum: Religion und Staat in Afrika

 

Wir kennen das auch in Europadie vorherrschende Religion hat ein Land historisch mit geprägt. Nicht nur durch den direkten Einfluss auf die Politik, sondern auch durch die ethische, moralische und kulturelle Prägung der Bevölkerung. Das werden wir auch im afrikanischen Kontext beobachten und analysieren: Wie hat das Christentum oder der Islam die Demokratiebildung in Sub-Sahara Afrika beeinflusst? In welchen sozialen und politischen Prozessen spielt Religion immer noch eine große Rolle?

Diese Podiumsdiskussion ist Teil der Veranstaltungsreihe "Fokus Afrika". Weitere Termine:

ReferentInnen

Dr. Chanfi Ahmed, Institut für Asien- und Afrikawissenschaften der Humboldt-Universität zu Berlin

Prof. Dr. Andreas Heuser, Professur für Außereuropäisches Christentum mit Schwerpunkt Afrika, Theologische Fakultät der Universität Basel

Veranstaltungsort
Museum Fünf Kontinente, Vortragssaal (Maximilianstraße 42 80538 München, 1. Geschoss)


Kosten
7,00 €


Partner

Evangelische Stadtakademie München und Museum Fünf Kontinente


Art der Veranstaltung
Podiumsdiskussion


Anmeldung erbeten


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07.02.2019 - 19:00

Vom Versuch, nicht weiß zu schreiben

Oder: Wie Journalismus unser Weltbild prägt

Wie entsteht unser Weltbild? Was können Journalistinnen und Journalisten überhaupt begreifen von der „Fremde“, vom „Anderen“? Wie beeinflussen Arbeitsbedingungen ihre Berichterstattungen? Wie wahrhaftig ist also ihr Bild von der Wirklichkeit? Der Versuch, nicht weiß zu schreiben: Das ist die Suche nach einem Blick auf die Welt, der sich von der Enge des Eurozentrismus befreit. Ein Plädoyer für einen Journalismus des Respekts. Charlotte Wiedemann gibt Einblick in ihre Arbeit in unterschiedlichsten Kontexten, der zeigt, wie leicht wir eingeschliffenen Erzählungen und Fehlurteilen unterliegen.

ReferentInnen

Charlotte Wiedemann
lebte einige Jahre in Südostasien und bereiste später viele islamische Länder Asiens, Arabiens und Afrikas, u.a. für GEO, DIE ZEIT und Le Monde diplomatique.

Moderation: Silvia Bauer, Kulturwissenschaftlerin, München

Veranstaltungsort
München, Evangelische Stadtakademie, Herzog-Wilhelm-Straße 24


Kosten
7,- Euro


Partner

Evangelische Stadtakademie München


Art der Veranstaltung
Vortrag mit Diskussion


Anmeldung


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28.02.2019 - 19:00 bis 21:00

Deutsch-afrikanische Beziehungen im Umbruch

 

Dieser Dialog verbindet die Analyse der aktuellen deutsch-afrikanischen Beziehungen (Migrationsursachen, Chancen der Politik der Bekämpfung von Fluchtursachen, Marshallplan mit Afrika und was daraus wurde) mit Aspekten der politischen Rahmenbedingungen in Afrika und der entwicklungshinderlichen Politik vieler afrikanischer Regierungen. Dabei sollen auch die positiven Beispiele (Botswana, Reform in Äthiopien (?), Fortschritte in Ghana, Senegal, Elfenbeinküste…) als Kontrastfolie nicht außer Acht gelassen werden.

Diese Podiumsdiskussion ist Teil der Veranstaltungsreihe "Fokus Afrika"

ReferentInnen

Prof. Dr. Rainer Tetzlaff, bis 2016 Professor für Politische Wissenschaft am Institut für Politische Wissenschaft der Universität Hamburg, Autor von Afrika – Eine Einführung in Geschichte, Politik und Gesellschaft, 2018 

Volker Seitz, von 1965 bis 2008 in verschiedenen Funktionen für das deutsche Auswärtige Amt tätig, zuletzt als Botschafter in Kamerun, der Zentralafrikanischen Republik und Äquatorialguinea mit Sitz in Jaunde. Er gehört zum Initiativ-Kreis des Bonner Aufrufs zur Reform der Entwicklungshilfe und ist Autor von „Afrika wird armregiert – oder: Wie man Afrika wirklich helfen kann, 2018

Veranstaltungsort
Museum Fünf Kontinente, Vortragssaal (Maximilianstraße 42 80538 München, 1. Geschoss)


Kosten
7,00 €


Partner

Evangelische Stadtakademie München und Museum Fünf Kontinente


Art der Veranstaltung
Podiumsdiskussion


Anmeldung erbeten


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30.03.2019 - 10:00 bis 17:30

Souverän auf rechtspopulistische Äußerungen reagieren

Ein Argumentationstraining

Nicht nur bei den vielzitierten Stammtischen, von AfD-Sympathisant*innen oder auf den sog. "Demos für alle" sind sie zu hören, die menschen- und demokratiefeindlichen Äußerungen von Rechtspopulist*innen. Auch mitten unter uns, in der Verwandtschaft, unter Freund*innen oder Kolleg*innen sind sie inzwischen scheinbar normal geworden. 

Das ist ein Aspekt, der sie so gefährlich macht. Ein weiterer, dass sie uns oft sprachlos zurücklassen, weil uns gar nichts einfallen will, was wir entgegnen könnten.

Um einigermaßen souverän auf rechtspopulistische Aussagen reagieren zu können, brauchen wir außer Geistesgegenwart drei Dinge: Wissen über Argumentationsmechanismen und ihre Wirkung, rhetorische Kenntnisse und praktische Übung. 

Genau darum geht es in diesem Argumentationstraining:

  • Wie funktioniert die Argumentationsweise von Rechtspopulist_innen?
  • Welche Sprache nutzen sie?
  • Welche Argumentationstechniken setzen sie ein?
  • Wie bleibe ich souverän in der Diskussion mit Rechtspopulist_innen?
  • Wie kann ich auf ihre Äußerungen reagieren?
  • Welche Gesprächsführungstechniken sind in welchen Situationen wirkungsvoll?

Wir wechseln im Seminar zwischen Theorie-Input, Diskussion und praktischen Übungen an Beispielen aus dem Kreis der Teilnehmenden und anhand öffentlich bekannter Beispiele.

Dieses Seminar kann mit 9 Unterrichtstunden für das Politikmanagement-Zertifikat von GreenCampus im Bereich "Kommunikation" angerechnet werden.

Veranstaltungsnummer: 3-19-16


ReferentInnen

Ina Machold
Diplom-Pädagogin und Mediatorin (FH), seit über 15 Jahren Training und Coaching zu den Themen Kommunikation, Rhetorik und Konfliktmanagement
Frauenreferentin, Bündnis 90/DIE GRÜNEN, Landesverband Bayern

Veranstaltungsort
Plattling, Hotel Liebl, Bahnhofpl. 3


Kosten
60,- / erm. 40,- Euro (inkl. vegetarischer Tagungsverpflegung)


Art der Veranstaltung
Tagesseminar


Anmeldung


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06.04.2019 - 10:00 bis 17:00

Haltung zeigen! Argumentieren gegen antifeministische Äußerungen

 

„Genderwahn – Frühsexualisierung – Umerziehung!“ Nicht nur in rechtskonservativen Kreisen wie der AfD werden gezielte Angriffe auf Feminismus  und  geschlechterpolitische Errungenschaften zunehmend salonfähig. Dieser Kampf um Deutungshoheit stellt unsere Gesellschaft und insbesondere Menschen aus Politik und Bildungsarbeit vor große Herausforderungen. 

Das Seminar vermittelt Wissen und Kompetenzen im Bereich Antifeminismus und trainiert den Umgang mit antifeministischen Aussagen. Hierbei steht vor allem Stärkung und Sichtbarmachung der eigenen Haltung im Fokus. Durch vielfältige Methoden werden Teilnehmende in ihrer Argumentationssicherheit gestärkt. Ziel ist es, eine souveräne Haltung und Position zu entwickeln, um sich dem aktuellen Gegenwind und Diffamierungen selbstsicher entgegenzustellen.

Dieses Seminar kann mit 8 Unterrichtstunden für das Politikmanagement-Zertifikat von GreenCampus im Bereich "Kommunikation" angerechnet werden.


Ausschlussklausel:
Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die extrem rechten Parteien oder Organisationen angehören, der extrem rechten Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch sexistische, rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

ReferentInnen

Frauke Büttner
GEGENARGUMENT
Timm Köhler
GEGENARGUMENT

Veranstaltungsort
München, Petra-Kelly-Stiftung, Hochbrückenstr. 10


Kosten
15,- / erm. 10,- Euro


Partner

Stiftungsverbund der Heinrich-Böll-Stiftung


Art der Veranstaltung
Seminar


Anmeldung


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09.04.2019 - 19:00

Gustav Landauer: Jenseits der Macht

Leben und Werk eines deutschen Anarchisten

Gustav Landauer, 1870 – 1919, ist sicher der vergessenste aller vergessenen Revolutionäre. Aufgewachsen im Deutschen Kaiserreich und immer wieder mit der Obrigkeit in Konflikt geraten, entwickelte er einen ganz eigenen Weg zum Sozialismus. Seine Ideen wurden Vorbild für viele Kommunegründungen und die Kibbuzbewegung in Israel und erlebten eine große Renaissance in den Kommunebewegungen der 70er Jahre. Von Kurt Eisner wurde er nach der erfolgreichen Revolution vom 7. November 1918 nach München geholt. Landauer wurde Mitglied des Revolutionären Arbeiterrates und schließlich Volksbeauftragter für Volksaufklärung in der der anarchistischen Phase der Räterepublik. Nach der Niederschlagung der Räterevolution wurde er vor genau 100 Jahren auf bestialische Weise im Gefängnis Stadelheim ermordet.
Es gilt an einen sozialistischen Denker und Revolutionär jenseits von Staat, Kapital aber auch Kommunistischer Herrschaft zu erinnern.

ReferentInnen

Siegfried Benker
Geschäftsführer der Münchenstift GmbH

Veranstaltungsort
München, EineWeltHaus, Schwanthalerstraße 80, Großer Saal


Kosten
Eintritt frei!


Art der Veranstaltung
Vortrag


Anmeldung


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14.04.2019 - 08:00 bis 17.04.2019 - 18:00

Europa vor der Wahl

Bildungsreise nach Straßburg

Die Europawahl wirft ihre Schatten voraus. Ende Mai 2019 sind über 500 Mio. Bürgerinnen und Bürger aufgerufen den künftigen Kurs der EU mitzubestimmen. Vom 14. bis 17. April bietet die Petra-Kelly-Stiftung in Kooperation mit der Europäischen Akademie Bayern e.V. die Möglichkeit Straßburg zu entdecken und Politikgestaltung vor Ort zu erfahren und zu diskutieren. Wie funktioniert die EU und welche demokratischen Einflussmöglichkeiten haben die Bürgerinnen und Bürger?

Das Programm ist derzeit noch in Arbeit.

Veranstaltungsort
Straßburg


Partner

Europäische Akademie Bayern e.V.


Art der Veranstaltung
Bildungsreise


Anmeldung


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11.05.2019 - 10:00 bis 17:30

Nur für Frauen: Souverän auf rechtspopulistische Äußerungen reagieren

Ein Argumentationstraining

Nicht nur bei den vielzitierten Stammtischen, von AfD-Sympathisant_innen oder auf den sog. „Demos für alle“ sind sie zu hören, die menschen- und demokratiefeindlichen Äußerungen von Rechtspopulist_innen. Auch mitten unter uns, in der Verwandtschaft, unter Freund_innen oder Kolleg_innen sind sie inzwischen scheinbar normal geworden.

Das ist ein Aspekt, der sie so gefährlich macht. Ein weiterer, dass sie uns oft sprachlos zurücklassen, weil uns gar nichts einfallen will, was wir entgegnen könnten.
Für Frauen ist das eine doppelte Herausforderung, weil sie nicht nur allgemein für Demokratie und Menschenrechte streiten sondern ganz konkret für sich selbst. Sie sind direkt als Frau betroffen, denn die Gruppe der Frauen ist eine der sozialen Gruppen, deren Rechte die Rechtspopulist_innen beschneiden wollen.

Um einigermaßen souverän auf rechtspopulistische Aussagen reagieren zu können, brauchen wir außer Geistesgegenwart 3 Dinge: Wissen über Argumentationsmechanismen und ihre Wirkung, rhetorische Kenntnisse und praktische Übung.

Genau darum geht es in diesem Argumentationstraining:

  • Wie funktioniert die Argumentationsweise von Rechtspopulist_innen?
  • Welche Sprache nutzen sie? Welche Argumentationstechniken setzen sie ein?
  • Wie bleibe ich souverän in der Diskussion mit Rechtspopulist_innen?
  • Wie kan ich auf ihre Äußerungen reagieren?
  • Welche Gesprächsführungstechniken sind in welchen Situationen wirkungsvoll?

Wir wechseln im Seminar zwischen Theorie-Input, Diskussion und praktischen Übungen an euren und öffentlich bekannten Beispielen.

Dieses Seminar kann mit 9 Unterrichtstunden für das Politikmanagement-Zertifikat von GreenCampus im Bereich "Kommunikation" angerechnet werden.

Veranstaltungsnummer: 3-19-17

ReferentInnen

Ina Machold
Diplom-Pädagogin und Mediatorin (FH), seit über 15 Jahren Training und Coaching zu den Themen Kommunikation, Rhetorik und Konfliktmanagement
Frauenreferentin, Bündnis 90/DIE GRÜNEN, Landesverband Bayern

Veranstaltungsort
Augsburg, Hotel am alten Park, Seminarraum, Fröhlichstr. 17


Kosten
60,- / erm. 40,- Euro (inkl. vegetarischer Tagungsverpflegung)


Art der Veranstaltung
Tagesseminar


Anmeldung


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