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Ein Forum für neue Ansätze in Politik, Wirtschaft und Kultur

Veranstaltungen

25.07.2018 - 19:30

Indigene Gemeinschaften in Kolumbien III. Die Sikuani

Bildvortrag - Gespräch - Musik - Tanzen - Handwerke: !all in one!-Abend

Wie wohnen die Sikuanis? Wie sehen sie die Entwicklung der Welt und das Konzept des Buen Vivir?
Was hat sich verändert nach dem Friedensvertrag mit der FARC-Guerilla?
Welche Probleme haben sie?

Zwei Gäste aus der Sikuani Gemeinde erzählen von der Kultur ihrer Gemeinschaft, ihren Visionen und der Umsetzung des Buen Vivir.

Die Sikuani sind eines von 102 indigenen Völkern in Kolumbien, Südamerika. Sie bewohnen die Region Orinoquía an der Grenze zu Venezuela. Sie gehören zu den zahlenmäßig bedeutendsten indigenen Völkern auf kolumbianischem Gebiet. Von Vertreibung und massive Abholzung bis zu Drogenabhängigkeit sind sie eines der am meisten bedrohten indigenen Völker Kolumbiens.  

Spanisch mit deutscher Übersetzung 

ReferentInnen

Leonel Estrada
Tänzer, Musiker und Kenner der indigenen Tradition in den östlichen Prärien Kolumbiens
Mateo Campos
Musiker, Kenner der Sprachen und Geschichte der Gemeinde, Musiklehrer und Meister in der Herstellung von Anden-Musikinstrumenten

Veranstaltungsort
München, Veranstaltungsraum an der Schloßschmidstraße 5


Kosten
Eintritt frei!


Partner

Aluna Minga e.V.


Art der Veranstaltung
Eintritt frei!


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26.07.2018 - 19:30

Vom Guerillakrieg ins Parlament - Kolumbien wohin?

Das Land nach dem Friedensschluss mit der FARC und den Präsidentschaftswahlen

Es war einer der längsten Bürgerkriege in der Geschichte. Wie geht es dem Land und seinen Bürgern jetzt? Was hat sich nach der Niederlegung der Waffen geändert, schwelen die Konflikte weiter? Vor allem: Wohin steuert Kolumbien nach den Präsidentschaftswahlen im Mai 2018 und dem Einzug der neugegründeten FARC Partei ins Parlament?

ReferentInnen

Wolfgang Chr. Goede
Journalist
Jose Benitez

Veranstaltungsort
München, Veranstaltungsraum an der Schloßschmidstraße 5


Kosten
Eintritt frei!


Partner

Aluna Minga e.V.


Art der Veranstaltung
Bildvortrag und Diskussion


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18.09.2018 - 19:00

Wie weiter mit der Türkei?

 

Bei den Wahlen am 24. Juni haben Türkinnen und Türken mit überwiegender Mehrheit Präsident Erdogan im Amt bestätigt. Während die EU vor einem Verfall der Demokratie im Land warnt, feiern Anhänger und Anhängerinnen der AK Partei in der Türkei und auch in Deutschland den Wahlsieg als Schritt hin zu einer neuen Türkei. Warum ist Erdogan trotz wirtschaftlicher Probleme und massivem Abbau der Rechtsstaatlichkeit im Land immer noch so erfolgreich? Welche Optionen verbleiben der demokratischen Zivilgesellschaft? Was bedeutet diese Wahl für ethnische und religiöse Minderheiten?  Und wie soll Europa auf die Türkei reagieren?

ReferentInnen

Kristian Brakel
studierte Islamwissenschaft in Hamburg und Izmir mit Studienaufenthalten in Jerusalem, Damaskus, Kairo und Amman. Er ist Leiter des Büros der Heinrich-Böll-Stiftung in Istanbul.

Veranstaltungsort
München, Lost Weekend, Schellingstr. 3


Kosten
Eintritt frei!


Art der Veranstaltung
Vortrag mit anschließender Diskussion


Anmeldung


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19.09.2018 - 19:00

Wie weiter mit der Türkei?

 

Bei den Wahlen am 24. Juni haben Türkinnen und Türken mit überwiegender Mehrheit Präsident Erdogan im Amt bestätigt. Während die EU vor einem Verfall der Demokratie im Land warnt, feiern Anhänger und Anhängerinnen der AK Partei in der Türkei und auch in Deutschland den Wahlsieg als Schritt hin zu einer neuen Türkei. Warum ist Erdogan trotz wirtschaftlicher Probleme und massivem Abbau der Rechtsstaatlichkeit im Land immer noch so erfolgreich? Welche Optionen verbleiben der demokratischen Zivilgesellschaft? Was bedeutet diese Wahl für ethnische und religiöse Minderheiten?  Und wie soll Europa auf die Türkei reagieren?

ReferentInnen

Kristian Brakel
studierte Islamwissenschaft in Hamburg und Izmir mit Studienaufenthalten in Jerusalem, Damaskus, Kairo und Amman. Er ist Leiter des Büros der Heinrich-Böll-Stiftung in Istanbul.

Veranstaltungsort
Nürnberg, Evangelische Stadtakademie, Burgstr. 1-3, Raum E.01 - Großer Saal


Kosten
Eintritt frei!


Partner

Evangelische Stadtakademie Nürnberg


Art der Veranstaltung
Vortrag mit anschließender Diskussion


Anmeldung


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13.10.2018 - 19:00

Podiumsdiskussion "Sex/Arbeit"

 

Bis zum Inkrafttreten des Prostitutionsgesetzes 2002 war die Prostitution in Deutschland zwar rechtlich geduldet, galt jedoch als „sittenwidrig“. Aber auch nach ihrer Legalisierung ist Sexarbeit keine Lohnarbeit wie jede andere auch: Das Prostituiertenschutzgesetz, das seit dem 1. Juli 2017, errichtete eine Reihe von Hürden, um menschenunwürdige Arbeitsverhältnisse, Zwang und Menschenhandel in diesem Feld einzudämmen. Kritik gab es von verschiedenen Seiten – auch des feministischen Spektrums: „Die Pro-Prostitutionslobby hat gesiegt“ ließ die feministische Zeitschrift Emma verlauten, während umgekehrt der Verein HYDRA e.V. die Einschnitte in Grundrechte und die erweiterten Kontrollbefugnisse von Behörden kritisierte. Lassen sich diese Eingriffe vor dem Hintergrund der prekären Arbeitsverhältnisse von Sexarbeitern legitimieren, oder handelt es sich hierbei um die Fortsetzung einer behördlichen Stigmatisierung von Sexarbeit als sittenwidrig? Um eine materialistische Kritik der Verhältnisse leisten zu können, unter welchen Sexarbeit nachgefragt und angeboten wird, bedürfen daher folgende Fragen einer Antwort: Wie gestaltet sich das Verhältnis von allgemeiner Lohnarbeit und Sexarbeit im Besonderen – ist letztere eine ‚Arbeit wie jede andere auch? Wie sind vor diesem Hintergrund die rechtlichen Entwicklungen zu bewerten? Worin liegen in dieser Hinsicht kurz- und langfristige Handlungsspielräume für eine praktische Solidarität?

ReferentInnen

Theodora Becker
war mehrere Jahre lang bei Hydra im Vorstand, heute nur noch einfaches Mitglied. Promoviert heute an der FU im Fach Philosophie zum Verhältnis von bürgerlicher Gesellschaft und Prostitution mit besonderem Hinblick auf die Frage, warum und inwiefern jene die Prostitution (nicht) als Arbeit betrachtet. 
Naida Pintul
arbeitet ehrenamtlich in einer Beratungsstelle für Frauen in der Prostitution, versteht sich als Radikalfeministin, hält außerdem regelmäßig Vorträge zu diversen feministischen Themen.

Veranstaltungsort
München, 404 page not found", Corneliusstraße 2


Kosten
Eintritt frei!


Partner

AK Eurokrise / Grande Union Abgrund


Art der Veranstaltung
Podiumsdiskussion


Eine Anmeldung ist nicht erforderlich


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27.10.2018 - 10:00 bis 17:30

Souverän auf rechtspopulistische Äußerungen reagieren

Ein Argumentationstraining

Nicht nur bei den vielzitierten Stammtischen, von AfD-Sympathisant*innen oder auf den sog. "Demos für alle" sind sie zu hören, die menschen- und demokratiefeindlichen Äußerungen von Rechtspopulist*innen. Auch mitten unter uns, in der Verwandtschaft, unter Freund*innen oder Kolleg*innen sind sie inzwischen scheinbar normal geworden. 

Das ist ein Aspekt, der sie so gefährlich macht. Ein weiterer, dass sie uns oft sprachlos zurücklassen, weil uns gar nichts einfallen will, was wir entgegnen könnten.

Um einigermaßen souverän auf rechtspopulistische Aussagen reagieren zu können, brauchen wir außer Geistesgegenwart drei Dinge: Wissen über Argumentationsmechanismen und ihre Wirkung, rhetorische Kenntnisse und praktische Übung. 

Genau darum geht es in diesem Argumentationstraining:

  • Wie funktioniert die Argumentationsweise von Rechtspopulist_innen?
  • Welche Sprache nutzen sie?
  • Welche Argumentationstechniken setzen sie ein?
  • Wie bleibe ich souverän in der Diskussion mit Rechtspopulist_innen?
  • Wie kann ich auf ihre Äußerungen reagieren?
  • Welche Gesprächsführungstechniken sind in welchen Situationen wirkungsvoll?

Wir wechseln im Seminar zwischen Theorie-Input, Diskussion und praktischen Übungen an Beispielen aus dem Kreis der Teilnehmenden und anhand öffentlich bekannter Beispiele.

Dieses Seminar kann mit 9 Unterrichtstunden für das Politikmanagement-Zertifikat von GreenCampus im Bereich "Kommunikation" angerechnet werden.

Veranstaltungsnummer: 3-18-18

Achtung: Die Zahl der Teilnehmenden ist begrenzt. Bitte deshalb frühzeitig und verbindlich anmelden!

ReferentInnen

Ina Machold
Diplom-Pädagogin und Mediatorin (FH), seit über 15 Jahren Training und Coaching zu den Themen Kommunikation, Rhetorik und Konfliktmanagement
Frauenreferentin, Bündnis 90/DIE GRÜNEN, Landesverband Bayern

Veranstaltungsort
München, Petra-Kelly-Stiftung, Hochbrückenstr. 10, Seminarraum


Kosten
60,- / erm. 40,- Euro (inkl. Tagungsverpflegung)


Art der Veranstaltung
Tagesseminar


Anmeldung


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10.11.2018 - 10:00 bis 17:30

Ich will Bürgermeister*in werden!

Strategie-Workshop für eine erfolgreiche Wahlkampagne

Wahlen gewinnen macht Freude! Aber leider gehen Wahlkämpfer*innen ihre Wahlkämpfe viel zu häufig hemdsärmlig, ohne ausreichende Vorbereitung und Strategie an und schmälern dadurch ihre Erfolgsaussichten. Viele sind in der Regel inhaltlich sehr gut aufgestellt, die Programme strotzen nur so vor guter Ideen und Maßnahmen. Doch häufig fehlt es an Überlegungen, dafür plausibel, authentisch und überzeugend Mehrheiten zu finden.

Wer wirklich Mehrheiten für sich und für seine Ideen gewinnen will, braucht eine gute strategische Vorbereitung des Wahlkampfs, eine ausführliche Analyse der Ist-Situation (Struktur, Themen, Wählerzusammensetzung, Gegner, Verbündete) und eine intensive Auseinandersetzung mit der eigenen Persönlichkeit (Profil, Image, Kompetenz, Charisma, Lern- und Entwicklungsbedarf ). Er oder sie muss zudem die Themen identifizieren, die für die Wähler*innen wirklich wichtig sind ("Gewinner-Themen"), und Klarheit schaffen über die vorhandenen und noch notwendigen Ressourcen (Finanzen, Personal, Verbündete). Erst darauf aufbauend können Kampagnen ordentlich geplant und die Medien- und Öffentlichkeitsarbeit organisiert werden.

Wer ernsthaft vorhat, im März 2020 insbesondere als Bürgermeister*in oder Landrätin/Landrat zu kandidieren und dabei wirklich gewinnen will, muss sich spätestens jetzt mit seiner Strategie beschäftigen und eine abgerundete Kampagne planen. Unser Seminar gibt dazu Anregungen und Hilfen und die Teilnehmenden erfahren von den Erfolgsrezepten bereits durchgeführter Wahlkämpfe.

Dieses Seminar kann mit 9 Unterrichtstunden für das Politikmanagement-Zertifikat von GreenCampus im Bereich "Weitere Angebote - Kommunalpolitik" angerechnet werden.

Veranstaltungsnummer: 2-18-33

Achtung: Das Seminar ist ausgebucht. Wir haben eine Warteliste gebildet.

ReferentInnen

Peter Gack
Geschäftsführer GRIBS-Kommunalbüro, langjähriger Stadtrat in Bamberg

Benedikt Bisping
1. Bürgermeister, Lauf an der Pegnitz

Susanna Tausendfreund
1. Bürgermeisterin, Gemeinde Pullach im Isartal

Angelika Obermayr
1. Bürgermeisterin, Stadt Grafing bei München

Veranstaltungsort
Nürnberg, Tagungszentrum Eckstein, Burgstr. 1-3, Raum 1.11/12


Kosten
40,- / erm. 30,- Euro (inkl. Tagungsverpflegung)


Art der Veranstaltung
Tagesseminar


Anmeldung


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24.11.2018 - 10:00 bis 17:30

Souverän auf rechtspopulistische Äußerungen reagieren

Argumentationstraining für Frauen

Nicht nur bei den vielzitierten Stammtischen, von AfD-Sympathisant_innen oder auf den sog. „Demos für alle“ sind sie zu hören, die menschen- und demokratiefeindlichen Äußerungen von Rechtspopulist_innen. Auch mitten unter uns, in der Verwandtschaft, unter Freund_innen oder Kolleg_innen sind sie inzwischen scheinbar normal geworden.

Das ist ein Aspekt, der sie so gefährlich macht. Ein weiterer, dass sie uns oft sprachlos zurücklassen, weil uns gar nichts einfallen will, was wir entgegnen könnten.
Für Frauen ist das eine doppelte Herausforderung, weil sie nicht nur allgemein für Demokratie und Menschenrechte streiten sondern ganz konkret für sich selbst. Sie sind direkt als Frau betroffen, denn die Gruppe der Frauen ist eine der sozialen Gruppen, deren Rechte die Rechtspopulist_innen beschneiden wollen.

Um einigermaßen souverän auf rechtspopulistische Aussagen reagieren zu können, brauchen wir außer Geistesgegenwart 3 Dinge: Wissen über Argumentationsmechanismen und ihre Wirkung, rhetorische Kenntnisse und praktische Übung.

Genau darum geht es in diesem Argumentationstraining:

  • Wie funktioniert die Argumentationsweise von Rechtspopulist_innen?
  • Welche Sprache nutzen sie? Welche Argumentationstechniken setzen sie ein?
  • Wie bleibe ich souverän in der Diskussion mit Rechtspopulist_innen?
  • Wie kan ich auf ihre Äußerungen reagieren?
  • Welche Gesprächsführungstechniken sind in welchen Situationen wirkungsvoll?

Wir wechseln im Seminar zwischen Theorie-Input, Diskussion und praktischen Übungen an euren und öffentlich bekannten Beispielen.

Dieses Seminar kann mit 9 Unterrichtstunden für das Politikmanagement-Zertifikat von GreenCampus im Bereich "Kommunikation" angerechnet werden.

Veranstaltungsnummer: 3-18-22

Achtung: Die Zahl der Teilnehmenden ist begrenzt. Bitte deshalb frühzeitig und verbindlich anmelden! Das Seminar richtet sich ausschließlich an Frauen!

ReferentInnen

Ina Machold
Diplom-Pädagogin und Mediatorin (FH), seit über 15 Jahren Training und Coaching zu den Themen Kommunikation, Rhetorik und Konfliktmanagement
Frauenreferentin, Bündnis 90/DIE GRÜNEN, Landesverband Bayern

Veranstaltungsort
München, Petra-Kelly-Stiftung, Hochbrückenstr. 10, Seminarraum


Kosten
60,- / erm. 40,- Euro (inkl. Tagungsverpflegung)


Art der Veranstaltung
Tagesseminar


Anmeldung


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29.11.2018 - 19:00 bis 21:30

100 Jahre Räterepublik in Bayern

hat uns die Räte-Idee heute noch etwas zu sagen?

Das Jahr 2018 bringt ein ganz besonderes Jubiläum mit sich: 100 Jahre Freistaat Bayern. Doch nachdem Kurt Eisner, der den Freistaat im November 1918 ausgerufen hatte, am 21. Februar 1919 ermordet worden war, gab es ein knapp vierwöchiges Interregnum: die Münchner Räterepublik. Von einer „Blütezeit“ zu sprechen, wäre angesichts der militärischen Bedrohung, unter der die Räterepublik von Anfang an stand, mehr als verwegen.

Dennoch hat die Räte-Idee ihre Faszination lange Zeit und immer wieder behalten: als Idee einer unmittelbaren Volksherrschaft.

Hat diese Idee uns auch heute noch etwas zu sagen? Kann sie gerade in Zeiten der viel zitierten Politikverdrossenheit vielleicht sogar neue Impulse für die Demokratie geben?

Mit diesen Fragen wollen wir uns vor dem Hintergrund der historischen Ereignisse ausführlich befassen.

Programmablauf

Einstimmung: Passagen aus der Autobiografie „Wir sind Gefangene“ von Oskar Maria Graf

Dokumentarfilm: „Es geht durch die Welt ein Geflüster“ – ZeitzeugInnen der Münchner Revolution & Räterepublik  1918/19 berichten (43 min.)

Podiumsdiskussion: Hat uns die Räte-Idee heute noch etwas zu sagen?

ReferentInnen

Ulrike Bez
Filmemacherin, München

Dr. Georg Köglmeier
Akad. Oberrat am Lehrstuhl für Bayerische Landesgeschichte, Regensburg

Simon Strohmenger
mehrDemokratie e.V. , München

Moderation: Lisa Altmeier, Crowdspondent

Veranstaltungsort
Carl Amery Saal (Gasteig), Rosenheimer Str. 5, München


Kosten
Eintritt frei


Partner

Münchner Stadtbibliothek


Art der Veranstaltung
Filmvorführung und Diskussion


Anmeldung


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01.12.2018 - 10:00 bis 17:30

Sand im Getriebe!?

Konfliktmanagement für politisch Engagierte

Mit unserem politischen Engagement wollen wir gemeinsam etwas erreichen, wir wollen Menschen überzeugen, im Klimaschutz vorankommen oder mehr Mandate erringen. Ziele, für die wir Zeit, Energie und gute Ideen brauchen. Und dann kostet uns aber das Miteinander so viel Nerven und wertvolle Zeit: bis man sich mal auf das Thema einer Veranstaltung geeinigt hat, bis Aufgaben gerecht verteilt sind und und und. Immer wieder menschelt es und wir geraten mehr oder weniger offen aneinander.

Ungelöste Konflikte in der Zusammenarbeit kosten uns was. Sie bringen uns manchmal um die Früchte unserer Arbeit, sie mindern unsere Lust am Engagement und können im schlimmsten Fall zum Auseinandergehen von Ortsverbänden, Fraktionen oder anderen Teams führen. Das wollen wir alle nicht – und trotzdem holt es uns immer wieder ein.

Was können wir tun?

Konflikte, Mensch-Mensch-Reibungsverluste wird es immer geben, denn die Menschen sind nun mal verschieden. Das ist auch gut so, denn Unterschiede bringen uns weiter.

Aber wie können wir diese Mensch-Mensch-Reibungsverlust minimieren? Wie können wir konstruktiv und gewinnbringend mit Konflikten umgehen?

Damit wollen wir uns in diesem Seminar beschäftigen:
1. Was sind Konflikte? – Verstehen, was los ist.
2. Wie verhalte ich mich typischerweise? – Eigenen Reaktionsmustern auf die Schliche kommen.
3. Wie können Wege zu win-win-Lösungen aussehen? – Ausprobieren und üben.

Neben kleinen Inputs mit Theorie arbeiten wir vor allem interaktiv, in kleinen Gruppen oder in Einzelarbeit mit viel selber ausprobieren und mitdenken.

Veranstaltungsnummer: 3-18-16

Achtung: Die Zahl der Teilnehmenden ist begrenzt - bitte frühzeitig anmelden!

Dieses Seminar kann mit 9 Stunden im Bereich "Weitere Seminare - Politische Personalentwicklung und Organisationsfragen" für das Politikmanagement-Zertifikat von GreenCampus angerechnet werden.

ReferentInnen

 

Claudia Bosse
Gelernte Planerin (Dipl.-Ing. Landschaftsplanung), Moderatorin und Mediatorin, Weiterbildungen in Gewaltfreie Kommunikation nach M. Rosenberg, Konfliktmoderation, Verhandlungsführung, Rhetorik, Großgruppenmoderation

Veranstaltungsort
Augsburg, Hotel am alten Park, Raum Weitblick, Fröhlichstr. 17


Kosten
40,- / 30,- Euro (inkl. Tagungsverpflegung)


Art der Veranstaltung
Tagesseminar


Anmeldung


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