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Ein Forum für neue Ansätze in Politik, Wirtschaft und Kultur

Themenrückblick

12.03.2020 - 19:30

Jenseits des Krieges

Dokumentarfilm von Ruth Beckermann

Weißgekachelte Räume, Neonlicht; an den Wänden Schwarzweißphotographien aus der Ausstellung „Vernichtungskrieg“ über die Verbrechen der Wehrmacht an der Ostfront.

Vor diesem Hintergrund drehten Ruth Beckermann und Kameramann Peter Roehsler 1996 eine Anhörung ehemaliger Soldaten über ihre Erfahrungen und Erlebnisse jenseits des ‚normalen‘ Krieges. In einer Mischung aus Hilflosigkeit, Ohnmacht, Scham, Opportunismus und ungebrochenem Fanatismus berichten die Zeugen dieser Zeit von Verbrechen, wie den Erschießungen russischer Kriegsgefangener, der Ermordung der Juden und der Misshandlung von Frauen.

Die verschiedenen Versionen der Ereignisse zeigen, wie selektiv Wahrnehmung selbst im grausamsten Umfeld war. Mit diesem Film wird nicht allein die Zerstörung des Mythos von der anständigen Wehrmacht vorangetrieben, sondern die Gründungsphase der Zweiten Republik erhellt und eine Diagnose der Gegenwart gestellt. Die Bilder dieses Krieges in den ‚talking heads‘ – sie entstehen so eindringlich wie selten in historischen Dokumenten oder Spielszenen.

Veranstaltungsort
Sulzbach-Rosenberg, Capitol Bild und Bühne, Bayreuther Str. 4


Kosten
Eintritt frei!


Partner

Punk e.V. Verein für Politik und Kunst


Art der Veranstaltung
Filmvorführung



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12.03.2020 - 19:00

Der Wachstumszwang

Warum die Volkswirtschaft immer weiterwachsen muss, selbst wenn wir genug haben

Hier finden Sie den Mittschnitt der Veranstaltung: https://youtu.be/fAL0eXgYxfc

 

Lange leistete das Wirtschaftswachstum einen positiven Beitrag zum Wohlbefinden vieler Menschen. Heute ist es in den wohlhabenden Ländern in Westeuropa, Nordamerika und Japan fraglich, ob weiteres Wachstum zu mehr Wohlbefinden beiträgt. Und aus ökologischer Sicht führt mehr Wachstum v.a. zu mehr Umweltzerstörung. Einige proklamieren daher eine „Postwachstumsgesellschaft“. Doch moderne Wirtschaften funktionieren nicht ohne Wachstum des Bruttoinlandproduktes, da sie andernfalls in eine Abwärtsspirale geraten. Wir müssen wachsen, um wirtschaftlich erfolgreich zu bleiben, auch wenn wir gar nicht noch mehr materiellen Wohlstand wollen. Woher genau kommt der Wachstumszwang?

ReferentInnen

Prof. Dr. Mathias Binswanger
Professor für Volkswirtschaftslehre, Fachhochschule Nordwestschweiz, Hochschule für Wirtschaft, Institute für Competitiveness and Communication, ICC

Veranstaltungsort
München, Evangelische Stadtakademie, Herzog-Wilhelm-Str. 24


Kosten
Eintritt frei!


Partner

Evangelische Stadtakademie München


Art der Veranstaltung
Vortrag mit Diskussion



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06.03.2020 - 12:30 bis 07.03.2020 - 16:00

ABGESAGT: Lern[orte] und Handlungs[räume]

Schule in der Migrationsgesellschaft neu denken – neu sprechen – neu gestalten.

Die jährliche Veranstaltung fokussiert den Austausch zwischen Praxis und Wissenschaft zu interdisziplinären Fragestellungen rund um Schule in der Migrationsgesellschaft.

Weitere Informationen finden Sie im Programm.

Programm
Das Programm der Tagung finden Sie hier

CfP:
Den Call for Papers finden Sie hier

Anmeldung

 

Beachten Sie bitte, dass die Veranstaltung abgesagt ist. Ein Ersatztermin im Herbst wird gesucht.

ReferentInnen

u.a.
Prof. Dr. Aladin El-Mafaalani

Universität Osnabrück
Prof. Dr. Viol B. Georgi
Universität Hildesheim
Barbara Lochbihler
ehemaliges Mitglied des Europäischen Parlaments, Bündnis 90/Die Grünen
Marguerite Lukes, PhD
Internationals Network for Public Schools, USA
Stefan Ruppaner
Alemannenschule Wutöschingen

Veranstaltungsort
München, SchlaU-Werkstatt für Migrationspädagogik, Junges Quartier Obersendling, Schertlinstraße 4


Kosten
2-Tages-Ticket Fr und Sa: 85,- / erm. 50,- | 1-Tages-Ticket Fr oder Sa: 60,- / erm. 35,- € (begrenztes Kontingent)


Partner

SchlaU-Werkstatt


Art der Veranstaltung
Jahrestagung



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06.03.2020 - 16:30 bis 18:00

Vortrag Nationaler Feminismus wie können wir uns abgrenzen

 

Nationaler Feminismus (wie) geht das und wie können wir uns abgrenzen?
Eine offen lebende lesbische Frau* steht an der Spitze der erfolgreichsten Rechts-außen-Partei seit 1945. So Paradox das auf viele anmutet, innerhalb der (extremen) Rechten wird es kaum thematisiert. Auch die Beteiligung von trans Personen oder feministische scheinende Positionen zu Sexismus und Patriarchat können häufig ohne größere Irritationen unter dem Dach rechten Gedankenguts realisiert werden. Wie ist das möglich und woran erkennt eins dennoch die rechte Gesinnung hinter solchen vermeintlich gemeinsamen Positionen?
Vortrag und anschliessende Diskussion im Streikzelt

Veranstaltungsort
Nürnberg, Lorenzkirche, Streikzelt


Kosten
Eintritt frei!


Partner

Radio Z


Art der Veranstaltung
Vortrag



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02.03.2020

Klimawandel: Klimaschutz und Anpassungsstrategien in der...

Frühjahrstagung der AbL-Bayern

Ob trockene Sommer mit Futterknappheit, Überschwemmungen oder Dürre – das Wetter verändert sich und die Extremwetterereignisse nehmen zu. Auf den allgegenwärtigen Klimawandel muss sich gerade auch die Landwirtschaft einstellen. Und das umso mehr, als sie eine Mitverursacherin eben dieses Klimawandels ist. Vor diesem Hintergrund ging die Frühjahrstagung der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) der Frage nach: Welchen Beitrag kann die Landwirtschaft leisten, um die Klimakatastrophe abzuwenden und welche Strategien sind hilfreich zur Anpassung an den Klimawandel?


Referierende und Veranstalter*innen (v.l.n.r.): Prof. Dr. Hülsbergen, Gertraud Angerpointner, Josef Schmid, Rebekka Eichstädt, Prof. Dr. Ebertseder, Ludwig Huber, Tobis Fegg
Foto: © Alois Albrecht

Rebekka Eichstädt vom Landesamt für Umwelt stellte die Klimaentwicklung in Bayern und deren Folgen für die Landwirtschaft dar. Bei den Jahresmitteltemperaturen in Bayern sei insbesondere seit 1990 ein deutlicher Anstieg zu verzeichnen, ebenso bei den Hitzetagen über 30 Grad und Dürreperioden. Zugleich hat die Emission von CO2 drastisch zugenommen. Es werde weniger Niederschläge, aber vermehrt Starkregen mit erhöhter Bodenerosionsgefahr geben. Die Grundwasserneubildungsrate sei stark rückläufig, regional mit Defiziten von rund 30 % zum langjährigen Mittel. Als Anpassungsstrategien können Humusaufbau als Wasserspeicher, eine Minimierung der Verdunstung (Mulchen) und eine der Temperatur angepasste Sorten- und Artenwahl dienen. Laut Eichstädt trägt die Landwirtschaft mit etwa sieben Prozent zu den Treibhausgas-Emissionen in Deutschland bei. Nicht enthalten seien dabei die Emissionen, die aus der Herstellung von eingesetzten Maschinen und Geräten oder der energieintensive Produktion von Mineraldünger resultieren. Werden diese mit einbezogen, erhöhe sich der Anteil der Landwirtschaft auf rund 12,9 %. Abhilfe schaffen kann eine Senkung der Stickstoffüberschüsse, der Ausbau des Ökolandbaus, Emissionsminderungen in der Tierhaltung, Humuserhalt und -aufbau, der Erhalt von Dauergrünland und Schutz von Moorböden.

Prof. Dr. Kurt-Jürgen Hülsbergen vom Lehrstuhl für Ökologischen Landbau und Pflanzenbausysteme der TU München erläuterte die Klimawirkungen ökologischer und konventioneller Betriebe und ihre Treibhausgas-Minderungs- und Optimierungsstrategien. Studien auf 80 Höfen über einen Zeitraum von zehn Jahren bilden die breite Datenbasis seiner Ausführungen. In seiner Problemanalyse erläuterte Hülsbergen die Unterschiede hinsichtlich Lachgasemissionen aus Böden, Energieeinsatz und CO2 Emissionen, Humusaufbau und Kohlenstoffbindung, sowie Treibhausgasemissionen durch Milchviehhaltung.

Beim Stickstoffeintrag in den Boden wird der Unterschied zwischen einem Öko- und einem konventionell arbeitenden Betrieb sehr offensichtlich. Im Ackerbau beträgt der Stickstoffeintrag eines Ökobetriebes 142 kg/ha/Jahr, während ein konventioneller 246 kg/ha/Jahr in den Boden bringt. Bei Milchviehbetrieben fällt die Bilanz ebenfalls zu Gunsten des Ökobetriebes aus mit 170 kg/ha gegenüber 275 kg/ha konventionell. Eine wesentliche Ursache für diesen Unterschied liege in der Verwendung von organischem gegenüber mineralischem Dünger.

Laut Hülsbergen gebe es sowohl bei Ökohöfen als auch bei konventionellen durchaus Möglichkeiten zur Optimierung der Klimaanpassung. Auf Ökohöfen könnten Kleegras-Management, Fruchtfolgen und betriebliche Stoffkreisläufe noch effektiver eingesetzt werden. Auf konventionellen würden konservierende Bodenbearbeitung, Mulchsaaten, Zwischenfrüchte, Strohdüngung helfen. Außerdem wäre es dringend erforderlich, einen Anteil von mindestens 20% Kleegras in der Fruchtfolge anzubauen, was auch den Mineraldüngerbedarf drastisch senken würde. Der durch Leguminosen (Stickstoffsammler wie Kleegras, Erbsen, Wicken etc.) organisch gebundene Stickstoff ist im Gegensatz zum mineralischen Stickstoff kaum auswaschungsgefährdet.

Eine Ausweitung des Ökolandbaus auf 20 % der Fläche würde eine starke Entlastung bringen. Nötig sei aber auch eine Ökologisierung der konventionellen Landwirtschaft, z.B. mit einer flächengebundenen Tierhaltung mit Großvieh-Zahlen pro Hektar zwischen 0,7 und 1,3. Das würde nicht nur dem Klima guttun.

Prof. Dr. Thomas Ebertseder von der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf, Fakultät Nachhaltige Agrar- und Energiesysteme, stellte die Wirkungen reduzierter Stickstoff-Düngung auf Produktivität, Bodenfruchtbarkeit und N-Austragsgefährdung dar. Die Datenbasis hierfür bildeten langjährige und zahlreiche Feldstudien des Verbands der landwirtschaftlichen Untersuchungs- und Forschungsanstalten (VDLUFA). Demnach führe eine Stickstoffdüngung, die gegenüber der Soll-Empfehlung um etwa 20 % vermindert ist, nur zu einer Ertragsminderung von lediglich bis zu 5 Prozent. Bei einer Feldstudien über 15 Jahre ergab sich folgendes Ergebnis: Eine Reduzierung der Stickstoffdüngung um 40% minderte den Naturalertrag lediglich um ca. 11 %. Der Ertrag lag zwischen 85 % bis sogar 98 % - je nach Standort. Bei Intensivfrüchten wie Weizen ist der Unterschied größer als z.B. bei Mais, Hafer, Gerste oder Zuckerrüben. Auch hinsichtlich der Wirtschaftlichkeit (es wurde bei dieser Analyse lediglich die eingesparten Düngerkosten berücksichtigt!) ergab sich ein überraschendes Ergebnis: Nur wenn bei Weizen ein nach dem Proteingehalt gestaffelter Preis unterstellt wird, tritt bei der Variante "minus 40 %" der N-Düngung eine Verminderung des ökonomischen Ergebnisses von etwa drei bis vier Prozent ein. Geht man von einem einheitlichen Weizenpreis aus, unterscheidet sich das ökonomische Ergebnis praktisch nicht von der Variante mit „standorttypischer Optimaldüngung“. Jedenfalls stehe fest, so Ebertseder: "Je größer die Stickstoffzufuhr in den Boden, desto höher die Emissionen".

In der Diskussion tauchte die Frage auf, warum diese wichtigen Ergebnisse nicht in der Praxis, bei Fach- und Berufsverbänden und insbesondere der Politik, ankommen. Derzeit gebe es ja vielerlei Befürchtungen (z.B.: "Die Pflanzen verhungern bei 20 % weniger Stickstoff."). Gerade in dieser aktuellen Debatte zur Düngeverordnung könnten solche die Erkenntnisse zur Versachlichung beitragen. In diesem Zusammenhang wurde auch bedauert, dass angefragte Referierende aus dem bayerischen Landwirtschaftsministerium "aufgrund von Termin- und Kapazitätsproblemen" eine Teilnahme an der Tagung abgesagt hatten.  

ReferentInnen

Prof. Dr. Thomas Ebertseder
Hochschule Weihenstephan-Triesdorf, Fakultät Nachhaltige Agrar- und Energiesysteme
Rebekka Eichstädt

Landesamt für Umwelt, Referat Klimawandelund Wasserhaushalt
Prof. Dr. Kurt- Jürgen Hülsbergen
Lehrstuhl für Ökologischen Landbau und Pflanzenbausysteme, TU München

Veranstaltungsort
Obing


Partner

Arbeitsgemeinschaft bäuevrliche Landwirtschaft e.V. (AbL)


Art der Veranstaltung
Tagung



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20.02.2020 - 19:00

Veränderte Wetterextreme

 

Es ist die überwiegende Prognose der Wissenschaft, dass es durch den Klimawandel mehr Wetterextreme und damit mehr wetterbedingte Naturkatastrophen geben wird. Früher als andere hat die Münchner Rückversicherung auf diese Änderung hingewiesen, damit die Versicherung sich auf regional veränderte Schadenaufkommen einstellen kann. Wie sehen ihre Analysen heute aus? Welche Rolle spielen Versicherungen bei der Antwort auf den Klimawandel – insbesondere für arme Länder, die besonders vom Klimawandel betroffen sind?

ReferentInnen

Dr. Eberhard Faust
Forschungsleiter für Klimarisiken bei Munich Re

Veranstaltungsort
München, Evangelische Stadtakademie, Herzog-Wilhelm-Str. 24


Kosten
8,- / erm. 7,- Euro


Partner

Evangelische Stadtakademie München


Art der Veranstaltung
Vortrag



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16.02.2020 - 15:00 bis 16:45

AN NEUEM ORT: Die 56. Münchner Sicherheitskonferenz

Eine Nachbetrachtung

Auf unserer traditionellen Veranstaltung nach der Sicherheitskonferenz haben wir die MSC wieder mit Teilnehmenden bewertet.

Auf dem Podium im Künstlerhaus am Lenbachplatz waren dieses Jahr (von links nach rechts) Omid Nouripour, MdB (außenpolitischer Sprecher Bündnis 90/Die Grünen Bundestagsfraktion), Anja Ufermann (zert. Trainerin für Gewaltfreie Kommunikation, Mitglied der Projektgruppe Münchner Sicherheitskonferenz verändern e.V.), Jutta Prediger (Hörfunkredakteurin, Bayerischer Rundfunk , Moderation), Paul-Anton Krüger (stellv. Ressortleiter Außenpolitik, Süddeutsche Zeitung) und Jeffrey Rathke (President, American Institute for Contemporary German Studies, Johns Hopkins University, Washington, DC).

Den Mitschnitt unserer Veranstaltung können Sie hier anschauen.

(Foto: Jonas Jarass)

ReferentInnen

Paul-Anton Krüger    
stellv. Ressortleiter Außenpolitik, Süddeutsche Zeitung
Omid Nouripour, MdB
außenpolitischer Sprecher Bündnis 90/Die Grünen Bundestagsfraktion
Jeffrey Rathke           
President, American Institute for Contemporary German Studies, Johns Hopkins University, Washington, DC
Anja Ufermann
zert. Trainerin für Gewaltfreie Kommunikation, Mitglied der Projektgruppe Münchner Sicherheitskonferenz verändern e.V.

Moderation
Jutta Prediger

Hörfunkredakteurin, Bayerischer Rundfunk

Veranstaltungsort
München, Presseclub, Marienplatz 22


Kosten
Eintritt frei!


Partner

Heinrich-Böll-Stiftung


Art der Veranstaltung
Podiumsdiskussion



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13.02.2020 - 19:00

„Ich komponiere meine Texte wie ein Jazzmusiker“

Gespräch und Lesung mit dem kongolesischen Schriftsteller Fiston Mwanza Mujila

Fiston Mwanza Mujila, wurde 1981 in Lubumbashi / Demokratische Republik Kongo geboren. Er lebt in Graz, schreibt Lyrik, Prosa und Theaterstücke und unterrichtet afrikanische Literatur an der Universität. Für seinen ersten Roman Tram 83 über einen Nachtclub in einer heruntergekommenen Großstadt in Afrika erhielt er zahlreiche Preise. Rhythmisch und rau erzählt Mwanza Mujila hier von den Menschen, die an diesem von Kriegen, Korruption und Globalisierung gezeichneten Ort aufeinandertreffen.
An diesem Abend liest er aus neuen Texten und spricht über sein Leben und seine Arbeit als kongolesischer französischsprachiger Schriftsteller.

Diese Veranstaltung ist Teil der Reihe "Fokus: Afrika".

ReferentInnen

Fiston Mwanza Mujila
Schriftsteller, Graz

Patrick Dunst
Saxophon, Graz

Veranstaltungsort
München, Museum Fünf Kontinente, Maximilianstraße 42


Kosten
Eintritt frei


Partner

Evangelische Satdtakademie München, Museum Fünf Kontinente


Art der Veranstaltung
Lesung mit musikalischer Begleitung



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06.02.2020 - 19:00

Ausländer raus! Schlingensiefs Container

Film und Gespräch

Als im Jahr 2000 die erste schwarz-blaue Koalition von ÖVP und FPÖ in Österreich die Regierung bildete, antwortete Christoph Schlingensief mit seiner Containeraktion „Bitte liebt Österreich!“. In einem Container im Zentrum Wiens lebten, kameraüberwacht und für eine Woche, zwölf Asylbewerber*innen nach
Vorlage der Fernsehsendung „Big Brother“. Täglich konnte die Öffentlichkeit eine Person wählen, die dann abgeschoben wurde.

Diese Aktion war Provokation, Satire, die nicht von allen verstanden wurde und an der sich die Meinungen bis heute spalten.

Regisseur Paul Poet begleitete das Experiment und dokumentierte die unterschiedlichen Reaktionen.

ReferentInnen

Paul Poet
Regisseur, Wien

Veranstaltungsort
Augsburg, tim, Provinostraße 46


Kosten
7,-/ erm. 5,- Euro


Partner

Jüdisches Museum Augsburg Schwaben


Art der Veranstaltung
Film und Gespräch



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05.02.2020 - 19:00

Kulturgut aus kolonialen Kontexten

Provenienzforschung und Restitution aus afrikanischer Sicht

Bénédicte Savoy und Felwine Sarr erstellten im Auftrag von Emmanuel Macron einen Bericht zur Restitution afrikanischer Kulturgüter von Frankreich an die Herkunftsländer. Dieser Bericht vom November 2018 hat auch in Deutschland etliche Dinge in Bewegung gebracht. Diskussionen wurden angestoßen, Gelder für Provenienzforschung zur Verfügung gestellt. Noch ist der Prozess am Anfang. Welche Kulturgüter an wen restituiert werden sollen und unter welchen Bedingungen dies geschehen soll, wird an diesem Abend aus einer afrikanischen Perspektive vorgestellt.

Diese Veranstaltung ist Teil der Reihe "Fokus: Afrika", weitere Termine:

ReferentInnen

Prof. Dr. Albert Gouaffo
Professur für germanistische Literatur- und Kulturwissenschaft sowie interkulturelle Kommunikation, Université de Dschang/Kamerun, Mitglied im Förderbeirat "Sammlungsgut aus kolonialen Kontexten" des Deutschen Zentrums Kulturgutverluste. Er ist Koordinator der Arbeiten in Kamerun zum Provenienzforschungsprojekts zur Sammlung Max von Stettens.

Dr. Uta Werlich
Direktorin des Museums Fünf Kontinente und Gesamtleiterin des Provenienzforschungsprojekts

Moderation: Prof. Dr. Kerstin Pinther
Professorin mit Schwerpunkt Islamische Kunstgeschichte / Kunstgeschichte Afrikas am Institut für Kunstgeschichte der LMU München

Veranstaltungsort
München, Museum Fünf Kontinente, Maximilianstraße 42


Kosten
Eintritt frei!


Partner

Evangelische Satdtakademie München, Museum Fünf Kontinente


Art der Veranstaltung
Vortrag und Diskussion



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