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Ein Forum für neue Ansätze in Politik, Wirtschaft und Kultur

Themenrückblick

13.10.2018 - 19:00

Podiumsdiskussion "Sex/Arbeit"

 

Bis zum Inkrafttreten des Prostitutionsgesetzes 2002 war die Prostitution in Deutschland zwar rechtlich geduldet, galt jedoch als „sittenwidrig“. Aber auch nach ihrer Legalisierung ist Sexarbeit keine Lohnarbeit wie jede andere auch: Das Prostituiertenschutzgesetz, das seit dem 1. Juli 2017 existiert, errichtete eine Reihe von Hürden, um menschenunwürdige Arbeitsverhältnisse, Zwang und Menschenhandel in diesem Feld einzudämmen. Kritik gab es von verschiedenen Seiten – auch des feministischen Spektrums: „Die Pro-Prostitutionslobby hat gesiegt“ ließ die feministische Zeitschrift Emma verlauten, während umgekehrt der Verein HYDRA e.V. die Einschnitte in Grundrechte und die erweiterten Kontrollbefugnisse von Behörden kritisierte.

Lassen sich diese Eingriffe vor dem Hintergrund der prekären Arbeitsverhältnisse von Sexarbeitern legitimieren, oder handelt es sich hierbei um die Fortsetzung einer behördlichen Stigmatisierung von Sexarbeit als sittenwidrig? Um eine materialistische Kritik der Verhältnisse leisten zu können, unter welchen Sexarbeit nachgefragt und angeboten wird, bedürfen daher folgende Fragen einer Antwort: Wie gestaltet sich das Verhältnis von allgemeiner Lohnarbeit und Sexarbeit im Besonderen – ist letztere eine ‚Arbeit wie jede andere auch? Wie sind vor diesem Hintergrund die rechtlichen Entwicklungen zu bewerten? Worin liegen in dieser Hinsicht kurz- und langfristige Handlungsspielräume für eine praktische Solidarität?

ReferentInnen

Theodora Becker
war mehrere Jahre lang bei Hydra im Vorstand, heute nur noch einfaches Mitglied. Promoviert heute an der FU im Fach Philosophie zum Verhältnis von bürgerlicher Gesellschaft und Prostitution mit besonderem Hinblick auf die Frage, warum und inwiefern jene die Prostitution (nicht) als Arbeit betrachtet. 
Naida Pintul
arbeitet ehrenamtlich in einer Beratungsstelle für Frauen in der Prostitution, versteht sich als Radikalfeministin, hält außerdem regelmäßig Vorträge zu diversen feministischen Themen.

Veranstaltungsort
München, "404 page not found", Corneliusstraße 2


Kosten
Eintritt frei!


Partner

AK Eurokrise / Grande Union Abgrund


Art der Veranstaltung
Podiumsdiskussion



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08.10.2018 - 19:00

Filmreihe Kino Europa: Golden Dawn Girls | Hatets Vugge

DNK / FIN / NOR 2017, Dokumentarfilm, 92 Min., OmeU, Regie: Håvard Bustnes

„What happened to Greece?“, fragt Regisseur Håvard Bustnes zu Beginn seiner brisanten Dokumentation über die rechtsextremistische Partei Chrysi Avgi (Goldene Morgenröte). Nachdem drei der führenden Köpfe der Partei wegen rassistischer Gewalt und Verschwörung zum Mord verhaftet werden, übernehmen drei Frauen vorübergehend die Führung. Sie gewähren Bustnes überraschend Zugang zu ihrem Leben und vertreten in Interviews unverdrossen die neonazistische Ideologie der Goldene Morgenröte. Ein bewegender Film über den neuen Extremismus mit bürgerlichem Gesicht.

ReferentInnen

Christian Falch
Produzent
Costas Gianacacos
Evangelisches Migrationszentrum im Griechischen Haus, München

Moderation: Daniel Sponsel (DOK.fest München)

Veranstaltungsort
München, Gasteig, Carl-Amery-Saal


Kosten
Eintritt frei!


Partner

In Kooperation mit dem Europe Direct Informationszentrum München & Oberbayern, dem Creative Europe Desk München GmbH und dem Informationsbüro des EU-Parlaments


Art der Veranstaltung
Filmvorführung mit anschließender Diskussion



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08.10.2018 - 19:30

Der Aufstand in Nicaragua

Von der sandinistischen Revolution auf dem Weg zur Diktatur?

Informations- und Diskussionsveranstaltung

  • Die politische Entwicklung und die aktuelle Lage in Nicaragua
  • Die "sandinistische" Regierung und die Ursachen des Aufstandes
  • Welche Gruppen und Organisationen tragen die Proteste?
  • Ist Solidarität mit Nicaragua noch möglich?
  • Wie kann es mit der Städtepartnerschaft mit San Carlos weitergehen?

ReferentInnen

Karin Gleixner
Städtepartnerschaftsverein Nürnberg - San Carlos
Klaus Hess
Informationsbüro Nicaragua e.V., Wuppertal

Veranstaltungsort
Nürnberg, Künstlerhaus, Glasbau, Königstr. 93


Kosten
Eintritt frei!


Partner

Medienladen e.V.


Art der Veranstaltung
Informations- und Diskussionsveranstaltung



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02.10.2018 - 18:00

Rage against Abschiebung Festival #17

das solifestival 2018

Das Rage ist das größte, regelmäßig stattfindende, antirassistische Benefiz-Bandfestival im süddeutschen Raum. Der Bayerische Flüchtlingsrat organisiert das Rage seit 1996, seit 2004 mit und im Feierwerk München. Inzwischen gibt es zusätzlich ein jährliches Festival-Split-Off in Nürnberg und Landshut.

Das Rage Against Abschiebung Festival versucht die Themen europäische Abschiebemaschinerie, die Festung Europa, die perfide Abschottungspolitik, die Ausgrenzung von Flüchtlingen, Migrantinnen und Migranten sowie Illegalisierten und die Probleme mit dem alltäglichen Rassismus in die Öffentlichkeit zu tragen.

Daneben soll natürlich auch möglichst viel Geld für die Arbeit des Flüchtlingsrats erwirtschaftet werden. Denn Solidarität mit Flüchtlingen ist unbequem! Die Arbeit des Bayerischen Flüchtlingsrats muß deshalb so unabhängig wie möglich sein. Alle Gastbands verzichten daher seit jeher auf ihre Gage und Organisation und Helferschaft arbeiten ehrenamtlich.

Als Rahmenprogramm wird es in diesem Jahr die große Ausstellungsschau der Aggressiven-Anti-Abschiebe-Industrie geben - die AAAI 2018-Messe.

Weitere Informationen zum Abend finden Sie auf dem Plakat.

ReferentInnen

Haszcara
Berlin
Fräulein Brecheisen
Augsburg
Tula Troubles
München
les trucs
Frankfurt
Das Lunsentrio
Rosenheim-München-Berlin-London
Yetundey
Berlin
bird berlin
Nürnberg

u.a.

Veranstaltungsort
München, Feierwerk (Hansa 39, Kranhalle), Hansastr. 39-41


Kosten
15,00 €


Partner

Bayerischer Flüchtlingsrat e.V.


Art der Veranstaltung
Festival



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29.09.2018 - 19:00

"Our Piece of Punk - Ein queer_feministischer Blick auf den Kuchen"

Buchvorstellung

Fünfundzwanzig Jahre nach dem Manifest der wütenden Riot Grrrls ist es Zeit für eine Bestandsaufnahme der Gegenwart: Wie ging es nach 1991 weiter? Sind die Forderungen der Riot Grrrls eingelöst worden? Tot ist Punk nicht – sagen wenigstens die einen – und auch heute fehlt es nicht an kritischen Stimmen in Bezug auf Rassismus, Sexismus, Homo- und Trans*phobie in der Punkszene. Und die kommen in »Our Piece of Punk« zu Wort, denn es ist an der Zeit, die Diskussionen weiterzuführen.

»Our Piece of Punk. Ein queer_feministischer Blick auf den Kuchen« enthält Zeichnungen, Comics, Textbeiträge, Diskussionen und Liebeserklärungen über die Möglichkeiten und Grenzen von Queer_Feminismus im Punk. Dabei geht es nicht um einen Blick in den Rückspiegel, um keine »Früher war alles besser«- und Riot-Grrrl-Nostalgie: Vielmehr lässt das Buch Protagonist*innen zu Wort kommen, die Punk und DIY heute lieben und leben, mit allen Macken, Kanten und Ärgernissen.

Die vierzig beteiligten Musiker*innen, Konzertgänger*innen, Festivalorganisator*innen, Punk*etten, Comiczeichner*innen
oder Tontechniker*innen haben Punk & DIY als gemein­samen Nenner. Das Buch ist gefüllt mit ihren Sichtweisen. Manche decken sich, manche nicht: Unterschiedlich und trotzdem ähnlich stehen sie alle für sich die Vielfalt von Punk in der Gegenwart.
 
Die Veranstaltung findet im Rahmen des Riot Grrrl Abend statt:

sisteResist versteht sich als praktische Auseinandersetzung mit einer weiterhin deutlich wahrnehmbaren Geschlechterungleichheit in vielen Teilen (sub)kulturellen Alltags. Ein lauter Diskussionsbeitrag in Form einer Veranstaltungsreihe. All genders welcome. Hört zu. Diskutiert mit. Seid aktiv und kreativ. Beim Riot Grrrl Abend am 29.9. spielen Deutsche Laichen, Eat my Fear und The Heroine Whores live in der Desi. Davor stellen Barbara Lüdde und Judit Vetter ihr Buch "Our Piece of Punk – Ein queer_feministischer Blick auf den Kuchen" vor. Dazu könnt ihr euch Poke Tattoos stechen und beim BarDJing den Abend ausklingen lassen. Die Reihe wird veranstaltet von der Desi Programmgruppe, der FemAG in der Interventionistischen Linken sowie Trouble in Paradise und ist ein Projekt im Rahmen der Kulturhaupstadt-Bewerbung 2025.

ReferentInnen

Barbara Lüdde und Judit Vetter
Herausgeberinnen und Zeichnerinnen von "Our Piece of Punk - Ein queer_feministischer Blick auf den Kuchen"

Veranstaltungsort
Nürnberg, Desi, Brückenstr. 23


Kosten
Eintritt frei!


Partner

Stadtteilzentrum Desi Nürnberg


Art der Veranstaltung
Buchvorstellung



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28.09.2018 - 19:30

Zuhause in einer globalisierten Welt - eine Illusion?

 

In Europa wird die Globalisierung von manchen nach wie vor als bereichernd, von immer mehr Menschen jedoch zunehmend als Bedrohung ihrer Identität wahrgenommen, das heißt ihrer Kultur, Sprache, Heimat und vertrauten Lebensweisen. Zudem wachsen diffuse Ängste vor Überfremdung in Folge der starken Flüchtlingsbewegungen aus Krisenregionen in Afrika und dem Nahen Osten. Rechtspopulistische Bewegungen empfehlen als Antwort auf diese Identitätskrise die Abschottung Europas nach außen, den Ausstieg aus der EU oder gar ihre Zerschlagung und den Rückzug in einen ethnisch möglichst homogenen Nationalstaat. Diese Rezepte gehen einher mit xenophoben, rassistischen Feindbildern gegen die "Anderen".

  • Gäbe es auch solidarische, international verträgliche Maßnahmen zur Überwindung dieser Identitätskrise und Globalisierungsängste?
  • Wäre ein Europa der historisch gewachsenen Regionen die bessere Alternative zum heutigen Europa der Nationalstaaten?
  • Ließen sich in diesen Regionen dann auch die Errungenschaften der Nationalstaaten bewahren - Demokratie, Rechtsstaat, Gewaltenteilung sowie die Ansiedelung des Gewaltmonopols beim Staat?

ReferentInnen

Andreas Zumach
1954 in Köln geboren, UN-Korrespondent aus Genf, freier Journalist und Int. Korrespondent der Berliner "Tageszeitung"

Veranstaltungsort
Lindau, friedens räume, Lindenhofweg 25


Kosten
Eintritt frei!


Partner

Pax Christi-diözese Augsburg e.V.


Art der Veranstaltung
Vortrag mit Diskussion



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25.09.2018 - 19:00

Syrien sieben Jahre nach Beginn des Aufstands: Welche Zukunft?

 

Sieben Jahre nach Beginn des Aufstands in Syrien haben Bashar al-Assad und seine Verbündeten mit brutaler Macht den Großteil des Landes zurückerobert. Wie sind die Perspektiven für Stabilität, Frieden und Versöhnung? Welche Rolle können zivilgesellschaftliche AkteurInnen in Syrien spielen? Was können wir aus der Erfahrung der Verhandlungen auf lokaler Ebene lernen? Und welche Aussichten haben Geflüchtete auf eine schnelle Rückkehr?

Im Verlaufe der Jahre hat der innersyrische Konflikt immer stärker regionalpolitische und internationale Dynamiken geprägt. Inwieweit werden diese mit einem Sieg Assads beendet sein? Was bedeutet es für das internationale System, dass in Syrien die massiven Brüche internationalen humanitären Rechts und die Verletzung internationaler Konventionen ungeahndet bleiben? 

ReferentInnen

Dr. Bente Scheller
Leiterin des Regionalbüros Mittlerer Osten der Heinrich Böll Stiftung in Beirut

Veranstaltungsort
München, Lost Weekend, Schellingstr. 3


Kosten
Eintritt frei!


Art der Veranstaltung
Vortrag mit Diskussion



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23.09.2018 - 17:30

"Gut, Mensch!" Thema: Demokratie

Die sozio-kulturelle Gesprächsrunde mit den guten Ideen für die Zukunft.

Thomas Darchinger stellt Menschen und Projekte aus aller Welt vor, die zeigen: Man kann etwas anpacken und bewegen. Der Mensch kann Gemeinschaften bilden, die etwas Gutes tun. Die unsere Welt zum Guten verändern. Denn wir haben nicht nur die Probleme auf der Welt gemeinsam, wir können uns auch alle gemeinsam dabei helfen, Lösungen zu finden.

Aktuell müssen wir unsere freiheitliche Demokratie gegen Angriffe verteidigen. Das führt aber auch zu Konservatismus. Aber leben unsere Ideen nicht davon, dass wir sie ständig weiter entwickeln? Wie können wir auf Basis unserer Werte unser Gesellschaftssystem verbessern? Gerade im Zeitalter der Globalisierung und Normierung. Wie sieht eine moderne Gesellschaft aus, die keine “Monokultur” darstellt, sondern sich durch Diversität auszeichnet? Wie kann man den Bürger konstruktiv aktivieren für eine intakte Gemeinwohl-Gesellschaft? Was muß eine zeitgemäße Demokratie dafür an Instrumentarien und Strukturen bereit stellen?

Hier kann man die Aufzeichnung dieser Gesprächsrunde schauen:


ReferentInnen

Katharina Schulze, MdL
Fraktionsvorsitzende Bündnis 90/DIE GRÜNEN im Bayerischen Landtag
Julian Nida-Rümelin
Philosoph und ehemaliger Politiker
Jan Christian Sahl
Gründer von "welobby"

Moderation:
Thomas Darchinger
Schauspieler

Veranstaltungsort
München, Künstlerhaus am Lenbachplatz


Kosten
7,- Euro


Art der Veranstaltung
Gesprächsrunde



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19.09.2018 - 19:00

Wie weiter mit der Türkei?

 

Bei den Wahlen am 24. Juni haben Türkinnen und Türken mit überwiegender Mehrheit Präsident Erdogan im Amt bestätigt. Während die EU vor einem Verfall der Demokratie im Land warnt, feiern Anhänger und Anhängerinnen der AK Partei in der Türkei und auch in Deutschland den Wahlsieg als Schritt hin zu einer neuen Türkei. Warum ist Erdogan trotz wirtschaftlicher Probleme und massivem Abbau der Rechtsstaatlichkeit im Land immer noch so erfolgreich? Welche Optionen verbleiben der demokratischen Zivilgesellschaft? Was bedeutet diese Wahl für ethnische und religiöse Minderheiten?  Und wie soll Europa auf die Türkei reagieren?

ReferentInnen

Kristian Brakel
studierte Islamwissenschaft in Hamburg und Izmir mit Studienaufenthalten in Jerusalem, Damaskus, Kairo und Amman. Er ist Leiter des Büros der Heinrich-Böll-Stiftung in Istanbul.

Veranstaltungsort
Nürnberg, Evangelische Stadtakademie, Burgstr. 1-3, Raum E.01 - Großer Saal


Kosten
Eintritt frei!


Partner

Evangelische Stadtakademie Nürnberg


Art der Veranstaltung
Vortrag mit anschließender Diskussion



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18.09.2018 - 19:00

Wie weiter mit der Türkei?

 

Bei den Wahlen am 24. Juni haben Türkinnen und Türken mit überwiegender Mehrheit Präsident Erdogan im Amt bestätigt. Während die EU vor einem Verfall der Demokratie im Land warnt, feiern Anhänger und Anhängerinnen der AK Partei in der Türkei und auch in Deutschland den Wahlsieg als Schritt hin zu einer neuen Türkei. Warum ist Erdogan trotz wirtschaftlicher Probleme und massivem Abbau der Rechtsstaatlichkeit im Land immer noch so erfolgreich? Welche Optionen verbleiben der demokratischen Zivilgesellschaft? Was bedeutet diese Wahl für ethnische und religiöse Minderheiten?  Und wie soll Europa auf die Türkei reagieren?

ReferentInnen

Kristian Brakel
studierte Islamwissenschaft in Hamburg und Izmir mit Studienaufenthalten in Jerusalem, Damaskus, Kairo und Amman. Er ist Leiter des Büros der Heinrich-Böll-Stiftung in Istanbul.

Veranstaltungsort
München, Lost Weekend, Schellingstr. 3


Kosten
Eintritt frei!


Art der Veranstaltung
Vortrag mit anschließender Diskussion



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