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Ein Forum für neue Ansätze in Politik, Wirtschaft und Kultur

Themenrückblick

16.11.2019 - 10:00 bis 17:30

Online-Öffentlichkeitsarbeit

 

Twitter, Facebook und Co. sind aus dem Alltag vieler Menschen nicht mehr wegzudenken. Wer heute potentielle Wähler erreichen will, muss sie „dort abholen, wo sie sind“: im Social Web.

Im Seminar lernen Sie, welche Plattformen sich wie für die (politische) Öffentlichkeitsarbeit eignen. Was sind Erfolgsfaktoren? Was brauchen Sie zur Vorbereitung bzw. zur Optimierung Ihrer Kanäle? Wie kann man mit begrenzen Ressourcen ein bestmögliches Ergebnis erzielen?

Während des Seminars beschäftigen wir uns mit der Einrichtung bzw. Optimierung einer Facebook-Fanpage, mit nützlichen Hilfsmitteln, Verlinkungen und wie Sie Ihre Social Media Kanäle mit Leben füllen.

Ziel des Seminar ist es, dass die Teilnehmenden mit einem eigenen Social Media-Profil nach Hause gehen bzw. die bereits bestehenden Profile ihrer Organisation ausgebaut und verbessert haben.

Themen des Seminars werden sein:

  • Mit Plan zum Ziel: Wie geht Social Media-Management mit begrenzten Ressourcen?
  • Facebook, Twitter, Instagram und Co.: Was kann man wofür nutzen?
  • Kurz, prägnant und dialogorientiert: Texten fürs Social Web
  • Der sinnvolle Einsatz von Hilfsmitteln.

Dieses Seminar kann mit 9 Unterrichtstunden für das Politikmanagement-Zertifikat von GreenCampus im Bereich "Medien" angerechnet werden.

Veranstaltungsnummer: 2-19-54

Die Veranstaltung ist ausgebucht. Wir haben eine Warteliste gebildet.

ReferentInnen

Theresa Körner
Kommunikationswissenschaftlerin (M.A.) und Social Media Managerin (FH Köln). Sie hat zudem einen B.A. in Politikwissenschaft und lehrt und forscht an der Universität Bamberg zu Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Social Media Management und Grundlagen des Journalismus. Sie hat praktische Erfahrungen in der PR- und Öffentlichkeitsarbeit und der internen Organisationskommunikation und kann zudem langjähriges politisches und gesellschaftliches Engagement vorweisen.

Veranstaltungsort
Augsburg, Hotel am alten Park,Raum Weitblick, Frölichstr. 17


Kosten
60,- / erm. 40,- Euro (inkl. vegetarischer Tagungsverpflegung)


Art der Veranstaltung
Tagesseminar



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16.11.2019 - 10:00 bis 17:30

"Oh, ich bin jetzt Kandidat*in!"

Sicheres Auftreten und Argumentieren im Wahlkampf

Sie haben die Aufstellungsversammlung Ihrer Partei überzeugt und wollen nun natürlich auch die Wahl gewinnen? 

Auf in den Wahlkampf: Gespräche mit Bürger*innen führen, Presse-Interviews geben, bei öffentlichen Auftritten glänzen, mit Ihren Parteigremien zusammenarbeiten, Kritik und Anfeindungen „wegstecken“... und bei allem souverän, sympathisch und entspannt bleiben?

Wer sich um ein politisches Amt bewirbt, braucht neben Stehvermögen und Motivation vor allem eine gute Mischung aus Überzeugungskraft und Gelassenheit in Rede- und Gesprächssituationen.

Genau darum geht es in diesem Seminar: Sie gewinnen Sicherheit für öffentliche Auftritte und lernen, in schwierigen Gesprächssituationen Ruhe zu bewahren. Damit Sie fit sind für Ihren erfolgreichen Wahlkampf.

Das Seminar wendet sich an Menschen, die bei den Kommunalwahlen 2020 als Kandidat*innen antreten.

Dieses Seminar kann mit 9 Unterrichtstunden für das Politikmanagement-Zertifikat von GreenCampus im Bereich "Kommunikation" angerechnet werden.

Veranstaltungsnummer: 2-19-51

Das Seminar ist ausgebucht. Wir führen eine Warteliste.

ReferentInnen


Ina Machold

Diplom-Pädagogin und Mediatorin (FH), seit über 15 Jahren Training und Coaching zu den Themen Kommunikation, Rhetorik und Konfliktmanagement
Frauenreferentin, Bündnis 90/DIE GRÜNEN, Landesverband Bayern

Veranstaltungsort
Plattling, Hotel zur Isar, Passauer Straße 2


Kosten
60,- / erm. 40,- Euro (inkl. Tagungsverpflegung)


Art der Veranstaltung
Tagesseminar



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16.11.2019 - 10:00 bis 16:00

Kommunalpolitik - Wie funktioniert das eigentlich?

Eine Einführung

Wer sich in seiner Stadt, seiner Gemeinde oder seinem Landkreis politisch engagieren möchte, ist gut beraten, wenn er/sie sich mit dem Handwerkszeug für die Politik vor Ort vertraut macht. Mit unseren Einführungsseminaren versuchen wir dazu zu "verführen", sich in die Kommunalpolitik einzumischen, sich an Entscheidungen zu beteiligen, die jede/n angehen. Dabei werden die Grundlagen und Entscheidungsabläufe sowie wesentliche lokalpolitische Handlungsfelder dargestellt und die Mitwirkungsmöglichkeiten der Bürger/innen skizziert.

Wir beschäftigen uns vor allem mit den folgenden Themen:

  • rechtliche Grundlagen und Rahmenbedingungen der Kommunalpolitik
  • Situation der Kommunalfinanzen sowie Möglichkeiten und Grenzen kommunaler Haushaltspolitik
  • Bau- und Planungspolitik in der Kommune.

ReferentInnen

Isabelle Maaßen
Justiziarin, Referentin für Innenpolitik und Datenschutz, Bündnis 90/Die Grünen im Bayerischen Landtag

u. a.

Veranstaltungsort
München, DGB-Haus, Saal Ludwig Koch (T.0.02), Schwanthaler Straße 64


Kosten
40,- / erm. 30,- Euro (inkl. vegt. Tagungsverpflegung)


Art der Veranstaltung
Tagesseminar



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16.11.2019 - 10:00 bis 16:30

Drehe deine Stadt

Ein Verkehrswende-Training

Wie geht Verkehrswende? Schluss mit warten! In diesem Workshop erfahren wir, wie Bürger*innen eine Verkehrswende anstoßen können.

Anhand praxisnaher Beispiele behandeln wir die Themen Kommunikation in Medien und Politik, Gruppenorganisation, Argumentationstipps sowie Aktionsplanung.

Die Referent*innen vom Verein Changing Cities e.V. (Trägerverein vom Berliner Volksentscheid Fahrrad u.a.) bieten ihre Expertise und Erfahrung aus mehreren erfolgreichen Mobilitätskampagnen. Der Workshop gibt Teilnehmenden einen Leitfaden für einen Mobilitätsentscheid oder Radentscheid an die Hand und ermächtigt sie, Veränderungen vor der eigenen Haustüre anzugehen.

ReferentInnen

Isabell Eberlein
ist Mobilitätsberaterin bei Velokonzept und Bicicli und ist im Vorstand von Changing Cities e.V.. Sie hat jahrelange Kampagnen- und Trainingserfahrung aus den Bereichen Energie und Mobilität. Außerdem engagiert sie sich für mehr Frauen in der Mobilitätsszene und vernetzt Frauen & Fahrrad in ihrer Reihe Salon für urbane Mobilität in Berlin.

Katja Leyendecker
ist Aktivistin, Diplom-Ingenieurin und auch Soziologin. Sie gründete mit einer Aktivistenkollegin in 2010 eine Radfahrkampagne in Newcastle, England. In 2015 fing sie an, an der Northumbria University darüber eine Doktorarbeit zu schreiben. So führte sie Gespräche mit AktivistInnen sowie auch mit Entscheidungsträgern der Politik und in der Verwaltung, hat die Verkehrsleitlinien (transport policy) zweier Städte kritisch unter die Lupe genommen und ebenfalls ihre eigenen Erfahrungen in die Forschung einfließen lassen. Herausgekommen ist dabei eine Geschichte des politischen Radwegeaktivismus, erzählt von deutschen und britischen Frauen. Viel Wandel fand statt. Die letzten 10 Jahre sind wegweisend für die Zivilgesellschaft und die Politik.

Dr. Dirk von Schneidemesser
ist Sozialwissenschaftler und hat für den Volksentscheid Fahrrad das Social Media Team geleitet. Er hat zu der Kommunikation von urbane Mobilitätspolitik promoviert und arbeitet jetzt als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Projekt ‘Ko-kreation und zeitgemäße Politikberatung’ an dem Institut für Transformative Nachhaltigkeitsforschung (IASS Potsdam). Dirk ist zertifizierter Hochschullehrer, und hat an der Adam-Mickiewicz-Universität Posen und Otto-Friedrich-Universität Bamberg gelehrt. Er ist im Vorstand von Changing Cities e.V..

Veranstaltungsort
Nürnberg, Z-Bau, Seminarraum 1, Frankenstraße 200


Kosten
15,-/ erm 10,- Euro (inkl. Tagungsverpflegung)


Partner

Heinrich-Böll-Stiftung


Art der Veranstaltung
Workshop



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11.11.2019 - 19:00

Nordafrika und der Nahe Osten: Staatszerfall und neue Kriegsgefahr

 

Libyen ist seit der militärischen Intervention von drei NATO-Staaten als Staat gescheitert, auch Sudan kommt seit der Abspaltung des Südens nicht zur Ruhe. Der Fortbestand der kriegszerstörten Staaten Syrien und Irak ist ebenfalls in Frage gestellt: von der Türkei, den Kurden und weiterhin auch von der Terrororganisation "Islamischer Staat". Zudem droht ein Krieg der USA gegen den schiitischen Iran. Dieser Krieg würde den gesamten Krisenbogen von Marokko bis Pakistan noch mehr destabilisieren und das Risiko einer militärischen Konfrontation zwischen den Großmächten USA und Russland erhöhen.

Wer könnte zur Deeskalation beitragen? Welche Ziele verfolgen Deutschland und die EU? Welche Ambitionen hat die Großmacht China? Andreas Zumach gibt einen Überblick über die politischen Entwicklungen.

ReferentInnen

Andreas Zumach
freier Journalist, internationaler Korrespondent der Berliner tageszeitung, Genf

Veranstaltungsort
München, Evangelische Stadtakademie München, Herzog-Wilhelm Str.


Kosten
€ 8.-/7.-


Partner

Evangelische Stadtakademie München


Art der Veranstaltung
Vortrag und Diskussion



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10.11.2019 - 12:00

Beloved Homeland – Stimmen aus Israel und Palästina (ABGESAGT)

 

Die Besatzung, die Liebe zum Land oder die Auswirkungen der Politik Trumps – In 18 Kurzinterviews berichten Politiker*innen, Aktivist*innen und Journalist*innen über das Leben in Israel und Palästina. Dabei wählen sie vielfältige, häufig persönliche Zugänge.

So berichtet die palästinensische Journalistin Nour Oudeh vom fremdbestimmten Leben der Palästinenser/innen und von der ungewollten aber fortschreitenden Ein-Staatenrealität. Der Politiker Dan Meridor hingegen, selbst Teil der israelischen Gründergeneration, beschreibt den Staat Israel als Erfüllung eines Traumes, als Erfolgsgeschichte. Dennoch sieht auch er in der sich immer weiter intensivierenden Kontrolle der palästinensischen Gebiete eine existentielle Bedrohung - für Israel.

Die Protagonist/innen des Films „Beloved Homeland – Stimmen aus Israel und Palästina“ werfen Fragen auf und setzen sich mit Perspektiven und Narrativen beider am Konflikt beteiligter Gesellschaften auseinander. So stehen die Aussagen eines israelischen Siedlers aus Kfar Etzion neben denen einer jungen Frau aus Gaza. Deutlich wird die räumliche Nähe, aber auch die immensen Unterschiede in den Lebensrealitäten und Blickwinkeln der Interviewten.

Im Anschluss an den Film Gespräch mit Kerstin Müller.

ReferentInnen

Kerstin Müller
Ehem. Leiterin des Auslandsbüros der Heinrich-Böll-Stiftung in Tel Aviv (2013 bis 2018). Zuvor war sie für Bündnis 90/DIE GRÜNEN Abgeordnete im Bundestag. 2002 bis 2005 war Kerstin Müller Staatsministerin im Auswärtigen Amt.

Veranstaltungsort
Bamberg, Odeon Kino, Untere Königstrasse 34


Kosten
Eintritt frei! Anmeldung erforderlich!


Art der Veranstaltung
Filmvorführung mit Gespräch



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09.11.2019 - 19:00

Incels - Zur Geschichte, Sprache und Ideologie eines misogynen...

 

Was ist eine „Stacy“? Und ein „Chad“? Was bedeuten Begriffe wie „Roastie“, „blackpill“, „Wristcel“, „looksmaxing“ und „Femoid“?
Es handelt sich hier um den Code der sogenannten Incel-Subkultur, ein misogyner Online-Todeskult, der seit 2018 in den Blick der Öffentlichkeit geraten ist. „Incel“ ist die Kurzform für „Involuntary Celibate“- unfreiwillig im Zölibat lebende. Denn dieses jedoch nur scheinbar unfreiwillige Zölibat konstituiert die komplette Identität dieser frustrierten jungen Männer.

Im April 2018 fuhr der Kanadier Alek Minassian mit dem Auto in eine Menschenmenge, um Rache dafür zu nehmen, dass er immer noch keinen Sex gehabt hatte. Sein Vorbild war Elliot Rodger, Held der Incels, der 2014 sechs Menschen tötete, 13 weitere verletzte, und ein über hundert Seiten langes Manifest hinterließ, das zum Manifest der Incel-Bewegung wurde.

Frauen würden einem Sex schulden, und müssen dafür bestraft werden, dass sie diesen verweigern, so der Tenor. Dass Frauenhass, Antisemitismus, Rassismus und die selbstgefällige Anspruchshaltung, man hätte allein seines Geschlechts wegen schon Sex verdient, Schuld daran tragen, dass die sich in der Alt-Right verortenden Incels in der Partnerinnenwahl versagen, wird vehement geleugnet.
Denn so wie man Frauen hasst, hasst man als Incel auch sich selbst: Incels hängen dem fatalistischen Glauben an, sie seien aufgrund der eigenen Hässlichkeit ohnehin determiniert, für immer ein Dasein als ungeliebter Einzelgänger zu fristen – Frauen seien schließlich alles oberflächliche Schlampen. Denn es gibt kaum etwas was der Incel mehr verabscheut als selbstbestimmte weibliche Sexualität.
Als Ventil für den eigenen Frust scheint das Internet. In Foren tauscht man sich mit Gleichgesinnten über die Verkommenheit von als „Femoids“ dehumanisierten Frauen aus, ergießt sich in Vergewaltigungs- und Mordfantasien, und bestätigt sich gegenseitig, dass man Abschaum sei, denn: Selbst- als auch Frauenhass bestimmen das komplette Dasein der Incels.
Diese permanente, aber nur vermeintliche Kränkung ist dem Incel untragbar, und muss so ihre Wiedergutmachung im Terror gegen Frauen finden , wie Männer wie Rodger, Minassian, oder Scott P. Beierle beweisen.

Doch Incels sind keine „schwarzen Schafe“, sondern ihre Ideologie ist in patriarchalen Verhältnissen verwurzelt: der Glaube auf das Recht auf den weiblichen Leib, als auch die Abwertung von Frauen und deren selbstbestimmter weiblicher Sexualität sind auch außerhalb von Incel-Foren hinaus weit verbreitet.

Content Warning: In dem Vortrag werden Misogynie und sexuelle Gewalt (auch gegen Kinder), als auch Rassismus, Antisemitismus, Homophobie und Transphobie behandelt.

 

 

ReferentInnen

Veronika Kracher
(Jungle World, Konkret) beschäftigt sich seit ungefähr einem Jahr intensiv mit der Incel-Subkultur. Im Vortrag wird sie anhand sozialpsychologischer Analysen, als auch hermeneutischer Textarbeit, die Ideologie der wohl toxischsten aller männerbündischen Gruppen analysieren und erklären

Veranstaltungsort
Nürnberg, Desi, Brückenstraße 23


Kosten
Eintritt frei!


Partner

Desi Nürnberg


Art der Veranstaltung
Vortrag



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02.11.2019 - 19:00

Das Politische ist persönlich. Tagebuch einer „Abtreibungsärztin“

 

ÄrztInnen können gemäß § 219a vor Gericht gebracht werden, wenn sie online Informationen zu Schwangerschaftsabbrüchen anbieten. Nachdem Kristina Hänel sich mit einer derartigen Klage konfrontiert sah, sagte sie der frauen- und kinderfeindlichen Politik den Kampf an. Ihr Tagebuch dokumentiert den mutigen Schritt einer Frau, die Demokratie, Aufklärung und Hilfeleistung ernst nimmt.

Einlass ab 18.30 Uhr

Einen Mittschnitt der Veranstaltung kann man hier sehen.

ReferentInnen

Kristina Gisela Hänel
Frau Hänel ist Fachärztin für Allgemeinmedizin und Notfallmedizin. Sie wurde im November 2017 zu einer Geldstrafe in Höhe von 6.000 Euro verurteilt, weil sie auf ihrer Webseite Informationen zu Schwangerschaftsabbrüchen bereitstellte. Hintergrund ist Paragraf 219a („Werbung für den Abbruch der Schwangerschaft“). Das Gesetz verbietet das öffentliche Anbieten, Ankündigen oder Anpreisen von Schwangerschaftsabbrüchen. In einer von Hänel eingelegten Revision hob das Oberlandesgericht Frankfurt im Juli 2019 die Verurteilung auf. Der kürzlich geänderte Paragraf 219a sei zu ihren Gunsten auszulegen, urteilte das Gericht und verwies den Fall zur Neuverhandlung zurück an das Landgericht Gießen zurück.

Veranstaltungsort
München, Seidlvilla, Nikolaiplatz 1B


Kosten
4,- / erm. 2,- Euro


Partner

Frauenstudien München e.V.


Art der Veranstaltung
Lesung und Diskussion



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02.11.2019 - 19:00

Die EU in der Krise - Ursachen und wie kann die Gemeinschaft...

Podiumsdiskussion

Die Europäische Union befindet sich in einer Krise. Großbritannien verlässt die EU, Griechenland und Italien sind überschuldet und osteuropäischen Staaten weigern sich Flüchtlinge aufzunehmen.

Gegründet wurde die Gemeinschaft in den fünfziger Jahren als gemeinsamer Wirtschaftsraum zum Abbau von Handelsschranken. Durch das Zusammenwachsen sollten auch Kriege verhindert werden. Die EU umfasst 27 Staaten - ohne Großbritannien.

Doch in vielen Ländern hat sich in der Bevölkerung eine EU-skeptische Stimmung verfestigt. EU kritische Parteien erzielen Zugewinne und stellen in einigen Staaten die Regierung.

Wo liegen die Gründe für die zunehmend negative Haltung der Bürgern/innen zur EU? Wo liegt die Macht in der EU, wer bestimmt die Politik? Der Europäische Rat, die EU Kommission oder das Parlament? Vor der letzten EU Parlamentswahl im Mai 2019 versprachen die Parteien eine Spitzenkandidatin oder Spitzenkandidat wird Kommissionspräsident. Nach der Wahl wurde Ursula von der Leyen hinter den Kulissen ausgemauschelt und inthronisiert – obwohl Frau von der Leyen bei der Europawahl überhaupt nicht antrat.

Wie kann die Europäische Gemeinschaft demokratischer gestaltet werden? Wie kann Europa nicht nur wirtschaftlich, sondern auch sozial und kulturell zusammenwachsen?

Darüber diskutieren am 2. November im Künstlerhaus die EU Abgeordnete Pierette Herzberger-Fofana (Grüne) aus Erlangen, Ismail Ertug (SPD) aus Regensburg, Mitglied des Europaparlaments sowie Peter Olbort von Attac Nürnberg und Pulse of Europe.

ReferentInnen

Ismail Ertug, MdEP
SPD, Regensburg
Pierette Herzberger-Fofana, MdEP
Bündnis 90/ Die Grünen, Erlangen
Peter Olbort
Attac Nürnberg und Pulse of Europe

Veranstaltungsort
Künstlerhaus der Stadt Nürnberg, Königstraße 93


Kosten
Eintritt frei!


Partner

Medienladen e.V.


Art der Veranstaltung
Podiumsdiskussion



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28.10.2019 - 19:30

We are not numbers – Autor*innenlesung

 

Sie sind jung, gut ausgebildet, kreativ und leben in einem blockierten Land. We Are Not Numbers – das ist eine Gruppe von Menschen aus Gaza, die in Gedichten und kurzen literarischen Prosatexten vom Leben unter der Besatzung berichten, von ihrem Schmerz, ihren Hoffnungen und Wünschen. Sie erzählen Geschichten jenseits der Zahlen, die uns in den Nachrichten erreichen. Sie geben den Menschen in Gaza ein Gesicht.
Der Band des Schweizer Lenos Verlags präsentiert eine Auswahl der berührenden Texte in deutscher Übersetzung, zusammen mit Bildern der Künstlerin Malak Mattar.
Zwei der Autor*innen befinden sich aus Anlass der Frankfurter Buchmesse auf Lesereise und lesen stellvertretend für die ganze Gruppe.

ReferentInnen

Lesung: Malak Mattar und Basman Derawi
Lesung der deutschen Texte: Dascha von Waberer, Schauspielerin
Moderation: Susanne Fiedler, freie Journalistin

Veranstaltungsort
München, EineWeltHaus, Schwanthalerstr. 80


Kosten
3,00 Euro


Partner

Interkulturelles Forum e.V.


Art der Veranstaltung
Lesung



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