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Ein Forum für neue Ansätze in Politik, Wirtschaft und Kultur

Veranstaltungsrückblick

26.11.2018 - 18:00 bis 20:00

"Gut, Mensch!" Thema: Finanzmärkte und Wirtschaft

Die sozio-kulturelle Gesprächsrunde mit den guten Ideen für die Zukunft.

Thomas Darchinger stellt Menschen und Projekte aus aller Welt vor, die zeigen: Man kann etwas anpacken und bewegen. Der Mensch kann Gemeinschaften bilden, die etwas Gutes tun. Die unsere Welt zum Guten verändern. Denn wir haben nicht nur die Probleme auf der Welt gemeinsam, wir können uns auch alle gemeinsam dabei helfen, Lösungen zu finden

Wie kann ein Finanzmarkt weg vom entfesselten und den realen Dingen entkoppelten Rausch der schnellen Gewinne, hin zu einem sinnvollen System, das gute und dem Gemeinwohl dienende Prozesse unterstützt und nicht unterwandert? Und: wie könnte ein neuer Bezug zum Geld uns glücklicher machen?

Für weitere Infos über diese Veranstaltungsreihe besuchen Sie die Webseite unseres Kooperationspartners.

ReferentInnen

Uwe Lübbermann
Macher von Premium Cola und nachhaltiger Ökonom

Graeme Maxton
Präsident des "Club of Rome"

Sahra Wagenknecht
Finanzexpertin der "Linken"

Moderation:
Thomas Darchinger
Schauspieler

Veranstaltungsort
München, Festsaal des Künstlerhaus am Lenbachplatz


Kosten
7,- Euro


Art der Veranstaltung
Gesprächsrunde



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24.11.2018 - 10:00 bis 17:30

Nur für Frauen: Souverän auf rechtspopulistische Äußerungen reagieren

Ein Argumentationstraining

Nicht nur bei den vielzitierten Stammtischen, von AfD-Sympathisant_innen oder auf den sog. „Demos für alle“ sind sie zu hören, die menschen- und demokratiefeindlichen Äußerungen von Rechtspopulist_innen. Auch mitten unter uns, in der Verwandtschaft, unter Freund_innen oder Kolleg_innen sind sie inzwischen scheinbar normal geworden.

Das ist ein Aspekt, der sie so gefährlich macht. Ein weiterer, dass sie uns oft sprachlos zurücklassen, weil uns gar nichts einfallen will, was wir entgegnen könnten.
Für Frauen ist das eine doppelte Herausforderung, weil sie nicht nur allgemein für Demokratie und Menschenrechte streiten sondern ganz konkret für sich selbst. Sie sind direkt als Frau betroffen, denn die Gruppe der Frauen ist eine der sozialen Gruppen, deren Rechte die Rechtspopulist_innen beschneiden wollen.

Um einigermaßen souverän auf rechtspopulistische Aussagen reagieren zu können, brauchen wir außer Geistesgegenwart 3 Dinge: Wissen über Argumentationsmechanismen und ihre Wirkung, rhetorische Kenntnisse und praktische Übung.

Genau darum geht es in diesem Argumentationstraining:

  • Wie funktioniert die Argumentationsweise von Rechtspopulist_innen?
  • Welche Sprache nutzen sie? Welche Argumentationstechniken setzen sie ein?
  • Wie bleibe ich souverän in der Diskussion mit Rechtspopulist_innen?
  • Wie kann ich auf ihre Äußerungen reagieren?
  • Welche Gesprächsführungstechniken sind in welchen Situationen wirkungsvoll?

Wir wechseln im Seminar zwischen Theorie-Input, Diskussion und praktischen Übungen an euren und öffentlich bekannten Beispielen.

Dieses Seminar kann mit 9 Unterrichtstunden für das Politikmanagement-Zertifikat von GreenCampus im Bereich "Kommunikation" angerechnet werden.

Veranstaltungsnummer: 3-18-22

Achtung: Das Seminar ist ausgebucht. Wir haben eine Warteliste gebildet

Für das Frühjahr 2019 sind bereits Termine in Planung

ReferentInnen

Ina Machold
Diplom-Pädagogin und Mediatorin (FH), seit über 15 Jahren Training und Coaching zu den Themen Kommunikation, Rhetorik und Konfliktmanagement
Frauenreferentin, Bündnis 90/DIE GRÜNEN, Landesverband Bayern

Veranstaltungsort
München, Petra-Kelly-Stiftung, Hochbrückenstr. 10, Seminarraum


Kosten
60,- / erm. 40,- Euro (inkl. vegetarischer Tagungsverpflegung)


Art der Veranstaltung
Tagesseminar



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19.11.2018 - 19:00 bis 21:00

Die Orangen in Europa schmecken besser

Über Fluchtursachen, ihre Bekämpfung und was daran nicht stimmt

"Fluchtursachen zu bekämpfen" ist in der deutschen Politik und vielerorts in Europa zum politischen Ziel erklärt worden. Damit wird suggeriert, dass fern ab von Europa, möglichst schnell das Richtige für die Menschen vor Ort getan werden muss. Zu diesem Zweck werden unterschiedlichste Maßnahmen deklariert: Grenzpolizeiliche Kooperationen, entwicklungspolitische Projekte, privatwirtschaftliche Investitionsinitiativen, „Reintegration“ von Rückkehrern und Abgeschobenen. Der gemeinsame Nenner ist meist die Zahl der Menschen zu vermindern, die nach Europa gelangen. Auch Diktatoren und undemokratische Führer in „Transit-“ und „Herkunftsländern“ profitieren von der Kooperation.

Das Narrativ der „Fluchtursachenbekämpfung“ ignoriert die Vielfalt von unterschiedlichen Wanderungsformen. Während Verfolgung, Repression und gewaltsame Konflikten als Verfolgungsgrund anerkannt werden, gilt das nicht für Umweltkatastrophen, Armut und Hunger. Auch das Streben nach einem besseren Leben bewegt Menschen dazu auszuwandern. Das ist schon lange eher der Normalfall als der häufig proklamierte Ausnahmezustand.

Einblicke in die komplexere Prozesse, die Menschen aus ihrer Heimat vertreiben, machen deutlich, wie wenig wir über die sogenannten „Fluchtursachen“ wissen, und zeigen die Notwendigkeit einer politischen Gestaltung von Migration. Ausgehend von zwei diesjährigen Publikationen zum Thema, diskutieren Kirsten Maas-Albert und David Kipp, wie eine solche Gestaltung gelingen könnte.

Hier die zwei Publikationen:

- Heinrich-Böll-Stiftung: „Die Orangen in Europa schmecken besser“

- Stiftung Wissenschaft und Politik: "Vom Notfall zum Regelfall – der EU -Treuhandfonds für Afrika"

(und noch "Migrationsprofiteure? Autoritäre Staaten in Afrika und das europäische Migrationsmanagement")

und hier die Tonaufnahme der Veranstaltung!

 

ReferentInnen

Khalid Al Aboud
Journalist aus Syrien und tätig bei Amal, Berlin

David Kipp
Forschungsgruppe Globale Fragen der Stiftung Wissenschaft und Politik

Kirsten Maas-Albert
Leiterin des Referats Afrika der Heinrich-Böll-Stiftung

Moderation: Dunja Ramadan
Redaktion Außenpolitik der Süddeutschen Zeitung

Veranstaltungsort
München, Bellevue di Monaco, Hinterhaus, 1. OG Müllerstrasse 2


Partner

Bellevue di Monaco



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15.11.2018 - 19:00 bis 21:00

Kolonialzeit reloaded?

Europa, China und die wirtschaftliche Entwicklung Afrikas

Noch wirkt die Kolonialzeit in den Handelsbeziehungen zwischen Afrika und Europa nach und weiter. Inzwischen ist China auf dem Kontinent immer präsenter, investiert in Infrastruktur, Land und Bergbau. Doch wie sind die Beziehungen zwischen China und den verschiedenen Ländern Afrikas zu beurteilen? Was braucht Afrika an internationaler Kooperation und wirtschaftlicher Zusammenarbeit, was an geschützter Eigenentwicklung? Und wo liegen zukunftsweisende Initiativen?

Dieser Vortrag ist Teil der Veranstaltungsreihe "Fokus Afrika". Weitere Termine:

 


Hier können Sie die Präsentation von Prof. Dr. Robert Kappel "Afrika, Europa und China: Wo liegen heute Perspektiven für wirtschaftliche Entwicklungen in Afrika" sehen.

Und hier können Sie das SZ-Gespräch zwischen Dr. Boniface Mabanza Bambu und dem Entwicklungsminister Müller lesen.

 

 

ReferentInnen

Prof. Dr. Robert Kappel war 1996-2004 Professor am Institut für Afrikanistik der Universität Leipzig und Leiter des dortigen Arbeitsbereichs "Politik und Wirtschaft", 2004-2011 Präsident des GIGA German Institute of Global and Area Studies in Hamburg. Er forscht gegenwärtig zu den Themen Wirtschaftsentwicklung in Afrika.

Dr. Boniface Mabanza Bambu studierte Philosophie, Literaturwissenschaften und Theologie in Kinshasa und wurde 2007 an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Münster promoviert. Er ist Koordinator der Kirchlichen Arbeitsstelle Südliches Afrika (KASA) in Heidelberg, die sich mit sozioökonomischen Themen vor allem im Blick auf die SADC-Region befasst. Eines seiner Schwerpunkthemen sind die Wirtschaftspartnerschaftsabkommen der EU mit afrikanischen Ländern.

Veranstaltungsort
Museum Fünf Kontinente, Vortragssaal (Maximilianstraße 42 80538 München, 1. Geschoss)


Kosten
7,00 €


Partner

Evangelische Stadtakademie München und Museum Fünf Kontinente


Art der Veranstaltung
Podiumsdiskussion



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13.11.2018 - 18:00 bis 20:00

Pressefreiheit in Europa: Tschechien und die Slowakei auf Abwegen?

 

Auf der aktuellen Rangliste von Reporter ohne Grenzen sind unsere Nachbarn in Tschechien und der Slowakei um 10 bzw. 11 Plätze nach unten gerutscht. Woher rührt dieser Abstieg? Vor dem Hintergrund dieser aktuellen Befragung wollen wir mit einem Journalismus-Experten die Umstände besprechen. Außerdem werden wir mit Journalist*innen aus Tschechien und der Slowakei die aktuelle Situation der Medien in beiden Ländern näher beleuchten. Wie ist die Stimmung in der Bevölkerung, was sind die politischen Hintergründe für den Rückgang der Pressefreiheit und droht womöglich eine flächendeckende Einschränkung der Informationsfreiheit in weiteren EU-Mitgliedsländern?

Bitte beachten Sie: auf der Veranstaltung werden Film- und Tonaufnahmen sowie Fotos gemacht, mit deren auch späteren Verwendung Sie sich durch den Besuch der Veranstaltung einverstanden erklären

Die Veranstaltung fand im Rahmen des Projekts "Shared Spaces - Europäische Dialoge über öffentliche Räume" des Heinrich Böll Stiftungsverbunds statt. 

 

Hier hat Lautschrift, die Studierendenzeitschrift der Universität Regensburg, einen Bericht geschrieben.

Auf unser YouTube Kanal kann man die Videoaufnahme der Veranstaltung sehen.

Unter folgenden Links kann man noch kurze Interviews sehen, die wir mit den Referent*innen nach der Veranstaltung aufgenommen haben:

Bara Prochazkova

Patrik Garaj

Prof. Dr. Markus Behmer

ReferentInnen

Prof. Dr. Markus Behmer
Otto-Friedrich-Universität Bamberg, Institut für Kommunikationswissenschaft

Patrik Garaj
Editor und Reporter bei Denník N (Slowakei)

Bara Prochazkova
Chefin-vom-Dienst beim Nachrichtenportal des Tschechischen Fernsehens (Tschechische Republik)

Moderation: Dominik Tomenendal
Europäische Akademie Bayern e.V.

Veranstaltungsort
Regensburg, Universität - H 26 (Vielberth-Gebäude), Universitätsstraße 31


Partner



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12.11.2018 - 19:00

Das System Milch

Dokumentarfilm von Andreas Pichler Deutschland 2017, 90 Min.

Längst ist Milch mehr als ein Nahrungsmittel: ein wertvoller  Rohstoff, der ständig umdesignt und neu erfunden wird. Mit  EU-Subventionen wird eine Überproduktion angekurbelt, die einerseits zum Milchpreisverfall führt, andererseits zum weltweiten Export von Milchprodukten und Milchpulver. Opfer sind die kleineren Bauern weltweit und die Kühe, die auf Hochleistung  getrimmt werden. Wieviel Spielraum gibt es in diesem System,  z.B. für landwirtschaftliche Genossenschaften, um nachhaltiger  für Mensch und Tier zu produzieren? Und was muss politisch verändert werden?

ReferentInnen

Andreas Pichler
Regisseur und Grimmepreis-Träger, Bozen
Josef Schmid
Landesvorsitzender der Arbeitsgemeinschaft  bäuerliche Landwirtschaft ABL Bayern

Veranstaltungsort
München, Monopol Kino, Schleißheimer Str. 127


Kosten
9,50/ erm. 8,50 Euro


Partner

Evangelische Stadtakademie München


Art der Veranstaltung
Filmvorführung mit anschließendem Filmgespräch



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05.11.2018 - 19:00

Der Nahe Osten – Ein Pulverfass mit brennenden Lunten

Welche Interessen verfolgen Großmächte und die beteiligten Staaten vor Ort?

In Syrien führen die Nachbarn und die Weltmächte Krieg. Die Situation in anderen Ländern des Nahen Ostens und Nordafrikas ist hochexplosiv. Die Spannungen zwischen Iran, Israel, Saudi-Arabien nehmen bedrohlich zu und die Regierungschefs der beteiligten Staaten zündeln kräftig weiter. Aber wie geht es den Leidtragenden? Wer könnte löschen oder zur Deeskalation beitragen? Welche Ziele verfolgen Deutschland und die EU? Welche Ambitionen hat  die dritte Großmacht China?

Den Vortrag von Andreas Zumach können Sie hier nachhören.

ReferentInnen

Andreas Zumach
freier Journalist, internationaler Korrespondent der taz, Genf

Veranstaltungsort
München, Evangelische Stadtakademie, Herzog-Wilhelm-Straße 24


Kosten
8,- / erm. 7,- Euro


Partner

Evangelische Stadtakademie München


Art der Veranstaltung
Vortrag mit Diskussion



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26.10.2018 - 20:00

Im Reich der Maya: Fairer Handel, Mystik, Abenteuer

 

Dr. Jutta Ulmer und Dr. Michael Wolfsteiner nehmen die Zuschauer mit auf eine stimmungsvolle Reise durch das Reich der Maya. Die Fotos entstanden während mehrmonatiger Aufenthalte in Südmexiko, Belize, Guatemala und El Salvador. Dem Volk der Maya gehören heute etwa sechs Millionen Menschen an. Die meisten sind Kleinbauern und leben in armen Verhältnissen. Im Zentrum der Multivisionsshow stehen der Faire Handel und Nachhaltiger Tourismus, die dazu beitragen, die Lebensbedingungen der Indígenas zu verbessern.
Mit eindrücklichen Bildern berichten die beiden Fotojournalisten über ihre Begegnungen mit Fairtrade-Produzenten. Sie begleiteten Bauern aufs Kaffeefeld, halfen bei der Kakaoernte mit, schauten Webern bei der Arbeit zu und lernten, wie man Latex aus Urwaldbäumen extrahiert und daraus Bio-Kaugummi herstellt.
Dass sich Abenteuer, Armutsbekämpfung und Umweltschutz miteinander verbinden lassen, ist immer wieder Thema des Vortrags, zum Beispiel bei einer viertägigen Trekkingtour durch die Cuchumatanes-Berge, deren Erlös Straßenkindern zugutekommt.
Die Menschen im Maya-Reich strahlen eine unglaubliche Lebensfreude aus. Dr. Jutta Ulmer und Dr. Michael Wolfsteiner haben diese in ihren Fotos festgehalten und lassen die Zuschauer an Jahrtausende alten Zeremonien, Karnevalsfeiern und farbenfrohen Marktbesuchen teilhaben.
Atemberaubende Vulkanlandschaften, Traumstrände und mystische Maya-Ruinen im Regenwald entfalten auf Großleinwand ihre ganze Schönheit. Die Bilder werden live kommentiert. Musik und Originaltonaufnahmen untermalen die Fotos. Lassen Sie sich mit kenntnisreichen, humorvollen und faszinierenden Geschichten ins Reich der Maya entführen!

ReferentInnen

lobOlmo
Michael Wolfsteiner und Jutta Ulmer (Freie Journalisten und Fotografen)

Veranstaltungsort
Bayreuth, Evangelisches Gemeindehaus, Großer Saal, Richard-Wagner-Straße 24


Kosten
12,- / erm. 8,- Euro (Studenten, Schwerbehinderte), VVK 10,- / erm. 6,- Euro


Partner

Weltladen Bayreuth "Die Brücke" e.V.


Art der Veranstaltung
Multivisionsshow



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24.10.2018 - 19:00

Furusato - Wunde Heimat

Dokumentarfilm von Thorsten Trimpop, Deutschland, Japan USA 2016, 94 Min.

Warum leben Menschen rund um Fukushima, einer Gegend, über die sie wissen, dass von ihr eine unsichtbare tödliche Gefahr ausgeht? Dieser Frage spürt Thorsten Trimpop in seinem preisgekrönten Dokumentarfilm nach. In Japan hat Heimat eine tiefe Bedeutung. Die Landschaft, in die man geboren wird, trägt der Mensch ein Leben lang in sich. Sie prägt ihn, sie ist ihm heilig: sie ist sein Furusato 古里. So fühlen sich die verbliebenen Bewohner der Gegend um Fukushima verantwortlich. Sie bleiben. Wobei nicht alle von ihnen diese Entscheidung freiwillig treffen.

ReferentInnen

Dr. Florian Gering
Strahlenphysiker, beim Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) zuständig für Fukushima
Michael Grieser
Japanologe, Doktorand am Japanzentrum der LMU

Veranstaltungsort
München, Monopol Kino, Schleißheimer Str. 127


Kosten
9,50 / erm. 8,50 Euro


Partner

Evangelische Stadtakademie München


Art der Veranstaltung
Filmvorführung mit anschließendem Gespräch



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19.10.2018 - 19:30 bis 21:30

Karl Valentin und die laute Zeit

eine musikalisch szenische Reise

"Karl Valentin so wie man Ihn nicht kennt - Ein beeindruckender und unvergesslicher Abend" -- Mittelbayerische Zeitung

"Ein außergewöhnlicher Abend" -- BR2

Deutschland 1914

das Jahr, in dem Europa mit Hurra in den Krieg zog, der Auftakt zum dunkelsten Zeitalter der Menschheit. Das deutsche Kabarett - noch in den Kinderschuhen. Intellektuelle, Komiker und Literaten als Kritiker der Monarchie, entwickelten sich mit Ausbruch des Krieges zum Sprachrohr des Patriotismus.
Ein Zeugnis dafür sind die zum Teil unbekannten, scharfzüngigen Werke des Volkskomikers Karl Valentin, unsterblich durch die Zusammenarbeit mit Lisl Karlstadt, der sich auf unverwechselbare Weise mit den Wirren dieser Zeit auseinandersetzt.

Franz Josef Strohmeier hat einen Abend zusammengestellt, mit unbekannten, dunkel grundierten, todkomischen Werken von Karl Valentin und diese zum Teil neu vertont.

Der Abend zeigt die Entwicklung von Valentin während der Kriegswirren 1914 - 1919 und steht somit als Abbild einer ganzen Gesellschaft

Seine Texte mahnen uns genau Hinzuhören - erkennt man nicht Parallelen von Damals zu Heute? Erschreckend welche Aktualität  die Texte und Aussagen vor 100 Jahre heute noch haben!

Aufführungsrechte: Dreimaskenverlag

Einlass 19.00 Uhr - Beginn 19.30 Uhr - Gesamtdauer 1h45min /eine Pause

ReferentInnen

 

Franz Josef Strohmeier

Der gebürtiger Straubinger absolvierte sein Schauspieldiplom 2004 an der renommierten Folkwang-Universität der Künste Essen. Danach arbeitete er vier Spielzeiten in Österreichs Europäischer Kulturhauptstadt am Schauspielhaus Graz sowie am Münchner Residenztheater und wechselte für sechs Jahre an das Staatstheater Kassel. Nach über 10 Jahren Theatererfahrung im Bayrischen In und "Ausland", lebt er nun als freischaffender Schauspieler, Sprecher und Moderator in München. Nebst seinen Soloprogrammen ( Der Kontrabass/ Georg Queri/ Ludwig Thoma etc.), mit denen er seit 10 Jahren erfolgreich im deutschsprachigen Raum gastiert, arbeitet er u.a. als Schauspiellehrer an der staatl. anerkannten Schauspielschule Zerboni und zunehmend auch für Film und Fernsehen. Zuletzt stand Strohmeier neben Franz Xaver Kroetz in der ZDF Serie des Kultregisseur Franz X Bogner „Über Land - Ein Bauer im Anzug“ als titelgebender Jungbauer Sepp Brenner vor der Kamera.

Foto (c) Christian Hartmann

Veranstaltungsort
Bad Bayersoien, Gunklstube, Brandstatt 12


Kosten
14,- € Abendkasse | 10,- € Vorverkauf | 7,-€ für Vereinsmitglieder*innen


Partner

Kunst- und Kulturverein Bad Bayersoien e. V.


Art der Veranstaltung
musikalisch szenische Reise



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