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Ein Forum für neue Ansätze in Politik, Wirtschaft und Kultur

Veranstaltungsrückblick

10.03.2019 - 19:00

Frauen in der bayerischen Räterepublik

Vortrag

„Gesprungen & gejubelt haben wir, in die Arme sind wir uns gefallen in jener Nacht.“ (Hilde Kramer, 18 Jahre, über die Revolutionsnacht vom 7.11.1918 in München). 

Die revolutionäre Begeisterung unter den Frauen ist groß – aber was hat sie gebracht außer dem Frauenwahlrecht? Welche Utopien hatten diese Frauen? Und welche haben wir heute? Und: Wen interessiert das überhaupt, damals wie heute…? 

Tausende von Frauen nahmen aktiv an den Ereignissen teil. Von ihnen,ihren Forderungen und Kämpfen soll berichtet werden.

ReferentInnen

Christiane Sternsdorf-Hauck
Autorin des Buches „Brotmarken und rote Fahnen. Frauen in der bayrischen Revolution und Räterepublik 1918/19“ und berichtet über die Beteiligung von Frauen an diesen historischen Ereignissen, wobei ein Schwerpunkt auf jene Frauen gelegt wird, die aus der Region stammen.

Veranstaltungsort
Rosenheim, Z-linkes Zentrum, Innstr. 45a


Kosten
Eintritt frei!


Partner

Frauenplenums der Geschichtswerkstatt Rosenheim



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28.02.2019 - 19:00 bis 21:00

Deutsch-afrikanische Beziehungen im Umbruch

 

Dieser Dialog verbindet die Analyse der aktuellen deutsch-afrikanischen Beziehungen (Migrationsursachen, Chancen der Politik der Bekämpfung von Fluchtursachen, Marshallplan mit Afrika und was daraus wurde) mit Aspekten der politischen Rahmenbedingungen in Afrika und der entwicklungshinderlichen Politik vieler afrikanischer Regierungen. Dabei sollen auch die positiven Beispiele (Botswana, Reform in Äthiopien (?), Fortschritte in Ghana, Senegal, Elfenbeinküste…) als Kontrastfolie nicht außer Acht gelassen werden.

Diese Podiumsdiskussion ist Teil der Veranstaltungsreihe "Fokus Afrika"

ReferentInnen

Prof. Dr. Rainer Tetzlaff, bis 2016 Professor für Politische Wissenschaft am Institut für Politische Wissenschaft der Universität Hamburg, Autor von Afrika – Eine Einführung in Geschichte, Politik und Gesellschaft, 2018 

Volker Seitz, von 1965 bis 2008 in verschiedenen Funktionen für das deutsche Auswärtige Amt tätig, zuletzt als Botschafter in Kamerun, der Zentralafrikanischen Republik und Äquatorialguinea mit Sitz in Jaunde. Er gehört zum Initiativ-Kreis des Bonner Aufrufs zur Reform der Entwicklungshilfe und ist Autor von „Afrika wird armregiert – oder: Wie man Afrika wirklich helfen kann, 2018

Veranstaltungsort
Museum Fünf Kontinente, Vortragssaal (Maximilianstraße 42 80538 München, 1. Geschoss)


Kosten
7,00 €


Partner

Evangelische Stadtakademie München und Museum Fünf Kontinente


Art der Veranstaltung
Podiumsdiskussion



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28.02.2019 - 19:00 bis 22:00

Filmvorführung: Die göttliche Ordnung

 

Wir zeigen den Film "Die göttliche Ordnung" von Petra Volpe (2017).

Die junge Hausfrau und Mutter Nora wohnt 1971 mit ihrem Ehemann Hans, ihren zwei Söhnen sowie dem missmutigen Schwiegervater Gottfried in einem kleinen, friedlichen Dorf im Appenzellerland. Dort, in der Schweizer Idylle, ist fast gar nichts oder nur wenig von den sozialen Umwälzungen auf der Welt zu spüren, die sich seit der 68er-Bewegung ereignen und auch Noras Leben blieb davon unberührt. Ganz im Gegenteil: Es herrscht die Meinung, Emanzipation sei ein Fluch, eine Sünde der Natur und schlichtweg gegen die göttliche Ordnung.

Die Filmvorführung ist nur eine Veranstaltung von vielen, zu denen die IFFF/WILPF von September 2018 bis Mai 2019 rund um die Einführung des Frauenwahlrechts in Deutschland vor 100 Jahren einlädt.

Den Flyer zur Veranstaltungsreihe finden sie hier.

Veranstaltungsort
München, KIM - Kino im Einstein e.V., Einsteinstraße 42


Kosten
6,-/ erm. 4,- Euro


Partner

Internationale Frauenliga für Frieden und Freiheit / IFFF


Art der Veranstaltung
Filmvorführung



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27.02.2019 - 19:00

Overtourism und die Faszination des Reisens

Wie geht Urlaub der Zukunft?

Mit dem Reiseteil der Süddeutschen Zeitung weckt der journalistische Weltenbummler Jochen Temsch jede Woche neue Sehnsüchte nach fernen Ländern. Jedoch: Immer mehr Menschen wollen an den immer selben Orten Urlaub machen. Das führt zu überlaufenen Städten wie Venedig, Palma oder Barcelona, in denen sich die Touristen auf die Füße treten und das Leben für Einheimische unattraktiv und teuer wird. Jürgen Schmude hat das Phänomen Übertourismus erforscht und schlägt Lösungen vor.
Christine Scheel und Gerhard Engel durchqueren jedes Jahr die Alpen und beleuchten in ihrem spirituell-politischen Reiseführer „WeitBlick“, welche Probleme Wander- und Skibegeisterte in die Berge bringen und wie rettendes Engagement aussieht.

ReferentInnen

Gerhard Engel
Pädagoge, Organisationsberater, ehem. Präsident des Bayerischen Jugendrings, Leiter des Filmbildungsvereins Landesmediendienste, gemeinsam mit Christine Scheel Autor von WeitBlick - Einsichten auf dem Weg über die Alpen, 2018
Monika Maier-Albang
Journalistin, Mitgestalterin des Reiseteils der Süddeutschen Zeitung
Dr. Philipp Namberger
Akademischer Oberrat am Lehrstuhl für Wirtschaftsgeographie und Tourismusforschung an der Fakultät für Geographie an der LMU München
Christine Scheel
GRÜNEN-Politikerin ehem. im Bayerischen Landtag und Deutschen Bundestag, Beraterin für Politik und Wirtschaftsfragen, Vorsitzende des Kuratoriums der Evangelischen Akademie Tutzing

Veranstaltungsort
München, Evangelische Stadtakademie, Herzog-Wilhelm-Str. 24


Kosten
8.-/ erm. 7,- Euro


Partner

Evangelische Stadtakademie München


Art der Veranstaltung
Podiumsdiskussion



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23.02.2019 - 10:00 bis 17:30

„Ich will da rein!“ – So kommen Sie in den Medien vor

Politikmanagement-Grundlagenseminar

„Ideen haben wir schon. Nur weiß keiner davon…“ Wie Sie mit Ihren politischen
Konzepten und Botschaften eine breite Öffentlichkeit erreichen, Medienschaffende richtig ansprechen und für Ihre Themen interessieren und die gesamte Palette an Kommunikationsinstrumenten bestmöglich nutzen, erfahren Sie in diesem Tagesseminar. Dazu gibt’s reichlich „Lifehacks“ aus der Medienarbeit und Gelegenheit, das frisch gelernte in die Praxis umzusetzen.

Themen sind unter anderem:

  • Den Alltag im Medienbetrieb kennen und für die eigenen Ziele nutzen
  • Botschaft schärfen, Relevanz erzeugen: Kriterien für eine gute Pressemitteilung
  • Schreiben, schreiben, schreiben: Workshop mit Feedbackschleife

    Veranstaltungsnummer: 3-13-11

    Die Zahl der Teilnehmer/innen ist auf 15 Personen begrenzt.

    Dieses Seminar kann mit 9 Unterrichtstunden für das Politikmanagement-Zertifikat von GreenCampus im Bereich "Medien" angerechnet werden.

    ReferentInnen

    Holger Laschka
    Ausgebildeter Journalist (Print/TV), studierter Kommunikationswissenschaftler und seit 2012 Pressesprecher der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Bayerischen Landtag. Er kennt den Alltag in Tageszeitungsredaktionen, die Bedürfnisse von Reportern und Korrespondenten und bringt politische Botschaften auf den Punkt.

    Veranstaltungsort
    Nürnberg, Tagungszentrum Eckstein, Burgstr. 1-3, Raum 1.11/12


    Kosten
    40,-/30,- Euro (inkl. vegetarischer Tagungsverpflegung)


    Art der Veranstaltung
    Tagesseminar



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    23.02.2019 - 09:15 bis 18:00

    Information und Orientierung jenseits der Filterblase?! Europäische...

    Regionalkonferenz im Rahmen des Projekts „Shared Spaces – Europäische Dialoge über öffentliche Räume“ des Heinrich-Böll-Stiftungsverbunds

    Zeitungen stehen überall in Europa vor dramatischen Herausforderungen. Einst der öffentliche Ort des demokratischen Diskurses schlechthin, geraten sie durch vielfältige Entwicklungen unter Druck. Die Zeitungen sind von der Digitalisierung im besonderen Maße betroffen. Die Erlöse durch Verkäufe und Anzeigen gehen drastisch zurück, während die Suche nach neuen Geschäftsmodellen noch nicht abgeschlossen ist. In Zeiten von Twitter und Facebook haben sich aber auch die Art und Geschwindigkeit der Produktion und der Konsumierung von Nachrichten verändert – manchmal scheint nichts so alt wie die Zeitung von heute. Das Erstarken von rechtspopulistischen Bewegungen und Parteien stellt Zeitungsjournalist*innen vor neue Fragen. Autoritäre Regierungen schränken inzwischen auch in europäischen Ländern die Pressefreiheit zunehmend ein. Aber auch in liberalen Demokratien wächst vielfach der Druck auf die vierte Gewalt – der Umgang mit Journalist*innen im Umfeld des Hamburger G-20-Gipfels oder der Versuch des österreichischen Innenministeriums, unliebsame Medien auszugrenzen, sind Beispiele dafür.

    Ist das Zeitalter der (gedruckten) Zeitung zu Ende? Oder können die Zeitungen ihre Funktion als Orte des demokratischen Diskurses bewahren oder sogar noch verstärken? Denn Zeitungen sind im Idealfall das genaue Gegenteil der Filterblase. Sie berichten, kommentieren und bilden den öffentlichen Raum für politische und gesellschaftliche Debatten. Sie geben Orientierung, indem sie Nachricht, Reportage und Kommentar in einen politischen und kulturellen Sinnzusammenhang stellen und damit den Kontext bilden, der in den sozialen Medien oftmals fehlt.

    Dazu kommt ihre demokratische Funktion gerade in Ländern, in denen staatliche Medien zunehmen politischer Einflussnahme durch die Regierungen ausgesetzt sind und private Medienkonzerne zur politischen Macht werden. Dort bilden vielfach die Zeitungen eine wichtige Bastion der Zivilgesellschaft.

    Lassen sich aus diesen Entwicklungen neue Perspektiven für die Zeitung ableiten? Liegt hier der Grund dafür, dass in einigen Ländern neue Zeitungsprojekte gerade einen Aufschwung erleben?

    Wir bringen Journalist*innen und Zeitungsmacher*innen aus ganz Europa ins Gespräch über die Zukunft der Zeitung, ihre neuen Aufgaben und Herausforderungen in Zeiten von Populismus, Fake News und Filterblase. Dabei soll es um den Austausch, das gemeinsame Lernen und die gemeinsame Arbeit an neuen Konzepten gehen. Aber auch die breite Debatte mit einer interessierten Öffentlichkeit soll geführt werden. Schließlich geht es um die Zukunft dieses für unsere Demokratie entscheidenden öffentlichen Raums, der sich zwischen bedruckten Seiten oder immer häufiger auch auf den Websites der Zeitungen im Internet konstituiert.

    Programm

    (Bild: Charles Taylor – Shutterstock )

    Material von der Konferenz

    Videos

    1. Keynote Heribert Prantl: Die Zeitung ist tot. Es lebe die Zeitung!
    1. Gespräch: Prof. Dr. Heribert Prantl (Süddeutsche Zeitung, Mitglied der Chefredaktion) und Muhterem Aras (Landtagspräsidentin BW)
    2. Podiumsdiskussion: Under Fire - Pressefreiheit in Europa!
      Es diskutierten Márton Gergely (leitender Redakteur der Wochenzeitschrift HVG, Ungarn), Nina Horaczek (Chefreporterin der Stadtzeitung Falter, Wien), Dr. Michael Rediske (Vorstandssprecher Reporter ohne Grenzen), Tabea Rößner (MdB – Bündnis 90/Die Grünen), Bartosz Wieliński (leitender Redakteur Gazeta Wyborcza, Polen).
    3. Podiumsdiskussion: Auslaufmodell oder unverzichtbarer Kompass in unruhigen Zeiten: Zukunft der Zeitung in Europa
      Es diskutierten Kaki Bali (Chefredakteurin der griechischen Tageszeitung AVGI - Griechenland), Patrik Garaj (Editor und Reporter bei Denník N - Slowakei), Jun.-Prof. Dr. Leyla Dogruel, (Institut für Publizistik, Johannes Gutenberg Universität Mainz), Stefan Reinecke, Redakteur (taz)

    Audio

    Berichte aus den LABs

    1. Wie sieht die Zeitung der Zukunft aus? Harriet Wolff (taz, Mitverfasserin taz-Innovationsreport)
    2. Finde den Fehler. Fake News – Der Umgang mit einer neuen Wirklichkeit. Dr. Bernd Zywietz (Johannes Gutenberg Universität Mainz)

    ReferentInnen

    u.a. mit:

    Prof. Dr. Dr. h. c. Prantl, Süddeutsche Zeitung, Mitglied der Chefredaktion
    Muhterem Aras, Landtagspräsidentin Baden-Württemberg
    Jakob Augstein, Verleger Der Freitag
    Dr. Michael Rediske, Vorstandssprecher Reporter ohne Grenzen
    Tabea Rößner, MdB, Bündnis 90/Die Grünen
    Nina Horaczek, Chefreporterin der Stadtzeitung Falter, Wien
    Silke Burmester, freie Journalistin
    Márton Gergely, leitender Redakteur der Wochenzeitschrift HVG (Ungarn)
    Bartosz Wielinski, leitender Redakteur Gazeta Wyborcza (Polen)
    Dr. Reinhard Olschanski, Publizist und Philosoph
    Harriet Wolff, taz, Mitverfasserin taz-Innovationsreport
    Ingrid Brodnig*, Journalistin und Autorin
    Kaki Bali, Chefredakteurin der griechischen Tageszeitung AVGI
    Patrik Garaj, Editor und Reporter bei Denník N (Slowakei)
    Jun.-Prof. Dr. Leyla Dogruel, Institut für Publizistik, Johannes Gutenberg Universität Mainz
    Donatien Huet, Leiter Zukunftswerkstatt Mediapart (Frankreich)
    Stefan Reinecke, Redakteur, taz

    * angefragt

    Veranstaltungsort
    Stuttgart, Literaturhaus, Breitscheidstraße 4 | U-Bahnsteig 1, Linie U14/ U29, Haltestelle Berliner Platz- Liederhalle (2 Haltestellen vom Hauptbahnhof)


    Kosten
    Teilnahme: 20 € / 10 € (inkl. Verpflegung)


    Partner

    Heinrich Böll Stiftung Baden-Württemberg, Heinrich Böll Stiftung Saar


    Art der Veranstaltung
    Regionalkonferenz



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    23.02.2019 - 10:00 bis 18:00

    „Entknastung: Ideen jenseits von Strafe und Gefängnis“ (AUSGEBUCHT)

    Workshop

    Obwohl Strafe ein Kern von Herrschaft ist, weil sie immer Institutionen bedarf, die sie ausführen, und bedeutet, dass sich ein Individuum über das andere erhebt, ist die Kritik der Strafe und des Gefängnisses als zentrale Strafinstitution moderner Gesellschaften in linken Kreisen eine Seltenheit. Noch weniger als über Strafe und Gefängnis wird aber über mögliche Alternativen gesprochen, geschweige denn Entsprechendes ausprobiert. In diesem Workshop wollen wir darüber sprechen, was Strafe eigentlich ist, warum wir strafen und was Kriminalisierung und Knast bedeutet. Gleichermaßen soll es darum gehen, Möglichkeiten eines anderen Umgangs mit «Delinquenz» und schmerzhaften Konflikten zu diskutieren und auszuprobieren.

    Der Workshop teilt sich in zwei Abschnitte auf:
    Am Vormittag erarbeiten wir gemeinsam, was Strafe eigentlich ist und warum wir sie einsetzen. Dann werden wir über das Gefängnis sprechen und über den gesellschaftlichen Strafapparat.
    Können wir uns eine Gesellschaft ohne Knäste vorstellen?
    Warum und warum nicht?
    Wo liegen die Schwierigkeiten? 

    Am Nachmittag wird es darum gehen, zu erarbeiten, was es braucht, um ohne Gefängnis und ohne Strafe auszukommen. Verschiedene Modelle werden vorgestellt und je nach Zeitrahmen das ein oder andere experimentell ausprobiert.

    Der Workshop ist auf 15 Teilnehmer*innen begrenzt.
    Meldet euch verbindlich bis zum 6.2. per Mail an. 
    Sollten sich mehr als 15 anmelden, entscheidet das Los.

    ReferentInnen

    Rehzi Malzahn
    hat im Herbst beim Schmetterling Verlag den Sammelband »Strafe und Gefängnis. Theorie, Kritik, Alternativen. Eine Einführung« herausgegeben. Sie hat sich viele Jahre an der Anti-Knast-Demonstration zu Sylvester in Köln beteiligt und arbeitet seit mehreren Jahren zu verschiedenen Formen gewaltarmer Konfliktbewältigung, darunter auch im Kontext von »Justiz«.

    Veranstaltungsort
    Augsburg, Ganze Bäckerei, Frauentorstrasse 34


    Partner

    Netzwerk Solidarische Stadt Augsburg


    Art der Veranstaltung
    Workshop



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    22.02.2019 - 16:30 bis 20:00

    Nicht über jedes Stöckchen springen vs. Radikale Aufklärung

    Zeitungen und Populismus

    Workshop für europäische Journalist*innen im Rahmen des Projekts „Shared Spaces – Europäische Dialoge über öffentliche Räume“  des Heinrich-Böll-Stiftungsverbunds

    In Polen, in Ungarn, in Österreich sind Rechtspopulist*innen an der Regierungsmacht, in Deutschland, aber auch in Ländern wie Spanien sind Parteien der populistischen Rechten im Aufwind. In all diesen Ländern versuchen Rechtspopulist*innen auch, die mediale Hegemonie zu erobern und mit gezielten Provokationen die mediale Aufmerksamkeit für sich zu gewinnen.

    Wie kann es kritischen Medien gelingen, dieses Phänomen weder kleinzureden noch medial großzuschreiben, sondern eine kritische, objektive Berichterstattung zu gewährleisten? Wie können Journalistinnen und Journalisten am besten auf direkte Angriffe von Rechtspopulisten reagieren?

    Themen: Die Medienstrategie der Rechtspopulist*innen in Europa - Von Österreich lernen: Recherchieren gegen Widerstände – wie Journalist*innen rechtspopulistische Parteien wie der FPÖ am besten begegnen – Praktische Übung und Erfahrungsaustausch.

    Arbeitssprache ist Deutsch

    Begrenzte Teilnehmer*innenzahl!

    Anmeldung unter www.boell-bw.de

     

     

     

    Eine Kooperation der Heinrich Böll Stiftung Baden-Württemberg, der Petra-Kelly-Stiftung Bayern und der Heinrich Böll Stiftung Saarland im Rahmen des Projekts „Shared Spaces – Europäische Dialoge über öffentliche Räume“ des Heinrich-Böll-Stiftungsverbunds

     

     

     

    ReferentInnen

    Nina Horazcek
    Chefreporterin Falter, Wien

    Veranstaltungsort
    Stuttgart, Stiftung Geißstraße Sieben, Geißstraße 7


    Partner

    Heinrich Böll Stiftung Baden-Württemberg und Heinrich Böll Stiftung Saarland


    Art der Veranstaltung
    Workshop



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    22.02.2019 - 19:30

    „Blackbox Abschiebehaft“

    Vortrag und Diskussion

    In ganz Deutschland werden immer mehr Abschiebeknäste errichtet. Allein in Bayern sind mit Passau und Hof zwei weitere Abschiebehaftanstalten geplant. Die Abschiebehaft hat in Deutschland eine lange und unrühmliche Tradition: Vor ziemlich genau 100 Jahren wurde sie als Instrument staatlicher Repressionsmaßnahmen gegen nicht erwünschte Menschen eingeführt. In den Fokus dieser Repressionsmaßnahme gerieten damals vornehmlich aus Osteuropa zugewanderte Jüd*innen. War die Institution der Abschiebehaft schon damals nicht unumstritten, so hat sie auch heute als äußerst fragwürdig zu gelten. Als reiner Verwaltungsakt stellt sie eine Haftform ohne vorausgegangene Straftat oder richterlichen Urteilsspruch dar – aus rechtsstaatlicher Perspektive ist das ein Skandal. Eine grundsätzliche Kritik an Abschiebehaft ist und bleibt daher notwendig. Um nur einen Ansatzpunkt zu nennen: Obwohl richtigerweise immer wieder betont wird, dass Abschiebehäftlinge keine Strafgefangenen sind und folglich nicht als solche zu behandeln seien, ist ihre Lage und vor allem ihre juristische Betreuung durch Anwält*innen viel prekärer als die von Gefangenen in „normalen“ Haftanstalten.

    Ausgehend von konkreten Fallkonstellationen möchte die Veranstaltung die rechtsstaatliche Problematik in den Fokus rücken. Einleitend wird Elisa Urbanczyk, die als Rechtsanwältin verschiedene Mandant*innen im Abschiebegefängnis Eichstätt betreut, über die menschenunwürdigen Bedingungen in der 2017 eröffneten und äußerst umstrittenen Abschiebehaftanstalt berichten. Anschließend wird Monika Mokre, Politikwissenschaftlerin an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, grundlegende Überlegungen zur Illegalisierung von Migration und der Aus- und Einsperrung von Migrant*innen präsentieren. Im Anschluss besteht Raum für eine Publikumsdiskussion mit den Expertinnen.

    ReferentInnen

    Monika Mokre
    Politikwissenschaftlerin an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Obfrau des eipcp und Aktivistin des Refugee Protest Camps Vienna. In ihrer Forschungstätigkeit und ihrer politischen Arbeit beschäftigt sie sich mit europäischer Demokratie, Migration und Kulturpolitik. Sie ist Mitherausgeberin des Buchs „Das große Gefängnis“. 
    Elisa Urbanczyk
    Rechtsanwältin in Nürnberg und vertritt verschiedene Mandant*innen in der Abschiebehaftanstalt Eichstätt. Sie ist Expertin für rechtliche Fragen im Kontext von Migration und kennt die Abschiebevorgänge aus erster Hand.

    Veranstaltungsort
    Cafe Tür an Tür, Wertachstraße 29, Augsburg


    Partner

    Netzwerk Solidarische Stadt Augsburg


    Art der Veranstaltung
    Vortrag und Diskussion



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    21.02.2019 - 10:00 bis 16:00

    Biodiversität, Düngeverordnung und Klimawandel

    Lösungsansätze einer bäuerlichen Landwirtschaft und Forderungen an die Agrarpolitik

    Insektensterben und der Verlust der Artenvielfalt bedrohen unsere Lebensgrundlagen. Wegen unzu-reichender Umsetzung der EU Nitratrichtlinie hat die EU-Kommission eine Klage gegen die BRD beim Europäischen Gerichtshof eingereicht. Zudem müssen nach der NERC-Richtlinie Luftschadstoffe wie Stick-stoffoxide und Ammoniak deutlich reduziert werden. Dass die Novellierung der Düngeverordnung eine echte Lösung des Problems sein kann, bezweifeln nicht nur Bauern, sondern auch Wissenschaftler. Der vielerorts zu trockene Sommer mit Futterknappheit und Ernte-ausfällen hat die Empfindlichkeit unserer Agrarsysteme angesichts des Klimawandels deutlich gemacht.

    Die AbL fordert eine Landwirtschaftspolitik, die sowohl den Umwelt- und Artenschutz als auch die Existenzsicherung der bäuerlichen Betriebe zum Ziel hat. Die Tagung soll hierfür Lösungsansätze aufzeigen.

    Weitere Informationen sowie das genaue Programm finden Sie auf dem Flyer zur Tagung.

    ReferentInnen

    Dr. Andrea Beste
    Agrarwissenschaftlerin und Diplom-Geographin, Co-Autorin Bodenatlas
    Heinrich-Böll-Stiftung und "Büro für Bodenschutz und Ökologische Agrarkultur“, Mainz
    Wolfram Güthler
    Ministerialrat und Leiter des Referats Landschaftspflege und Naturschutz-förderung im Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz
    Dr. med. vet. Anita Idel
    Tierärztin, Mediation und Projektmanagement Agrobiodiversität, Lead-
    autorin im UN-Weltagrarbericht (IAASTD) und Kasseler Institut für ländliche Entwicklung
    Prof. Onno Poppinga
    Kasseler Institut für ländliche Entwicklung (KI)

    Veranstaltungsort
    Weichering, Landgasthof Vogelsang, Bahnhofstraße 24


    Kosten
    10,- (Mitglieder) / 15,- Euro (Nichtmitglieder); Mittagessen und Getränke sind selbst zu bezahlen


    Partner

    Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft, Landesverband Bayern e.V.


    Art der Veranstaltung
    Tagung



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