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Ein Forum für neue Ansätze in Politik, Wirtschaft und Kultur

Veranstaltungsrückblick

19.09.2019 - 16:00 bis 20.09.2019 - 13:00

Women*-Empowerment-Safe Space

 

Vom 19.09. - 20.09.2019 wird Fatuma Musa Afrah im Nachbarschaftshaus Gostenhof in Nürnberg zu Gast sein und zu den Themen Stärkung von Frauen*, Menschenrechten, Integration und Zugang zu Informationen sprechen. Die Veranstaltungen sind in zwei Tage aufgeteilt:

Am Donnerstag findet ein Vortrag "Wie Frauen* mit und ohne Fluchterfahrung zusammenarbeiten können um sich gegenseitig zu stärken" statt und ist für alle Frauen* geöffent.

Am Freitag folgt dann ein Frauen*frühstück gemeinsam mit Fatuma Musa Afrah, dass sich ausschließlich an Frauen* mit Fluchterfahrung richtet.

Vortrag wie Frühstück finden in englisch und deutsch statt. Für Kinderbetreuung ist gesorgt.
Die Veranstaltung ist kostenfrei, um Anmeldung wird gebeten. Anmeldung und mehr Informationen unter: www.fluechtlingsrat-bayern.de/women-empowerment-safe-space.html

ReferentInnen

Fatuma Musa Afrah
mehrfach ausgezeichnete Aktivistin, Rednerin, Beraterin und Vereinsgründerin von United Action e.V. 

Veranstaltungsort
Nürnberg, Nachbarschaftshaus Gostenhof, Adam-Klein-Str. 6


Kosten
Eintritt frei!


Partner

Imedana e.V - Rosa Asyl, Bayerischer Flüchtlingsrat und WeTalk Projekt des Bayerischen Flüchtlingsrats.


Art der Veranstaltung
Vortrag und Frühstück



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18.09.2019 - 19:00

Congo Calling

 

Deutschland 2019 – Regie: Stephan Hilpert – Originalfassung: kiswahili, französisch, englisch, deutsch – Untertitel: englisch

Drei Europäer*innen sind in den Nord-Kongo gekommen, um den Menschen vor Ort zu helfen. Mit der Zeit wachsen Hürden und Hindernisse. Peter, der 30 Jahre lang Entwicklungshilfe in Afrika geleistet hat, ist mit 65 Jahren zu alt für seinen Job – seine Herzensheimat Afrika möchte er jedoch nicht verlassen. Raul forscht für seine Doktorarbeit über hiesige Rebellengruppen und muss erkennen, dass die Forschungsgelder seine kongolesischen Mitarbeiter in Versuchung führen. Das Projekt ist gefährdet. Anne-Laure hat ihre Stelle als Entwicklungshelferin aufgegeben. Sie arbeitet nun für ein kongolesisches Musikfestival und kämpft mit ihrem regimekritischen Freund und anderen Einheimischen für eine bessere Zukunft. Auch sie stößt an ihre Grenzen. Drei unterschiedliche Erfahrungen – doch alle eint die Frage: Wie hilfreich ist die Hilfe Europas? Janna Lihl

Diese Veranstaltung ist Teil der Reihe "Fokus: Afrika", weitere Termine:

Tickets sind über das Monopol Kino erhältlich.

ReferentInnen

Stephan Hilpert

Hilpert studierte Dokumentarfilmregie an der HFF München und promovierte in Filmwissenschaften an der University of Cambridge. CONGO CALLING ist sein HFF-Abschlussfilm.

Veranstaltungsort
München, Monopol Kino, Schleißheimer Str. 127


Kosten
9,50 € / 8,50 € erm.


Partner

Evangelische Stadtakademie München

Museum Fünf Kontinente

DOK.fest


Art der Veranstaltung
Filmvorführung mit Diskussion



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15.09.2019 - 14:00

Wohnungspolitischer Spaziergang durch Schwabing-West

 

Bei einem rund zweistündigen Spaziergang durch Schwabing-West erklärt Bernadette Felsch vom AK „Wer beherrscht die Stadt?“ an konkreten Beispielen den Wandel in diesem Stadtteil, der dazu führt, dass viele der ehemaligen und bisherigen Schwabinger*innen verdrängt werden oder die Verdrängung und steigende Mieten fürchten. Thematisiert wird dabei auch, wie es besser laufen könnte. Nach Möglichkeit sollen auch Betroffene zu Wort kommen.

Hinweis: Es sind Foto-, Ton- und ggf. auch Videoaufnahmen geplant.

Treffpunkt: U-Bahn-Haltestelle Hohenzollernplatz, Ausgang Erich-Kästner-Straß

Leider sind derzeit alle Anmeldeplätze belegt. Wer noch mitkommen möchte, kann sich aber auf die Warteliste setzen lassen (Mail an: veranstaltung@muenchner-forum.de). Da wir bei unserem Stadtspaziergang durch Schwabing-West auch in Häuser gehen möchten, können wir leider nur eine begrenzte Zahl an Teilnehmenden mitnehmen. Wir bitten um Euer Verständnis!

ReferentInnen

Bernadette Felsch
AK „Wer beherrscht die Stadt?“

Veranstaltungsort
München, Schwabing West


Kosten
Eintritt frei


Partner

Eine gemeinsame Veranstaltung von:
Münchner Forum, Bayernforum der Friedrich-Ebert-Stiftung, Evangelische Stadtakademie, Münchner Initiative für ein soziales Bodenrecht, Petra-Kelly-Stiftung


Art der Veranstaltung
Thematische Stadtführung



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14.09.2019 bis 20.10.2019

Look at us

Ausstellung mit Rahmenprogramm

Sun Mu – geboren 1972 in Nordkorea – wurde in der dortigen Armee als Propagandamaler ausgebildet, später studierte er im Norden an einer Kunsthochschule. In der Zeit der schwerwiegenden Hungersnot der 1990er Jahre flüchtete er nach China und später über Thailand und Laos nach Südkorea. Seitdem lebt und arbeitet er als Maler in Seoul. Dort hat er ebenfalls als Zweitstudium visuelle Kunst studiert. In seinem künstlerischen Werk beschäftigt er sich intensiv mit der Repräsentation und Darstellung beider koreanischer Staaten. Er setzt in seinen Gemälden immer wieder von neuem Propaganda und politische Bilder, die von beiden unterschiedlichen Systemen geschaffen werden, in überraschende Beziehungen. Deswegen ist er schon mehrmals in Südkorea zensiert worden und seine Bilder sind, legitimiert durch das Gesetz der Nationalen Sicherheit, sogar aus den Ausstellungsräumen der Busan Biennale 2008 entfernt worden.
Anstelle seines Geburtsnamens verwendet er aus Rücksicht auf seine Familie in Nordkorea ein Pseudonym und erlaubt keine Fotos seines Gesichts. Der Künstler bleibt somit gesichtslos. Durch das Verbergen seiner "alten" Identität und die Konstruktion einer "Neuen", überträgt er ein gängiges Phänomen der virtuellen in die reale Welt. Sein Künstlername Sun Mu (nicht Linie) bedeutet „Ohne Grenze/Grenzenlosigkeit“ und symbolisiert für ihn die Wiedervereinigung beider Koreas. Korea unterliegt heute noch immer dem Waffenstillstand, der nach dem Koreakrieg 1953 ausgerufen wurde. Es existiert kein Friedensvertrag zwischen Nord- und Südkorea. Militärische Entscheidungen von Südkorea unterliegen der Einwilligung durch die USA.
Im Kunstraum München sind ab 13. September 2019 erstmalig seine Werke in einer Einzelausstellung außerhalb Südkoreas zu sehen. Wie der Ausstellungstitel "Look at us" andeutet, entschied er sich, die jüngsten Gipfeltreffen zwischen Nordkorea, Südkorea und den USA zu thematisieren. Die installative Gestaltung des Ausstellungshauses wird die Zwischenbeziehung, die Ähnlichkeiten und Unterschiede zwischen beiden Koreas und deren Abhängigkeit von den USA erfahrbar machen. Diese indirekte Erfahrung kann den Betrachter sensibilisieren, die Existenz und das Phänomen medial inszenierter Bilder über kulturelle und ideologische Systeme zu reflektieren. Der Kurator und Künstler Jae-Hyun Yoo hat Sun Mu für einen Arbeitsaufenthalt nach München eingeladen um im Kunstraum die hier entstehenden Werke zu zeigen. Sun Mus Malerei lehnt sich formal an die sog. Propagandabilder seiner Heimat an, bricht aber inhaltlich deren ideologische Botschaften und Themen. So dienen die Mittel der Überhöhung, des Personenkultes und verordnetes Kollektivglücks als Schablonen für eine politische Bildkunst, deren vermeintlich vertrauten Chiffren unter verkehrten Vorzeichen Sun Mus politische und gesellschaftliche Perspektive spiegeln, die auch und gerade Korruption, Demokratiedefizit und Machtmissbrauch in seiner neuen Heimat, im Westen allgemein befragen. Auf den ersten Blick wirken die Bilder wie eine Pop-Art-Variante von Propagandapostern der nordkoreanischen Arbeiterpartei, aber in seiner alten Heimat sind die Kunstwerke Kapitalverbrechen. „Das Gesicht des Großen Führers zu malen, ohne Genehmigung der Partei, das ist Gotteslästerung. Niemand darf das. Aber ich fordere diesen Gott heraus.“ Der Kunstraum freut sich, dass er Herrn Yoo gewinnen konnte, gerade vor den Hintergrund der jüngsten Entwicklung zwischen „beiden Koreas“ Sun Mus Arbeit zum ersten Mal in einer institutionellen Einzelausstellung in Süddeutschland zu zeigen.

Die Ausstellung wird von einem Rahmenprogramm mit Künstlergespräch, Filmvorführung und
Gastvorträgen begleitet.

Rahmenprogramm
Samstag, 14.09.2019 14 Uhr:
Globalisierte Ästhetik und Authentizität im Kontext der Wiedervereinigung Koreas - Prof. Dr. Du-Yul Song

Man denkt zuerst, es müsse In dem geteilten Land Korea auch die harten Frontlinien der ästhetischen Theorie und Praxis geben: Künste als Propagandamittel im Norden contra Autonomie der Künste im Süden, Provinzialität und Verschlossenheit der Künste im Norden contra Globalität und Offenheit der Künste im Süden usw.. Wenn man aber die Entwicklung der Künste in den beiden Teilen des Landes näher betrachtet, findet man in erstaunlicher Weise viele Schnittmengen in der ästhetischen Theorie und Praxis. Vor allem spielt der Drang zur Globalität und zugleich zur Authentizität eine große Rolle, obwohl diese beiden Kategorien sowohl im Norden als auch im Süden in unterschiedlicher Weise artikuliert sind.
Anhand der Musikästhetik von Isang Yun (1917-95) und des Kryptogramms von Ung-No Lee (1904-89) versucht der Vortrag, einen neuen ästhetischen Horizont für Frieden und Versöhnung in einem geteilten Land zu eröffnen

16 Uhr: (Lecture in English) North Korea’s History and Visual Art - Prof. Dr. Vladimir Tikhonov (Pak Noja)
North Korean visual art embodies in itself all the peculiarities of country’s historical experiences. It is distinguished, among many other things, by its technical and genre syncretism, often indicating the modern development of the premodern painting traditions in combination with European – often distinctively Eastern European – influences. Ideologically, the art is expected to serve the nation-building and popular enlightenment tasks; this instrumentalist approach harks back both to the Confucian vision of art as a tool of ethical cultivation and the modernist – both nationalist and socialist – conceptions of art at the service of mass mobilization. In his lecture, he will attempt to outline the interconnections between the syncretic characteristics of the North Korean art and North Korea’s tumultuous, multi-layered history, in which the use of foreign (Chinese or Eastern European) models of non-capitalist post-colonial nation-building was combined with the anguished search for the autonomous, genuinely Korean cultural and political identity.

Sonntag, 22.09.2019 17:30: “I am Sun Mu”
Dokumentarfilm von Adam Sjöberg, 2015, USA/China/South Korea, 80 min., kor. m. engl. U.
Werkstattkino, Fraunhoferstr. 9, 80469 München
Inhalt: operating under a pseudonym, which means 'no boundaries' - North Korean defector Sun Mu creates political pop art based on his life, homeland, and hope for a future united Korea. His hidden identity is nearly compromised when a massive historical exhibit in Beijing is shuttered by Chinese and North Korean authorities (IMDb).
After the movie artist Sun Mu and curator Jae-Hyun Yoo will have a talk with the audience.
USA/China/South Korea, 80 min., English subtitles


Mittwoch, 25.09.2019 19 Uhr: Artist Talk mit Sun Mu und Jae-Hyun Yoo
Der Kurator spricht mit dem Künstler über seinen Weg, sein Werk und die Geschichte beider Koreas.
Samstag, 19.10.2019 Lange Nacht der Museen
Zur „Langen Nacht“ laden in München wieder rund 90 Museen und Sammlungen, Galerien und Kirchen zum
nächtlichen Rundgang zu Kunst, Kultur, Naturwissenschaft und Technik ein. Zwischen 19 und 2 Uhr gibt es für das Publikum viel zu entdecken, neben den aktuellen Ausstellungen wird ein einzigartiges Rahmenprogramm mit Führungen, Live-Musik, Performances oder Filmen geboten. Alle Häuser sind in speziellen Bustouren der MVG miteinander vernetzt und können von den Besucherinnen und Besuchen bequem erreicht werden.

ReferentInnen

(siehe die Einzelne Veranstaltungen)

Prof. Dr. Du-Yul Song
Du-Yul Song setzt sich für eine Verständigung und Annäherung zwischen Nord- und Südkorea ein. Auf Grund des Nationalen Sicherheitsgesetzes wurde Herr Song im Jahre 2003 in Südkorea inhaftiert. Infolge weltweiter Proteste wurde er acht Monate später freigelassen. Du-Yul Song ist Soziologe und emeritierter Professor der Universität Münster. 1993 wurde er in Deutschland eingebürgert, bis dahin war er südkoreanischer Staatsbürger. Er promovierte bei J. Habermas.

Prof. Dr. Vladimir Tikhonov
Vladimir Tikhonov wurde in der damaligen UdSSR geboren. Er promovierte an der Lomonossow-Universität in
Moskau, arbeitete dann als Journalist und Historiker in Südkorea. Dort hat er die südkoreanische Staatsbürgerschaft und einen koreanischen Namen „Noja Pak“ angenommen. Momentan lebt er in Norwegen und lehrt als Professor für Koreanistik an der Oslo Universität. Sein Interessenschwerpunkt ist die postkoloniale Geschichte Ostasiens.

Alexander Steig
stellv. Vorsitzender des Kunstraumes und Kurator der Ausstellung

Veranstaltungsort
München, Kunstraum München e.V. Holzstraße 10


Kosten
Eintritt frei


Partner


Art der Veranstaltung
Ausstellung mit Rahmenprogramm



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14.09.2019 - 18:00

Utopie des Helfens – Wege zu einer nachhaltigen Entwicklungspolitik

 

Vortrag im Rahmen der 50-Jahr-Feier des Arbeitskreises für Entwicklungspolitik und Selbstbesteuerung e.V.

Im Anschluss Diavortrag (Basis-Projekte des AES in Peru), Filmvorführung (AES im Senegal: „Eine Zukunft für die Jugend – das Berufsbildungszentrum im Waoundé"), Ausstellung (Ressourcengerechtigkeit – Die große Gier (INKOTA)). Rahmenprogramm: lateinamerikanische Musik und afrikanisches Büfett.

Weitere Informationen zum Abend finden Sie auf dem Veranstaltungsflyer.

ReferentInnen

Thomas Gebauer
Sprecher der Stiftung medico international

Veranstaltungsort
München, Seidlvilla, Nikolaiplatz 1b


Kosten
Eintritt frei!


Partner

Arbeitskreis für Entwicklungspolitik und Selbstbesteuerung e.V.


Art der Veranstaltung
Vortrag mit Diskussion



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11.09.2019 - 17:45

Congo Calling

DE 2019, 90 Min, OmeU, Regie: Stephan Hilpert

Mit guten Wünschen eröffnet Frank-Walter Steinmeier die Landebahn eines Flughafens im östlichen Kongo. Während ein Musiker der Polizeikapelle die zerbrochenen Becken zusammenschlägt, pfeift unter einem provisorischen Pavillon die Mikrofonanlage. Der Zustand des Landes ist trostlos. Drei EuropäerInnen sind im Nord-Kongo, um den Menschen vor Ort zu helfen. Peter, der 30 Jahre lang Entwicklungshilfe in Afrika geleistet hat, ist mit 65 Jahren zu alt für seinen Job. Raul forscht für seine Doktorarbeit über hiesige Rebellengruppen und muss erkennen, dass die Forschungsgelder seine kongolesischen Mitarbeiter in Versuchung führen. Das Projekt ist gefährdet. Anne-Laure hat ihre Stelle als Entwicklungshelferin aufgegeben. Sie arbeitet nun für ein kongolesisches Musikfestival und kämpft mit ihrem regimekritischen Freund und anderen Einheimischen für eine bessere Zukunft.

Drei unterschiedliche Erfahrungen – doch alle eint die Frage: Wie hilfreich ist die Hilfe Europas?

Trailer und weitere Informationen zum Film auf der Webseite des Fünf-Seen-Filmfestivals.

Veranstaltungsort
Starnberg, Kino Breitwand, Wittelsbacherstraße 10


Kosten
9,50/ erm. 7,- Euro


Art der Veranstaltung
Filmvorführung mit Gespräch



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10.09.2019 - 19:30

Congo Calling

DE 2019, 90 Min, OmeU, Regie: Stephan Hilpert

Mit guten Wünschen eröffnet Frank-Walter Steinmeier die Landebahn eines Flughafens im östlichen Kongo. Während ein Musiker der Polizeikapelle die zerbrochenen Becken zusammenschlägt, pfeift unter einem provisorischen Pavillon die Mikrofonanlage. Der Zustand des Landes ist trostlos. Drei EuropäerInnen sind im Nord-Kongo, um den Menschen vor Ort zu helfen. Peter, der 30 Jahre lang Entwicklungshilfe in Afrika geleistet hat, ist mit 65 Jahren zu alt für seinen Job. Raul forscht für seine Doktorarbeit über hiesige Rebellengruppen und muss erkennen, dass die Forschungsgelder seine kongolesischen Mitarbeiter in Versuchung führen. Das Projekt ist gefährdet. Anne-Laure hat ihre Stelle als Entwicklungshelferin aufgegeben. Sie arbeitet nun für ein kongolesisches Musikfestival und kämpft mit ihrem regimekritischen Freund und anderen Einheimischen für eine bessere Zukunft.

Drei unterschiedliche Erfahrungen – doch alle eint die Frage: Wie hilfreich ist die Hilfe Europas?

Trailer und weitere Informationen zum Film auf der Webseite des Fünf-Seen-Filmfestivals.

Veranstaltungsort
Gauting, Kino Breitwand, Bahnhofpl. 2


Kosten
9,50/ erm. 7,- Euro


Art der Veranstaltung
Filmvorführung mit Gespräch



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07.08.2019 - 19:00

After Sabeen

 

Der Film" After Sabeen" (OmeU, 74 min) wurde von Schokofeh Kamiz produziert und wird zum ersten Mal in München gezeigt. Die anschließende Diskussion wird auf Englisch und Deutsch stattfinden und sich mit der derzeitigen Situation sozialer und zivilgesellschaftlicher Aktivist*innen in Pakistan beschäftigen.

Hier kann man den Trailer sehen.


Karachi, Pakistan. 24. April 2015. Ein Auto hält an einer Ampel. Drinnen sitzen zwei Frauen: Sabeen Mahmud und ihre Mutter Mahenaz. Zwei Männer auf einem Motorrad halten an und eröffnen das Feuer. Sabeen stirbt sofort; ihre Mutter wird verwundet, überlebt aber.

Am Abend ihres Todes veranstaltete Sabeen Mahmud, eine Podiumsdiskussion über das ungeklärte und anhaltende Verschwinden von mehr als 20.000 Aktivisten und Zivilisten aus Balutschistan in ihrem Cafés T2F (The Second Floor) in Karatschi. Ursprünglich sollte die Podiumsdiskussion in einer Universität in Lahore stattfinden. In letzter Minute wurde aber die Zusage für die Räumlichkeiten, nach einem massiven Druck von staatlicher Seite aus, zurückgezogen. Sabeen wurde auch von Unbekannten bedroht und von ihr wurde verlangt, diese Veranstaltung abzusagen. 

Auch besorgte Freunden rieten ihr dazu. Sabeen ließ sich jedoch nicht einschüchtern und führte die Veranstaltung durch. Nach dem Mord folgt die Regisseurin Schokofeh Kamiz der Mutter und Freunden von Sabeen, um nicht nur Berichte und Erinnerungen an sie aufzuzeichnen, sondern auch um ein Porträt einer Frau zu erstellen, die sie nicht kannte.

Hier kann man ein Kommentar über den Filmabend und hier ein Interview mit der Regisseurin lesen.

Weitere Informationen über Sabeen Mahmud und ihre Projekte:

T2F: http://www.t2f.biz/

PeaceNiche: http://peaceniche.org/

#UnsilencingPakistan

Was ist nach ihrer Ermordung passiert

Ihr Facebook Profil mit vielen inspirierenden Texte

Ein interessantes Interview mit Sabeen

ReferentInnen

Schokofeh Kamiz
Regisseurin

Mahenaz Mahmud
Mutter von Sabeen, aus Pakistan

Seema Malik und Marvi Mazhar
Weggefährtinnen von Sabeen, aus Pakistan

Veranstaltungsort
München, Monopol Kino, Schleißheimer Str. 127


Kosten
9,50 € / 8,50 € erm.


Art der Veranstaltung
Filmvorführung mit anschließender Diskussion



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27.07.2019 - 10:00 bis 17:30

Souverän und authentisch im politischen Tagesgeschäft

Rhetoriktraining für Frauen

Wer politisch engagiert ist, will Menschen überzeugen. Dreh- und Angelpunkt dabei ist authentisches und verständliches Sprechen. Klingt einfach, ist es bei weitem nicht.

Wer authentisch auftritt, macht die eigene Persönlichkeit sichtbar - jenseits von rhetorischen Rezepten. Und je mehr es um politische Konzepte und Werte geht, also eher abstrakte und komplexe Themen, desto wichtiger ist es, verständlich zu sprechen. Denn nur wer verstanden wird, kann überzeugen.

Und weil politische Überzeugungsarbeit immer in gesellschaftliche Strukturen eingebettet ist, ist es besonders für Frauen wichtig, die Mechanismen von Geschlecht und Macht in der Kommunikation zu kennen. Das gilt für eine Podiumsdiskussion, einen Infostand oder als Rednerin bei einer Veranstaltung gleichermaßen.

Im Seminar bekommen Sie einen Werkzeugkasten, der Sie in allen Rede- und Gesprächssituationen unterstützt. Sie lernen, wie Sie die rhetorischen Audrucksmittel Sprache, Stimme und Körper authentisch und verständlichkeitsfördernd einsetzen können und üben sich in Kurz- und Stegreifrede.

Dieses Seminar kann mit 9 Unterrichtstunden für das Politikmanagement-Zertifikat von GreenCampus im Bereich "Kommunikation" angerechnet werden.

Veranstaltungsnummer: 2-19-45

Das Seminar richtet sich ausschließlich an Frauen.
Das Seminar ist ausgebucht. Wir haben eine Warteliste gebildet.

ReferentInnen

Ina Machold
Diplom-Pädagogin und Mediatorin (FH), seit über 15 Jahren Training und Coaching zu den Themen Kommunikation, Rhetorik und Konfliktmanagement
Frauenreferentin, Bündnis 90/DIE GRÜNEN, Landesverband Bayern

Veranstaltungsort
Augsburg, Hotel am alten Park, Frölichstraße 17, Raum Weitblick


Kosten
60,- / erm. 40,- Euro (inkl. vegetarischer Tagungsverpflegung)


Art der Veranstaltung
Tagesseminar



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20.07.2019 - 10:00 bis 17:30

Ich liebe Konkurrenz. Nicht.

Konflikttraining für Frauen

Wer sich politisch engagiert, bewegt sich in einem zutiefst konfliktträchtigen Feld.

Die Auseinandersetzung mit politischen Gegner*innen lebt von Werte-, Ziel- und Strategiekonflikten: soziale Gerechtigkeit oder freie Märkte? Kohleenergie oder Ausstieg? Quote oder nicht?

Innerhalb der eigenen Reihen spielen zusätzlich Verteilungskonflikte eine wichtige Rolle, denn die Posten sind knapp, die aussichtsreichen Listenplätze endlich.

Frauen wird gerne nachgesagt, sie seien konfliktscheu oder gar harmoniesüchtig. Was so nicht stimmt, denn Frauen gehen einfach nur anders mit Konkurrenz und Konflikten um als Männer. Tatsache ist jedoch: Frauen wagen es selten, eine_n (politische_n) Konkurrent_in offen herauszufordern. Mit der Folge, dass sie auf Chancen, Erfolg, Status, Zufriedenheit und mehr verzichten.

Wie das anders gehen kann, betrachten wir in diesem Seminar. Es wird um folgende Fragen gehen:

  • Was ist ein Konflikt und welche Arten gibt es?
  • Welche Lösungsstrategien kommen in Betracht?
  • Wie ticken Frauen in Konflikten?
  • Wie kann ich Gelassenheit - oder sogar Spaß -  in Konkurrenzsituationen entwickeln?

Wir wechseln im Seminar zwischen Kurzinput, Einzel-/Gruppenarbeit, Erfahrungsaustausch und Übungen.

Dieses Seminar kann mit 9 Unterrichtstunden für das Politikmanagement-Zertifikat von GreenCampus im Bereich "Kommunikation" angerechnet werden.

Veranstaltungsnummer: 2-19-44

Das Seminar wendet sich ausschließlich an Frauen.

Das Seminar ist ausgebucht. Wir haben eine Warteliste gebildet.

ReferentInnen

Ina Machold
Diplom-Pädagogin und Mediatorin (FH), seit über 15 Jahren Training und Coaching zu den Themen Kommunikation, Rhetorik und Konfliktmanagement
Frauenreferentin, Bündnis 90/DIE GRÜNEN, Landesverband Bayern

Veranstaltungsort
München, Petra-Kelly-Stiftung, Seminarraum, Hochbrückenstr. 10


Kosten
60,-/ erm. 40,- Euro (inkl. Tagungsverpflegung)


Art der Veranstaltung
Tagesseminar



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