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Ein Forum für neue Ansätze in Politik, Wirtschaft und Kultur

Veranstaltungsrückblick

10.12.2018 - 19:30

Schalom und Salam

Wider den islamisch verbrämten Antisemitismus

Muhammad Sameer Murtaza spricht sich unmissverständlich gegen jeden Versuch aus, Antisemitismus aus dem Koran heraus begründen zu wollen und fordert eine radikale Selbstkritik der Muslime. Leidenschaftlich und mit den Mitteln der wissenschaftlichen Interpretation plädiert er – immer auf der Grundlage des Qur’an – für eine Annäherung der Bruderreligionen von Judentum und Islam. Die Stimme eines ebenso gläubigen wie gelehrten und weltoffenen Muslims, die gerade in Zeiten eines verstärkten islamisch verbrämten Antisemitismus im deutschsprachigen Raum weite Beachtung verdient.

ReferentInnen

Muhammad Sameer Murtaza
Islam- und Politikwissenschaftler, islamischer Philosoph und Autor, Stiftung Weltethos

Veranstaltungsort
München, Jüdisches Museum St. Jakobs-Platz 16


Kosten
10,- / erm. 5,- € (Auszubildende und Studierende)


Partner

Evangelische Stadtakademie München


Art der Veranstaltung
Vortrag



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08.12.2018 - 19:45 bis 00:00

Good night - white pride

Antifaschistisches Konzert

Dieses Jahr findet bereits zum 17ten mal das Rosenheimer „good night – white pride“ Konzert statt.

Eine Kampagne von Mitgliedern der Hardcoreszene, die sich gegen Rassismus und Faschismus wendet. Ziel war und ist es, Faschismus und Rassismus „keinen Millimeter Platz einzuräumen“. In Rosenheim veranstaltet die infogruppe seit 2002 jährlich ein Konzert unter diesem Motto. Inzwischen ist das Rosenheimer „good night – white pride“ Konzert eine feste Institution in der oberbayerischen Alternativkultur geworden.

ReferentInnen

Caskar
Folk-Crust-Punk (München)
Cassidy
Posthardcore (Rosenheim)
Missbrauch
Punkrock (München)
Stockkampf
Punkrock (Innsbruck)

Veranstaltungsort
Rosenheim, Vetternwirtschaft - VfbK e.V. Oberaustrasse 2


Partner

Infogruppe Rosenheim


Art der Veranstaltung
Antifaschistisches Konzert



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05.12.2018 - 19:30

Lesen für die Freiheit – Münchner Journalist*innen lesen Texte...

Im Rahmen der Münchner Tage der Menschenrechte

Laut Zahlen der Organisation Reporter ohne Grenzen aus dem Jahr 2017 sind weltweit 326 Journalist*innen in Haft. Und das sind nur die bekannten Fälle. Es ist davon auszugehen, dass es insgesamt wesentlich mehr sind.
Ein vor allem auch in Deutschland bekanntes Beispiel war die Inhaftierung des deutsch-türkischen Journalisten Denis Yücel, der zum Glück aufgrund des Drucks der Politik und der Öffentlichkeit im Februar dieses Jahres aus der Haft entlassen wurde und nach Deutschland ausreisen konnte.
Die meisten inhaftierten Journalist*innen haben nicht dieses Glück und geraten in Vergessenheit. Manche von ihnen sitzen bereits seit mehr als 20 Jahren in Gefängnissen.
So z.B. Lin Youping-Ziyou Bao aus China, die seit Juni 1983 in Haft ist!

„Jeder Mensch hat das Recht auf freie Meinungsäußerung; dieses Recht umfasst die Freiheit, Meinungen unangefochten zu vertreten sowie Informationen und Ideen mit allen Kommunikationsmitteln ohne Rücksicht auf Grenzen zu suchen, zu empfangen und zu verbreiten.“ Artikel 19 der “Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte” der Vereinten Nationen (Dezember 1948).
Pressefreiheit ist Menschenrecht!
Allen inhaftierten Journalist*innen,die vergessen wurden, möchten wir diese Veranstaltung widmen.

Gemeinsam mit unseren Gästen werden wir auch darüber sprechen, welche Hilfe wir leisten können.

Weitere Informationen unter http://www.tagdermenschenrechte.org/

ReferentInnen

Sophie Anfang
Abendzeitung München  
Tyna Baginsky
Radio LORA  
Judith Heitkamp
Bayerischer Rundfunk        
Alex Rühle
Süddeutsche Zeitung 

Moderation: Renate Börger, freie Journalistin und Attac München

Veranstaltungsort
München, EineWeltHaus, Schwanthalerstr. 80, Großer Saal E01+Foyer


Kosten
Eintritt frei!


Partner

Interkulturelles Forum e.V.


Art der Veranstaltung
Lesung und Diskussion



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03.12.2018 - 19:00

Filmreihe Kino Europa: Die Erscheinung | L'Apparition

FR 2018, Drama, FSK 16, 137 Min. OmU, Regie: Xavier Giannoli

Der investigative Journalist Jacques wird vom Vatikan beauftragt, die Erscheinung der Jungfrau Maria in einem kleinen französischen Dorf unter die Lupe zu nehmen. Er trifft die sensible und zutiefst gläubige Anna, um die sich bereits eine Schar von Gläubigen versammelt hat. Allmählich deckt er die versteckten Motivationen auf und kommt der Wahrheit auf die Spur. Seine persönlichen Überzeugungen werden dabei von Grund auf erschüttert.

Preview

ReferentInnen

Claudia Oettrich
Filmperlen (angefragt)
Jan Levin Propach
Lehrstuhl für Dogmatik und Ökumenische Theologie, LMU München

Veranstaltungsort
München, Gasteig, Carl-Amery-Saal


Kosten
Eintritt frei!


Partner

In Kooperation mit dem Europe Direct Informationszentrum München & Oberbayern, dem Creative Europe Desk München GmbH und dem Informationsbüro des EU-Parlaments


Art der Veranstaltung
Filmvorführung mit anschließender Diskussion



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01.12.2018 - 10:00 bis 17:30

Sand im Getriebe!?

Konfliktmanagement für politisch Engagierte

Mit unserem politischen Engagement wollen wir gemeinsam etwas erreichen, wir wollen Menschen überzeugen, im Klimaschutz vorankommen oder mehr Mandate erringen. Ziele, für die wir Zeit, Energie und gute Ideen brauchen. Und dann kostet uns aber das Miteinander so viel Nerven und wertvolle Zeit: bis man sich mal auf das Thema einer Veranstaltung geeinigt hat, bis Aufgaben gerecht verteilt sind und und und. Immer wieder menschelt es und wir geraten mehr oder weniger offen aneinander.

Ungelöste Konflikte in der Zusammenarbeit kosten uns was. Sie bringen uns manchmal um die Früchte unserer Arbeit, sie mindern unsere Lust am Engagement und können im schlimmsten Fall zum Auseinandergehen von Ortsverbänden, Fraktionen oder anderen Teams führen. Das wollen wir alle nicht – und trotzdem holt es uns immer wieder ein.

Was können wir tun?

Konflikte, Mensch-Mensch-Reibungsverluste wird es immer geben, denn die Menschen sind nun mal verschieden. Das ist auch gut so, denn Unterschiede bringen uns weiter.

Aber wie können wir diese Mensch-Mensch-Reibungsverlust minimieren? Wie können wir konstruktiv und gewinnbringend mit Konflikten umgehen?

Damit wollen wir uns in diesem Seminar beschäftigen:
1. Was sind Konflikte? – Verstehen, was los ist.
2. Wie verhalte ich mich typischerweise? – Eigenen Reaktionsmustern auf die Schliche kommen.
3. Wie können Wege zu win-win-Lösungen aussehen? – Ausprobieren und üben.

Neben kleinen Inputs mit Theorie arbeiten wir vor allem interaktiv, in kleinen Gruppen oder in Einzelarbeit mit viel selber ausprobieren und mitdenken.

Veranstaltungsnummer: 3-18-16

Achtung: Die Zahl der Teilnehmenden ist begrenzt - bitte frühzeitig anmelden!

Dieses Seminar kann mit 9 Stunden im Bereich "Weitere Seminare - Politische Personalentwicklung und Organisationsfragen" für das Politikmanagement-Zertifikat von GreenCampus angerechnet werden.

ReferentInnen

Claudia Bosse
Moderatorin und Mediatorin, Kreisrätin, Vorstand GRIBS-Kommunalbüro

Veranstaltungsort
Augsburg, Hotel am alten Park, Raum Weitblick, Fröhlichstr. 17


Kosten
40,- / 30,- Euro (inkl. vegetarischer Tagungsverpflegung)


Art der Veranstaltung
Tagesseminar



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29.11.2018 - 19:00 bis 21:30

100 Jahre Räterepublik in Bayern

Hat uns die Räte-Idee heute noch etwas zu sagen?

Das Jahr 2018 bringt ein ganz besonderes Jubiläum mit sich: 100 Jahre Freistaat Bayern. Doch nachdem Kurt Eisner, der den Freistaat im November 1918 ausgerufen hatte, am 21. Februar 1919 ermordet worden war, gab es ein knapp vierwöchiges Interregnum: die Münchner Räterepublik. Von einer „Blütezeit“ zu sprechen, wäre angesichts der militärischen Bedrohung, unter der die Räterepublik von Anfang an stand, mehr als verwegen.

Dennoch hat die Räte-Idee ihre Faszination lange Zeit und immer wieder behalten: als Idee einer unmittelbaren Volksherrschaft.

Hat diese Idee uns auch heute noch etwas zu sagen? Kann sie gerade in Zeiten der viel zitierten Politikverdrossenheit vielleicht sogar neue Impulse für die Demokratie geben?

Mit diesen Fragen wollen wir uns vor dem Hintergrund der historischen Ereignisse ausführlich befassen.

Programmablauf

Dokumentarfilm: „Es geht durch die Welt ein Geflüster“ – ZeitzeugInnen der Münchner Revolution & Räterepublik  1918/19 berichten (43 min.)

Podiumsdiskussion: Hat uns die Räte-Idee heute noch etwas zu sagen?

Dieser Abend findet im Rahmen der Veranstaltungsreihe "1918 2018 Was ist Demokratie?" des Münchner Kulturreferats.

ReferentInnen

Ulrike Bez
Filmemacherin, München

Dr. Georg Köglmeier
Akad. Oberrat am Lehrstuhl für Bayerische Landesgeschichte, Regensburg

Simon Strohmenger
mehrDemokratie e.V. , München

Moderation: Lisa Altmeier, Crowdspondent

Veranstaltungsort
Carl Amery Saal (Gasteig), Rosenheimer Str. 5, München


Kosten
Eintritt frei


Partner

Münchner Stadtbibliothek


Art der Veranstaltung
Filmvorführung und Diskussion



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29.11.2018 - 19:00

68er Revolte und wilde 70er – als wir jung waren

Autorinnen und Autoren des Schriftstellerverbandes Ostbayern erinnern sich

Die 68er-Revolte liegt 50 Jahre zurück. Idealistische Gesellschaftsbilder wurden entworfen, diskutiert und gelebt. Ein wildes Jahr, das weit in die 70er Jahre hinwirkte und auch heute noch spürbar ist. Was ist von dieser Revolte geblieben?
Autorinnen und Autoren des Schriftstellerverbandes unternehmen eine Reise zurück zu dieser Zeit. Sie erinnern sich und beleben mit Texten und Dokumente die Stimmung dieser Epoche.

Weitere Informationen zum Abend finden Sie im Veranstaltungsflyer.

ReferentInnen

Guido Frei, Wolfgang Hammer, Elfi Hartenstein, Helmut Hoehn, Gabriele Kiesl, Carola Kupfer, Dieter Lohr, Marita A. Panzer, Claudia Spelic, Thyra Thorn
sowie als Gast: Irene Salberg

Veranstaltungsort
Regensburg, Gewerkschaftshaus in der Richard-Wagner-Straße 2


Kosten
Eintritt frei!


Partner

Verband deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller Ostbayern



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26.11.2018 - 18:00 bis 20:00

"Gut, Mensch!" Thema: Finanzmärkte und Wirtschaft

Die sozio-kulturelle Gesprächsrunde mit den guten Ideen für die Zukunft.

Thomas Darchinger stellt Menschen und Projekte aus aller Welt vor, die zeigen: Man kann etwas anpacken und bewegen. Der Mensch kann Gemeinschaften bilden, die etwas Gutes tun. Die unsere Welt zum Guten verändern. Denn wir haben nicht nur die Probleme auf der Welt gemeinsam, wir können uns auch alle gemeinsam dabei helfen, Lösungen zu finden

Wie kann ein Finanzmarkt weg vom entfesselten und den realen Dingen entkoppelten Rausch der schnellen Gewinne, hin zu einem sinnvollen System, das gute und dem Gemeinwohl dienende Prozesse unterstützt und nicht unterwandert? Und: wie könnte ein neuer Bezug zum Geld uns glücklicher machen?

Für weitere Infos über diese Veranstaltungsreihe besuchen Sie die Webseite unseres Kooperationspartners.

ReferentInnen

Uwe Lübbermann
Macher von Premium Cola und nachhaltiger Ökonom

Graeme Maxton
Präsident des "Club of Rome"

Sahra Wagenknecht
Finanzexpertin der "Linken"

Moderation:
Thomas Darchinger
Schauspieler

Veranstaltungsort
München, Festsaal des Künstlerhaus am Lenbachplatz


Kosten
7,- Euro


Art der Veranstaltung
Gesprächsrunde



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24.11.2018 - 10:00 bis 17:30

Nur für Frauen: Souverän auf rechtspopulistische Äußerungen reagieren

Ein Argumentationstraining

Nicht nur bei den vielzitierten Stammtischen, von AfD-Sympathisant_innen oder auf den sog. „Demos für alle“ sind sie zu hören, die menschen- und demokratiefeindlichen Äußerungen von Rechtspopulist_innen. Auch mitten unter uns, in der Verwandtschaft, unter Freund_innen oder Kolleg_innen sind sie inzwischen scheinbar normal geworden.

Das ist ein Aspekt, der sie so gefährlich macht. Ein weiterer, dass sie uns oft sprachlos zurücklassen, weil uns gar nichts einfallen will, was wir entgegnen könnten.
Für Frauen ist das eine doppelte Herausforderung, weil sie nicht nur allgemein für Demokratie und Menschenrechte streiten sondern ganz konkret für sich selbst. Sie sind direkt als Frau betroffen, denn die Gruppe der Frauen ist eine der sozialen Gruppen, deren Rechte die Rechtspopulist_innen beschneiden wollen.

Um einigermaßen souverän auf rechtspopulistische Aussagen reagieren zu können, brauchen wir außer Geistesgegenwart 3 Dinge: Wissen über Argumentationsmechanismen und ihre Wirkung, rhetorische Kenntnisse und praktische Übung.

Genau darum geht es in diesem Argumentationstraining:

  • Wie funktioniert die Argumentationsweise von Rechtspopulist_innen?
  • Welche Sprache nutzen sie? Welche Argumentationstechniken setzen sie ein?
  • Wie bleibe ich souverän in der Diskussion mit Rechtspopulist_innen?
  • Wie kann ich auf ihre Äußerungen reagieren?
  • Welche Gesprächsführungstechniken sind in welchen Situationen wirkungsvoll?

Wir wechseln im Seminar zwischen Theorie-Input, Diskussion und praktischen Übungen an euren und öffentlich bekannten Beispielen.

Dieses Seminar kann mit 9 Unterrichtstunden für das Politikmanagement-Zertifikat von GreenCampus im Bereich "Kommunikation" angerechnet werden.

Veranstaltungsnummer: 3-18-22

Achtung: Das Seminar ist ausgebucht. Wir haben eine Warteliste gebildet

Für das Frühjahr 2019 sind bereits Termine in Planung

ReferentInnen

Ina Machold
Diplom-Pädagogin und Mediatorin (FH), seit über 15 Jahren Training und Coaching zu den Themen Kommunikation, Rhetorik und Konfliktmanagement
Frauenreferentin, Bündnis 90/DIE GRÜNEN, Landesverband Bayern

Veranstaltungsort
München, Petra-Kelly-Stiftung, Hochbrückenstr. 10, Seminarraum


Kosten
60,- / erm. 40,- Euro (inkl. vegetarischer Tagungsverpflegung)


Art der Veranstaltung
Tagesseminar



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19.11.2018 - 19:00 bis 21:00

Die Orangen in Europa schmecken besser

Über Fluchtursachen, ihre Bekämpfung und was daran nicht stimmt

"Fluchtursachen zu bekämpfen" ist in der deutschen Politik und vielerorts in Europa zum politischen Ziel erklärt worden. Damit wird suggeriert, dass fern ab von Europa, möglichst schnell das Richtige für die Menschen vor Ort getan werden muss. Zu diesem Zweck werden unterschiedlichste Maßnahmen deklariert: Grenzpolizeiliche Kooperationen, entwicklungspolitische Projekte, privatwirtschaftliche Investitionsinitiativen, „Reintegration“ von Rückkehrern und Abgeschobenen. Der gemeinsame Nenner ist meist die Zahl der Menschen zu vermindern, die nach Europa gelangen. Auch Diktatoren und undemokratische Führer in „Transit-“ und „Herkunftsländern“ profitieren von der Kooperation.

Das Narrativ der „Fluchtursachenbekämpfung“ ignoriert die Vielfalt von unterschiedlichen Wanderungsformen. Während Verfolgung, Repression und gewaltsame Konflikten als Verfolgungsgrund anerkannt werden, gilt das nicht für Umweltkatastrophen, Armut und Hunger. Auch das Streben nach einem besseren Leben bewegt Menschen dazu auszuwandern. Das ist schon lange eher der Normalfall als der häufig proklamierte Ausnahmezustand.

Einblicke in die komplexere Prozesse, die Menschen aus ihrer Heimat vertreiben, machen deutlich, wie wenig wir über die sogenannten „Fluchtursachen“ wissen, und zeigen die Notwendigkeit einer politischen Gestaltung von Migration. Ausgehend von zwei diesjährigen Publikationen zum Thema, diskutieren Kirsten Maas-Albert und David Kipp, wie eine solche Gestaltung gelingen könnte.

Hier die zwei Publikationen:

- Heinrich-Böll-Stiftung: „Die Orangen in Europa schmecken besser“

- Stiftung Wissenschaft und Politik: "Vom Notfall zum Regelfall – der EU -Treuhandfonds für Afrika"

(und noch "Migrationsprofiteure? Autoritäre Staaten in Afrika und das europäische Migrationsmanagement")

und hier die Tonaufnahme der Veranstaltung!

 

ReferentInnen

Khalid Al Aboud
Journalist aus Syrien und tätig bei Amal, Berlin

David Kipp
Forschungsgruppe Globale Fragen der Stiftung Wissenschaft und Politik

Kirsten Maas-Albert
Leiterin des Referats Afrika der Heinrich-Böll-Stiftung

Moderation: Dunja Ramadan
Redaktion Außenpolitik der Süddeutschen Zeitung

Veranstaltungsort
München, Bellevue di Monaco, Hinterhaus, 1. OG Müllerstrasse 2


Partner

Bellevue di Monaco



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