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Ein Forum für neue Ansätze in Politik, Wirtschaft und Kultur

Veranstaltungsrückblick

19.02.2018 - 19:00

[Ausgebucht] Inside Donald Trump's Washington

Die Konflikte zwischen Präsident, Kongress, Justiz und Medien als Herausforderung und Chance für Europa

Wer in Washington lebt, nimmt Donald Trumps Präsidentschaft anders wahr als aus der deutschen Zuschauerperspektive: als permanenten Kampf zwischen Weissem Haus, Kongress, Justizwesen und Gesellschaft. Seine politischen Manöver und Tweets lösen auch in den USA Empörung aus. Aber die "Checks and Balances" funktionieren. Der Kongress und die Gerichte setzen ihm Grenzen. Die Medien durchleuchten furchtlos das Regierungshandeln. Ein vorzeitiges Amtsende durch Impeachment ist wenig wahrscheinlich. Er kann zudem einige Erfolge vorweisen, von der Wirtschaftsentwicklung über die Steuerreform bis zur Ernennung konservativer Richter. Trump bleibt im Amt und wird die USA für längere Zeit prägen. Deutschland und Europa sollten sich darauf einstellen und eine strategische Antwort finden, wie sie ihre Interessen verteidigen.

DIE VERANSTALTUNG IST AUSGEBUCHT!

Aufgrund begrenzter Raumkapazitäten ist eine Anmeldung erforderlich!

ReferentInnen


Christoph von Marschall

Diplomatischer Korrespondent der Chefredaktion des Tagesspiegel; arbeitet zur Zeit als erster Helmut-Schmidt-Stipendiat der ZEIT-Stiftung und des German Marshall Fund of the US in Washington an einer Studie über die Zukunft der Transatlantischen Beziehungen.

Veranstaltungsort
München, Amerikahaus, Barer Str. 19a


Kosten
Eintritt frei!


Partner

Stiftung Bayerisches Amerikahaus gGmbH


Art der Veranstaltung
Vortrag mit anschließender Diskussion



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18.02.2018 - 15:00

Die 54. Münchner Sicherheitskonferenz

Eine Nachbetrachtung

Unmittelbar nach Ende der 54. Münchner Sicherheitskonferenz (16.-18.02.18) wollen wir mit Teilnehmenden die Konferenz wieder aus deutscher Perspektive bewerten. Wie in den Vorjahren soll damit etwas mehr Transparenz gegenüber der kritischen Öffentlichkeit geschaffen werden.
Was waren die herausragenden Themen der diesjährigen Sicherheitskonferenz, was wird von Deutschland erwartet, welche Antworten sollte die deutsche Politik formulieren?

ReferentInnen

Agnieszka Brugger, MdB
Stellvertretende Fraktionsvorsitzende Bündnis 90/ DIE GRÜNEN im Bundestag
Andreas Zumach
freier Journalist, Genf, internationaler Korrespondent der taz
Jackson Janes
President, American Institute for Contemporary German Studies, Johns Hopkins University, Washington, DC
Ruth Aigner
Leiterin der Fachstelle Weltkirche in der Diözese Regensburg, Konferenzbeobachterin für die Projektgruppe Münchner Sicherheitskonferenz Verändern e.V.   

Moderation: Jutta Prediger, Hörfunkredakteurin, Bayerischer Rundfunk

Veranstaltungsort
München, Künstlerhaus am Lenbachplatz, Lenbachplatz 8, Clubetage


Kosten
Eintritt frei


Partner

Heinrich-Böll-Stiftung


Art der Veranstaltung
Podiumsdiskussion



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15.02.2018 - 18:00

Donald Trump bleibt. Lehren aus dem ersten Amtsjahr und die Folgen...

Vortrag und Diskussion

Mit seinen politischen Manövern und Tweets löst der US-Präsident Unverständnis, Spott und Zorn in der deutschen Öffentlichkeit aus. Ein vorzeitiges Amtsende durch Impeachment ist jedoch nicht wahrscheinlich. Er kann zudem einige Erfolge vorweisen, von der Wirtschaftsentwicklung über die Steuerreform bis zur Ernennung konservativer Richter. Trumps Präsidentschaft wird die USA für längere Zeit prägen. Deutschland und Europa sollten sich darauf einstellen und eine strategische Antwort finden, wie sie ihre Interessen verteidigen.

ReferentInnen


Christoph von Marschall

Diplomatischer Korrespondent der Chefredaktion des Tagesspiegel; arbeitet zur Zeit als erster Helmut-Schmidt-Stipendiat der ZEIT-Stiftung und des German Marshall Fund of the US in Washington an einer Studie über die Zukunft der Transatlantischen Beziehungen.

Veranstaltungsort
Nürnberg, Friedrich-Alexander-Universität, Findelgasse 9, HS 0.015


Kosten
Eintritt frei!


Partner

Lehrstuhl Auslandswissenschaften, Englischsprachige Gesellschaften an der Friedrich-Alexander Universität, Erlangen-Nürnberg


Art der Veranstaltung
Vortrag mit Diskussion



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08.02.2018 - 20:00 bis 22:00

Anti-Feminismus in der „Neuen Rechten“

Veranstaltungsreihe: Sie wollen wieder schießen dürfen – Autoritäre Zuspitzung und das Erstarken der „Neuen Rechten“

Die Rechtsaußen-Parteien Europas werden erstaunlich oft von Frauen geführt. Das hat Gründe – und ist trotzdem paradox. Viele Führungsfrauen zum Beispiel der AfD sind dabei weit mehr als plakative Aushängeschilder zur Verhinderung einer fortschrittlichen Einwanderungs- und Integrationspolitik. Ganz offensiv arbeiten die rechten »Frontfrauen« auch daran, politische und gesellschaftliche Errungenschaften der Frauen- und Queerbewegung zurück zu drehen. Sie verurteilen staatliche Maßnahmen zur Gleichstellung der Geschlechter, polemisieren gegen Feminismus, gegen geschlechtersensible Pädagogik und Sexualerziehung – und nicht zuletzt gegen die mühsam erkämpften Rechte von Frauen und LGBTI* auf körperliche und sexuelle Selbstbestimmung. Die inneren Auseinandersetzungen der AfD sind auch zu dem Themenfeld noch nicht beendet. Die Aktivitäten anderen Akteure des sich zunehmend besser organisierenden Antifeminismus zeigen jedoch, dass die Gesellschaft dringend neue feministische und antifaschistische Antworten braucht.

Ziel der Vortragsreihe soll sein sich kritisch mit den Gründen für das Erstarken neu-rechter und autoritärer Strömungen europaweit zu beschäftigen. Mit der zunehmenden Präsenz neu-rechter und fundamentalistisch-christlicher Strömungen in der Öffentlichkeit, wie der „Identitären Bewegung“ oder dem „Marsch für das Leben“, aber auch dem Einzug der AfD in den Bundestag, zeigt sich eine neue Akzeptanz rassistischer und sexistischer Positionen in der Gesellschaft. Aus diesem Grund möchten wir uns im Rahmen dieser Vortragsreihe mit den gesellschaftlichen Hintergründen dieser Entwicklungen auseinandersetzen und emanzipatorische Perspektiven Entwickeln.

ReferentInnen

Eike Sanders
Antifaschistisches Pressearchiv und Bildungszentrum Berlin (apabiz e.V.)

Veranstaltungsort
Passau (Ort wird nach Anmeldung mitgeteilt)


Kosten
Eintritt frei!


Partner

LUKS - Liste der unabhängigen kritischen Student*innen an der Uni Passau


Art der Veranstaltung
Vortrag



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01.02.2018 - 19:00 bis 21:00

Flüchtlinge im Mittelmeer

zwischen Grenzsicherung und Sicherung der Menschen

Die Bilder von ertrunkenen Flüchtlingen kurz vor den Küsten von Lampedusa sind jedem bekannt. In den letzten Jahren haben sich an der Überwachung der europäischen Grenze im Mittelmeer sehr unterschiedlichen Akteure beteiligt: zunächst Italien mit der Operation „Mare Nostrum“, dann FRONTEX mit der Operation „Triton“. Inzwischen sind viele NGOs im Mittelmeer für die Notseerettung von Flüchtlingen aktiv. Im Februar 2017 erreichten Italien und Libyen eine Verständigung: Die Italiener bilden die libysche Küstenwache aus, unterstützen sie finanziell und die Libyer fangen Schlepperboote ab, bevor sie in internationale Gewässer gelangen. Doch Menschen versuchen immer noch diese gefährliche Reise auf der Suche nach besseren Lebensbedingungen zu unternehmen.

Wir diskutieren darüber mit dem Gründer von Sea-Eye (ein Verein aus Regensburg, im Mittelmeer aktiv mit dem Hauptziel, schiffbrüchige Flüchtlinge auf ihrer gefährlichen Flucht nach Europa zu retten) und den Experte für die Europäische Mittelmeerpolitik

Für den Rückblick: wir haben die ganze Veranstaltung live auf Facebook gestreamt! Ab der Minute 9.00 sind wir hörbar.

ReferentInnen

Michael Bauer

stellv. Vorsitzender von Middle East and International Affairs Research Group e.V. (MEIA), München

Michael Buschheuer

Gründer von Sea-Eye e.V., Regensburg

Veranstaltungsort
München, Lost Weekend, Schellingstrasse 3


Kosten
Eintritt frei!


Art der Veranstaltung
Vorträge mit anschließender Diskussion



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27.01.2018 - 10:30 bis 16:45

Zäune für Afrika?

Migrationsbewegungen in und aus Afrika

Friedenspolitische Tagung zur Münchner Sicherheitskonferenz 2018

Es ist absehbar, dass die Migrations- und Flüchtlingsbewegungen aus Afrika – insbesondere der Subsahara-Region – zunehmen werden. Klimawandel, starkes Bevölkerungswachstum und wirtschaftliche Perspektivlosigkeit wirken hier als Schubkräfte. Europa rüstet sich: Neben dem Frontex-Einsatz im Mittelmeer werden in Afrika selbst zunehmend Zäune und Sperranlagen errichtet, um Wanderungen zu unterbinden. Doch was als Schutz wirken soll, kann kontraproduktive Nebenwirkungen entfalten: Die Zäune entstehen in Zusammenarbeit mit fragwürdigen Regimen. Grenzen erschweren auch den innerafrikanischen Austausch. Erhöhung der Hindernisse stärkt auch das Schlepperwesen. Und die Finanzmittel – in welcher Höhe? – werden nicht in zukunftsweisende Lösungen und Entwicklungen investiert.

Die Tagung befasst sich daher mit folgenden Fragen

  • Welche Migrationsbewegungen sind aus welchen Gründen derzeit innerhalb Afrikas und von Afrika nach Europa unterwegs?
  • Wo entstehen die neuen Sperranlagen und Zäune?
  • Wer entscheidet über sie? Wer baut und wer finanziert sie? Was bewirken sie?
  • Sind sie kontraproduktiv für eine wirkliche Entwicklung? Oder sind sie zeitweise notwendig, bis eine reale wirtschaftliche Verbesserung der Lebensmöglichkeiten in Afrika geschaffen ist? Wie aber kann diese geschaffen werden?


Weitere Informationen sowie das genaue Programm finden Sie im Flyer zur Tagung.

ReferentInnen

Sophia Wirsching
Sophia Wirsching ist seit 2009 als Referentin für Migration und Entwicklung für Brot für die Welt tätig. In enger Zusammenarbeit mit Partnerorganisationen engagiert sie sich für bessere Lebensbedingungen. Sie setzt sich in ihrer Arbeit gegen Menschenrechtsverletzungen und Fluchtgründe wie Gewalt, Armut und die Folgen des Klimawandels ein. Zu ihren Tätigkeiten zählt ebenfalls, den Menschenrechtsschutz für Migrantinnen und Migranten in Transit- und Zielländern zu verbessern. Sie hat politische Wissenschaften und Soziologie studiert.

Hier findet man den Mitschnitt aus ihrem Vortrag und hier die Präsentation.

Hier noch ein Protokoll der Diskussion.

Dr. Judith Vorrath
Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Forschungsgruppe Sicherheitspolitik, Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP), Berlin. Sie arbeitet zu verschiedenen Aspekten von Frieden und Sicherheit in Subsahara-Afrika, in den letzten Jahren insbesondere zu transnationaler organisierter Kriminalität in Westafrika. Unter anderem führte sie in den letzten zwei Jahren ein vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung gefördertes Forschungsvorhaben zu illegalen Ökonomien in afrikanischen Grenzgebieten durch. Vor 2013 war Judith Vorrath post-doc Fellow an der SWP, dem U.S. Institute of Peace in Washington D.C. und dem European Union Institute for Security Studies in Paris. Ihre Promotion schloss sie 2010 an der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) Zürich ab, wo sie seit 2005 als Assistentin am Center for Security Studies beschäftigt war. Sie war zudem Mitarbeiterin in einem Projekt des Schweizer Nationalfonds zu Demokratisierung in ethnisch gespaltenen Gesellschaften, in dem sie vor allem zur afrikanischen Große Seen Region forschte. Von 2001 bis 2005 war Judith Vorrath Wissenschaftliche Referentin der Stiftung Entwicklung und Frieden in Bonn.

Hier findet man den Mitschnitt aus ihrem Vortrag und ein Protokoll des Vortrages und der Diskussion.

Barbara Lochbihler
MdEP Bündnis 90/Die Grünen, Schwerpunkt Außenpolitik und Menschenrechte

Gerald Knaus
European Stability Initiative, Berlin – Brüssel – Istanbul
Gerald Knaus (Österreich) ist Vorsitzender der Europäischen Stabilitätsinitiative (ESI). Er studierte in Oxford, Brüssel und Bologna und unterrichtete Wirtschaftslehre an der Staatlichen Universität von Tschernowitz in der Ukraine und arbeitete in Bosnien fünf Jahre lang für verschiedene NGOs und internationale Organisationen. Er war Direktor der Lessons Learned and Analysis Unit (LLA) der EU-Abteilung von UNMIK in Kosovo (2001-2004). Er veröffentlichte viele Artikel, die breite Debatten hervorriefen, zuletzt "The Merkel Plan" (2015) und "The Rome Plan" zur Flüchtlingskrise und "The European Swamp" (2016) zu Korruption im Europarat. Er ist zudem Mitverfasser des Buchs "Can Intervention Work?" (2011), sowie von über 90 ESI-Berichten und 12 Film-Skripten für Fernsehdokumentationen zu Südosteuropa. Er ist Gründungsmitglied des European Council on Foreign Relations und war für fünf Jahre Associate Fellow am Carr Center for Human Rights Policy der Harvard University Kennedy School of Governance in den USA, wo er 2010/2011 zu State Building und Interventionen unterrichtete. 2016/2017 war er Mercator-IPC Senior Fellow in Istanbul. Er lebt in Berlin und Istanbul und schreibt den Blog www.rumeliobserver.eu.

Weitere Informationen über die European Stability Initiative findet man unter folgenden Links:

- Wikipedia Seite

- Bericht über den "Türkeideal"

- Webseite von ESI in deutscher Sprache

Christian Jakob
Co-Autor des Buches „Diktatoren als Türsteher“

Veranstaltungsort
München, Evangelische Stadtakademie, Herzog-Wilhelm-Str. 24


Kosten
15,- / 10,- Euro (inkl. Imbiss)


Partner

Arbeitsgemeinschaft Friedenspädagogik | Evangelische Stadtakademie München | Lehrstuhl für Politikwissenschaft, Friedens- und Konfliktforschung der Universität Augsburg | Professur für Internationale Politik und Konfliktforschung der Universität der Bundeswehr München


Art der Veranstaltung
Tagung



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22.01.2018 - 20:00 bis 23.01.2018 - 22:00

Ideologie und Kulturbegriff der „Neuen Rechten“

Veranstaltungsreihe: Sie wollen wieder schießen dürfen – Autoritäre Zuspitzung und das Erstarken der „Neuen Rechten“

Europa verteidigen! Aber was eigentlich? Die „Identitären“ und ihr Begriff von „Kultur“  Europa verteidigen! Das heißt natürlich für die Reaktionären von der selbsternannten „Identitären Bewegung“ vorerst einmal Kultur verteidigen. Doch was ist diese Kultur eigentlich, die die „Identitären“ in jedem ihrer Texte oder Vlogs eigentlich bemühen? Almabtriebe, Kaffeehäuser und Perchtenläufe? Oder doch eher was ganz anderes? Der Vortrag widmet sich ausgehend von den meist zitierten ideologischen Bezugsgrößen der „Identitären“ einer Ideengeschichte ihres Kulturbegriffs. Dabei wird der Vortrag, ausgehend von den frühen Werken Oswald Spenglers und anderen Vertretern der sogenannten „Konservativen Revolution“, über die Schriften Armin Mohlers, bis zu den aktuellen Werken von Götz Kubitschek und Marc Jongens, aufzuzeigen, wie die „Identitären“ sich einen zutiefst rassistisch aufgeladenen Begriff von „Kultur“ zu eigen gemacht haben und diesen in einer Art der semantischen Verschiebung dazu nutzen, um ihre Ideologie zu verschleiern.

Ziel der Vortragsreihe soll sein sich kritisch mit den Gründen für das Erstarken neu-rechter und autoritärer Strömungen europaweit zu beschäftigen. Mit der zunehmenden Präsenz neu-rechter und fundamentalistisch-christlicher Strömungen in der Öffentlichkeit, wie der „Identitären Bewegung“ oder dem „Marsch für das Leben“, aber auch dem Einzug der AfD in den Bundestag, zeigt sich eine neue Akzeptanz rassistischer und sexistischer Positionen in der Gesellschaft. Aus diesem Grund möchten wir uns im Rahmen dieser Vortragsreihe mit den gesellschaftlichen Hintergründen dieser Entwicklungen auseinandersetzen und emanzipatorische Perspektiven Entwickeln.

TERMINÄNDERUNG! Aus gesundheitlichen Gründen musste der Referent uns leider kurzfristig für den 23.1. absagen. Den Vortrag wurde deshalb auf MONTAG den 22.01. um 20 Uhr vorverlegt.

ReferentInnen

N.N.

Veranstaltungsort
Passau (Ort wird nach Anmeldung mitgeteilt)


Kosten
Eintritt frei!


Partner

LUKS - Liste der unabhängigen kritischen Student*innen an der Uni Passau


Art der Veranstaltung
Vortrag



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20.01.2018 - 18:00 bis 28.01.2018 - 17:30

41. Lateinamerikawoche

 

Zum 41. Mal findet Ende Januar die „Lateinamerikawoche“ statt und wirft einen differenzierten Blick auf die Entwicklungen in den Ländern des Subkontinents.

Weitere Informationen finden Sie im Programm.

Vom 8. bis 14. Februar schließen sich im Filmhaus die diesjährigen „Lateinamerika-Filmtage“ an.

Veranstaltungsort
Nürnberg, Villa Leon, Schlachthofstraße / Philipp-Koerber-Weg 1 (U-Bahn & S-Bahn: HS Rothenburger Straße)


Kosten
Siehe Programm


Partner

Trägerkreis Lateinamerikawoche e.V.



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18.01.2018 - 19:30

Aufrüstung oder Friedenslogik?

Die Kontroverse um das Zwei-Prozent-Ziel der NATO

Beim NATO-Gipfel 2014 wurde das Ziel bekräftigt, mittelfristig zwei Prozent der Wirtschaftsleistung für Verteidigung auszugeben. Ein Bericht der Münchner Sicherheitskonferenz greift diese Forderung im Hinblick auf eine Stärkung gemeinsamer europäischer Rüstungsanstrengungen auf. Ist dies die richtige Antwort auf die wachsende Zahl an Krisen in der Welt? Bringt eine unilaterale Aufrüstung durch die NATO- und EU-Staaten einen Gewinn an Sicherheit? Gibt es friedenslogische Antworten auf die aktuelle Weltlage?

ReferentInnen

Dr. Ute Finckh-Krämer
Bund für Soziale Verteidigung, MdB a.D., Berlin
Dr. Benedikt Franke
Chief Operating Officer, Münchner Sicherheitskonferenz
Dr. Max M. Mutschler
BICC Internationales Konversionszentrum Bonn

Moderation: Dr. Thomas Mohr (Projektgruppe "MSK verändern" e.V.)

Veranstaltungsort
München, Hotel Bayerischer Hof, Promenadeplatz 2-6


Kosten
Eintritt frei!


Partner

Projektgruppe "Münchner Sicherheitskonferenz verändern" e.V.


Art der Veranstaltung
Podiumsgespräch



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16.01.2018 - 20:00 bis 22:00

Wären die heutigen Studierenden 1933 alle Nazis gewesen?

Veranstaltungsreihe: Sie wollen wieder schießen dürfen – Autoritäre Zuspitzung und das Erstarken der „Neuen Rechten“

Studierende waren in der deutschen Geschichte bis 1945 überwiegend nationalistisch eingestellt. In den 1920er Jahren standen sie ebenso wie die Hochschullehrerschaft weit rechts. Ein Teil der studentischen Verbindungen vertraten völkische Orientierungen und unterstützten den Nationalsozialismus. Auch in der jungen Bundesrepublik bestand verbreitet eine antidemokratische Haltung. Dies änderte sich erst in den 1960er Jahren. Seitdem und über Jahrzehnte waren relevante Gruppen unter den Studierenden radikaldemokratisch und links. Aber eine relevante Strömung hat sich kontinuierlich auch rechtsradikal und antidemokratisch orientiert. Seit den 1990er Jahren versucht eine sich erneuernde und modernisiere Rechte mit Neorassismus und autoritärem Populismus unter den Studierenden Fuß zu fassen. Diese werden als zukünftige Verwantwortungsträger für wichtig gehalten, um eine Politik gegen die vermeintlich korrupte und gierige herrschende politische Klasse zu machen und Deutschland neu auszurichten. Wo stehen die Studierenden und die Universitäten heute?

Ziel der Vortragsreihe soll sein sich kritisch mit den Gründen für das Erstarken neu-rechter und autoritärer Strömungen europaweit zu beschäftigen. Mit der zunehmenden Präsenz neu-rechter und fundamentalistisch-christlicher Strömungen in der Öffentlichkeit, wie der „Identitären Bewegung“ oder dem „Marsch für das Leben“, aber auch dem Einzug der AfD in den Bundestag, zeigt sich eine neue Akzeptanz rassistischer und sexistischer Positionen in der Gesellschaft. Aus diesem Grund möchten wir uns im Rahmen dieser Vortragsreihe mit den gesellschaftlichen Hintergründen dieser Entwicklungen auseinandersetzen und emanzipatorische Perspektiven Entwickeln.

ReferentInnen

Prof. Dr. Alex Demirovic
Sozialwissenschaftler, fellow des Berliner Instituts für kritische Theorie

Veranstaltungsort
Passau (Ort wird nach Anmeldung mitgeteilt)


Kosten
Eintritt frei!


Partner

LUKS - Liste der unabhängigen kritischen Student*innen an der Uni Passau


Art der Veranstaltung
Vortrag



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