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Ein Forum für neue Ansätze in Politik, Wirtschaft und Kultur

Veranstaltungsrückblick

22.06.2018 - 19:30

Europa und seine muslimischen MigrantInnen. Wie kann Integration...

 

Das Referat erläutert, warum sich die muslimische MigrantInnen am vorherrschenden europäischen Konsens über die Beziehung zwischen Staat, Gesellschaft und Religion orientieren sollen. Dazu werden grundlegende Prinzipien vorgeschlagen, die es dafür benötigt. Die Mehrheitsgesellschaften andererseits müssen die Bereitschaft aufbringen, ihre MigrantInnen nach dem Gleichheitsprinzip zu behandeln. Wesentlich dabei ist, dass die Auseinandersetzung zum Thema Islam und der Geschlechterfrage in den islamischen Gesellschaften nicht ausgeblendet wird.

ReferentInnen

Dr. Elham Manea
ist Privatdozentin am Institut für Politikwissenschaft der Universität Zürich. Sie lehrt und forscht in den Bereichen: Rechtspluralismus, politischer Islam und Radikalisierung, Gender und Politik im arabischen Raum sowie Politik der arabischen Halbinsel mit Spezialgebiet Jemen. Frau Manea ist auch Menschenrechtsaktivistin und berät staatliche, Nichtregierungs- und internationale Organisationen zu den Themen: Frauenrechte, Religion und Entwicklung. Nebst ihren akademischen Beiträgen hat sie als Schriftstellerin mehrere Sachbücher und Romane veröffentlicht.

Veranstaltungsort
Lindau, friedens räume, Lindenhofweg 25


Kosten
Eintritt frei!


Partner

Pax Christi-diözese Augsburg e.V.


Art der Veranstaltung
Vortrag mit Diskussion



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21.06.2018 - 19:00

Eigenstaatlichkeit in weiter Ferne

Die Kurden zwischen Aufbruch und Repression

Die Kurden, ein westasiatisches Volk mit indogermanischen Wurzeln, gerieten im Mittelalter unter die Herrschaft der sunnitischen Araber. Später, im Osmanischen Reich, genossen sie stellenweise eine gewisse Autonomie. Nach seiner Auflösung wurde ihnen von den europäischen Mächten ein eigener Staat zwar zugestanden, aber das Versprechen nicht eingehalten. In der Türkei, im Irak, Iran und in Syrien leben sie seitdem als oft unterdrückte Minderheiten. Versuche – wie zuletzt 2017 –, einen kurdischen Staat in ihrem Stammgebiet im Irak zu gründen, scheiterten. Aber in Nordirak und neuerdings in Nordsyrien verfügen die Kurden über selbstverwaltete Gebiete. Auch wenn die Vision von einem gesamtkurdischen Staat fortlebt, so bleiben offene Fragen: Kann angesichts der unterschiedlichen Entwicklungen der Kurdengemeinden in den verschiedenen Ländern ein gemeinsam regiertes „Kurdistan“ überhaupt funktionieren? Haben wirklich alle Kurden dasselbe Ziel oder verfolgt jede regionale Gemeinschaft eher eigene Interessen?

ReferentInnen

Dr. Joseph Croitoru
Historiker und Journalist, geb. 1960 in Haifa, Studium in
Jerusalem und Freiburg i. Breisgau, journalistisch tätig für
FAZ und NZZ mit den Schwerpunkten Nahost und Osteuropa

Veranstaltungsort
München, Evangelische Stadtakademie, Herzog-Wilhelm-Straße 24


Kosten
8,- / erm. 7,- Euro


Partner

Evangelische Stadtakademie München


Art der Veranstaltung
Vortrag



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17.06.2018 - 19:00

Ach, wenn doch endlich Frieden wäre! - Revoluzzer und Friedenstauben

100 Jahre nach Ende des Ersten Weltkriegs 1918

Konzertlesung mit dem Augustin Quartett und dem Wortduo „Lorenz & Widmer"

100 Jahre nach Ende des 1. Weltkrieges begeben sich ein Streichquartett und zwei Wortinterpreten auf Spurensuche. Sabine Lorenz und Jürgen Widmer lassen unter anderem Erich Mühsam, Rainer-Maria Rilke, Klabund und Oskar Maria Graf zu Wort kommen. Sie erzählen von Kriegsmüdigkeit, revolutionären Umtrieben und Aufbruch in Lindau und der Welt.

Die Musiker: Jörg Them (Cello), Susanne Steingrüber (Violine), Julia Beemelmans (Violine) und Heidrun Kürzinger (Viola) spielen Musik aus unruhigen Zeiten (Kurt Weill).

ReferentInnen

Sabine Lorenz
arbeitet als Schauspielerin auf deutschen und Schweizer Bühne, auch ist sie in zahlreichen Fernseh- und Kinoproduktionen zu sehen. Die Schauspielerin lebt in Lindau und ist darüberhinaus als Autorin, Sprecherin, Regisseurin und Coach für Presentertraining tätig.
Jürgen Widmer
ist Journalist, Buchautor und Theaterregisseur. Er arbeitet als Pressesprecher der Stadt Lindau. Seit einigen Jahren tritt er zusammen mit Sabine Lorenz und anderen mit literarischen Programmen auf.

Veranstaltungsort
Lindau, friedens räume, Lindenhofweg 25


Kosten
Eintritt frei!


Partner

Pax Christi-diözese Augsburg e.V.


Art der Veranstaltung
Konzertlesung



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16.06.2018 - 10:00 bis 17:30

Ich liebe Konkurrenz. Nicht.

Konflikttraining für Frauen

Wer sich politisch engagiert, bewegt sich in einem zutiefst konfliktträchtigen Feld.

Die Auseinandersetzung mit politischen Gegner*innen lebt von Werte-, Ziel- und Strategiekonflikten: soziale Gerechtigkeit oder freie Märkte? Kohleenergie oder Ausstieg? Quote oder nicht?

Innerhalb der eigenen Reihen spielen zusätzlich Verteilungskonflikte eine wichtige Rolle, denn die Posten sind knapp, die aussichtsreichen Listenplätze endlich.

Nun wird Frauen nachgesagt, sie seien konfliktscheu oder gar harmoniesüchtig. Was so nicht stimmt, denn Frauen gehen einfach nur anders mit Konkurrenz und Konflikten um als Männer. Tatsache ist jedoch: Frauen wagen es seltener, eine*n Konkurrent*in offen herauszufordern, sich klar und sachdienlich einem politischen Konflikt zu stellen und ihn auszutragen. Mit der Folge, dass sie auf Chancen, Erfolg, Status und mehr verzichten. 

Wie das anders gehen kann, betrachten wir in diesem Seminar. Es wird um folgende Fragen gehen:

  • Was ist ein Konflikt und welche Arten gibt es?
  • Welche Lösungsstrategien kommen in Betracht?
  • Wie ticken Frauen in Konflikten?
  • Wie kann ich Gelassenheit - oder sogar Spaß -  in Konkurrenzsituationen entwickeln?

Wir wechseln im Seminar zwischen Kurzinput, Einzel-/Gruppenarbeit, Erfahrungsaustausch und Übungen.

Dieses Seminar kann mit 9 Unterrichtstunden für das Politikmanagement-Zertifikat von GreenCampus im Bereich "Organisation bzw. Gender & Diversity" angerechnet werden.

Das Seminar wendet sich ausschließlich an Frauen.

Veranstaltungsnummer: 3-18-04

Achtung: Die Zahl der Teilnehmerinnen ist begrenzt. Bitte deshalb frühzeitig und verbindlich anmelden!

ReferentInnen

Ina Machold
Diplom-Pädagogin und Mediatorin (FH), seit über 15 Jahren Training und Coaching zu den Themen Kommunikation, Rhetorik und Konfliktmanagement
Frauenreferentin, Bündnis 90/DIE GRÜNEN, Landesverband Bayern

Veranstaltungsort
Nürnberg, Tagungszentrum Eckstein, Burgstr. 1-3, Raum 1.11/12


Kosten
60,-/ erm. 40,- Euro (inkl. Tagungsverpflegung)


Art der Veranstaltung
Tagesseminar



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15.06.2018 - 19:00

1968 und heute: Der „lange Marsch“ ist noch nicht zu Ende!?

 

Die Jahre 1965 bis 1968: Aufstand gegen die Nazi-Generation, die in den Amtsstuben, den Schulen, Gerichtssälen und nicht zuletzt in den Universitäten immer noch den Ton angab. Protest gegen die Notstandsgesetze und gegen den Krieg der USA in Vietnam. Und nicht zuletzt: Aufbegehren der Frauen gegen Männer-Dominanz in allen Lebensbereichen. 
Aus Anlass des 50-jährigen „68er-Jubiläums“ blicken wir zurück und schauen nach vorn: Hannes Heer, Historiker, Publizist und Ausstellungsmacher, war damals selbst einer der prominenten Aktivisten des SDS. In seinem Vortrag versucht er, die Geschichte des SDS und dessen Suche nach einer theoretischen Fundierung der Revolte zwischen Reform und Revolution zu rekonstruieren. In seinem Film „Mein 68: Ein verspäteter Brief an meinen Vater“ (WDR 1988) liefert er mit einer autobiographischen Skizze – im fiktiven Dialog mit dem Vater und am Beispiel der SDS-Gruppe an der Bonner Universität – ein Bild des Besonderen und Privaten im Allgemeinen. 
Vor dem Hintergrund der Thesen von Vortrag und Film gehen wir mit Dr. Elisabeth Zellmer, Autorin des Buches "Töchter der Revolte? Frauenbewegung und Feminismus der 1970er Jahre in München" den Fragen nach:

  • Was ist geblieben von der revolutionären Begeisterung?
  • Welche gesellschaftlichen und politischen Veränderungen sind dadurch tatsächlich angestoßen worden? 
  • Was ist aus der autoritären Ordinarien-Universität geworden, die auf die Forderungen einer neuen Studierenden-Generation nach Teilhabe an Entscheidungen und Öffnung für gesellschaftlich-politische Diskurse mit Repression antwortete?

Und wir betrachten die 68er-Revolte auch und gerade aus Sicht der Frauen:

  • Was hat 1968 für die jungen Frauen gebracht?
  • Welche Rolle haben sie gespielt?
  • Und vor allem: Wie ist ihre Situation heute - speziell an den Universitäten?

Mit anderen Worten: Was hat der „lange Marsch durch die Institutionen“, den Rudi Dutschke gefordert hatte, wirklich erreicht?

ReferentInnen

Hannes Heer
Historiker, Regisseur und Publizist, ehemaliger wissenschaftlicher Mitarbeiter am Hamburger Institut für Sozialforschung und Leiter des Ausstellungsprojektes „Vernichtungskrieg. Verbrechen der Wehrmacht 1941 bis 1944“. Die im Rahmen des von ihm geleiteten Ausstellungsprojekts „Verstummte Stimmen. Die Vertreibung der ‚Juden‘ und ‚politisch Untragbaren‘ aus den deutschen Theatern 1933 bis 1945“ entstandene  Open-Air-Fallstudie  „Die Bayreuther Festspiele und die ‚Juden‘ 1876 bis 1945“ steht als Dauerausstellung auf dem Bayreuther Festspielhügel.

Dr. phil. Elisabeth Zellmer
Historikerin und Politologin, Referentin für Promotion, Forschung und Internationalisierung am Munich Center of Technology for Society an der Technischen Universität München.

Veranstaltungsort
München, Internationaler PresseClub München, Marienplatz 22


Kosten
Eintritt frei


Art der Veranstaltung
Vortrag, Filmvorführung und Diskussion



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13.06.2018 - 14:00 bis 14.06.2018 - 18:00

Demokratinnen und Demokraten fallen nicht vom Himmel

Förderung von Demokratiefähigkeit bei Kindern und Jugendlichen

Demokratie setzt voraus, dass die Mehrheit der Bevölkerung sich mit ihr identifiziert. Hier setzt die politische Bildung an; sie vermittelt das dafür notwendige Wissen. Oftmals bleibt sie allerdings auf das Faktenwissen beschränkt und vernachlässigt die mindestens ebenso wichtigen sozialen Kompetenzen. Kinder und Jugendliche sollten zur Wahrnehmung ihrer Bürger_innenrolle in der Demokratie befähigt werden. Was brauchen Kinder und Jugendliche, um Demokratie „aushalten“ und leben zu können? Welche Kompetenzen sind hierfür notwendig? Wie können diese Kompetenzen in der frühkindlichen, der außerschulischen und schulischen Bildung gezielt vermittelt werden?

Weitere Informationen finden Sie im Programm und hier.

Veranstaltungsort
Bad Boll, Evangelische Akademie Bad Boll, Akademieweg 11


Kosten
Siehe Programm


Partner

Evangelische Akademie Bad Boll  

Heinrich Böll Stiftung Baden-Württemberg


Art der Veranstaltung
Seminar



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11.06.2018 - 19:00

Filmreihe Kino Europa: Requiem for Mrs. J. | Rekvijem za gospodju J

RS/BGR/MKD/RU/FR 2017, Drama, 93 Min., OmeU, Regie: Bojan Vuletic

Frau J. will sterben. Auch wenn sie Kinder hat fühlt sie sich alleine und will sich am Todestag ihres Mannes erschießen. Es bleiben ihr nur wenige Tage, um letzte Vorbereitungen zu treffen – doch die Behörden machen ihr einen Strich durch die Rechnung. Ein kafkaeskes Märchen voller schwarzem Humor und die filmische Bestätigung der These, dass das Leben kompliziert ist – der Tod aber noch viel komplizierter.

Weltpremiere auf der Berlinale 2017, u. a. Grand Prix – Golden Lily auf dem goEast Film Festival in Wiesbaden. 

ReferentInnen

Heleen Gerritsen
Leiterin des GoEast Filmfestivals in Wiesbaden

Veranstaltungsort
München, Gasteig, Carl-Amery-Saal


Kosten
Eintritt frei!


Partner

In Kooperation mit dem Europe Direct Informationszentrum München & Oberbayern, dem Creative Europe Desk München GmbH und dem Informationsbüro des EU-Parlaments


Art der Veranstaltung
Filmvorführung mit anschließender Diskussion



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09.06.2018 - 10:00 bis 17:30

Ich will Bürgermeister*in werden!

Strategie-Workshop für eine erfolgreiche Wahlkampagne

Wahlen gewinnen macht Freude! Aber leider gehen Wahlkämpfer*innen ihre Wahlkämpfe viel zu häufig hemdsärmlig, ohne ausreichende Vorbereitung und Strategie an und schmälern dadurch ihre Erfolgsaussichten. Viele sind in der Regel inhaltlich sehr gut aufgestellt, die Programme strotzen nur so vor guter Ideen und Maßnahmen. Doch häufig fehlt es an Überlegungen, dafür plausibel, authentisch und überzeugend Mehrheiten zu finden.

Wer wirklich Mehrheiten für sich und für seine Ideen gewinnen will, braucht eine gute strategische Vorbereitung des Wahlkampfs, eine ausführliche Analyse der Ist-Situation (Struktur, Themen, Wählerzusammensetzung, Gegner, Verbündete) und eine intensive Auseinandersetzung mit der eigenen Persönlichkeit (Profil, Image, Kompetenz, Charisma, Lern- und Entwicklungsbedarf ). Er oder sie muss zudem die Themen identifizieren, die für die Wähler*innen wirklich wichtig sind ("Gewinner-Themen"), und Klarheit schaffen über die vorhandenen und noch notwendigen Ressourcen (Finanzen, Personal, Verbündete). Erst darauf aufbauend können Kampagnen ordentlich geplant und die Medien- und Öffentlichkeitsarbeit organisiert werden.

Wer ernsthaft vorhat, im März 2020 insbesondere als Bürgermeister*in oder Landrätin/Landrat zu kandidieren und dabei wirklich gewinnen will, muss sich spätestens jetzt mit seiner Strategie beschäftigen und eine abgerundete Kampagne planen. Unser Seminar gibt dazu Anregungen und Hilfen und die Teilnehmenden erfahren von den Erfolgsrezepten bereits durchgeführter Wahlkämpfe.

Dieses Seminar kann mit 9 Unterrichtstunden für das Politikmanagement-Zertifikat von GreenCampus im Bereich "Weitere Angebote - Kommunalpolitik" angerechnet werden.

Veranstaltungsnummer: 2-18-07

Hinweis: Das Seminar ist ausgebucht. Beachten Sie bitte unseren Zusatztermin am 10.11.2018 in Nürnberg.

ReferentInnen

Peter Gack
Geschäftsführer GRIBS-Kommunalbüro, langjähriger Stadtrat in Bamberg

Benedikt Bisping
1. Bürgermeister, Lauf an der Pegnitz

Susanna Tausendfreund
1. Bürgermeisterin, Gemeinde Pullach im Isartal

Angelika Obermayr
1. Bürgermeisterin, Stadt Grafing bei München

Veranstaltungsort
München, Tagungszentrum Kolpinghaus München-Zentral, Adolf-Kolping-Str. 1


Kosten
40,- / erm. 30,- Euro (inkl. Tagungsverpflegung)


Art der Veranstaltung
Tagesseminar



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26.05.2018 bis 02.06.2018

Barcelona - Stadt des Wandels? Eine Metropole macht sich auf den Weg

Eine Bildungs- und Begegnungsreise

Die Metropolen unserer Tage sind Brenngläser globaler Problemlagen und Entwicklungstendenzen. Hier zeigen sich Umbrüche in der Wirtschaft, wird Indrustrieleerstand kreativ umgewidmet, müssen Lösungen für Migration gefunden werden, wirkt Luftverschmutzung besonders belastend.

Die katalanische Metropole Barcelona ist, wie kaum eine andere Großstadt in den letzten Jahren, zu einem beliebten Touristenziel geworden. Die meisten Besucher beschränken ihren Aufenthalt aber auf wenige Tage und besuchen nur die Highlights. Die Stadt hat aber viel mehr zu bieten als die Ramblas und Tapas. Mit anderen spanischen Städten wie Madrid oder Cádiz hat sich Barcelona auf den Weg gemacht, neue politische Formen und Inhalte zu erproben. In diesen "Ciudades del Cambio" (Städte des Wandels) regieren seit den Kommunalwahlen 2015 progressive Koalitionen aus linken und grünen Parteien und zivilgesellschaftlichen Organisationen.

Wir machen uns auf die Suche vor Ort: Welche Entwicklungen hat Barcelona in Architektur, Kultur, Stadtentwicklung, Sozial- und Umweltpolitik durchlaufen. Wie hat es die Wirtschaftskrise nach 2008 bewältigt? Welche sozialen und politischen Kräfte sind heute wirksam? Wie wirkt sich die Unabhängigkeitsbewegung auf die Stadt aus? Was bewegt diese faszinierende Metropole?

Wir werden uns mit der Stadtgeschichte beschäftigen sowie mit Architektur und Stadtentwicklung, der Stadterweiterung des 19. Jahrhunderts nachspüren, die Bauten des Jugendstilarchitekten Antoni Gaudí besuchen wie u.a. die Sagrada Familia. Aber auch das 20. Jahrhundert in der Stadt kommt nicht zu kurz, die Weltausstellung von 1929 mit dem berühmten Barcelona-Pavillon von Mies van der Rohe zum Beispiel. Auch Republik und Bürgerkrieg haben ihre Spuren hinterlassen - Barcelona war die Stadt, in der der "kurze Sommer der Anarchie" seinen Ort hatte. Dazu kommen die Bauten anlässlich der Olympiade von 1992, die das Gesicht von Barcelona grundlegend verändert haben. Und auch zu Beginn des 21. Jahrhunderts hat sich architektonisch viel getan in der Stadt, was durch die Krise seit 2008 leider zum Erliegen kam. Wir wollen uns die neuen Orte der Kreativität ansehen ebenso wie die schöne neue Bauwelt des Poblenou, wo gerade eine gigantische Industrieruine zum ultimativen Hightechviertel umgekrempelt wird.

Aber auch die Politik wird uns intensiv beschäftigten. So ist vorgesehen, uns mit Abgeordneten zu treffen um u.a. mehr über den Umgang mit Geflüchteten zu erfahren, der sich in Barcelona unterscheidet von anderen Städten in Spanien. Wir möchten wissen, warum es in Spanien - anders als in anderen europäischen Ländern - keine rechten Parteien gibt und in welchem Zustand sich die politische Situation insgesamt befindet nach den erneuten Wahlen in Katalonien.

Leitung:
Jutta Höcht-Stöhr, Evangelische Stadtakademie München
Gesa Tiedemann, Petra-Kelly-Stiftung, München
Dr. habil. Andreas Baumer, Heinrich-Böll-Stiftung Baden-Württemberg

Veranstaltungsort
Barcelona


Kosten
989,- € inkl. Ü/F im DZ (EZ-Zuschlag 70€/ Nacht), Reiseleitung, Honorare, Eintritte, zwei gemeinsame Abendessen. Eigene Anreise! Selbstorganisierte Verlängerung möglich.


Partner

Evangelische Stadtakademie München
Heinrich-Böll-Stiftung Baden-Württemberg


Art der Veranstaltung
Bildungsreise



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26.05.2018 - 11:30

Femfest 2018

8. Gesellschaftskritisches Fest zum Thema Geschlecht

Das FemFest bietet eine Plattform für alle Menschen, die sich mit Geschlechterfragen auseinanderzusetzen möchten. Sich den verschiedenen gesellschaftlichen und kulturellen Einflüssen zu "sex" und "gender" bewusst zu werden, ist ein erster Schritt in Richtung Loslösung von diesen.

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des Femfests.

ReferentInnen

Anna Sophia Feuerbach
Diplombiologin und Ernährungsberaterin
Mithu Sanyal
Kulturwissenschaftlerin, Journalistin und Autorin
Alexandra Schwartz
Tänzerin, Choreographin und Pädagogin (Leipzig)
Elizabeth Wurst
Visual Artist
Francis Seeck
Antidiskriminierungstrainer*in, Autor*in und Doktorand*in

Veranstaltungsort
Würzburg, Jugendkulturhaus Cairo, Fred-Joseph-Platz 3


Kosten
Eintritt frei!


Partner

Jugendkulturhaus Cairo Würzburg



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