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Ein Forum für neue Ansätze in Politik, Wirtschaft und Kultur

Veranstaltungen und Dokumente

21.07.2020 - 19:00

Wasser: Knappheit, Klimawandel, Welternährung ...

 

Wasserkrisen gehören mittlerweile zu den größten globalen Risiken für Wirtschaft und Gesellschaft. Zusammenhänge mit Nahrungsmittelknappheit und mangelnder Anpassung an den Klimawandel sind offenkundig. Dabei ist Wasserknappheit selten die unabwendbare Folge schwindender Wasservorräte, sondern immer auch das Resultat der unverhältnismäßigen Nachfrage durch den Menschen. Heute benötigen wir ein neues Wasserethos, das die durch Umweltbedingungen gesetzten Grenzen respektiert und den gerechten Zugang aller Menschen zu sauberem Wasser umfasst.

ReferentInnen

Prof. Dr. Dieter Gerten
Koordinator für Erdsystemanalyse am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung und Professor für Klimasystem und Wasserhaushalt im Globalen Wandel an der Humboldt Universität zu Berlin

Veranstaltungsort
München, Evangelische Stadtakademie, Herzog-Wilhelm-Straße 24


Kosten
8,-/ erm. 7,- Euro


Partner

Evangelische Stadtakademie München
Forum Nachhaltigkeit


Art der Veranstaltung
Vortrag mit Diskussion


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28.04.2020 - 19:00

Ohne Plastik leben - leichter Leben ohne Müll!

 

Jede und jeder Deutsche produziert im Jahr 462 kg Müll - knapp die Hälfte davon sind Verpackungen. Damit sind wir Spitzenreiter in Europa! Dass es auch anders geht, beweist Stefanie Kießling, die seit 2014 mit ihrer Familie konsequent Müll vermeidet. Aus einem auf ein Jahr angelegten Projekt wurde ein Lebensstil, Inzwischen gibt sie auf ihrem Blog Tipps, wie man mit einfachen Mitteln Müll reduzieren kann. Auch in Nürnberg gibt es ein "Zero waste Team", das von seinen Erfahrungen berichtet und Tipps gibt, wie man in unserer Stadt mit wenig Müll gut leben kann.

ReferentInnen

Stefanie Kießling
Bloggerin zum Thema Abfallvermeidung: www.zerowastefamilie.de
Franziska Röder
Zero Waste Nürnberg Team

Veranstaltungsort
Nürnberg, eckstein, Burgstraße 1-3, E.01


Kosten
Eintritt frei!


Partner

Evangelische Stadtakademie Nürnberg


Art der Veranstaltung
Vortrag und Diskussion


Eine Anmeldung ist nicht erforderlich


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18.03.2020 - 19:00

Windflaute für die Kleinen und Aufwind für die Großen

Welche Energiewende wollen wir haben?

Während die Erzeugung von Windenergie durch Energiewirtschaftsgesetz, Abstandserlass und EEG-Vorgaben landauf, landab in Bedrängnis gerät, expandieren die Großen der Branche über On- und Offshore Anlagen. Die Energiewende verbindet sich mit neuen Unternehmens- und Kapitalkonzentrationen, befördert Großtechnologien und gigantische Infrastrukturen. 

Die digitale und dezentrale Verknüpfung der Vielfalt kleiner regenerativer Energieerzeuger wird damit ausgebremst. Wie ist es dazu gekommen? Und welche Energiewende brauchen wir?

ReferentInnen

Prof. Dr. Dipl.Ing. Ingrid Krau
Architektin BDA und Planerin mit Schwerpunkt auf Stadtforschung und Stadtentwicklung

Veranstaltungsort
München, Evangelische Stadtakademie, Herzog-Wilhelm-Str. 24


Kosten
Eintritt frei!


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Evangelische Stadtakademie München


Art der Veranstaltung
Vortrag mit Diskussion


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12.03.2020 - 19:00

Der Wachstumszwang

Warum die Volkswirtschaft immer weiterwachsen muss, selbst wenn wir genug haben

Lange leistete das Wirtschaftswachstum einen positiven Beitrag zum Wohlbefinden vieler Menschen. Heute ist es in den wohlhabenden Ländern in Westeuropa, Nordamerika und Japan fraglich, ob weiteres Wachstum zu mehr Wohlbefinden beiträgt. Und aus ökologischer Sicht führt mehr Wachstum v.a. zu mehr Umweltzerstörung. Einige proklamieren daher eine „Postwachstumsgesellschaft“. Doch moderne Wirtschaften funktionieren nicht ohne Wachstum des Bruttoinlandproduktes, da sie andernfalls in eine Abwärtsspirale geraten. Wir müssen wachsen, um wirtschaftlich erfolgreich zu bleiben, auch wenn wir gar nicht noch mehr materiellen Wohlstand wollen. Woher genau kommt der Wachstumszwang?

ReferentInnen

Prof. Dr. Mathias Binswanger
Professor für Volkswirtschaftslehre, Fachhochschule Nordwestschweiz, Hochschule für Wirtschaft, Institute für Competitiveness and Communication, ICC

Veranstaltungsort
München, Evangelische Stadtakademie, Herzog-Wilhelm-Str. 24


Kosten
Eintritt frei!


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Evangelische Stadtakademie Münche


Art der Veranstaltung
Vortrag mit Diskussion


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20.02.2020 - 19:00

Veränderte Wetterextreme

 

Es ist die überwiegende Prognose der Wissenschaft, dass es durch den Klimawandel mehr Wetterextreme und damit mehr wetterbedingte Naturkatastrophen geben wird. Früher als andere hat die Münchner Rückversicherung auf diese Änderung hingewiesen, damit die Versicherung sich auf regional veränderte Schadenaufkommen einstellen kann. Wie sehen ihre Analysen heute aus? Welche Rolle spielen Versicherungen bei der Antwort auf den Klimawandel – insbesondere für arme Länder, die besonders vom Klimawandel betroffen sind?

ReferentInnen

Dr. Eberhard Faust
Forschungsleiter für Klimarisiken bei Munich Re

Veranstaltungsort
München, Evangelische Stadtakademie, Herzog-Wilhelm-Str. 24


Kosten
8,- / erm. 7,- Euro


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Evangelische Stadtakademie München


Art der Veranstaltung
Vortrag


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22.11.2019 - 13:30 bis 23.11.2019 - 17:00

Energiewende 2.0

Wege zu sauberen, sicheren und bezahlbaren Lösungen

Ein Zukunftsthema ersten Ranges – und zwar regional, national und global: der Klimaschutz. Obwohl die Wege zu diesem Ziel nach wie vor kontrovers diskutiert werden, ist eines inzwischen klar: Ohne „Energiewende“ kein Klimaschutz! Dabei darf die Energiewende nicht auf die „Stromwende“ verkürzt werden, vielmehr umfasst sie auch die Sektoren Wärme und Mobilität. Stand und Perspektiven der Energiewende waren Themen einer Tagung, die die Akademie in Zusammenarbeit mit der Petra-Kelly-Stiftung veranstaltete.Auch wenn der Eindruck manchmal ein anderer sein mag, „wir haben wirklich erst nur angefangen mit der Energiewende“, stellte Miranda Schreurs von der Hochschule für Politik München nüchtern fest. Und obwohl es sich um ein globales Problem handele, so Schreurs, lohne es sich, dass Deutschland den eingeschlagenen Weg fortsetze und ein Modell für andere Weltregionen werde. Dabei ist eines klar: Die Energiewende braucht Akzeptanz. Wobei die Grenzen von Akzeptanz gerade in der Windenergie, immerhin die wichtigste Stütze der erneuerbaren Energie, zuweilen deutlich werden. In der Energiewende treffen zwei miteinander verschränkte Megatrends aufeinander: Energieeffizienz und Digitalisierung. Gerade für strukturschwache Regionen biete sich hier eine große Chance, wie das Beispiel Bottrop Innovation City zeige. Dass Energieeffizienz funktionieren kann, zeigt Japan: Nach Fukushima, als der Strom plötzlich knapp wurde, weil vorübergehend nahezu alle Atomreaktoren abgeschaltet wurden, schafften es die Verbraucher, durch eine Vielzahl kleiner Schritte ca. 10 % des Gesamtstromverbrauchs einzusparen.

Von einer „nachlaufenden Untersteuerung“ sprach Sebastian Oberthür (Institute for European Studies, Vrije Universiteit Brussel). Er beschrieb damit den Prozess, dass zwar etwas passiere auf europäischer Ebene, aber immer zu wenig und immer zu spät. Zwar sei man beim Strom „auf einem guten Weg“, bei der Energiereduzierung von Gebäuden aber „hinterher hinkend“ und beim Thema Mobilität „stark zurück liegend“. Die Anhebung der Energieeffizienz, so konstatierte Oberthür, würde alles einfacher machen. Insgesamt könne man die Lösung des Problems nicht von der EU erwarten, aber zumindest einen guten Beitrag. Besonders die Ausweitung des Emissionshandels, wie es im „European Green Deal“ vorgesehen ist, sieht er als Instrument, dem Ziel der EU, 2050 klimaneutral zu sein, näher zu kommen.

Der Frage, wie sich Menschen entscheiden, z.B. in Bezug auf Neuerwerb oder dem Austausch einer Heizungsanlage ging die Psychologin Elisabeth Dütschke vom Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI in Karlsruhe nach. Dabei sind die Abwägung von Kosten und Nutzen, die individuelle soziale und normative Prägung sowie die affektive Bewertung (Angst, Wut etc.) zentrale Determinanten. Hinzu kommen Persönlichkeitseigenschaften (Offenheit für Neues, Gewissenhaftigkeit etc.) sowie Vorwissen und auch situative Faktoren (Zeitdruck, Stimmung). Im energiepolitischen Zieldreieck Klima- und Umweltverträglichkeit, Versorgungssicherheit und Zuverlässigkeit sowie Bezahlbarkeit sind ganz viele Leute versammelt, „die etwas Bestimmtes tun oder lassen sollen.“ Daraus bildet sich die Akzeptanz, die für die Energiewende wegen ihrer dezentralen und zahlreichen Auswirkungen auf die Menschen von grundlegender Bedeutung ist. Ca. zwei Drittel der deutschen Bevölkerung, so zeigen regelmäßige Umfragen, stimmen der Energiewende zu. Dabei wird der Solarenergie, gefolgt von Wasserkraft und Wind die höchste Akzeptanz entgegengebracht. Kohle und Kernenergie bilden mit Abstand die Schlusslichter.

 

Energiewende: Bezahlbar, natur- und sozialverträglich, sicher?

Andere Untersuchungen zeigen, dass die Zustimmung zu den erneuerbaren Energien noch höher wäre, wenn die Kosten „gerechter“ verteilt würden. Stephan Sommer vom RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung in Essen, widmete sich den Kosten der Stromwende. Jährlich fallen ca. 25 Mrd. Euro absolute, direkte Kosten an, die durch die EEG-Umlage (6,5 Cent pro KWh) finanziert werden. Dieser jährliche Betrag wird bis 2023 auf 54 Mrd. Euro ansteigen, „finanziert durch die Einnahmen aus der CO2-Bepreisung sowie durch den Energie- und Klimafonds.“ „Etwa zwei Drittel der Haushalte“, so Sommer, „halten die Energiewende für teuer, die Hälfte empfindet sie als ungerecht und ist mit ihrer Umsetzung unzufrieden.“ Besonders die Ausnahmeregelungen für die Industrie bei der Zahlung der EEG-Umlage werden als nicht gerecht empfunden.

Darauf, dass das derzeitige Steuersystem kaum ökologische Anreize gebe, wies Kai Schlegelmilch (Forum Ökologisch-soziale Marktwirtschaft e.V., Berlin) hin. Die niedrigen Preise fossiler Brennstoffe setzen Fehlanreize. Dabei ist das Problem, „dass die Preise nicht notwendigerweise korrekt (externe Kosten bleiben unberücksichtigt) und politisch beeinflusst sind (Subventionen, Steuer- und Abgabensystem).“ Eine sinnvolle Energiesteuerreform müsste Schlegelmilch zufolge folgendes beinhalten: 1) Ausrichtung der Steuersätze im Wärme- und Verkehrssektor an Energiegehalt und CO2-Intensität, 2) Energiekomponente sektorspezifisch, CO2-Komponente sektorübergreifend einheitlich, 3) Einführung eines CO2-Mindestpreises im Stromsektor durch Ausweitung des Anwendungsbereichs der Energiesteuer auf Einsatzstoffe der Stromerzeugung, und schließlich 4) Zielgerichtete Verwendung der Mehreinnahmen (Kompensation, Strompreissenkung). Die Verteilungswirkung auf die privaten Haushalte hängt dabei entscheidend von der Verwendung der Steuereinnahmen ab: Absenkung von Strompreisbestandteilen, Auszahlung einer Klimaprämie und Investitionen.

Eine „massive aktuelle Schieflage“ mit Beschlüssen zum Ausstieg (Kern- und Kohleenergie), „aber keine konsistente Strategie für den „Einstieg“, stattdessen Schwarzer-Peter-Spiel, das Zeit und Vertrauen kostet“, konstatierte Manfred Fischedick, Vizepräsident des Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie. Die Kontroverse macht sich vor allem am Ausbau der onshore-Windenergie fest. Hier sind, obwohl ohne den massiven Ausbau der Windenergie die Stromwende nicht möglich scheint, „die Zahlen signifikant in die Knie gegangen“. „Wir wissen, was wir tun müssen, aber wir verlieren deutlich an Geschwindigkeit!“ so Fischedick. Welche Alternativen sind denkbar? Zentral in der Diskussion stehen für ihn drei Ansätze: Stärkerer Ausbau der Photovoltaik, deutliche Erhöhung der Energieeffizienz und Verbreitung von suffizienteren Lebensstilen. „Die Erhöhung der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien aber auch Netzinfrastruktur stößt zunehmend auf geringere gesellschaftliche Akzeptanz.“

Erneuerbaren Strom auf allen Netzebenen zu produzieren, reicht aber nicht aus. Er muss auch zu den verschiedenen Verbrauchern (Industrie, Landwirtschaft, Endkunden) transportiert werden. Dabei haben Übertragungsnetzbetreiber wie Tennet für die Versorgungssicherheit zu sorgen. Eine anspruchsvolle Aufgabe, wie Markus Lieberknecht, Pressesprecher bei Tennet, hervorhob. Das neue Stromsystem: „Lokal und manchmal in großer Entfernung zu Industriezentren und Speicheranlagen produzierte erneuerbare Energien liefern Strom in Abhängigkeit von der Witterung auf allen Netzebenen.“ Noch geringe Speichermöglichkeiten, Volatilität der Wind- und PV-Einspeisung verbunden mit dem Ausstieg aus Atomenergie und Kohleverstromung machen ein Einspeisemanagement nötig, dass in der Lage ist, im nationalen wie europäischen Verbund kritische Situationen zu meistern. Grundlage für die Energiewende, und dies ist politisch durchaus heftig umstritten, ist ein leistungsfähiges Höchstspannungsnetz, das den Windstrom aus dem Norden Deutschlands in den Süden (z.B. Südlink) leiten kann.

 

Die drei Sektoren: Strom, Wärme, Mobilität

„Die Energie- und Mobilitätswende ist mit Erneuerbaren bis spätestens 2030 möglich“, glaubt Krisztina André vom Bündnis Bürgerenergie. Sie sieht neben Windenergie, deren Ausbau allerdings in den letzten Jahren nahezu zum Erliegen gekommen ist, Photovoltaikanlagen als Schlüsseltechnologie zur dezentralen Energiewende. Jeder PV-Quadratmeter produziert laut André jährlich die Energie, die ein Elektroauto für 1000 Kilometer benötigt. Dabei sind viele Flächen für mögliche Photovoltaikanlagen noch gar nicht ausgeschöpft: Dächer, Gebäudefassaden und sogar Schallschutzwände an Autobahnen eignen sich hierfür. Als kurzfristige Zwischenspeicher könnten auch Batterien von Elektroautos dienen, die über bidirektionale Ladestationen mit dem Stromnetz verbunden sind.


Von links nach rechts: Manfred Schwarzmeier (Tagungsleitung), Jonas Jarass (Tagungsleitung), Dr. Robert Brandt, Martin Randelhoff und Krisztina André

Robert Brandt von der Agentur für Erneuerbare Energien in Berlin beschäftigte sich mit der Wärmewende. Damit diese gelingt, müssten neben Photovoltaikanlagen und Windrädern auch mehr Biogasanlagen gebaut werden – und das Fernwärmenetz erweitert. „Bisher erreicht Fernwärme nur fünf Prozent des Wohngebäudebestands in Deutschland“, sagte Brandt. Für den Fernwärmeausbau bestehen bisher kaum Anreize, denn der Ölpreis ist im langjährigen Vergleich niedrig. „Das liegt daran, dass die Folgen nicht eingepreist sind“, erklärte er. Zuerst aber sollte man über eine gute Hausdämmung nachdenken, denn „jede nicht verbrauchte KWh ist erstmal eine gute KWh.“

„Massive Umsetzungsprobleme“ bei der Verkehrswende beobachtet Martin Randelhoff, Mitarbeiter der TU Dortmund und Betreiber des Blogs „Zukunft Mobilität“. „Steigender Wohlstand, multilokale Lebensführung, berufliche Spezialisierung und mehr Gleichberechtigung führen zu mehr Autos und mehr Flugreisen.“ Alleine für den Luftverkehr werde für den Zeitraum 2010 bis 2030 eine Steigerung um 78,7 % prognostiziert, wobei das größte Wachstum bei „öko-sensibilisierten jungen Menschen“ gesehen werde. In Deutschland, so der Verkehrsexperte, macht der Freizeitverkehr den Hauptanteil am gesamten Verkehrsaufkommen aus. „Wir brauchen auch einen kulturellen Wandel. Es gibt noch zu viele Verkehrstabus“, betonte Randelhoff.

Manfred Schwarzmeier

(Fotos: APB Tutzing)

 

Links und Literaturhinweise:

 

·         Berichte des Weltklimarats

·         Bottrop Innovationcity

·         Energieautarkes Dorf Feldheim

·         Forum ökologisch-soziale Marktwirtschaft e.V.

·         Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie gGmbH

·         TenneT TSO GmbH

·         Bündnis Bürgerenergie e.V.

·         Agentur für Erneuerbare Energien (auch: www.waermewende.de)

·         Blog „Zukunft Mobilität“

·         Mobilität in Deutschland (Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur)

·         Verkehr in Zahlen (Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur)

·         Energieatlas der Heinrich-Böll-Stiftung (2018)

·         Kohleatlas der Heinrich-Böll-Stiftung (2015)

·         Böll.fakten Energiewende (2019)

ReferentInnen

Krisztina André
Vorstand, Bündnis Bürgerenergie e.V., Berlin
Dr. Robert Brandt
Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien e.V., Berlin
Dr. Elisabeth Dütschke

Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI, Karlsruhe
Prof. Dr.-Ing. Manfred Fischedick
Vizepräsident des Wuppertal-Instituts für Klima, Umwelt, Energie gGmbH
Markus Lieberknecht
Pressesprecher von Tennet, Bayreuth
Prof. Dr. Sebastian Oberthür
Akademischer Direktor des Institute for European Studies (IES), Vrije Universiteit Brussel
Martin Randelhoff
Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der TU Dortmund, Betreiber des Blogs "Zukunft Mobilität"
Kai Schlegelmilch
Vorsitzender des Aufsichtsrates des Forums Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft e.V. (FÖS), Berlin
Prof. Dr. Miranda Schreurs
Hochschule für Politik München
Dr. Stephan Sommer
RWI - Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung, Essen

 

 

Veranstaltungsort
Tutzing, Akademie für Politische Bildung, Buchensee 1


Partner

Akademie für Politische Bildung Tutzing


Art der Veranstaltung
Tagung



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16.11.2019 - 10:00 bis 16:30

Drehe deine Stadt

Ein Verkehrswende-Training

Wie geht Verkehrswende? Schluss mit warten! In diesem Workshop erfahren wir, wie Bürger*innen eine Verkehrswende anstoßen können.

Anhand praxisnaher Beispiele behandeln wir die Themen Kommunikation in Medien und Politik, Gruppenorganisation, Argumentationstipps sowie Aktionsplanung.

Die Referent*innen vom Verein Changing Cities e.V. (Trägerverein vom Berliner Volksentscheid Fahrrad u.a.) bieten ihre Expertise und Erfahrung aus mehreren erfolgreichen Mobilitätskampagnen. Der Workshop gibt Teilnehmenden einen Leitfaden für einen Mobilitätsentscheid oder Radentscheid an die Hand und ermächtigt sie, Veränderungen vor der eigenen Haustüre anzugehen.

ReferentInnen

Isabell Eberlein
ist Mobilitätsberaterin bei Velokonzept und Bicicli und ist im Vorstand von Changing Cities e.V.. Sie hat jahrelange Kampagnen- und Trainingserfahrung aus den Bereichen Energie und Mobilität. Außerdem engagiert sie sich für mehr Frauen in der Mobilitätsszene und vernetzt Frauen & Fahrrad in ihrer Reihe Salon für urbane Mobilität in Berlin.

Katja Leyendecker
ist Aktivistin, Diplom-Ingenieurin und auch Soziologin. Sie gründete mit einer Aktivistenkollegin in 2010 eine Radfahrkampagne in Newcastle, England. In 2015 fing sie an, an der Northumbria University darüber eine Doktorarbeit zu schreiben. So führte sie Gespräche mit AktivistInnen sowie auch mit Entscheidungsträgern der Politik und in der Verwaltung, hat die Verkehrsleitlinien (transport policy) zweier Städte kritisch unter die Lupe genommen und ebenfalls ihre eigenen Erfahrungen in die Forschung einfließen lassen. Herausgekommen ist dabei eine Geschichte des politischen Radwegeaktivismus, erzählt von deutschen und britischen Frauen. Viel Wandel fand statt. Die letzten 10 Jahre sind wegweisend für die Zivilgesellschaft und die Politik.

Dr. Dirk von Schneidemesser
ist Sozialwissenschaftler und hat für den Volksentscheid Fahrrad das Social Media Team geleitet. Er hat zu der Kommunikation von urbane Mobilitätspolitik promoviert und arbeitet jetzt als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Projekt ‘Ko-kreation und zeitgemäße Politikberatung’ an dem Institut für Transformative Nachhaltigkeitsforschung (IASS Potsdam). Dirk ist zertifizierter Hochschullehrer, und hat an der Adam-Mickiewicz-Universität Posen und Otto-Friedrich-Universität Bamberg gelehrt. Er ist im Vorstand von Changing Cities e.V..

Veranstaltungsort
Nürnberg, Z-Bau, Seminarraum 1, Frankenstraße 200


Kosten
15,-/ erm 10,- Euro (inkl. Tagungsverpflegung)


Partner

Heinrich-Böll-Stiftung


Art der Veranstaltung
Workshop



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15.10.2019 - 19:00

Erneuerbare Energien – und die Unbestechlichkeit der Physik

 

Jede Mobilität, jeder Transport und jede Bewegung von Materie kostet Energie. Aber welchen Anteil an unserem gesamten Energieverbrauch nimmt all dies ein? Und könnten wir unseren Verbrauch komplett über erneuerbare Energien decken und somit unseren Lebensstandard halten? Es geht um Fakten im postfaktischen Zeitalter. Um Zahlen statt um Adjektive wie „enorm“. Und um ein realistisches Gefühl für Größenordnungen.

ReferentInnen

Prof. Dr. Christian Holler
Physiker, Fakultät für angewandte Naturwissenschaften und Mechatronik, Hochschule München, Autor von "Erneuerbare Energien - Ohne heiße Luft", 2018

Veranstaltungsort
München, Evangelische Stadtakademie München, Herzog-Wilhelm-Str. 24


Kosten
Eintritt frei!


Partner

Evangelische Stadtakademie München


Art der Veranstaltung
Vortrag



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30.09.2019 - 19:00

Stadtentwicklung und Verkehr: Neue Wege für ein Urbanes Zeitalter

 

Dr. Philipp Rode erklärt den Zusammenhang zwischen den räumlichen Gefügen einer Stadt und der Herausbildung ihrer Mobilitätsmuster. Diese Wechselbeziehung ist vor allem in einer Zeit noch nie da gewesener urbaner Expansion von Bedeutung. Er stellt die Ergebnisse seiner Forschung vor, in der er so unterschiedliche Städte wie Berlin und Atlanta, Los Angeles und London oder Hong Kong und Mumbai vergleichend untersucht.

ReferentInnen

Dr. Philipp Rode
Executive Director des Forschungszentrums 'LSE Cities' an der London School of Economics

Veranstaltungsort
München, Münchner Volkshochschule, Einstein 28, Einsteinstr. 28


Kosten
Eintritt frei


Partner

Die Umwelt-Akademie e.V., Evangelische Stadtakademie München, Münchner Volkshochschule


Art der Veranstaltung
Vortrag



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23.09.2019 - 19:00

Buen Vivir und Post-Wachstum

Nachhaltiges Wirtschaften und das Recht auf gutes Leben

Eine nachhaltige Entwicklung erfordert die Auseinandersetzung mit den Grenzen der Ressourcenverfügbarkeit und der Frage nach Verteilungsgerechtigkeit. Diese Auseinandersetzung bringt auch alternative Entwicklungsmodelle für nachhaltiges Wirtschaften auf den Plan, wie sie von Alberto Acosta und Niko Paech vertreten werden. Während Acosta das Konzept des Buen Vivir – des guten Lebens in Einklang mit der Natur – propagiert, argumentiert Niko Paech aus der Perspektive des Post-Wachstums. Was beide vereint, ist die Forderung nach einem Ende des exploitativen Kapitalismus.

Gerahmt von der eindringlichen lateinamerikanischen Musik der Grupo Sal erläutern und diskutieren der ehemalige Präsident der verfassungsgebenden Versammlung Ecuadors und ehemaliger Bergbauminister Ecuadors Alberto Acosta sowie der Ökonom Prof. Dr. Niko Paech die Potentiale des Buen Vivir und des Post-Wachstums für eine nachhaltige und gerechte Zukunft.

Anmeldung

ReferentInnen

Grupo Sal
lateinamerikanische Musikgruppe, die seit ihrer Gründung 1982 auf brisante entwicklungs- und umweltpolitische Themen musikalisch-künstlerisch aufmerksam macht
Alberto Acosta

Wirtschaftswissenschaftler, ehemaliger Präsident der verfassungsgebenden Versammlung Ecuadors und ehemaliger Bergbauminister
Prof. Dr. Niko Paech
Ökonom, außerplanmäßiger Professor im Bereich der Pluralen Ökonomik an der Universität Siegen

Veranstaltungsort
München, Amerikahaus, Barer Str. 19a


Kosten
15,-/ erm. 9,- Euro


Partner

Stiftung Bayerisches Amerikahaus gGmbH


Art der Veranstaltung
Diskussion und Konzert



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