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Ein Forum für neue Ansätze in Politik, Wirtschaft und Kultur

Veranstaltungen und Dokumente

02.11.2019 - 19:00

Das Politische ist persönlich. Tagebuch einer „Abtreibungsärztin“

von und mit Kristina Hänel

Ärztinnen können gemäß §219a vor Gericht gebracht werden, wenn sie online Informationen zu Schwangerschaftsabbrüchen anbieten. Nachdem Kristina Hänel sich mit einer derartigen Klage konfrontiert sah, sagte sie der frauen- und kinderfeindlichen Politik den Kampf an. Ihr Tagebuch dokumentiert den mutigen Schritt einer Frau, die Demokratie, Aufklärung und Hilfeleistung ernst nimmt.

ReferentInnen

Kristina Gisela Hänel
ist Fachärztin für Allgemeinmedizin und Notfallmedizin. Sie wurde im November 2017
zu einer Geldstrafe in Höhe von 6.000 Euro verurteilt, weil sie auf ihrer Webseite Informationen zu Schwangerschaftsabbrüchen bereitstellte. Hintergrund ist Paragraf 219a („Werbung für den Abbruch der Schwangerschaft„). Das Gesetz verbietet das öffentliche Anbieten, Ankündigen oder Anpreisen von Schwangerschaftsabbrüchen. In einer von Hänel eingelegten Revision hob das Oberlandesgericht Frankfurt im Juli 2019 die Verurteilung auf. Der kürzlich geänderte Paragraf 219a sei zu ihren Gunsten auszulegen, urteilte das Gericht und verwies den Fall zur Neuverhandlung zurück an das Landgericht Gießen.

Moderation: Birgit Frank

Veranstaltungsort
München, Seidlvilla, Nikolaiplatz 1b


Kosten
4,-/ erm. 2,- Euro


Partner

Frauenstudien München e.V.


Art der Veranstaltung
Vortrag


Anmeldung


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02.11.2019 - 19:00

Das Politische ist persönlich. Tagebuch einer „Abtreibungsärztin“

 

ÄrtzInnen können gemäß § 219a vor Gericht gebracht werden, wenn sie online Informationen zu Schwangerschaftsabbrüchen anbieten. Nachdem Kristina Hänel sich mit einer derartigen Klage konfrontiert sah, sagte sie der frauen- und kinderfeindlichen Politik den Kampf an. Ihr Tagebuch dokumentiert den mutigen Schritt einer Frau, die Demokratie, Aufklärung und Hilfeleistung ernst nimmt.

Einlass ab 18.30 Uhr

Sitzplatzreservierung sowie erforderliche Voranmeldung an: info@frauenstudien-muenchen.de

ReferentInnen

Kristina Gisela Hänel
Frau Hänel ist Fachärztin für Allgemeinmedizin und Notfallmedizin. Sie wurde im November 2017 zu einer Geldstrafe in Höhe von 6.000 Euro verurteilt, weil sie auf ihrer Webseite Informationen zu Schwangerschaftsabbrüchen bereitstellte. Hintergrund ist Paragraf 219a („Werbung für den Abbruch der Schwangerschaft“). Das Gesetz verbietet das öffentliche Anbieten, Ankündigen oder Anpreisen von Schwangerschaftsabbrüchen. In einer von Hänel eingelegten Revision hob das Oberlandesgericht Frankfurt im Juli 2019 die Verurteilung auf. Der kürzlich geänderte Paragraf 219a sei zu ihren Gunsten auszulegen, urteilte das Gericht und verwies den Fall zur Neuverhandlung zurück an das Landgericht Gießen zurück.

Veranstaltungsort
München, Seidlvilla, Nikolaiplatz 1B


Kosten
€ 4,- / € 2,- ermäßigt


Partner

Frauenstudien München e.V.


Art der Veranstaltung
Lesung und Diskussion


Anmeldung


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26.10.2019 - 10:00 bis 17:30

Ich liebe Konkurrenz. Nicht.

Konflikttraining für Frauen

Wer sich politisch engagiert, bewegt sich in einem zutiefst konfliktträchtigen Feld.

Die Auseinandersetzung mit politischen Gegner*innen lebt von Werte-, Ziel- und Strategiekonflikten: soziale Gerechtigkeit oder freie Märkte? Kohleenergie oder Ausstieg? Quote oder nicht?

Innerhalb der eigenen Reihen spielen zusätzlich Verteilungskonflikte eine wichtige Rolle, denn die Posten sind knapp, die aussichtsreichen Listenplätze endlich.

Frauen wird gerne nachgesagt, sie seien konfliktscheu oder gar harmoniesüchtig. Was so nicht stimmt, denn Frauen gehen einfach nur anders mit Konkurrenz und Konflikten um als Männer. Tatsache ist jedoch: Frauen wagen es selten, eine_n (politische_n) Konkurrent_in offen herauszufordern. Mit der Folge, dass sie auf Chancen, Erfolg, Status, Zufriedenheit und mehr verzichten.

Wie das anders gehen kann, betrachten wir in diesem Seminar. Es wird um folgende Fragen gehen:

  • Was ist ein Konflikt und welche Arten gibt es?
  • Welche Lösungsstrategien kommen in Betracht?
  • Wie ticken Frauen in Konflikten?
  • Wie kann ich Gelassenheit - oder sogar Spaß -  in Konkurrenzsituationen entwickeln?

Wir wechseln im Seminar zwischen Kurzinput, Einzel-/Gruppenarbeit, Erfahrungsaustausch und Übungen.

Dieses Seminar kann mit 9 Unterrichtstunden für das Politikmanagement-Zertifikat von GreenCampus im Bereich "Kommunikation" angerechnet werden.

Veranstaltungsnummer: 2-19-48

Das Seminar wendet sich ausschließlich an Frauen.

Das Seminar ist ausgebucht. Wir haben eine Warteliste gebildet.

ReferentInnen

Ina Machold
Diplom-Pädagogin und Mediatorin (FH), seit über 15 Jahren Training und Coaching zu den Themen Kommunikation, Rhetorik und Konfliktmanagement
Frauenreferentin, Bündnis 90/DIE GRÜNEN, Landesverband Bayern

Veranstaltungsort
München, Petra-Kelly-Stiftung, Seminarraum, Hochbrückenstr. 10


Kosten
60,-/ erm. 40,- Euro (inkl. Tagungsverpflegung)


Art der Veranstaltung
Tagesseminar


Anmeldung


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19.09.2019 - 16:00 bis 20.09.2019 - 13:00

Women*-Empowerment-Safe Space

 

Vom 19.09. - 20.09.2019 wird Fatuma Musa Afrah im Nachbarschaftshaus Gostenhof in Nürnberg zu Gast sein und zu den Themen Stärkung von Frauen*, Menschenrechten, Integration und Zugang zu Informationen sprechen. Die Veranstaltungen sind in zwei Tage aufgeteilt:

Am Donnerstag findet ein Vortrag "Wie Frauen* mit und ohne Fluchterfahrung zusammenarbeiten können um sich gegenseitig zu stärken" statt und ist für alle Frauen* geöffent.

Am Freitag folgt dann ein Frauen*frühstück gemeinsam mit Fatuma Musa Afrah, dass sich ausschließlich an Frauen* mit Fluchterfahrung richtet.

Vortrag wie Frühstück finden in englisch und deutsch statt. Für Kinderbetreuung ist gesorgt.
Die Veranstaltung ist kostenfrei, um Anmeldung wird gebeten. Anmeldung und mehr Informationen unter: www.fluechtlingsrat-bayern.de/women-empowerment-safe-space.html

ReferentInnen

Fatuma Musa Afrah
mehrfach ausgezeichnete Aktivistin, Rednerin, Beraterin und Vereinsgründerin von United Action e.V. 

Veranstaltungsort
Nürnberg, Nachbarschaftshaus Gostenhof, Adam-Klein-Str. 6


Kosten
Eintritt frei!


Partner

Imedana e.V - Rosa Asyl, Bayerischer Flüchtlingsrat und WeTalk Projekt des Bayerischen Flüchtlingsrats.


Art der Veranstaltung
Vortrag und Frühstück


Anmeldung


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07.08.2019 - 19:00

After Sabeen

 

Der Film" After Sabeen" (OmeU, 74 min) wurde von Schokofeh Kamiz produziert und wird zum ersten Mal in München gezeigt. Die anschließende Diskussion wird auf Englisch und Deutsch stattfinden und sich mit der derzeitigen Situation sozialer und zivilgesellschaftlicher Aktivist*innen in Pakistan beschäftigen.

Hier kann man den Trailer sehen.


Karachi, Pakistan. 24. April 2015. Ein Auto hält an einer Ampel. Drinnen sitzen zwei Frauen: Sabeen Mahmud und ihre Mutter Mahenaz. Zwei Männer auf einem Motorrad halten an und eröffnen das Feuer. Sabeen stirbt sofort; ihre Mutter wird verwundet, überlebt aber.

Am Abend ihres Todes veranstaltete Sabeen Mahmud, eine Podiumsdiskussion über das ungeklärte und anhaltende Verschwinden von mehr als 20.000 Aktivisten und Zivilisten aus Balutschistan in ihrem Cafés T2F (The Second Floor) in Karatschi. Ursprünglich sollte die Podiumsdiskussion in einer Universität in Lahore stattfinden. In letzter Minute wurde aber die Zusage für die Räumlichkeiten, nach einem massiven Druck von staatlicher Seite aus, zurückgezogen. Sabeen wurde auch von Unbekannten bedroht und von ihr wurde verlangt, diese Veranstaltung abzusagen. 

Auch besorgte Freunden rieten ihr dazu. Sabeen ließ sich jedoch nicht einschüchtern und führte die Veranstaltung durch. Nach dem Mord folgt die Regisseurin Schokofeh Kamiz der Mutter und Freunden von Sabeen, um nicht nur Berichte und Erinnerungen an sie aufzuzeichnen, sondern auch um ein Porträt einer Frau zu erstellen, die sie nicht kannte.

Hier kann man ein Kommentar über den Filmabend und hier ein Interview mit der Regisseurin lesen.

Weitere Informationen über Sabeen Mahmud und ihre Projekte:

T2F: http://www.t2f.biz/

PeaceNiche: http://peaceniche.org/

#UnsilencingPakistan

Was ist nach ihrer Ermordung passiert

Ihr Facebook Profil mit vielen inspirierenden Texte

Ein interessantes Interview mit Sabeen

ReferentInnen

Schokofeh Kamiz
Regisseurin

Mahenaz Mahmud
Mutter von Sabeen, aus Pakistan

Seema Malik und Marvi Mazhar
Weggefährtinnen von Sabeen, aus Pakistan

Veranstaltungsort
München, Monopol Kino, Schleißheimer Str. 127


Kosten
9,50 € / 8,50 € erm.


Art der Veranstaltung
Filmvorführung mit anschließender Diskussion



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20.07.2019 - 10:00 bis 17:30

Ich liebe Konkurrenz. Nicht.

Konflikttraining für Frauen

Wer sich politisch engagiert, bewegt sich in einem zutiefst konfliktträchtigen Feld.

Die Auseinandersetzung mit politischen Gegner*innen lebt von Werte-, Ziel- und Strategiekonflikten: soziale Gerechtigkeit oder freie Märkte? Kohleenergie oder Ausstieg? Quote oder nicht?

Innerhalb der eigenen Reihen spielen zusätzlich Verteilungskonflikte eine wichtige Rolle, denn die Posten sind knapp, die aussichtsreichen Listenplätze endlich.

Frauen wird gerne nachgesagt, sie seien konfliktscheu oder gar harmoniesüchtig. Was so nicht stimmt, denn Frauen gehen einfach nur anders mit Konkurrenz und Konflikten um als Männer. Tatsache ist jedoch: Frauen wagen es selten, eine_n (politische_n) Konkurrent_in offen herauszufordern. Mit der Folge, dass sie auf Chancen, Erfolg, Status, Zufriedenheit und mehr verzichten.

Wie das anders gehen kann, betrachten wir in diesem Seminar. Es wird um folgende Fragen gehen:

  • Was ist ein Konflikt und welche Arten gibt es?
  • Welche Lösungsstrategien kommen in Betracht?
  • Wie ticken Frauen in Konflikten?
  • Wie kann ich Gelassenheit - oder sogar Spaß -  in Konkurrenzsituationen entwickeln?

Wir wechseln im Seminar zwischen Kurzinput, Einzel-/Gruppenarbeit, Erfahrungsaustausch und Übungen.

Dieses Seminar kann mit 9 Unterrichtstunden für das Politikmanagement-Zertifikat von GreenCampus im Bereich "Kommunikation" angerechnet werden.

Veranstaltungsnummer: 2-19-44

Das Seminar wendet sich ausschließlich an Frauen.

Das Seminar ist ausgebucht. Wir haben eine Warteliste gebildet.

ReferentInnen

Ina Machold
Diplom-Pädagogin und Mediatorin (FH), seit über 15 Jahren Training und Coaching zu den Themen Kommunikation, Rhetorik und Konfliktmanagement
Frauenreferentin, Bündnis 90/DIE GRÜNEN, Landesverband Bayern

Veranstaltungsort
München, Petra-Kelly-Stiftung, Seminarraum, Hochbrückenstr. 10


Kosten
60,-/ erm. 40,- Euro (inkl. Tagungsverpflegung)


Art der Veranstaltung
Tagesseminar



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18.07.2019 - 17:00 bis 21:00

Ladies Lunch: Feministische Außenpolitik

Wieso Aktivismus und Diplomatie Hand in Hand gehen müssen

Schweden macht’s. Kanada probiert sich. Und Deutschland geht auch erste Schritte: Feministische Außenpolitik ist seit kurzer Zeit in aller Munde. Doch was genau bedeutet es eigentlich, Außen- und Sicherheitspolitik feministisch zu denken? Reicht es, Frauen an den Verhandlungstisch zu bekommen?

Darüber haben wir mit Kristina Lunz (Mitbegründerin und Deutschlanddirektorin des Centre for Feminist Foreign Policy) und Margarete Bause (Bundestagsfraktion Bündnis90/Die Grünen, Ausschuss für Menschenrechte) gesprochen.

Hier finden Sie die Tonaufnahme der Veranstaltung und hier weitere Informationen über feministische Außenpolitik.

Hier noch die Links zur benannten Organisationen während des Gesprächs:

Bündnis 1325: t1p.de/rys1
centreforfeministforeignpolicy.org/
WILPF: www.wilpf.de/
RCW: www.reachingcriticalwill.org/
ICAN: www.icanw.de/
OXFAM: www.oxfam.de/‎

 

 

 

ReferentInnen

Begrüßung:

Sigi Hagl
Landesvorsitzende Bündnis90/Die Grünen

Veranstaltungsort
München, Der Pschorr (Theresiensaal), Viktualienmarkt 15


Kosten
Eintritt frei



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01.06.2019 - 19:30

Zwischen Östrogenen und Tough-guy Hardcore

 

"'Trans*feminine Menschen in der Punkszene - zwischen hypermaskulinen Hardcorebands und freien Oberkörpern wird der Raum häufig eng für Menschen die normativen Geschlechtervorstellungen weniger entsprechen, dabei ist doch eigentlich gerade die Punkszene ein idealer Ort für freien Ausdruck und Diversität. Als Trans*frau, die viele Jahre ihres Lebens cis-männlich definiert lebte konnte ich über Jahre die ich in Punkbands, auf zahlreichen Touren und als Veranstalter*in verbracht habe und verbringe spannende Eindrücke von dem Vakuum zwischen unmissverständlich maskulinen Strukturen, pseudo-liberalen Musikvenues und queer_feministischen Freiräumen gewinnen.
Vom oberkörperfreien Live-Foto mit 15 Jahren in der Lokalzeitung zur Tourmanagerin für queer_feministische Künstler*innen - es gibt viel Entwicklung zu erzählen: der Spagat zwischen der Vorliebe für Hardcore-Punk und dem Langen nach Femininität, Mansplaining, Östrogene und die Schwierigkeit, eine Existenz in einer antikapitalistischen Szene nachhaltig zu machen.
Ich möchte einen Einblick in die Auslebung von Geschlechterrollen in der Punkszene und die Entwicklung zur professionellen Unterhaltung eines queer_feministischen Tourservice erzählen, und mit euch gemeinsam die Erlebnisse in politische Kontexte einordnen und ins Gespräch kommen.

Dieser Vortrag findet im Rahmen des „Unkraut Fest 2“ im DESI (Nürnberg) statt: http://desi-nbg.de/programm/http://desi-nbg.de/programm/

ReferentInnen

Maja Hagedorn
betreibt hauptberuflich ihren internationalen Tourservice 'Queers to the front Booking' und veranstaltet Konzerte im AJZ Bielefeld und mit dem Frauen*kollektiv Münster. Sie verortet sich als trans*feminin und nutzt das Pronomen 'sie'.

Veranstaltungsort
Nürnberg, Desi Nürnberg, Brückenstraße 23


Kosten
Eintritt frei!


Partner

DESI Stadtteilzentrum e.V.


Art der Veranstaltung
Vortrag



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18.05.2019 - 11:30 bis 21:30

9. FemFest Würzburg - Feministisches & Gesellschaftskritisches Fest

 

Bereits zum 9. Mal findet nun im Jugendkulturhaus Cairo in Würzburg das „FemFest Würzburg“ statt, ein feministisches und gesellschaftskritisches Fest mit Vorträgen, Workshops und Diskussionen.

Weitere Infos zum Programm finden Sie auf der Internetseite des FemFestes.

ReferentInnen

Enrico Glaser
Fachstelle Gender, GMF und Rechtsextremismus, Amadeu Antonio Stiftung
Dr. phil. Maya Götz
Leiterin des Internationalen Zentralinstituts für das Jugend- und Bildungsfernsehen (IZI) beim Bayerischen Rundfunk und des PRIX JEUNESSE INTERNATIONAL
SOhRakel
Siebdruckkollektiv aus Mainz &Wiesbaden

u.a.

Veranstaltungsort
Würzburg, Jugendkulturhaus Cairo, Fred-Joseph-Platz 3


Kosten
Eintritt frei!


Partner

Jugendkulturhaus Cairo, Würzburg


Art der Veranstaltung
Feministisches & Gesellschaftskritisches Fest



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13.10.2018 - 19:00

Podiumsdiskussion "Sex/Arbeit"

 

Bis zum Inkrafttreten des Prostitutionsgesetzes 2002 war die Prostitution in Deutschland zwar rechtlich geduldet, galt jedoch als „sittenwidrig“. Aber auch nach ihrer Legalisierung ist Sexarbeit keine Lohnarbeit wie jede andere auch: Das Prostituiertenschutzgesetz, das seit dem 1. Juli 2017 existiert, errichtete eine Reihe von Hürden, um menschenunwürdige Arbeitsverhältnisse, Zwang und Menschenhandel in diesem Feld einzudämmen. Kritik gab es von verschiedenen Seiten – auch des feministischen Spektrums: „Die Pro-Prostitutionslobby hat gesiegt“ ließ die feministische Zeitschrift Emma verlauten, während umgekehrt der Verein HYDRA e.V. die Einschnitte in Grundrechte und die erweiterten Kontrollbefugnisse von Behörden kritisierte.

Lassen sich diese Eingriffe vor dem Hintergrund der prekären Arbeitsverhältnisse von Sexarbeitern legitimieren, oder handelt es sich hierbei um die Fortsetzung einer behördlichen Stigmatisierung von Sexarbeit als sittenwidrig? Um eine materialistische Kritik der Verhältnisse leisten zu können, unter welchen Sexarbeit nachgefragt und angeboten wird, bedürfen daher folgende Fragen einer Antwort: Wie gestaltet sich das Verhältnis von allgemeiner Lohnarbeit und Sexarbeit im Besonderen – ist letztere eine ‚Arbeit wie jede andere auch? Wie sind vor diesem Hintergrund die rechtlichen Entwicklungen zu bewerten? Worin liegen in dieser Hinsicht kurz- und langfristige Handlungsspielräume für eine praktische Solidarität?

ReferentInnen

Theodora Becker
war mehrere Jahre lang bei Hydra im Vorstand, heute nur noch einfaches Mitglied. Promoviert heute an der FU im Fach Philosophie zum Verhältnis von bürgerlicher Gesellschaft und Prostitution mit besonderem Hinblick auf die Frage, warum und inwiefern jene die Prostitution (nicht) als Arbeit betrachtet. 
Naida Pintul
arbeitet ehrenamtlich in einer Beratungsstelle für Frauen in der Prostitution, versteht sich als Radikalfeministin, hält außerdem regelmäßig Vorträge zu diversen feministischen Themen.

Veranstaltungsort
München, "404 page not found", Corneliusstraße 2


Kosten
Eintritt frei!


Partner

AK Eurokrise / Grande Union Abgrund


Art der Veranstaltung
Podiumsdiskussion



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