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Ein Forum für neue Ansätze in Politik, Wirtschaft und Kultur

Veranstaltungen und Dokumente

13.01.2020 - 19:00

Zwischen den Welten: Die israelische Schriftstellerin Lizzie Doron

Veranstaltungsreihe „Inside Israel“

Die israelische Schriftstellerin Lizzie Doron wurde 1953 in Tel Aviv geboren und wuchs dort in einem Viertel am südlichen Stadtrand in einer jiddisch sprechenden Gemeinde auf, in der sich Überlebende der Shoa angesiedelt hatten. In ihren früheren Büchern setzte sie sich mit dieser Welt und Geschichte auseinander. Sie sind zum Teil Schullektüre in Israel und wurden mit vielen Preisen ausgezeichnet, u.a. von Yad Vashem. Ihre jüngsten beiden Bücher greifen die Frage des Zusammenlebens von Israelis und Palästinensern auf. Ein Gespräch über ihr Leben und Schreiben.

ReferentInnen

Lizzie Doron
Schriftstellerin, Tel Aviv, Israel

Im Gespräch mit
Prof. Dr. Mirjam Zadoff
Direktorin des NS-Dokumentationszentrums München

Veranstaltungsort
München, Jüdisches Museum München, St.-Jakobs-Platz 16


Kosten
10,-/ erm. 8,- Euro


Partner

Evangelische Stadtakademie München, Jüdisches Museum München, Liberale Jüdische Gemeinde München Beth Shalom


Anmeldung


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30.09.2019 - 19:00

Keine Panik.

Gelassen mit Neuem, Unsicherheiten und Krisen umgehen

Die Menschheit ist im 21. Jahrhundert angekommen, und keiner kennt sich mehr so richtig aus. Gut so, sagt Dirk von Gehlen, und nimmt all jenen den Wind aus den Segeln, die mit einfachen Antworten auf die immer komplexere Gegenwart reagieren. Denn Ratlosigkeit ist kein Problem, sondern der erste Schritt zu einer Lösung. Eine Haltung zwischen Pragmatismus und Gelassenheit hilft, Entwicklungen der Zukunft besser einzuschätzen – und schützt davor, auf Hypes und Panikmache hereinzufallen.

 

Die Veranstaltung musste leider auf den 30.09.19 um 19 Uhr verschoben werden.

ReferentInnen

Dirk von Gehlen
Autor, Journalist, Leiter der Abteilung Social Media/Innovation bei der Süddeutschen Zeitung, Autor von Das Pragmatismusprinzip, 2018

Veranstaltungsort
München, Evangelische Stadtakademie, Herzog-Wilhelm-Str. 24


Kosten
8,-/ erm. 7,- Euro


Partner

Evangelische Stadtakademie München


Anmeldung


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03.06.2019 - 19:00

Filmreihe Kino Europa: Crater (Il cratere)

 

ITA 2017, 93 Min., OmeU, R: Luca Bellino & Silvia Luzi
Rosario arbeitet als Straßenverkäufer auf den Märkten in den Vororten von Neapel. Sein Traum, der Armut zu entkommen, hängt mit dem musikalischen Talent seiner Tochter Sharon zusammen. Fasziniert von den Videobildern seiner jugendlichen Tochter, wird er zum Impresario, um sie zum Star der italienischen folkloristischen Musik zu machen. Zwischen Dokumentation und realistischer Geschichte schildert der Film die Ambitionen eines Vaters, die im Kontrast zur Freiheit seiner Tochter stehen.

Venice International Film Critics' Week, besonderer Preis der Jury auf Tokyo International Film Festival und auf Crossing Europe Film Festival.

Im Anschluss findet ein Filmgespräch statt.

Der Eintritt ist frei. Der Veranstaltungsort ist barrierefrei zugänglich, es besteht jedoch nur ein eingeschränktes Angebot an Rollstuhlplätzen.
Karten erhalten Sie ab 14 Tagen im Voraus an allen Vorverkaufsstellen von MünchenTicket.

Veranstaltungsort
München, Gasteig (Rosenheimerstr. 5), Carl-Amery-Saal


Kosten
Eintritt frei!


Partner

Eine Veranstaltung des europe direct Informationszentrums München in Kooperation mit dem Creative Europe Desk München, der Petra-Kelly-Stiftung und dem Verbindungsbüro des Europäischen Parlaments in München


Art der Veranstaltung
Filmvorführung mit anschließender Diskussion



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23.05.2019 - 19:00

Filmvorführung: Gertrud Baer

Ein Leben für die Gleichberechtigung der Frau

Gertrud Baer (1890 - 1981) blickt auf eine lange Zeit in der Frauen-Friedensbewegung zurück. Sie ist ab 1905 aktiv, da ihre aus England stammende Mutter bereits bei den Suffragetten mitarbeitete. Gertud Baer leitete 1919 wenige Monate im Bayerischen Ministerium für soziale Fürsorge das Referat für Frauenrecht.

Die Filmvorführung ist nur eine Veranstaltung von vielen, zu denen die IFFF/WILPF von September 2018 bis Mai 2019 rund um die Einführung des Frauenwahlrechts in Deutschland vor 100 Jahren einlädt.

Den Flyer zur Veranstaltungsreihe finden sie hier.

Veranstaltungsort
München, KIM - Kino im Einstein e.V., Einsteinstraße 42


Kosten
6,-/ erm. 4,- Euro


Partner

Internationale Frauenliga für Frieden und Freiheit / IFFF


Art der Veranstaltung
Filmvorführung



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06.05.2019 - 19:00

Filmreihe Kino Europa: Gegen den Strom | Kona fer í stríð

 

ISL 2018, 101 Min., OmU, Regie: Benedikt Erlingsson

Unter dem Decknamen »Die Frau der Berge« führt Halla heimlich einen Ein-Frau-Krieg gegen die lokale Aluminiumindustrie. Als ihre Pläne zu scheitern drohen, plant sie entschlossen ihre letzte und kühnste Aktion als Retterin des isländischen Hochlands. Eine ebenso knochentrockene wie politisch scharfzüngige Komödie.

ReferentInnen

Peter Paul Huth
ZDF-Redakteur und Filmexperte

Veranstaltungsort
München, Gasteig, Carl-Amery-Saal


Kosten
Eintritt frei!


Partner

In Kooperation mit dem Europe Direct Informationszentrum München & Oberbayern, dem Creative Europe Desk München GmbH und dem Informationsbüro des EU-Parlaments


Art der Veranstaltung
Filmvorführung mit anschließender Diskussion



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26.04.2019 - 19:00

„Boobalicious!? – Inszenierungen der weiblichen Brust im Medium Comic“

 

Mal da mal ‘ne Titte dran! Feminismus im Comic
Ausstellungseröffnung mit Vortrag und mit Musik von TiP

Wir eröffnen unsere Ausstellung!

Kommt vorbei und besucht zuerst unsere Comicausstellung mit verschiedenen Künstlerinnen (mit dabei Liv Strömquist, Julie Doucet, Pénélope Bagieu uvm.).
Ab 20.00 Uhr wird es dann einen Vortrag von Dr. Véronique Sina zum Thema „Boobalicious!? – Inszenierungen der weiblichen Brust im Medium Comic“ geben. Dr. Véronique Sina ist Medienwissenschaftlerin aus Köln mit verschiedenen Forschungsschwerpunkten, unter anderem Comicforschung und Medien und Gender. In ihrem Vortrag wird sie uns einen Einblick in die verschiedenen Darstellungsformen der weiblichen Brust geben, die sich in „herkömmlichen“ Comics und feministischen Arbeiten deutlich unterscheiden.
Freier Eintritt, Spenden erwünscht!

https://veronique-sina.de/ueber/

Im Anschluss könnt ihr gerne noch beim BarDJing von Trouble in Paradise diskutieren, lesen und trinken.

ReferentInnen

Dr. Véronique Sina
Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Professur für „Kulturen und Theorien des Populären“ (Prof. Dr. Stephan Packard) am Institut für Medienkultur und Theater der Universität zu Köln.


Kosten
Eintritt frei!


Partner

DESI Stadtteilzentrum e.V.


Art der Veranstaltung
Ausstellungseröffnung mit Vortrag und Musik



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25.04.2019 - 19:00

Filmvorführung: Constanze Hallgarten

 

Constanze Hallgarten (1881-1969) war als Frauenrechtlerin, IFFF-Mitglied und Pazifistin eine der führenden Frauen der deutschen Friedensbewegung. Sie warnte früh vor den Gefahren des Nationalsozialis-mus und stand bereits beim Hitler-Ludendorff-Putsch 1923 auf einer „schwarzen Liste“ der Nationalsozialisten.

Die Filmvorführung ist nur eine Veranstaltung von vielen, zu denen die IFFF/WILPF von September 2018 bis Mai 2019 rund um die Einführung des Frauenwahlrechts in Deutschland vor 100 Jahren einlädt.

Den Flyer zur Veranstaltungsreihe finden sie hier.

Veranstaltungsort
München, KIM - Kino im Einstein e.V., Einsteinstraße 42


Kosten
6,-/ erm. 4,- Euro


Partner

Internationale Frauenliga für Frieden und Freiheit / IFFF


Art der Veranstaltung
Filmvorführung



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13.04.2019 - 19:30

Heimat - Eine Besichtigung des Grauens

 

Mit ihr wird für Zahnpasta und Banken geworben, der Trachtenhandel erzielt Umsatzrekorde und das provinzielle Kostüm enthemmt seine Träger/innen. Ein »Volks-Rock´n´Roller« füllt große Arenen mit jungem Publikum, die Bild-Zeitung ehrt sie mit einer kostenlosen Sonderausgabe, die Qualitätsmedien mit Features und Debatten-Serien. Zeitschriften, die das richtige Anlegen von Rosenbeeten lehren, sind der Renner auf dem Medienmarkt.

Grüne plakatieren ihr zur Ehre, Sozialdemokraten melden ältere Besitzansprüche an, und beneiden die Christdemokraten um die Idee mit dem Ministerium. Nazis verkünden, die Liebe zur ihr sei kein Verbrechen, und wer sie nicht liebe, sei aus ihr zu entfernen. Linke kontern knallhart: ihre Liebe zu Region und Gebietskörperschaft sei noch viel tiefer, echter und unverbrüchlicher.

Die staatlichen Programme zur Förderung solcher Gefühle sind satt budgetiert, und je trostloser das Kaff, desto hymnischer hat der Song zu sein, der seinen Liebreiz besingt. Der deutsche Pop folgt diesem Credo, unsubventioniert und in Privatinitiative. Hauptsache es wird gefühlt. Und das heißt immer: Allem zersetzenden Denken und kritischer Reflexion wird die Stirn geboten.

So fühlt man sich schonmal wie ein Baum, also tief verwurzelt und unumtopfbar, weil sonst Psyche und Identität Schaden erlitten. Manche schnuppern auch an Bratwürsten und behaupten, dann spürten sie Heimat. Vor allem rein und unbefleckt soll sie sein, von ihren Männern beschützt und verteidigt.

Im Namen von Idyll, Harmonie, Tradition, Brauchtum, Familie und weiterer Höllen wird gegen die Fremden und das Fremde zu Felde gezogen. Was man bereits ohne Meinungsforschung erkennen konnte, wurde mittlerweile auch empirisch belegt: Je mehr Heimatliebe, desto ausgeprägter die rassistische Gesinnung.

Unbeeindruckt davon, stets dem Konstruktiven verpflichtet, bastelt die Zivilgesellschaft an ,alternativen‘ Heimatbegriffen. Und wo noch ein Restwissen oder eine Ahnung vorhanden ist, über die Geschichte dieses rechten Kampf-begriffs, der oft nur ein anderes Wort für ,Blut und Boden‘ war, zitiert man das letzte Wort aus »Prinzip Hoffnung« des marxistischen Philosophen Ernst Bloch: »Heimat« – und verschafft sich so gutes Gewissen.

Das und vieles mehr – das Absurde und das Gefährliche – wird an diesem Abend auf Bühne und Leinwand besichtigt und vorgeführt, nachgespielt und kommentiert, analysiert und in die Tonne getreten. Stets parteiisch auf der Seite der historischen und zukünftigen Opfer der Heimat.

FRANK SPILKER (Die Sterne) trägt eine brauchtumsfremde Komposition bei – sein Song möge Heimatfeinde in Bewegung und Heimatfreunde zum Erstarren bringen.

Wer das für Nestbeschmutzung hält, versteht uns richtig.


Ein Anti-Heimatabend von und mit Thomas Ebermann und Thorsten Mense
Künstlerische Mitarbeit: Florian Thamer und Peter Bremme

ReferentInnen

Thomas Ebermann
Publizist und Politiker
Thorsten Mense

Soziologe und Journalist

künstlerische Mitarbeit:
Florian Thamer (Theaterkollektiv EGfKA) und Peter Bremme (Radio FSK Hamburg)

Veranstaltungsort
München, Kafé Marat, Thalkirchner Str. 102


Kosten
Eintritt frei!


Partner

Kulturkollektiv9000


Art der Veranstaltung
szenischen Lesung



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18.03.2019 - 19:00

Filmreihe Kino Europa: Border | Gräns

 

SWE, DNK 2018, 110 Min., OmU, Regie: Ali Abbasi

Die Grenzbeamtin Tina ist eine bemerkenswerte Erscheinung. Ihr seltsam geschwollenes Gesicht, ihr bohrender Blick und ihre körperliche Kraft verleihen der jungen Frau etwas Animalisches. Tina hat zudem eine besondere Fähigkeit: Sie kann Angst, Scham und Wut anderer Menschen wittern. Ihr Talent macht sich der schwedische Grenzschutz erfolgreich zunutze, um Kriminelle aufzuspüren. Als sie Vore begegnet, der ihr auffallend ähnlich sieht, stößt ihre Begabung an ihre Grenzen. Eine phantastische Geschichte, die so behutsam wie berührend Grenzen sprengt. Zwischen Identität und Selbstbestimmung gelingt dem Regisseur eine hinreißende Fabel, deren raue Magie die Zuschauer gefangen nimmt. 

Un Certain Regard Preis in Cannes 2018, Gewinner EFA 2018.
Ab dem 11. April in den deutschen Kinos.

ReferentInnen

Laurin Dietrich
Nordische Filmtage Lübeck

Veranstaltungsort
München, Gasteig, Carl-Amery-Saal


Kosten
Eintritt frei!


Partner

In Kooperation mit dem Europe Direct Informationszentrum München & Oberbayern, dem Creative Europe Desk München GmbH und dem Informationsbüro des EU-Parlaments


Art der Veranstaltung
Filmvorführung mit anschließender Diskussion



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10.03.2019 - 19:00

Frauen in der bayerischen Räterepublik

Vortrag

„Gesprungen & gejubelt haben wir, in die Arme sind wir uns gefallen in jener Nacht.“ (Hilde Kramer, 18 Jahre, über die Revolutionsnacht vom 7.11.1918 in München). 

Die revolutionäre Begeisterung unter den Frauen ist groß – aber was hat sie gebracht außer dem Frauenwahlrecht? Welche Utopien hatten diese Frauen? Und welche haben wir heute? Und: Wen interessiert das überhaupt, damals wie heute…? 

Tausende von Frauen nahmen aktiv an den Ereignissen teil. Von ihnen,ihren Forderungen und Kämpfen soll berichtet werden.

ReferentInnen

Christiane Sternsdorf-Hauck
Autorin des Buches „Brotmarken und rote Fahnen. Frauen in der bayrischen Revolution und Räterepublik 1918/19“ und berichtet über die Beteiligung von Frauen an diesen historischen Ereignissen, wobei ein Schwerpunkt auf jene Frauen gelegt wird, die aus der Region stammen.

Veranstaltungsort
Rosenheim, Z-linkes Zentrum, Innstr. 45a


Kosten
Eintritt frei!


Partner

Frauenplenums der Geschichtswerkstatt Rosenheim



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