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Ein Forum für neue Ansätze in Politik, Wirtschaft und Kultur

Veranstaltungen und Dokumente

02.12.2020 - 19:00

Fokus Afrika: Machtverhältnisse umdenken

 

Als Redakteur des Online-Magazins Latitude des Goethe-Instituts kuratiert Eliphas Nyamogo nicht nur die Inhalte der Website, sondern er reist auch zu verschiedenen Veranstaltungen in Afrika und Deutschland, um Historiker*innen, Museumsexpert*innen und Künstler*innen aus dem globalen Süden zu interviewen. Der Austausch mit führenden Stimmen aus dem afrikanischen Kontinent ist aufschlussreich, nicht nur für ihn selbst, sondern auch für die Publika, die mit den veröffentlichten Inhalten interagiert.

In seinem Vortrag beleuchtet er einige der Positionen verschiedener Expert*innen zu den Themen: 

  • Dekolonisierung des Internets
  • Rassismus, Identität und Erinnerung

Diese Veranstaltung ist Teil der Reihe "Fokus: Afrika", weitere Termine werden bekannt gemacht.

ReferentInnen

Eliphas Nyamogo war von 2002 bis 2017 Leiter der Informations- und Bibliotheksarbeit am Goethe-Institut in Nairobi. Heute arbeitet erals Referent in der zentralen Online-Redaktion des Goethe-Instituts in München. Er ist nicht nur zuständig für die redaktionelle Betreuung der Themenseite Latitude, sondern produziert auch einige Inhalte, zum Beispiel Videointerviews und Essays zu ausgewählten Themen.

Im Gespräch mit

Nadja Ofuatey-Alazard (angefragt), Diplomjournalistin und Filmemacherin. Nach PerspektivWechsel, einem kulturpolitischen Interviewfilm zur Situation von minoritären Kulturschaffenden in Deutschland war PerspektivWechsel II: Schwarze Kinder und Jugendliche ihr zweiter Film. 2011 gab sie gemeinsam mit Susan Arndt das kritische Nachschlagewerk Wie Rassismus aus Wörtern spricht. Kerben des Kolonialismus im Wissensarchiv deutsche Sprache heraus. Die von ihr 2014 bei edition assemblage co-herausgegebene Publikation AfroFictional In/ter/ventions dokumentiert die Geschichte des BIGSAS Festivals Afrikanisch(-Diasporisch)er Literaturen an der Universität Bayreuth, das Nadja Ofuatey-Alazard 2011 mitbegründet hat und co-leitet.

Veranstaltungsort
München, Museum Fünf Kontinente, Maximilianstraße 42


Kosten
Eintritt frei, Anmeldung erforderlich


Partner

Evangelische Stadtakademie, Museum Fünf Kontinente


Art der Veranstaltung
Vortrag und Podiumsdiskussion


Anmeldung


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25.10.2020 bis 06.11.2020

Gesellschaften in Israel und den palästinensischen Autonomiegebieten

Studien- und Begegnungsreise

„Gesellschaften in Israel“ nennt der israelische Soziologe Natan Sznaider seine vielschichtige Analyse des heutigen Israel. Etwas davon wollen wir bei unserer Reise kennenlernen in Jerusalem, im Negev und in Tel Aviv. Zu diesen Gesellschaften gehören die arabischen Israelis, die ihre Rolle als Bürger Israels und Palästinenser gleichermaßen suchen. Sie werden wir v.a. in Nazareth treffen. Ein zweiter Schwerpunkt unserer Reise sind die Gesellschaften in den palästinensischen Autonomiegebieten. Ihre Situation ist komplex, ihre Zukunft nach wie vor unklar. Immer spielen die Machtansprüche aller Interessensparteien im Nahen und Mittleren Osten eine wichtige Rolle.

Politik, Bildungsfragen, Wissenschaft, Kunst und Zivilgesellschaft – durch Begegnungen mit Gesprächspartnern vor Ort suchen wir einen anderen Zugang als den durch Medien vermittelten.

 

Weitere Informationen und Anmeldung unter info@petra-kelly-stiftung.de


Kosten
pP im DZ 2.437 € | EZ-Zuschlag: 720 € (inkl. Flug mit Lufthansa ab MUC nach Tel Aviv und zurück 12 Ü/HP in Hotels u. Gästehäusern deutschsprachige Reiseleitung klimatisierter Reisebus für Transfers lt. Programm Eintrittsgelder lt. Programm)


Partner

Evangelische Stadtakademie München


Art der Veranstaltung
Bildungsreise


-


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24.06.2020 - 19:00 bis 21:00

Bezahlbare Penthäuser für München

Ideen und Strategien für eine Münchner Wohnungspolitik für Alle

München ist schon länger die teuerste Stadt zum Wohnen in Deutschland. Das Kunstprojekt Penthaus à la Parasit provoziert mit der Idee, dass auch Penthäuser in bester Münchner Lage bezahlbar seinen sollen. Welche Regeln und Tabus müssen gebrochen werden, welche neuen Ideen und Strategien braucht München, damit die Stadt wieder für alle Einkommensschichten bezahlbar ist?

Die unbezahlbare Stadt kämpft mit zahlreichen Herausforderungen. Architekten, die zur Wertmaximierung gezwungen sind. Stadtpolitik, die kaum Einfluss auf die Bodenpreise hat. Modernisierungen, die der Preistreiberei dienen statt dem Klimaschutz. Bauvorschriften, die immer weniger verstehen. Investoren, die mit Häuser und Grundstücke handeln statt Wohnungen zu bauen und zu pflegen. Mietschulden, die auch nach der Coronakrise nicht bezahlt werden können. Grundstücke, die einfach nicht bebaut werden. Genossenschaften und gemeinnützige Wohnungsträger, die keine Finanzierungsmodelle für günstigen Wohnraum mehr finden.

Zusammen mit Sophia Genikomsidis, Philippa Sigl-Glöckner und Christian Schwarzenberger wollen wir diese Fragen diskutieren. Alle drei sind fachlich versierte junger Münchner*innen, die sich für eine bezahlbare Stadt einsetzen und sich auch politisch engagieren.

Sophia Genikomsidis ist Architektin, seit neustem im Bezirksausschuss Passing für Bündnis 90 / Die Grünen und beschäftigt sich mit Stadtentwicklung, Städtebau und Architektur. Philippa Sigl-Glöckner ist Ökonomin, will für den Bundestagswahlkreis München Nord für die SPD kandidieren und befasst sich mit Finanzen, Märkten und die Rolle des Staates. Christian Schwarzenberger ist Ingenieur für Energietechnik, aktives Mitglied bei DIE LINKE und setzt sich mit Mietenpolitik und Klimaschutz auseinander.

Informationen zum Kunstprojekt Penthaus a la Parasit:
www.penthaus-a-la-parasit.de
www.facebook.com/prekaerespenthaus/
www.instagram.com/penthaus_a_la_parasit/
www.twitter.com/PenthausParasit

Bitte unter folgendem Link anmelden oder uns eine Email (post@penthaus-a-la-parasit.de) schreiben, da wegen Corona-Bestimmungen nur eine limitierte Teilnehmer*innenanzahl möglich ist. Es wird jedoch auch einen Stream geben (auf unserer Facebook Seite) und der Veranstaltungsort wird nach Anmeldung bekannt gegeben.

Anmeldelink:
forms.gle/awJcGeDEyvmsSAR77

ReferentInnen

Sophia Genikomsidis
Architektin, aktiv bei Bündnis 90/Die Grünen
Philippa Sigl-Glöckner
Ökonomin, aktiv in der SPD
Christian Schwarzenberger
Ingenieur für Energietechnik, aktiv bei DIE LINKE

Moderation:
Alexander Sacharow

Veranstaltungsort
München


Kosten
Eintritt frei!


Art der Veranstaltung
Dachgespräch



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09.06.2020 - 18:00 bis 26.06.2020 - 19:00

Penthaus à la Parasit

 

Als künstlerisches Projekt im Öffentlichen Raum möchte das Penthaus à la Parasit Debatten anstoßen: Zum Wohnen als neuer Sozialen Frage, aber auch zur Rolle von Privilegien in Zeiten von erzwungener Selbstisolation. Als architektonische Intervention steigt Penthaus à la Parasit nach oben auf die Dächer, anstatt an die Peripherie der Stadt vertrieben zu werden. Damit rückt es einen Ort in den Fokus, der normalerweise exklusiven Penthäusern vorbehalten ist oder brach liegt. Das Penthaus à la Parasit ist eine künstlerische und aktivistische Suche nach Nischen und Weitblick in der Stadt, die mit Grenzen und Normen experimentiert und klassische Funktionslogiken des Wohnungs- und Immobilienmarktes in Frage stellt. Als Sinnbild für die Infragestellung der Verhältnisse auf dem Wohnungsmarkt und zugleich als Symbol für eine Rückeroberung der Stadt durch Ihre Bewohner*innen steigt das außen verspiegelte und damit weithin sichtbare Penthaus à la Parasit Haus auf die Dächer unserer Stadt.

Als Auftakt der Programmreihe wird in der digitalen Kammer 4 der Münchner Kammerspiele am 9. Juni um 18 Uhr ein Gespräch über Wohnen als neue Soziale Frage in Zeiten von Corona stattfinden. Prof. Stephan Lessenich (LMU), Laura Weißmüller (SZ) und Jakob Wirth (Penthaus à la Parasit) diskutieren darüber, wie soziale Ungleichheiten durch die gegenwärtige Lage verschärft werden. Gerade jetzt ziehen Verteilungsfragen herauf und überhaupt verbringt jede*r die Quarantäne/ Kontaktbeschränkungen unter sehr unterschiedlichen räumlichen Bedingungen. Fragen der Architektur und Stadtplanung schließen sich wie natürlich daran an.

Vom 15. Juni bis 29. Juni wird die Installation “Penthaus à la Parasit” auf einem Dach der Wogeno in der Parkstadt Schwabing stehen, wo unterschiedliche künstlerische Aktionen zur Wohnungswirtschaft und Diskussionsveranstaltungen stattfinden werden: Die Formate “Demowohnen im Penthaus à la Parasit” sowie die “Maklerführungen durch das “Penthaus à la Parasit” thematisieren die Verteilung von Wohnprivilegien und die Verdrängungslogiken des Wohnungsmarktes.

Am 24. Juni findet um 19 Uhr, moderiert von Alexander Sacharow, vor dem Penthaus à la Parasit (sowie online gestreamt) ein Gespräch zur Wohnungspolitik (u.a. Mieten, Architektur, Stadtplanung) mit jungen, ehrenamtlich politisch-aktiven Münchner*innen statt: Sophia Genikomsidis (Architektin, Grüne), Christian Schwarzenberger (Ingenieur, Linke) und Philippa Sigl-Glöckner (Ökonomin, SPD).

Am 26. Juni schließt an selbiger Stelle (sowie online gestreamt) um 19 Uhr ein Gespräch zu Kunst als politisches Medium das Projekt ab. Jakob Wirth (Penthaus à la Parasit) führt durch ein hochrangig besetztes Panel rund um Kunst im Öffentlichen Raum und Interventionen als künstlerische Praxis.

Weitere Informationen zur Programmreihe finden Sie demnächst auf der Seite der Münchner Kammerspiele.

ReferentInnen

u.a.
Sophia Genikomsidis
Architektin, Bündnis 90/ Die Grünen
Prof. Stephan Lessenich

Ludwig-Maximilians-Universität München
Christian Schwarzenberger
Ingenieur, Die Linke
Philippa Sigl-Glöckner
Ökonomin, SPD
Laura Weißmüller

Süddeutsche Zeitung
Jakob Wirth
Penthaus à la Parasit

Veranstaltungsort
München, Fritz-Winter-Straße 3 und Online


Kosten
Eintritt frei!


Partner

Münchner Kammerspiele


Art der Veranstaltung
Programmreihe



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18.05.2020 - 19:00

ABGESAGT: „Groß werden in Jerusalem“

 

Veranstaltungsreihe Inside Israel

 

Tovia Ben Chorin wuchs als Sohn von Gabriella Rosenthal und Schalom Ben Chorin während der britischen Mandatszeit und in den Gründungsjahren des Staates Israel in Jerusalem auf. In seinem Vortrag berichtet er über seine Jugenderfahrungen, über die Beziehungen zu englischen Soldaten, den Mitgliedern der Untergrundbewegung vor der Staatsgründung 1948, über die ersten interreligiösen Treffen mit arabischen Kindern und der Konfrontation mit den christlichen Kirchen in Jerusalem. Auch seine Erinnerungen an das Leben in einer deutsch-jüdischen Gemeinde in Jerusalem, Begegnungen mit Martin Buber und vieles mehr sind weitere Inhalte dieser vom Vortragenden als "natürlich subjektiv" bezeichneten Erinnerungen.

 

 

ReferentInnen

Tovia Ben Chorin
geboren 1936 in Jerusalem, war als Rabbiner in Ramat Gan, Jerusalem, Manchester, Zürich und Berlin tätig und ist heute Gemeinderabbiner in St. Gallen.

Veranstaltungsort
München, Jüdisches Museum, Sankt-Jakobs-Platz 16


Kosten
8,-/ erm. 7,- Euro (Studierende bis 30 Jahre frei)


Partner

Evangelische Stadtakademie München
Jüdisches Museum München
Liberale Jüdische Gemeinde München Beth Shalom


Art der Veranstaltung
Vortrag mit Diskussion



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27.04.2020 - 19:30

ABGESAGT: Der Preis der Freiheit

Film & Gespräch mit Ines Geipel & Géraldine Schwarz

Verdrängung prägt eine Gesellschaft bis ins Private hinein – wie die deutsch-französische Autorin und Filmemacherin Géraldine Schwarz (»Die Gedächtnislosen«, Secession) und Ines Geipel, Autorin und ehemalige DDR-Spitzensportlerin (»Umkämpfte Zone. Mein Bruder, der Osten und der Hass«, Klett-Cotta), eindrucksvoll berichten. In ihrem Dokumentarfilm »Nach dem Mauerfall – der Preis der Freiheit« (2019, 50 Min.) zeigt Géraldine Schwarz, dass aus gezielter Vergessenspolitik Rechtsruck und Radikalisierung entstehen können. Nach dem Film (und einer kurzen Pause) diskutiert sie mit Ines Geipel über einen möglichen ostdeutschen und gesamteuropäischen Weg in eine Verantwortungsgesellschaft – und somit in eine gelebte Demokratie.

Es moderiert Romy Straßenburg, in Paris lebende Autorin und Journalistin, die sich in ihrem aktuellen Buch mit dem gesellschaftlichen Wandel Frankreichs und dessen Folgen insbesondere für die junge Generation beschäftigt (»Adieu Liberté«, Ullstein).

ReferentInnen

Ines Geipel
Autorin und ehemalige DDR-Spitzensportlerin
Géraldine Schwarz
Autorin und Filmemacherin

Moderation:
Romy Straßenburg (Autorin und Journalistin)

Veranstaltungsort
München, Literaturhaus, Salvatorplatz 1


Kosten
12,- / erm. 8,- Euro


Partner

Heinrich Böll Stiftung Paris France


Art der Veranstaltung
Film und Gespräch



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04.04.2020 - 16:00 bis 05.04.2020 - 00:00

Within the lonely hours

Festival

Die Welt war noch nie so vernetzt wie in der gegenwärtigen Phase der Globalisierung. Dennoch hält uns eine stille Plage, eine Epidemie der Einsamkeit gefangen. Die selbsterklärten sozialen Medien distanzieren uns eher von einander, anstatt uns zu verbinden. Darüber hinaus hat die aktuelle globale Covid*19-Pandemie eine unverzichtbare soziale Distanzierung ausgelöst, die uns allein zu Hause festhält. Inmitten dieses einsamen globalen Ausnahmezustands, bewegen sich die Künste in den digitalen Raum!

Das Online-Festival WITHIN THE LONELY HOURS ermöglicht eine gemeinsame Erkundung von Einsamkeit und Intimität im Spätkapitalismus. Künstler*innen, die sich als Queer, Trans*, Sexarbeiter*innen und (Post-)Migrant*innen identifizieren, sind eingeladen, Gefühle, Traurigkeit und Verwundbarkeit auszuloten. Indem sie gemeinsam Widerstand gegen dominante Regime leisten, Solidarität untereinander leben und kollektive politische Bewegungen aufbauen, stellen sich die beteiligten Künstler*innen eine Welt gemeinschaftlicher Interdependenz vor. Das von Kurator Keith Zenga King konzipierte Programm dieses Festivals untersucht unsere gemeinsamen Möglichkeiten jenseits des Mythos der Knappheit. Ein öffentliches Ritual des Gefühls als digitaler Livestream.

 

Der Mitschnitt von WUSS 3000 - Within the lonely hours kann hier angeschaut werden.

 

 

ReferentInnen

Travis Alabanza
Adrian Blount
Danielle Brathwaite Shirle
Pedra Costa and „The southern butthole manifesto”
Hamza Mala and „War on Bodies”
Lina Mbembe and „Cam girl”
Alok Vaid Menon
Olave Nduwanje
Djane Tmnit

Veranstaltungsort
Online


Kosten
Eintritt frei!


Partner

Münchner Kammerspiele


Art der Veranstaltung
Festival



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24.03.2020 - 19:00

VERSCHOBEN: Orthodoxer Feminismus?

Moderne Orthodoxie im Judentum und die Rolle der Frauen

Beachten Sie bitte, dass die Veranstaltung verschoben wird.
Der Ersatztermin wird rechtzeitig bekannt gegeben.

Veranstaltungsreihe Inside Israel

Rahel Berkovits ist eine jüdisch-orthodoxe Feministin und seit 2015 auch ordinierte Rabbinerin. Sie lehrt am Pardes Institut für Jüdische Studien in Jerusalem und publiziert über Frauen und Jüdisches Recht ebenso wie über jüdische Sexualethik. Wie geht das alles  zusammen? Wieviel modernes Denken hat in der Orthodoxie Raum? Mehr offenbar als unsere Vorstellungen zulassen. Inspiriert wurde Rahel Berkovits u.a. von ihrem berühmten Großvater Eliezer Berkovits, der seine rabbinische Ordination am Hildesheimer Seminar bekam und bis 1939 in Berlin lebte. Bereits er trat er für Frauenrechte im Judentum ein. An diesem Abend ist Rahel Berkovits im Gespräch mit Tom Kucera, Rabbiner der Liberalen Jüdischen Gemeinde München Beth Shalom.

Das Gespräch findet auf Englisch statt. Zusammenfassende Übersetzungen: Eva Nies

ReferentInnen

Rahel Berkovits
orthodoxe feministische Rabbinerin und Publizistin, Pardes Institut für jüdische Studien, Jerusalem 

im Gespräch mit

Rabbiner Dr. Tom Kučera
Liberale Jüdische Gemeinde München Beth Shalom

Veranstaltungsort
München, Jüdisches Museum, Sankt-Jakobs-Platz 16


Kosten
8,-/ erm. 7,- Euro (Studierende bis 30 Jahre frei)


Partner

Evangelische Stadtakademie München
Liberale Jüdische Gemeinde München Beth Shalom


Art der Veranstaltung
Gespräch



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16.03.2020 - 19:00

ABGESAGT: Filmreihe Kino Europa: Wir sind Champions

 

Die Filmreihe Kino Europa zeigt seit 2017 die Vielfalt und Qualität des europäischen Kinos, die nicht zuletzt auch durch europäische Förderung ermöglicht wird: Durch die Programme MEDIA und Eurimages wird seit mehr als 25 Jahren die Konkurrenzfähigkeit des europäischen Films auf dem internationalen Feld wie auch innerhalb Europas erfolgreich unterstützt. Die europäischen Spiel- und Dokumentarfilme gewinnen Preise auf Festivals und locken wieder mehr Publikum in die Kinosäle.

Tickets ab sofort bei München Ticket.

 

Beachten Sie bitte, dass die Veranstaltung abgesagt ist.

ReferentInnen

Jens Fülle
Offene Behindertenarbeit – evangelisch in der Region München (OBA)

Veranstaltungsort
München, Gasteig, Carl-Amery-Saal


Kosten
Eintritt frei!


Partner

europe direct Informationszentrums (EDIC) München, Creative Europe Desk München, Verbindungsbüro des Europäischen Parlaments in München


Art der Veranstaltung
Film mit anschließendem Gespräch



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12.03.2020 - 19:30

Jenseits des Krieges

Dokumentarfilm von Ruth Beckermann

Weißgekachelte Räume, Neonlicht; an den Wänden Schwarzweißphotographien aus der Ausstellung „Vernichtungskrieg“ über die Verbrechen der Wehrmacht an der Ostfront.

Vor diesem Hintergrund drehten Ruth Beckermann und Kameramann Peter Roehsler 1996 eine Anhörung ehemaliger Soldaten über ihre Erfahrungen und Erlebnisse jenseits des ‚normalen‘ Krieges. In einer Mischung aus Hilflosigkeit, Ohnmacht, Scham, Opportunismus und ungebrochenem Fanatismus berichten die Zeugen dieser Zeit von Verbrechen, wie den Erschießungen russischer Kriegsgefangener, der Ermordung der Juden und der Misshandlung von Frauen.

Die verschiedenen Versionen der Ereignisse zeigen, wie selektiv Wahrnehmung selbst im grausamsten Umfeld war. Mit diesem Film wird nicht allein die Zerstörung des Mythos von der anständigen Wehrmacht vorangetrieben, sondern die Gründungsphase der Zweiten Republik erhellt und eine Diagnose der Gegenwart gestellt. Die Bilder dieses Krieges in den ‚talking heads‘ – sie entstehen so eindringlich wie selten in historischen Dokumenten oder Spielszenen.

Veranstaltungsort
Sulzbach-Rosenberg, Capitol Bild und Bühne, Bayreuther Str. 4


Kosten
Eintritt frei!


Partner

Punk e.V. Verein für Politik und Kunst


Art der Veranstaltung
Filmvorführung



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