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Ein Forum für neue Ansätze in Politik, Wirtschaft und Kultur

Zuhause in einer globalisierten Welt - eine Illusion?

28.09.2018 - 19:30


In Europa wird die Globalisierung von manchen nach wie vor als bereichernd, von immer mehr Menschen jedoch zunehmend als Bedrohung ihrer Identität wahrgenommen, das heißt ihrer Kultur, Sprache, Heimat und vertrauten Lebensweisen. Zudem wachsen diffuse Ängste vor Überfremdung in Folge der starken Flüchtlingsbewegungen aus Krisenregionen in Afrika und dem Nahen Osten. Rechtspopulistische Bewegungen empfehlen als Antwort auf diese Identitätskrise die Abschottung Europas nach außen, den Ausstieg aus der EU oder gar ihre Zerschlagung und den Rückzug in einen ethnisch möglichst homogenen Nationalstaat. Diese Rezepte gehen einher mit xenophoben, rassistischen Feindbildern gegen die "Anderen".

  • Gäbe es auch solidarische, international verträgliche Maßnahmen zur Überwindung dieser Identitätskrise und Globalisierungsängste?
  • Wäre ein Europa der historisch gewachsenen Regionen die bessere Alternative zum heutigen Europa der Nationalstaaten?
  • Ließen sich in diesen Regionen dann auch die Errungenschaften der Nationalstaaten bewahren - Demokratie, Rechtsstaat, Gewaltenteilung sowie die Ansiedelung des Gewaltmonopols beim Staat?

ReferentInnen

Andreas Zumach
1954 in Köln geboren, UN-Korrespondent aus Genf, freier Journalist und Int. Korrespondent der Berliner "Tageszeitung"

Veranstaltungsort
Lindau, friedens räume, Lindenhofweg 25


Kosten
Eintritt frei!


Partner

Pax Christi-diözese Augsburg e.V.


Art der Veranstaltung
Vortrag mit Diskussion



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