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Krieg für Menschenrechte?

22.06.2017 - 19:30


Veranstaltungsreihe: Eine Welt ohne Visionen geht zu Grunde

Das 2015 verabschiedete Weißbuch der Bundeswehr und zahlreiche weitere Strategiedokumente von NATO und EU bauen auf der Annahme auf, dass Menschenrechte mit militärischen Mitteln verteidigt werden können und müssen. Wenn deutsche Politiker wie Gauck oder Steinmeier von "Verantwortung" reden, dann meinen sie Militäreinsätze, während gleichzeitig die deutsche Regierung und ihre NATO-Verbündeten bei der UN die Verankerung eines "Menschenrechtes auf Frieden" blockieren. Die Referentin setzt sich mit dieser widersprüchlichen Politik auseinander. Sie wird sowohl über die globalen Angriffe auf Menschenrechte berichten, als auch über die Instrumentalisierung des Themas Menschenrechte für Interessen- und Machtpolitik. Claudia Haydt wird zudem konkrete Vorschläge diskutieren, wie eine konsequente und zivile Menschenrechtspolitik aussehen kann.

ReferentInnen

Claudia Haydt
Religionswissenschaftlerin und Soziologin. Sie ist Gründungs- und Vorstandsmitglied der Informationsstelle Militarisierung (IMI) e.V., die 2011 mit dem Aachener Friedenspreis ausgezeichnet wurde.

Veranstaltungsort
Lindau, friedens räume, Lindenhofweg 25


Kosten
Eintritt frei, Spenden erbeten


Partner

pax christi Augsburg


Art der Veranstaltung
Vortrag mit Diskussion



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