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Die Afd in Bayern

15.02.2017 bis 15.03.2017


Seit Ende 2015 bewegt sich die AfD in Bayern in Wahlumfragen stabil über der Fünfprozenthürde und ist auch regelmäßig Thema in den lokalen Medien. Gleichwohl ist ihr Führungspersonal in der lokalen Bevölkerung nur wenigen bekannt. Und es gibt bislang keine wissenschaftliche Publikation, die sich speziell mit dem bayerischen Landesverband der Partei beschäftigt.

Was zeichnet die AfD in Bayern personell und programmatisch aus? Wie entwickelte sich der Landesverband in den ersten Jahren seiner Existenz? Wie gestaltet sich sein Verhältnis zu extrem rechten Akteuren und wie reagiert die seit Jahrzehnten in Bayern regierende CSU auf die neue politische Konkurrenz im Freistaat? 

Mit der soeben von uns veröffentlichten Studie "Die AfD in Bayern" von Robert Philippsberg soll diesen Fragen nachgegangen werden. 

Robert Philippsberg: Die Alternative für Deutschland (AfD) in Bayern.  Weiterdenken –  Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen, Dresden, Februar 2017. 18 Seiten. E-Paper. 

Wir bitten um Verständnis: Der Text wird aus rechtlichen Gründen gerade überarbeitet. Wir hoffen, dass wir die neue Fassung demnächst zum Herunterladen zur Verfügung stellen können. Bis dahin bitten wir um etwas Geduld.

Auf den Seiten unserer sächsischen Schwesterstiftung "weiterdenken - Heinrich Böll Stiftung Sachsen" finden Sie zudem ein ausführliches Dossier, das sich mit den Aktivitäten der AfD in anderen Bundesländern befasst. 

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Widerruf:

In der ersten Fassung des Papiers hatte der Autor geschrieben, dass der Vorsitzende der JA- Bayern und CA-Koordinator für Südbayern Christoph Steier am 16. Juni 2016 zusammen mit mehreren Aktivisten des „Bündnis Deutscher Patrioten” und der neonazistischen Partei „Die Rechte“ eine antifaschistische Kundgebung gegen die Akkreditierung der Campus Alternative und der Münchener LMU gestört hätte und dass es im Zuge dieser Störaktion aus der Gruppe um Christoph Steier auch zu gewalttätigen Übergriffen auf Teilnehmerinnen der Demonstranten kam.

Die Behauptung, dass Herr Steier am 16.06.2016 die Kundgebung störte, ist falsch. Auch der erweckte Eindruck, dass Herr Steier mit den vorgenannten Aktivisten bei einer Störung der Kundgebung und/oder bei gewalttätigen Übergriffen auf Teilnehmerinnen der Demonstration in irgendeiner Weise zusammengewirkt habe, ist falsch. Die vorgenannte falsche Behauptung und der erweckte falsche Eindruck werden hiermit widerrufen. 
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ReferentInnen

Der Autor:

Dr. Robert Philippsberg ist freier Mitarbeiter der Fachinformationsstelle Rechtsextremismus (firm) in München sowie Associate Researcher am Centrum für Angewandte Politikforschung (CAP) und Autor mehrerer Publikationen zum Thema „Rechtsextremismus“. Er arbeitet zudem als pädagogischer Mitarbeiter beim Kreisjugendring Dachau und hat zum Demokratieschutz in Deutschland an der LMU München promoviert.


Partner

Weiterdenken - Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen

Heinrich-Böll-Stiftung, Stiftungsverbund


Art der Veranstaltung
Buchveröffentlichung



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