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Der Gazastreifen

23.11.2017


Seine wechselvolle Geschichte von den Anfängen bis zur Hamas-Diktatur

Die Geschichte des Gazastreifens ist wenig bekannt. Dazu gehört die Vertreibung der Bewohner im Ersten Weltkrieg, ihr Schicksal während der britischen Mandatszeit und unter ägyptischer Herrschaft (1948 - 1967). Damals etablierte sich der palästinensische Zweig der Muslimbruderschaft in Gaza.

Die israelische Okkupation ab 1967 wirkte als Katalysator für den Aufstieg der Hamas. In jüngster Zeit ist bei der Islamisten-Organisation der Trend zu beobachten, sich - zu Imagezwecken, aber auch als Antwort auf den Druck des ägyptischen Nachbarn - von den ägyptischen Muslimbrüdern loszusagen. Nach wie vor tabu ist die Anerkennung des israelischen Staates. Diese beiden Tendenzen sind nun auch in dem Anfang Mai veröffentlichten neuen Grundsatzpapier der Hamas zu erkennen.

"Die Nabelschnur ist gekappt": Unter dieser Überschrift finden Sie einen Gastbeitrag unseres Referenten Joseph Croitoru in der NZZ. 

ReferentInnen

Dr. Joseph Croitoru
Historiker und Journalist, geb. 1960 in Haifa, Studium in Jerusalem und Freiburg i. Breisgau, journalistisch tätig für FAZ, NZZ, SZ, DLF, WDR mit Schwerpunkt Nahost und Osteuropa.

Veranstaltungsort
München


Partner

Evangelische Stadtakademie München


Art der Veranstaltung
Vortrag mit Diskussion



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