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Ein Forum für neue Ansätze in Politik, Wirtschaft und Kultur

Veranstaltungen und Dokumente

06.06.2017 - 10:30 bis 09.06.2017 - 17:30

Orte guten Lebens in Bayern

Reise in eine lebenswerte Zukunft

Das "gute Leben" hat derzeit Hochkonjunktur - selbst die Bundesregierung hat ein umfangreiches Konsultationsprojekt dazu durchgeführt. Was "gutes Leben" aber konkret bedeutet, wird selten genau definiert. Klar ist: Eine intakte Umwelt, Gesundheit, nachhaltiges Wirtschaften, gerechtes Einkommen und menschenwürdige Wohnverhältnisse gehören mit Sicherheit dazu. 

Immer mehr Menschen, in zivilgesellschaftlichen Initiativen oder in der Kommunalpolitik, in Unternehmen, Genossenschaften oder Vereinen, engagieren sich mittlerweile dafür, ihre Visionen vom guten Leben ganz konkret, vor Ort, gemeinsam mit anderen, umzusetzen. Einige dieser Projekte und Initiativen werden wir auf unserer Bildungsreise besuchen und die Vielfalt dieser Ansätze in ganz unterschiedlichen Lebensbereichen kennen lernen. 

Das detaillierte Programm unserer Reise können Sie hier als PDF-Datei herunterladen.

Die Zahl der Teilnehmenden ist begrenzt, deshalb bitte baldmöglichst anmelden!

Anmeldeschluss: 28. Februar 2017

Die Teilnahmegebühr beinhaltet neben dem kompletten Besuchsprogramm die Busfahrt, drei Übernachtungen mit Frühstück sowie vier Mittagessen. Abendessen sowie Getränke sind in der Gebühr nicht enthalten und werden von den Teilnehmenden selbst übernommen.

Für die Anreise nach Landshut und Rückreise von Augsburg sorgen die Teilnehmenden selbst.

Bei der Anmeldung bitte angeben, ob Unterbringung im Einzel- oder Doppelzimmer erwünscht ist.

ReferentInnen

Reiseleitung:

Peter Gack und Karin Zieg, GRIBS-Kommunalbüro

Dr. Gerd Rudel, Petra-Kelly-Stiftung

Veranstaltungsort
Start: Landshut | Ende: Augsburg


Kosten
390,- Euro (Übernachtung im Einzelzimmer) / 330,- Euro (Übernachtung im Doppelzimmer)


Partner

GRIBS-Bildungswerk


Art der Veranstaltung
Bildungsreise


Anmeldung


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05.05.2017 - 19:15 bis 06.05.2017 - 18:00

Mobilität für alle: digital - elektrisch – multimodal!

Verkehrspolitische Perspektiven für die Kommunen

Die Verkehrspolitik war und ist eines der umstrittensten kommunalen Politikfelder überhaupt. Um so wichtiger ist es, Konzepte und Modelle zu präsentieren, die eine umweltverträgliche und menschenfreundliche Mobilität für alle gewährleisten. 

Gegenwärtig befindet sich der Mobilitätssektor in einem spannenden Wandlungsprozess, den es - auch und gerade in den Kommunen - zu gestalten gilt. Dazu zählen nicht nur die rasante Entwicklung der E-Mobilität und die Folgen der Digitalisierung, sondern auch Veränderungen beim Mobilitätsverhalten. In der jüngeren, urbanen Generation spielt das Auto nicht mehr die zentrale Rolle, sondern die Nutzung vieler unterschiedlicher Verkehrsmittel. Diese „multimodale“ Orientierung muss auch in der Verkehrspolitik in den Vordergrund rücken.

Unsere Tagung befasst sich mit aktuellen Perspektiven und Ansatzpunkten, wie Mobilität effektiv, bequem und nachhaltig organisiert werden kann. Ein gut ausgebauter ÖPNV, bessere Bedingungen für den Radverkehr und die Gestaltung des öffentlichen Raums für alle Verkehrsteilnehmer*innen stehen dabei im Mittelpunkt.

Die Tagung wendet sich an alle, die fachlich und/oder politisch mit verkehrspolitischen Planungs- und Entscheidungsprozessen befasst sind: Planer*innen, Verwaltungsfachleute, Wissenschaftler*innen und Studierende, Kommunalpolitiker*innen, aber auch zivilgesellschaftliche Organisationen wie Verbände, Vereine und Bürgerinitiativen, die sich für eine moderne Mobilitätspolitik engagieren. 

Das detaillierte Programm der Tagung entnehmen Sie bitte unserem Ausschreibungsfaltblatt, das Sie hier als PDF-Datei herunterladen können.

ReferentInnen

Prof. Dr. Andreas Knie
Leitung der Forschungsgruppe Wissenschaftspolitik am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung, Geschäftsführer des Innovationszentrums für Mobilität und gesellschaftlichen Wandel (InnoZ)

Thomas Balser
Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg, Kompetenzzentrum Landestarif

Jens-Marco Scherf
Landrat, Landkreis Miltenberg

Anja Sylvester
Dipl.-Geografin, Interlink GmbH Berlin

Thiemo Graf
Geschäftsführer Institut für innovative Städte, Kreisrat Nürnberger Land, Stadtrat und 3. Bürgermeister, Röthenbach an der Pegnitz

Katalyn Saary
Verkehrsplanerin, Büro Verkehrslösungen, Darmstadt, Sprecherin Forum Mensch und Verkehr in der SRL, Mitherausgeberin des „Handbuchs der kommunalen Verkehrsplanung“

Silke Klotzek
Stadtplanungsamt Bamberg

Veranstaltungsort
Bamberg, Bistumshaus St. Otto, Heinrichsdamm 32


Kosten
Übernachtung (im DZ) & Verpflegung: 115 € / erm. 95 € | Übernachtung (im EZ) & Verpflegung: 125 € / erm. 105 € | Teilnahme nur am Samstag (inkl. Verpflegung): 50 € / erm. 40 €


Partner

GRIBS-Bildungswerk e.V.


Art der Veranstaltung
Fachtagung


Anmeldung


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10.03.2017 - 19:00 bis 11.03.2017 - 18:30

Fluchtursachen "Made in Europe"

Menschen und Wege zwischen Europa und Afrika

Europa nimmt nicht nur Flüchtlinge auf – oder wehrt sie ab –, es ist auch beteiligt an der Schaffung von Fluchtursachen in Afrika. Neue Freihandelsverträge, Export subventionierter europäischer Agrarprodukte, hilflose Entwicklungshilfe – die Kritikpunkte sind vielfältig.

Heute machen sich junge Afrikaner auf, um in Europa ein besseres Leben zu suchen. Welche Hoffnungen haben sie? Was erleben sie? Und welche Perspektiven haben die, die sich fürs Bleiben entscheiden?

Der Münchner Filmemacher Peter Heller hat seit vielen Jahren Entwicklungen in Afrika dokumentiert. Sie sind der Ausgangspunkt dieses Seminars. Wir zeigen die Filme Süßes Gift. Hilfe als Geschäft, Barca ou Bassa (Barcelona oder Tod). Fluchtursachen „Made in Europe“ und Life Saaraba illegal. Acht Jahre unter Clandestines.

Seminarzeit am Freitag: 19-21:30 Uhr | am Samstag: 10-18:30 Uhr

Den Flyer können Sie hier einsehen und herunterladen.

ReferentInnen

Peter Heller
Filmemacher, München

Prof. Dr. Robert Kappel
GIGA Institut für Afrika-Studien, Hamburg-Berlin

Dr. Miriame Racine Sow
Dipl.-Soziologin, im Senegal geboren, Frankfurt/Main

Sophia Wirsching
Referentin für Migration und Entwicklung, Brot für die Welt 

Veranstaltungsort
München, Medienzentrum München, Rupprechtstr. 29 und Monopol Kino, Schleißheimer Str. 127


Kosten
25,- Euro (Seminargebühr plus zweimal Kinoeintritt)


Partner

Evangelische Stadtakademie München


Art der Veranstaltung
Seminar mit Filmvorführungen


Anmeldung


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20.02.2017 - 19:00

Steuergeschenke für den Diesel: Wie der Staat die Luftverschmutzung...

 

Fast die Hälfte aller Autos, die in den letzten Jahren in Deutschland neu zugelassen wurden, hatte einen Dieselantrieb. Das muss niemanden wundern: Schließlich wird Dieselkraftstoff hierzulande deutlich geringer besteuert als Benzin und ist damit an der Tankstelle günstiger.

Aus ökologischer und gesundheitlicher Sicht zu Unrecht: Dieselfahrzeuge gehören zu den größten Luftverschmutzern in Deutschlands Städten und sind im Durchschnitt aller Neufahrzeuge nicht klimafreundlicher als Benziner. Auch die anderen Steuern im Straßenverkehr erfüllen ihre Ziele kaum. Die Steuerbefreiung von Euro-6-Dieseln verpuffte wirkungslos, weil kaum einer der Motoren in der Realität die geforderten Grenzwerte eingehalten hat. Und auch durch die Tricksereien beim CO2-Ausstoß entgehen dem Staat jährlich Steuereinnahmen in Milliardenhöhe, ohne dass das Klima oder die Atemluft besser würden.

Die Präsentation von Alexander Mahler können Sie hier herunterladen.

 

 

ReferentInnen

Alexander Mahler
Stellvertretender Geschäftsführer sowie Leiter Verkehrs- und Agrarpolitik des FÖS 

Veranstaltungsort
München, Orange Bar, Green City Energy, Zirkus-Krone-Str. 10 (6. OG)


Kosten
Eintritt frei!


Partner

FÖS (Forum Ökologisch Soziale Marktwirtschaft), Regionalgruppe München


Art der Veranstaltung
Vortrag & Diskussion



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23.11.2016 - 19:00

Das Vokabular neoliberaler Klimapolitik

 

Die Debatte um den Klimawandel und nachhaltigen Klimaschutz hat ihr eigenes Vokabular hervorgebracht. Kern dieses Vokabulars ist die Verknüpfung des Versprechens auf ungebremstes Wirtschaftswachstum bei gleichzeitig reduziertem Umweltverbrauch. Diese win-win-Option soll durch marktbasierte Klimaschutzinstrumente und sogenannte grüne Technologie gewährleistet werden. Begriffe wie „Energieeffizienz“,„Klimaneutralität“, „Bioökonomie“ oder „Nullemission“ suggerieren, dass eine ressourcenintensive Wirtschafts- und Konsumweise nur einer ökologischen Modernisierung bedarf, um den Notwendigkeiten des Klimaschutzes gerecht zu werden. Obwohl die win-win-Versprechen nach zwanzig Jahren internationaler Klimapolitik noch nicht eingetreten sind, verlieren diese Begriffe bisher nichts an ihrer Überzeugungskraft.

Über zwanzig Sozialwissenschaftler*innen haben für das „Wörterbuch Klimadebatte“ untersucht, in welcher Weise ein ressourcen- und emissionsintensiver Industriekapitalismus in eine „Grüne Ökonomie“ umgedeutet wurde. Sie zeigen an über vierzig Schlüsselbegriffen, durch welche Argumente diese plausibel erscheinen und welche alternativen Entwicklungsoptionen damit gleichzeitig marginalisiert werden. 

Stefanie Baasch (Hamburg) und Sybille Bauriedl (Bonn) stellen zentrale Argumente des Buches und beispielhafte Schlüsselbegriffe vor.

ReferentInnen

Dr. Stefanie Baasch
konzepte | kommunikation | evaluation für umwelt-, klima- und energievorhaben (Hamburg)

Dr. Sybille Bauriedl  
Geographisches Institut, Universität Bonn

Moderation:
Dr. Thomas Barth (LMU München)

Veranstaltungsort
München, Buchhandlung Lost Weekend, Schellingstr. 3


Kosten
Eintritt frei!


Partner

Lehrstuhl Soziale Entwicklungen und Strukturen am Soziologischen Institut der LMU München

Kurt-Eisner-Verein

Münchner Projektgruppe für Sozialforschung e.V.


Art der Veranstaltung
Buchvorstellung/Vortrag & Diskussion



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04.10.2016 - 19:00 bis 22:30

Cool bleiben: Auf geht's! - Gemeinsam handeln für Klimaschutz

Auftakt des 10. Münchner Klimaherbstes

Über 190 Delegierte einigten sich im Dezember 2015 in Paris - wider Erwarten - auf ein gemeinsames Folgeabkommen zum Kyoto-Protokoll. Der große Durchbruch in Sachen Klimaschutz ist also geschafft? Keineswegs! Die Frage, wie die hehren Ziele erreicht werden können, bleibt offen.

So brauchen wir nun, neben einer stringenten Klimaschutzpolitik und einer Neugestaltung der Wirtschaft hin zu nachhaltigem Handeln, besonders Bürgerinnen und Bürger, die sich ihrer Verantwortung für das Gemeinwesen bewusst sind, Ideen entwickeln und (mit)gestalten dürfen, denn: "Klimaschutz, Energiewende und nachhaltige Entwicklung funktionieren nicht ohne und schon gar nicht gegen die Betroffenen und Bürger", sagt Prof. Claus Leggewie vom Kulturwissenschaftlichen Institut in Essen - und weiter: "Doch manche behaupten, es funktioniere auch nicht mit ihnen, weil das zu viel Zeit und Energie koste."

Wie jedoch verantwortliche Bürgerbeteiligung organisiert sein muss, skizziert der Vortrag von Claus Leggewie.

Die Wechselwirkung von Politik, Wirtschaft und bürgerschaftlichem Engagement sowie Wege einer konstruktiven Zusammenarbeit werden im Anschluss im Rahmen einer Podiumsdiskussion mit Antje von Dewitz, geschäftsführende Gesellschafterin von VAUDE Sport GmbH & Co. KG, und Luise Neumann-Cosel, Vorstandsmitglied von Bürgerenergie Berlin eG, diskutiert.

Nur durch das Realisieren der gemeinsamen Verantwortung für Mensch und (Um-)Welt, kann die globale Herausforderung des Klimawandels effektiv bewältigt werden.

ReferentInnen

Prof. Dr. Claus Leggewie 
Professor für Politikwissenschaften und Leiter des Kulturwissenschaftlichen Instituts Essen
Foto: Volker Wiciok / Bildrechte: Kulturwissenschaftliches Institut Essen (KWI)

Antje von Dewitz
Geschäftsführende Gesellschafterin VAUDE Sport GmbH & Co. KG)

Luise Neumann-Cosel
Vorstandsmitglied Bürgerenergie Berlin eG

Grußworte 
Dieter Reiter  
Oberbürgermeister der Landeshauptstadt München

Alexander Rossner
Vorstand Netzwerk Klimaherbst e.V.

Moderator 
Achim Bogdahn
Journalist, Bayerischer Rundfunk

Veranstaltungsort
München, Muffatwerk, Zellstr. 4


Kosten
Eintritt frei - Anmeldung unter Telefon: (089) 600 352 – 91


Partner

Netzwerk Klimaherbst e.V.

Referat für Gesundheit und Umwelt der Landeshauptstadt München

Münchner Forum Nachhaltigkeit


Art der Veranstaltung
Vortrag und Podiumsdiskussion / anschl. get together



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26.09.2016 - 19:00

Willkommensstadt: Wo Flüchtlinge wohnen und Städte lebendig werden

 

Deutschland entwickelt sich zum Einwanderungsland.

Angesichts des Zuzugs von Flüchtlingen stellt sich die Frage nach ihrer menschenwürdigen Unterbringung. Während Bauträger und Architekten Bauinitiativen mit dem Motto "Wohnraum für alle" ins Leben rufen, meint Daniel Fuhrhop: "Neubau für Neubürger ist angesichts bundesweiter Leerstände nicht nötig und behindert das Ziel, eine neue Gemeinschaft zu gründen."

Wie aber lassen sich unsere Städte zu weltoffenen, lebendigen Orten der Begegnung entwickeln – zu Willkommensstädten, in denen wir selber gern leben?

ReferentInnen

Daniel Fuhrhop
Autor des Blogs und Buches Verbietet das Bauen! Eine Streitschrift, 2015, und Die Willkommensstadt. Wie wir Flüchtlinge unterbringen und unsere Städte beleben, 2016

Hinrich Böttcher
Dipl. Ing. Architekt , MWUENRDK - Kommunikation für die Immobilienwirtschaft, einer der Initiatoren von "Wohnraum für alle"

Moderation:
Laura Weissmüller
Architekturkritikerin, SZ (angefragt)

Veranstaltungsort
München, Evangelische Stadtakademie, Herzog-Wilhelm-Str. 24


Kosten
5,- Euro


Partner

Evangelische Stadtakademie München


Art der Veranstaltung
Vortrag und Diskussion



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13.07.2016 - 17:00 bis 21:00

Ladies Lunch: Frauen und Arbeit

Modelle für mehr Gerechtigkeit

Die Berufstätigkeit von Frauen und Männern unterscheidet sich nach wie vor deutlich. Frauen unterbrechen ihre Erwerbstätigkeit häufiger und stellen den Großteil der geringfügig Beschäftigten. In Führungspositionen und auf Vollzeitstellen dominieren nach wie vor Männer. 

  • Welche Arbeitszeitmodelle und Arbeitsformen sorgen für mehr Gerechtigkeit für alle? 
  • Welche Chancen bieten Selbstständigkeit, die sogenannte „Kleine Vollzeit“ oder Lebensarbeitszeitkonten?

Wir freuen uns auf eine angeregte Diskussion mit Ihnen und unseren Expertinnen Dr. Verena Di Pasquale und Dr. Sina Brübach-Schlickum!

Danach laden wir Sie herzlich ein, bei einem Glas Sekt und einem kleinen Buffet mit den anderen Teilnehmerinnen ins Gespräch zu kommen und Ihr Netzwerk zu erweitern.

Die Veranstaltung wendet sich ausschließlich an Frauen.

Eine Anmeldung ist erforderlich.

ReferentInnen

Dr. Verena Di Pasquale
Stellvertretende Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB) Bayern 

Dr. Sina Brübach-Schlickum  
Gründerin und Geschäftsführerin des Combinat 56 - Coworking Space, München

Begrüßung:
Sigi Hagl (Landesvorsitzende Bündnis 90/DIE GRÜNEN in Bayern)

Moderation:
Silke Rapp

Veranstaltungsort
München, Der Pschorr, Viktualienmarkt 15, Theresiensaal



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01.07.2016 bis 02.07.2016

Der Landkreis Miltenberg und die Rahmenbedingungen grün-alternativer...

 

Im Rahmen unserer Bildungsreisen befassen wir uns seit Jahren mit den Herausforderungen und Handlungsmöglichkeiten grün-alternativer Kommunalpolitik in Bayern. Die Wahl Jens Marco Scherfs zum Landrat im Jahr 2014 war Anlass genug, uns im Landkreis Miltenberg im äußersten Nordwesten Bayerns umzusehen.

Im Rahmen einer Führung durch Miltenberg konnten die Teilnehmenden die Geschichte der Kreisstadt kennen lernen und erste Eindrücke über die spezifischen Bedingungen für die kommunalpolitische Arbeit dort sammeln. Der 1. Bürgermeister der Stadt, Helmut Demel (im Bild rechts), informierte anschließend ausführlich über die seit Jahrzehnten andauernden Bemühungen um eine Verbesserung beim Hochwasserschutz.  Gerade in Zeiten des Klimawandels und immer häufigerer Starkregen-Ereignisse sei das für die direkt am Main liegende Stadt geradezu lebenswichtig.  Am Tag des Besuchs wurde die neue Hochwasserschutzmauer feierlich eröffnet, die in jahrelanger Bauzeit (Beginn der Planungen: 1999!) und mit Investitionen von rund 30 Mio. Euro errichtet wurde. Dabei sollten die wichtigen Blick- und Wegebeziehungen von der Stadt zum Main durch den Hochwasserschutz nicht behindert werden. Auf rund 600 Metern Länge tritt die massive Hochwasserschutzwand nur als 90 Zentimeter hohe Brüstung in Erscheinung. Diese bietet Schutz bis zu einem 25-jährlichen Hochwasser. Für das Schutzziel bis zu einem hundertjährlichen Hochwasser können bei Bedarf 220 Stahlstützen mit einer Höhe von 1,40 Metern aufgeschraubt werden. Dazwischen können über 2.600 Aluminiumbalken eingeschoben werden, die dann eine mobile Schutzwand bilden. Ein mobiles System kann hier angewendet werden, weil die Hochwasserwellen des Maines lange Laufzeiten aufweisen und so genügend Zeit für den aufwändigen Aufbau des Schutzsystems bleibt.

In einer anschließenden Gesprächsrunde mit Jens Marco Scherf (im Bild links) und etlichen Kreis- und Gemeinderät*innen konnten die Rahmen- und Erfolgsbedingungen für grün-alternative Kommunalpolitik vor Ort ausführlich diskutiert werden. Scherf nannte dabei v.a. die Wirtschafts- und Bildungspolitik als wichtige Anliegen. Nur wenn es gelinge, eine berufliche Perspektive in der Region zu bieten, könne der Wegzug qualifizierter junger Menschen aus dem Landkreis auf Dauer vermieden werden.

Miltenberg: Die historische Altstadt ist nicht nur eine touristische Attraktion. Der Landkreis bemüht sich auch um eine nachhaltige Wirtschaftsstruktur.

Wie das konkret aussehen kann, erfuhren die Teilnehmenden im Rahmen einer ausführlichen Betriebsbesichtigung bei der Firmengruppe Erbacher-Josera im benachbarten Kleinheubach. Erbacher produziert Getreideprodukte: Zutaten zur Weiterverarbeitung, aber auch fertige Produkte wie süße Schokoladensnacks, herzhafte Snacks und Müsli. Viele Produkte werden auch in glutenfreier Qualität und in Bio-Qualität hergestellt. Josera stellt Tierfutter her, sowohl für Haustiere (neuerdings auch vegetarisches Hundefutter!) als auch Futtermittel für die Landwirtschaft. In einem betriebseigenen Labor werden aufwändige Analysen (z. B. Mikrobiologie, Schwermetalle) durchgeführt, die dem Qualitätsstandard für Prüflabors auf dem Niveau der Landwirtschaftlichen Untersuchungs- und Forschungsanstalten entsprechen.

Beeindruckend sind die Anstrengungen der Firmengruppe auf dem Gebiet des Umweltschutzes: So verfügt Josera über einen privaten Gleisanschluss, der dazu beiträgt, bis zu 40.000 Jahrestonnen von der Straße auf die Schiene zu verlagern. Mit einem in diesem Ausmaß weltweit einmaligen Hochregallager aus dem nachwachsenden Rohstoff Holz, das aus regionaler Forstwirtschaft stammt, wurde ein weiteres Zeichen in Sachen Nachhaltigkeit gesetzt. Vorbildlich ist auch das Energiemanagement mit eigener Kraft-Wärme-Kopplung.

In der Diskussion wiesen die Geschäftsführer Burkard und Frank Erbacher auf die Wichtigkeit verlässlicher Rahmenbedingungen als Grundvoraussetzung für ein regionales Familienunternehmen im globalen Wettbewerb hin. So sei das hauseigene BHKW auf der Grundlage der damals geltenden Ökosteuer- und EEG-Gesetze geplant und ausgelegt worden. Der Kahlschlag am EEG, wie er von der derzeitigen Bundesregierung vorgenommen wurde, habe diese Planungsgrundlage vollkommen untergraben.

Burkard Erbacher wies abschließend auf die von der Firma gegründete Stiftung hin, die sich international beim Aufbau und der Unterstützung lokaler landwirtschaftlicher Strukturen und der Förderung der Wertschöpfung vor Ort (z.B. in Uganda und Tansania) engagiere.

Fotos: Renate Grasse

ReferentInnen

Jens Marco Scherf
Landrat, Landkreis Miltenberg

Helmut Demel
1. Bürgermeister, Miltenberg am Main

Burkard und Frank Erbacher
Geschäftsführer, Erbacher Gruppe

Dorothea Zöller
Gästeführerin, Miltenberg

Veranstaltungsort
Miltenberg


Art der Veranstaltung
Bildungsreise



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16.06.2016

Bewegen, verweilen, bestaunen: die Qualität des öffentlichen Raums

Öffentlicher Raum in Kopenhagen: die Vestervolgade, eine ehedem vierspurige Hauptstraße in der Innenstadt, wurde zum Wohlfühl-Raum.

 

Wenn Städte und Gemeinden für die Menschen gebaut werden, die in ihnen wohnen, leben, arbeiten und Freizeit verbringen, wenn sie sich am "menschlichen Maß" orientieren wollen, wie es der dänische Stadtplaner Jan Gehl fordert, dann spielt der öffentliche Raum, der Raum zwischen den Gebäuden, dafür eine entscheidende Rolle: dort bewegen sich die Menschen, dort verweilen sie, dort kommen sie miteinander in Kontakt – oder auch nicht. Welche Qualitäten der öffentliche Raum besitzen muss, um seine positiven Wirkungen zu entfalten - damit befassten wir uns in dieser Tagung ausführlich.

Dr. Cordelia Polinna gab einen umfassenden Überblick über die Funktionen des öffentlichen Raums aus Sicht der Nutzer*innen und ging dabei vor allem auf aktuelle Wandlungsprozesse und Entwicklungstendenzen ein. Mit der gegenwärtig beobachtbaren „Reurbanisierung“ komme es auch zu einer Renaissance des öffentlichen Raums. Dazu trägt nicht zuletzt die Tatsache bei, dass öffentliche Räume als Bühne für Events o. ä. dienen und sich somit (auch) zur Touristenattraktion entwickeln. Polinna sprach aber auch problematische Tendenzen an: Im Zuge der Privatisierung (z.B. in "business improvement districts") werden immer mehr eigentlich „öffentliche“ Räume („corporate public spaces“) abgeschirmt, kontrolliert und überwacht. Für die zukünftige Entwicklung sieht sie zwei Tendenzen als entscheidend an: Zum einen die Abwendung von der „autogerechten“ Stadt, die Mobilität auf andere Verkehrsträger verlagert und so zu mehr Flächengerechtigkeit für alle führt. Und zum anderen die Beteiligung der Bürger*innen an der Gestaltung der öffentlichen Räume: „Stadt selber machen“ ist dafür das Motto. (Präsentation als PDF-Datei zum Herunterladen)

Auf die – notwendige – Umverteilung des Verkehrsraums zugunsten von Fußgänger*innen und Radverkehr ging schwerpunktmäßig Katalin Saary ein. „Straßen sind Verkehrs- und Lebensraum für Menschen!“, betonte sie. Das Konzept des „Shared Space“ bietet dafür eine planerische Umsetzungsmöglichkeit, das gegenseitige Rücksichtnahme, Bewegungs- und Aufenthaltsmöglichkeiten für die Fußgänger*innen sowie langsame Geschwindigkeiten der Kfz in den Vordergrund stellt. Allerdings besteht in Deutschland verkehrsrechtlich eine Regelungslücke um shared-space-Konzepte auch optimal umzusetzen. Die in europäischen Nachbarländern schon übliche „Begegnungszone“ sollte deshalb auch hierzulande eingeführt werden. (Präsentation als PDF-Datei zum Herunterladen)

Wie vielfältig die Möglichkeiten sind, in den Kommunen „urbanes Grün“ zu schaffen, zeigte Prof. Dr.-Ing. Doris Gstach in ihrem Vortrag sehr anschaulich auf. Von Stadtbäumen und Gebäudebegrünung über Straßenbegleitgrün bis hin zu Stadtparks und Stadtwildnis: Grün kann fast überall und fast immer realisiert werden – wenn auch in Städten oft unter erschwerten Bedingungen (Schadstoffbelastung, besonders Stadtklima, eingeschränkte Lebensräume). (Textliche Zusammenfassung des Vortrags mit zahlreichen Fotos als PDF-Datei)

Konkrete Beispiele in Kommunen unterschiedlicher Größe

Leonhard Valier stellte als Beispiel für die gelungene Neugestaltung eines öffentlichen Raums in einer kleinen ländlichen Gemeinde die Sanierung des Bürgerhauses in Litzendorf mit einem attraktiven modernen Neubau der Gemeindebücherei und der nutzerfreundlichen Anlage des an den Dorfbachs angrenzenden Raums vor. Eine solche Qualität lässt sich nur durch gute Planung und einer dauerhafte Planungsgeschichte herstellen, war sein Credo. Dazu gehöre auch die „kontinuierliche Überzeugungsarbeit“, die die Planer*innen in den politischen Gremien zu leisten hätten. (Präsentation zum Herunterladen als PDF-Datei)

Beeindruckend ist auch die Umgestaltung des historischen Zentrums von Ochsenfurt, einer Kleinstadt in Unterfranken, die von Christoph Valentien, dem dafür verantwortlichen Planer, vorgestellt wurde. Maxime der Planung war eine gewisse Zurückhaltung bei der Bebauung. Ziel war es vielmehr, die historische Altstadtsituation zur Geltung zu bringen. Zum anderen konnte eine spürbare Verkehrsberuhigung („shared space“, ohne dass dieser so bezeichnet würde!) erreicht werden. Zunehmender Tourismus und private Investitionen in Renovierung und Aufwertung der Bausubstanz sowie ein deutlicher positiver Imagegewinn Ochsenfurts stehen auf der Haben-Seite. (Präsentation als PDF-Datei zum Herunterladen)

Silke Klotzek erläuterte an mehreren Beispielen, wie es in Bamberg gelungen ist, durch die Gestaltung des öffentlichen Raums neues Leben in die alte Stadt zu bringen. Die Rahmenbedingungen dafür sind im Weltkulturerbe Bamberg mit seinen rund 72.000 Einwohner*innen, 13.000 Studierenden und rund sieben Millionen Tagestouristen pro Jahr durchaus anspruchsvoll. Mit der (mitten in der Altstadt unterhalb des Doms gelegenen) Sandstraße wurde durch die Herausnahme des Durchgangsverkehrs und die Neuordnung des Straßenraums eine Voraussetzung für das Aufblühen eines ganzen Straßenzugs geschaffen: Tagesgastronomie, die Neueröffnung von Ladengeschäften sowie eine Vielzahl von Aktivitäten, die vor allem durch zivilgesellschaftliche Initiativen getragen werden, waren die Folge. Ebenso erfolgreich war die Neugestaltung der Kettenbrücke, der Verbindung von Gärtner- und Inselstadt, die jetzt Shared-Space-Charakter hat und von den Menschen sogleich als Aufenthaltsraum angenommen wurde. Klotzek wies aber auch darauf hin, dass mit diesen Nutzungen durchaus auch Konflikte (Lärmbelästigung für die Anwohner*innen) einhergingen. (Präsentation zum Herunterladen als PDF-Datei)

Einen großstädtischen Akzent setzte der Bericht von Carlo Frohnapfel über den Umbau der Goethe- und Germaniastraße in eine Promenade. Dabei handelt es sich um einen attraktiven Wohn- und Geschäftsstandort mit hoher städtebaulicher und architektonischer Qualität, der allerdings durch Funktionseinbußen im öffentlichen Raum gefährdet war. Dazu trugen nicht unwesentlich die hohe Verkehrsbelastung und die ungenügende Straßenraumaufteilung bei. Durch die Verlegung einer Autofahrspur konnte die Promenadensituation (die auch Teile des Kunstwerks „7000 Eichen - Stadtverwaldung statt Stadtverwaltung" anlässlich der DOKUMENTA 7 von Joseph Beuys einbezog) konnte eine deutliche Verbesserung der Raumsituation für Fußgänger*innen und Radverkehr erzielt werden. Zudem wurde mit dem sog. „Affenfelsen“ (= Rudolphsplatz) ein äußerst attraktiver Treffpunkt für Aufenthalt, Begegnung und Feiern geschaffen. Zur erfolgreichen Umsetzung trug nicht zuletzt eine sehr intensive Öffentlichkeitsarbeit und Bürgerbeteiligung und eine ämterübergreifende Koordination in der Verwaltung bei. (Präsentation als PDF-Datei zum Herunterladen)

Kurzes Fazit

1. Für die Gestaltung des öffentlichen Raums gibt es gewiss keine Patentrezepte, sondern für jede spezifische Situation muss eine angepasste Lösung entwickelt werden. Aber aus gelungenen Beispielen, von denen im Verlauf der Tagung etliche vorgestellt wurden, lässt sich lernen, dass und wie so etwas gelingen kann.

2. Ebenso sicher ist: Wer den öffentlichen Raum den Menschen zurückgeben will, der muss diesen Raum in allererster Linie den (parkenden und fahrenden) Autos wegnehmen.

3. Diese Reduktion des Autoverkehrs ist jedoch kein Verlust (wie gerade von Handel und Gewerbe oft angenommen und behauptet), sondern eine klassische Win-Win-Situation: wo sich die Menschen gern aufhalten, wird auch gern eingekauft und konsumiert.

4. Wenn die Belebung des öffentlichen Raums wirklich gelingen soll, dann muss es aber auch konsumfreie Zonen geben: Räume, die von den Menschen selbst gestaltet, selbst „bespielt“ werden können. Dafür muss Platz sein, und zwar ohne Kontrolle und Reglementierung.

5. Eigentlich eine Selbstverständlichkeit: Eine solche Gestaltung des öffentlichen Raums kann nur mit den Menschen gelingen. „Bürger- und Betroffenenbeteiligung“ ist also eine conditio sine qua non.

6. Für die politische Umsetzung von Gestaltungskonzepten gilt: Oft sind kontinuierliche und längerfristige Überzeugungsprozesse dafür notwendig. Gerade in kleineren Städten und Gemeinden ist die Unterstützung von Seiten der Bürgermeister*innen unabdingbar.

Links und Literaturhinweise

Jan Gehl: Städte für Menschen. Berlin 2015

Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) (Hrsg.): Neue Freiräume für den urbanen Alltag. Modellprojekte im ExWoSt-Forschungsfeld „Innovationen für familien- und altengerechte Stadtquartiere“. Berlin 2009

Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) (Hrsg.): Die Innenstadt und ihre öffentlichen Räume. Erkenntnisse aus Klein- und Mittelstädten. Bonn 2015

ILS – Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung (Hrsg.): Grüne Infrastruktur – eine wichtige Aufgabe der Stadtplanung. ILS-Trends 3/15

Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Berlin (Hrsg.): Strategie Stadtlandschaft Berlin. natürlich urban produktiv. Berlin 2012

Stephan Reiß-Schmidt: Der öffentliche Raum:Traum, Wirklichkeit, Perspektiven. Manuskript o.O. o.J.

Uwe Jonas / Birgit Anna Schumacher: Öffentlicher Stadtraum - Wandel und Okkupation. Online-Manuskript o.O. o.J.

Ursula Flecken / Laura Calbet i Elias (Hrsg.): Der öffentliche Raum. Sichten, Reflexionen, Beispiele. Berlin 2011

Ulrich Berding: Stadt Land Raum. Öffentliche Orte jenseits der Metropolen. Herbert Quandt-Stiftung, Bad Homburg 2015

Katrin Rittel / Laura Bredow /Eva-Regina Wanka / Dorothea Hokema / Gesine Schuppe / Torsten Wilke / Dennis Nowak / Stefan Heiland: Grün, natürlich, gesund. Die Potenziale multifunktionaler städtischer Räume. BfN-Skripten 371. Bonn 2014

Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen (Hrsg.): Urbanes Grün – Konzepte und Instrumente. Leitfaden für Planerinnen und Planer. Düsseldorf 2014

Projekt "Neue Ortsmitte mit Bürgerhaus und Bücherei" in Litzendorf

Altstadtsanierung Ochsenfurt - Neugestaltung Marktplatz, Haupt- und Brückenstraße

ReferentInnen

Prof. Dr.-Ing. Doris Gstach
Fachhochschule Erfurt, Fachgebiet Freiraumplanung - Landschaftsplanung
Schlüterstraße 1, D-99089 Erfurt
Tel.: 0361/6700-445
E-Mail: doris.gstach@fh-erfurt.de  
Internet: www.fh-erfurt.de/arc/sr/ http://www.fh-erfurt.de/arc/sr/ 

Silke Klotzek
Stadtplanungsamt Bamberg, Abteilung Stadtsanierung / Stadtgestaltung
Untere Sandstraße 34, 96049 Bamberg
Tel.: 0951/87-1637
E-Mail: Silke.Klotzek@stadt.bamberg.de 
Internet: www.stadtplanungsamt.bamberg.de

Carlo Frohnapfel
Amt für Stadtplanung, Bauaufsicht und Denkmalschutz, Kassel
Tel.: 0561/787-6113
E-Mail: carlo.frohnapfel@kassel.de

Dr. Cordelia Polinna
Polinna Hauck Landscape + Urbanism
Donaustraße 86, 12043 Berlin
Tel.: 030/80612874
E-Mail: cordelia.polinna@polinnahauck.de 
Internet: www.polinnahauck.de

Katalin Saary
Stadt- und Verkehrsplanerin, Büro Verkehrslösungen
Robert-Bosch-Straße 7, 64293 Darmstadt
Tel.: 06151/9509486
E-Mail: katalin.saary@verkehrsloesungen.de 
Internet: www.verkehrsloesungen.de

Prof. em. Christoph Valentien
Büro Valentien + Valentien, Landschaftsarchitekten und Stadtplaner
Tulbeckstraße 39, 80339 München
Tel.: 089/519196-99
E-Mail: valentien@valentien.de 
Internet: www.valentien.de

Leonhard Valier
Stadtplaner, Büro für Städtebau und Bauleitplanung Wittmann, Valier und Partner 
Hainstr. 12, 96047 Bamberg
Tel.:  0951/59393
E-Mail: l.valier@staedtebau-bauleitplanung.de
Internet: www.staedtebau-bauleitplanung.de

Veranstaltungsort
Nürnberg


Partner

SRL - Vereinigung für Stadt-, Regional- und Landesplanung

Regionalgruppe Bayern


Art der Veranstaltung
Fachtagung



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