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Ein Forum für neue Ansätze in Politik, Wirtschaft und Kultur

Veranstaltungen und Dokumente

23.05.2017 - 19:30

The World according to Donald Trump

Welche Zukunft für die offenen Gesellschaften des Westens?

Die Präsidentschaft Donald Trumps und die Erfolge (rechts-)nationalistischer Parteien in Europa haben viele Fürsprecher der liberalen Demokratie erschüttert. Manche sprechen vom Beginn einer neuen Epoche des Illiberalismus. Was begründet den Erfolg von Trump und Co.? Welche Folgen haben diese Entwicklungen für die USA, für Deutschland und für Europa? Stehen wir am Beginn einer weltpolitischen Zeitenwende? Und was können wir tun, um uns als offene Gesellschaften des Westens zu behaupten?

Diesen Fragen wird Bastian Hermisson in einem Vortrag mit anschließender Diskussion nachgehen. Er ist seit 25 Jahren ein intensiver Beobachter der politischen Entwicklungen in den USA und leitet seit 2015 das Büro der Heinrich-Böll-Stiftung in Washington, DC.

ReferentInnen

Bastian Hermisson
Leiter des Büros der Heinrich-Böll-Stiftung in Washington, DC

Veranstaltungsort
München, Lost Weekend, Schellingstraße 3


Kosten
Eintritt frei!


Art der Veranstaltung
Vortrag mit anschließender Diskussion


Eine Anmeldung ist nicht erforderlich!


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12.05.2017 - 17:00 bis 14.05.2017 - 12:30

Nahostpolitik im Spannungsdreieck

Israelisch-palästinensische Friedensgruppen als Lernorte für deutsche Politik?


SECHS TAGE KRIEG UND KEIN ENDE?
 

50 Jahre nach dem Sechs-Tage-Krieg ist die Stimmung pessimistisch. Die Aussichten auf einen Frieden zwischen Israelis und Palästinensern scheinen in weite Ferne gerückt. Zu befürchten sind vielmehr weitere Zuspitzungen. 

Die Geschichte zeigt, dass sich neue Ansätze auftun können, wenn bisherige Gegner gewillt sind, mutige Schritte zu wagen und historische Chancen zu nutzen. Frieden und Ausgleich sind auch im Nahen Osten nicht unmöglich. Alle Bemühungen verdienen unsere Unterstützung, die gegen Resignation und Fatalismus ankämpfen und auf den Verständigungswillen in beiden Völkern bauen. 

Dass Versöhnung möglich ist, zeigen die israelisch-palästinensischen Friedensgruppen, die auf Augenhöhe zusammenarbeiten und sich um Ausgleich der Interessen bemühen. Ihre VertreterInnen haben wir nach Tutzing eingeladen und wollen herausfinden, was von ihnen zu lernen ist:

  • Was sind die Lösungsoptionen, die über Abschreckungs- und Sicherheitsstrategien  sowie Boykottaufrufe hinausgehen?
  • Wer sind die Akteure, und wie verfolgen sie ihre gemeinsamen Interessen?
  • Welche Chancen sehen sie für Verständigung?
  • Wie arbeiten sie daran, „Hass und Misstrauen in Vertrauen, Empathie und gegenseitige Unterstützung" (Homepage der „Roots") zu verwandeln? 

Andererseits: Wie stellen sich deutsche PolitikerInnen und  Intellektuelle zu diesen Initiativen und ihren Zielen? Wo stehen sie im Spannungsdreieck? Was können sie und wir alle lernen? 

Herzliche Einladung, sich an einem Wochenende in der Evangelischen Akademie Tutzing auf einen Perspektivwechsel einzulassen und Wege jenseits der ausgetretenen Pfade kennenzulernen.

Die Tagungsausschreibung mit dem detaillierten Programm und Informationen zu den Referent*innen können Sie hier als PDF-Datei herunterladen. Oder auf der Homepage der Evangelischen Akademie Tutzing lesen.

ReferentInnen

Salim Altori
israelisch-beduinischer Wirtschaftswissenschaftler und Wirtschaftsberater, Rahat

Bassam Aramin 
palästinensischer Sprecher des „Parents Circle – Families Forum", Ramallah

Ali Abu Awwad 
palästinensischer Aktivist und Pazifist, Mitbegründer der „Friends of Roots", Beit Ummar

Akram Baker 
palästinensisch-amerikanischer Unternehmens- und Politikberater, Musiker, Berlin

Volker Beck
Politiker (Bündnis 90/Die Grünen), seit 1994 im Deutschen Bundestag, migrations- und religionspolitischer Fraktionssprecher, Vorsitzender der Deutsch-Israelischen Parlamentariergruppe, Köln/Berlin

Dr. Reiner Bernstein
Historiker, Autor und Publizist, München

Avraham Burg
israelischer Autor und Politiker (von 1999 bis 2003 Sprecher der Knesset), Nataf

Dr. Khouloud Daibes-Abu Dayyeh 
Botschafterin, Leiterin der Palästinensischen Mission, Berlin

Robi Damelin 
israelische Sprecherin des „Parents Circle – Families Forum", Ramat Efal

Mohammad Darawshe 
Friedens- und Konfliktforscher, Director of Planning, Equality and Shared Society, Givat Haviva

Lizzie Doron
Schriftstellerin, Tel Aviv

Rudolf Dreßler 
Politiker (SPD), Bundestagsabgeordneter von 1980 bis 2000, deutscher Botschafter in Israel von 2000 bis 2005, Königswinter

Rabbi Shaul Judelman 
israelischer Siedler, Lehrer und Friedensaktivist, Tekoa

Sulaiman Khatib 
palästinensischer Mitbegründer von „Combatants for Peace", Ramallah

Dr. Amit Kravitz 
akademischer Leiter des israelischen Generalkonsulats, München

Cilly Kugelmann 
Kultur- und Sozialwissenschaftlerin, von 2002 bis 2017 Programmdirektorin des Jüdischen Museums Berlin

Ruprecht Polenz
Politiker (CDU), Bundestagsabgeordneter von 1994 bis 2013 und Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses von 2005 bis 2013, Münster/W.

Jutta Prediger
Journalistin, Redakteurin, Bayerischer Rundfunk, München

Markus Rosch
Journalist, von 2011 bis 2017 Korrespondent in Tel Aviv, Bayerischer Rundfunk/ARD, München

Dr. Clemens Verenkotte
Journalist und Historiker, von 2006 bis 2011 ARD-Hörfunkkorrespondent in Tel Aviv, München

Dr. Oren Yiftachel
Professor für Politische Geographie, Stadtplanung und Politikwissenschaft an der Ben-Gurion-Universität des Negev, Beersheva

Yehudit Yinhar
israelische Künstlerin und Berliner Repräsentantin von Combatants for Peace, Berlin

Ziad Abu Zayyad
Rechtsanwalt, ehem. Mitglied der Palästinensischen Autonomiebehörde, Mitherausgeber des "Palestine-Israel Journal", Al-Eizariya

Dr. Moshe Zimmermann
Historiker, emeritierter Professor und Direktor des Richard-Koebner-Zentrums für Deutsche Geschichte an der Hebräischen Universität in Jerusalem

Veranstaltungsort
Tutzing, Evangelische Akademie, Schlossstraße 2+4


Kosten
Details siehe Website der Evangelischen Akademie oder Ausschreibungsflyer


Partner

Evangelische Akademie Tutzing

Evangelische Stadtakademie München


Art der Veranstaltung
Tagung


Anmeldung


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09.05.2017 - 19:00

Frankreich nach den Wahlen

Vortrag und Diskussion

In Frankreich entscheiden die Wählerinnen und Wähler in diesem Frühjahr nicht nur über die Zukunft Frankreichs, sie entscheiden über die Zukunft ganz Europas. In bislang allen Umfrageszenarien kommt die Chefin des Front National, Marine Le Pen, in den zweiten Durchgang der Präsidentschaftswahlen. Sollte sie gewählt werden, will sie Frankreich aus der EU führen - das wäre das Ende des europäischen Projekts. Noch ist eine klare Mehrheit der Französinnen und Franzosen gegen eine Präsidentin Le Pen und will auch klar Mitglied in der Europäischen Union bleiben. Selbst wenn Marine Le Pen gewählt werden sollte, ist es angesichts des Merheitswahlrechtes auch sehr fraglich, ob sie eine Mehrheit in den anschließenden Parlamentswahlen bekommen wird. Unabhängig vom Ausgang der Wahlen zeichnet sich jetzt schon ab, dass die rechtspopulistische Stimmungsmache des FN im Wahlkampf tiefe Spuren in Frankreich hinterlassen wird. Die Wahlen bei den Nachbarn Frankreich und Deutschland im gleichen Jahr werden auch in jedem Fall entscheidend dafür sein, ob der deutsch-französische Motor wieder angeworfen werden kann, um Europa voranzubringen, oder ob er ausfallen wird.

Viele gute Gründe und offene Fragen, um unmittelbar danach den Ausgang der Präsidentschaftswahlen in Frankreich unter die Lupe zu nehmen.

ReferentInnen

Dr. Jens Althoff
Leiter des Büros der Heinrich-Böll-Stiftung in Paris

Veranstaltungsort
München, Lost Weekend, Schellingstraße 3


Kosten
Eintritt frei!


Art der Veranstaltung
Vortrag mit anschließender Diskussion


Eine Anmeldung ist nicht erforderlich


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25.04.2017 - 19:00

Neben uns die Sintflut

Wie und warum wir über die Verhältnisse anderer leben

Den Menschen im globalen Norden geht es gut, weil es den Menschen in anderen Weltregionen schlecht geht – so die These von Stephan Lessenich. Wir lagern systematisch soziale Kosten und ökologische Lasten unserer Lebensweise aus, im kleinen wie im großen Maßstab. Wir leben nicht über unsere Verhältnisse. Wir leben über die Verhältnisse anderer. Und wir alle verdrängen unseren Anteil an dieser Praxis. Der renommierte Soziologe Stephan Lessenich analysiert die Abhängigkeits- und Ausbeutungsverhältnisse der globalisierten Wirtschaft, deren Verlierer jetzt an unsere Türen klopfen. 

ReferentInnen

Prof. Dr. Stephan Lessenich
Institut für Soziologie der LMU München und Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Soziologie, Autor von Neben uns die Sintflut, Die Externalisierungsgesellschaft und ihr Preis, 2016

Veranstaltungsort
München, Evangelische Stadtakademie, Herzog-Wilhelm-Straße 24


Kosten
5,- Euro


Partner

In Zusammenarbeit mit dem Münchner Forum Nachhaltigkeit und der Evangelischen Stadtakademie München


Art der Veranstaltung
Vortrag


Anmeldung


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10.03.2017 - 19:00 bis 11.03.2017 - 18:30

Fluchtursachen "Made in Europe"

Menschen und Wege zwischen Europa und Afrika

Europa nimmt nicht nur Flüchtlinge auf – oder wehrt sie ab –, es ist auch beteiligt an der Schaffung von Fluchtursachen in Afrika. Neue Freihandelsverträge, Export subventionierter europäischer Agrarprodukte, hilflose Entwicklungshilfe – die Kritikpunkte sind vielfältig.

Heute machen sich junge Afrikaner auf, um in Europa ein besseres Leben zu suchen. Welche Hoffnungen haben sie? Was erleben sie? Und welche Perspektiven haben die, die sich fürs Bleiben entscheiden?

Der Münchner Filmemacher Peter Heller hat seit vielen Jahren Entwicklungen in Afrika dokumentiert. Sie sind der Ausgangspunkt dieses Seminars. Wir zeigen die Filme Süßes Gift. Hilfe als Geschäft, Barca ou Bassa (Barcelona oder Tod). Fluchtursachen „Made in Europe“ und Life Saaraba illegal. Acht Jahre unter Clandestines.

Seminarzeit am Freitag: 19-21:30 Uhr | am Samstag: 10-18:30 Uhr

Den Flyer können Sie hier einsehen und herunterladen.

ReferentInnen

Peter Heller
Filmemacher, München

Prof. Dr. Robert Kappel
GIGA Institut für Afrika-Studien, Hamburg-Berlin

Dr. Miriame Racine Sow
Dipl.-Soziologin, im Senegal geboren, Frankfurt/Main

Sophia Wirsching
Referentin für Migration und Entwicklung, Brot für die Welt 

Veranstaltungsort
München, Medienzentrum München, Rupprechtstr. 29 und Monopol Kino, Schleißheimer Str. 127


Kosten
25,- Euro (Seminargebühr plus zweimal Kinoeintritt)


Partner

Evangelische Stadtakademie München


Art der Veranstaltung
Seminar mit Filmvorführungen



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19.02.2017 - 15:00

Die 53. Münchner Sicherheitskonferenz

Was bedeutet die neue US-Präsidentschaft für die europäische Friedens- und Sicherheitspolitik?

Unmittelbar nach Ende der 53. Münchner Sicherheitskonferenz (17.-19.02.17) wollen wir mit Teilnehmenden die Konferenz wieder aus deutscher Perspektive bewerten. Dabei werden aktuelle sicherheitspolitische Perspektiven und neue Chancen für seit langem andauernde Krisen und Konflikte erörtert. Wie in den Vorjahren soll damit etwas mehr Transparenz gegenüber der kritischen Öffentlichkeit geschaffen werden.

  • Was waren die herausragenden Themen der diesjährigen Sicherheitskonferenz, was wird von Deutschland erwartet, welche Antworten sollte die deutsche Politik formulieren?
  • Welche Folgen hat die neue US-Präsidentschaft auf die sicherheitspolitische Lage in Europa und die transatlantischen Beziehungen?
  • Zeichnen sich neue Lösungen zu Syrien, zum Umgang mit Russland und in der Flüchtlings- und Migrationskrise ab?

 

Der Videomitschnitt der Veranstaltung kann ab sofort auf unserem Youtube-Kanal angesehen werden.

ReferentInnen

Daniela Dahn
Schriftstellerin und Friedensaktivistin, Berlin
Omid Nouripour
MdB, Außenpolitischer Sprecher, B90 / Die Grünen, Berlin
Jackson Janes
President, American Institute for Contemporary German Studies, Johns Hopkins University, Washington, DC

Moderation: Jutta Prediger, Hörfunkredakteurin, Bayerischer Rundfunk

Hinweis: Rund um die Sicherheitskonferenz finden zahlreiche weitere Veranstaltungen statt. Eine detallierte Übersicht finden Sie hier.

Veranstaltungsort
München, Künstlerhaus, Lenbachplatz 8


Kosten
Eintritt frei!


Partner

Heinrich-Böll-Stiftung


Art der Veranstaltung
Podiumsdiskussion



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16.02.2017 - 19:00

„Neue deutsche Verantwortung“?

Eine Kooperation mit der Projektgruppe "Münchner Sicherheitskonferenz verändern" e.V.

Auf der Sicherheitskonferenz 2014 wurde von Bundespräsident Gauck eine „Neue deutsche Verantwortung“ propagiert. Diese soll insbesondere zu einem selbstverständlicheren Einsatz militärischer Mittel führen. Mit dieser Neuausrichtung der deutschen Außenpolitik wollen wir uns kritisch und kontrovers auseinandersetzen. Insbesondere soll es um die Frage gehen, welche Rolle – angesichts aktueller Entwicklungen – die nach dem 2. Weltkrieg vorherrschende Forderung „Nie wieder Krieg!“ (noch) spielen kann.

ReferentInnen

Dr. Corinna Hauswedell
Friedens- und Konfliktforschung, FEST Heidelberg
Prof. em. Dr. Hanns Maull
Außenpolitik und internationale Beziehungen, Uni Trier
Dr. Ulrich Roos
Friedens- und Konfliktforschung, Uni Augsburg
Charlotte Rungius
Friedens- und Konfliktforschung, Uni Augsburg

Moderation:
Dr. Thomas Mohr, Psychoanalytiker

Hinweis: Rund um die Sicherheitskonferenz finden zahlreiche weitere Veranstaltungen statt. Eine detallierte Übersicht finden Sie hier.

Veranstaltungsort
München, Movimento München, Neuhauser Straße 15


Kosten
Eintritt frei


Partner

"Münchner Sicherheitskonferenz verändern" e.V.


Art der Veranstaltung
Podiumsdiskussion



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08.02.2017 - 19:00

Ein Greenhorn als US-Präsident

Was sind die Folgen für die USA, Europa und Deutschland?

Der Ausgang der amerikanischen Präsidentschaftswahl hat Europa in einen Schock gestürzt: Mit einem Sieg Donald Trumps hatte fast niemand gerechnet. Der Immobilien-Milliardär stellt Deutschland und Europa vor Rätsel. Er ist neu in der Politik und der erste Präsident, der nie zuvor ein politisches Wahlamt innehatte oder im Militär Karriere gemacht hat. Seine politischen Ankündigungen sind widersprüchlich. 
Welche Auswirkungen hat seine Wahl auf die Vereinigten Staaten, welche Konsequenzen für die Transatlantischen Beziehungen und für Deutschland?

Diese Fragen wollen wir drei Wochen nach der Inauguration mit dem Amerika-Experten Christoph von Marschall beleuchten. Er war von 2005 bis 2013 USA- und White-House-Korrespondent, hat damals Barack Obama und 2016 Donald Trump im Wahlkampf begleitet. Er ist Diplomatischer Korrespondent der Chefredaktion des in Berlin erscheinenden Tagesspiegel.

Hinweis: Das Interesse an dem Vortrag ist sehr groß und der Vortragsraum bietet leider nur eine begrenzte Anzahl an Sitzplätzen. Da wir gerne allen Interessierten die Möglichkeit bieten wollen an dem Vortrag teilzuhaben, werden wir den Vortrag live auf einen großen Fernseher in einen Nebenraum übertragen. Auch dort werden Sie die Möglichkeit haben im Anschluss an den Vortrag Fragen an den Referenten zu stellen. Die Plätze im Vortragsraum werden nach dem „First-come, first-served“-Prinzip vergeben. Bitte beachten Sie dies bei Ihrer Planung. Herzlichen Dank!

ReferentInnen

Christoph von Marschall
Diplomatischer Korrespondent der Chefredaktion des in Berlin erscheinenden Tagesspiegel

Veranstaltungsort
München, Barer Straße 19a


Kosten
Eintritt frei!


Partner

Stiftung Bayerisches Amerikahaus gGmbH


Art der Veranstaltung
Vortrag



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24.01.2017 - 19:00

Wohin steuert die Türkei?

Vortrag und Diskussion mit Kristian Brakel, Leiter Heinrich-Böll-Stiftung Istanbul

Spätestens nach dem gescheiterten Putschversuch vom Juli 2016 scheint sich die Türkei unter ihrem Präsidenten Recep Tayyip Erdogan in Richtung Autoritarismus zu bewegen. Unter dem damals verhängten Ausnahmezustand kann der Präsident fast uneingeschränkt per Dekret regieren. Die Repressionswelle seit dem Putschversuch ist enorm: Zehntausende Staatsbedienstete – darunter Lehrer*innen, Polizist*innen, Wissenschaftler*innen und Angehörige des Justizapparats – wurden verhaftet oder verloren ihrer Job. Die Regierung sorgte für die Schließung unabhängiger Medien und inhaftierte kritische Journalist*innen und Intellektuelle. Die linksliberale Partei HDP, seit den Wahlen im Juni 2014 nicht nur für die kurdische Minderheit, sondern auch für Teile der Zivilgesellschaft ein wichtiger politischer Referenzpunkt, gerät zunehmend unter Druck. Ihre Parteiführung sitzt im Gefängnis, ihre Bürgermeister im Südosten des Landes werden abgesetzt.

Schon vor dem Putschversuch war der Konflikt in den kurdischen Gebieten des Landes eskaliert. Erdogan, der lange Zeit als Mann des Friedens galt, tritt in der Kurdenfrage nun mit aller Härte auf.

Wohin steuert die Türkei? Droht eine Entwicklung in Richtung einer Präsidialdiktatur? Wie reagiert die türkische Zivilgesellschaft auf den zunehmenden Druck? Warum ist der Rückhalt für Erdogan in weiten Teilen der Bevölkerung ungebrochen? Welche Auswirkungen hat Erdogans Politik auf die Beziehungen zur EU?

ReferentInnen

Kristian Brakel
studierte Islamwissenschaft in Hamburg und Izmir mit Studienaufenthalten in Jerusalem, Damaskus, Kairo und Amman. Er ist Leiter des Büros der Heinrich-Böll-Stiftung in Istanbul.

Veranstaltungsort
München, Buchhandlung Lost Weekend, Schellingstr. 3


Kosten
Eintritt frei!


Partner

Buchhandlung Lost Weeekend


Art der Veranstaltung
Vortrag mit anschließender Diskussion



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23.01.2017 - 19:00

Die Geschichte des andern hören

Jüdisch-palästinensischer Dialog in Hannover - Vorbild für München?

Michael Fürst und Yazid Shammout engagieren sich seit Jahren im jüdisch-palästinensischen Dialog. Durch gemeinsame Veranstaltungen, in denen beide von ihren Erfahrungen erzählten, und gemeinsamen Reisen ins Heilige Land gelang es beiden, die Beziehungslosigkeit zu überwinden und miteinander ins Gespräch zu kommen.

Einen ausführlichen Bericht von Jakob Wetzel über die Veranstaltung, in der die beiden Protagonisten über diesen jüdisch-palästinensischen Dialog berichteten, können Sie im Lokalteil der Süddeutschen Zeitung am 25. Januar lesen.

ReferentInnen

Michael Fürst
Vorsitzender des Landesverbandes der Jüdischen Gemeinden in Niedersachsen

Dr. Yazid Shammout
Vorsitzender der Palästinensischen Gemeinde Deutschland – Hannover e.V

Veranstaltungsort
München


Partner

Evangelische Stadtakademie München

Jüdisch-palästinensische Dialoggruppe München

Landeshauptstadt München, Kulturreferat


Art der Veranstaltung
Vortrag & Diskussion



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