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Ein Forum für neue Ansätze in Politik, Wirtschaft und Kultur

Veranstaltungen und Dokumente

13.02.2020 - 19:00

„Ich komponiere meine Texte wie ein Jazzmusiker“

Gespräch und Lesung mit dem kongolesischen Schriftsteller Fiston Mwanza Mujila

Fiston Mwanza Mujila, wurde 1981 in Lubumbashi / Demokratische Republik Kongo geboren. Er lebt in Graz, schreibt Lyrik, Prosa und Theaterstücke und unterrichtet afrikanische Literatur an der Universität. Für seinen ersten Roman Tram 83 über einen Nachtclub in einer heruntergekommenen Großstadt in Afrika erhielt er zahlreiche Preise. Rhythmisch und rau erzählt Mwanza Mujila hier von den Menschen, die an diesem von Kriegen, Korruption und Globalisierung gezeichneten Ort aufeinandertreffen.
An diesem Abend liest er aus neuen Texten und spricht über sein Leben und seine Arbeit als kongolesischer französischsprachiger Schriftsteller.

Diese Veranstaltung ist Teil der Reihe "Fokus: Afrika".

ReferentInnen

Fiston Mwanza Mujila
Schriftsteller, Graz

Patrick Dunst
Saxophon, Graz

Veranstaltungsort
München, Museum Fünf Kontinente, Maximilianstraße 42


Partner

Evangelische Satdtakademie München, Museum Fünf Kontinente


Art der Veranstaltung
Lesung mit musikalischer Begleitung


Anmeldung


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13.01.2020 - 19:00

Zwischen den Welten: Die israelische Schriftstellerin Lizzie Doron

Veranstaltungsreihe „Inside Israel“

Die israelische Schriftstellerin Lizzie Doron wurde 1953 in Tel Aviv geboren und wuchs dort in einem Viertel am südlichen Stadtrand in einer jiddisch sprechenden Gemeinde auf, in der sich Überlebende der Shoa angesiedelt hatten. In ihren früheren Büchern setzte sie sich mit dieser Welt und Geschichte auseinander. Sie sind zum Teil Schullektüre in Israel und wurden mit vielen Preisen ausgezeichnet, u.a. von Yad Vashem. Ihre jüngsten beiden Bücher greifen die Frage des Zusammenlebens von Israelis und Palästinensern auf. Ein Gespräch über ihr Leben und Schreiben.

ReferentInnen

Lizzie Doron
Schriftstellerin, Tel Aviv, Israel

Im Gespräch mit
Prof. Dr. Mirjam Zadoff
Direktorin des NS-Dokumentationszentrums München

Veranstaltungsort
München, Jüdisches Museum München, St.-Jakobs-Platz 16


Kosten
10,-/ erm. 8,- Euro


Partner

Evangelische Stadtakademie München, Jüdisches Museum München, Liberale Jüdische Gemeinde München Beth Shalom


Anmeldung


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25.10.2019 - 20:00

Gracias a la vida

Ein musikalisch-poetischer Abend mit Liedern, Texten, Projektionen. Eine Hommage an das Leben und die Solidarität.

Was herauskommt, wenn sich westfälische Gelassenheit und chilenisches Temperament treffen, können Sie beim Duo CONTRAVIENTO erleben. Isabel Lipthay und Martin Firgau erzählen und singen über das Leben. Sie singen von Liebe und Verlust, von Ausbeutung und Widerstand, von Arbeit und Freude. Mit leisem Humor und mitreißender Lebensfreude erzählen sie über Flucht Ankommen und Hoffnung.

Ihre Musikalische Reise unterstützen sie mit eindrucksvollen Bildern aus Isabels erster Heimat Chile. Dabei interpretieren beide eigene Lieder wie auch bekannte Stücke südamerikanischer und internationaler Autoren und stellen außer der Gitarre Musikinstrumente vor, die uns in Deutschland kaum geläufig sind, wie Charango, Cuatro, Quena und Bombo sowie einige weitere lateinamerikanische und afrikanische Instrumente.

Das Publikum wird auch Violeta Parra kennenlernen, die Schöpferin des Liedes „Gracias a la vida“. Sie wurde vor 102 Jahren im Süden Chiles geboren, war Komponistin, Sängerin, Malerin, Bildhauerin, Stickerin, Töpferin und kulturelle Forscherin. Ihre Arbeit war eine kulturelle Quelle für den Widerstandgegen die Diktaturen. Violetas Lieder wurden und werden auf der ganzen Welt interpretiert, ihr Erbe hat Generationen geprägt.

Und ganz ohne Fernweh wird keiner das Konzert verlassen.

Weitere Informationen: www.contraviento.de

Verkaufsstellen: Weltladen Bayreuth, Theaterkasse, Buchhandlung im Kircheneck, Pfarramt Erlöserkirche
Vorverkauf ab Montag, 30. September 2019

ReferentInnen

Duo Contraviento (Isabel Lipthay/Martin Firgau)

 

Veranstaltungsort
Bayreuth, Pfarrsaal Erlöserkirche Altstadt, Hans-Meiser-Straße 1


Kosten
9 € (Vorverkauf 8 €), ermäßigt 6 € (Vorverkauf 5 €)


Partner

Evangelische Studierendengemeinde Bayreuth, Katholische Hochschulgemeinde Bayreuth, Evangelisches Bildungswerk Oberfranken-Mitte, Katholische Erwachsenenbildung in der Stadt Bayreuth e.V., Weltladen Kulmbach.



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07.10.2019 - 19:00

Filmreihe Kino Europa: Gods of Molenbeek (Aatos ja Amine)

 

FIN/B/D 2019, 73 Min., OmenglU, R: Reetta Huhtanen

»Der größte Gott der Welt ist Gott.« – »Aber wer ist der Chef aller Götter der Welt?« Für Amine, dessen Familie aus Marokko stammt, ist die Frage nach Gott längst geklärt. Nicht so für seinen Freund Aatos, der aus Finnland kommt und dem der Götterbote Merkur regelmäßig Dinge einflüstert. Die beiden Freunde wachsen im Brüsseler Stadtteil Molenbeek auf, in einer muslimisch geprägten, sehr internationalen Nachbarschaft, die berüchtigt ist als Nährboden für islamistischen Terror. Die Anschläge verändern den Alltag der Kinder – bis in ihre Spiele hinein. Ganz nah und authentisch, konsequent aus der Perspektive der Kinder erzählt, entfaltet der Film eine Welt, in der sich existentielle Fragen, Unbeschwertheit und die Tragik, in unserer Zeit aufwachsen zu müssen, vermischen.

Preview (Kinostart 21.11.2019)

Kino Europa stellt die herausragende Vielfalt und Qualität des europäischen Kinos vor. Die Gegenwart und Zukunft der europäischen Filmkunst ist das Thema der Filmgespräche mit den Filmschaffenden und Expertinnen und Experten.

ReferentInnen

Iris Pakulla
Co-Produzentin

Veranstaltungsort
München, Gasteig (Rosenheimerstr. 5), Carl-Amery-Saal


Kosten
Eintritt frei!


Partner

Eine Veranstaltung des europe direct Informationszentrums München in Kooperation mit dem Creative Europe Desk München, der Petra-Kelly-Stiftung und dem Verbindungsbüro des Europäischen Parlaments in München.

Dieser Termin findet außerdem in Kooperation mit dem DOK.fest München statt


Art der Veranstaltung
Filmvorführung mit anschließender Diskussion



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30.09.2019 - 19:00

Keine Panik.

Gelassen mit Neuem, Unsicherheiten und Krisen umgehen

Die Menschheit ist im 21. Jahrhundert angekommen, und keiner kennt sich mehr so richtig aus. Gut so, sagt Dirk von Gehlen, und nimmt all jenen den Wind aus den Segeln, die mit einfachen Antworten auf die immer komplexere Gegenwart reagieren. Denn Ratlosigkeit ist kein Problem, sondern der erste Schritt zu einer Lösung. Eine Haltung zwischen Pragmatismus und Gelassenheit hilft, Entwicklungen der Zukunft besser einzuschätzen – und schützt davor, auf Hypes und Panikmache hereinzufallen.

 

Die Veranstaltung musste leider auf den 30.09.19 um 19 Uhr verschoben werden.

ReferentInnen

Dirk von Gehlen
Autor, Journalist, Leiter der Abteilung Social Media/Innovation bei der Süddeutschen Zeitung, Autor von Das Pragmatismusprinzip, 2018

Veranstaltungsort
München, Evangelische Stadtakademie, Herzog-Wilhelm-Str. 24


Kosten
8,-/ erm. 7,- Euro


Partner

Evangelische Stadtakademie München



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14.09.2019 bis 20.10.2019

Look at us

Ausstellung mit Rahmenprogramm

Sun Mu – geboren 1972 in Nordkorea – wurde in der dortigen Armee als Propagandamaler ausgebildet, später studierte er im Norden an einer Kunsthochschule. In der Zeit der schwerwiegenden Hungersnot der 1990er Jahre flüchtete er nach China und später über Thailand und Laos nach Südkorea. Seitdem lebt und arbeitet er als Maler in Seoul. Dort hat er ebenfalls als Zweitstudium visuelle Kunst studiert. In seinem künstlerischen Werk beschäftigt er sich intensiv mit der Repräsentation und Darstellung beider koreanischer Staaten. Er setzt in seinen Gemälden immer wieder von neuem Propaganda und politische Bilder, die von beiden unterschiedlichen Systemen geschaffen werden, in überraschende Beziehungen. Deswegen ist er schon mehrmals in Südkorea zensiert worden und seine Bilder sind, legitimiert durch das Gesetz der Nationalen Sicherheit, sogar aus den Ausstellungsräumen der Busan Biennale 2008 entfernt worden.
Anstelle seines Geburtsnamens verwendet er aus Rücksicht auf seine Familie in Nordkorea ein Pseudonym und erlaubt keine Fotos seines Gesichts. Der Künstler bleibt somit gesichtslos. Durch das Verbergen seiner "alten" Identität und die Konstruktion einer "Neuen", überträgt er ein gängiges Phänomen der virtuellen in die reale Welt. Sein Künstlername Sun Mu (nicht Linie) bedeutet „Ohne Grenze/Grenzenlosigkeit“ und symbolisiert für ihn die Wiedervereinigung beider Koreas. Korea unterliegt heute noch immer dem Waffenstillstand, der nach dem Koreakrieg 1953 ausgerufen wurde. Es existiert kein Friedensvertrag zwischen Nord- und Südkorea. Militärische Entscheidungen von Südkorea unterliegen der Einwilligung durch die USA.
Im Kunstraum München sind ab 13. September 2019 erstmalig seine Werke in einer Einzelausstellung außerhalb Südkoreas zu sehen. Wie der Ausstellungstitel "Look at us" andeutet, entschied er sich, die jüngsten Gipfeltreffen zwischen Nordkorea, Südkorea und den USA zu thematisieren. Die installative Gestaltung des Ausstellungshauses wird die Zwischenbeziehung, die Ähnlichkeiten und Unterschiede zwischen beiden Koreas und deren Abhängigkeit von den USA erfahrbar machen. Diese indirekte Erfahrung kann den Betrachter sensibilisieren, die Existenz und das Phänomen medial inszenierter Bilder über kulturelle und ideologische Systeme zu reflektieren. Der Kurator und Künstler Jae-Hyun Yoo hat Sun Mu für einen Arbeitsaufenthalt nach München eingeladen um im Kunstraum die hier entstehenden Werke zu zeigen. Sun Mus Malerei lehnt sich formal an die sog. Propagandabilder seiner Heimat an, bricht aber inhaltlich deren ideologische Botschaften und Themen. So dienen die Mittel der Überhöhung, des Personenkultes und verordnetes Kollektivglücks als Schablonen für eine politische Bildkunst, deren vermeintlich vertrauten Chiffren unter verkehrten Vorzeichen Sun Mus politische und gesellschaftliche Perspektive spiegeln, die auch und gerade Korruption, Demokratiedefizit und Machtmissbrauch in seiner neuen Heimat, im Westen allgemein befragen. Auf den ersten Blick wirken die Bilder wie eine Pop-Art-Variante von Propagandapostern der nordkoreanischen Arbeiterpartei, aber in seiner alten Heimat sind die Kunstwerke Kapitalverbrechen. „Das Gesicht des Großen Führers zu malen, ohne Genehmigung der Partei, das ist Gotteslästerung. Niemand darf das. Aber ich fordere diesen Gott heraus.“ Der Kunstraum freut sich, dass er Herrn Yoo gewinnen konnte, gerade vor den Hintergrund der jüngsten Entwicklung zwischen „beiden Koreas“ Sun Mus Arbeit zum ersten Mal in einer institutionellen Einzelausstellung in Süddeutschland zu zeigen.

Die Ausstellung wird von einem Rahmenprogramm mit Künstlergespräch, Filmvorführung und
Gastvorträgen begleitet.

Rahmenprogramm
Samstag, 14.09.2019 14 Uhr:
Globalisierte Ästhetik und Authentizität im Kontext der Wiedervereinigung Koreas - Prof. Dr. Du-Yul Song

Man denkt zuerst, es müsse In dem geteilten Land Korea auch die harten Frontlinien der ästhetischen Theorie und Praxis geben: Künste als Propagandamittel im Norden contra Autonomie der Künste im Süden, Provinzialität und Verschlossenheit der Künste im Norden contra Globalität und Offenheit der Künste im Süden usw.. Wenn man aber die Entwicklung der Künste in den beiden Teilen des Landes näher betrachtet, findet man in erstaunlicher Weise viele Schnittmengen in der ästhetischen Theorie und Praxis. Vor allem spielt der Drang zur Globalität und zugleich zur Authentizität eine große Rolle, obwohl diese beiden Kategorien sowohl im Norden als auch im Süden in unterschiedlicher Weise artikuliert sind.
Anhand der Musikästhetik von Isang Yun (1917-95) und des Kryptogramms von Ung-No Lee (1904-89) versucht der Vortrag, einen neuen ästhetischen Horizont für Frieden und Versöhnung in einem geteilten Land zu eröffnen

16 Uhr: (Lecture in English) North Korea’s History and Visual Art - Prof. Dr. Vladimir Tikhonov (Pak Noja)
North Korean visual art embodies in itself all the peculiarities of country’s historical experiences. It is distinguished, among many other things, by its technical and genre syncretism, often indicating the modern development of the premodern painting traditions in combination with European – often distinctively Eastern European – influences. Ideologically, the art is expected to serve the nation-building and popular enlightenment tasks; this instrumentalist approach harks back both to the Confucian vision of art as a tool of ethical cultivation and the modernist – both nationalist and socialist – conceptions of art at the service of mass mobilization. In his lecture, he will attempt to outline the interconnections between the syncretic characteristics of the North Korean art and North Korea’s tumultuous, multi-layered history, in which the use of foreign (Chinese or Eastern European) models of non-capitalist post-colonial nation-building was combined with the anguished search for the autonomous, genuinely Korean cultural and political identity.

Sonntag, 22.09.2019 17:30: “I am Sun Mu”
Dokumentarfilm von Adam Sjöberg, 2015, USA/China/South Korea, 80 min., kor. m. engl. U.
Werkstattkino, Fraunhoferstr. 9, 80469 München
Inhalt: operating under a pseudonym, which means 'no boundaries' - North Korean defector Sun Mu creates political pop art based on his life, homeland, and hope for a future united Korea. His hidden identity is nearly compromised when a massive historical exhibit in Beijing is shuttered by Chinese and North Korean authorities (IMDb).
After the movie artist Sun Mu and curator Jae-Hyun Yoo will have a talk with the audience.
USA/China/South Korea, 80 min., English subtitles


Mittwoch, 25.09.2019 19 Uhr: Artist Talk mit Sun Mu und Jae-Hyun Yoo
Der Kurator spricht mit dem Künstler über seinen Weg, sein Werk und die Geschichte beider Koreas.
Samstag, 19.10.2019 Lange Nacht der Museen
Zur „Langen Nacht“ laden in München wieder rund 90 Museen und Sammlungen, Galerien und Kirchen zum
nächtlichen Rundgang zu Kunst, Kultur, Naturwissenschaft und Technik ein. Zwischen 19 und 2 Uhr gibt es für das Publikum viel zu entdecken, neben den aktuellen Ausstellungen wird ein einzigartiges Rahmenprogramm mit Führungen, Live-Musik, Performances oder Filmen geboten. Alle Häuser sind in speziellen Bustouren der MVG miteinander vernetzt und können von den Besucherinnen und Besuchen bequem erreicht werden.

ReferentInnen

(siehe die Einzelne Veranstaltungen)

Prof. Dr. Du-Yul Song
Du-Yul Song setzt sich für eine Verständigung und Annäherung zwischen Nord- und Südkorea ein. Auf Grund des Nationalen Sicherheitsgesetzes wurde Herr Song im Jahre 2003 in Südkorea inhaftiert. Infolge weltweiter Proteste wurde er acht Monate später freigelassen. Du-Yul Song ist Soziologe und emeritierter Professor der Universität Münster. 1993 wurde er in Deutschland eingebürgert, bis dahin war er südkoreanischer Staatsbürger. Er promovierte bei J. Habermas.

Prof. Dr. Vladimir Tikhonov
Vladimir Tikhonov wurde in der damaligen UdSSR geboren. Er promovierte an der Lomonossow-Universität in
Moskau, arbeitete dann als Journalist und Historiker in Südkorea. Dort hat er die südkoreanische Staatsbürgerschaft und einen koreanischen Namen „Noja Pak“ angenommen. Momentan lebt er in Norwegen und lehrt als Professor für Koreanistik an der Oslo Universität. Sein Interessenschwerpunkt ist die postkoloniale Geschichte Ostasiens.

Alexander Steig
stellv. Vorsitzender des Kunstraumes und Kurator der Ausstellung

Veranstaltungsort
München, Kunstraum München e.V. Holzstraße 10


Kosten
Eintritt frei


Partner


Art der Veranstaltung
Ausstellung mit Rahmenprogramm



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11.09.2019 - 17:45

Congo Calling

DE 2019, 90 Min, OmeU, Regie: Stephan Hilpert

Mit guten Wünschen eröffnet Frank-Walter Steinmeier die Landebahn eines Flughafens im östlichen Kongo. Während ein Musiker der Polizeikapelle die zerbrochenen Becken zusammenschlägt, pfeift unter einem provisorischen Pavillon die Mikrofonanlage. Der Zustand des Landes ist trostlos. Drei EuropäerInnen sind im Nord-Kongo, um den Menschen vor Ort zu helfen. Peter, der 30 Jahre lang Entwicklungshilfe in Afrika geleistet hat, ist mit 65 Jahren zu alt für seinen Job. Raul forscht für seine Doktorarbeit über hiesige Rebellengruppen und muss erkennen, dass die Forschungsgelder seine kongolesischen Mitarbeiter in Versuchung führen. Das Projekt ist gefährdet. Anne-Laure hat ihre Stelle als Entwicklungshelferin aufgegeben. Sie arbeitet nun für ein kongolesisches Musikfestival und kämpft mit ihrem regimekritischen Freund und anderen Einheimischen für eine bessere Zukunft.

Drei unterschiedliche Erfahrungen – doch alle eint die Frage: Wie hilfreich ist die Hilfe Europas?

Trailer und weitere Informationen zum Film auf der Webseite des Fünf-Seen-Filmfestivals.

Veranstaltungsort
Starnberg, Kino Breitwand, Wittelsbacherstraße 10


Kosten
9,50/ erm. 7,- Euro


Art der Veranstaltung
Filmvorführung mit Gespräch



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10.09.2019 - 19:30

Congo Calling

DE 2019, 90 Min, OmeU, Regie: Stephan Hilpert

Mit guten Wünschen eröffnet Frank-Walter Steinmeier die Landebahn eines Flughafens im östlichen Kongo. Während ein Musiker der Polizeikapelle die zerbrochenen Becken zusammenschlägt, pfeift unter einem provisorischen Pavillon die Mikrofonanlage. Der Zustand des Landes ist trostlos. Drei EuropäerInnen sind im Nord-Kongo, um den Menschen vor Ort zu helfen. Peter, der 30 Jahre lang Entwicklungshilfe in Afrika geleistet hat, ist mit 65 Jahren zu alt für seinen Job. Raul forscht für seine Doktorarbeit über hiesige Rebellengruppen und muss erkennen, dass die Forschungsgelder seine kongolesischen Mitarbeiter in Versuchung führen. Das Projekt ist gefährdet. Anne-Laure hat ihre Stelle als Entwicklungshelferin aufgegeben. Sie arbeitet nun für ein kongolesisches Musikfestival und kämpft mit ihrem regimekritischen Freund und anderen Einheimischen für eine bessere Zukunft.

Drei unterschiedliche Erfahrungen – doch alle eint die Frage: Wie hilfreich ist die Hilfe Europas?

Trailer und weitere Informationen zum Film auf der Webseite des Fünf-Seen-Filmfestivals.

Veranstaltungsort
Gauting, Kino Breitwand, Bahnhofpl. 2


Kosten
9,50/ erm. 7,- Euro


Art der Veranstaltung
Filmvorführung mit Gespräch



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03.06.2019 - 19:00

Filmreihe Kino Europa: Crater (Il cratere)

 

ITA 2017, 93 Min., OmeU, R: Luca Bellino & Silvia Luzi
Rosario arbeitet als Straßenverkäufer auf den Märkten in den Vororten von Neapel. Sein Traum, der Armut zu entkommen, hängt mit dem musikalischen Talent seiner Tochter Sharon zusammen. Fasziniert von den Videobildern seiner jugendlichen Tochter, wird er zum Impresario, um sie zum Star der italienischen folkloristischen Musik zu machen. Zwischen Dokumentation und realistischer Geschichte schildert der Film die Ambitionen eines Vaters, die im Kontrast zur Freiheit seiner Tochter stehen.

Venice International Film Critics' Week, besonderer Preis der Jury auf Tokyo International Film Festival und auf Crossing Europe Film Festival.

Im Anschluss findet ein Filmgespräch statt.

Der Eintritt ist frei. Der Veranstaltungsort ist barrierefrei zugänglich, es besteht jedoch nur ein eingeschränktes Angebot an Rollstuhlplätzen.
Karten erhalten Sie ab 14 Tagen im Voraus an allen Vorverkaufsstellen von MünchenTicket.

Veranstaltungsort
München, Gasteig (Rosenheimerstr. 5), Carl-Amery-Saal


Kosten
Eintritt frei!


Partner

Eine Veranstaltung des europe direct Informationszentrums München in Kooperation mit dem Creative Europe Desk München, der Petra-Kelly-Stiftung und dem Verbindungsbüro des Europäischen Parlaments in München


Art der Veranstaltung
Filmvorführung mit anschließender Diskussion



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23.05.2019 - 19:00

Filmvorführung: Gertrud Baer

Ein Leben für die Gleichberechtigung der Frau

Gertrud Baer (1890 - 1981) blickt auf eine lange Zeit in der Frauen-Friedensbewegung zurück. Sie ist ab 1905 aktiv, da ihre aus England stammende Mutter bereits bei den Suffragetten mitarbeitete. Gertud Baer leitete 1919 wenige Monate im Bayerischen Ministerium für soziale Fürsorge das Referat für Frauenrecht.

Die Filmvorführung ist nur eine Veranstaltung von vielen, zu denen die IFFF/WILPF von September 2018 bis Mai 2019 rund um die Einführung des Frauenwahlrechts in Deutschland vor 100 Jahren einlädt.

Den Flyer zur Veranstaltungsreihe finden sie hier.

Veranstaltungsort
München, KIM - Kino im Einstein e.V., Einsteinstraße 42


Kosten
6,-/ erm. 4,- Euro


Partner

Internationale Frauenliga für Frieden und Freiheit / IFFF


Art der Veranstaltung
Filmvorführung



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