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Ein Forum für neue Ansätze in Politik, Wirtschaft und Kultur

Veranstaltungen und Dokumente

14.04.2019 - 08:00 bis 17.04.2019 - 19:30

Europa vor der Wahl

Bildungsreise nach Straßburg

Die Europawahl wirft ihre Schatten voraus. Ende Mai 2019 sind über 500 Mio. Bürgerinnen und Bürger aufgerufen den künftigen Kurs der EU mitzubestimmen. Vom 14. bis 17. April bietet die Petra-Kelly-Stiftung in Kooperation mit der Europäischen Akademie Bayern e.V. die Möglichkeit Straßburg zu entdecken und Politikgestaltung vor Ort zu erfahren und zu diskutieren. Wie funktioniert die EU und welche demokratischen Einflussmöglichkeiten haben die Bürgerinnen und Bürger?

Das Programm ist derzeit noch in Arbeit.

Veranstaltungsort
Straßburg


Kosten
290,- Euro (EZ-Zuschlag: 160,- Euro | Ermäßigung für Studierende, Auszubildende etc.: 50,- Euro) Inklusive Ü/F, An- und Abreise, zwei gemeinsamen Abendessen, Mittagessen im Parlament und allen Eintritten und Führungen


Partner

Europäische Akademie Bayern e.V.


Art der Veranstaltung
Bildungsreise


Anmeldung


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09.04.2019 - 19:00

Gustav Landauer: Jenseits der Macht

Leben und Werk eines deutschen Anarchisten

Gustav Landauer, 1870 – 1919, ist sicher der vergessenste aller vergessenen Revolutionäre. Aufgewachsen im Deutschen Kaiserreich und immer wieder mit der Obrigkeit in Konflikt geraten, entwickelte er einen ganz eigenen Weg zum Sozialismus. Seine Ideen wurden Vorbild für viele Kommunegründungen und die Kibbuzbewegung in Israel und erlebten eine große Renaissance in den Kommunebewegungen der 70er Jahre. Von Kurt Eisner wurde er nach der erfolgreichen Revolution vom 7. November 1918 nach München geholt. Landauer wurde Mitglied des Revolutionären Arbeiterrates und schließlich Volksbeauftragter für Volksaufklärung in der der anarchistischen Phase der Räterepublik. Nach der Niederschlagung der Räterevolution wurde er vor genau 100 Jahren auf bestialische Weise im Gefängnis Stadelheim ermordet.
Es gilt an einen sozialistischen Denker und Revolutionär jenseits von Staat, Kapital aber auch Kommunistischer Herrschaft zu erinnern.

ReferentInnen

Siegfried Benker
Geschäftsführer der Münchenstift GmbH

Veranstaltungsort
München, EineWeltHaus, Schwanthalerstraße 80, Großer Saal


Kosten
Eintritt frei!


Art der Veranstaltung
Vortrag


Anmeldung


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05.12.2018 - 19:30

Lesen für die Freiheit – Münchner Journalist*innen lesen Texte...

Im Rahmen der Münchner Tage der Menschenrechte

Laut Zahlen der Organisation Reporter ohne Grenzen aus dem Jahr 2017 sind weltweit 326 Journalist*innen in Haft. Und das sind nur die bekannten Fälle. Es ist davon auszugehen, dass es insgesamt wesentlich mehr sind.
Ein vor allem auch in Deutschland bekanntes Beispiel war die Inhaftierung des deutsch-türkischen Journalisten Denis Yücel, der zum Glück aufgrund des Drucks der Politik und der Öffentlichkeit im Februar dieses Jahres aus der Haft entlassen wurde und nach Deutschland ausreisen konnte.
Die meisten inhaftierten Journalist*innen haben nicht dieses Glück und geraten in Vergessenheit. Manche von ihnen sitzen bereits seit mehr als 20 Jahren in Gefängnissen.
So z.B. Lin Youping-Ziyou Bao aus China, die seit Juni 1983 in Haft ist!

„Jeder Mensch hat das Recht auf freie Meinungsäußerung; dieses Recht umfasst die Freiheit, Meinungen unangefochten zu vertreten sowie Informationen und Ideen mit allen Kommunikationsmitteln ohne Rücksicht auf Grenzen zu suchen, zu empfangen und zu verbreiten.“ Artikel 19 der “Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte” der Vereinten Nationen (Dezember 1948).
Pressefreiheit ist Menschenrecht!
Allen inhaftierten Journalist*innen,die vergessen wurden, möchten wir diese Veranstaltung widmen.

Gemeinsam mit unseren Gästen werden wir auch darüber sprechen, welche Hilfe wir leisten können.

Weitere Informationen unter http://www.tagdermenschenrechte.org/

ReferentInnen

Sophie Anfang
Abendzeitung München  
Tyna Baginsky
Radio LORA  
Judith Heitkamp
Bayerischer Rundfunk        
Alex Rühle
Süddeutsche Zeitung 

Moderation: Renate Börger, freie Journalistin und Attac München

Veranstaltungsort
München, EineWeltHaus, Schwanthalerstr. 80, Großer Saal E01+Foyer


Kosten
Eintritt frei!


Partner

Interkulturelles Forum e.V.


Art der Veranstaltung
Lesung und Diskussion



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29.11.2018 - 19:00 bis 21:30

100 Jahre Räterepublik in Bayern

Hat uns die Räte-Idee heute noch etwas zu sagen?

Das Jahr 2018 bringt ein ganz besonderes Jubiläum mit sich: 100 Jahre Freistaat Bayern. Doch nachdem Kurt Eisner, der den Freistaat im November 1918 ausgerufen hatte, am 21. Februar 1919 ermordet worden war, gab es ein knapp vierwöchiges Interregnum: die Münchner Räterepublik. Von einer „Blütezeit“ zu sprechen, wäre angesichts der militärischen Bedrohung, unter der die Räterepublik von Anfang an stand, mehr als verwegen.

Dennoch hat die Räte-Idee ihre Faszination lange Zeit und immer wieder behalten: als Idee einer unmittelbaren Volksherrschaft.

Hat diese Idee uns auch heute noch etwas zu sagen? Kann sie gerade in Zeiten der viel zitierten Politikverdrossenheit vielleicht sogar neue Impulse für die Demokratie geben?

Mit diesen Fragen wollen wir uns vor dem Hintergrund der historischen Ereignisse ausführlich befassen.

Programmablauf

Dokumentarfilm: „Es geht durch die Welt ein Geflüster“ – ZeitzeugInnen der Münchner Revolution & Räterepublik  1918/19 berichten (43 min.)

Podiumsdiskussion: Hat uns die Räte-Idee heute noch etwas zu sagen?

Dieser Abend findet im Rahmen der Veranstaltungsreihe "1918 2018 Was ist Demokratie?" des Münchner Kulturreferats.

ReferentInnen

Ulrike Bez
Filmemacherin, München

Dr. Georg Köglmeier
Akad. Oberrat am Lehrstuhl für Bayerische Landesgeschichte, Regensburg

Simon Strohmenger
mehrDemokratie e.V. , München

Moderation: Lisa Altmeier, Crowdspondent

Veranstaltungsort
Carl Amery Saal (Gasteig), Rosenheimer Str. 5, München


Kosten
Eintritt frei


Partner

Münchner Stadtbibliothek


Art der Veranstaltung
Filmvorführung und Diskussion



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29.11.2018 - 19:00

68er Revolte und wilde 70er – als wir jung waren

Autorinnen und Autoren des Schriftstellerverbandes Ostbayern erinnern sich

Die 68er-Revolte liegt 50 Jahre zurück. Idealistische Gesellschaftsbilder wurden entworfen, diskutiert und gelebt. Ein wildes Jahr, das weit in die 70er Jahre hinwirkte und auch heute noch spürbar ist. Was ist von dieser Revolte geblieben?
Autorinnen und Autoren des Schriftstellerverbandes unternehmen eine Reise zurück zu dieser Zeit. Sie erinnern sich und beleben mit Texten und Dokumente die Stimmung dieser Epoche.

Weitere Informationen zum Abend finden Sie im Veranstaltungsflyer.

ReferentInnen

Guido Frei, Wolfgang Hammer, Elfi Hartenstein, Helmut Hoehn, Gabriele Kiesl, Carola Kupfer, Dieter Lohr, Marita A. Panzer, Claudia Spelic, Thyra Thorn
sowie als Gast: Irene Salberg

Veranstaltungsort
Regensburg, Gewerkschaftshaus in der Richard-Wagner-Straße 2


Kosten
Eintritt frei!


Partner

Verband deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller Ostbayern



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17.10.2018 - 19:30

Bayern nach der Wahl

 

Die Landtagswahl am 14. Oktober ist von zentraler Bedeutung für das Land.
Hat Ministerpräsident Söder seine erste Wahl erfolgreich gemeistert und bleibt er im Amt?
Wer ist nun die zweitstärkste Kraft im Land - Grüne, AfD oder SPD?
Weiterhin stellt sich dann die Frage, wer mit wem künftig regieren wird und was das bedeutet für Bayern und die Große Koalition im Bund.
Auch wird spannend sein, zu analysieren, wer die Wahl warum gewonnen und wer warum verloren hat - und was sich daraus lernen lässt.

 

Hier findet man das Livestream der Veranstaltung. Demnächst werden wir auch die Tonaufnahme der gesamten Diskussion veröffentlichen.

Informationen über die Ausgangslage zur Wahl kann man in unserem Podcast der "Sag mal..." Reihe hören.

Und hier zum Nachlesen die Wahlanalyse der Heinrich-Böll-Stiftung.

ReferentInnen

Dr. Sebastian Bukow
Parteienforscher, Referent bei der Heinrich-Böll-Stiftung Berlin
Dr. Michael Weigl
Politikwissenschaftler, Universität Passau

Veranstaltungsort
München, PresseClub München, Marienplatz 22


Kosten
Eintritt frei!


Art der Veranstaltung
Podiumsdiskussion



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23.09.2018 - 17:30

"Gut, Mensch!" Thema: Demokratie

Die sozio-kulturelle Gesprächsrunde mit den guten Ideen für die Zukunft.

Thomas Darchinger stellt Menschen und Projekte aus aller Welt vor, die zeigen: Man kann etwas anpacken und bewegen. Der Mensch kann Gemeinschaften bilden, die etwas Gutes tun. Die unsere Welt zum Guten verändern. Denn wir haben nicht nur die Probleme auf der Welt gemeinsam, wir können uns auch alle gemeinsam dabei helfen, Lösungen zu finden.

Aktuell müssen wir unsere freiheitliche Demokratie gegen Angriffe verteidigen. Das führt aber auch zu Konservatismus. Aber leben unsere Ideen nicht davon, dass wir sie ständig weiter entwickeln? Wie können wir auf Basis unserer Werte unser Gesellschaftssystem verbessern? Gerade im Zeitalter der Globalisierung und Normierung. Wie sieht eine moderne Gesellschaft aus, die keine “Monokultur” darstellt, sondern sich durch Diversität auszeichnet? Wie kann man den Bürger konstruktiv aktivieren für eine intakte Gemeinwohl-Gesellschaft? Was muß eine zeitgemäße Demokratie dafür an Instrumentarien und Strukturen bereit stellen?

Hier kann man die Aufzeichnung dieser Gesprächsrunde schauen:


ReferentInnen

Katharina Schulze, MdL
Fraktionsvorsitzende Bündnis 90/DIE GRÜNEN im Bayerischen Landtag
Julian Nida-Rümelin
Philosoph und ehemaliger Politiker
Jan Christian Sahl
Gründer von "welobby"

Moderation:
Thomas Darchinger
Schauspieler

Veranstaltungsort
München, Künstlerhaus am Lenbachplatz


Kosten
7,- Euro


Art der Veranstaltung
Gesprächsrunde



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22.06.2018 - 19:30

Europa und seine muslimischen MigrantInnen. Wie kann Integration...

 

Das Referat erläutert, warum sich die muslimische MigrantInnen am vorherrschenden europäischen Konsens über die Beziehung zwischen Staat, Gesellschaft und Religion orientieren sollen. Dazu werden grundlegende Prinzipien vorgeschlagen, die es dafür benötigt. Die Mehrheitsgesellschaften andererseits müssen die Bereitschaft aufbringen, ihre MigrantInnen nach dem Gleichheitsprinzip zu behandeln. Wesentlich dabei ist, dass die Auseinandersetzung zum Thema Islam und der Geschlechterfrage in den islamischen Gesellschaften nicht ausgeblendet wird.

ReferentInnen

Dr. Elham Manea
ist Privatdozentin am Institut für Politikwissenschaft der Universität Zürich. Sie lehrt und forscht in den Bereichen: Rechtspluralismus, politischer Islam und Radikalisierung, Gender und Politik im arabischen Raum sowie Politik der arabischen Halbinsel mit Spezialgebiet Jemen. Frau Manea ist auch Menschenrechtsaktivistin und berät staatliche, Nichtregierungs- und internationale Organisationen zu den Themen: Frauenrechte, Religion und Entwicklung. Nebst ihren akademischen Beiträgen hat sie als Schriftstellerin mehrere Sachbücher und Romane veröffentlicht.

Veranstaltungsort
Lindau, friedens räume, Lindenhofweg 25


Kosten
Eintritt frei!


Partner

Pax Christi-diözese Augsburg e.V.


Art der Veranstaltung
Vortrag mit Diskussion



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17.06.2018 - 19:00

Ach, wenn doch endlich Frieden wäre! - Revoluzzer und Friedenstauben

100 Jahre nach Ende des Ersten Weltkriegs 1918

Konzertlesung mit dem Augustin Quartett und dem Wortduo „Lorenz & Widmer"

100 Jahre nach Ende des 1. Weltkrieges begeben sich ein Streichquartett und zwei Wortinterpreten auf Spurensuche. Sabine Lorenz und Jürgen Widmer lassen unter anderem Erich Mühsam, Rainer-Maria Rilke, Klabund und Oskar Maria Graf zu Wort kommen. Sie erzählen von Kriegsmüdigkeit, revolutionären Umtrieben und Aufbruch in Lindau und der Welt.

Die Musiker: Jörg Them (Cello), Susanne Steingrüber (Violine), Julia Beemelmans (Violine) und Heidrun Kürzinger (Viola) spielen Musik aus unruhigen Zeiten (Kurt Weill).

ReferentInnen

Sabine Lorenz
arbeitet als Schauspielerin auf deutschen und Schweizer Bühne, auch ist sie in zahlreichen Fernseh- und Kinoproduktionen zu sehen. Die Schauspielerin lebt in Lindau und ist darüberhinaus als Autorin, Sprecherin, Regisseurin und Coach für Presentertraining tätig.
Jürgen Widmer
ist Journalist, Buchautor und Theaterregisseur. Er arbeitet als Pressesprecher der Stadt Lindau. Seit einigen Jahren tritt er zusammen mit Sabine Lorenz und anderen mit literarischen Programmen auf.

Veranstaltungsort
Lindau, friedens räume, Lindenhofweg 25


Kosten
Eintritt frei!


Partner

Pax Christi-diözese Augsburg e.V.


Art der Veranstaltung
Konzertlesung



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15.06.2018 - 19:00

1968 und heute: Der „lange Marsch“ ist noch nicht zu Ende!?

 

Die Jahre 1965 bis 1968: Aufstand gegen die Nazi-Generation, die in den Amtsstuben, den Schulen, Gerichtssälen und nicht zuletzt in den Universitäten immer noch den Ton angab. Protest gegen die Notstandsgesetze und gegen den Krieg der USA in Vietnam. Und nicht zuletzt: Aufbegehren der Frauen gegen Männer-Dominanz in allen Lebensbereichen. 
Aus Anlass des 50-jährigen „68er-Jubiläums“ blicken wir zurück und schauen nach vorn: Hannes Heer, Historiker, Publizist und Ausstellungsmacher, war damals selbst einer der prominenten Aktivisten des SDS. In seinem Vortrag versucht er, die Geschichte des SDS und dessen Suche nach einer theoretischen Fundierung der Revolte zwischen Reform und Revolution zu rekonstruieren. In seinem Film „Mein 68: Ein verspäteter Brief an meinen Vater“ (WDR 1988) liefert er mit einer autobiographischen Skizze – im fiktiven Dialog mit dem Vater und am Beispiel der SDS-Gruppe an der Bonner Universität – ein Bild des Besonderen und Privaten im Allgemeinen. 
Vor dem Hintergrund der Thesen von Vortrag und Film gehen wir mit Dr. Elisabeth Zellmer, Autorin des Buches "Töchter der Revolte? Frauenbewegung und Feminismus der 1970er Jahre in München" den Fragen nach:

  • Was ist geblieben von der revolutionären Begeisterung?
  • Welche gesellschaftlichen und politischen Veränderungen sind dadurch tatsächlich angestoßen worden? 
  • Was ist aus der autoritären Ordinarien-Universität geworden, die auf die Forderungen einer neuen Studierenden-Generation nach Teilhabe an Entscheidungen und Öffnung für gesellschaftlich-politische Diskurse mit Repression antwortete?

Und wir betrachten die 68er-Revolte auch und gerade aus Sicht der Frauen:

  • Was hat 1968 für die jungen Frauen gebracht?
  • Welche Rolle haben sie gespielt?
  • Und vor allem: Wie ist ihre Situation heute - speziell an den Universitäten?

Mit anderen Worten: Was hat der „lange Marsch durch die Institutionen“, den Rudi Dutschke gefordert hatte, wirklich erreicht?

ReferentInnen

Hannes Heer
Historiker, Regisseur und Publizist, ehemaliger wissenschaftlicher Mitarbeiter am Hamburger Institut für Sozialforschung und Leiter des Ausstellungsprojektes „Vernichtungskrieg. Verbrechen der Wehrmacht 1941 bis 1944“. Die im Rahmen des von ihm geleiteten Ausstellungsprojekts „Verstummte Stimmen. Die Vertreibung der ‚Juden‘ und ‚politisch Untragbaren‘ aus den deutschen Theatern 1933 bis 1945“ entstandene  Open-Air-Fallstudie  „Die Bayreuther Festspiele und die ‚Juden‘ 1876 bis 1945“ steht als Dauerausstellung auf dem Bayreuther Festspielhügel.

Dr. phil. Elisabeth Zellmer
Historikerin und Politologin, Referentin für Promotion, Forschung und Internationalisierung am Munich Center of Technology for Society an der Technischen Universität München.

Veranstaltungsort
München, Internationaler PresseClub München, Marienplatz 22


Kosten
Eintritt frei


Art der Veranstaltung
Vortrag, Filmvorführung und Diskussion



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