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Ein Forum für neue Ansätze in Politik, Wirtschaft und Kultur

Veranstaltungen und Dokumente

17.10.2012

Globaler Wettlauf um Ackerland!

Land Grabbing als neue Form des Kolonialismus

Im Rahmen des Münchner Klimaherbst 2012 – Zukunft auf dem Tisch

Agrarkonzerne, Anlagefonds und staatliche Akteure aus Industrie- und Schwellenländern sichern sich heute mittels langfristiger Pacht- oder Kaufverträge große Agrarflächen in Entwicklungsländern, um dort Nahrungs- und Futtermittel, aber auch Energiepflanzen für den Export anzubauen. Sie entziehen das Land damit Kleinbauern und Nomaden, aber auch der lokalen  Nahrungsmittelversorgung. 

Die Referentin, Antje Schneeweiß, fokussierte ihre Ausführungen zum Thema auf die Frage: Wer sind die Handelnden? Welches sind die Handlungsebenen, um Veränderungen zu bewirken?

Dem globalen Handel von Ackerflächen liegen zwei Motivationen zugrunde: Länder, die wenig Ackerflächen haben (z.B. arabische Staaten), treibt die Sorge um die Ernährungssicherheit ihrer Bevölkerung. Zum anderen geht es schlicht um sichere Geldanlagen vor dem Hintergrund der Finanzkrisen seit 2008. Es gibt deutliche Hinweise darauf, dass die wachsenden Kapitalmengen, die auf der Suche nach sicheren Anlagen auf den Agrarmarkt kommen, die Preise von Agrarland und von Nahrungsmitteln steigern – zulasten der wenig kaufkräftigen Verbraucher/innen.

Die meisten Länder, so Schneeweiß, sind sowohl Zielländer (in denen Ackerland gekauft wird) als auch Investorenländer. Ausschließlich sind Zielländer sind vor allem die afrikanische Staaten mit brüchigen Regierungen (failing states). Auf dem von externer Seite gekauften Land werden oft, aber nicht ausschließlich Agrotreibstoffe angebaut. 

Vom auswärtigen Landkauf ist die nicht-vermögende einheimische Bevölkerung in mehrfacher Weise betroffen: Die Nahrungsmittel werden teurer, d.h. die Hungerproblematik verschärft sich. Oft gehen die Landkäufe mit Menschenrechtsverletzungen einher, weil die traditionellen Landnutzer keine juristisch einklagbaren Landtitel besitzen. Das Wasser wird knapper, die Böden ausgelaugt. Oft betreiben die auswärtigen Landbesitzer intensive Landwirtschaft mit der Folge, dass Pestizide in die Flüsse geschwemmt werden und dadurch auch Menschen betroffen sind, die flussabwärts weit weg vom (v)erkauften Land leben.

Bei allen negativen Auswirkungen des Landgrabbing: Es bleibt wahr, dass die Landwirtschaft in den Ländern des Süden Investitionen braucht. Von daher liegt die Lösung nicht in einem strikten Verbot von externem Landkauf. Vielmehr sind „richtige“ Investitionsstrategien zu entwickeln und durchzusetzen.

Mittlerweile gibt es drei Kodizes für „richtiges“ Investieren in Landwirtschaft: Der Kodex der Weltbank ist wertlos, weil er den Menschenrechtsaspekt außer acht lässt. Besser ist der Kodex der FAO, da er menschenrechtliche Standards benennt. Wegweisend ist der Kodex des UN-Welternährungsausschusses, da er auch Mechanismen zum Schutz der Menschenrechte aufbaut (eine Stelle, an die sich die betroffene Bevölkerung wenden kann).

Von Interesse sind verschiedene Modelle einer für beide Seiten erfolgreiche Beteiligung an den Erträgen. Es gibt verschiedene Modelle von Vertragslandwirtschaft, wobei sich die Frage stellt: Wer trägt das Risiko? Mittlerweile gibt es auch gute Modelle von Joint Ventures. Entwicklungspolitisch am sinnvollsten und am meisten gerechtigkeitsorientiert sind Bauernkooperativen und fairer Handel.

 

 

Empfohlene Weblinks

www.suedwind-institut.de/de/home/

ReferentInnen

Antje Schneeweiß
Südwind-Institut für Ökonomie und Ökumene

Veranstaltungsort
München


Partner

Evangelischen Stadtakademie München

Arbeitsgemeinschaft Friedenspädagogik

Münchner Klimaherbst

Ringvorlesung Umwelt an der TUM 



Art der Veranstaltung
Vortrag und Diskussion



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22.06.2012 bis 30.06.2012

Commons-Sommerschule 2012: Wenn gewöhnliche Menschen außergewöhnliche...

 

In den letzten Jahren und vor allem seit dem Wirtschaftsnobelpreis für Elinor Ostrom im Jahr 2009 hat die Diskussion über das uns Gemeine jenseits von Markt und Staat (neudeutsch: Commons) an Bedeutung gewonnen. Sie wird in unterschiedlichen Bereichen - ob in Umweltfragen, im kulturellen Bereich oder im sozialen Leben - und von unterschiedlichen Gruppen geführt.  

In einer methodisch abwechslungsreich gestalteten Sommerschule wurden die folgenden Fragen gemeinsam erörtert.

  • Was sind Commons?
  • Wie sehen sie in der Praxis aus und was leisten sie?
  • Wer sind die Protagonisten der Commons und gibt es eine globale Commonsbewegung?
  • Wie können Sozialbeziehungen gestaltet werden, die von Transparenz, Kommunikation, Reziprozität und Selbstentfaltung geprägt sind?
  • Wie wachsen Commons in Kultur, Natur und im sozialen Raum? 
  • Wie vernetzen sich commonsbasierte Projekte und welche Konfliktlösungen entwickeln sie?
  • Wie gestaltet sich in einer Gesellschaft, die der Idee der Commons verpflichtet ist, die Beziehung zwischen Markt, Staat und Gesellschaft?
  • Was ergibt sich aus der Perspektive der Commons für die Eigentumsfrage?
  • Wie können Commons institutionalisierte Formen finden, in denen sie gedeihen?
  • Was ist commonsbasierte Peer-to-Peer Produktion? Welche Prinzipien und Grundgedanken liegen ihr zu Grunde?
  • Bieten Commons Lösungen für die Krisen der Gegenwart? Etwa: Wege aus dem Wachstumszwang?

Die Ergebnisse der Commons-Sommerschule sind ausführlich dokumentiert in einem eigenständigen WIKI:
http://web03.webcoach.at/w16/commons/index.php/Commons_Sommerschule_2012




Empfohlene Weblinks

www.commonsblog.de

www.commonsstrategies.org

www.gemeingueter.de

www.commons.at

ReferentInnen

 

Veranstaltungsort
Bechstedt (Thüringen), Kulturhof Bechstedt, Ortsstr. 19


Partner

Coko: Commons - Kooperation - Kommunitkation e.V., Jena
Stiftung Leben und Umwelt, Heinrich Böll Stiftung Niedersachsen
Bildungswerk Weiterdenken, Heinrich Böll Stiftung Sachsen
Heinrich Böll Stiftung Thüringen
Kreissparkasse Saalfeld-Rudolstadt
Landeszentrale für politische Bildung Thüringen
stiftung nord-süd-brücken
Rosa Luxemburg Stiftung

 


Art der Veranstaltung
Sommerschule



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20.06.2012

Zeit für ein neues Wirtschaftsmodell: Wir brechen auf in die...

 

Günther Reifer stellte das Konzept und die Bewegung der Gemeinwohl-Ökonomie vor. Für dieses Konzept bilden Werte wie Solidarität, Menschenwürde, ökologische Nachhaltigkeit wichtige Grundlagen. Es geht um die Frage, wie viel ein Unternehmen für das Gemeinwohl tut. Das Wohl aller steht im Vordergrund und soll durch einen entsprechenden Rechtsrahmen unterstützt werden. 35 Energiefelder werden definiert und in einer Gemeinwohl-Matrix aufgelistet. Nach diesen Kriterien werden Firmen beurteilt bzw. können sich jetzt in der Anfangsphase selbst beurteilen. Eine Forderung stellt die Begrenzung der Einkommen dar, z.B. kann ein Manager nur bis zum 10-fachen des Gehaltes des „kleinsten Mitarbeiters“ verdienen. Eine Vision ist die steuerrechtliche Belohnung der Unternehmen, die sich dem Gemeinwohl verpflichtet fühlen und danach handeln. Günther Reifer berichtete, dass z.B. die Sparda Bank nach diesen Kriterien arbeitet und sich hat beurteilen lassen. Der unmittelbare Nutzen stellt die sinnorientierte Unternehmensführung dar und ein verändertes Bewusstsein der MitarbeiterInnen.  

Empfohlene Weblinks

www.friedens-raeume.de

www.gemeinwohl-oekonomie.org

In Verbindung stehende Veranstaltungen
Um- und Aufbruch in der arabischen Welt
Konfliktbereit - versöhnungswillig


ReferentInnen

Günther Reifer
Vorstandsmitglied des Vereins „Gemeinwohl-Ökonomie“. Günther Reifer ist als Betriebswirt 10 Jahren in der freien Wirtschaft tätig gewesen. Er machte sich selbstständig und gründete die Unternehmensberatung „terra institute“.  Als Unternehmer eines kleinen Modeunternehmens wirbt er für ein anderes Denken und Konsumieren.

Veranstaltungsort
Lindau


Art der Veranstaltung
Vortrag und Diskussion



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10.05.2012 bis 11.05.2012

Stadtentwicklung im historischen Stadtgefüge

 

Das baukulturelle Erbe unserer Städte unterliegt vielfältigen Ansprüchen Dritter: der ökonomischen Verwertung, der energetischen Ertüchtigung, der adäquaten Nutzung für die Stadtbürger, um nur einige zu nennen. All dies löst städtebauliche Spannungen aus und - planerisches Handeln. Konzepte für die Zukunftsfähigkeit der historischen Städte im Sinne einer Erhöhung der Alltagstauglichkeit jenseits einer Festivalisierung sind gefragt.  

Im Mittelpunkt der Tagung stand deshalb die Frage der planerischen Bewältigung von Problemen des gesellschaftlichen Wandels in Städten mit starkem historischen Kontext.  

Bamberg wurde als Tagungsort gewählt, weil diese Stadt nicht nur exemplarisch für eine typische deutsche Welterbestadt steht, sondern weil hier 2012 die Landesgartenschau stattfindet, die die die Frage einer Nachnutzung einer Industrieanlage stellt, die bedeutendes Beispiel der industriellen Architekturggeschichte der Stadt war.

Die Tagungsbeiträge sind auf der Internetpräsenz unseres Kooperationspartners SRL ausführlich dokumentiert. Bitte klicken Sie hier!

Weiterführende Informationen zum Thema finden Sie hier:

Forschungsvorhaben "Kommunale Kompetenz Baukultur"

Bundestransferstelle "Städtebaulicher Denkmalschutz"

Empfohlene Weblinks

www.srl.de

ReferentInnen

Dr. Ulrike Laible, Welterbemanagement Bamberg

Carola Neugebauer, TU Dresden

Hathumar Drost, Transferstelle Städtebaulicher Denkmalschutz, Potsdam

Harald Lang, Leiter Stadtplanungsamt Bamberg

Peter Boie, SES Stadtentwicklungsgesellschaft Stralsund GmbH

Dr. Ulrike Wendland, Landesamt für Denkmalpflege, Halle

Nadya König-Lehrmann, Geschäftsstelle des Zweckverbands Oberes Mittelrheintal

Richard Mühlmann, Projektleiter Welterbekoordination, Stadt Regensburg

Dr. Marta Doehler-Behzadi, BM für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Berlin

André Zaman, LUWOGE, Ludwigshafen

Kerstin Camenisch, Geschäftsführerin Stiftung Ferien im Baudenkmal, Zürich

Michael Bräuer, Architekt, Rostock 

Veranstaltungsort
Bamberg


Partner

SRL - Vereinigung für Stadt-, Regional- und Landesplanung


Art der Veranstaltung
Tagung



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20.04.2012

10 Jahre "Region aktiv Chiemgau-Inn-Salzach"

 

Am 20.03.2002 hat die AbL-Bayern vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz mit der damaligen Ministerin Renate Künast die Nachricht erhalten, dass die Region Chiemgau-Inn-Salzach einer der Sieger beim Wettbewerb "Regionen aktiv" ist. Mit Hilfe der bereitgestellten Fördermittel wurden ein Regionalmanagement installiert und im Förderzeitraum von fünf Jahren insgesamt 75 Projekte umgesetzt.

Viele dieser Projekte laufen auch heute noch sehr erfolgreich und tragen weiter zur nachhaltigen Entwicklung der Landwirtschaft und des ländlichen Raums  in der Region bei. Mit dem Symposium wurde das 10-jährige Bestehen von Region aktiv gebührend gewürdigt. 

Renate Künast stellte zunächst die Widerstände dar, die ihr in ihrer Zeit als Landwirtschaftsministerin bei der Initiierung des Modellprojekts von Seiten der etablierten Agrarpolitik begegneten. Sie bescheinigte der Region, mit einem ungewöhnlich hohen Anteil an ehrenamtlichem Einsatz tragfähige „Modelle der Zukunft“ entwickelt zu haben, die ein Leitbild für die Agrarentwicklung sein sollten.  

Die beiden Vorsitzenden des Vereins Region aktiv e.V. Franz Schiefer und Elisabeth Widauer stellten eine Auswahl der Projekte vor. Die Vermarktungsgenossenschaft regionaler Lebensmittel und die Etablierung einer der ersten Regionalwährungen, des „Chiemgauers“, sind dabei wohl als die erfolgreichsten einzustufen. 

Josef Kobler, Behördenleiter des Amt für Landwirtschaft und Ernährung aus Töging, gab einen kenntnisreichen Überblick über die landwirtschaftlichen Strukturen der Region sowie Prognosen für verschiedene Szenarien der künftigen Entwicklung. 

Josef Rottenaicher wagte auch einen Blick auf die „Schattenseiten“ des Modellprojekts: wo ideenreiche Individuen mit viel Dynamik an vielen Fäden spinnen, entstünden natürlich auch Spannungen: „durch Reibung entsteht Wärme, die manchmal auch sehr intensiv sein kann“. 

Zum Abschluss hielt Prof. Dr. Alois Heißenhuber von der TU Weihenstephan ein Plädoyer für die Honorierung der Gemeinwohlleistungen in der anstehenden Agrarreform für eine echte Stärkung des ländlichen Raums.  

Als Fazit konnte festgestellt werden, dass die Region den Vertrauensvorschuss der investierten staatlichen Fördermittel bestens honoriert hatte, indem sie zeigte, dass oftmals nur eine Anschubfinanzierung nötig ist, um tragfähige, langfristig erfolgreiche Projekte ins Leben zu rufen. 

In Verbindung stehende Veranstaltungen
Die Vorschläge der EU-Kommission zur "Gemeinsamen Agrarpolitik" nach 2013


Veranstaltungsort
Burghausen


Partner

Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft e.V.


Art der Veranstaltung
Symposium



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19.04.2012

Die Vorschläge der EU-Kommission zur "Gemeinsamen Agrarpolitik" nach...

Chancen und Risiken für die bäuerliche Landwirtschaft

Die Reform der Gemeinsamen EU-Agrarpolitik ab 2013 wird die Weichen stellen für die nächsten 10 Jahre. Der von Agrarkommissar Dacian Ciolos im Oktober 2011 vorgelegte Entwurf wird von Seiten der Agrarindustrie und deren Verbänden im Hinblick auf das sog. Greening als zu radikal erklärt. Von den Ökoverbänden und alternativen bäuerlichen Vereinen wie der AbL wird er dagegen als nicht weitgehend genug eingestuft, um einen wirklichen Kurswechsel zu erreichen. Die Kappung der Direktzahlungen ab einer bestimmten Obergrenze unter Berücksichtigung der Lohn- und Sozialversicherungskosten wird dem Modell der AbL-Bayern gegenüber gestellt. Hier soll die standardisierte Arbeitszeit als Indikator für die gesellschaftliche Leistung herangezogen werden statt wie bisher nur den Besitz von Flächen zu honorieren. 

Renate Künast betonte in ihrem einleitenden Referat, dass die EU-Agrarpolitik bisher so viele Fehlentwicklungen begünstigt habe. Die Reformvorschläge von EU-Kommissar Ciolos hält sie deshalb noch nicht für ausreichend, um eine Weichenstellung jenseits der Wachstumslandwirtschaft zu erreichen. Die Greening-Maßnahmen müssen weiter greifen: Notwendig sind ein maximal 50 % -Anteil für eine Fruchtart, eher mehr als  7 % Ökovorrangflächen und ein rückwirkendes Grünlandumbruchverbot. Weil der Erhalt der Kulturlandschaft nur funktioniere mit einer Einbeziehung des Faktors Arbeitskraft, der Prozess aber schon weit fortgeschritten sei, sollte Ministerin Aigner in Brüssel einen Sonderweg für die BRD einfordern, da vor allem bei uns die Berufsgenossenschaftsbeiträge künftig ebenfalls an der Arbeitsleistung bemessen werden. 

Marlies Olberz von FIAN forderte, endlich auch die Belange der Länder des Südens in die Agrarreform mit einzubeziehen – viel zu lange schon werden durch unsere Futtermittelimporte die dortigen Flächen für Nahrungsmittel verknappt. Die Intensivlandwirtschaft ernährt nicht die Welt, sondern produziert Hunger.  

Das Modell der AbL-Bayern, in dem die Arbeitsleistung statt der reinen Flächenförderung deutlich stärker berücksichtigt werden sollte, stellte Josef Schmid vor. Er betonte, dass damit nicht die Arbeit an sich subventioniert werden soll, sondern diese als Indikator diene, ob es sich um einen bäuerlich oder industriell wirtschaftenden Betrieb handelt. Bei kleinen und mittleren Betrieben würde damit deutlich mehr Geld ankommen als bisher. Mit der Beibehaltung der reinen Flächenprämie werden die Gelder direkt an den Verpächter weitergegeben, ähnlich wie zu Zeiten der Feudalherren.   

Dass der Marktordnungsteil der Reform bisher nicht ausreichend diskutiert ist, obwohl darin die Weichen für die künftige Verteilung der Marktmacht gestellt werden, hob Romuald Schaber vom  Bund Deutscher Milchviehhalter hervor. Für die Öko-Vorrangflächen fordert er eine Anerkennung von Kleegras und Leguminosen anstelle einer Nutzungsstilllegung. 

Marion Ruppaner vom Bund Naturschutz in Bayern setzt auf Maximalforderungen, um am Ende der Verhandlungen tatsächlich eine gerechtere und grünere Landwirtschaft zu erreichen. Wenn 50 % Flächenanteil für eine Fruchtart das Ziel sind, müssten 1/3 gefordert werden. Zur Stärkung der heimischen Eiweißversorgung sollten in der Fruchtfolge 20 % Eiweißpflanzen festgeschrieben und für Soja und Gensoja wieder Importzölle eingeführt werden. Bei den geforderten 10 % Öko-Vorrangflächen, die keine Stilllegungsflächen sein müssen, könnten aus Sicht des BN Leguminosen anerkannt werden, wenn sie später geerntet werden. 

In der Publikumsdiskussion, die den Bogen von der Agrarreform, der Biogas-Novelle über die Gentechnik bis hin zur verlorenen Souveränität der Politik gegenüber den Weltfinanzmärkten spannte, ging die Frage an Josef Schmid, wie denn bäuerliche Landwirtschaft überhaupt zu definieren sei. Er erklärte, dass sie im Grunde nicht über die Tier- und Flächenzahlen zu definieren ist,  sondern dann bäuerlich ist, wenn die Produktionsfaktoren Boden, Arbeit und Kapital auch in bäuerlicher Hand sind.

In Verbindung stehende Veranstaltungen
10 Jahre "Region aktiv Chiemgau-Inn-Salzach"


ReferentInnen


Veranstaltungsort
Teising


Partner

Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft e.V.


Art der Veranstaltung
Vortrag und Podiumsdiskussion



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17.04.2012

Euro-Desaster und Schuldenkrise - Ursachen und Lösungsansätze

 

Die Finanz- und Euro-Krise ist noch längst nicht ausgestanden. Um eine wirklich wirkungsvolle Abhilfe zu schaffen, braucht es aber nicht milliardenschwere Rettungsschirme, die nur der Finanzolicharchie nützen und nicht der Bevölkerung, sondern ein energisches Umsteuern in der Finanz- und Steuerpolitik und eine echte Demokratisierung der europäischen Institutionen. Das war die klare Botschaft des Vortrags von Prof. Max Otte im Nürnberger Eckstein.

Als wesentliche Ursache der Finanzkrise von 2008 und der darauf folgenden gegenwärtigen Euro-Krise benannte er die Liberalisierung und Deregulierung der Finanzmärkte seit Ende der 70er Jahre und die Konzentration der vermögen in den Händen weniger, die zu einer ungeheueren Aufblähung des Finanzkapitals geführt habe. Die so entstandene neue Finanzaristokratie habe immer mehr Geld für spekulative Finanzinvestitionen zur Verfügung, eine „Blase“, deren Platzen voraussehbar gewesen sei.

Die Rettungsaktionen für die gefährdeten Großbanken sei durchaus richtig gewesen, die aber ebenso notwendige Regulierung des Finanzsektors sei jedoch ausgeblieben. Der heute beklagte Anstieg der Staatsschulden sei eine direkte Folge dieser Rettungsaktionen.

In Bezug auf die gegenwärtige Euro-Krise betonte Otte, dass der Euro im Prinzip eine starke Währung sei und Europa nach wie vor eine sehr starke Wirtschaftsregion. Die Probleme für den Euro entstehen seiner Meinung nach durch die Uneinheitlichkeit der im Euro-Währungsgebiet vereinten Staaten und den daraus resultierenden Interessengegensätzen. Immer noch mangele es an einer gemeinsamen wirtschafts- und vor allem an einer gemeinsamen Steuerpolitik. Die Demokratisierung der EU, in der Otte die Voraussetzung für eine auch wirtschaftlich gedeihliche Zukunft sieht, sei leider ausgeblieben.

Die für die „Rettung“ Griechenlands eingesetzten 200 Mrd. Euro seien jedoch nicht der dortigen Bevölkerung, sondern nur der Finanzoligarchie (auf Kosten der Steuerzahler) zugute gekommen. In Südeuropa gebe es dagegen gegenwärtig eine Refeudalisierung der Lebensverhältnisse. Besser wäre es gewesen, wenn Griechenland aus der Euro-Zone (nicht aus der EU) ausgeschieden wäre und ein echter Schuldenschnitt (den die Gläubigerbanken hätten zahlen müssen) vorgenommen worden wäre. Ähnliches gilt laut Otte auch für Portugal und Spanien. Was jetzt notwendig sei, ist die Solidarität mit der Bevölkerung (statt mit den Finanzkonzernen) und eine tatsächliche Unterstützung der notleidenden Staaten. Dies könne nur im Zuge einer EU-Reform geschehen, die auch entsprechende Transfer-Mechanismen (ähnlich dem bundesdeutschen Finanzausgleich zwischen den Bundesländern) beinhalten müsse. Der – so Otte wörtlich - „Wahnsinn der Sparpakete“ führt dagegen zu einer Selbstentmündigung der Politik. Für dringend notwendig hält Otte dagegen eine Umverteilung der gigantischen Geldvermögen durch eine entsprechende Steuerpolitik (z.B. Erbschaftssteuer).

Otte schlug als kurz- und mittelfristige Gegenmaßnahmen vor:

  • strikte Trennung von Geschäfts- und Investitionsbanken
  • Erhöhung der Eigenkapitalquote der Banken
  • Einführung einer Transaktionssteuer

Literaturhinweis:

Max Otte: Stoppt das Euro-Desaster! Ullstein. Berlin 2011

ReferentInnen

Prof. Dr. Max Otte
Professor für allgemeine und internationale Betriebswirtschaftslehre an der Fachhochschule Worms und Leiter des von ihm gegründeten Finanzanalyseinstituts IFVE Institut für Vermögensentwicklung GmbH in Köln. Im Frühjahr 2011 nahm er zusätzlich einen Ruf an die Karl-Franzens-Universität Graz an. Max Otte hat Volkswirtschaftslehre in Köln studiert und an der Princeton University promoviert. Sein Buch Der Crash kommt, in dem er die Finanzkrise 2008 vorhersagte, wurde ein Bestseller. 

 

Veranstaltungsort
Nürnberg


Art der Veranstaltung
Vortrag und Diskussion



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10.11.2011

Wege zum Wandel - Wie wir gesellschaftliche Veränderungen...

Veranstaltungsreihe: Welche Wirtschaft wollen wir?

In der abschließenden Veranstaltung unserer Reihe "Welche Wirtschaft wollen wir?" ging es um die schwierige Frage, wie es gelingen kann, möglichst viele Menschen für die konkrete Umsetzung von wünschbaren Zielen zu gewinnen und sie in die notwendigen gesellschaftlichen und politischen Veränderungen einzubinden.

Kora Kristof vom Umweltbundesamt stellte in ihrem einleitenden Vortrag dar, welche Herausforderungen es für erfolgreiches Verändern gibt und skizzierte einige wesentliche Erfolgsbedingungen. Dass es sich dabei um einen ziemlich komplexen Prozess handelt, macht das folgende Schaubild deutlich.

 

Die gesamte Präsentation, die als Grundlage für den Vortrag von Kora Kristof diente, können Sie als PDF-Datei bei uns bestellen.

ReferentInnen

Dr. Kora Kristof
Umweltbundesamt, Leiterin der Abteilung "Nachhaltigkeitstrategien, Ressourcenschonung und Instrumente", Verfasserin des Buchs "Wege zum Wandel"

Kommentare und Diskussion:

- Andreas Buchner, Hylas Holdings GmbH, Vorstandsmitglied UnternehmensGrün, Vorstandsmitglied Petra-Kelly-Stiftung

- Margarete Bause, MdL, Fraktionsvorsitzende, Bündnis 90/DIE GRÜNEN im Bayerischen Landtag



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03.11.2011 bis 04.11.2011

Green New Deal – Die Zukunft beginnt jetzt!

Ein Kongress des Stiftungsverbunds der Heinrich-Böll-Stiftung

Einen ausführlichen Rückblick mit Berichten aus den verschiedenen Themenforen und Video-Mitschnitten finden Sie auf der Green New Deal-Website des Stiftungsverbunds.

Klicken Sie sich mal rein!

Empfohlene Weblinks

greennewdeal.boellblog.org/category/konferenz/

Veranstaltungsort
Hamburg


Partner

Heinrich Böll Stiftung und ihre Landesstiftungen


Art der Veranstaltung
Kongress



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06.10.2011

URBANITÄT STAT(D)T ÖL - Kommunale Planung für die post-fossile Stadt

 

Die Stadtentwicklung des 20. Jahrhunderts beruhte nicht zuletzt auf den fossilen Energien: Heizung, Strom, Verkehr - all dies war (und ist derzeit) ohne Öl und Kohle kaum vorstellbar. Doch die Zeiten der fossilen Stadt sind erkennbar vorbei, “Peak-Oil” ist bereits überschritten. Stadtentwicklung und Stadtplanung müssen sich auf das post-fossile Zeitalter ein- und umstellen.

Unsere Tagung stellte für diesen gewiss nicht einfachen Weg ins post-fossile Zeitalter einige konkrete Wegweiser auf. 

Prof. Dr.-Ing. Jürgen Pietsch von der HafenCity Universität Hamburg gab einleitend einen historisch grundierten Überblick über die Herausforderungen und Handlungsfelder beim Übergang zur post-fossilen Stadt. Seit der Finanzkrise im Jahr 2008 hat laut Pietsch dieser Übergang zu intelligenten Ökosystemen einer post-fossilen nachhaltigen Entwicklung begonnen. Ein wesentliches Element dieser Entwicklung sieht er im intelligenten Energiemanagement („smart grid“). Auf den Weg der nachhaltigen Stadtentwicklung hätten sich mittlerweile auch industrielle Akteure wie die Siemens AG gemacht, die entsprechende Lösungen für Gebäude, Verkehr, Versorgung u.a. anbieten. Pietsch betonte: “Ein Denken in Lebenszyklen von Bauwerken, Infrastrukturen und Technologien wird idealerweise zu einer Mosaik-Zyklus-Kultur zur Bewirtschaftung urbaner Ressourcenfelder führen, in der unterschiedliche Entwicklungs- und Reifestadien nebeneinander einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess ermöglichen.“ Und weiter: „Notwendig wird ein anderes verständnis von (Stadt-) Planung. Der neue Ansatz überwindet das industriegesellschaftlich-fossile Denken und will nicht nur ‚ideale’ Zustände fixieren.“

Die Präsentation zum Vortrag kann bei uns als PDF-Datei bestellt werden.

Kontakt: 

Prof. Dr.-Ing. Jürgen Pietsch
HCU Hamburg
Winterhuder Weg 31
22085 Hamburg
Tel.: 040/42827-4580
E-Mail: juergen.pietsch@hcu-hamburg.de
Internet: http://www.hcu-hamburg.de/research/forschung-personen-a-z/juergen-pietsch/

Ulrike Janssen, Geschäftsführerin des Klima-Bündnis, informierte in ihrem anschaulichen Vortrag über die aktuellen Rahmenbedingen, mögliche Strategien und erste Umsetzungsschritte beim Umbauprozess zur post-fossilen Stadt und konnte dabei auf zahlreiche konkrete Ansatzpunkte in den Klimabündnis-Städten verweisen. Sie wies sehr deutlich darauf hin, dass die eigentliche Energiewende nach dem Beschluss zum Ausstieg aus der Atomkraft erst noch bevorstehe und sich entscheide, ob diese Wende dezentral, vor Ort und mit Beteiligung der Bürger/innen umgesetzt werde oder wieder nur die Energiekonzerne zum Zuge kämen. Für den ersten, von ihr favorisierten Ansatz gibt es bereits hoffnungsvolle Ansätze: Rekommunalisierung der Stromnetze, Stadtwerke, die auf erneuerbare Energien setzen, Städte und Gemeinden, die Energieeffizienz und Energiesparen Ernst nehmen. Das Leitbild all dieser Entwicklungen sieht Ulrike Janssen im Ziel der Versorgung mit 100 Prozent erneuerbarer Energie.

Die Präsentation zum Vortrag kann bei uns als PDF-Datei bestellt werden.

Kontakt:

Ulrike Janssen
Klima-Bündnis - Climate Alliance - Alianza del Clima e.V.
Galvanistr. 28
60486 Frankfurt am Main
Tel.: 069/717139-21
E-Mail: u.janssen@klimabuendnis.org
Internet: http://www.klimabuendnis.org

Olaf Hildebrandt von der Tübinger ebök GmBH schilderte die Notwendigen und Handlungsansätze für einen Übergang zur post-fossilen Stadt im Handlungsfeld Gebäudesanierung und Siedlungsentwicklung. Energieeinsparung und erneuerbare Energien sind die für ihn die zentralen technischen Bausteine zum Klimaschutz. Innerhalb der Stadt (-verwaltung) sollten deshalb alle Planungsebenen verzahnt werden. „Klimaschutz ist eine kommunikative Aufgabe, um Verbindlichkeit und Akzeptanz herzustellen“, betonte Hildebrandt.

Der Plenumsinput und der Workshop-Beitrag sind jeweils als PDF-Dateien bei uns zu bestellen.

Kontakt: 

Dipl.-Ing. Olaf Hildebrandt
IB ebök GmbH
Schellingstr. 4/2
72072 Tübingen
Tel: 07071/9394-0
E-Mail: mail@eboek.de
Internet: http://www.eboek.de/

Dr. Wolfgang Schade vom Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung (ISI) skizzierte die Vision einer zukünftigen, gleichermaßen post-fossilen wie urbanen Mobilität, die darauf beruht, je nach Mobilitätszweck und –ziel unterschiedliche Verkehrsmittel (Stichwort: „multi-modal“!) gezielt zu nutzen. Wobei auch bei der Kfz-Nutzung die Betonung auf „nutzen“ liegen wird und nicht mehr auf Autobesitz“. Beim MIV wird man auf eine Vielzahl unterschiedlicher elektrischer Kleinfahrzeuge zurückgreifen können. Der Straßenraum wird immer häufiger zum „Shared Space“, zum von allen Verkehrsmitteln gleichberechtigt genutzten Raum. In den dadurch wachsenden Freiräumen können „grüne Städte“ mit hoher urbaner Lebensqualität entstehen.

Der Plenumsinput und der Workshop-Beitrag sind jeweils als PDF-Dateien bei uns zu bestellen.

Wolfgang Schade/Anja Peters/Claus Doll/Stefan Klug/Jonathan Köhler/Michael Krail: VIVER - Vision für nachhaltigen Verkehr in Deutschland. Working Paper Sustainability and Innovation No. S 3/2011: http://isi.fraunhofer.de/isi-de/n/download/publikationen/VIVER_Working_Paper.pdf

Zusammenfassung der Workshop-Diskussion

Kontakt:

Dr. Wolfgang Schade
Leiter des Geschäftsfeldes Verkehrssysteme
Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung (ISI)
Breslauer Strasse 48
76139 Karlsruhe
Tel.: 0721/6809-353
Fax: 0721/6809-135
E-Mail: w.schade@isi.fraunhofer.de
Internet:  http://isi.fraunhofer.de/isi-de/n/mitarbeiter/ws.php

Harald Rapp, Bereichsleiter Stadtentwicklung beim AGFW, erläuterte den Zusammenhang des Handlungsfelds Energieversorgung mit den zu treffenden stadtplanerischen Entscheidungen. Er betonte die Notwendigkeit einer ganzheitlichen Bewertung hinsichtlich der prioritär zu realisierenden Maßnahmen. Dabei darf keiner der Faktoren energetische Effizienz (Energiebilanz, Vversorgungssicherheit), ökonomische Effizienz (Amortisationszeiten, Kosten- und Preisniveau), die soziale Verträglichkeit (Akzeptanz, Auswirkungen auf die Mietpreise) sowie ökologische Effizienz (CO2-Minimierung, Vermeidungskosten) vernachlässigt werden.

Den Workshop-Beitrag gibt es als PDF-Datei bei uns.

Kontakt:

Harald Rapp
Bereichsleiter Stadtentwicklung, Koordination Ost und Wissensmanagement
AGFW | Der Energieeffizienzverband für Wärme, Kälte und KWK e. V.
Stresemannallee 28
60596 Frankfurt/Main
Tel.: 069/6304-418
Fax: 069/6304-391
E-Mail: h.rapp@agfw.de
Internet: http://www.agfw.de/stadtentwicklung/

Dr. Hannah Büttner, Senior-Beraterin der in Beteiligungs- und Mediationsverfahren international aktiven IFOK GmbH, zeigte in ihrem Vortrag anschaulich auf, warum gerade in dem von Interessen- und Zielkonflikten gekennzeichneten Prozess des Übergangs zur post-fossilen Stadt eine intensive Bürgerbeteiligung von großer Bedeutung ist. Anhand mehrerer Fallbeispiele stellte sie dar, wie solche Beteiligungsverfahren erfolgreich organisiert werden können und welche Erfolgsfaktoren dabei systematisch zu berücksichtigen sind.

Die Vortragspräsentation kann als PDF-Datei bei uns bestellt werden.

Kontakt:

Dr. Hannah Büttner
IFOK GmbH
Tal 21
80331 München
Tel.: 089/2422352-11
Mobil: +49-170-7901562
E-Mail: hannah.buettner@ifok.de
Internet: http://www.ifok.de

Einige weiterführende Links:

100% Erneuerbare-Energie-Regionen: http://www.buergerdialog-bmbf.de/energietechnologien-fuer-die-zukunft/index.php

Studienradar Erneuerbare Energien: http://www.energie-studien.de/

EE-Regionen - Sozialökologie der Selbstversorgung: http://www.ee-regionen.de/

EnEff:Stadt und EnEff:Wärme - Forschung für Energieeffizienz: http://www.eneff-stadt.info/

Kommunen mit erneuerbaren Energien: http://www.kommunal-erneuerbar.de/

Netzwerk RegioSolar: http://www.regiosolar.de/

Strategische kommunale Energiepolitik (SKEP): http://www.izt.de/skep/

Servicestelle Kommunaler Klimaschutz: http://www.kommunaler-klimaschutz.de/

Mobilität 21 - Kompetenznetzwerk für nachhaltige Mobilität: http://www.mobilitaet21.de/

Verkehrsportal des Umweltbundesamtes "Kommunal mobil": http://www.umweltbundesamt.de/verkehr/mobil/index.htm

Bürgerdialog Energietechnologien für die Zukunft: http://www.buergerdialog-bmbf.de/energietechnologien-fuer-die-zukunft/index.php

deENet - regionales Unternehmens- und Technologienetzwerk der dezentralen Energie- und Effizienztechnologien: http://www.deenet.org/


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SRL - Vereinigung für Stadt-, Regional- und Landesplanung


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Tagung



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