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Ein Forum für neue Ansätze in Politik, Wirtschaft und Kultur

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Die Hälfte der Macht im Visier

Buchveröffentlichung der Heinrich Böll Stiftung

Mit der erneuten Wahl von Angela Merkel zur Bundeskanzlerin scheinen Frauen auch die letzte Männerbastion in der Politik erobert zu haben. Aber dieses massenmedial vermittelte Bild von erfolgreichen Karrierefrauen entspricht nicht dem durchschnittlichen politischen Alltag.

Lars Holtkamp und Sonja Schnittke analysieren in ihrer politikwissenschaftlichen Studie "Die Hälfte der Macht im Visier" die politische Repräsentanz von Frauen in Bund, Ländern und Kommunen. Auch 90 Jahre nach Einführung des Frauenwahlrechts sind Frauen in fast allen wesentlichen politischen Positionen in Deutschland unterrepräsentiert. Während andere Staaten durch die konsequente Einführung von Quotenlösungen die Frauenanteile erheblich erhöhen, stagniert in den letzten Jahren der Anteil der Parlamentarierinnen in Deutschland.

Was sind die Ursachen für diesen Stillstand, und wie kann die politische Parität auch in Deutschland erreicht werden? Nach einer differenzierten Ursachenanalyse mit einem empirischen Schwerpunkt auf den deutschen Kommunalparlamenten legt die Untersuchung von Holtkamp und Schnittke als Antwort auf diese Fragen ein Reformmodell vor, mit dem sich die Geschlechterparität kurzfristig realisieren lassen könnte.




Lars Holtkamp und Sonja Schnittke

Die Hälfte der Macht im Visier
Der Einfluss von Institutionen und Parteien auf die politische Repräsentation von Frauen

Herausgegeben von der Heinrich-Böll-Stiftung
in Zusammenarbeit mit der Fachzeitschrift Alternative Kommunalpolitik
320 Seiten, 18,- Euro, ISBN 978-3-9803641-6-4

Bestelladresse:
Heinrich-Böll-Stiftung e.V.
Schumannstr. 8
10117 Berlin
Fon: 030-285340
Fax: 030-28534109
E-Mail: info@boell.de

Sie können das Buch auch als PDF herunterladen (PDF, 320 Seiten, 2.45 MB).



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20.03.2010

Die Kommunen als Auftraggeber

Gesetzliche Grundlagen – ökologische und soziale Handlungsmöglichkeiten

Die Kommunen verfügen mit ihren Aufträgen und Beschaffungen über eine beträchtliche "Nachfrage-Macht". Fast ein Fünftel des deutschen Bruttossozialprodukts fließt auf diese Weise durch die kommunalen Kassen.

Dass die Kommunen in ihrer Rolle als Auftraggeber eine Vorbildfunktion erfüllen, dass sie bei ihren Aufträgen in besonderem Maße auch ökologische und soziale Belange verfolgen sollten, darüber kann schnell Einigkeit hergestellt werden. Doch der Teufel liegt auch hier im Detail: im komplexen und komplizierten Vergaberecht. Dessen Anforderungen sind zu berücksichtigen, wenn ökologische und soziale Ziele verfolgt werden.

Unsere Fachtagung gab einen Überblick über den aktuellen Stand der rechtlichen Grundlagen – in Deutschland und der Europäischen Union, die hier ja eine immer wichtigere Rolle spielt. Und sie zeigte (nicht zuletzt anhand konkreter, bereits realisierter Beispiele!), wie sich die Zielsetzung einer nachhaltigen Beschaffung umsetzen lässt.

Die Präsentationen und Vorträge der Tagung können Sie bei uns als PDF-Dateien bestellen:

Dr. Angela Dageförde: Die rechtlichen Rahmenbedingungen
der kommunalen Auftragsvergabe: Bund 

Heide Rühle, MdEP: Öffentliche Auftragsvergabe und EU-Recht 

Philipp Tepper: Ökologische Belange in der Auftragsvergabe - kreativ und rechtskonform einkaufen 

Daniel Günthör: Die Landeshauptstadt München als Auftraggeber - Vergabe unter Beachtung von internationalen sozialen Kriterien 

Heiko Glawe: Keine Ausbeutung mit Steuergeldern -  Soziale Belange in der Auftragsvergabe 


Weiterführende Informationen finden sich unter den folgenden Links:

Europäische Kommission: Umweltorientierte Beschaffung! - Ein Handbuch für ein umweltorientiertes öffentliches Beschaffungswesen

Deutscher Städtetag: Die Berücksichtigung sozialer Belange im Vergaberecht - Hinweise für die kommunale Praxis

ICLEI: Das Procura+ Handbuch für Nachhaltigkeit und Kosteneffizienz in der öffentlichen Beschaffung (2. Auflage)

Bündnis 90/DIE GRÜNEN BUndestagsfraktion: Fachtagung "Vergaberecht reformieren – Rechtssicherheit schaffen" mit zahlreichen Statements und Präsentationen
Dokumentation der Fachtagung (Reader)

BUY FAIR - Ein Leitfaden für die öffentliche Beschaffung von Produkten aus Fairem Handel

Richtlinien über die Berücksichtigung von Umweltgesichtspunkten bei der Vergabe
öffentlicher Aufträge (Umweltrichtlinien Öffentliches Auftragswesen – öAUmwR)
Bekanntmachung der Bayerischen Staatsregierung vom 28. April 2009 Az.: B II 2-5152-15:
http://www.lfu.bayern.de/abfall/fachinformationen/stoffliche_verwertung/doc/umweltgesichtspunkte.pdf

Philipp Tepper: Kommunale Ansätze und Erfahrungen aus Europa. Sozial-ökologische Beschaffung in der Praxis

Procura+ - Kampagne für nachhaltige Beschaffung: www.procuraplus.org/de

ICLEI - nachhaltige Beschaffung: www.iclei-europe.org/procurement

Smart SPP - Innovation durch nachhaltige Beschaffung: www.smart-spp.eu

Umweltbundesamt: Informationsdienst für umweltfreundliche Beschaffung

Kampagne "Keine Ausbeutung mit Steuergeldern": CorA - Netzwerk für Unternehmensverantwortung

EU entscheidet: Kommunale Grundstücksverkäufe und städtebauliche Verträge unterliegen nicht dem Vergaberecht.

Dokumentation des Prozesses, der zur Verabschiedung des fortschrittlichen Vergaberechts in Bremen führte, in der Broschüre "Es geht auch anders! - Sozial und ökologisch verantwortliche Beschaffung im Land Bremen"

Bundesweites Netzwerk faires Beschaffungswesen

Zwei Lese-Tipps für die, die den Griff zum Papier nicht scheuen:

Alexander Fonari/Vivien Führ/Norbert Stamm (Hg.): Sozialstandards in der öffentlichen Beschaffung. Grundlagen - Erfahrungen - Materialien. Hannover 2009

Vergaberecht & faire Vergabe. AKP 2/2010, S. 37-53

Ein Hinweis für alle KommunalpolitikerInnen und -verwaltungen:
Das ICLEI-Europasekretariat bietet in Zusammenarbeit mit dem Öko-Institut e.V. maßgeschneiderte Vor-Ort Schulungen zur umweltfreundlichen Beschaffung an. In diesen vom Umweltbundesamt geförderten Trainings erfahren Beschaffungspraktiker und/oder politische Entscheidungsträger, wie sie Kosten senken und die Umwelt schützen können. Diese Schulungen sind auf die jeweiligen Kommunen und ihre spezifischen Bedürfnisse zugeschnitten.
Kontakt: franziska.singer@iclei.org

ReferentInnen

Dr. Angela Dageförde
Fachanwältin für Verwaltungsrecht und für Bau- und Architektenrecht, Lehrbeauftragte an der Uni Hannover
angela.dagefoerde@versteyl.de, Tel.: 0511/270487-0

Heide Rühle
Mitglied des Europäischen Parlaments
heide.ruehle@europarl.europa.eu

Philipp Tepper
Team "Nachhaltiges Beschaffungswesen", ICLEI Europasekretariat, Freiburg
philipp.tepper@iclei.org,  Tel.: 0761/368920

Daniel Günthör
Dipl.-Verwaltungswirt (FH), Landeshauptstadt München, pers. Mitarbeiter von Bürgermeister Hep Monatzeder
daniel.guenthoer@muenchen.de

Heiko Glawe
GewerksschaftsGrün, Abteilungsleiter beim DGB Berlin-Brandenburg im Bereich Wirtschafts- und Strukturpolitik
Heiko.Glawe@DGB.de, Tel.: 030/21 240-130


Partner

Heinrich Böll Stiftung Baden-Württemberg



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Daseinsvorsorge als Aufgabe der kommunalen Unternehmen

 

Jahrelang wurde die Kommunalwirtschaft, also die kommunale Wasserversorgung, Abfallwirtschaft, Stadtwerke und ähnliche Betriebe, in Frage gestellt: Privatisierung war angesagt, weil "der Markt" angeblich alles besser könne.

Vor dem Hintergrund der gegenwärtigen Finanz- und Wirtschaftskrise kommt Gabriele Friderich, langjährige Kommunalreferentin der Landeshauptstadt München, in ihrem Originalbeitrag für die Petra-Kelly-Stiftung zu einem anderen Schluss: Grundlegende Dienstleistungen müssen für jeden verfügbar und erschwinglich sein. Und diese sind deshalb in den Händen der Kommunen besser aufgehoben als in den Händen privater Konzerne. Dafür - so Friderich - müsse eine zukunftsorientierte kommunale Daseinsvorsorge sorgen.

Hier kommen Sie zum gesamten Beitrag von Gabriele Friderich (PDF-Datei, ca. 30 KB). 

ReferentInnen

Gabriele FriderichGabriele Friederich
Abitur, Studium an der TU München: Geographie, Städtebau sowie Raumordnung und Landesplanung. 1984 Abschluss als Diplom-Geographin.

Fraktionsassistentin der GRÜNEN in München, persönliche Mitarbeiterin des Kommunalreferenten, Mitarbeiterin im Planungsreferat, Mitarbeiterin im Regionalen Planungsverband Äußerer Wirtschaftsraum München und Referentin in der KGSt Köln.

Von 1990 bis 1996 ehrenamtliche Stadträtin in München.

Seit 1. Juli 1998 Kommunalreferentin.

Mitglied im Geschäftsführenden Vorstand des Verbands kommunale Abfallwirtschaft und Stadtreinigung im VKU.



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Urban Futures 2030

Visionen künftigen Städtebaus und urbaner Lebensweisen

Die Hälfte der Menschheit lebt in Städten. Die Städte sind der Hort unserer Kultur, der Motor unserer Ökonomie, der Proberaum neuer Lebensweisen. Sie sind aber auch für den größten Teil der Treibhausgasemissionen verantwortlich: Die Ballungsräume treiben den Klimawandel voran und werden ihn trotz und wegen der vorhandenen technischen Möglichkeiten deutlich zu spüren bekommen. Neben dem Verkehr und der industriellen Produktion ist der gebäudebezogene Energieverbrauch eine der wesentlichen Ursachen des städtischen CO2-Ausstoßes. Wer dem Klimawandel zu Leibe rücken will, muss sich also mit der Bautätigkeit der Menschen befassen. "Greening the city" heißt nicht von ungefähr der neue Trend. Welche Antworten eine zukunftsfähige Stadtplanung und Architektur noch geben müssen - davon handeln die Beiträge der Expertinnen und Experten in diesem Band. 
 
Schriften zur Ökologie, Band 5:

Urban Futures 2030

Visionen künftigen Städtebaus und urbaner Lebensweisen

Herausgegeben von der Heinrich-Böll-Stiftung
Berlin, Juni 2009, 96 Seiten, zahlreiche Photos
ISBN 978-3-86928-008-0

Bestelladresse:
Heinrich-Böll-Stiftung
Schumannstr. 8
10117 Berlin
Tel. 030-285340
Fax: 030-28534109
E-Mail: info@boell.de

Der Band kann auch unentgeltlich als PDF-Datei (2,83 MB) heruntergeladen werden!



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Wie weiter mit dem Einzelhandel?

Buchtipp für KommunalpolitikerInnen

Arno Bunzel/Heinz Janning/Stefan Kruse/Gerd Kühn:
Erhaltung und Entwicklung zentraler Versorgungsbereiche
DIFU-Arbeitshilfe
Deutsches Institut für Urbanistik, Berlin 2009, 256 Seiten, 33 Euro

Wenn wieder einmal eine Neuerscheinung des Deutschen Instituts für Urbanistik (DIFU) auf meinem Schreibtisch landet, dann denke ich mir regelmäßig: „Wenn es das DIFU nicht schon gäbe, dann müsste man ein solches Institut erfinden.“ Ein Institut, das auf hohem wissenschaftlichen Niveau die wesentlichen Problemstellungen kommunaler und regionaler Entwicklung bearbeitet und die Ergebnisse seiner Tätigkeit (zum Beispiel) in Form von zwar umfangreichen, aber doch lesbaren und sehr nützlichen „Arbeitshilfen“ der interessierten kommunalpolitischen Öffentlichkeit „verabreicht“.

So ging es mir auch mit der vorliegenden Arbeitshilfe, die unter einer ziemlich spröden Überschrift ein Thema behandelt, das für viele Kommunen von zentraler, ja sogar existenzieller Bedeutung ist: Wie können wir verhindern, dass sich großflächige Einzelhandelsunternehmen an der „falschen“ Stelle, nämlich an der Peripherie, ansiedeln, während die Zentren zunehmend veröden? Die vorliegende Arbeitshilfe zeigt, in bewährt systematischer und übersichtlicher Weise, wie das vorhandene informelle und planungsrechtliche Instrumentarium zum Erhalt und zur Entwicklung zentraler Versorgungsbereiche angewandt werden kann. Anhand zahlreicher Tipps, Beispiele und weiterführender Hinweise wird die praktische Handhabung dieses Instrumentatriums verdeutlicht.

Ganz wichtig ist das Kapitel zu den Steuerungsmöglichkeiten im Rahmen der Bauleitplanung. Hier werden unterschiedliche Fallkonstellationen und die sich daraus ergebenden Anforderungen erläutert und auf die spezifischen Planungsziele bezogen. Die Arbeitshilfe gibt Hinweise für rechtssichere und gleichermaßen praxistaugliche Festsetzungen und Begründungen und verdeutlicht diese an Beispielen für die jeweilige Fallkonstellation. Die Planung wird durch Checklisten erleichtert, an denen sich die Planer bei der Aufstellung entsprechender Bauleitpläne orientieren können. Zu jeder Fallvariante werden Planungsziele spezifiziert, Festsetzungsmöglichkeiten nach Baugesetzbuch und Baunutzungsverordnung, ihre Voraussetzungen und Grenzen, die Anforderungen an die Begründung und städtebauliche Rechtfertigung, die in der jeweiligen Fallvariante relevanten speziellen Abwägungsaspekte sowie die bestehenden Verfahrensoptionen dargestellt. Behandelt werden auch die möglichen Entschädigungsansprüche nach dem Planungsschadensrecht sowie die Rechtsschutzmittel, also insbesondere die Normenkontrollklage.

Fazit: Wieder mal eine DIFU-Arbeitshilfe, die in keinem Planungsamt und in keiner gut sortierten Fraktionsbibliothek fehlen sollte.

Gerd Rudel

Dr. Gerd Rudel ist Politologe und Bildungsreferent der Petra-Kelly-Stiftung. Einer seiner Arbeitsschwerpunkte ist die Kommunalpolitik, die er aus langjähriger aktiver Praxis und als Mitglied der ehrenamtlichen Redaktion der Fachzeitschrift "Alternative Kommunalpolitik" bestens kennt.




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Kommunalpolitik: Veröffentlichungen und Dokumentationen

 

Zu vielen Seminaren und Tagungen, die sich mit kommunalpolitischen Themen in ihrer ganzen Bandbreite befasst haben, gibt es Veröffentlichungen und Dokumentationen.

Eine Auswahl finden Sie hier. Die allermeisten Dokumente stehen zum unentgeltlichen Herunterladen zur Verfügung.

Weitere Materialien finden Sie bei einzelnen Seminaren. Schauen Sie einfach unter Rückblick nach Veranstaltungen, die Sie interessieren, oder nutzen Sie unsere Suchfunktion.

 
Baustelle Stadt
Stadtumbau und Stadterneuerung heute

Dokumentation der Tagung am 6. Oktober 2005 in Nürnberg
Kommunalpolitische Schriftenreihe. Heft 9/November 2005
Mit Beiträgen von Dr. Ulrich Maly, Prof. Christian Kopetzki, Prof. Dr. Erika Spiegel, Dr.-Ing. Heidede Becker, Jürgen Stickel, Irmgard Schiller, Dr. Michael Haus, Ingegerd Schäuble
38 Seiten 
Download (ca. 1,1 MB): unentgeltlich

 

Silke Rapp & Gerd Rudel:
Gender Budget
Grundlagen, Hintergründe, Handlungsmöglichkeiten
Eine Einführung in die geschlechtergerechte Analyse des Kommunalhaushalts

Kommunalpolitische Schriftenreihe. Heft 8/April 2005
2., komplett überarbeitete und aktualisierte Ausgabe
41 Seiten
Printversion: unentgeltlich!

 

Das nachhaltige Stadtviertel
Planen - Umsetzen - Bewerten

Dokumentation der Fachtagung am 17. Juni 2004 in München, Messestadt-Riem
28 Seiten, zahlreiche Abbildungen
Download (rund 2 MB): unentgeltlich.

 

Siedlungsentwicklung im ländlichen Raum
Flächenfraß und und Siedlungsbrei ohne Alternative?

Probleme und Perspektiven
Fachseminar am 5./6. Mai 2004 in Mitwitz
40 Seiten
Download (ca. 4 MB): unentgeltlich

 

"Bürgerhaushalt" in Deutschland
Neue Sparstrategie oder echte Bürgerbeteiligung?

Dokumentation der Tagung am 27. März 2004 in Nürnberg
20 S.
Download (ca. 0,5 MB): unentgeltlich

 

Mobilität nach Maß!
Wege zu einer zukunftsfähigen Verkehrspolitik

Dokumentation der Tagung am 22. Mai 2003 in Nürnberg
58 Seiten
Download (ca. 4,8 MB): unentgeltlich

 

Integrieren! - Aber wie?
Perspektiven einer kommunalen Integrationspolitik

Dokumentation des Seminars am 15. März 2003 in Augsburg
24 Seiten
Download (ca. 0,5 MB):unentgeltlich

 

Auf dem Weg zur "Bananenrepublik"?
Korruption und Korruptionsbekämpfung in den Kommunen

Dokumentation der Tagung am 22. Februar 2003 in Würzburg
(Mit Beiträgen u.a. von Prof. Dr. Britta Bannenberg) 
33 Seiten
Download: unentgeltlich

Der ländliche Raum hat eine Zukunft
Nachhaltige Perspektiven für Arbeit und Wirtschaft im ländlichen Raum

Tagungsdokumentation, 34 Seiten
Mitwitz, 27./28. November 2002
Download (ca. 1,4 MB): unentgeltlich

 

Welche Zukunft hat die Stadt?
Herausforderungen - Perspektiven - Szenarien

Dokumentation der Tagung am 12. Juni 2002 in Nürnberg
Kommunalpolitische Schriftenreihe. Heft 7/August 2002
Heft, 50 Seiten: unentgeltlich

 

Denkmalschutz: Privatinitiative statt staatlicher Gängelung?
Dokumentation einer Tagung am 23./24. Januar 2002 in Tutzing
Mit Beiträgen von Dieter Hoffmann-Axthelm, Dieter Martin, Egon Johannes Greipl u.a.
Kommunalpolitische Schriftenreihe. Heft 6/Februar 2002
Download (ca. 8 MB): unentgeltlich

 

Auf dem Weg zum "nachhaltigen" Bayern!? 
Stand und Perspektiven der lokalen Agenda 21 in Bayern

Tagungsdokumentation, Schwabach, 8. Dezember 2001
Download (ca. 220 KB): unentgeltlich 

 

Welche Schiene? Welche Straße?
Bundesverkehrswegeplan auf dem Prüfstand

Kommunalpolitische Schriftenreihe. Heft 3/Juni 2000
24 Seiten
Mit Beiträgen u.a. von Albert Schmidt (MdB), Dr. Axel Friedrich (Umweltbundesamt), Reinhard Weber (Bundesverkehrsministerium) 

 

Die Zukunft der Innenstadt
Probleme und Perspektiven

Kommunalpolitische Schriftenreihe. Heft 4/Juli 2000
53 Seiten
Mit Beiträgen u.a. von Prof. Dr. Heiner Monheim (Uni Trier), Dr. Ulrich Hatzfeld (Ministerium für Arbeit und Soziales, Stadtentwicklung, Kultur und Sport NRW) und Dr. Daniel Zerweck (Stadtentwicklungsamt Leverkusen).
Download (ca. 500 KB): unentgeltlich

 

Regionale Zusammenarbeit: Klar! - Aber wie?
Ein Symposium zur Zukunft der regionalen Zusammenarbeit in Bayern

Kommunalpolitische Schriftenreihe. Heft 1/Februar 1999 
24 Seiten
Download (ca. 200 KB): unentgeltlich





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29.11.2008

Kommunale Aufsichtsratsmitglieder

Rechte, Pflichten, Haftung, Strafbarkeit

Kommunale Aufsichtsratsmitglieder im Zwiespalt?

Immer mehr kommunale Aufgaben werden in privatrechtlich organisierte Gesellschaften ausgelagert und von Aufsichtsräten kontrolliert. In diesen Aufsichtsräten sitzen dann zumeist auch etliche kommunale Mandatsträger. Wessen Interessen sind sie verpflichtet? Dem Interesse der einzelnen Gesellschaft oder dem Interesse der sie entsendenden Gebietskörperschaft?

Diesem Zwiespalt ging unser Seminar nach und informierte über die rechtlichen Grundlagen der Tätigkeit in diesen Aufsichtsräten.

Die Präsentation unseres Referenten Dr. Werner Weber vom Bayerischen Kommunalen Prüfungsverband können Sie als PDF-Datei bei uns bestellen.

ReferentInnen

Dr. Werner Weber, Bayerischer Kommunaler Prüfungsverband


Partner

GRIBS-Bildungswerk e.V.



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20.11.2008

Nachhaltige Verkehrspolitik: Vom stimmigen Konzept zur praktischen...

Über 60 Interessierte aus Planung, Kommunalpolitik, NGOs und Wissenschaft nahmen an unserer Tagung in Nürnberg teil.

 

Warum scheitern so viele verkehrspolitische Projekte, die eigentlich auf stimmigen Ideen und nachhaltigen Konzepten beruhen? Das war die Ausgangsfrage, die unsere gemeinsam mit dem Planerverband SRL durchgeführte Tagung prägte. Denn genau dieses Problem kennt wohl jeder, der sich intensiv mit Verkehrspolitik befasst, meist aus eigener leidvoller Erfahrung.

Im Mittelpunkt der Tagung stand deshalb der Planungsprozess, in dessen Verlauf diese Konzepte und Ideen umgesetzt werden sollen. Worauf ist dabei zu achten? Welche "Verbündeten" kann man gewinnen? Wie soll man mit "Opponenten" umgehen? Wie kann die Öffentlichkeitsarbeit, das Marketing für das Projekt gestaltet werden?

Solche und ähnliche Fragen stellten sich die Teilnehmenden und versuchten in vier Foren, die sich mit konkreten Projektideen befassten, eine stimmige Antwort darauf zu finden.

Die Vorträge der Tagung sowie die Ergebnisse der einzelnen Foren können Sie bei uns als PDF-Dateien betellen.

Ute Jansen
Ute Jansen:
Ansätze nachhaltiger Verkehrspolitik. Beispiele - Erfolgsfaktoren - Hemmnisse

 

Mechtild Stiewe

Mechtild Stiewe:
Vom Konzept zur Umsetzung - der Planungsprozess als Erfolgsfaktor 

 

 

Literaturhinweis:
Herbert Kemming u.a.: Nachhaltige Verkehrspolitik - Akteure und Prozess. Ein Leitfaden, ILS NRW Schriften 206, Dortmund 2007

Forum 1: "Shared Space" in einer Kleinstadt
Szenario (ca. 200 KB)
Präsentation von Jörg Thiemann-Linden (ca. 3,7 MB)
Ergebnisse des Forums (ca. 20 KB)

Weiterführende Links zum Thema "Shared Space":
Europäisches "Shared Space"-Forschungsprojekt
Wolfgang Pohl: Shared Space - die Zukunft des öffentlichen Raumes?
"Shared Space"-Pilotprojekt in Bohmte, Niedersachsen
Arndt Schwab: Mischflächen - "Shared Space" und "Begegnungszonen"
Jürgen Gerlach/Rob Methorst/Dirk Boenke/Jens Leven: Sinn und Unsinn von Shared Space. Zur Versachlichung einer populären Gestaltungsphilosophie


Forum 2: Verbesserung des ÖPNV-Angebots im ländlichen Raum
Szenario (ca. 70 KB)
Ergebnisse des Forums (ca. 20 KB)


Forum 3: Autoarme Innenstadt in einem städtischen Oberzentrum
Szenario (ca. 100 KB)
Ergebnisse des Forums (ca. 15 KB)


Forum 4: Radverkehrsförderung in einer Mittelstadt
Szenario (ca. 70 KB)
Ergebnisse des Forums (ca. 10 KB)
Fahrradportal: Internetpräsenz des "Nationalen Radverkehrsplans" mit zahlreichen Praxisbeispielen, Literaturdatenbank, Terminhinweisen etc.

Literaturhinweis:
Juliane Krause/Edzard Hildebrandt: Modellvorhaben "Fußgänger-und fahrradfreundliche Stadt". Schlussbericht, Umweltbundesamt, September 2005

Kapitel "Schlussfolgerungen" als PDF-Datei (ca. 80 KB)




Partner

SRL - Vereinigung für Stadt-, Regional- und Landesplanung, Regionalgruppe Bayern



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08.11.2007

Ländliche Regionen haben Zukunft!

Probleme - Perspektiven - Projekte

Welche Zukunft hat der ländliche Raum?

Soviel scheint sicher: es wird keine einheitliche Zukunft sein. Den ländlichen Raum gibt es ja schon längst nicht mehr. Es gibt ländlich strukturierte Regionen, die nach wie vor wachsen, ja sogar "boomen". Und es gibt Regionen, die unter wirtschaftlicher Auszehrung und schrumpfender Bevölkerung leiden.

Welche Perspektiven hat der ländliche Raum vor diesem Hintergrund? Wo gibt es Beispiele und Modelle, die für eine "zukunftsfähige", "nachhaltige" Regionalentwicklung stehen? Und nicht zuletzt: Welche Rolle wird dabei die Landwirtschaft spielen? Diesen Fragen wollten wir auf unserer Tagung aus unterschiedlichen Sichtweisen und am Beispiel konkreter Projekte nachgehen.

Die Präsentationen unserer Referent/inn/en können Sie als PDF-Dateien bei uns bestellen.

Prof. Dr. Alain Thierstein
Die Entwicklung der ländlichen Räume - Tendenzen und Perspektiven

Wolfgang Ritsch
Beispiel 1: Vorarlberg
Wie Architektur zu regionaler Identität und Wertschöpfung beitragen kann...

Günther Humer
Beispiel 2: Mühlviertel
Wie in ländlichen Regionen der Aufbruch Richtung Zukunft gelingen kann...

Birgit Baindl
Beispiel 3: Landkreis Fürstenfeldbruck
Wie ein Landkreis versucht, sich zu 100% mit erneuerbaren Energien zu versorgen...

Dr. Stephan Beetz
Beispiel 4: Brandenburg
Wie eine Region mit der Herausforderung des Schrumpfens umgeht...


Partner

SRL - Verband für Stadt-, Regional- und Landesplanung



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07.02.2007

Blühende Wirtschaft und blühende Umwelt?

Zur neuen Wirtschaftlichkeit erneuerbarer Energien

Erneuerbare Energien schützen das Klima und nützen der Wirtschaft

Wer das Klima schützen will, hat - jedenfalls in Bezug auf die erneuerbaren Energien - vielfältige Handlungsmöglichkeiten. Dass dies nicht nur der Umwelt nützt, sondern auch regionale Wirtschaftskreisläufe stützt, Arbeitsplätze vor Ort schafft und die regionale Wertschöpfung erhöht, das konnten Johannes van Bergen (am Beispiel der Stadtwerke Schwäbisch Hall), Prof. Dr.-Ing. Gerd Becker (am Beispiel der Solarenergie) und Birgit Baindl (für einen konkreten Landkreis) eindrucksvoll deutlich machen.

Die Referent/inn/en wiesen aber auch nachdrücklich darauf hin, dass die größte "Energiequelle" - das Energiesparen und die effiziente Energieerzeugung mittel Kraft-Wärme-Kopplung - noch weitgehend ungenutzt ist. Hier sei vor allem auch die Politik gefordert, für bessere Rahmenbedingungen und auch finanzielle Förderung zu sorgen. Entscheidend sei aber auch die individuelle Verhaltensänderung beim "Endverbraucher", sei es beim Stand-by-Verbrauch oder beim Einsatz von Energiesparlampen.

Die Beiträge unserer Referent/inn/en Johannes van Bergen, Prof. Dr.-Ing. Gerd Becker und Birgit Baindl können Sie als PDF-Dateien bei uns bestellen.

 

 

ReferentInnen

Johannes van Bergen
Geschäftsführer Stadtwerke Schwäbisch Hall

Birgit Baindl
Vorstand von "ZIEL 21" (Zentrum Innovative Energien im Landkreis Fürstenfeldbruck e.V.)

Prof. Dr.-Ing. Gerd Becker
FH München, Vorstandsmitglied Solarenergieförderverein Nürnberg


Partner

Evangelische Stadtakademie Nürnberg



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