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Ein Forum für neue Ansätze in Politik, Wirtschaft und Kultur

Veranstaltungen und Dokumente

16.06.2015 - 19:30

Reconciliation (Versöhnung) – Bedingungen des Friedens

Veranstaltung im Rahmen der Palästinatage 2015

Mit: Jeremy Milgrom (Jerusalem) und Ali Abu Awwad (Beit Ummar)

Jeremy Milgrom ist Mitbegründer der Rabbis for Human Rights (RHR), er engagiert sich für den Schutz und die Rechte der Jahalin, eines mehrfach vertriebenen Beduinenstamms an der Peripherie von Jerusalem und widmet sich in Vorträgen und Publikationen dem Thema Versöhnung. Seine Vision ist ein gewaltfreies Zusammenleben von Juden und Palästinensern in einem gemeinsamen binationalen Staat, in den Juden einwandern und Palästinenser zurückkehren können: "Share the land, harvest the peace" (Das Land miteinander teilen, den Frieden ernten). Ihm und Mazin Qumsiyeh verdanken die Palästina-Tage ihr Thema.

Ali Abu Awwad ist Friedensaktivist der jüngeren Generation mit leidvoller Vergangenheit im palästinensischen Kampf gegen Besatzung und Entrechtung. Angesichts des politischen Scheiterns aller Friedensbemühungen setzt er - ohne die politischen Ziele aufzugeben - auf die Kraft der unmittelbaren Begegnung von Israelis und Palästinensern. Er ist Gründer von Al Tariq (Der Weg), einer Organisation, die sich der absoluten Gewaltlosigkeit verpflichtet und Mitglied der Bereaved Families (Familien, die im gewaltsamen Konflikt einen Verlust erlitten haben).

2014 gründete er zusammen mit den beiden Rabbis Shaul Judelman und Hanan Schlesinger aus dem Siedlungsblock Gush Etzion das Projekt Roots (Wurzeln), das palästinensische und israelische

Familien in monatlichen Treffen zusammenbringt, um die Mauern der Angst voreinander zu überwinden. "Painful Hope" (Schmerzliche Hoffnung) heißt sein Buch, das er vorstellen wird.

Alle weiteren Veranstaltungen der Palästinatage 2015 finden Sie hier.

ReferentInnen

Jeremy Milgrom
Mitbegründer der Rabbis for Human Rights (RHR), Jerusalem

Ali Abu Awwad
Friedensaktivist, Gründer von Al Tariq (Der Weg), einer Organisation, die sich der absoluten Gewaltlosigkeit verpflichtet und Mitglied der Bereaved Families (Familien, die im gewaltsamen Konflikt einen Verlust erlitten haben), Beit Ummar

Veranstaltungsort
München, Gasteig, Vortragssaal der Bibliothek


Kosten
8,- Euro


Partner

Palästina Komitee München


Art der Veranstaltung
Vortrag



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10.06.2015 bis 20.06.2015

Passauer Politiktage 2015

Paradoxien des Krieges

Bayerns größtes studentisches Politikforum lädt zu Diskussions- und Vortragsabenden

Als inzwischen fest etablierte Veranstaltungsreihe der Universität Passau, verspricht das Programm der Passauer Politiktage, vom 10. Bis 20. Juni 2015, medial unterstützte Podiumsdiskussionen, Gesprächsrunden und Workshops. Das diesjährige Thema „Paradoxien des Krieges“ umfasst ein vielschichtiges, kontroverses und aktuelles Arbeitsfeld, mit wesentlicher Bedeutung für die Gesellschaft.

In den Veranstaltungen werden unterschiedliche Dimensionen des Krieges betrachtet und mögliche Paradoxien aufgezeigt.

In der Auftaktveranstaltung setzt sich mit den Ursprüngen des Krieges auseinander. Heidi Meinzolt, Internationale Frauenliga für Frieden und Freiheit, Gerhard Schempp, Präsident der Gesellschaft Deutsche Wehrtechnik und Paul Russmann, Sprecher der „Aktion Aufschrei“ und „Ohne Rüstung leben“ diskutieren über die Legitimität von Waffenexporten.

Welche Folgen Krieg mit sich bringt und wie humanitäre Hilfe vor Ort von den Betroffenen angenommen wird, erzählen Dirk Sabrowski, Geschäftsführer der UNO-Flüchtlingshilfe, Ina Friesen, Chair for Peace and Conflicts Studies, University of Kent, und Folkert Grahlmann, Oberstleutnant a.D.

Über die Formen neuer Kriegsführung, insbesondere über den Einsatz von Drohnen und Anschlägen durch Terrorgruppen, sprechen Prof. Dr. Peter Neumann, King’s College London, Nakoow Grant-Hayford, Leiter des Galtung-Instituts, Martin Durm, Kriegsberichterstatter und Dr. Ina Wiesner, Wissenschaftliche Rätin ZMS der Bundeswehr.

Abschließend werden in der letzten Veranstaltung die Bedeutung militärischer Interventionen hinterfragt. Wir freuen uns auf ein volles Podium mit William E. Moeller, US-Generalkonsul in München, Heidemarie Wieczorek-Zeul, Bundesministerin a.D., Dr. Heiko Biehl, Wissenschaftlicher Direktor ZMS der Bundeswehr und Dr. Peter Gauweiler, Staatsminister a.D.

Neben den vielfältigen Veranstaltungen erwartet die Besucherinnen und Besucher vom 10. bis 20. Juni 2015 außerdem eine begleitende Kunstaustellung. Gegenstand des Kunstprojekt werden Portraits von Flüchtlingen sein, die von ihren Gründen der Flucht und den Gefahren auf dem Weg nach Deutschland erzählen.

Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite der Passauer Politiktage.

ReferentInnen

Heidi Meinzolt
Internationale Frauenliga für Frieden und Freiheit
Gerhard Schempp
Präsident der Gesellschaft Deutsche Wehrtechnik
Paul Russmann
Sprecher der „Aktion Aufschrei“ und „Ohne Rüstung leben“
Dirk Sabrowski
Geschäftsführer der UNO-Flüchtlingshilfe
Ina Friesen
Chair for Peace and Conflicts Studies, University of Kent
Folkert Grahlmann
Oberstleutnant a.D.
Prof. Dr. Peter Neumann
King’s College London
Nakoow Grant-Hayford
Leiter des Galtung-Instituts
Martin Durm
Kriegsberichterstatter
Dr. Ina Wiesner
Wissenschaftliche Rätin ZMS der Bundeswehr
William E. Moeller
US-Generalkonsul in München
Heidemarie Wieczorek-Zeul
Bundesministerin a.D.
Dr. Heiko Biehl
Wissenschaftlicher Direktor ZMS der Bundeswehr
Dr. Peter Gauweiler
Staatsminister a.D.


Veranstaltungsort
Passau, Universität, Audimax, Innstraße 31


Art der Veranstaltung
Podiumsdiskussionen, Workshops



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03.06.2015 bis 04.06.2015

Internationaler Gipfel der Alternativen

Für eine solidaritsche, friedliche und ökologische Welt

Am 7. und 8. Juni 2015 trifft sich die „Gruppe der Sieben“ (G7) auf Schloss Elmau in den bayerischen Alpen. Dort wollen die Staats- und Regierungschefs Deutschlands, der USA, Japans, Großbritanniens, Frankreichs, Italiens und Kanadas über Außen- und Sicherheitspolitik, Probleme der Weltwirtschaft, des Klimawandels und Entwicklungsfragen beratschlagen.

Mit dem Gipfel der Alternativen soll die Kritik an der Politik der G7 in die Öffentlichkeit getragen werden. Die vielfältigen globalen Krisen sind u.a. eine Folge der herrschenden Politik. Als Alternativen sollen ökonomische, ökologische, menschenrechtliche und friedenspolitische Ansätze vorgestellt und diskutiert werden.

Das genaue Programm, alle Referierenden und die Orte der Veranstaltungen entnehmen Sie bitte dem Flyer, den Sie hier herunterladen können.

ReferentInnen

Jayati Ghosh, Jean Ziegler, Hubert Weiger, Luis Muchanga, Bettina Cruz, Sinan Birdal, Düzgün Altun, Liliana Uribe, Maria Theresa Nera-Lauron, Conrad Schuhler, Gertraud Garfuß u.a.

Veranstaltungsort
Siehe Flyer


Kosten
10,- Euro/ erm. 5,- Euro (ohne Verpflegung)


Art der Veranstaltung
Internationaler Kongress



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22.05.2015 - 19:30 bis 22:00

CETA, TTIP, TISA

Folgen der Freihandelsabkommen für: Verbraucherschutz & Arbeitswelt, Mittelstand und Kommunen

Rückblick

Von Hermann Eschenbeck

„Bei den geplanten Freihandelsabkommen geht es im Grunde nicht um Freihandel“, so die These von Dr. Stefan Beck. Die Zölle würden beim wirtschaftlichen Austausch zwischen EU und USA kaum noch eine Rolle spielen und technische Regulierungen, wie z.B. Sicherheitsnormen für Pkws ließen sich zwischen den betroffenen Industriesparten auch ohne ein umfassendes Abkommen vereinbaren. Das Ziel der EU-Kommission und der amerikanischen Seite sei vielmehr, in einem horizontalen Ansatz alle wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Bereiche im höchstmöglichen Maß zu liberalisieren und den Gesetzen des freien Marktes zu unterwerfen. Dies konkurriere mit nationalstaatlichen Regulierungen, mit denen die Regierungen Wohlfahrt, Gesundheits- und Bildungswesen, das kulturelle Leben, den Umwelt und Verbraucherschutz steuern und entwickeln wollten. Sinn des Freihandels sei es nicht, Sozial- und Umweltstandards zu heben, sondern den Handel zu liberalisieren. Es sei kein Wunder, dass die Protestbewegung gegen die Freihandelsabkommen von den Gewerkschaften über die Kommunen bis zum Deutschen Kulturrat reiche.

Für noch gefährlicher als TTIP hielt der Referent das TISA-Abkommen, bei dem es um die Liberalisierung des Dienstleistungsbereiches gehe. Hier drohe ein Eingriff in die kommunale Daseinsvorsorge, der die Selbstverwaltung in den Städten und Gemeinden in Frage stelle. Querfinanzierungen von gewinnbringenden Stadtwerken zu defizitären kommunalen Sektoren wären unter dem Regime der Freihandelsabkommen nicht mehr möglich. (Auf Nachfrage führte der Referent aus, dass z.B. bei dem bereits fertig verhandelten CETA -Abkommen sogar eine Privatisierung der Wasserversorgung möglich sei – Schutz vor dem Freihandel genieße nur „unbehandeltes“ Wasser.)

Das TISA-Abkommen enthielte Klauseln, nach denen ein einmal erreichter Stand der Liberalisierung nie wieder rückgängig gemacht werden dürfe. (Stillstands- bzw. Ratchet- Klausel.) Es sei also in Zukunft nicht mehr möglich, Stadtwerke zu rekommunalsieren, wenn man mit privaten Investoren schlechte Erfahrungen gemacht habe, wie derzeit in Berlin.

Der Referent zeigte sich skeptisch, bezüglich der Harmonisierung bzw. gegenseitigen Anerkennung von Produktstandards: So basiere etwa die deutsche und europäische Chemikalienpolitik auf dem Vorsorgeprinzip: Ein Stoff dürfe nur in Verkehr gebracht werden, wenn seine Unbedenklichkeit einwandfrei erwiesen sei. Die Nachweispflicht für die Ungefährlichkeit liege bei den Herstellern. In den USA könne der Staat die Herstellung oder Nutzung eines Stoffes erst verbieten, wenn seine Schädlichkeit zweifelsfrei belegt sei. Die Nachweispflicht für die Gefährlichkeit liege bei den Behörden. Diese beiden unter- schiedlichen Sicherheitsphilosophien seien eigentlich unvereinbar. Dazu komme noch, dass zwar das EU-Parlament nach wie vor hinter dem Vorsorgeprinzip stehe, die Kommission dieses aber inzwischen in Frage stelle. Die Gefahr einer Absenkung der europäischen Standards sei also real.

Einen breiten Raum in der öffentlichen Diskussion nehme zu Recht der sogenannte Investitionsschutz ein. Dabei gehe es um die Installierung einer Paralleljustiz für international agierende Unternehmen. Die Einlassung der TTIP-Befürworter, dass es Investitionsschutzklauseln schon seit über fünfzig Jahren gebe, sei nicht zielführend. Früher sei es um den Schutz ausländischer Investoren aus westlichen Industriestaaten vor korrupten Regimes in der Dritten Welt gegangen. Heute müssten Regierungen ihre Steuerzahler zur Kasse bitten, wenn sich international agierende Konzerne in ihren sogenannten „legitimen Gewinnerwartungen“ enttäuscht sähen. Dafür gäbe es international genug Beispiele von bereits entschiedenen Verfahren. Im bereits fertig verhandelten CETA-Abkommen sei der Investitionsschutz definitiv enthalten.

Abschließend charakterisierte der Referent die geplanten Freihandelsverträge TTIP, CETA und TISA als Veranstaltungen von Industrie und Handel. Gewerkschaften, Sozialverbände, Umwelt- und Verbraucherschützer säßen nicht mit am Verhandlungstisch. Das EUParlament und die nationalen Parlamente in Europa hätten ebenfalls kein Mitwirkungsrecht beim Verfahren und könnten nur die fertigen Verträge pauschal annehmen oder ablehnen.

In der sehr lebhaft und sachkundig geführten Diskussion wurden noch weitere kritische Punkte der geplanten Freihandelsabkommen angesprochen, wie etwa die unwürdigen Bedingungen unter denen sich Abgeordnete des EU-Parlaments Zugang zu Informationen über die Abkommen verschaffen müssten. Das durch die Freihandelsabkommen zu erwartende Wirtschaftswachstum sei selbst nach den von der EU in Auftrag gegebenen Gutachten eher dürftig. Aber sogar diese bescheidenen Wachstumsprognosen würden von den Befürwortern noch geschönt oder irreführend dargestellt. Ein fragwürdiges Argument sei auch, dass die EU und die USA die Standards für den Welthandel setzen müssten, weil dies sonst andere, wie z.B. die BRIC-Staaten tun würden. An diesem Argument sei allenfalls richtig, dass Entwicklungs- und Schwellenländer es unter einem TTIPRegime noch schwerer haben würden, wirtschaftlich auf die Beine zu kommen. Mehrere Diskutanten zeigten sich verwundert, dass der europaweite Protest gegen die Freihandelsabkommen bis jetzt kaum Resonanz bei den verantwortlichen Politikern ausgelöst habe. Hermann Eschenbeck (Bund Naturschutz) sagte dazu, der Widerstand sei jetzt schon eine Volksbewegung, vergleichbar mit den Demonstrationen gegen Wackersdorf und die Kernenergie in den 80er Jahren. Er müsse aber noch wachsen und der öffentliche Diskurs müssen weiter intensiviert werden.                                                                                

ReferentInnen

Dr. Stefan Beck
Studiengang Global Political Economy, Universität Kassel

Veranstaltungsort
Traunstein, Pfarrsaal St. Oswald, Bahnhofstr. 1


Kosten
Eintritt frei!


Partner

Bund Naturschutz Kreisgruppe Traunstein


Art der Veranstaltung
Vortrag und Diskussion



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18.05.2015 - 19:00

Wer den Wind sät ...

Was westliche Politik im Orient anrichtet

Wer die Konflikte der Gegenwart, darunter den Vormarsch des "Islamischen Staats", den Atomkonflikt mit dem Iran oder den Krieg in Syrien verstehen will, muss sich mit westlicher Politik befassen, ihrer Einflussnahme auf die Region seit dem Zweiten Weltkrieg. Michael Lüders analysiert kritisch diese Politik, die gerne für sich in Anspruch nimmt, werteorientiert zu handeln, im Nahen und Mittleren Osten aber vielfach verbannte Erde hinterlassen hat.

ReferentInnen

Michael Lüders
Nahostexperte, Autor und Berater, Berlin, langjähriger Nahost-Korrespondent der ZEIT, Autor des Buches Wer den Wind sät... Was westliche Politik im Orient anrichtet, Verlag C.H.Beck 2015

Veranstaltungsort
München, Evangelische Stadtakademie, Herzog-Wilhelm-Str. 24


Kosten
8,- Euro /erm. 7,- Euro (Studierende bis 30 Jahre frei)


Partner

Evangelische Stadtakademie München


Art der Veranstaltung
Vortrag



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18.03.2015 - 19:00

Jerusalem - Das Herzstück des Konflikts

Vortrag von Mohammed Alatar mit anschließender Filmvorführung Jerusalem - The East Side Story (engl.OmdtU) in Anwesenheit des Regisseurs

Bei der israelisch-palästinensischen Auseinandersetzung nimmt die Stadt Jerusalem eine Schlüsselstellung ein.
Der Film zeichnet die wichtigsten historischen Etappen seit der israelischen Staatsgründung nach – 1948 wird der Westteil Jerusalems, seit 1967 auch der östliche Teil der Stadt von Israel kontrolliert – und konzentriert sich hierbei auf die Auswirkungen der israelischen Besatzungspolitik auf die Bewohner der Stadt Jerusalem.
Alatar thematisiert auch die Frage nach der Zukunft der Stadt: denn ohne eine Lösung des Konfliktes um die Stadt Jerusalem wird es keinen Frieden in der Region geben können.

Den Flyer zur Veranstaltung können Sie hier herunterladen.

ReferentInnen

Mohammed Alatar
Regisseur, Ramallah

Veranstaltungsort
München, Seidlvilla, Nikolaiplatz 1B


Kosten
5,- EUR


Partner

Jüdisch-Palästinensischen Dialoggruppe
Evangelisches Zentrum für entwicklungsbezogene Filmarbeit


Art der Veranstaltung
Vortrag mit anschließender Filmvorführung



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14.03.2015 - 19:30

Ernesto Cardenal - "Ein Leben für Nicaragua!"

Solentiname soll leben

Ernesto Cardenal, Dichter, Priester und Revolutionär aus Nicaragua, kämpft seit mehr als einem halben Jahrhundert für eine gerechtere Welt. Als Priester, der das Paradies nicht im Jenseits sucht. Als Dichter, dessen Verse politisch sind. Und als politischer Mensch, der die Welt als Ganzes in den Blick nimmt.

Während seiner überaus erfolgreichen Tournee im November 2014, sprach Ernesto Cardenal immer wieder eine akute Problematik an:  der Kampf gegen das umstrittene Mega-Projekt - Bau eines interozeanischen Kanals in Nicaragua durch ein chinesisches Unternehmen.

Auf Grund der aktuellen Brisanz, hat sich  der bereits 90-jährige Ernesto Cardenal entschlossen, anlässlich einer weiteren Preisverleihung, im Rahmen einer besonderen Lesereise in Deutschland und Österreich das Publikum über die drohenden sozialen und ökologischen Gefahren für ein Land wie Nicaragua zu sensibilisieren.

Seine Texte werden sich vor allem mit der tropischen Landschaft des Großen Sees von Nicaragua und seiner Inselwelt befassen.

Mit Ernesto Cardenal verbindet Grupo Sal eine jahrzehntelange Freundschaft und eine fruchtbare Zusammenarbeit.

Einfühlsam, atmosphärisch passend glänzt das Grupo Sal DUO im Wechselspiel zu dem literarischen Vortrag mit zeitgenössischen, lateinamerikanischen Liedern.

Lutz Kliche, Übersetzer und langjähriger Freund Ernesto Cardenals, wird die deutsche Übersetzung lesen.

Karten sind im Weltladen Königsbrunn, Bgm.-Wohlfahrth-Str. 38, Tel.: 08231/919791 oder im Kulturbüro Königsbrunn und unter www.reservix.de erhältlich.

ReferentInnen

Ernesto Cardenal
Priester und Dichter

Grupo Sal DUO
Die "Stimme Lateinamerikas" im deutschsprachigen Europa

Lutz Kliche
Übersetzer und langjähriger Freund Ernesto Cardenals

Veranstaltungsort
Königsbrunn, Gemeindezentrum St. Johannes, Friedhofstr. 2


Kosten
14,- Euro / erm. 10,- Euro


Partner

Eine Welt Königsbrunn e.V.


Art der Veranstaltung
Lesung mit Musik



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04.03.2015 - 19:00

Ist Israels Demokratie in Gefahr?

 

Die militärische Besatzung palästinensischer Gebiete und ihre Folgen wirken auf die israelische Gesellschaft zurück. Viele Israelis kritisieren antidemokratische und rassistische Bestrebungen. Zugleich herrsche eine Atmosphäre, in der Kritik an der eigenen Regierung delegitimiert werde. Der Balanceakt zwischen dem jüdisch nationalstaatlichen und dem demokratischen Charakter Israels mit Gleichberechtigung all seiner Bürger wird zunehmend problematischer. Darauf weist auch das geplante Nationalstaatsgesetz hin, an dem die letzte Regierung zerbrach. Roni Hammermann berichtet über die aktuelle Entwicklung in Israel kurz vor der Wahl.

ReferentInnen

Dr. Roni Hammermann
Mitbegründerin der israelischen Menschenrechtsorganisation Machsom Watch, Jerusalem


Moderation

Dr. Reiner Bernstein, Historiker, München

Veranstaltungsort
München, Evangelische Stadtakademie, Herzog-Wilhelm-Str. 24


Kosten
8,- EUR /7,- EUR (Studierende bis 30 Jahre frei)


Partner

Evangelische Stadtakademie München


Art der Veranstaltung
Vortrag



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02.03.2015 - 18:00

Ein morgen vor Lampedusa

 

Vor der italienischen, zwischen Sizilien und Afrika gelegenen Insel Lampedusa versinkt am 3. Oktober 2013 ein mit 545 Flüchtlingen völlig überladener Kutter, 366 ertrinken: Menschen aus Eritrea, Somalia, Äthiopien und Syrien, geflohen vor Krieg und Armut, voller Hoffnung auf ein besseres Leben in Europa.

Was geschah an jenem Morgen? Was erlebten die Flüchtlinge?
Wie reagierten die Einwohner, Touristen und Behörden?

Antonio Umerto Riccò hat aus Zeugenaussagen und dokumentarischem Material einen erschütternden Text entwickelt, der unterschiedliche Perspektiven auf die Katastrophe eröffnet und insbesondere die Einwohner von Lampedusa eindringlich zu Wort kommen lässt.

Der italienische Musiker Francesco Impastato hat eigens für dieses Projekt Musik komponiert.

Im Anschluss an die Lesung findet eine offene Gesprächsrunde mit Gästen statt, u.a. Willhelm Dräxler, Fachreferent für Migration, Caritas München und dem Autor Antonio Umberto Riccò.

Den Flyer zur Veranstaltung können Sie hier abrufen.

ReferentInnen

Es lesen:
Konstanze Fischer
Theresa Martini
Simon Heinle
Martin Burkert
Christian Manci


Gesprächsrunde:
Willhelm Dräxler
Fachreferent für Migration, Caritas München
Antonio Umberto Riccò
Autor


Veranstaltungsort
München, Stadtbibliothek am Gasteig, Rosenheimer Straße 5, Vortragssaal


Kosten
Eintritt frei!


Partner

Kolibri interkulturelle Stiftung


Art der Veranstaltung
Szenische Lesung mit Musik



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10.02.2015 - 19:30

Europäische Flüchtlingspolitik zwischen Aufnahme und Abwehr

Podiumsdiskussion

An den Außengrenzen Europas verlieren viele Menschen auf der Flucht ihr Leben. Die EU reagiert mit Verstärkung der Grenzen und der Abwehr anstatt mit Maßnahmen zum Flüchtlingsschutz. Mit den Podiumsgästen wird die aktuelle Situation und der Bedarf an Änderung diskutiert.

Weitere Informationen finden Sie im Flyer der Veranstaltungsreihe.

ReferentInnen

Hans ten Feld
Vertreter des Hohen Flüchtlingskommissars der Vereinten Nationen (UNHCR) in Deutschland
Karl Kopp
Europareferent PRO ASYL

Moderation
Fatima Geza Abdollahyan

Veranstaltungsort
München, Gasteig, Rosenheimer Straße 5, Black Box


Kosten
Eintritt frei!


Partner

Förderverein Refugio München


Art der Veranstaltung
Podiumsdiskussion



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