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Ein Forum für neue Ansätze in Politik, Wirtschaft und Kultur

Veranstaltungen und Dokumente

24.10.2018 - 19:00

Furusato - Wunde Heimat

Dokumentarfilm von Thorsten Trimpop, Deutschland, Japan USA 2016, 94 Min.

Warum leben Menschen rund um Fukushima, einer Gegend, über die sie wissen, dass von ihr eine unsichtbare tödliche Gefahr ausgeht? Dieser Frage spürt Thorsten Trimpop in seinem preisgekrönten Dokumentarfilm nach. In Japan hat Heimat eine tiefe Bedeutung. Die Landschaft, in die man geboren wird, trägt der Mensch ein Leben lang in sich. Sie prägt ihn, sie ist ihm heilig: sie ist sein Furusato 古里. So fühlen sich die verbliebenen Bewohner der Gegend um Fukushima verantwortlich. Sie bleiben. Wobei nicht alle von ihnen diese Entscheidung freiwillig treffen.

ReferentInnen

Dr. Florian Gering
Strahlenphysiker, beim Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) zuständig für Fukushima
Michael Grieser
Japanologe, Doktorand am Japanzentrum der LMU

Veranstaltungsort
München, Monopol Kino, Schleißheimer Str. 127


Kosten
9,50 / erm. 8,50 Euro


Partner

Evangelische Stadtakademie München


Art der Veranstaltung
Filmvorführung mit anschließendem Gespräch



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18.10.2018 - 19:00 bis 21:00

Afrika: genauer betrachtet

Perspektiven aus einem Kontinent im Umbruch

Wie kann man sich Afrika jenseits gängiger Klischees annähern? Kirsten Rüther kommt es darauf an, „Afrikaner und ihre Institutionen als geschichtsfähig Handelnde, Bezeichnende und Wirkende“ darzustellen. Dafür sind insbesondere Alltagsperspektiven aufschlussreich. Aber auch der Blick auf vorkoloniale Staatlichkeit und Geschichtlichkeit, die dem Kontinent von den Kolonialmächten pauschal abgesprochen wurden, ist unumgänglich.

Dieser Vortrag ist Teil der Veranstaltungsreihe "Fokus Afrika". Weitere Termine:

ReferentInnen

Prof. Dr. Kirsten Rüther, Professur für Geschichte und Gesellschaft Afrikas an der Philologisch-Kulturwissenschaftlichen Fakultät, Institut für Afrikawissenschaften, Universität Wien

Moderation: Barbara Off, Projektleitung DOK.network Africa, Afrikaschwerpunkt des Internationalen Dokumentarfilmfestivals München

Veranstaltungsort
Museum Fünf Kontinente, Vortragssaal (Maximilianstraße 42 80538 München, 1. Geschoss)


Kosten
7,00 €


Partner

Evangelische Stadtakademie München und Museum Fünf Kontinente


Art der Veranstaltung
Vortrag und Diskussion



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14.10.2018 - 08:00 bis 18.10.2018 - 19:00

Demokratie und Lobbyismus im Machtzentrum Europas

Bildungsreise nach Brüssel

Vom 14. bis 18. Oktober bietet die Petra-Kelly-Stiftung in Kooperation mit der Europäischen Akademie Bayern e.V. die Möglichkeit die „europäische Hauptstadt“ zu entdecken und Politikgestaltung vor Ort zu erfahren und zu diskutieren. Wie funktioniert die EU und welche demokratischen Einflussmöglichkeiten haben die Bürgerinnen und Bürger? Welche Rolle spielen organisierte Lobbyverbände bei der europäischen Politikgestaltung?      

Neben der Arbeitsweise zweier Hauptorgane der EU (Kommission und Parlament) legt die Reise den Fokus auf Termine mit unterschiedlichsten Akteuren in Brüssel: unter anderem treffen wir die grüne Europaabgeordnete Barbara Lochbihler, besuchen die Büros der Heinrich Böll Stiftung und der Green European Foundation, bekommen Einblicke in die Arbeit im NATO Hauptquartier und beleuchten im Besonderen das Thema Lobbyismus (Stadtrundgang mit Corporate Europe Observatory und Besuch von Finance Watch).         

Das detaillierte Programm können Sie hier herunterladen.

Veranstaltungsort
Brüssel


Kosten
350,- Euro (EZ-Zuschlag: 225,- Euro | Ermäßigung für Studierende, Auszubildende etc.: 50,- Euro) Inklusive Ü/F, An- und Abreise im modernen Reisebus, zwei gemeinsamen Abendessen, Mittagessen im Parlament und allen Eintritten und Führungen


Partner

Europäische Akademie Bayern e.V.


Art der Veranstaltung
Bildungsreise



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08.10.2018 - 19:30

Der Aufstand in Nicaragua

Von der sandinistischen Revolution auf dem Weg zur Diktatur?

Informations- und Diskussionsveranstaltung

  • Die politische Entwicklung und die aktuelle Lage in Nicaragua
  • Die "sandinistische" Regierung und die Ursachen des Aufstandes
  • Welche Gruppen und Organisationen tragen die Proteste?
  • Ist Solidarität mit Nicaragua noch möglich?
  • Wie kann es mit der Städtepartnerschaft mit San Carlos weitergehen?

ReferentInnen

Karin Gleixner
Städtepartnerschaftsverein Nürnberg - San Carlos
Klaus Hess
Informationsbüro Nicaragua e.V., Wuppertal

Veranstaltungsort
Nürnberg, Künstlerhaus, Glasbau, Königstr. 93


Kosten
Eintritt frei!


Partner

Medienladen e.V.


Art der Veranstaltung
Informations- und Diskussionsveranstaltung



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28.09.2018 - 19:30

Zuhause in einer globalisierten Welt - eine Illusion?

 

In Europa wird die Globalisierung von manchen nach wie vor als bereichernd, von immer mehr Menschen jedoch zunehmend als Bedrohung ihrer Identität wahrgenommen, das heißt ihrer Kultur, Sprache, Heimat und vertrauten Lebensweisen. Zudem wachsen diffuse Ängste vor Überfremdung in Folge der starken Flüchtlingsbewegungen aus Krisenregionen in Afrika und dem Nahen Osten. Rechtspopulistische Bewegungen empfehlen als Antwort auf diese Identitätskrise die Abschottung Europas nach außen, den Ausstieg aus der EU oder gar ihre Zerschlagung und den Rückzug in einen ethnisch möglichst homogenen Nationalstaat. Diese Rezepte gehen einher mit xenophoben, rassistischen Feindbildern gegen die "Anderen".

  • Gäbe es auch solidarische, international verträgliche Maßnahmen zur Überwindung dieser Identitätskrise und Globalisierungsängste?
  • Wäre ein Europa der historisch gewachsenen Regionen die bessere Alternative zum heutigen Europa der Nationalstaaten?
  • Ließen sich in diesen Regionen dann auch die Errungenschaften der Nationalstaaten bewahren - Demokratie, Rechtsstaat, Gewaltenteilung sowie die Ansiedelung des Gewaltmonopols beim Staat?

ReferentInnen

Andreas Zumach
1954 in Köln geboren, UN-Korrespondent aus Genf, freier Journalist und Int. Korrespondent der Berliner "Tageszeitung"

Veranstaltungsort
Lindau, friedens räume, Lindenhofweg 25


Kosten
Eintritt frei!


Partner

Pax Christi-diözese Augsburg e.V.


Art der Veranstaltung
Vortrag mit Diskussion



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25.09.2018 - 19:00

Syrien sieben Jahre nach Beginn des Aufstands: Welche Zukunft?

 

Sieben Jahre nach Beginn des Aufstands in Syrien haben Bashar al-Assad und seine Verbündeten mit brutaler Macht den Großteil des Landes zurückerobert. Wie sind die Perspektiven für Stabilität, Frieden und Versöhnung? Welche Rolle können zivilgesellschaftliche AkteurInnen in Syrien spielen? Was können wir aus der Erfahrung der Verhandlungen auf lokaler Ebene lernen? Und welche Aussichten haben Geflüchtete auf eine schnelle Rückkehr?

Im Verlaufe der Jahre hat der innersyrische Konflikt immer stärker regionalpolitische und internationale Dynamiken geprägt. Inwieweit werden diese mit einem Sieg Assads beendet sein? Was bedeutet es für das internationale System, dass in Syrien die massiven Brüche internationalen humanitären Rechts und die Verletzung internationaler Konventionen ungeahndet bleiben? 

ReferentInnen

Dr. Bente Scheller
Leiterin des Regionalbüros Mittlerer Osten der Heinrich Böll Stiftung in Beirut

Veranstaltungsort
München, Lost Weekend, Schellingstr. 3


Kosten
Eintritt frei!


Art der Veranstaltung
Vortrag mit Diskussion



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19.09.2018 - 19:00

Wie weiter mit der Türkei?

 

Bei den Wahlen am 24. Juni haben Türkinnen und Türken mit überwiegender Mehrheit Präsident Erdogan im Amt bestätigt. Während die EU vor einem Verfall der Demokratie im Land warnt, feiern Anhänger und Anhängerinnen der AK Partei in der Türkei und auch in Deutschland den Wahlsieg als Schritt hin zu einer neuen Türkei. Warum ist Erdogan trotz wirtschaftlicher Probleme und massivem Abbau der Rechtsstaatlichkeit im Land immer noch so erfolgreich? Welche Optionen verbleiben der demokratischen Zivilgesellschaft? Was bedeutet diese Wahl für ethnische und religiöse Minderheiten?  Und wie soll Europa auf die Türkei reagieren?

ReferentInnen

Kristian Brakel
studierte Islamwissenschaft in Hamburg und Izmir mit Studienaufenthalten in Jerusalem, Damaskus, Kairo und Amman. Er ist Leiter des Büros der Heinrich-Böll-Stiftung in Istanbul.

Veranstaltungsort
Nürnberg, Evangelische Stadtakademie, Burgstr. 1-3, Raum E.01 - Großer Saal


Kosten
Eintritt frei!


Partner

Evangelische Stadtakademie Nürnberg


Art der Veranstaltung
Vortrag mit anschließender Diskussion



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18.09.2018 - 19:00

Wie weiter mit der Türkei?

 

Bei den Wahlen am 24. Juni haben Türkinnen und Türken mit überwiegender Mehrheit Präsident Erdogan im Amt bestätigt. Während die EU vor einem Verfall der Demokratie im Land warnt, feiern Anhänger und Anhängerinnen der AK Partei in der Türkei und auch in Deutschland den Wahlsieg als Schritt hin zu einer neuen Türkei. Warum ist Erdogan trotz wirtschaftlicher Probleme und massivem Abbau der Rechtsstaatlichkeit im Land immer noch so erfolgreich? Welche Optionen verbleiben der demokratischen Zivilgesellschaft? Was bedeutet diese Wahl für ethnische und religiöse Minderheiten?  Und wie soll Europa auf die Türkei reagieren?

ReferentInnen

Kristian Brakel
studierte Islamwissenschaft in Hamburg und Izmir mit Studienaufenthalten in Jerusalem, Damaskus, Kairo und Amman. Er ist Leiter des Büros der Heinrich-Böll-Stiftung in Istanbul.

Veranstaltungsort
München, Lost Weekend, Schellingstr. 3


Kosten
Eintritt frei!


Art der Veranstaltung
Vortrag mit anschließender Diskussion



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26.07.2018 - 19:30

Vom Guerillakrieg ins Parlament - Kolumbien wohin?

Das Land nach dem Friedensschluss mit der FARC und den Präsidentschaftswahlen

Es war einer der längsten Bürgerkriege in der Geschichte. Wie geht es dem Land und seinen Bürgern jetzt? Was hat sich nach der Niederlegung der Waffen geändert, schwelen die Konflikte weiter? Vor allem: Wohin steuert Kolumbien nach den Präsidentschaftswahlen im Mai 2018 und dem Einzug der neugegründeten FARC Partei ins Parlament?

ReferentInnen

Wolfgang Chr. Goede
Journalist
Jose Benitez

Veranstaltungsort
München, Veranstaltungsraum an der Schloßschmidstraße 5


Kosten
Eintritt frei!


Partner

Aluna Minga e.V.


Art der Veranstaltung
Bildvortrag und Diskussion



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25.07.2018 - 19:30

Indigene Gemeinschaften in Kolumbien III. Die Sikuani

Bildvortrag - Gespräch - Musik - Tanzen - Handwerke: !all in one!-Abend

Wie wohnen die Sikuanis? Wie sehen sie die Entwicklung der Welt und das Konzept des Buen Vivir?
Was hat sich verändert nach dem Friedensvertrag mit der FARC-Guerilla?
Welche Probleme haben sie?

Zwei Gäste aus der Sikuani Gemeinde erzählen von der Kultur ihrer Gemeinschaft, ihren Visionen und der Umsetzung des Buen Vivir.

Die Sikuani sind eines von 102 indigenen Völkern in Kolumbien, Südamerika. Sie bewohnen die Region Orinoquía an der Grenze zu Venezuela. Sie gehören zu den zahlenmäßig bedeutendsten indigenen Völkern auf kolumbianischem Gebiet. Von Vertreibung und massive Abholzung bis zu Drogenabhängigkeit sind sie eines der am meisten bedrohten indigenen Völker Kolumbiens.  

Spanisch mit deutscher Übersetzung 

ReferentInnen

Leonel Estrada
Tänzer, Musiker und Kenner der indigenen Tradition in den östlichen Prärien Kolumbiens
Mateo Campos
Musiker, Kenner der Sprachen und Geschichte der Gemeinde, Musiklehrer und Meister in der Herstellung von Anden-Musikinstrumenten

Veranstaltungsort
München, Veranstaltungsraum an der Schloßschmidstraße 5


Kosten
Eintritt frei!


Partner

Aluna Minga e.V.


Art der Veranstaltung
Eintritt frei!



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