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Ein Forum für neue Ansätze in Politik, Wirtschaft und Kultur

Veranstaltungen und Dokumente

24.04.2018 - 19:00

Ein Jahr Emmanuel Macron: Wo steht Frankreich, wo steht Europa heute?

 

Vor einem Jahr gelang dem erst 39 Jahre alten Emmanuel Macron mit einem klar proeuropäischen Kurs der Überraschungssieg bei den Präsidentschaftswahlen in Frankreich. Seitdem hat der junge Präsident nicht nur die französische Parteienlandschaft komplett umgepflügt, in einem atemberaubenden Tempo treibt er auf den verschiedensten Feldern Reformen voran, die seinen Landsleuten einiges abfordern und zumuten. Wie verändert er Frankreich damit – und mit welchen Folgen?
Macron will aber nicht nur das eigene Land umbauen, sondern auch Europa ein neues und anderes Gesicht geben. Dafür hat er Visionen aufgezeigt und konkrete Vorschläge vorgelegt - bislang fehlte ihm dafür ein handlungsfähiger Ansprechpartner in Deutschland.
Wird es jetzt endlich Antworten aus Berlin geben? Welche Möglichkeiten hat das deutsch-französische Tandem noch, in Europa etwas zu bewegen, nach dem Erstarken antieuropäischer Kräfte in Italien und nur ein Jahr vor den Wahlen zum Europaparlament?

ReferentInnen

Dr. Jens Althoff
Leiter des Büros der Heinrich-Böll-Stiftung in Paris

Veranstaltungsort
München, Lost Weekend, Schellingstr. 3


Kosten
Eintritt frei!


Art der Veranstaltung
Vortrag mit anschließender Diskussion



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19.04.2018 - 20:00 bis 00:00

Im märkischen Sand – NS-Massaker an italienischen Militärinternierten

Vortrag im Rahmen der Wanderausstellung »Banditi e ribelli«

Am 23. April 1945 wurden in einer Sandgrube bei Treuenbrietzen (Brandenburg) 127 italienische Zwangsarbeiter – sogenannte Militär-Internierte – von Angehörigen der deutschen Wehrmacht erschossen. Das Massaker wurde vergessen. Doch dann kehrt die Geschichte zurück. Als die Bewohner der Stadt beginnen, sich der Vergangenheit zu stellen, kommen verdrängte Erinnerungen hoch an die Gewaltexzesse der letzten Kriegstage, die im historischen Gedächtnis der Stadt lange verborgen geblieben waren.
Die deutsch-italienische Webdoku „Im märkischen Sand“ ist eine crossmediale, interaktive Auseinandersetzung mit der Geschichte der italienischen Militärinternierten. 

Die beiden Filmemacher*innen Nina Mair und Matthias Neumann zeigten einige Episoden ihrer umfangreichen Doku und berichteten im Gespräch mit dem Publikum über die geschichtlichen Hintergründe, die jahrelangen Dreharbeiten und die filmische Umsetzung.

 

 

ReferentInnen

Matthias Neumann
Filmemacher der deutsch-italienischen Webdoku „Im märkischen Sand“

Nina Mair
Regisseurin der deutsch-italienischen Webdoku „Im märkischen Sand“

Veranstaltungsort
Erlangen, Lesecafé, Hauptstraße 55 (Altstadtmarktpassage)


Kosten
Eintritt frei


Partner

Kulturförderung der Stadt Erlangen | Rosa Luxemburg Stiftung e.V. | Stadt Bibliothek Erlangen | Volkshochschule Erlangen | Bismarckstraßenfest | Stadtratsfraktion Grüne/Grünen Liste


Art der Veranstaltung
Vortrag



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18.04.2018 - 19:00 bis 21:00

Die langen Schatten der Kolonialgeschichte

Postkoloniale Strukturen heute

Europa wäre nicht, was es ist, ohne seine Kolonialgeschichte. Die Kolonien versprachen Rohstoffe, Absatzmärkte und Orte für Auswanderer. Die wirtschaftlichen, politischen und kulturellen Ordnungen, die nicht bereits durch den Sklavenhandel unterminiert waren, wurden vollends zerstört. Offiziell leben wir in postkolonialen Zeiten. Aber haben wir uns selbst entkolonialisiert? Wieviel Kolonialismus steckt in rassistischem Denken, in Überlegenheitsgefühlen und Nord-Süd Handelsbeziehungen? Es ist Zeit für eine erweiterte Erinnerungskultur – und entsprechende politische Konsequenzen

ReferentInnen

Prof. Dr. Jürgen Zimmerer
Arbeitsbereich Globalgeschichte – Geschichte Afrikas, Universität Hamburg   

Veranstaltungsort
München, Evangelische Stadtakademie, Herzog-Wilhelm-Str. 24


Kosten
8,-/ erm. 7,- Euro (SchülerInnen und Studierende bis 30 Jahre frei)


Partner

Evangelische Stadtakademie München


Art der Veranstaltung
Vortrag mit anschließender Diskussion



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16.04.2018 - 19:00

Europa Aktuell: Erich Rathfelder

Vortrag und Diskussion

Anfang Februar 2018 verkündete die EU, den Westbalkanstaaten bis zum Jahr 2025 eine Beitrittsperspektive zu bieten. An erster Stelle stehen Serbien und Montenegro, dann Mazedonien und Albanien. Bosnien und Herzegowina sowie das Kosovo hätten dagegen noch einen langen Weg zu gehen. Ist es gerecht, diejenigen zuerst aufzunehmen, die ihre Rolle bei den Kriegen der 90er Jahre verschleiern und sich um die Aufarbeitung der blutigen Vergangenheit drücken, während diejenigen Gesellschaften, die wegen des Krieges am meisten gelitten haben, zurückgelassen werden? Seltsam ist: Sowohl Kosovo wie auch Bosnien und Herzegowina stehen in den Augen Brüssels am Ende der Schlange der Beitrittsländer, obwohl dort EU-Missionen und internationalen Organisationen großen Einfluß ausüben und Vertreter der EU in den internationalen Administrationen wesentlich die Innenpolitik dieser Ländern mitbestimmen.

Wie kann der Weg in die EU für diese Gesellschaften aussehen? Und wie kann man zu Frieden und Versöhnung in der Region beitragen? Die Zeit drängt, denn Russland, China und die Türkei versuchen angesichts der Schwäche Europas Einfluss in der Region zu gewinnen. Erich Rathfelder analysiert für uns die Situation und erklärt die unterschiedlichen Perspektiven, die Akteure und ihr Ansinnen. Und er beschreibt die Möglichkeiten für eine friedliche Zukunft.

ReferentInnen

Erich Rathfelder 
Freier Journalist für die Balkanstaaten (u.a. taz, Berlin, die Presse, Wien), der seit 1983 über die Region berichtet. Als Journalist, Publizist und Filmemacher will er mit seinem Wirken zur Verständigung der Menschen in den Westbalkanstaaten beitragen. Er lebt in Split und Sarajevo.



Moderation: Manfred Bosl

Veranstaltungsort
München, IG - InitiativGruppe e.V., Karlstraße 48/ 50, Saal


Kosten
Eintritt frei!


Partner

IG - InitiativGruppe e.V.


Art der Veranstaltung
Vortrag mit anschließender Diskussion



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23.03.2018 - 20:00

Katalonien - zurück zu Kleinstaaten oder zu einem Europa der Regionen

die aktuelle politische Situation in Katalonien

Die EU postuliert ein Europa der Regionen, in dem die Nationalstaaten an Bedeutung verlieren. Funktionierende Beispiele regionaler Autonomie mit fiskalischer Selbstbestimmung sind Südtirol und das Baskenland/Euskadi. 1934 wurde erstmals die Republik Katalonien ausgerufen. Unter der Franco Diktatur waren katalanische Sprache und Kultur verboten. 2006 handelte die sozialdemokratische spanische Regierung eine weitgehende Autonomie mit Katalonien aus. Doch die rechts-konservative Partido Popular klagte vor dem Verfassungsgericht dagegen. Das führte zum Erstarkten der Unabhängigkeitsbewegung in Katalonien. Um das Referendum über eine Unabhängigkeit am 1. Oktober 2017 zu verhindern, besetzte die Guardia Civil die Wahllokale. Schließlich setzte der Madrider Regierungschef Rajoy (PP) die katalanische Regionalregierung ab und löste das katalanische Parlament auf. Bei den erzwungenen Neuwahlen am 21. Dezember erhielten die drei Unabhängigkeitsparteien trotzdem die Mehrheit der Sitze.

ReferentInnen

Raul Zelik
Journalist und Politologe, Dozent an der Universität Kassel


Veranstaltungsort
Nürnberg, Künstlerhaus, Königstr. 93, Saal im Glasbau 2. OG


Kosten
Eintritt frei!


Partner

Medienladen e.V.


Art der Veranstaltung
Vortrag mit Diskussion



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27.02.2018 - 19:00

Der Kosovo am Scheideweg

 

10 Jahre nach der Unabhängigkeitserklärung sind die Fortschritte im Land selbst und auch am Weg in Richtung Mitgliedschaft in der Europäischen Union nicht so weit gediehen, wie dies im Februar 2008 erwartet und gewünscht wurde. Ulrike Lunacek berichtet von Fortschritten und Rückschlägen: im Kosovo selbst, in der Region, und in der Europäischen Union; von Nicht-Anerkennern, von fadenscheinigen Argumenten und unsachlichen Blockaden - aber auch vom ehrlichen Engagement von vielen für Verbesserung. Und sie analysiert die derzeitigen Aussichten für den Erweiterungsprozess aller sechs Staaten Südosteuropas, angesichts von Brexit, Solidaritätskrise (vulgo Flüchtlingskrise) und geopolitischen Interessenslagen.

Weitere Informationen finden Sie auf dem Veranstaltungsflyer.

Hier finden Sie noch ein BR Interview mit Frau Lunacek annlässlich unserer Veranstaltung.

ReferentInnen

Ulrike Lunacek

von 2009-2017 Europa-Abgeordnete der österreichischen Grünen sowie Berichterstatterin des Europaparlaments für den Kosovo, 2014-2017 Vizepräsidentin des Europaparlaments.
Autorin des im Februar 2018 im Lojze-Wieser-Verlag erscheinenden Buches über ihre acht Jahre Arbeit als Kosovo-Berichterstatterin des Europäischen Parlaments.

Veranstaltungsort
München, Hochschule für Philosophie, Kaulbachstr. 31a, Große Aula


Kosten
Eintritt frei!


Partner

In Kooperation mit der InitiativGruppe - Interkulturelle Begegnung und Bildung e.V., der Bayerisch-Kosovarischen Gesellschaft e.V. und dem Verein Albanischer Frauen e.V.


Art der Veranstaltung
Vortrag



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19.02.2018 - 19:00

Inside Donald Trump's Washington

Die Konflikte zwischen Präsident, Kongress, Justiz und Medien als Herausforderung und Chance für Europa

Wer in Washington lebt, nimmt Donald Trumps Präsidentschaft anders wahr als aus der deutschen Zuschauerperspektive: als permanenten Kampf zwischen Weissem Haus, Kongress, Justizwesen und Gesellschaft. Seine politischen Manöver und Tweets lösen auch in den USA Empörung aus. Aber die "Checks and Balances" funktionieren. Der Kongress und die Gerichte setzen ihm Grenzen. Die Medien durchleuchten furchtlos das Regierungshandeln. Ein vorzeitiges Amtsende durch Impeachment ist wenig wahrscheinlich. Er kann zudem einige Erfolge vorweisen, von der Wirtschaftsentwicklung über die Steuerreform bis zur Ernennung konservativer Richter. Trump bleibt im Amt und wird die USA für längere Zeit prägen. Deutschland und Europa sollten sich darauf einstellen und eine strategische Antwort finden, wie sie ihre Interessen verteidigen.

Den Mitschnitt des Vortrages können Sie auf unserem Youtube-Kanal ansehen.

ReferentInnen


Christoph von Marschall

Diplomatischer Korrespondent der Chefredaktion des Tagesspiegel; arbeitet zur Zeit als erster Helmut-Schmidt-Stipendiat der ZEIT-Stiftung und des German Marshall Fund of the US in Washington an einer Studie über die Zukunft der Transatlantischen Beziehungen.

Veranstaltungsort
München, Amerikahaus, Barer Str. 19a


Kosten
Eintritt frei!


Partner

Stiftung Bayerisches Amerikahaus gGmbH


Art der Veranstaltung
Vortrag mit anschließender Diskussion



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18.02.2018 - 15:00

Die 54. Münchner Sicherheitskonferenz

Eine Nachbetrachtung

Unmittelbar nach Ende der 54. Münchner Sicherheitskonferenz (16.-18.02.18) haben wir mit Teilnehmenden die Konferenz wieder aus deutscher Perspektive bewertet. Wie in den Vorjahren sollte damit etwas mehr Transparenz gegenüber der kritischen Öffentlichkeit geschaffen werden.
Was waren die herausragenden Themen der diesjährigen Sicherheitskonferenz, was wird von Deutschland erwartet, welche Antworten sollte die deutsche Politik formulieren?

Den Mitschnitt der Veranstaltung können Sie auf unserem Youtube-Kanal ansehen.

ReferentInnen

Agnieszka Brugger, MdB
Stellvertretende Fraktionsvorsitzende Bündnis 90/ DIE GRÜNEN im Bundestag
Andreas Zumach
freier Journalist, Genf, internationaler Korrespondent der taz
Jackson Janes
President, American Institute for Contemporary German Studies, Johns Hopkins University, Washington, DC
Ruth Aigner
Leiterin der Fachstelle Weltkirche in der Diözese Regensburg, Konferenzbeobachterin für die Projektgruppe Münchner Sicherheitskonferenz Verändern e.V.   

Moderation: Jutta Prediger, Hörfunkredakteurin, Bayerischer Rundfunk

Veranstaltungsort
München, Künstlerhaus am Lenbachplatz, Lenbachplatz 8, Clubetage


Kosten
Eintritt frei


Partner

Heinrich-Böll-Stiftung


Art der Veranstaltung
Podiumsdiskussion



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15.02.2018 - 18:00

Donald Trump bleibt. Lehren aus dem ersten Amtsjahr und die Folgen...

Vortrag und Diskussion

Mit seinen politischen Manövern und Tweets löst der US-Präsident Unverständnis, Spott und Zorn in der deutschen Öffentlichkeit aus. Ein vorzeitiges Amtsende durch Impeachment ist jedoch nicht wahrscheinlich. Er kann zudem einige Erfolge vorweisen, von der Wirtschaftsentwicklung über die Steuerreform bis zur Ernennung konservativer Richter. Trumps Präsidentschaft wird die USA für längere Zeit prägen. Deutschland und Europa sollten sich darauf einstellen und eine strategische Antwort finden, wie sie ihre Interessen verteidigen.

ReferentInnen


Christoph von Marschall

Diplomatischer Korrespondent der Chefredaktion des Tagesspiegel; arbeitet zur Zeit als erster Helmut-Schmidt-Stipendiat der ZEIT-Stiftung und des German Marshall Fund of the US in Washington an einer Studie über die Zukunft der Transatlantischen Beziehungen.

Veranstaltungsort
Nürnberg, Friedrich-Alexander-Universität, Findelgasse 9, HS 0.015


Kosten
Eintritt frei!


Partner

Lehrstuhl Auslandswissenschaften, Englischsprachige Gesellschaften an der Friedrich-Alexander Universität, Erlangen-Nürnberg


Art der Veranstaltung
Vortrag mit Diskussion



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01.02.2018 - 19:00 bis 21:00

Flüchtlinge im Mittelmeer

zwischen Grenzsicherung und Sicherung der Menschen

Die Bilder von ertrunkenen Flüchtlingen kurz vor den Küsten von Lampedusa sind jedem bekannt. In den letzten Jahren haben sich an der Überwachung der europäischen Grenze im Mittelmeer sehr unterschiedlichen Akteure beteiligt: zunächst Italien mit der Operation „Mare Nostrum“, dann FRONTEX mit der Operation „Triton“. Inzwischen sind viele NGOs im Mittelmeer für die Notseerettung von Flüchtlingen aktiv. Im Februar 2017 erreichten Italien und Libyen eine Verständigung: Die Italiener bilden die libysche Küstenwache aus, unterstützen sie finanziell und die Libyer fangen Schlepperboote ab, bevor sie in internationale Gewässer gelangen. Doch Menschen versuchen immer noch diese gefährliche Reise auf der Suche nach besseren Lebensbedingungen zu unternehmen.

Wir diskutieren darüber mit dem Gründer von Sea-Eye (ein Verein aus Regensburg, im Mittelmeer aktiv mit dem Hauptziel, schiffbrüchige Flüchtlinge auf ihrer gefährlichen Flucht nach Europa zu retten) und den Experte für die Europäische Mittelmeerpolitik

Für den Rückblick: wir haben die ganze Veranstaltung live auf Facebook gestreamt! Ab der Minute 9.00 sind wir hörbar.

ReferentInnen

Michael Bauer

stellv. Vorsitzender von Middle East and International Affairs Research Group e.V. (MEIA), München

Michael Buschheuer

Gründer von Sea-Eye e.V., Regensburg

Veranstaltungsort
München, Lost Weekend, Schellingstrasse 3


Kosten
Eintritt frei!


Art der Veranstaltung
Vorträge mit anschließender Diskussion



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