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Ein Forum für neue Ansätze in Politik, Wirtschaft und Kultur

Veranstaltungen und Dokumente

26.11.2019 - 19:30

Antisemitismus und die AfD

Vortrag von Stefan Dietl

Antisemitismus gehört zu den wesentlichen Ideologieelementen der deutschen Rechten. Zwar finden antisemitische Vorurteile und Stereotype bis weit in die sogenannte bürgerliche Mitte Verbreitung, in der politischen Rechten ist der Antisemitismus jedoch unabdingbarer Bestandteil ihrer wahnhaften Welterklärung. So auch in der AfD. Obwohl der Antisemitismus dem politischen Denken der AfD inhärent ist und Funktionäre der AfD immer wieder mit antisemitischen Äußerungen an die Öffentlichkeit treten, wird diesem Aspekt bei der Betrachtung der Partei meist nur wenig Beachtung geschenkt.

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

ReferentInnen

Stefan Dietl
lebt als freier Autor ("Die AfD und die soziale Frage") und Journalist in Sulzbach-Rosenberg

Veranstaltungsort
Sulzbach-Rosenberg, Literaturarchiv Sulzbach-Rosenberg - Literaturhaus Oberpfalz, Rosenberger Straße 9


Kosten
Eintritt frei!


Partner

Punk e.V. Verein für Politik und Kunst


Art der Veranstaltung
Vortrag


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22.11.2019 - 19:00

Rechte Internettrolle und Influcener*innen

Vortrag

Beinah unbemerkt von der breiteren Öffentlichkeit ist in den sozialen Netzwerken eine eigene, sehr erfolgreiche Szene rechtsextremer Influencer*innen gewachsen. Sie nutzen den Algorithmus, kennen die Tricks und Kniffe, die ihnen und ihren Inhalten Reichweite verschaffen. Sie machen es wie jede*r andere, der*die Youtube-Star und Instagram-Influencer*in werden möchte: Nähe und Authentizität verbinden sie mit schönen Bildern und knackigen Geschichten. Nur eben mit radikaler politischer Agenda. Ihre Inhalte erreichen Millionen, weit über die eigene Kernklientel hinaus.

Kein Wunder, dass rechte Stiftungen und Vereine Youtuber*innen finanzieren oder erfolgreiche rechte Influencer Werbevideos für die AfD drehen. Anders als in den USA ist die rechte Influencer-Szeneverhältnismäßig stark institutionalisiert und organisatorisch gut eingebunden in ein Netzwerk aus Partei, anderen Medien und Geldgebern.

Die Affinität und der Erfolg der Rechten in sozialen Medien sollte uns aber nicht überraschen. Das Internet war immer schon ein Ort von Gegenkulturen - und damit auch für politische Bewegungen der extremen Rechten. Tatsächlich zählen Rechtsextreme schon zu den sehr frühen Nutzer*innen des Internets, sie betrieben eigene Messageboards und griffen Foren von z.B. jüdischen Seiten an.

Die Aktivitäten der Neuen Rechten sind strategische Mittel, um ihre Botschaft an sehr viele junge Menschen zu vermitteln. Sie sind aber auch Resultat des eigenen theoretischen Weltbildes, das Öffentlichkeit vor allem als Kampfplatz betrachtet.

Ein Vortrag zwischen glossy Selfies und der politischen Theorie Carl Schmidts: Anhand von Strategiepapieren und theoretischen Abhandlungen der extremen Rechten zeigt der Vortrag, warum und wie der "Infokrieg" über Hochglanzbilder auf Instagram und Selfie-Videos auf Youtube geplant wird.

ReferentInnen

Patrick Stegemann
Journalist, recherchiert seit längerem zu rechten Trollnetzwerken im Internet und hat an der online verfügbaren Dokumentation "Lösch Dich" mitgewirkt.

Veranstaltungsort
Augsburg, Die Ganze Bäckerei, Frauentorstraße 34


Kosten
Eintritt frei!


Partner

Die Ganze Bäckerei


Art der Veranstaltung
Vortrag


Eine Anmeldung ist nicht erforderlich


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02.11.2019 - 19:00

Die EU in der Krise - Ursachen und wie kann die Gemeinschaft...

Podiumsdiskussion

Die Europäische Union befindet sich in einer Krise. Großbritannien verlässt die EU, Griechenland und Italien sind überschuldet und osteuropäischen Staaten weigern sich Flüchtlinge aufzunehmen.

Gegründet wurde die Gemeinschaft in den fünfziger Jahren als gemeinsamer Wirtschaftsraum zum Abbau von Handelsschranken. Durch das Zusammenwachsen sollten auch Kriege verhindert werden. Die EU umfasst 27 Staaten - ohne Großbritannien.

Doch in vielen Ländern hat sich in der Bevölkerung eine EU-skeptische Stimmung verfestigt. EU kritische Parteien erzielen Zugewinne und stellen in einigen Staaten die Regierung.

Wo liegen die Gründe für die zunehmend negative Haltung der Bürgern/innen zur EU? Wo liegt die Macht in der EU, wer bestimmt die Politik? Der Europäische Rat, die EU Kommission oder das Parlament? Vor der letzten EU Parlamentswahl im Mai 2019 versprachen die Parteien eine Spitzenkandidatin oder Spitzenkandidat wird Kommissionspräsident. Nach der Wahl wurde Ursula von der Leyen hinter den Kulissen ausgemauschelt und inthronisiert – obwohl Frau von der Leyen bei der Europawahl überhaupt nicht antrat.

Wie kann die Europäische Gemeinschaft demokratischer gestaltet werden? Wie kann Europa nicht nur wirtschaftlich, sondern auch sozial und kulturell zusammenwachsen?

Darüber diskutieren am 2. November im Künstlerhaus die EU Abgeordnete Pierette Herzberger-Fofana (Grüne) aus Erlangen, Ismail Ertug (SPD) aus Regensburg, Mitglied des Europaparlaments sowie Peter Olbort von Attac Nürnberg und Pulse of Europe.

ReferentInnen

Ismail Ertug, MdEP
SPD, Regensburg
Pierette Herzberger-Fofana, MdEP
Bündnis 90/ Die Grünen, Erlangen
Peter Olbort
Attac Nürnberg und Pulse of Europe

Veranstaltungsort
Künstlerhaus der Stadt Nürnberg, Königstraße 93


Kosten
Eintritt frei!


Partner

Medienladen e.V.


Art der Veranstaltung
Podiumsdiskussion



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23.10.2019 - 20:00

Die Mafia spricht Bayrisch

Das Eindringen der Organisierten Kriminalität in Bayern und Deutschland

Seit den Morden in Duisburg 2007 und der internationalen Aktion mit dem Codenamen "Pollino" Ende 2018 (mit Razzien in Deutschland), ist es offensichtlich geworden, dass die italienische Mafia auch in Deutschland aktiv ist.
Doch wie genau ist die Lage? Welche Geschäfte macht sie, warum schadet das der Wirtschaft aber auch unserer Demokratie? Und vor allem: was können wir dagegen tun? Vor welchen Herausforderungen steht die Zivilgesellschaft oder was können wir von der italienischen Antimafiabewegung lernen? Was muss von Seiten der Politik geschehen, um dieser Kriminalitätsform Einhalt zu gebieten? Diese und andere Fragen werden wir in dieser Podiumsdiskussion behandeln.

Hier findet man den Audiomittschnitt der Veranstaltung und hier ein Kommentar darüber.

ReferentInnen

Sandro Mattioli
freier Journalist und Präsident von Mafianeindanke e.V.

Giulia Norberti
Akvitistin von Mafianeindanke e.V. und Forscherin der Organisierten Kriminalität

Katharina Schulze
MdL Bündnis 90 / Die Grünen, Fraktionsvorsitzende im Landtag und innenpolitische Sprecherin

Veranstaltungsort
Kempten, Theaterwerkstatt, Franz-Tröger-Straße 4


Kosten
Eintritt frei


Partner

Mafia Nein Danke e.V., Berlin

Theater Kempten


Art der Veranstaltung
Podiumsdiskussion



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21.09.2019 - 20:00 bis 22:00

Pressefreiheit unter Druck

Zur Lage der unabhängigen Medien in Polen und Ungarn

Die Pressefreiheit ist auch mitten in Europa in Gefahr. In den EU-Staaten Polen und Ungarn setzen Regierungen autoritär die unabhängigen Medien massiv unter Druck. Der Journalist Márton Gergely und Bartosz Wieliński  erleben hautnah, wie Pressefreiheit Stück für Stück verschwindet. Sie berichten von ihrem täglichen Überlebenskampf in Ländern, in denen unabhängige Journalist*innen schnell zu Staatsfeinden erklärt werden.

ReferentInnen

Márton Gergely
Leitender Redakteur des ungarischen Wochenmagazins HVG
Bartosz Wieliński
Außenpolitikchef der polnischen Tageszeitung Gazeta Wyborcza

Veranstaltungsort
München, Kammerspiele, Kammer 2, Falckenbergstraße 1


Kosten
12,- / erm. 6,- Euro


Partner

Eine Veranstaltung der Münchner Kammerspiele in Zusammenarbeit mit dem Falter und der Petra-Kelly-Stiftung


Art der Veranstaltung
Podiumsgespräch



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11.07.2019 - 19:00

Der NSU Komplex in Kunst und Kultur

 

Welche Funktion übernehmen künstlerische Positionen im gesellschaftlichen Dialog über aktuelle politische Fragestellungen?

Fotografie (Detail): Paula Markert, aus „Eine Reise durch Deutschland. Die Mordserie des NSU.“ Beate Zschäpe, 2015

ReferentInnen

Esther Dischereit
Lyrikerin und Theaterautorin, Berlin
Paula Markert

Fotografin, Hamburg
Thomas Schirmböck
Kurator, Zephyr, Mannheim

Begrüßung:
Dr. Ulrich Pohlmann (Münchner Stadtmuseum, Sammlung Fotografie)
Moderation:
Rainer Stadler

Veranstaltungsort
München, Saal des Münchner Stadtmuseums, St.-Jakobs-Platz 1,


Kosten
Eintritt frei!


Art der Veranstaltung
Podiumsgespräch zum Jahrestag des Urteils im NSU-Prozess



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28.06.2019 - 19:30 bis 21:30

Abschiebung ins Innere – Leben im Ankerzentrum

 

Podiumsdiskussion und Publikumsgespräch haben das Ziel, Unterbringungsbedingungen in Ankerzentren und anderen Massenlagern zu erörten, sowie Ideen zu Überwindung von individuellen und strukturellen
Gewaltursachen zu diskutieren. Das Podium soll ein Beitrag für die Debatte um angemessene Mindeststandards der Unterbringung von Geflüchteten sein und zugleich darüber hinausweisen, um bei
Unterbringung und Lebensbedingungen die Diskriminierung von Geflüchteten abzubauen.

ReferentInnen

Elshaday H.
Expertin für Gewaltschutz in Flüchltingsunterkünften
David J.
ehemaliger Bewohner eines Ankerzentrums
Diana Schubert
Kriminalpräventiver Rat Augsburg
Vertreter*in der Regierung von Bayern

N.N.; Teilnahme zugesagt

Moderation: Jana Weidhaase

Veranstaltungsort
Augsburg, Cafe Tür an Tür, Wertachstraße 29


Kosten
Eintritt frei!


Partner

Netzwerk Solidarische Stadt Augsburg


Art der Veranstaltung
Podiumsdiskussion



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11.06.2019 - 16:00 bis 15.06.2019 - 18:00

Festival contre le Racisme 2019

 

Der AStA-SprecherInnenrat und das Organisationsteam des Festival contre le Racisme (FCLR) laden vom 11. bis 15. Juni 2019 alle interessierten Menschen zu der rassismuskritischen Veranstaltungsreihe an der Universität Passau ein.
Wir wollen uns gemeinsam mit Rassismus und dessen Erscheinungsformen im Alltäglichen, Kulturellen sowie Institutionellen auseinandersetzen. Dabei ist uns wichtig, dass im Rahmen der geplanten 15 Veranstaltungen – Workshops, Vorträge und Podiumsdiskussion – genügend Raum für Diskussionen, Vernetzung und eine Vergrößerung an  Multiplikator*innen zu den drei Themenschwerpunkten bleibt. Zudem bietet das kulturelle Rahmenprogramm eine kreative Abwechslung und die Möglichkeit sich auszutauschen – für eine solidarische Gesellschaft!

Die Zahl der Teilnehmenden bei den Workshops ist begrenzt, daher wird eine Anmeldung sehr empfohlen!

Weitere Infos und Programm: https://www.facebook.com/clrpassau/

Veranstaltungsort
Passau


Partner

AStA Uni Passau


Art der Veranstaltung
Festival



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17.05.2019 - 19:30

Und täglich grüßt der Rassismus

Betroffenenperspektiven auf Alltagsrassismus in Deutschland

In unserer Gesellschaft der Vielen erleben manche Menschen alltäglichen Rassismus. Dieser begegnet ihnen an der Uni, in der Bahn oder etwa bei der Wohnungssuche. Unser Referent ist ebenfalls Betroffener von Alltagsrassismus. Er wird anhand eigener Erfahrungen und der Arbeit mit anderen Betroffenen aufklären, wie sich Alltagsrassismus in Deutschland äußert, welche destruktiven Auswirkungen er auf das seelische und soziale Wohlbefinden von Betroffenen hat und wie eben jene empowernde Strategien für sich entwickeln.

ReferentInnen

Walid Malik
wurde im hessischen Frankfurt am Main in eine Familie von pakistanischen Geflüchteten geboren. Als Friedens- und Konfliktforscher beschäftigt er sich heute aktivistisch wie wissenschaftlich mit den alltäglichen Formen von (Anti-)Rassismus und unterstützt insbesondere Betroffene von rassistischer Polizeigewalt in ihren Heilungsprozessen.

Veranstaltungsort
Lindau, friedens räume, Lindenhofweg 25


Kosten
Eintritt frei!


Partner

pax christi Diözesenverband Augsburg


Art der Veranstaltung
Vortrag mit Diskussion



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10.05.2019 - 19:30

„Ohne Angst verschieden sein“

Herausforderungen der Migrationsgesellschaft

Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus, Vorurteile und Stereotype gegen Menschen, die als „Andere“ definiert werden, sind paradoxe Phänomene der modernen Gesellschaft. Sie haben wieder einmal erschreckend hohe Ausmaße angenommen. Anders betrachtet ist Fremdheit aber zuerst einmal nur die Definition einer Beziehung, die auch anders hätte ausfallen können. Im Vortrag mit anschließender Diskussion soll unter anderem dem nachgegangen werden, was dies alles mit dem Verständnis der eigenen Identitätskonstruktion zu tun hat.

ReferentInnen

Prof. Dr. Peter Nick
lehrt seit 2008 mit dem Lehrgebiet „Soziale Arbeit“ an der Hochschule Kempten in der Fakultät Soziales und Gesundheit. Seine Arbeits- und Forschungsschwerpunkte sind unter anderem „Interkulturalität und Interkulturelle Soziale Arbeit“ sowie „Jugendarbeit“.

Veranstaltungsort
Lindau, friedens räume, Lindenhofweg 25


Kosten
Eintritt frei!


Partner

pax christi Diözesenverband Augsburg


Art der Veranstaltung
Vortrag mit Diskussion



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