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Ein Forum für neue Ansätze in Politik, Wirtschaft und Kultur

Veranstaltungen und Dokumente

23.10.2019 - 20:00

Die Mafia spricht Bayrisch

Das Eindringen der Organisierten Kriminalität in Bayern und Deutschland

Seit den Morden in Duisburg 2007 und der internationalen Aktion mit dem Codenamen "Pollino" Ende 2018 (mit Razzien in Deutschland), ist es offensichtlich geworden, dass die italienische Mafia auch in Deutschland aktiv ist.
Doch wie genau ist die Lage? Welche Geschäfte macht sie, warum schadet das der Wirtschaft aber auch unserer Demokratie? Und vor allem: was können wir dagegen tun? Vor welchen Herausforderungen steht die Zivilgesellschaft oder was können wir von der italienischen Antimafiabewegung lernen? Was muss von Seiten der Politik geschehen um dieser Kriminalitätsform Einhalt zu gebieten? Diese und andere Fragen werden wir in dieser Podiumsdiskussion behandeln.

ReferentInnen

Sandro Mattioli
freier Journalist und Präsident von Mafianeindanke e.V.

Giulia Norberti
Akvitistin von Mafianeindanke e.V. und Forscherin der Organisierten Kriminalität

Katharina Schulze
MdL Bündnis 90 / Die Grünen, Fraktionsvorsitzende im Landtag und innenpolitische Sprecherin

Veranstaltungsort
Kempten, Theaterwerkstatt, Franz-Tröger-Straße 4


Kosten
Eintritt frei


Partner

Mafia Nein Danke e.V., Berlin

Theater Kempten


Art der Veranstaltung
Podiumsdiskussion


Anmeldung


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21.09.2019 - 20:00 bis 22:00

Pressefreiheit unter Druck

Zur Lage der unabhängigen Medien in Polen und Ungarn

Die Pressefreiheit ist auch mitten in Europa in Gefahr. In den EU-Staaten Polen und Ungarn setzen Regierungen autoritär die unabhängigen Medien massiv unter Druck. Der Journalist Márton Gergely und Bartosz Wieliński  erleben hautnah, wie Pressefreiheit Stück für Stück verschwindet. Sie berichten von ihrem täglichen Überlebenskampf in Ländern, in denen unabhängige Journalist*innen schnell zu Staatsfeinden erklärt werden.

ReferentInnen

Márton Gergely
Leitender Redakteur des ungarischen Wochenmagazins HVG
Bartosz Wieliński
Außenpolitikchef der polnischen Tageszeitung Gazeta Wyborcza

Veranstaltungsort
München, Kammerspiele, Kammer 2, Falckenbergstraße 1


Kosten
12,- / erm. 6,- Euro


Partner

Eine Veranstaltung der Münchner Kammerspiele in Zusammenarbeit mit dem Falter und der Petra-Kelly-Stiftung


Art der Veranstaltung
Podiumsgespräch


Anmeldung


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11.07.2019 - 19:00

Der NSU Komplex in Kunst und Kultur

 

Welche Funktion übernehmen künstlerische Positionen im gesellschaftlichen Dialog über aktuelle politische Fragestellungen?

Fotografie (Detail): Paula Markert, aus „Eine Reise durch Deutschland. Die Mordserie des NSU.“ Beate Zschäpe, 2015

ReferentInnen

Esther Dischereit
Lyrikerin und Theaterautorin, Berlin
Paula Markert

Fotografin, Hamburg
Thomas Schirmböck
Kurator, Zephyr, Mannheim

Begrüßung:
Dr. Ulrich Pohlmann (Münchner Stadtmuseum, Sammlung Fotografie)
Moderation:
Rainer Stadler

Veranstaltungsort
München, Saal des Münchner Stadtmuseums, St.-Jakobs-Platz 1,


Kosten
Eintritt frei!


Art der Veranstaltung
Podiumsgespräch zum Jahrestag des Urteils im NSU-Prozess



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28.06.2019 - 19:30 bis 21:30

Abschiebung ins Innere – Leben im Ankerzentrum

 

Podiumsdiskussion und Publikumsgespräch haben das Ziel, Unterbringungsbedingungen in Ankerzentren und anderen Massenlagern zu erörten, sowie Ideen zu Überwindung von individuellen und strukturellen
Gewaltursachen zu diskutieren. Das Podium soll ein Beitrag für die Debatte um angemessene Mindeststandards der Unterbringung von Geflüchteten sein und zugleich darüber hinausweisen, um bei
Unterbringung und Lebensbedingungen die Diskriminierung von Geflüchteten abzubauen.

ReferentInnen

Elshaday H.
Expertin für Gewaltschutz in Flüchltingsunterkünften
David J.
ehemaliger Bewohner eines Ankerzentrums
Diana Schubert
Kriminalpräventiver Rat Augsburg
Vertreter*in der Regierung von Bayern

N.N.; Teilnahme zugesagt

Moderation: Jana Weidhaase

Veranstaltungsort
Augsburg, Cafe Tür an Tür, Wertachstraße 29


Kosten
Eintritt frei!


Partner

Netzwerk Solidarische Stadt Augsburg


Art der Veranstaltung
Podiumsdiskussion



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11.06.2019 - 16:00 bis 15.06.2019 - 18:00

Festival contre le Racisme 2019

 

Der AStA-SprecherInnenrat und das Organisationsteam des Festival contre le Racisme (FCLR) laden vom 11. bis 15. Juni 2019 alle interessierten Menschen zu der rassismuskritischen Veranstaltungsreihe an der Universität Passau ein.
Wir wollen uns gemeinsam mit Rassismus und dessen Erscheinungsformen im Alltäglichen, Kulturellen sowie Institutionellen auseinandersetzen. Dabei ist uns wichtig, dass im Rahmen der geplanten 15 Veranstaltungen – Workshops, Vorträge und Podiumsdiskussion – genügend Raum für Diskussionen, Vernetzung und eine Vergrößerung an  Multiplikator*innen zu den drei Themenschwerpunkten bleibt. Zudem bietet das kulturelle Rahmenprogramm eine kreative Abwechslung und die Möglichkeit sich auszutauschen – für eine solidarische Gesellschaft!

Die Zahl der Teilnehmenden bei den Workshops ist begrenzt, daher wird eine Anmeldung sehr empfohlen!

Weitere Infos und Programm: https://www.facebook.com/clrpassau/

Veranstaltungsort
Passau


Partner

AStA Uni Passau


Art der Veranstaltung
Festival



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17.05.2019 - 19:30

Und täglich grüßt der Rassismus

Betroffenenperspektiven auf Alltagsrassismus in Deutschland

In unserer Gesellschaft der Vielen erleben manche Menschen alltäglichen Rassismus. Dieser begegnet ihnen an der Uni, in der Bahn oder etwa bei der Wohnungssuche. Unser Referent ist ebenfalls Betroffener von Alltagsrassismus. Er wird anhand eigener Erfahrungen und der Arbeit mit anderen Betroffenen aufklären, wie sich Alltagsrassismus in Deutschland äußert, welche destruktiven Auswirkungen er auf das seelische und soziale Wohlbefinden von Betroffenen hat und wie eben jene empowernde Strategien für sich entwickeln.

ReferentInnen

Walid Malik
wurde im hessischen Frankfurt am Main in eine Familie von pakistanischen Geflüchteten geboren. Als Friedens- und Konfliktforscher beschäftigt er sich heute aktivistisch wie wissenschaftlich mit den alltäglichen Formen von (Anti-)Rassismus und unterstützt insbesondere Betroffene von rassistischer Polizeigewalt in ihren Heilungsprozessen.

Veranstaltungsort
Lindau, friedens räume, Lindenhofweg 25


Kosten
Eintritt frei!


Partner

pax christi Diözesenverband Augsburg


Art der Veranstaltung
Vortrag mit Diskussion



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10.05.2019 - 19:30

„Ohne Angst verschieden sein“

Herausforderungen der Migrationsgesellschaft

Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus, Vorurteile und Stereotype gegen Menschen, die als „Andere“ definiert werden, sind paradoxe Phänomene der modernen Gesellschaft. Sie haben wieder einmal erschreckend hohe Ausmaße angenommen. Anders betrachtet ist Fremdheit aber zuerst einmal nur die Definition einer Beziehung, die auch anders hätte ausfallen können. Im Vortrag mit anschließender Diskussion soll unter anderem dem nachgegangen werden, was dies alles mit dem Verständnis der eigenen Identitätskonstruktion zu tun hat.

ReferentInnen

Prof. Dr. Peter Nick
lehrt seit 2008 mit dem Lehrgebiet „Soziale Arbeit“ an der Hochschule Kempten in der Fakultät Soziales und Gesundheit. Seine Arbeits- und Forschungsschwerpunkte sind unter anderem „Interkulturalität und Interkulturelle Soziale Arbeit“ sowie „Jugendarbeit“.

Veranstaltungsort
Lindau, friedens räume, Lindenhofweg 25


Kosten
Eintritt frei!


Partner

pax christi Diözesenverband Augsburg


Art der Veranstaltung
Vortrag mit Diskussion



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02.05.2019 - 19:00

100 Jahre Abschiebehaft – 100 Jahre unschuldig in Haft

Blackbox Abschiebehaft 2

Vortrag und Diskussion über die skandalöse Institution der Abschiebehaft, die juristische Situation der Betroffenen sowie den „Alltag“ in den Abschiebehaftanstalten Eichstätt und Erding.
mit Elisa Urbanczyk (Rechtsanwältin) und Dieter Müller (Jesuiten-Flüchtlingsdienst).

In ganz Deutschland werden immer mehr Abschiebeknäste errichtet. Allein in Bayern sind mit Passau und Hof zwei weitere Abschiebehaftanstalten geplant. Die Abschiebehaft hat in Deutschland eine lange und unrühmliche Tradition: Vor ziemlich genau 100 Jahren wurde sie als Instrument staatlicher Repressionsmaßnahmen gegen nicht erwünschte Menschen eingeführt. In den Fokus dieser Repressionsmaßnahme gerieten damals vornehmlich aus Osteuropa zugewanderte Jüd*innen. War die Institution der Abschiebehaft schon damals nicht unumstritten, so hat sie bis heute als äußerst fragwürdig zu gelten. Als reiner Verwaltungsakt stellt sie eine Haftform ohne vorausgegangene Straftat dar. Eine grundsätzliche Kritik an Abschiebehaft ist und bleibt daher notwendig. Um nur einen Ansatzpunkt zu nennen: Obwohl richtigerweise immer wieder betont wird, dass Abschiebehäftlinge keine Strafgefangenen sind und folglich nicht als solche zu behandeln seien, ist ihre juristische Betreuung durch Anwält*innen viel prekärer als die von Gefangenen in „normalen“ Haftanstalten. Der zweite Teil der Vortragsreihe „Blackbox Abschiebehaft“ nimmt die Bedingungen der 2017 eröffneten und äußerst umstrittenen Abschiebehaftanstalt Eichstätt sowie der in 2018 zusätzlich eröffneten Einrichtung in Erding in den Fokus. Ausgehend von konkreten Fallkonstellationen wird die rechtsstaatliche Problematik und das skandalöse Konzept von Abschiebehaft beleuchtet.
Elisa Urbanczyk, die als Rechtsanwältin verschiedene Mandant*innen im Abschiebegefängnis Eichstätt betreut, wird über die äußerst prekäre juristische Lage von Geflüchteten in Abschiebehaft referieren. Dieter Müller, der als Mitarbeiter des Jesuiten-Flüchtlingsdienstes die Abschiebegefangenen wöchentlich besucht, wird über deren Haftsituation berichten. Im Anschluss besteht Raum für eine Publikumsdiskussion mit den Expert*innen.

Die Veranstaltung ist Teil der Aktionswochen gegen Abschiebehaft des Bündnisses 100 Jahre Abschiebehaft - Bayern.

ReferentInnen

Elisa Urbanczyk
ist Rechtsanwältin in Nürnberg und vertritt verschiedene Mandant*innen in der Abschiebehaftanstalt Eichstätt. Sie ist Expertin für rechtliche Fragen im Kontext von Migration und kennt die Abschiebevorgänge aus erster Hand.


Dieter Müller
ist Jesuit und besucht seit 20 Jahren im Auftrag des ordenseigenen Flüchtlingsdienstes Abschiebungsgefangene – zuerst in Berlin und Brandenburg und seit 10 Jahren in Bayern.

Veranstaltungsort
Augsburg, Café "Tür an Tür" (Wertachstraße 29)


Partner


Art der Veranstaltung
Vortrag und Diskussion



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14.04.2019 - 08:00 bis 17.04.2019 - 19:30

Europa vor der Wahl

Bildungsreise nach Straßburg

Die Europawahl wirft ihre Schatten voraus. Ende Mai 2019 sind über 500 Mio. Bürgerinnen und Bürger aufgerufen den künftigen Kurs der EU mitzubestimmen. Vom 14. bis 17. April bietet die Petra-Kelly-Stiftung in Kooperation mit der Europäischen Akademie Bayern e.V. die Möglichkeit Straßburg zu entdecken und Politikgestaltung vor Ort zu erfahren und zu diskutieren. Wie funktioniert die EU und welche demokratischen Einflussmöglichkeiten haben die Bürgerinnen und Bürger?

Die Reise ist ausgebucht. Wir haben eine Warteliste gebildet.

Veranstaltungsort
Straßburg


Kosten
290,- Euro (EZ-Zuschlag: 160,- Euro | Ermäßigung für Studierende, Auszubildende etc.: 50,- Euro) Inklusive Ü/F, An- und Abreise, zwei gemeinsamen Abendessen, Mittagessen im Parlament und allen Eintritten und Führungen


Partner

Europäische Akademie Bayern e.V.


Art der Veranstaltung
Bildungsreise



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09.04.2019 - 19:00

Gustav Landauer: Jenseits der Macht

Leben und Werk eines deutschen Anarchisten

Gustav Landauer, 1870 – 1919, ist sicher der vergessenste aller vergessenen Revolutionäre. Aufgewachsen im Deutschen Kaiserreich und immer wieder mit der Obrigkeit in Konflikt geraten, entwickelte er einen ganz eigenen Weg zum Sozialismus. Seine Ideen wurden Vorbild für viele Kommunegründungen und die Kibbuzbewegung in Israel und erlebten eine große Renaissance in den Kommunebewegungen der 70er Jahre. Von Kurt Eisner wurde er nach der erfolgreichen Revolution vom 7. November 1918 nach München geholt. Landauer wurde Mitglied des Revolutionären Arbeiterrates und schließlich Volksbeauftragter für Volksaufklärung in der der anarchistischen Phase der Räterepublik. Nach der Niederschlagung der Räterevolution wurde er vor genau 100 Jahren auf bestialische Weise im Gefängnis Stadelheim ermordet.
Es gilt an einen sozialistischen Denker und Revolutionär jenseits von Staat, Kapital aber auch Kommunistischer Herrschaft zu erinnern.

ReferentInnen

Siegfried Benker
Geschäftsführer der Münchenstift GmbH

Veranstaltungsort
München, EineWeltHaus, Schwanthalerstraße 80, Großer Saal


Kosten
Eintritt frei!


Art der Veranstaltung
Vortrag



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