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Petra Kelly,
die Namensgeberin der Stiftung, war Mitbegründerin der Grünen. Sie ist Symbolfigur der weltweiten ökologischen und pazifistischen Bewegung und engagierte sich für die Förderung der Menschenrechte. Die Stiftung bietet ein Forum für Ideen im Rahmen von Veranstaltungen und im Internet.

Kommende Veranstaltungen

05.05.2017 - 19:15 bis 06.05.2017 - 18:00

Mobilität für alle: digital - elektrisch – multimodal!

Verkehrspolitische Perspektiven für die Kommunen

15.05.2017 - 19:00

Steuern – aber richtig!

Für eine nachhaltige Finanzreform

18.05.2017 - 19:30

Fairer Handel – Modell für gerechtes Wirtschaften?

Veranstaltungsreihe: Eine Welt ohne Visionen geht zu Grunde

06.06.2017 - 10:30 bis 09.06.2017 - 17:30

Orte guten Lebens in Bayern

Reise in eine lebenswerte Zukunft

rechtspopulismus.net


Gutes Leben für alle!


100 Jahre Heinrich Böll


Info-Portal zur G 20-Konferenz


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Für alle, denen Google+ lieber ist als Facebook, haben wir auch dort News und Links der Stiftung zu bieten.

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Link zum Twitter-Account von Gerd RudelDie Petra-Kelly-Stiftung hat jetzt einen eigenen Twitter-Account. Follow @Kelly_Stiftung!

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Die Stiftung bei YouTube

Beim YouTube-Account der Stiftung finden Sie Audio- und Videodokumentationen unserer Veranstaltungen. 

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Im Soundcloud-Account der Stiftung finden Sie Audio-Mitschnitte von Vortrags- und Diskussionsveranstaltungen. 

Ein Forum für neue Ansätze in Politik, Wirtschaft und Kultur

Stellungnahme zur Absage der Tagung "Nahostpolitik im Spannungsdreieck"

Die  Tagung „Nahostpolitik im Spannungsdreieck. Israelisch-palästinensische Friedensgruppen als Lernorte für deutsche Politik?“, die vom 12. bis 14. Mai 2017 in der Evangelischen Akademie Tutzing stattfinden sollte,  ist am 12. April vom Direktor der Evangelischen Akademie, Udo Hahn, abgesagt worden. Diese Absage geschah ohne Rücksprache mit uns und demzufolge auch ohne unsere Zustimmung. Die Petra-Kelly-Stiftung, die an der rund ein Jahr dauernden Planung und Vorbereitung der Tagung als Kooperationspartner und Mitveranstalter beteiligt war, bedauert diese aus unserer Sicht völlig ungerechtfertigte Absage sehr und ist über die einseitige Entscheidung des Akademiedirektors ohne Einbeziehung der Beteiligten mehr als verstimmt.

Wir halten zudem fest: Der von der Akademie offiziell angegebene Grund, es sei nicht gelungen, „alle für das Thema maßgeblichen Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartner in angemessener Zahl zu gewinnen“, ist ganz  offensichtlich vorgeschoben. Vier Wochen nach der Veröffentlichung des von allen veranstaltenden Organisationen gemeinsam gebilligten Programms kann davon nämlich keine Rede sein. Das Programm stellte die israelisch-palästinensischen Friedensgruppen in den Mittelpunkt, darunter etwa die“ Combatants for Peace“, die gerade für den Friedensnobelpreis nominiert wurden.

Diese Friedensaktivisten haben sich mit einem eindrucksvollen Schreiben zu Wort gemeldet, das an den Akademiedirektor Udo Hahn und an Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm gerichtet ist. Darin schreiben sie wörtlich:

„Wir, die zur Tagung eingeladenen Intellektuellen aus Palästina und Israel, sind davon überzeugt, dass die Zukunft unserer Völker auf der Hoffnung beruht, über den Dialog zur Verständigung zu kommen, und dass wir auf Zusammenarbeit angewiesen sind. Wir sind nicht alle derselben politischen Meinung, wissen aber, dass der Weg zur Lösung des Nahostproblems nur über offene Diskussionen führen kann. Der Zustand der Besatzung und der seit einem halben Jahrhundert existierende Status quo führen ins Desaster. Eine solche Tagung der intensiven Begegnung hätte eine seltene Gelegenheit zur Diskussion geboten. Bekanntlich ist das in Israel oder in Palästina wegen der politischen Umstände unmöglich.“

Dieser Stellungnahme (der vollständige Text kann hier als PDF-Datei heruntergeladen werden) schließt sich die Petra-Kelly-Stiftung an.

Die Absage der Tagung spielt all jenen in die Hände, die an Dialog und Verständigung nicht interessiert sind. Sie setzt damit in schwierigen Zeiten ein falsches Zeichen.

München, im April 2017

Wir empfehlen außerdem zur Lektüre: die ausführliche Stellungnahme der Evangelischen Stadtakademie München zu dieser Absage.

Ebenfalls sehr lesenswert ist der ausführliche Kommentar von Alexandra Senfft, die zu den Organisatorinnen der Tagung gehörte: "Verhinderte Dialoge".

Gegen "Altparteien", "Genderismus" und "Systemmedien" – die Partei Alternative für Deutschland (AfD) stellt sich dar, als wäre sie die einzige Alternative. Doch was für eine Alternative wäre das?

Die AfD gibt sich mal bürgerlich und konservativ, mal als Protestpartei, mal als Stütze des Mittelstandes, mal offen nationalistisch, mal als Stimme der "kleinen Leute", mal als Tabubrecherin. Die AfD hat Verbindungen zu Neonazis und (ehemaligen) NPD-Mitgliedern, zur extrem rechten Identitären Bewegung und Burschenschaften. Ihre Jugendorganisation, die Junge Alternative, betrifft das mindestens genauso.

Und die AfD macht keine gute Politik für »kleine Leute«: weder für Geringverdienende noch für Familien. Die AfD vertritt rassistische Positionen, die mit demokratischen Prinzipien nicht vereinbar sind. Das Grundsatzprogramm von 2016 enthält Forderungen zu Staatsbürgerschaft und Familienpolitik, die Personen wegen ihrer Herkunft benachteiligen und ausschließen. Es ist ein ultrarechtes Programm - und dahinter steht die ganze Partei.

Das soeben erschienene Heft (hier zum Herunterladen als PDF-Datei) unserer sächsischen Schwesterstiftung analysiert vor allem das Grundsatzprogramm und ausgewählte Forderungen der AfD. Das Heft soll zum Weiterlesen, Nachdenken und Diskutieren anregen. Denn notwendig ist eine Debatte darüber, was Demokratie ausmacht, und wie wir Solidarität und Teilhabe in der Gesellschaft leben können.

Weiterdenken – Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen e. V.  (Hrsg.): Zur Sache! Was die Afd wirklich will. Dresden, April 2017

Ein Beitrag zum kommunalen Klimaschutz: Solarfirma in Merkendorf/Mittelfranken | Foto: © Gerd Rudel

Klimaschutz ist nicht nur ein Thema für internationale Konferenzen und Vereinbarungen, sondern auch und gerade für Städte und Gemeinden. Denn dort, vor Ort, wirkt sich der Klimawandel aus, sei es mit Starkregen-Ereignissen oder mit steigenden Temperaturen. Klimaschutz und Anpassung an den Klimawandel, wo er nicht mehr aufzuhalten ist, sind deshalb ein wichtiges kommunales Handlungsfeld. Politik und Planung müssen sich darauf einstellen.

Unsere Fachtagung am 6. Juli in Nürnberg, die wir gemeinsam mit dem Planer-Verband SRL durchführen, befasst sich ausführlich mit den daraus resultierenden Herausforderungen und vor allem mit konkreten Handlungsansätzen für Politik und Planung. Die Tagung wendet sich an alle, die fachlich und/oder politisch mit den entsprechenden Planungs- und Entscheidungsprozessen befasst sind: Planer*innen, Verwaltungsfachleute, Wissenschaftler*innen, Kommunalpolitiker*innen, aber auch zivilgesellschaftliche Organisationen.

Das Veranstaltungsfaltblatt mit den Details des Tagungsprogramms und Informationen zu den namhaften Referent*innen können Sie hier als PDF-Datei herunterladen.

Eine frühzeitige Anmeldung empfiehlt sich!

Wie und warum wir über die Verhältnisse anderer leben, erläutert Stephan Lessenich, Soziologie-Professor an der Ludwig-Maximilians-Universität, in seinem Buch "Neben uns die Sintflut". Er analysiert die sozialen Kosten und ökologischen Lasten unserer Lebensweise und die darauf beruhenden Abhängigkeits- und Ausbeutungsverhältnisse der globalisierten Wirtschaft, deren Verlierer jetzt an unsere Türen klopfen.

Lessenich stellt sein Buch am Dienstag, 25. April, in der Evangelischen Stadtakademie zur Diskussion. Beginn: 19 Uhr.

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