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12.03.2012 - 19:30
Bei der öffentlichen und wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit der nun bereits mehr als 20 Jahre untergegangenen DDR sind Aspekte sehr kurz gekommen, die für den immer noch im Gang befindlichen Transformationsprozess der DDR in einen Teil der Bundesrepublik Deutschland große Relevanz haben:
Gab es Antisemitismus in der DDR?
Gab es Rassismus?
Haben Gesellschaft und Staat der DDR sich der Auseinandersetzung mit dem Holocaust gestellt?
Es gibt zu diesem Thema mittlerweile einige Forschung, die in diesem Vortrag vorgestellt wird. Sie hat unmittelbare Relevanz für die Beantwortung der Frage, warum, wie erst jüngst deutlich wurde, besonders in der früheren DDR, sich ein neuer/alter Nationalsozialismus breit machen kann.
ReferentInnen
Dr. Martin Jander
Historiker an der New York University Berlin und Forscher zur Zeitgeschichte in einem Projekt des Hamburger Instituts für Sozialforschung.
Moderation:
Dr. Reiner Bernstein
Historiker, München
Veranstaltungsort
München, Evangelische Stadtakademie, Herzog-Wilhelm-Str. 24
Kosten
€ 8.-/7.- (Anmeldung erbeten!)
Partner
Evangelische Stadtakademie, München
Art der Veranstaltung
Vortrag und Diskussion
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