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Eine Forschungsreise wider das Vergessen

03.11.2011 bis 20.11.2011


Vor siebzig Jahren, in den frühen Morgenstunden des 20. November 1941 wurden annähernd 1.000 jüdische Münchnerinnen und Münchner am Bahnhof Milbertshofen unter Polizeibewachung in einen Zug verladen. Zuvor waren sie im Sammellager an der Knorrstraße interniert. Dieser erste Transport von Juden aus München führte ins litauische Kaunas, wo sie nur wenige Tage nach ihrer Ankunft ermordet wurden.

Aus diesem Anlass reiste der Künstler Paul Huf zusammen mit dem Holocaust-Überlebenden Ernst Grube, der Journalistin Renate Eichmeier und der Pädagogin Helga Hanusa nach Kaunas, Lublin, Theresienstadt und Auschwitz, den Zielen der
Münchner Deportationen. Vom 6. bis 20. November sendete die Gruppe jeden Tag einen Bericht von der »Forschungsreise wider das Vergessen« nach München. Die Berichte, Fotografien und Zeichnungen füllen einen Blog, der jeden Abend von 19
bis 22 Uhr auf die Fassade des Kulturhauses projiziert wurde.

Einen ausführlichen Bericht über das Projekt und das Begleitprogramm können sie hier als PDF-Datei herunterladen.

Downloads zum Artikel
Bericht_Vergessen.pdf


Veranstaltungsort
München


Partner

Kulturhaus Milbertshofen

Hanns-Seidel-Stiftung


Art der Veranstaltung
Blog und Veranstaltungsreihe



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